AMIODARON 1A Pharma 200 mg Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20015400
- Darreichungsform:
- Tabletten
- Wirkstoffstärke:
- 200 mg
- Marke:
- AMIODARON
- Hersteller:
- BB FARMA S.R.L.
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Herzrhythmusstörungen
Was ist das? - Definition Herzrhythmusstörungen sind Störungen der normalen Herzschlagfolge. Das Herz schlägt dabei zu schnell, zu langsam oder zu unregelmäßig. Manche Formen sind harmlos, andere können ernsthaft sein und eine Behandlung erfordern. Die Beschwerden reichen von kaum spürbar bis deutlich belastend.
Krankheitsbild
Bei Herzrhythmusstörungen ist die elektrische Steuerung des Herzens gestört. Dadurch entstehen Aussetzer, zusätzliche Schläge oder anhaltend zu schnelle oder zu langsame Rhythmen. Die Störungen können in den Herzvorhöfen oder den Herzkammern entstehen und dauerhaft oder anfallsartig auftreten.
Symptome/Verlauf
Die Anzeichen sind sehr unterschiedlich und hängen von Art, Dauer und der allgemeinen Herzgesundheit ab. Zu den häufigen Symptomen zählen:
- Herzstolpern oder Herzklopfen
- Beschleunigter oder ungewöhnlich langsamer Puls
- Schwindel, Benommenheit oder Atemnot
- Müdigkeit, Leistungsabfall oder kurzfristige Ohnmacht
Der Verlauf reicht von gelegentlichen Episoden ohne Krankheitswert bis zu wiederkehrenden oder dauerhaften Störungen, die sich mit der Zeit verschlechtern können.
Folgen/Komplikationen
Bestimmte Herzrhythmusstörungen können die Pumpleistung des Herzens mindern. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Herzschwäche oder für Blutgerinnsel, die einen Schlaganfall auslösen können. Sehr schnelle oder langsame Rhythmen können im Extremfall lebensbedrohlich sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den möglichen Ursachen zählen Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Veränderungen des Herzmuskels oder angeborene Störungen. Auch Stress, Fieber, Elektrolytstörungen, Alkohol, Koffein und bestimmte Medikamente können Auslöser sein. Zu den allgemeinen Risikofaktoren zählen ein höheres Alter, Vorerkrankungen und familiäre Belastung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er klärt die Art der Rhythmusstörung mit einem EKG, per Langzeitmessung wichtiger Herzfunktionen und weiteren Untersuchungen ab. Je nach Befund kommen Medikamente wie Betablocker, Antiarrhythmika oder Blutverdünner sowie spezielle Eingriffe oder auch Herzschrittmacher infrage.
Das kann man selbst tun: Mögliche Auslöser meiden, verordnete Medikamente regelmäßig einnehmen und auf Warnzeichen achten. Bei anhaltenden Beschwerden, Ohnmacht, Brustschmerz oder neuem Auftreten sollte man nicht selbst behandeln, sondern ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Vorhofflimmern (Absolute Arrhythmie)
Was ist das? - Definition Vorhofflimmern, auch als Absolute Arrhythmie bezeichnet, ist eine häufige Herzrhythmusstörung. Dabei schlagen die Vorhöfe des Herzens unkoordiniert und sehr schnell. Der Puls wird dadurch unregelmäßig und oft beschleunigt, was die Leistungsfähigkeit des Herzens beeinträchtigen kann.
Krankheitsbild
Beim Vorhofflimmern ist die elektrische Steuerung des Herzens gestört. Die Vorhöfe ziehen sich nicht mehr geordnet zusammen, sondern flimmern. Das Blut fließt dadurch schlechter in die Herzkammern. Die Herztätigkeit wird unregelmäßig. Dies kann dauerhaft oder in Anfällen auftreten.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich. Manche Betroffene spüren kaum etwas, andere fühlen sich deutlich beeinträchtigt. Typische Anzeichen sind:
- Unregelmäßiger, oft schneller Herzschlag
- Herzstolpern oder Herzrasen
- Kurzatmigkeit, besonders bei Belastung
- Müdigkeit und Leistungsschwäche
- Schwindel oder Engegefühl in der Brust
Folgen/Komplikationen
Vorhofflimmern erhöht das Risiko für Blutgerinnsel im Herzen. Diese können einen Schlaganfall verursachen. Zudem kann sich bei dauerhaft hoher Herzfrequenz eine Herzschwäche entwickeln. Unbehandelt kann die Lebensqualität deutlich sinken.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind Bluthochdruck, Herzklappenfehler und koronare Herzerkrankungen. Auch Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, höheres Lebensalter sowie Stress, Alkohol und akute Infekte erhöhen das Risiko. In manchen Fällen bleibt die Ursache unklar.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er stellt die Diagnose meist mit einem EKG und entscheidet über die Behandlung. Diese kann Medikamente zur Frequenzkontrolle wie Betablocker oder Mittel zur Stabilisierung des Herzrhythmus umfassen. Wichtig sind auch Blutverdünner zur Schlaganfall-Vorbeugung.
Das kann man selbst tun: Betroffene können auf regelmäßige Medikamenteneinnahme achten, Alkohol meiden und körperliche Belastungen dem Krankheitsstadium anpassen. Bei neu auftretenden starken Beschwerden, Luftnot oder Lähmungserscheinungen ist Selbsthilfe nicht ausreichend und sofortige ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20015400
- Darreichungsform:
- Tabletten
- Wirkstoffstärke:
- 200 mg
- Marke:
- AMIODARON
- Hersteller:
- BB FARMA S.R.L.
