ALLOPURINOL Amarox 300 mg Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18273282
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 300 mg
- Marke:
- ALLOPURINOL
- Hersteller:
- AMAROX PHARMA GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Erhöhte Harnsäurewerte im Blut, insbesondere bei:
- Gicht
- Nierensteine aus Harnsäure, zur Auflösung und Vorbeugung
- Nierenschäden durch Harnsäurekristalle
- Calciumoxalatsteinbildung bei erhöhtem Harnsäuregehalt im Blut, Auflösung und Verhinderung der Steinbildung
- Krankheitsbedingt erhöhte Harnsäureausscheidung im Blut
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff vermindert die Harnsäurebildung im Körper. Dadurch sinken die Harnsäurespiegel im Urin, wodurch der Bildung von Harnsteinen aus Harnsäure oder Calciumoxalat entgegengewirkt wird. Außerdem werden die Harnsäurewerte in anderen Körperflüssigkeiten, wie Blut und Gewebeflüssigkeiten gesenkt und somit schmerzhafte Ablagerungen von Harnsäurekristallen in den Gelenken (Gicht) vermieden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Schuppenbildung der Haut
- Hautrötung
- Juckreiz
- Zunahme des Schilddrüsen-stimulierenden Hormons (TSH) im Blut
Unter Umständen kann in den ersten Wochen der Therapie ein Gichtanfall ausgelöst werden.
Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautausschlag, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Blutbildungsstörungen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 15 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 37 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 33 × 58 × 126 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn diätische Maßnahmen zur Senkung der Harnsäurewerte allein nicht ausreichen.
Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.
Gicht
Was ist das? - Definition Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der sich Gelenke entzünden. Sie entsteht aufgrund einer gestörten Harnsäureverwertung, wobei sich Kristalle in Geweben bevorzugt in Gelenken ablagern. Diese Kristallablagerungen lösen akute Entzündungsreaktionen aus, die mit starken Schmerzen verbunden sein können. Während die Gicht früher meist nur bei wohlhabenderen Menschen auftrat, die sich Fleisch leisten konnten, ist sie heute sehr verbreitet. Man spricht deshalb auch von einer Wohlstandskrankheit.
Krankheitsbild
Gicht ist eine sehr schmerzhafte, entzündliche Gelenkerkrankung, die durch erhöhte Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie) entsteht. Überschüssige Harnsäure lagert sich in Form feiner Kristalle in Gelenken ab und ruft dort akute Entzündungsreaktionen hervor. Diese geht mit starken Schmerzen, Schwellung und Rötung einher. Besonders häufig ist das Grundgelenk des großen Zehs betroffen. Aber auch andere Gelenke können sich entzünden, etwa die Mittelfuß- und Sprunggelenke, Knie, Ellbogen, Hand- und Fingergelenke. Unbehandelt droht die Erkrankung chronisch zu werden und langfristig Gelenkschäden oder Nierenprobleme zu verursachen. Gicht betrifft vor allem Männer ab dem mittleren Lebensalter. Frauen erkranken meist erst nach der Menopause, ab dem 60. Lebensjahr. Die Krankheit lässt sich durch gezielte Maßnahmen gut behandelbar.
Symptome/Verlauf
Ein Gichtanfall beginnt oft plötzlich und meist nachts oder in den frühen Morgenstunden. Typisch sind sehr starke Schmerzen. Das betroffene Gelenk ist gerötet, heiß, geschwollen und sehr druckempfindlich. Schon das Gewicht der Bettdecke oder leichteste Berührungen können heftige Schmerzen auslösen. Gelegentlich kommt es sogar zu Fieber. Ohne Behandlung erreichen die Beschwerden nach wenigen Stunden ihren Höhepunkt und können Tage anhalten, manchmal sogar Wochen.
Folgen/Komplikationen
Wiederholen sich die Anfälle und bleibt eine Therapie aus, kann die Gicht chronisch werden. Die Gelenke sind dann dauerhaft leicht entzündet und es kann zu Gelenkveränderungen und -verformungen kommen. Lagert sich Harnsäure in der Niere ab, kann dies die Bildung von Nierensteinen begünstigen und langfristig zu einer eingeschränkten Nierenfunktion führen.
