AMOXICILLIN/Clavulansäure Zentiva 875mg/125mg FTA
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19969927
- Darreichungsform:
- Filmtabletten
- Wirkstoffstärke:
- 875mg
- Marke:
- AMOXICILLIN
- Hersteller:
- Zentiva Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Nebenhöhlenentzündungen
Was ist das? - Definition Die Nasennebenhöhlenentzündung ist eine Entzündung der Schleimhäute in den Hohlräumen rund um die Nase. Sie entsteht meist nach einer Erkältung, wenn der Schleim nicht mehr richtig abfließen kann. Besonders betroffen sind die Kieferhöhlen und die sogenannten Siebbeinzellen, Hohlräumen zwischen den Augen und der Nase. Die Beschwerden können akut oder chronisch verlaufen.
Krankheitsbild
Eine Nasennebenhöhlenentzündung entsteht häufig durch eine virale Infektion, bei der die Schleimhäute anschwellen und die Belüftung der Nebenhöhlen behindert wird. Das Sekret staut sich, und es kommt zu einer Entzündung. Die Erkrankung kann akut auftreten und innerhalb von ein bis zwei Wochen abheilen oder chronisch verlaufen, wenn sie länger als zwölf Wochen anhält. Anatomische Besonderheiten oder Allergien können wiederkehrende Entzündungen begünstigen.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Druckschmerz im Gesicht
- Verstopfte Nase
- Gelb-grüner oder zäher Nasenausfluss
- Riechstörungen oder Geruchsverlust
- Kopf- und Zahnschmerzen beim Bücken
- Husten, besonders nachts
- Allgemeines Krankheitsgefühl, evenuell FieberBei chronischer Sinusitis sind die Symptome oft weniger stark, halten aber dauerhaft an. Die Erkrankung kann sich über Wochen oder Monate hinziehen und die Nasenatmung dauerhaft beeinträchtigen. Ohne Behandlung droht eine Verschlechterung oder Ausbreitung der Entzündung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Sinusitis zu ernsthaften Komplikationen führen. Dazu zählen chronische Schleimhautschwellung, Polypenbildung, Übergreifen der Entzündung auf die Augenhöhle, Hirnhautentzündung, Eiteransammlungen in den Nebenhöhlen, chronischer Husten durch Schleimabfluss sowie Zahnerkrankungen durch Ausbreitung auf die Zahnwurzeln. Eine frühzeitige Behandlung kann diese Folgen meist verhindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind Virusinfektionen nach Erkältung, bakterielle Superinfektionen, Allergien wie Heuschnupfen, anatomische Besonderheiten wie Polypen sowie Zahnerkrankungen im Oberkieferbereich. Risikofaktoren sind wiederholte Infekte, Allergien, trockene Raumluft und eine geschwächte Immunabwehr. Die Sinusitis selbst ist nicht direkt ansteckend, wohl aber die zugrunde liegende Erkältung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er untersucht die Nase, klopft die Nebenhöhlen ab und kann bildgebende Verfahren einsetzen. Bei Bedarf erfolgt eine Endoskopie oder Allergiediagnostik. Medikamente wie abschwellende Nasensprays, Schmerzmittel und Nasenspülungen helfen bei akuten Beschwerden. Bei bakterieller Ursache kommen Antibiotika wie Amoxicillin/Clavulansäure zum Einsatz. Bei chronischem Verlauf helfen Kortison-Nasensprays oder operative Maßnahmen. DAs kann man selbst tun: Inhalationen, viel Trinken und regelmäßige Nasenspülungen lindern die Beschwerden. Grenzen sind erreicht bei starken Schmerzen, Fieber oder Sehstörungen. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Akute Mittelohrentzündung
Was ist das? - Definition Die akute Mittelohrentzündung ist eine plötzlich auftretende Entzündung des Mittelohrs, meist ausgelöst durch Viren oder Bakterien. Sie betrifft vor allem Kinder und äußert sich durch starke Ohrenschmerzen, Druckgefühl und Fieber. Die Erkrankung heilt oft innerhalb weniger Tage folgenlos aus.
