APIDRA 100 E/ml SoloStar Inj.-Lsg.i.e.Fertigpen
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Pharmazeutische Informationen
Injektionslösung in einem Fertigpen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07584530
- Darreichungsform:
- Injektionslösung in einem Fertigpen (Injektionslösung in einem Fertigpen)
- Packungsgröße:
- 10 x 3 ml
- Marke:
- APIDRA
- Hersteller:
- Orifarm GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Wenden Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes an. Für die Injektion geeignete Körperstellen sind Oberarm, Oberschenkel und Bauchdecke. Dabei sollte die Injektionsstelle regelmäßig gewechselt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen, unter anderem zu Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit, kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Diabetes mellitus Typ 1 (insulinabhängig)
- Diabetes mellitus Typ 2, wenn eine Behandlung mit Insulin erforderlich ist.
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Insulin glulisin gehört zur Gruppe der Insuline und besitzt einen besonders raschen Wirkungseintritt und eine kurze Wirkdauer. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und den Blutzuckerspiegel senkt. Insulin fördert u. a. die Glucose-Aufnahme in die Zellen, erhöht den Glycogen-Aufbau, stimuliert die Bildung von Fetten aus Glucose und steigert den Glucose-Abbau.
Nebenwirkungen
- Unterzuckerung
- Reaktionen an der Einstichstelle
- Allergische Entzündungsreaktion der Haut
- - Hautrötungen
- - Schwellungen
- - Juckreiz
- Allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen
- - Nesselsucht
- - Engegefühl in der Brust
- - Kurzatmigkeit
- - Allergische Reaktionen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Neigung zur Unterzuckerung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 323 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 33 × 170 × 115 mm
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Eine gute Stoffwechseleinstellung und engmaschige Überwachung während der Schwangerschaft ist unbedingt erforderlich.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Pindolol Propranolol hydrochlorid R)-tartrat Timolol hydrogenmaleat Dorzolamid hydrochlorid Bimatoprost und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Schwitzen äußern.
Bitte beachten Sie, dass andere typische Symptome einer Unterzuckerung wie Zittern oder Herzklopfen in diesem Fall nicht auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig.
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen erforderlich sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Beclometason dipropionat Fluticason 17-propionat proteinhaltig proteinhaltig höchstens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure und weitere
Was kann passieren?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel in hohen Dosierungen über eine längere Zeit einnehmen, kann bei Kombination der Arzneimittel möglicherweise die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel in hohen Dosierungen über längere Zeit einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen des Blutzuckers oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bendroflumethiazid Xipamid Chlortalidon Telmisartan Irbesartan Hydrochlorothiazid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Levothyroxin natrium Liothyronin hydrochlorid Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,133- Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,1596- Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,0798- Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,1064- und weitere
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bislang dieses Arzneimittel angewendet haben und zusätzlich ein anderes Arzneimittel verordnet bekommen, kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bei der Kombination beider Arzneimittel überprüfen Sie bitte Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Prednison und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinflusst werden. Der Blutzuckerspiegel könnte ansteigen aber auch absinken. Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung kann erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tranylcypromin hemisulfat Procarbazin hydrochlorid Linezolid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sofosbuvir Ledipasvir Elbasvir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Captopril Enalapril maleat Lisinopril-2-Wasser Zofenopril hemicalcium Ramipril und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Celiprolol hydrochlorid Metoprolol succinat Atenolol Betaxolol hydrochlorid Bisoprolol fumarat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise durch verstärktes Schwitzen äußern.
Bitte beachten Sie, dass andere typische Symptome einer Unterzuckerung wie Zittern oder Herzklopfen in diesem Fall nicht auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bezafibrat Nanopartikel mikronisiert supra-bioverfügbar Fenofibrat Gemfibrozil und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tofacitinib citrat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöhen. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern, Schläfrigkeit oder Herzrasen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöhen. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern, Schläfrigkeit oder Herzrasen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Pioglitazon hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Wassereinlagerungen im Körper (Ödeme), Atemnot, Ermüdung und Husten kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten. Gegebenenfalls sind Kontrollen oder Anpassungen der Therapie möglich.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydroxychloroquin sulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten. Gegebenenfalls sind Kontrollen oder Anpassungen der Therapie möglich.
