ACLASTA 5 mg Infusionslösung
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Pharmazeutische Informationen
Infusionslösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20403332
- Darreichungsform:
- Infusionslösung
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- ACLASTA
- Hersteller:
- B2B Medical GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Osteoporose
Was ist das? - Definition Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren. Sie werden porös und brechen leichter. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.
KrankheitsbildOsteoporose bedeutet, dass die Knochenstruktur geschwächt ist. Die Knochenmasse nimmt ab und die innere Architektur des Knochens verändert sich. Dadurch wird der Knochen instabil und bricht leichter. Die Krankheit betrifft vor allem die Wirbelsäule und den Oberschenkelhals. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Alter und betrifft Millionen Menschen. Oft wird sie erst erkannt, wenn es bereits zu einem Bruch gekommen ist.
Symptome/VerlaufIn der Anfangsphase verursacht Osteoporose keine Beschwerden. Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Symptome auf. Typisch sind Rückenschmerzen, eine abnehmende Körpergröße und eine gebeugte Haltung. Spontane Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass sind ein Warnzeichen. Der Verlauf ist meist schleichend und hängt stark von individuellen Faktoren ab. Viele Betroffene bemerken die Krankheit erst spät.
Folgen/KomplikationenUnbehandelt kann Osteoporose zu schweren Komplikationen führen. Besonders gefährlich sind Brüche der Wirbelkörper und des Oberschenkelhalses. Diese können zu dauerhaften Einschränkungen der Beweglichkeit und zu Pflegebedürftigkeit führen. Auch chronische Schmerzen und eine eingeschränkte Lebensqualität treten häufig auf. In schweren Fällen kann ein einfacher Sturz lebensbedrohlich sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochenmasse natürlicherweise ab. Bei Osteoporose beschleunigt sich dieser Prozess. Frauen nach den Wechseljahren sind besonders gefährdet, da der Östrogenspiegel sinkt. Das Hormon gilt als natürlicher Schutz für die Knochen. Weitere Risikofaktoren sind:
- Ernährungsdefizite wie Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
- Bewegungsmangel
- Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
- Unerwünschte Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Kortison
- Erbliche Veranlagung
- Chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Knochendichte messen und gezielte Medikamente verordnen. Zu den wichtig Wirkstoffen zählen Bisphosphonate, die den Knochenabbau bremsen, sowie Präparate mit Kalzium und Vitamin D.
Das kann man selbst tun: Bewegung, gesunde Ernährung und Verzicht auf Nikotin tun der Knochengesundheit gut. Grenzen sind erreicht, wenn bereits Brüche aufgetreten sind oder starke Schmerzen bestehen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Morbus Paget
Was ist das? - Definition Morbus Paget ist eine chronische Störung des Knochenstoffwechsels, bei der die natürlichen Abbau und Aufbauprozesse im Knochengewebe aus dem Gleichgewicht geraten. Dadurch entstehen lokal zwar verdickte, aber strukturell geschwächte Knochen, die zu Schmerzen, deformierten Bereichen oder Funktionsstörungen führen können. Die Erkrankung schreitet oft langsam voran und fällt zunächst kaum auf.
Krankheitsbild
Morbus Paget betrifft meist Becken, Wirbelsäule, Schädel oder lange Röhrenknochen, etwa an den Beinen oder Armen. Die betroffenen Knochen wachsen unregelmäßig und werden instabil. Viele Betroffene bemerken die Erkrankung lange Zeit nicht, da die Beschwerden oft erst auftreten, wenn sich der betroffene Knochen deutlich verändert hat oder Druck auf umliegendes Gewebe entsteht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden entwickeln sich schleichend. Häufig treten auf:
- Knochenschmerzen im Bereich der betroffenen Regionen
- Verformungen oder Verdickungen von Knochen
- Gelenkprobleme, etwa durch Fehlbelastungen
- Schmerzen oder Taubheitsgefühle durch Druck auf Nerven
Der Verlauf kann über Jahre stabil bleiben oder allmählich voranschreiten. Manche Patienten bemerken nur leichte Beschwerden, andere entwickeln deutliche Einschränkungen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt können Instabilität oder Fehlstellungen zu Brüchen führen. Auch Gelenkverschleiß, etwa an Hüfte oder Knie, tritt auf und verstärkt sich mitunter. Bei Schädelbefall kann es zu Hörminderung oder Schwindel kommen. In seltenen Fällen entsteht eine bösartige Veränderung des Knochengewebes, die allerdings nur bei einem sehr kleinen Teil der Betroffenen auftritt.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Vermutet werden erbliche Einflüsse und möglicherweise frühere Infektionen, die die Regulation des Knochenumbaus stören. Häufiger tritt die Erkrankung mit zunehmendem Alter auf und bei Menschen, deren Familienangehörige ebenfalls betroffen sind.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung umfasst vor allem Wirkstoffgruppen, die den Knochenabbau regulieren, etwa Bisphosphonate. Sie können Beschwerden lindern und das Fortschreiten verlangsamen. Unterstützend helfen schmerzlindernde Maßnahmen, geeignete Bewegung und Physiotherapien.
Das kann man selbst tun: Gelenkschonende Aktivität und eine gute Sturzprophylaxe unterstützen die Behandlung. Grenzen bestehen, wenn anhaltende starke Schmerzen neu hinzukommen. Das gilt generell, falls neurologische Beschwerden, Verformungen oder der Verdacht auf Brüche auftreten. Dann ist eine ärztliche Abklärung zwingend nötig.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Infusionslösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20403332
- Darreichungsform:
- Infusionslösung
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- ACLASTA
- Hersteller:
- B2B Medical GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Osteoporose
Was ist das? - Definition Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren. Sie werden porös und brechen leichter. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.