Krankheitsbild
Das Mittelohr liegt zwischen Trommelfell und Innenohr und enthält kleine Knochen, die Schall weiterleiten. Bei einer akuten Entzündung sammelt sich dort infizierte Flüssigkeit, was zu Schmerzen und Hörproblemen führt. Die Erreger gelangen meist über die Ohrtrompete aus dem Nasen-Rachen-Raum ins Mittelohr. Die Ohrtrompete, auch Eustachische Röhre genannt, verbindet diese beiden Teile. Besonders häufig betroffen sind Kinder, da ihre Ohrtrompete kürzer und weiter ist.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Plötzliche, starke Ohrenschmerzen
- Druckgefühl im Ohr
- Hörminderung
- Fieber
- Allgemeines Krankheitsgefühl
- Unruhe und Weinen bei Kindern
- Manchmal Ausfluss aus dem Ohr (Otorrhoe)
Die Symptome treten meist einseitig auf und beginnen plötzlich. In der Regel klingt die Entzündung innerhalb von zwei bis sieben Tagen ab.
Folgen/Komplikationen
In seltenen Fällen kann sich die Entzündung auf benachbarte Knochen (Mastoiditis) oder das Innenohr ausbreiten. Dies kann zu Hörverlust oder sogar einer Gehirnhautentzündung führen. Wiederholte oder langanhaltende Entzündungen können chronisch werden und dauerhafte Hörschäden verursachen.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den häufigen Auslösern zählen Erkältungsviren und Bakterien wie Streptokokken oder Pneumokokken. Weitere Risikofaktoren sind:
- Passivrauchen
- Vergrößerte Rachenmandeln
- Allergien
- Immunschwäche
- Häufige Schnuller-Nutzung bei Babys
Auch Verletzungen des Trommelfells oder eine schlechte Belüftung des Mittelohrs können eine Entzündung begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Er untersucht das Ohr mit einem Otoskop, mit dem er den äußeren Gehörgang betrachten kann. Dann entscheidet er über die Behandlung. Bei bakteriellen Ursachen können Antibiotika helfen. Schmerzmittel wie Ibuprofen lindern Beschwerden. Nasentropfen können die Belüftung verbessern.
Was man selbst tun kann:
Ein bekanntes Hausmittel sind Zwiebelsäckchen. Zudem hilft ausreichend Ruhe, viel Flüssigkeit und Schutz vor Wasser im Ohr. Die Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Fieber über 48 Stunden oder Ausfluss auftreten. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Ohrenschmerzen
Was ist das? - Definition Ohrenschmerzen sind ein häufiges Symptom, das durch Entzündungen, Infektionen oder andere Reizungen im Bereich des Ohres verursacht wird. Sie können plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln und betreffen Menschen jeden Alters. Die Schmerzen können stechend, dumpf oder pochend sein und verschiedene Ursachen haben, darunter Erkältungen, Druckveränderungen oder Verletzungen. Eine genaue Diagnose ist wichtig, um die richtige Behandlung einzuleiten.
Krankheitsbild
Ohrenschmerzen sind keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Sie können im äußeren Gehörgang, im Mittelohr oder seltener im Innenohr auftreten. Häufig verursachen Entzündungen die Beschwerden, etwa Bakterien oder Viren. Auch mechanische Reize wie ein Ohrenschmalzpfropf oder Fremdkörper können Schmerzen auslösen. Die Beschwerden reichen von leichtem Druckgefühl bis zu starken, stechenden Schmerzen. Besonders Kinder sind oft betroffen, meist durch eine Mittelohrentzündung.