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bislang dieses Arzneimittel angewendet haben und zusätzlich ein anderes Arzneimittel verordnet bekommen, kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden, was zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bei der Kombination beider Arzneimittel überprüfen Sie bitte Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Norfloxacin Ofloxacin Ciprofloxacin hydrochlorid-1-Wasser Levofloxacin-0,5-Wasser Moxifloxacin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinflusst werden. Der Blutzuckerspiegel kann ansteigen aber auch absinken. Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung kann erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Frauen
- Ältere Patienten
- Patienten mit mehreren Erkrankungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Citalopram hydrobromid Fluoxetin hydrochlorid Paroxetin hydrochlorid-0,5-Wasser Paroxetin hydrochlorid Fluvoxamin hydrogenmaleat Sertralin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Etonogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clenbuterol hydrochlorid Fenoterol hydrobromid Ipratropium bromid-1-Wasser Budesonid (Beladung: 400 \m Budesonid (Beladung: 200 \m proteinhaltig (Abgabe Mundstück: 891 \m und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, Durstgefühl oder krankhaft gesteigerter Harnausscheidung führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Diabetes mellitus Typ 1
Was ist das? - Definition Typ-1-Diabetes ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Dadurch entsteht ein absoluter Insulinmangel, und der Blutzucker steigt dauerhaft an. Ohne Behandlung kann die Krankheit zahlreiche Folgeschäden verursachen oder ist mitunter sogar lebensbedrohlich. Mit einer konsequenten Insulintherapie ist jedoch ein weitgehend normales Leben möglich.
Krankheitsbild
Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei zerstört das körpereigene Abwehrsystem die Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Ohne Insulin kann Zucker aus der Nahrung nicht in die Körperzellen gelangen. Der Zucker bleibt im Blut und führt zu dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten. Die Krankheit beginnt oft plötzlich, meist im Kindes- oder Jugendalter, kann aber auch Erwachsene betreffen. Typ-1-Diabetes ist nicht heilbar. Betroffene müssen lebenslang Insulin zuführen. Mit einer guten Behandlung ist jedoch ein weitgehend normales Leben möglich.
Symptome/Verlauf
Typ-1-Diabetes entwickelt sich oft innerhalb weniger Wochen. Typische Anzeichen sind:
- starker Durst und häufiges Wasserlassen
- plötzlicher Gewichtsverlust trotz normalem Appetit
- Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwäche
- trockene Haut, Juckreiz
- süßlich-acetonartiger Atemgeruch
- Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen (können auf eine gefährliche Stoffwechselentgleisung hindeuten)
Ohne Behandlung kann die Krankheit schnell lebensbedrohlich werden. Treten die oben genannten Symptome auf, sollten Betroffene dringend einen Arzt aufsuchen. Sonst kann innerhalb kürzester Zeit eine lebensbedrohliche Stoffwechsellage - eine diabetische Ketoazidose - entstehen.
Folgen/Komplikationen
Mit einer gut eingestellten Therapie können Betroffene ein weitgehend normales Leben führen und das Risiko für Folgeerkrankungen minimieren. Dennoch besteht immer die Gefahr eines akuten Insulinmangels. Bei Insulinmangel kann der Körper den Zucker aus der Nahrung nicht verwerten. Deshalb greift er zur Energiegewinnung auf Fettreserven zurück. Dabei entstehen sogenannte Ketone, die das Blut übersäuern. Es kommt zu einer diabetischen Ketoazidose, einem lebensgefährlichen Notfall. Typische Anzeichen sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, tiefe schnelle Atmung und ein süßlich-acetonartiger Atemgeruch. Im schweren Fall drohen Bewusstseinsstörungen bis zum Koma. Ohne schnelle Behandlung kann eine Ketoazidose zu Organversagen führen.
