ABSTRAL 100 Mikrogramm Sublingualtabletten
95,40 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Sublingualtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 14819028
- Darreichungsform:
- Sublingualtabletten (Sublingualtabletten)
- Packungsgröße:
- 10 Stück
- Marke:
- ABSTRAL
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lassen Sie das Arzneimittel zergehen bzw. schmelzen und in der Mundhöhle wirken. Legen Sie das Arzneimittel dafür unter die Zunge.
Während der Anwendung sollten Sie nichts essen oder trinken.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu niedrigem Blutdruck und Atemnot kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Starke Schmerzen, zur Behandlung akuter Schmerz-Spitzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Sublingualtablette, Gesamtdosis: 1 Sublingualtablette, Zeitpunkt: bei Auftreten von Beschwerden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt stark schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Durstgefühl
- Irritationen an der Applikationsstelle, wie:
- Reizerscheinungen auf der Zunge
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Geschwüre auf der Mundschleimhaut
- Schluckstörungen
- Geschmacksstörungen
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Missempfindungen
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Schlaflosigkeit
- Stimmungsschwankungen
- Euphorie
- Depressionen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Angstzustände
- Nervosität
- Unruhe
- Gedächtnisstörungen
- Halluzinationen
- Konzentrationsstörungen
- Denkstörung
- Ungewöhnliche Träume
- Persönlichkeitsveränderungen
- Erhöhte Geräuschempfindlichkeit
- Sehstörungen, wie:
- Doppeltsehen
- Verschwommenes Sehen
- Schnupfen
- Rachenentzündung
- Sprachstörungen
- Atemschwäche
- Asthma bronchiale
- Anfälle von Atemnot
- Schock
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Juckreiz
- Gefäßerweiterung
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Bluthochdruck
- Pulserniedrigung
- Pulsbeschleunigung
- Harnverhalt
- Störungen beim Wasserlassen
- Hitzewallungen
- Muskelzuckungen
- Schwitzen
- Zittern
- Gangunsicherheit
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Atemschwäche
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Niedriger Blutdruck
- Herzrhythmusstörungen mit erniedrigtem Puls
- Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
- Kopfverletzungen
- Hirnerkrankungen, mit erhöhtem Hirndruck
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Verringerte Blutmenge durch Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie)
- Wunden in der Mundschleimhaut
- Entzündung der Mundschleimhaut
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit
- Neigung zu Arzneimittelmissbrauch
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Durchbruchschmerz
Was ist das? - Definition Durchbruchschmerz bezeichnet einen plötzlich auftretenden starken Schmerz, der trotz einer bestehenden Grundschmerztherapie entsteht. Er tritt meist kurz und heftig auf und kann Betroffene stark beeinträchtigen.
Krankheitsbild
Durchbruchschmerzen treten zusätzlich zu einem bereits behandelten Dauerschmerz auf. Sie beginnen meist abrupt, erreichen schnell eine hohe Intensität und klingen nach kurzer Zeit wieder ab. Häufig betreffen sie Menschen mit chronischen Erkrankungen, bei denen eine regelmäßige oder dauerhafte Schmerztherapie notwendig ist. Die Anfälle können mehrmals täglich auftreten und lassen sich oft schwer vorhersehen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein plötzlich einschießender Schmerz, der sich deutlich vom gewohnten Dauerschmerz unterscheidet. Er kann wenige Minuten bis zu einer Stunde anhalten. Häufige Merkmale sind:
- rascher Beginn
- starke Schmerzintensität
- kurze Dauer
- wiederkehrende Episoden
Der Verlauf hängt stark von der zugrunde liegenden Erkrankung und der Wirksamkeit der Grundtherapie ab. Manche Betroffene erleben die Anfälle täglich, andere nur gelegentlich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Durchbruchschmerzen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Sie führen oft zu Schlafstörungen, Erschöpfung und Angst vor dem nächsten Anfall. In schweren Fällen kann die körperliche Aktivität eingeschränkt sein. Wiederholte Schmerzspitzen können zudem die Grundschmerztherapie destabilisieren.
Ursachen/Risikofaktoren
Durchbruchschmerzen können verschiedene Auslöser haben. Häufig entstehen sie, wenn die Wirkung der Dauermedikation vorübergehend nicht ausreicht. Auch körperliche Belastung, bestimmte Bewegungen, zusätzlicher Stress oder medizinische Eingriffe können Anfälle auslösen. Bei Tumorerkrankungen treten sie besonders häufig auf. Generell besteht ein erhöhtes Risiko, wenn die Grundschmerztherapie nicht optimal eingestellt ist.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er passt in der Regel die Schmerztherapie an und setzt bei Bedarf schnell wirksame Wirkstoffgruppen ein.
Das kann man selbst tun: Mögliche Auslöser beobachten und bei Bedarf auf körperliche oder psychische Belastungen reagieren. Grenzen bestehen, wenn die Schmerzen sehr stark, häufig oder unvorhersehbar auftreten. Dann ist unbedingt ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
J. Student et al., Palliative Care, Thieme, (2007) - H. Huber et al., Checkliste Schmerztherapie, Thieme, (2006)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sublingualtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 14819028
- Darreichungsform:
- Sublingualtabletten (Sublingualtabletten)
- Packungsgröße:
- 10 Stück
- Marke:
- ABSTRAL
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lassen Sie das Arzneimittel zergehen bzw. schmelzen und in der Mundhöhle wirken. Legen Sie das Arzneimittel dafür unter die Zunge.