Symptome/Verlauf
Die Schmerzen können einseitig oder beidseitig auftreten und sich als stechend, dumpf, ziehend oder pochend äußern. Oft treten sie im Zusammenhang mit Erkältungen auf. Weitere Symptome sind Hörminderung, Fieber, Schwindel, Druckgefühl im Ohr und manchmal Ausfluss. Bei Kindern kommen oft Unruhe, Weinen und Schlafstörungen hinzu. Ohrenschmerzen können plötzlich beginnen oder sich über Tage entwickeln. In manchen Fällen klingen sie von selbst ab, in anderen ist eine Behandlung nötig.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Ohrenschmerzen können zu ernsthaften Komplikationen führen. Dazu zählen Trommelfellverletzungen, Hörverlust, chronische Mittelohrentzündungen oder eine Ausbreitung der Infektion auf benachbarte Strukturen wie das Innenohr. In seltenen Fällen tritt sogar eine Gesichtsnervenlähmung auf, etwa bei Herpesinfektionen im Ohr.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind
- bakterielle oder virale Infektionen (z.?B. Erkältung, Grippe)
- Mittelohrentzündung
- Gehörgangsentzündung (Otitis externa)
- Druckveränderungen (Flugreisen, Tauchen)
- Fremdkörper im Ohr
- Ohrenschmalzpfropf
- Verletzungen durch Wattestäbchen oder Lärm
- Zahnprobleme oder Kieferfehlstellungen
- Mandelentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung
- Herpesinfektionen im Ohr
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Gegen die Beschwerden helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol, abschwellende Nasensprays und bei bakteriellen Infektionen Antibiotika. Spezielle Ohrentropfen können lokal entzündungshemmend wirken. Bei Fremdkörpern oder Trommelfellverletzungen ist eine ärztliche Entfernung oder Behandlung notwendig.
Was man selbst tun kann: Wärme (zum Beispiel Kirschkernkissen), Zwiebelsäckchen, Inhalationen und Ruhe lindern die Beschwerden. Auf Wattestäbchen generell verzichtet. Bei starken Schmerzen, Fieber über 38,5 Grad, Hörverlust, Ausfluss oder länger als zwei Tage anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangabe:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19969927
- Darreichungsform:
- Filmtabletten
- Wirkstoffstärke:
- 875mg
- Marke:
- AMOXICILLIN
- Hersteller:
- Zentiva Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRLagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Nebenhöhlenentzündungen
Was ist das? - Definition Die Nasennebenhöhlenentzündung ist eine Entzündung der Schleimhäute in den Hohlräumen rund um die Nase. Sie entsteht meist nach einer Erkältung, wenn der Schleim nicht mehr richtig abfließen kann. Besonders betroffen sind die Kieferhöhlen und die sogenannten Siebbeinzellen, Hohlräumen zwischen den Augen und der Nase. Die Beschwerden können akut oder chronisch verlaufen.
Krankheitsbild
Eine Nasennebenhöhlenentzündung entsteht häufig durch eine virale Infektion, bei der die Schleimhäute anschwellen und die Belüftung der Nebenhöhlen behindert wird. Das Sekret staut sich, und es kommt zu einer Entzündung. Die Erkrankung kann akut auftreten und innerhalb von ein bis zwei Wochen abheilen oder chronisch verlaufen, wenn sie länger als zwölf Wochen anhält. Anatomische Besonderheiten oder Allergien können wiederkehrende Entzündungen begünstigen.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Druckschmerz im Gesicht
- Verstopfte Nase
- Gelb-grüner oder zäher Nasenausfluss
- Riechstörungen oder Geruchsverlust
- Kopf- und Zahnschmerzen beim Bücken
- Husten, besonders nachts