Auch langfristig kann ein schlecht eingestellter Blutzucker negative Folgen haben. Denn der Zucker greift beispielsweise Blutgefäße und Nerven an, was zu Schäden an Augen, Nieren, Extremitäten oder anderen Organen führen kann. Auch die Wundheilung ist vielfach gestört und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt an. Mit einer konsequenten Therapie lassen sich diese Folgen lange hinauszögern oder sogar vermeiden.
Ursachen/Risikofaktoren
Typ-1-Diabetes entsteht, weil das Immunsystem irrtümlich die insulinproduzierenden Zellen angreift und zerstört. Warum das passiert, ist nicht vollständig geklärt. Neben der genetischen Veranlagung halten Forscher folgende Einflussfaktoren für möglich:
- Virusinfektionen in der Kindheit (z. B. Coxsackie-, Röteln- oder Mumpsviren)
- Frühe Ernährungseinflüsse, etwa das sehr frühe Zufüttern von glutenhaltigen Lebensmitteln bei Säuglingen.
- Vitamin-D-Mangel und wenig Sonnenlicht zur Vitamin-Bildung
- Geburt per Kaiserschnitt, vor allem bei Kindern mit genetischer Vorbelastung.
- Zusammensetzung der Darmflora
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann
Typ-1-Diabetes bedarf in jedem Fall einer ärztlichen Behandlung. Der Arzt wird
- eine lebenslange Insulintherapie einleiten und anpassen.
- Schulungen anbieten, damit Betroffene und Angehörige den Umgang mit Diabetes dem Blutzuckermanagement sicher und selbständig beherrschen.
- regelmäßige Kontrollen durchführen, um Folgeschäden vorzubeugen.
Was man selbst tun kann
Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen lebenslang selbst für eine gute Blutzuckereinstellung sorgen. Zentral ist eine gute Blutzuckerdokumentation in Verbindung mit einer individuell angepassten Insulintherapie. Eine spezielle Diät ist nicht erforderlich. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung können den Krankheitsverlauf jedoch günstig beeinflussen.
Bearbeitungsstand: 31.10.2025
Quellenangaben:
Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Diabetes mellitus Typ 2
Was ist das? - Definition Beim Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Dabei kommt es durch Insulinmangel zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Es gibt zwei Arten von Diabetes, einfach als Typ 1 und Typ 2 bezeichnet. Der Typ-2-Diabetes unterscheidet sich vom Typ-1-Diabetes dadurch, dass zu Beginn der Erkrankung meist eine herabgesetzte Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin besteht. Es wird also noch Insulin produziert, doch kann es nicht mehr genügend wirken. Der Krankheitsbeginn liegt häufig im fortgeschrittenen Alter.
kKrankheitsbild
Diabetes mellitus Typ 2
- auch als "Alterszucker" bekannt
- ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der der Körper zwar noch Insulin produziert, dieses aber nicht mehr ausreichend wirkt. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen schleust. Wird es vom Körper nicht mehr effektiv genutzt, bleibt der Zucker im Blut
- der Blutzuckerspiegel steigt. Typ
- -2
- -Diabetes entwickelt sich meist schleichend und tritt häufig im Erwachsenenalter auf, insbesondere bei Übergewicht und Bewegungsmangel. Anders als beim Typ
- -1
- -Diabetes, bei dem das körpereigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört (absoluter Insulinmangel), ist bei Typ 2 in der Regel zunächst genügend Insulin vorhanden, aber die Körperzellen reagieren nicht mehr richtig darauf (Insulinresistenz).
Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Je früher er erkannt wird, desto besser lässt sich gegensteuern.
Symptome/Verlauf
Viele Betroffene merken anfangs kaum etwas von der Erkrankung, da sie sich schleichend entwickelt. Häufig wird die Diagnose zufällig gestellt, im Rahmen einer Routineuntersuchung oder wenn Menschen aufgrund anderer Beschwerden ins Krankhaus oder zum Arzt gehen.
