ALPICORT-F Lösung
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Pharmazeutische Informationen
Lösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18411100
- Darreichungsform:
- Lösung (Lösung)
- Packungsgröße:
- 100 ml
- Marke:
- ALPICORT-F
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel auf die Kopfhaut auf. Verwenden Sie dazu den Applikator. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Anwendungsdauer bei kleinflächiger Behandlung beträgt in der Regel nicht länger als 2-3 Wochen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Nach Besserung der Symptome ist eine Anwendung 2-3 mal pro Woche ausreichend.
Anwendungsgebiete
- Kopfhautentzündungen, die gering ausgeprägt sind: Zur Erhöhung der Haardichte
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Estradiol: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Estrogen. Auf der Kopfhaut angewandt soll es einen positiven Effekt auf das Haarwachstum ausüben, die lokale Durchblutung fördern und die Fettabsonderung hemmen.
Prednisolon: Der Wirkstoff ist ebenso wie das verwandte Cortison ein Hormon der Nebennierenrinde. Diese Hormone greifen in ganz unterschiedliche Stoffwechselvorgänge und biochemische Prozesse des Körpers ein. Bei Prednisolon wird für die Behandlung vor allem eine entzündungshemmende Wirkung und die Unterdrückung von Abwehrvorgängen des Körpers ausgenutzt.
Salicylsäure: Salicylate wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie die Bildung bestimmter Botenstoffe, so genannte Prostaglandine, im Körper blockieren, die an der Entstehung von Schmerzen und Entzündungen wesentlich beteiligt sind.
Nebenwirkungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
Bei langdauernder Anwendung kann es zu Hautveränderungen kommen (zum Beispiel Akne mit Pickelbildung, Hautverdickungen), da das Arzneimittel Cortison enthält.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutungen im Genitalbereich
- Tumore, bei denen das Hormon Estrogen eine Rolle spielt (estrogenabhängige Tumore), dazu gehören z.B. spezielle Brusttumore, oder auch der Verdacht auf einen solchen Tumor
- Windpocken
- Lues (Syphilis)
- Hauttuberkulose
- Gonorrhoe - (Geschlechts- und Hautkrankheit)
- Nach einer Impfung auftretende Hautreaktion
- Pilzinfektionen der Haut
- Hautentzündungen, vor allem durch Bakterien bedingt
- Periorale Dermatitis (akneähnliche entzündliche Hauterkrankung im Mundbereich)
- Rosacea (entzündliche Hauterkrankung im Gesichtsbereich)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Haarausfall
Was ist das? - Definition Haarausfall, fachsprachlich Alopezie, bezeichnet einen über das normale Maß hinausgehenden Verlust von Kopfhaaren. Er kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und unterschiedliche Ursachen haben.
Krankheitsbild
Haarausfall zeigt sich durch merklich lichter werdendes Haar oder kahle Stellen. Er kann langsam fortschreiten oder schubweise auftreten. Betroffen sind Menschen jeden Alters. Häufig stehen genetische Faktoren im Mittelpunkt. In anderen Fällen spielen Krankheiten oder Belastungen eine Rolle. Manche Formen sind vollständig reversibel, andere eher nicht.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein fortlaufender Haarverlust mit sichtbarer Ausdünnung. Der Verlauf kann je nach Ursache unterschiedlich aussehen. Manche Menschen bemerken einen vermehrten Haarverlust beim Kämmen oder Waschen. Andere stellen kreisrunde kahle Areale fest. Häufig kommt es zu Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder Spannungsgefühl der Kopfhaut. Ein Verlauf kann folgende Erscheinungsformen aufweisen:
- Zunehmendes Ausfallen beim täglichen Bürsten
- Verdünnung an Stirn oder Scheitel
- Kreisrunde kahle Stellen
- Diffuser Verlust über den gesamten Kopf
Die Geschwindigkeit des Fortschreitens hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Haarausfall kann zu deutlicher seelischer Belastung führen. Manche Betroffene entwickeln Schamgefühle oder Rückzugstendenzen. Bei bestimmten Formen können Entzündungen der Kopfhaut entstehen. Dauerhafte kahle Stellen können sich vergrößern und die Haarstruktur langfristig schwächen. Wird eine zugrunde liegende Erkrankung nicht erkannt, können dadurch zusätzliche Beschwerden entstehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind erbliche Einflüsse, hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen wie Störungen der Schilddrüse. Auch Stress und Mangelernährung können eine Rolle spielen. Auch manche Medikamente beeinflussen das Haarwachstum. Ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen kommt ebenfalls als Auslöser infrage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Kopfhaut untersuchen, Blutwerte prüfen und bei Bedarf Wirkstoffgruppen wie Mittel zur Regulierung des Haarwachstums, etwa Minoxidil, oder Mittel gegen Entzündungen einsetzen.