- Allgemeines Krankheitsgefühl, evenuell FieberBei chronischer Sinusitis sind die Symptome oft weniger stark, halten aber dauerhaft an. Die Erkrankung kann sich über Wochen oder Monate hinziehen und die Nasenatmung dauerhaft beeinträchtigen. Ohne Behandlung droht eine Verschlechterung oder Ausbreitung der Entzündung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Sinusitis zu ernsthaften Komplikationen führen. Dazu zählen chronische Schleimhautschwellung, Polypenbildung, Übergreifen der Entzündung auf die Augenhöhle, Hirnhautentzündung, Eiteransammlungen in den Nebenhöhlen, chronischer Husten durch Schleimabfluss sowie Zahnerkrankungen durch Ausbreitung auf die Zahnwurzeln. Eine frühzeitige Behandlung kann diese Folgen meist verhindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind Virusinfektionen nach Erkältung, bakterielle Superinfektionen, Allergien wie Heuschnupfen, anatomische Besonderheiten wie Polypen sowie Zahnerkrankungen im Oberkieferbereich. Risikofaktoren sind wiederholte Infekte, Allergien, trockene Raumluft und eine geschwächte Immunabwehr. Die Sinusitis selbst ist nicht direkt ansteckend, wohl aber die zugrunde liegende Erkältung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er untersucht die Nase, klopft die Nebenhöhlen ab und kann bildgebende Verfahren einsetzen. Bei Bedarf erfolgt eine Endoskopie oder Allergiediagnostik. Medikamente wie abschwellende Nasensprays, Schmerzmittel und Nasenspülungen helfen bei akuten Beschwerden. Bei bakterieller Ursache kommen Antibiotika wie Amoxicillin/Clavulansäure zum Einsatz. Bei chronischem Verlauf helfen Kortison-Nasensprays oder operative Maßnahmen. DAs kann man selbst tun: Inhalationen, viel Trinken und regelmäßige Nasenspülungen lindern die Beschwerden. Grenzen sind erreicht bei starken Schmerzen, Fieber oder Sehstörungen. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Akute Mittelohrentzündung
Was ist das? - Definition Die akute Mittelohrentzündung ist eine plötzlich auftretende Entzündung des Mittelohrs, meist ausgelöst durch Viren oder Bakterien. Sie betrifft vor allem Kinder und äußert sich durch starke Ohrenschmerzen, Druckgefühl und Fieber. Die Erkrankung heilt oft innerhalb weniger Tage folgenlos aus.
Krankheitsbild
Das Mittelohr liegt zwischen Trommelfell und Innenohr und enthält kleine Knochen, die Schall weiterleiten. Bei einer akuten Entzündung sammelt sich dort infizierte Flüssigkeit, was zu Schmerzen und Hörproblemen führt. Die Erreger gelangen meist über die Ohrtrompete aus dem Nasen-Rachen-Raum ins Mittelohr. Die Ohrtrompete, auch Eustachische Röhre genannt, verbindet diese beiden Teile. Besonders häufig betroffen sind Kinder, da ihre Ohrtrompete kürzer und weiter ist.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Plötzliche, starke Ohrenschmerzen
- Druckgefühl im Ohr
- Hörminderung
- Fieber
- Allgemeines Krankheitsgefühl
- Unruhe und Weinen bei Kindern
- Manchmal Ausfluss aus dem Ohr (Otorrhoe)
Die Symptome treten meist einseitig auf und beginnen plötzlich. In der Regel klingt die Entzündung innerhalb von zwei bis sieben Tagen ab.
Folgen/Komplikationen
In seltenen Fällen kann sich die Entzündung auf benachbarte Knochen (Mastoiditis) oder das Innenohr ausbreiten. Dies kann zu Hörverlust oder sogar einer Gehirnhautentzündung führen. Wiederholte oder langanhaltende Entzündungen können chronisch werden und dauerhafte Hörschäden verursachen.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den häufigen Auslösern zählen Erkältungsviren und Bakterien wie Streptokokken oder Pneumokokken. Weitere Risikofaktoren sind:
- Passivrauchen
- Vergrößerte Rachenmandeln
- Allergien
- Immunschwäche
- Häufige Schnuller-Nutzung bei Babys
Auch Verletzungen des Trommelfells oder eine schlechte Belüftung des Mittelohrs können eine Entzündung begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Er untersucht das Ohr mit einem Otoskop, mit dem er den äußeren Gehörgang betrachten kann. Dann entscheidet er über die Behandlung. Bei bakteriellen Ursachen können Antibiotika helfen. Schmerzmittel wie Ibuprofen lindern Beschwerden. Nasentropfen können die Belüftung verbessern.