Bei deutlich erhöhten Blutzuckerwerten kann es jedoch mitunter auch zu Beschwerden kommen, die Warnzeichen für einen Diabetes sein können. Dazu gehören:
-
- häufiges Wasserlassen
-
- starker Durst
-
- Müdigkeit und Schwäche
-
- Wundheilungsstörungen oder Infektanfälligkeit
-
- Gewichtsverlust in fortgeschrittenen Fällen
Folgen/Komplikationen
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann zahlreiche Spätfolgen verursachen. Diese entstehen, weil überschüssige Glukose langfristig die Blutgefäße und Nerven schädigt. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören:
Augenschäden (diabetische Retinopathie) bis zur Erblindung
-
- Nierenschäden (Nephropathie) mit Gefahr der Dialysepflicht
-
- Nervenschäden (Polyneuropathie) mit Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen
-
- Durchblutungsstörungen, vor allem an den Füßen und damit verbundenen Wundheilungsstörungen.
-
- Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßverengungen
Gute Blutzuckereinstellung kann das Risiko deutlich senken.
Ursachen/Risikofaktoren
Typ
- -2
- -Diabetes entsteht meist durch eine Kombination aus Veranlagung und ungünstigem Lebensstil. Die wichtigsten Risikofaktoren sind:
-
- Übergewicht, insbesondere Bauchfett
-
- Bewegungsmangel
-
- Ungesunde Ernährung mit viel Zucker und Fett
-
- Rauchen
-
- Familiäre Vorbelastung
-
- -Alter ab etwa 45 Jahren
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Abnehmen bei bestehendem Übergewicht, mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, den Blutzucker zu senken. Experten empfehlen eine pflanzenbetone Kost mit viel Gemüse, etwas Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Täglich in Maßen Milchprodukte, hochwertige pflanzliche Öle sowie ab und zu Fleisch, Fisch und Eier sorgen für eine gute Nährstoffversorgung und Sättigung. Eine Diabetes
- -Diät mit speziellen Lebensmitteln ist nicht nötig. In Sachen Bewegung machen auch kleine Schritte
- wie Treppensteigen oder tägliche Spaziergänge
- einen Unterschied.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann feststellen, ob eine gestörte Glukosetoleranz beziehungsweise bereits ein Typ
- -2
- -Diabetes vorliegt. Dazu bestimmt er den Blutzuckerspiegel sowie den Langzeitblutzuckerwert HbA1c. Zunächst reicht oft eine Umstellung des Lebensstils. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommen Tabletten oder Insulin zum Einsatz. Regelmäßige Vorsorge (z.B. Augen
- -, Nieren
- und Fußuntersuchungen) ist wichtig, um Folgeschäden früh zu erkennen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Injektionslösung in einem Fertigpen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 07584530
- Darreichungsform:
- Injektionslösung in einem Fertigpen (Injektionslösung in einem Fertigpen)
- Packungsgröße:
- 10 x 3 ml
- Marke:
- APIDRA
- Hersteller:
- Orifarm GmbH
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Wenden Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes an. Für die Injektion geeignete Körperstellen sind Oberarm, Oberschenkel und Bauchdecke. Dabei sollte die Injektionsstelle regelmäßig gewechselt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen, unter anderem zu Unterzuckerung mit Bewusstlosigkeit, kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Diabetes mellitus Typ 1 (insulinabhängig)
- Diabetes mellitus Typ 2, wenn eine Behandlung mit Insulin erforderlich ist.
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Insulin glulisin gehört zur Gruppe der Insuline und besitzt einen besonders raschen Wirkungseintritt und eine kurze Wirkdauer. Insulin ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird und den Blutzuckerspiegel senkt. Insulin fördert u. a. die Glucose-Aufnahme in die Zellen, erhöht den Glycogen-Aufbau, stimuliert die Bildung von Fetten aus Glucose und steigert den Glucose-Abbau.