Eine andere mögliche Folge sind sogenannte Tophi oder Gichtknoten. Dabei handelt es sich um sichtbare Harnsäureknoten unter der Haut. Sie entstehen zum Beispiel am Ellbogen, an der Achillessehne, den Zehen- und Fingergelenken sowie am Rand der Ohrmuschel.
Ursachen/Risikofaktoren
Gicht entsteht durch einen dauerhaft zu hohen Harnsäurespiegel im Blut. Harnsäure fällt beim Abbau von Purinen an, die Bestandteil der DNA sind und somit in jeder Zelle vorkommen. Sie werden mit der Nahrung aufgenommen, aber auch im Körper selbst gebildet. Normalerweise wird genug Harnsäure über die Niere mit dem Urin ausgeschieden. Wird zu viel Harnsäure gebildet oder zu wenig ausgeschieden, etwa aufgrund einer Nierenerkrankung oder durch manche Medikamente, sammeln sich Kristalle im Gewebe an.
Zu den Risikofaktoren zählen:
- Ungünstige Ernährung: Besonders purinreiche Lebensmittel wie rotes Fleisch, Innereien, fetter Fisch und Meeresfrüchte und Hülsenfrüchte
- Alkohol hemmt die Ausscheidung von Harnsäure. Das gilt besonders für Bier. Es enthält Stoffe, die zu Harnsäure abgebaut werden.
- Zuckerhaltige Getränke fördern die Bildung von Harnsäure.
- Übergewicht und Bewegungsmangel
- Genetische Veranlagung
- Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Nierenfunktionsstörungen
- Bestimmte Medikamente, wie Diuretika oder Betablocker
- Geringe Flüssigkeitszufuhr, die die Harnsäureausscheidung verringert.
Nicht jeder Mensch mit einem erhöhten Harnsäurespiegel entwickelt Gicht. Dennoch ist die Hyperurikämie der wichtigste Risikofaktor.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Eine purinarme Ernährung ist der wichtigste Ansatz zur Vorbeugung weiterer Gichtanfälle. Fleisch, fette Fischsorten, Hülsenfrüchte und Alkohol, vor allem Bier, sollten stark eingeschränkt, Wasser und ungesüßte Getränke dagegen reichlich konsumiert werden. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich unterstützen die Harnsäureausscheidung. Eine gezielte Gewichtsabnahme und regelmäßige Bewegung ohne Gelenküberlastung können helfen, den Stoffwechsel zu stabilisieren. Von Fastenkuren wird abgeraten, da hier körpereigene Zellen abgebaut werden, wodurch der Harnsäurespiegel ansteigen kann. In akuten Phasen kann Kühlen des Gelenks Betroffenen oft helfen, Beschwerden zu lindern.
Was der Arzt tun kann:
Bei akuten Anfällen stehen entzündungshemmende Schmerzmittel oder Kortisonpräparate zur Verfügung. Ziel ist die rasche Schmerzlinderung und Eindämmung der Entzündung. Helfen eine Ernährungsumstellung und weniger Alkohol nicht, die Gichtanfälle in den Griff zu bekommen, können Ärzte Medikamente verschreiben, die den Harnsäurespiegel senken. Darüber hinaus gibt es Mittel, die die Ausscheidung von Harnsäure über die Niere fördern. Eine regelmäßige Kontrolle der Harnsäurewerte und Anpassung der Medikation sind essenziell, um Rückfälle und Folgeschäden zu vermeiden.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nierensteine/Harnsteine
Was ist das? - Definition Nierensteine oder Harnsteine sind feste Ablagerungen aus Salzen und Mineralien, die sich in den Nieren oder Harnwegen bilden. Sie können unbemerkt bleiben oder starke krampfartige Schmerzen auslösen, wenn sie sich bewegen oder festklemmen.
Krankheitsbild
Nierensteine und Harnsteine entstehen, wenn sich bestimmte Stoffe im Urin stark konzentrieren und Kristalle bilden. Diese können zu größeren Steinen zusammenwachsen und den Abfluss des Urins behindern. Die Erkrankung betrifft Menschen jeden Alters, wobei Wiederholungen häufig sind. Viele Steine bleiben klein und verursachen kaum Beschwerden, andere lösen heftige Schmerzen aus.