Was man selbst tun kann:
Ein bekanntes Hausmittel sind Zwiebelsäckchen. Zudem hilft ausreichend Ruhe, viel Flüssigkeit und Schutz vor Wasser im Ohr. Die Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Fieber über 48 Stunden oder Ausfluss auftreten. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Ohrenschmerzen
Was ist das? - Definition Ohrenschmerzen sind ein häufiges Symptom, das durch Entzündungen, Infektionen oder andere Reizungen im Bereich des Ohres verursacht wird. Sie können plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln und betreffen Menschen jeden Alters. Die Schmerzen können stechend, dumpf oder pochend sein und verschiedene Ursachen haben, darunter Erkältungen, Druckveränderungen oder Verletzungen. Eine genaue Diagnose ist wichtig, um die richtige Behandlung einzuleiten.
Krankheitsbild
Ohrenschmerzen sind keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Sie können im äußeren Gehörgang, im Mittelohr oder seltener im Innenohr auftreten. Häufig verursachen Entzündungen die Beschwerden, etwa Bakterien oder Viren. Auch mechanische Reize wie ein Ohrenschmalzpfropf oder Fremdkörper können Schmerzen auslösen. Die Beschwerden reichen von leichtem Druckgefühl bis zu starken, stechenden Schmerzen. Besonders Kinder sind oft betroffen, meist durch eine Mittelohrentzündung.
Symptome/Verlauf
Die Schmerzen können einseitig oder beidseitig auftreten und sich als stechend, dumpf, ziehend oder pochend äußern. Oft treten sie im Zusammenhang mit Erkältungen auf. Weitere Symptome sind Hörminderung, Fieber, Schwindel, Druckgefühl im Ohr und manchmal Ausfluss. Bei Kindern kommen oft Unruhe, Weinen und Schlafstörungen hinzu. Ohrenschmerzen können plötzlich beginnen oder sich über Tage entwickeln. In manchen Fällen klingen sie von selbst ab, in anderen ist eine Behandlung nötig.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Ohrenschmerzen können zu ernsthaften Komplikationen führen. Dazu zählen Trommelfellverletzungen, Hörverlust, chronische Mittelohrentzündungen oder eine Ausbreitung der Infektion auf benachbarte Strukturen wie das Innenohr. In seltenen Fällen tritt sogar eine Gesichtsnervenlähmung auf, etwa bei Herpesinfektionen im Ohr.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind
- bakterielle oder virale Infektionen (z.?B. Erkältung, Grippe)
- Mittelohrentzündung
- Gehörgangsentzündung (Otitis externa)
- Druckveränderungen (Flugreisen, Tauchen)
- Fremdkörper im Ohr
- Ohrenschmalzpfropf
- Verletzungen durch Wattestäbchen oder Lärm
- Zahnprobleme oder Kieferfehlstellungen
- Mandelentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung
- Herpesinfektionen im Ohr
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Gegen die Beschwerden helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol, abschwellende Nasensprays und bei bakteriellen Infektionen Antibiotika. Spezielle Ohrentropfen können lokal entzündungshemmend wirken. Bei Fremdkörpern oder Trommelfellverletzungen ist eine ärztliche Entfernung oder Behandlung notwendig.
Was man selbst tun kann: Wärme (zum Beispiel Kirschkernkissen), Zwiebelsäckchen, Inhalationen und Ruhe lindern die Beschwerden. Auf Wattestäbchen generell verzichtet. Bei starken Schmerzen, Fieber über 38,5 Grad, Hörverlust, Ausfluss oder länger als zwei Tage anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangabe:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.