Nebenwirkungen
- Unterzuckerung
- Reaktionen an der Einstichstelle
- Allergische Entzündungsreaktion der Haut
- - Hautrötungen
- - Schwellungen
- - Juckreiz
- Allgemeine Überempfindlichkeitsreaktionen
- - Nesselsucht
- - Engegefühl in der Brust
- - Kurzatmigkeit
- - Allergische Reaktionen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Neigung zur Unterzuckerung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 323 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 33 × 170 × 115 mm
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Eine gute Stoffwechseleinstellung und engmaschige Überwachung während der Schwangerschaft ist unbedingt erforderlich.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Schwitzen äußern.
Bitte beachten Sie, dass andere typische Symptome einer Unterzuckerung wie Zittern oder Herzklopfen in diesem Fall nicht auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig.
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen erforderlich sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel in hohen Dosierungen über eine längere Zeit einnehmen, kann bei Kombination der Arzneimittel möglicherweise die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel in hohen Dosierungen über längere Zeit einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen des Blutzuckers oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bislang dieses Arzneimittel angewendet haben und zusätzlich ein anderes Arzneimittel verordnet bekommen, kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bei der Kombination beider Arzneimittel überprüfen Sie bitte Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinflusst werden. Der Blutzuckerspiegel könnte ansteigen aber auch absinken. Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung kann erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise durch verstärktes Schwitzen äußern.
Bitte beachten Sie, dass andere typische Symptome einer Unterzuckerung wie Zittern oder Herzklopfen in diesem Fall nicht auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöhen. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern, Schläfrigkeit oder Herzrasen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöhen. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern, Schläfrigkeit oder Herzrasen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Wassereinlagerungen im Körper (Ödeme), Atemnot, Ermüdung und Husten kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten. Gegebenenfalls sind Kontrollen oder Anpassungen der Therapie möglich.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Herzinfarkt in der Vorgeschichte
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten. Gegebenenfalls sind Kontrollen oder Anpassungen der Therapie möglich.
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bislang dieses Arzneimittel angewendet haben und zusätzlich ein anderes Arzneimittel verordnet bekommen, kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden, was zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bei der Kombination beider Arzneimittel überprüfen Sie bitte Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinflusst werden. Der Blutzuckerspiegel kann ansteigen aber auch absinken. Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung kann erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Frauen
- Ältere Patienten
- Patienten mit mehreren Erkrankungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, Durstgefühl oder krankhaft gesteigerter Harnausscheidung führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Diabetes mellitus Typ 1
Was ist das? - Definition Typ-1-Diabetes ist eine chronische Autoimmunerkrankung, bei der das körpereigene Abwehrsystem die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört. Dadurch entsteht ein absoluter Insulinmangel, und der Blutzucker steigt dauerhaft an. Ohne Behandlung kann die Krankheit zahlreiche Folgeschäden verursachen oder ist mitunter sogar lebensbedrohlich. Mit einer konsequenten Insulintherapie ist jedoch ein weitgehend normales Leben möglich.
Krankheitsbild
Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung. Dabei zerstört das körpereigene Abwehrsystem die Zellen in der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Ohne Insulin kann Zucker aus der Nahrung nicht in die Körperzellen gelangen. Der Zucker bleibt im Blut und führt zu dauerhaft erhöhten Blutzuckerwerten. Die Krankheit beginnt oft plötzlich, meist im Kindes- oder Jugendalter, kann aber auch Erwachsene betreffen. Typ-1-Diabetes ist nicht heilbar. Betroffene müssen lebenslang Insulin zuführen. Mit einer guten Behandlung ist jedoch ein weitgehend normales Leben möglich.
