ANDROCUR 10 Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 12725381
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 3 x 15 Stück
- Marke:
- ANDROCUR
- Hersteller:
- ACA Müller/ADAG Pharma AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Einnahmezyklus: Täglich 1 Tablette für 15 aufeinanderfolgende Tage. Anschließend wird für weitere 6 Tage zusätzlich ein weiteres Arzneimittel angewendet. Mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Packung wird nach einer 7-tägigen Einnahmepause begonnen. Dieser Einnahmezyklus wird wiederholt, solange eine Behandlung erforderlich ist und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Zeit bis zur Linderung der Symptome beträgt je nach Art der Erkrankung in der Regel mindestens 6-12 Monate.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Es handelt sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln.
Allgemeine Dosierempfehlung (1.-15. Tag):
Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Schwere Form der Akne
- Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
- Hormoneller Haarausfall der Frau (androgene Alopezie)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Frauen im gebärfähigen Alter, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: immer zur gleichen Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Gestagen (Gelbkörperhormon). Bei der Frau bewirkt das Gestagen u.a. eine Wachstumshemmung der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut, eine Hemmung des Transports der Spermien und eine Hemmung des Eisprungs.Zusätzlich besitzt Cyproteron antiandrogene Eigenschaften wie Hemmung des Geschlechtstriebs, Verminderung der Talgdrüsenaktivität und Verhinderung männlicher Wachstumsimpulse auf das Prostatagewebe.
Nebenwirkungen
- Gutartiger Tumor der Leber
- Bösartiger Tumor der Leber
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Gewichtszunahme
- Gewichtsabnahme
- Anstieg des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Gelbsucht
- Leberentzündung
- Emotionale Niedergeschlagenheit mit Unglücklichsein
- Vermindertes sexuelles Verlangen
- Gesteigertes sexuelles Verlangen
- Blutung im Bauch (intraabdominal)
- Hautreaktionen
- Schmerzempfindlichkeit der Brust
- Brustspannungen
- Vergrößerung der Brust
- Unregelmäßige Regelblutung
- Ausbleibende Regelblutung
- Scheidenblutung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Lebererkrankungen
- Tumor der Leber
- Bösartige Erkrankung (maligne bösartige Erkrankung)
- Hirntumor aus den Hirnhäuten (Meningeom)
- Schwere chronische Depression
- Gefäßverschluss durch z.B. Blutpfropf (Embolie)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Erbliche Blutarmut (Sichelzellenanämie)
- Scheidenblutung ungeklärter Ursache
- Gelbsucht während der Schwangerschaft
- Juckreiz (Pruritus) während der Schwangerschaft
- Autoimmune Hauterkrankung in der Schwangerschaft (Pemphigoid gestationis)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Haarausfall
Was ist das? - Definition Haarausfall, fachsprachlich Alopezie, bezeichnet einen über das normale Maß hinausgehenden Verlust von Kopfhaaren. Er kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und unterschiedliche Ursachen haben.
Krankheitsbild
Haarausfall zeigt sich durch merklich lichter werdendes Haar oder kahle Stellen. Er kann langsam fortschreiten oder schubweise auftreten. Betroffen sind Menschen jeden Alters. Häufig stehen genetische Faktoren im Mittelpunkt. In anderen Fällen spielen Krankheiten oder Belastungen eine Rolle. Manche Formen sind vollständig reversibel, andere eher nicht.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein fortlaufender Haarverlust mit sichtbarer Ausdünnung. Der Verlauf kann je nach Ursache unterschiedlich aussehen. Manche Menschen bemerken einen vermehrten Haarverlust beim Kämmen oder Waschen. Andere stellen kreisrunde kahle Areale fest. Häufig kommt es zu Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder Spannungsgefühl der Kopfhaut. Ein Verlauf kann folgende Erscheinungsformen aufweisen:
- Zunehmendes Ausfallen beim täglichen Bürsten
- Verdünnung an Stirn oder Scheitel
- Kreisrunde kahle Stellen
- Diffuser Verlust über den gesamten Kopf
Die Geschwindigkeit des Fortschreitens hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Haarausfall kann zu deutlicher seelischer Belastung führen. Manche Betroffene entwickeln Schamgefühle oder Rückzugstendenzen. Bei bestimmten Formen können Entzündungen der Kopfhaut entstehen. Dauerhafte kahle Stellen können sich vergrößern und die Haarstruktur langfristig schwächen. Wird eine zugrunde liegende Erkrankung nicht erkannt, können dadurch zusätzliche Beschwerden entstehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind erbliche Einflüsse, hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen wie Störungen der Schilddrüse. Auch Stress und Mangelernährung können eine Rolle spielen. Auch manche Medikamente beeinflussen das Haarwachstum. Ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen kommt ebenfalls als Auslöser infrage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Kopfhaut untersuchen, Blutwerte prüfen und bei Bedarf Wirkstoffgruppen wie Mittel zur Regulierung des Haarwachstums, etwa Minoxidil, oder Mittel gegen Entzündungen einsetzen.
Das kann man selbst tun: Auf eine ausreichende Haarpflege und ausgewogene Ernährung achten sowie Belastungen reduzieren. Grenzen bestehen dort, wo der Haarverlust trotz eigener Maßnahmen fortschreitet oder Symptome wie Schmerzen oder starke Entzündung auftreten. Dann sollte unbedingt medizinische Hilfe gesucht werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 12725381
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 3 x 15 Stück
- Marke:
- ANDROCUR
- Hersteller:
- ACA Müller/ADAG Pharma AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Einnahmezyklus: Täglich 1 Tablette für 15 aufeinanderfolgende Tage. Anschließend wird für weitere 6 Tage zusätzlich ein weiteres Arzneimittel angewendet. Mit der Einnahme der Tabletten aus der nächsten Packung wird nach einer 7-tägigen Einnahmepause begonnen. Dieser Einnahmezyklus wird wiederholt, solange eine Behandlung erforderlich ist und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Zeit bis zur Linderung der Symptome beträgt je nach Art der Erkrankung in der Regel mindestens 6-12 Monate.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Es handelt sich um eine Kombinationstherapie mit anderen Arzneimitteln.