Symptome/Verlauf
Typisch sind starke krampfartige Schmerzen, die meist plötzlich einsetzen. Folgende Beschwerden können ebenfalls auftreten:
- Ziehende oder kolikartige Schmerzen in Flanke oder Rücken
- Blut im Urin
- Häufiger Harndrang
- Übelkeit und Erbrechen
- Schmerzen beim Wasserlassen
Der Verlauf hängt von Größe und Lage des Steins ab. Kleine Steine gehen oft von selbst ab. Größere können den Harnleiter blockieren und wiederkehrende Schmerzattacken verursachen, bis sie sich lösen oder behandelt werden.
Folgen/Komplikationen
Bleiben Steine unbehandelt, kann dies den Harnabfluss störten. Das erhöht das Risiko für Infektionen oder Entzündungen der Harnwege. In schweren Fällen kann sich der Urin zurückstauen und das Nierengewebe schädigen. Treten Fieber, starke Schmerzen oder Schüttelfrost auf besteht, Verdacht auf eine ernste Komplikation, die sofort ärztlich behandelt werden muss.
Ursachen/Risikofaktoren
Steine entstehen, wenn der Urin zu konzentriert ist oder bestimmte Stoffe in ihm überwiegen. Zu den Risikofaktoren zählen eine geringe Flüssigkeitszufuhr, Übergewicht, familiäre Veranlagung und bestimmte Stoffwechselerkrankungen. Auch wiederholte Harnwegsinfektionen können die Bildung bestimmter Steinarten begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Steintyp Wirkstoffe einsetzen, die etwa die Schmerzen lindern oder den Steinabgang erleichtern. Bei Bedarf lassen sich Harn- oder Nierensteine auch mit operativen oder von außen eingesetzten Verfahren entfernen oder zertrümmern.
Das kann man selbst tun: Viel trinken und sich bewegen fördern den Abgang. Grenzen der Selbsthilfe liegen bei Fieber, starken Schmerzen oder dann vor, wenn der Stein nicht weiterwandert. Dann ist eine gezielte medizinische Behandlung erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18273282
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 300 mg
- Marke:
- ALLOPURINOL
- Hersteller:
- AMAROX PHARMA GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Erhöhte Harnsäurewerte im Blut, insbesondere bei:
- Gicht
- Nierensteine aus Harnsäure, zur Auflösung und Vorbeugung
- Nierenschäden durch Harnsäurekristalle
- Calciumoxalatsteinbildung bei erhöhtem Harnsäuregehalt im Blut, Auflösung und Verhinderung der Steinbildung
- Krankheitsbedingt erhöhte Harnsäureausscheidung im Blut
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: nach der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff vermindert die Harnsäurebildung im Körper. Dadurch sinken die Harnsäurespiegel im Urin, wodurch der Bildung von Harnsteinen aus Harnsäure oder Calciumoxalat entgegengewirkt wird. Außerdem werden die Harnsäurewerte in anderen Körperflüssigkeiten, wie Blut und Gewebeflüssigkeiten gesenkt und somit schmerzhafte Ablagerungen von Harnsäurekristallen in den Gelenken (Gicht) vermieden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Schuppenbildung der Haut
- Hautrötung
- Juckreiz
- Zunahme des Schilddrüsen-stimulierenden Hormons (TSH) im Blut
Unter Umständen kann in den ersten Wochen der Therapie ein Gichtanfall ausgelöst werden.
Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Hautausschlag, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und ein Arzt aufzusuchen.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Blutbildungsstörungen
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 15 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 37 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 33 × 58 × 126 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn diätische Maßnahmen zur Senkung der Harnsäurewerte allein nicht ausreichen.
Für die Behandlung eines akuten Anfalls ist dieses Arzneimittel nicht geeignet.
Gicht
Was ist das? - Definition Gicht ist eine Stoffwechselkrankheit, bei der sich Gelenke entzünden. Sie entsteht aufgrund einer gestörten Harnsäureverwertung, wobei sich Kristalle in Geweben bevorzugt in Gelenken ablagern. Diese Kristallablagerungen lösen akute Entzündungsreaktionen aus, die mit starken Schmerzen verbunden sein können. Während die Gicht früher meist nur bei wohlhabenderen Menschen auftrat, die sich Fleisch leisten konnten, ist sie heute sehr verbreitet. Man spricht deshalb auch von einer Wohlstandskrankheit.