KrankheitsbildOsteoporose bedeutet, dass die Knochenstruktur geschwächt ist. Die Knochenmasse nimmt ab und die innere Architektur des Knochens verändert sich. Dadurch wird der Knochen instabil und bricht leichter. Die Krankheit betrifft vor allem die Wirbelsäule und den Oberschenkelhals. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Alter und betrifft Millionen Menschen. Oft wird sie erst erkannt, wenn es bereits zu einem Bruch gekommen ist.
Symptome/VerlaufIn der Anfangsphase verursacht Osteoporose keine Beschwerden. Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Symptome auf. Typisch sind Rückenschmerzen, eine abnehmende Körpergröße und eine gebeugte Haltung. Spontane Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass sind ein Warnzeichen. Der Verlauf ist meist schleichend und hängt stark von individuellen Faktoren ab. Viele Betroffene bemerken die Krankheit erst spät.
Folgen/KomplikationenUnbehandelt kann Osteoporose zu schweren Komplikationen führen. Besonders gefährlich sind Brüche der Wirbelkörper und des Oberschenkelhalses. Diese können zu dauerhaften Einschränkungen der Beweglichkeit und zu Pflegebedürftigkeit führen. Auch chronische Schmerzen und eine eingeschränkte Lebensqualität treten häufig auf. In schweren Fällen kann ein einfacher Sturz lebensbedrohlich sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochenmasse natürlicherweise ab. Bei Osteoporose beschleunigt sich dieser Prozess. Frauen nach den Wechseljahren sind besonders gefährdet, da der Östrogenspiegel sinkt. Das Hormon gilt als natürlicher Schutz für die Knochen. Weitere Risikofaktoren sind:
- Ernährungsdefizite wie Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
- Bewegungsmangel
- Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
- Unerwünschte Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Kortison
- Erbliche Veranlagung
- Chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Knochendichte messen und gezielte Medikamente verordnen. Zu den wichtig Wirkstoffen zählen Bisphosphonate, die den Knochenabbau bremsen, sowie Präparate mit Kalzium und Vitamin D.
Das kann man selbst tun: Bewegung, gesunde Ernährung und Verzicht auf Nikotin tun der Knochengesundheit gut. Grenzen sind erreicht, wenn bereits Brüche aufgetreten sind oder starke Schmerzen bestehen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Morbus Paget
Was ist das? - Definition Morbus Paget ist eine chronische Störung des Knochenstoffwechsels, bei der die natürlichen Abbau und Aufbauprozesse im Knochengewebe aus dem Gleichgewicht geraten. Dadurch entstehen lokal zwar verdickte, aber strukturell geschwächte Knochen, die zu Schmerzen, deformierten Bereichen oder Funktionsstörungen führen können. Die Erkrankung schreitet oft langsam voran und fällt zunächst kaum auf.
Krankheitsbild
Morbus Paget betrifft meist Becken, Wirbelsäule, Schädel oder lange Röhrenknochen, etwa an den Beinen oder Armen. Die betroffenen Knochen wachsen unregelmäßig und werden instabil. Viele Betroffene bemerken die Erkrankung lange Zeit nicht, da die Beschwerden oft erst auftreten, wenn sich der betroffene Knochen deutlich verändert hat oder Druck auf umliegendes Gewebe entsteht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden entwickeln sich schleichend. Häufig treten auf:
- Knochenschmerzen im Bereich der betroffenen Regionen
- Verformungen oder Verdickungen von Knochen
- Gelenkprobleme, etwa durch Fehlbelastungen
- Schmerzen oder Taubheitsgefühle durch Druck auf Nerven
Der Verlauf kann über Jahre stabil bleiben oder allmählich voranschreiten. Manche Patienten bemerken nur leichte Beschwerden, andere entwickeln deutliche Einschränkungen.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt können Instabilität oder Fehlstellungen zu Brüchen führen. Auch Gelenkverschleiß, etwa an Hüfte oder Knie, tritt auf und verstärkt sich mitunter. Bei Schädelbefall kann es zu Hörminderung oder Schwindel kommen. In seltenen Fällen entsteht eine bösartige Veränderung des Knochengewebes, die allerdings nur bei einem sehr kleinen Teil der Betroffenen auftritt.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Vermutet werden erbliche Einflüsse und möglicherweise frühere Infektionen, die die Regulation des Knochenumbaus stören. Häufiger tritt die Erkrankung mit zunehmendem Alter auf und bei Menschen, deren Familienangehörige ebenfalls betroffen sind.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung umfasst vor allem Wirkstoffgruppen, die den Knochenabbau regulieren, etwa Bisphosphonate. Sie können Beschwerden lindern und das Fortschreiten verlangsamen. Unterstützend helfen schmerzlindernde Maßnahmen, geeignete Bewegung und Physiotherapien.
Das kann man selbst tun: Gelenkschonende Aktivität und eine gute Sturzprophylaxe unterstützen die Behandlung. Grenzen bestehen, wenn anhaltende starke Schmerzen neu hinzukommen. Das gilt generell, falls neurologische Beschwerden, Verformungen oder der Verdacht auf Brüche auftreten. Dann ist eine ärztliche Abklärung zwingend nötig.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.