Das kann man selbst tun: Auf eine ausreichende Haarpflege und ausgewogene Ernährung achten sowie Belastungen reduzieren. Grenzen bestehen dort, wo der Haarverlust trotz eigener Maßnahmen fortschreitet oder Symptome wie Schmerzen oder starke Entzündung auftreten. Dann sollte unbedingt medizinische Hilfe gesucht werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Lösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18411100
- Darreichungsform:
- Lösung (Lösung)
- Packungsgröße:
- 100 ml
- Marke:
- ALPICORT-F
- Hersteller:
- kohlpharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel auf die Kopfhaut auf. Verwenden Sie dazu den Applikator. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Anwendungsdauer bei kleinflächiger Behandlung beträgt in der Regel nicht länger als 2-3 Wochen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Nach Besserung der Symptome ist eine Anwendung 2-3 mal pro Woche ausreichend.
Anwendungsgebiete
- Kopfhautentzündungen, die gering ausgeprägt sind: Zur Erhöhung der Haardichte
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Estradiol: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Estrogen. Auf der Kopfhaut angewandt soll es einen positiven Effekt auf das Haarwachstum ausüben, die lokale Durchblutung fördern und die Fettabsonderung hemmen.
Prednisolon: Der Wirkstoff ist ebenso wie das verwandte Cortison ein Hormon der Nebennierenrinde. Diese Hormone greifen in ganz unterschiedliche Stoffwechselvorgänge und biochemische Prozesse des Körpers ein. Bei Prednisolon wird für die Behandlung vor allem eine entzündungshemmende Wirkung und die Unterdrückung von Abwehrvorgängen des Körpers ausgenutzt.
Salicylsäure: Salicylate wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie die Bildung bestimmter Botenstoffe, so genannte Prostaglandine, im Körper blockieren, die an der Entstehung von Schmerzen und Entzündungen wesentlich beteiligt sind.
Nebenwirkungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
Bei langdauernder Anwendung kann es zu Hautveränderungen kommen (zum Beispiel Akne mit Pickelbildung, Hautverdickungen), da das Arzneimittel Cortison enthält.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutungen im Genitalbereich
- Tumore, bei denen das Hormon Estrogen eine Rolle spielt (estrogenabhängige Tumore), dazu gehören z.B. spezielle Brusttumore, oder auch der Verdacht auf einen solchen Tumor
- Windpocken
- Lues (Syphilis)
- Hauttuberkulose
- Gonorrhoe - (Geschlechts- und Hautkrankheit)
- Nach einer Impfung auftretende Hautreaktion
- Pilzinfektionen der Haut
- Hautentzündungen, vor allem durch Bakterien bedingt
- Periorale Dermatitis (akneähnliche entzündliche Hauterkrankung im Mundbereich)
- Rosacea (entzündliche Hauterkrankung im Gesichtsbereich)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Haarausfall
Was ist das? - Definition Haarausfall, fachsprachlich Alopezie, bezeichnet einen über das normale Maß hinausgehenden Verlust von Kopfhaaren. Er kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und unterschiedliche Ursachen haben.
Krankheitsbild
Haarausfall zeigt sich durch merklich lichter werdendes Haar oder kahle Stellen. Er kann langsam fortschreiten oder schubweise auftreten. Betroffen sind Menschen jeden Alters. Häufig stehen genetische Faktoren im Mittelpunkt. In anderen Fällen spielen Krankheiten oder Belastungen eine Rolle. Manche Formen sind vollständig reversibel, andere eher nicht.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein fortlaufender Haarverlust mit sichtbarer Ausdünnung. Der Verlauf kann je nach Ursache unterschiedlich aussehen. Manche Menschen bemerken einen vermehrten Haarverlust beim Kämmen oder Waschen. Andere stellen kreisrunde kahle Areale fest. Häufig kommt es zu Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder Spannungsgefühl der Kopfhaut. Ein Verlauf kann folgende Erscheinungsformen aufweisen:
- Zunehmendes Ausfallen beim täglichen Bürsten
- Verdünnung an Stirn oder Scheitel
- Kreisrunde kahle Stellen
- Diffuser Verlust über den gesamten Kopf
Die Geschwindigkeit des Fortschreitens hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Haarausfall kann zu deutlicher seelischer Belastung führen. Manche Betroffene entwickeln Schamgefühle oder Rückzugstendenzen. Bei bestimmten Formen können Entzündungen der Kopfhaut entstehen. Dauerhafte kahle Stellen können sich vergrößern und die Haarstruktur langfristig schwächen. Wird eine zugrunde liegende Erkrankung nicht erkannt, können dadurch zusätzliche Beschwerden entstehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind erbliche Einflüsse, hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen wie Störungen der Schilddrüse. Auch Stress und Mangelernährung können eine Rolle spielen. Auch manche Medikamente beeinflussen das Haarwachstum. Ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen kommt ebenfalls als Auslöser infrage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Kopfhaut untersuchen, Blutwerte prüfen und bei Bedarf Wirkstoffgruppen wie Mittel zur Regulierung des Haarwachstums, etwa Minoxidil, oder Mittel gegen Entzündungen einsetzen.
Das kann man selbst tun: Auf eine ausreichende Haarpflege und ausgewogene Ernährung achten sowie Belastungen reduzieren. Grenzen bestehen dort, wo der Haarverlust trotz eigener Maßnahmen fortschreitet oder Symptome wie Schmerzen oder starke Entzündung auftreten. Dann sollte unbedingt medizinische Hilfe gesucht werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.