Während der Anwendung sollten Sie nichts essen oder trinken.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu niedrigem Blutdruck und Atemnot kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Starke Schmerzen, zur Behandlung akuter Schmerz-Spitzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Sublingualtablette, Gesamtdosis: 1 Sublingualtablette, Zeitpunkt: bei Auftreten von Beschwerden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt stark schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Durstgefühl
- Irritationen an der Applikationsstelle, wie:
- Reizerscheinungen auf der Zunge
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Geschwüre auf der Mundschleimhaut
- Schluckstörungen
- Geschmacksstörungen
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit
- Missempfindungen
- Verminderte Berührungsempfindlichkeit
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Schlaflosigkeit
- Stimmungsschwankungen
- Euphorie
- Depressionen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Angstzustände
- Nervosität
- Unruhe
- Gedächtnisstörungen
- Halluzinationen
- Konzentrationsstörungen
- Denkstörung
- Ungewöhnliche Träume
- Persönlichkeitsveränderungen
- Erhöhte Geräuschempfindlichkeit
- Sehstörungen, wie:
- Doppeltsehen
- Verschwommenes Sehen
- Schnupfen
- Rachenentzündung
- Sprachstörungen
- Atemschwäche
- Asthma bronchiale
- Anfälle von Atemnot
- Schock
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Flüchtige, spontan auftretende Hautrötung mit Hitzegefühl, vor allem im Gesicht (Flush)
- Juckreiz
- Gefäßerweiterung
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Bluthochdruck
- Pulserniedrigung
- Pulsbeschleunigung
- Harnverhalt
- Störungen beim Wasserlassen
- Hitzewallungen
- Muskelzuckungen
- Schwitzen
- Zittern
- Gangunsicherheit
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Atemschwäche
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Niedriger Blutdruck
- Herzrhythmusstörungen mit erniedrigtem Puls
- Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit
- Kopfverletzungen
- Hirnerkrankungen, mit erhöhtem Hirndruck
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Verringerte Blutmenge durch Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie)
- Wunden in der Mundschleimhaut
- Entzündung der Mundschleimhaut
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit
- Neigung zu Arzneimittelmissbrauch
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Achtung: Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit anwenden, kann sich der Körper daran gewöhnen und Sie brauchen evtl. eine immer höhere Dosierung, damit Sie eine Wirkung spüren.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Durchbruchschmerz
Was ist das? - Definition Durchbruchschmerz bezeichnet einen plötzlich auftretenden starken Schmerz, der trotz einer bestehenden Grundschmerztherapie entsteht. Er tritt meist kurz und heftig auf und kann Betroffene stark beeinträchtigen.
Krankheitsbild
Durchbruchschmerzen treten zusätzlich zu einem bereits behandelten Dauerschmerz auf. Sie beginnen meist abrupt, erreichen schnell eine hohe Intensität und klingen nach kurzer Zeit wieder ab. Häufig betreffen sie Menschen mit chronischen Erkrankungen, bei denen eine regelmäßige oder dauerhafte Schmerztherapie notwendig ist. Die Anfälle können mehrmals täglich auftreten und lassen sich oft schwer vorhersehen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein plötzlich einschießender Schmerz, der sich deutlich vom gewohnten Dauerschmerz unterscheidet. Er kann wenige Minuten bis zu einer Stunde anhalten. Häufige Merkmale sind:
- rascher Beginn
- starke Schmerzintensität
- kurze Dauer
- wiederkehrende Episoden
Der Verlauf hängt stark von der zugrunde liegenden Erkrankung und der Wirksamkeit der Grundtherapie ab. Manche Betroffene erleben die Anfälle täglich, andere nur gelegentlich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Durchbruchschmerzen können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Sie führen oft zu Schlafstörungen, Erschöpfung und Angst vor dem nächsten Anfall. In schweren Fällen kann die körperliche Aktivität eingeschränkt sein. Wiederholte Schmerzspitzen können zudem die Grundschmerztherapie destabilisieren.
Ursachen/Risikofaktoren
Durchbruchschmerzen können verschiedene Auslöser haben. Häufig entstehen sie, wenn die Wirkung der Dauermedikation vorübergehend nicht ausreicht. Auch körperliche Belastung, bestimmte Bewegungen, zusätzlicher Stress oder medizinische Eingriffe können Anfälle auslösen. Bei Tumorerkrankungen treten sie besonders häufig auf. Generell besteht ein erhöhtes Risiko, wenn die Grundschmerztherapie nicht optimal eingestellt ist.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er passt in der Regel die Schmerztherapie an und setzt bei Bedarf schnell wirksame Wirkstoffgruppen ein.
Das kann man selbst tun: Mögliche Auslöser beobachten und bei Bedarf auf körperliche oder psychische Belastungen reagieren. Grenzen bestehen, wenn die Schmerzen sehr stark, häufig oder unvorhersehbar auftreten. Dann ist unbedingt ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 18.03.2026
Quellenangaben:
J. Student et al., Palliative Care, Thieme, (2007) - H. Huber et al., Checkliste Schmerztherapie, Thieme, (2006)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.