Allgemeine Dosierempfehlung (1.-15. Tag):
Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Schwere Form der Akne
- Vermehrte männliche Behaarung bei der Frau (Hirsutismus)
- Hormoneller Haarausfall der Frau (androgene Alopezie)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Frauen im gebärfähigen Alter, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: immer zur gleichen Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum weiblichen Geschlechtshormon Gestagen (Gelbkörperhormon). Bei der Frau bewirkt das Gestagen u.a. eine Wachstumshemmung der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut, eine Hemmung des Transports der Spermien und eine Hemmung des Eisprungs.Zusätzlich besitzt Cyproteron antiandrogene Eigenschaften wie Hemmung des Geschlechtstriebs, Verminderung der Talgdrüsenaktivität und Verhinderung männlicher Wachstumsimpulse auf das Prostatagewebe.
Nebenwirkungen
- Gutartiger Tumor der Leber
- Bösartiger Tumor der Leber
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Gewichtszunahme
- Gewichtsabnahme
- Anstieg des Blutzuckerspiegels bei Diabetikern
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Gelbsucht
- Leberentzündung
- Emotionale Niedergeschlagenheit mit Unglücklichsein
- Vermindertes sexuelles Verlangen
- Gesteigertes sexuelles Verlangen
- Blutung im Bauch (intraabdominal)
- Hautreaktionen
- Schmerzempfindlichkeit der Brust
- Brustspannungen
- Vergrößerung der Brust
- Unregelmäßige Regelblutung
- Ausbleibende Regelblutung
- Scheidenblutung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Lebererkrankungen
- Tumor der Leber
- Bösartige Erkrankung (maligne bösartige Erkrankung)
- Hirntumor aus den Hirnhäuten (Meningeom)
- Schwere chronische Depression
- Gefäßverschluss durch z.B. Blutpfropf (Embolie)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Erbliche Blutarmut (Sichelzellenanämie)
- Scheidenblutung ungeklärter Ursache
- Gelbsucht während der Schwangerschaft
- Juckreiz (Pruritus) während der Schwangerschaft
- Autoimmune Hauterkrankung in der Schwangerschaft (Pemphigoid gestationis)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Haarausfall
Was ist das? - Definition Haarausfall, fachsprachlich Alopezie, bezeichnet einen über das normale Maß hinausgehenden Verlust von Kopfhaaren. Er kann vorübergehend oder dauerhaft auftreten und unterschiedliche Ursachen haben.
Krankheitsbild
Haarausfall zeigt sich durch merklich lichter werdendes Haar oder kahle Stellen. Er kann langsam fortschreiten oder schubweise auftreten. Betroffen sind Menschen jeden Alters. Häufig stehen genetische Faktoren im Mittelpunkt. In anderen Fällen spielen Krankheiten oder Belastungen eine Rolle. Manche Formen sind vollständig reversibel, andere eher nicht.
Symptome/Verlauf
Typisch ist ein fortlaufender Haarverlust mit sichtbarer Ausdünnung. Der Verlauf kann je nach Ursache unterschiedlich aussehen. Manche Menschen bemerken einen vermehrten Haarverlust beim Kämmen oder Waschen. Andere stellen kreisrunde kahle Areale fest. Häufig kommt es zu Begleiterscheinungen wie Juckreiz oder Spannungsgefühl der Kopfhaut. Ein Verlauf kann folgende Erscheinungsformen aufweisen:
- Zunehmendes Ausfallen beim täglichen Bürsten
- Verdünnung an Stirn oder Scheitel
- Kreisrunde kahle Stellen
- Diffuser Verlust über den gesamten Kopf
Die Geschwindigkeit des Fortschreitens hängt stark von der zugrunde liegenden Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Haarausfall kann zu deutlicher seelischer Belastung führen. Manche Betroffene entwickeln Schamgefühle oder Rückzugstendenzen. Bei bestimmten Formen können Entzündungen der Kopfhaut entstehen. Dauerhafte kahle Stellen können sich vergrößern und die Haarstruktur langfristig schwächen. Wird eine zugrunde liegende Erkrankung nicht erkannt, können dadurch zusätzliche Beschwerden entstehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind erbliche Einflüsse, hormonelle Veränderungen oder Erkrankungen wie Störungen der Schilddrüse. Auch Stress und Mangelernährung können eine Rolle spielen. Auch manche Medikamente beeinflussen das Haarwachstum. Ein Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen kommt ebenfalls als Auslöser infrage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Kopfhaut untersuchen, Blutwerte prüfen und bei Bedarf Wirkstoffgruppen wie Mittel zur Regulierung des Haarwachstums, etwa Minoxidil, oder Mittel gegen Entzündungen einsetzen.
Das kann man selbst tun: Auf eine ausreichende Haarpflege und ausgewogene Ernährung achten sowie Belastungen reduzieren. Grenzen bestehen dort, wo der Haarverlust trotz eigener Maßnahmen fortschreitet oder Symptome wie Schmerzen oder starke Entzündung auftreten. Dann sollte unbedingt medizinische Hilfe gesucht werden.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Moll, Dermatologie, (2010), 7. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.