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Herzrhythmusstörungen
Was ist das? - Definition Herzrhythmusstörungen sind Störungen der normalen Herzschlagfolge. Das Herz schlägt dabei zu schnell, zu langsam oder zu unregelmäßig. Manche Formen sind harmlos, andere können ernsthaft sein und eine Behandlung erfordern. Die Beschwerden reichen von kaum spürbar bis deutlich belastend.
Krankheitsbild
Bei Herzrhythmusstörungen ist die elektrische Steuerung des Herzens gestört. Dadurch entstehen Aussetzer, zusätzliche Schläge oder anhaltend zu schnelle oder zu langsame Rhythmen. Die Störungen können in den Herzvorhöfen oder den Herzkammern entstehen und dauerhaft oder anfallsartig auftreten.
Symptome/Verlauf
Die Anzeichen sind sehr unterschiedlich und hängen von Art, Dauer und der allgemeinen Herzgesundheit ab. Zu den häufigen Symptomen zählen:
- Herzstolpern oder Herzklopfen
- Beschleunigter oder ungewöhnlich langsamer Puls
- Schwindel, Benommenheit oder Atemnot
- Müdigkeit, Leistungsabfall oder kurzfristige Ohnmacht
Der Verlauf reicht von gelegentlichen Episoden ohne Krankheitswert bis zu wiederkehrenden oder dauerhaften Störungen, die sich mit der Zeit verschlechtern können.
Folgen/Komplikationen
Bestimmte Herzrhythmusstörungen können die Pumpleistung des Herzens mindern. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Herzschwäche oder für Blutgerinnsel, die einen Schlaganfall auslösen können. Sehr schnelle oder langsame Rhythmen können im Extremfall lebensbedrohlich sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den möglichen Ursachen zählen Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Veränderungen des Herzmuskels oder angeborene Störungen. Auch Stress, Fieber, Elektrolytstörungen, Alkohol, Koffein und bestimmte Medikamente können Auslöser sein. Zu den allgemeinen Risikofaktoren zählen ein höheres Alter, Vorerkrankungen und familiäre Belastung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er klärt die Art der Rhythmusstörung mit einem EKG, per Langzeitmessung wichtiger Herzfunktionen und weiteren Untersuchungen ab. Je nach Befund kommen Medikamente wie Betablocker, Antiarrhythmika oder Blutverdünner sowie spezielle Eingriffe oder auch Herzschrittmacher infrage.
Das kann man selbst tun: Mögliche Auslöser meiden, verordnete Medikamente regelmäßig einnehmen und auf Warnzeichen achten. Bei anhaltenden Beschwerden, Ohnmacht, Brustschmerz oder neuem Auftreten sollte man nicht selbst behandeln, sondern ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Vorhofflimmern (Absolute Arrhythmie)
Was ist das? - Definition Vorhofflimmern, auch als Absolute Arrhythmie bezeichnet, ist eine häufige Herzrhythmusstörung. Dabei schlagen die Vorhöfe des Herzens unkoordiniert und sehr schnell. Der Puls wird dadurch unregelmäßig und oft beschleunigt, was die Leistungsfähigkeit des Herzens beeinträchtigen kann.
Krankheitsbild
Beim Vorhofflimmern ist die elektrische Steuerung des Herzens gestört. Die Vorhöfe ziehen sich nicht mehr geordnet zusammen, sondern flimmern. Das Blut fließt dadurch schlechter in die Herzkammern. Die Herztätigkeit wird unregelmäßig. Dies kann dauerhaft oder in Anfällen auftreten.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind sehr unterschiedlich. Manche Betroffene spüren kaum etwas, andere fühlen sich deutlich beeinträchtigt. Typische Anzeichen sind:
- Unregelmäßiger, oft schneller Herzschlag
- Herzstolpern oder Herzrasen
- Kurzatmigkeit, besonders bei Belastung
- Müdigkeit und Leistungsschwäche
- Schwindel oder Engegefühl in der Brust
Folgen/Komplikationen
Vorhofflimmern erhöht das Risiko für Blutgerinnsel im Herzen. Diese können einen Schlaganfall verursachen. Zudem kann sich bei dauerhaft hoher Herzfrequenz eine Herzschwäche entwickeln. Unbehandelt kann die Lebensqualität deutlich sinken.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind Bluthochdruck, Herzklappenfehler und koronare Herzerkrankungen. Auch Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes, höheres Lebensalter sowie Stress, Alkohol und akute Infekte erhöhen das Risiko. In manchen Fällen bleibt die Ursache unklar.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er stellt die Diagnose meist mit einem EKG und entscheidet über die Behandlung. Diese kann Medikamente zur Frequenzkontrolle wie Betablocker oder Mittel zur Stabilisierung des Herzrhythmus umfassen. Wichtig sind auch Blutverdünner zur Schlaganfall-Vorbeugung.
Das kann man selbst tun: Betroffene können auf regelmäßige Medikamenteneinnahme achten, Alkohol meiden und körperliche Belastungen dem Krankheitsstadium anpassen. Bei neu auftretenden starken Beschwerden, Luftnot oder Lähmungserscheinungen ist Selbsthilfe nicht ausreichend und sofortige ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.