Krankheitsbild
Gicht ist eine sehr schmerzhafte, entzündliche Gelenkerkrankung, die durch erhöhte Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie) entsteht. Überschüssige Harnsäure lagert sich in Form feiner Kristalle in Gelenken ab und ruft dort akute Entzündungsreaktionen hervor. Diese geht mit starken Schmerzen, Schwellung und Rötung einher. Besonders häufig ist das Grundgelenk des großen Zehs betroffen. Aber auch andere Gelenke können sich entzünden, etwa die Mittelfuß- und Sprunggelenke, Knie, Ellbogen, Hand- und Fingergelenke. Unbehandelt droht die Erkrankung chronisch zu werden und langfristig Gelenkschäden oder Nierenprobleme zu verursachen. Gicht betrifft vor allem Männer ab dem mittleren Lebensalter. Frauen erkranken meist erst nach der Menopause, ab dem 60. Lebensjahr. Die Krankheit lässt sich durch gezielte Maßnahmen gut behandelbar.
Symptome/Verlauf
Ein Gichtanfall beginnt oft plötzlich und meist nachts oder in den frühen Morgenstunden. Typisch sind sehr starke Schmerzen. Das betroffene Gelenk ist gerötet, heiß, geschwollen und sehr druckempfindlich. Schon das Gewicht der Bettdecke oder leichteste Berührungen können heftige Schmerzen auslösen. Gelegentlich kommt es sogar zu Fieber. Ohne Behandlung erreichen die Beschwerden nach wenigen Stunden ihren Höhepunkt und können Tage anhalten, manchmal sogar Wochen.
Folgen/Komplikationen
Wiederholen sich die Anfälle und bleibt eine Therapie aus, kann die Gicht chronisch werden. Die Gelenke sind dann dauerhaft leicht entzündet und es kann zu Gelenkveränderungen und -verformungen kommen. Lagert sich Harnsäure in der Niere ab, kann dies die Bildung von Nierensteinen begünstigen und langfristig zu einer eingeschränkten Nierenfunktion führen.
Eine andere mögliche Folge sind sogenannte Tophi oder Gichtknoten. Dabei handelt es sich um sichtbare Harnsäureknoten unter der Haut. Sie entstehen zum Beispiel am Ellbogen, an der Achillessehne, den Zehen- und Fingergelenken sowie am Rand der Ohrmuschel.
Ursachen/Risikofaktoren
Gicht entsteht durch einen dauerhaft zu hohen Harnsäurespiegel im Blut. Harnsäure fällt beim Abbau von Purinen an, die Bestandteil der DNA sind und somit in jeder Zelle vorkommen. Sie werden mit der Nahrung aufgenommen, aber auch im Körper selbst gebildet. Normalerweise wird genug Harnsäure über die Niere mit dem Urin ausgeschieden. Wird zu viel Harnsäure gebildet oder zu wenig ausgeschieden, etwa aufgrund einer Nierenerkrankung oder durch manche Medikamente, sammeln sich Kristalle im Gewebe an.
Zu den Risikofaktoren zählen:
- Ungünstige Ernährung: Besonders purinreiche Lebensmittel wie rotes Fleisch, Innereien, fetter Fisch und Meeresfrüchte und Hülsenfrüchte
- Alkohol hemmt die Ausscheidung von Harnsäure. Das gilt besonders für Bier. Es enthält Stoffe, die zu Harnsäure abgebaut werden.
- Zuckerhaltige Getränke fördern die Bildung von Harnsäure.
- Übergewicht und Bewegungsmangel
- Genetische Veranlagung
- Chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Nierenfunktionsstörungen
- Bestimmte Medikamente, wie Diuretika oder Betablocker
- Geringe Flüssigkeitszufuhr, die die Harnsäureausscheidung verringert.
Nicht jeder Mensch mit einem erhöhten Harnsäurespiegel entwickelt Gicht. Dennoch ist die Hyperurikämie der wichtigste Risikofaktor.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Eine purinarme Ernährung ist der wichtigste Ansatz zur Vorbeugung weiterer Gichtanfälle. Fleisch, fette Fischsorten, Hülsenfrüchte und Alkohol, vor allem Bier, sollten stark eingeschränkt, Wasser und ungesüßte Getränke dagegen reichlich konsumiert werden. Zwei bis drei Liter Flüssigkeit täglich unterstützen die Harnsäureausscheidung. Eine gezielte Gewichtsabnahme und regelmäßige Bewegung ohne Gelenküberlastung können helfen, den Stoffwechsel zu stabilisieren. Von Fastenkuren wird abgeraten, da hier körpereigene Zellen abgebaut werden, wodurch der Harnsäurespiegel ansteigen kann. In akuten Phasen kann Kühlen des Gelenks Betroffenen oft helfen, Beschwerden zu lindern.
Was der Arzt tun kann:
Bei akuten Anfällen stehen entzündungshemmende Schmerzmittel oder Kortisonpräparate zur Verfügung. Ziel ist die rasche Schmerzlinderung und Eindämmung der Entzündung. Helfen eine Ernährungsumstellung und weniger Alkohol nicht, die Gichtanfälle in den Griff zu bekommen, können Ärzte Medikamente verschreiben, die den Harnsäurespiegel senken. Darüber hinaus gibt es Mittel, die die Ausscheidung von Harnsäure über die Niere fördern. Eine regelmäßige Kontrolle der Harnsäurewerte und Anpassung der Medikation sind essenziell, um Rückfälle und Folgeschäden zu vermeiden.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nierensteine/Harnsteine
Was ist das? - Definition Nierensteine oder Harnsteine sind feste Ablagerungen aus Salzen und Mineralien, die sich in den Nieren oder Harnwegen bilden. Sie können unbemerkt bleiben oder starke krampfartige Schmerzen auslösen, wenn sie sich bewegen oder festklemmen.
Krankheitsbild
Nierensteine und Harnsteine entstehen, wenn sich bestimmte Stoffe im Urin stark konzentrieren und Kristalle bilden. Diese können zu größeren Steinen zusammenwachsen und den Abfluss des Urins behindern. Die Erkrankung betrifft Menschen jeden Alters, wobei Wiederholungen häufig sind. Viele Steine bleiben klein und verursachen kaum Beschwerden, andere lösen heftige Schmerzen aus.
Symptome/Verlauf
Typisch sind starke krampfartige Schmerzen, die meist plötzlich einsetzen. Folgende Beschwerden können ebenfalls auftreten:
- Ziehende oder kolikartige Schmerzen in Flanke oder Rücken
- Blut im Urin
- Häufiger Harndrang
- Übelkeit und Erbrechen
- Schmerzen beim Wasserlassen
Der Verlauf hängt von Größe und Lage des Steins ab. Kleine Steine gehen oft von selbst ab. Größere können den Harnleiter blockieren und wiederkehrende Schmerzattacken verursachen, bis sie sich lösen oder behandelt werden.
Folgen/Komplikationen
Bleiben Steine unbehandelt, kann dies den Harnabfluss störten. Das erhöht das Risiko für Infektionen oder Entzündungen der Harnwege. In schweren Fällen kann sich der Urin zurückstauen und das Nierengewebe schädigen. Treten Fieber, starke Schmerzen oder Schüttelfrost auf besteht, Verdacht auf eine ernste Komplikation, die sofort ärztlich behandelt werden muss.
Ursachen/Risikofaktoren
Steine entstehen, wenn der Urin zu konzentriert ist oder bestimmte Stoffe in ihm überwiegen. Zu den Risikofaktoren zählen eine geringe Flüssigkeitszufuhr, Übergewicht, familiäre Veranlagung und bestimmte Stoffwechselerkrankungen. Auch wiederholte Harnwegsinfektionen können die Bildung bestimmter Steinarten begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Steintyp Wirkstoffe einsetzen, die etwa die Schmerzen lindern oder den Steinabgang erleichtern. Bei Bedarf lassen sich Harn- oder Nierensteine auch mit operativen oder von außen eingesetzten Verfahren entfernen oder zertrümmern.
Das kann man selbst tun: Viel trinken und sich bewegen fördern den Abgang. Grenzen der Selbsthilfe liegen bei Fieber, starken Schmerzen oder dann vor, wenn der Stein nicht weiterwandert. Dann ist eine gezielte medizinische Behandlung erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.