Symptome/Verlauf
Typ-1-Diabetes entwickelt sich oft innerhalb weniger Wochen. Typische Anzeichen sind:
- starker Durst und häufiges Wasserlassen
- plötzlicher Gewichtsverlust trotz normalem Appetit
- Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Konzentrationsschwäche
- trockene Haut, Juckreiz
- süßlich-acetonartiger Atemgeruch
- Bauchschmerzen, Übelkeit oder Erbrechen (können auf eine gefährliche Stoffwechselentgleisung hindeuten)
Ohne Behandlung kann die Krankheit schnell lebensbedrohlich werden. Treten die oben genannten Symptome auf, sollten Betroffene dringend einen Arzt aufsuchen. Sonst kann innerhalb kürzester Zeit eine lebensbedrohliche Stoffwechsellage - eine diabetische Ketoazidose - entstehen.
Folgen/Komplikationen
Mit einer gut eingestellten Therapie können Betroffene ein weitgehend normales Leben führen und das Risiko für Folgeerkrankungen minimieren. Dennoch besteht immer die Gefahr eines akuten Insulinmangels. Bei Insulinmangel kann der Körper den Zucker aus der Nahrung nicht verwerten. Deshalb greift er zur Energiegewinnung auf Fettreserven zurück. Dabei entstehen sogenannte Ketone, die das Blut übersäuern. Es kommt zu einer diabetischen Ketoazidose, einem lebensgefährlichen Notfall. Typische Anzeichen sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, tiefe schnelle Atmung und ein süßlich-acetonartiger Atemgeruch. Im schweren Fall drohen Bewusstseinsstörungen bis zum Koma. Ohne schnelle Behandlung kann eine Ketoazidose zu Organversagen führen.
Auch langfristig kann ein schlecht eingestellter Blutzucker negative Folgen haben. Denn der Zucker greift beispielsweise Blutgefäße und Nerven an, was zu Schäden an Augen, Nieren, Extremitäten oder anderen Organen führen kann. Auch die Wundheilung ist vielfach gestört und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt an. Mit einer konsequenten Therapie lassen sich diese Folgen lange hinauszögern oder sogar vermeiden.
Ursachen/Risikofaktoren
Typ-1-Diabetes entsteht, weil das Immunsystem irrtümlich die insulinproduzierenden Zellen angreift und zerstört. Warum das passiert, ist nicht vollständig geklärt. Neben der genetischen Veranlagung halten Forscher folgende Einflussfaktoren für möglich:
- Virusinfektionen in der Kindheit (z. B. Coxsackie-, Röteln- oder Mumpsviren)
- Frühe Ernährungseinflüsse, etwa das sehr frühe Zufüttern von glutenhaltigen Lebensmitteln bei Säuglingen.
- Vitamin-D-Mangel und wenig Sonnenlicht zur Vitamin-Bildung
- Geburt per Kaiserschnitt, vor allem bei Kindern mit genetischer Vorbelastung.
- Zusammensetzung der Darmflora
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann
Typ-1-Diabetes bedarf in jedem Fall einer ärztlichen Behandlung. Der Arzt wird
- eine lebenslange Insulintherapie einleiten und anpassen.
- Schulungen anbieten, damit Betroffene und Angehörige den Umgang mit Diabetes dem Blutzuckermanagement sicher und selbständig beherrschen.
- regelmäßige Kontrollen durchführen, um Folgeschäden vorzubeugen.
Was man selbst tun kann
Menschen mit Typ-1-Diabetes müssen lebenslang selbst für eine gute Blutzuckereinstellung sorgen. Zentral ist eine gute Blutzuckerdokumentation in Verbindung mit einer individuell angepassten Insulintherapie. Eine spezielle Diät ist nicht erforderlich. Eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Bewegung können den Krankheitsverlauf jedoch günstig beeinflussen.
Bearbeitungsstand: 31.10.2025
Quellenangaben:
Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Diabetes mellitus Typ 2
Was ist das? - Definition Beim Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Dabei kommt es durch Insulinmangel zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Es gibt zwei Arten von Diabetes, einfach als Typ 1 und Typ 2 bezeichnet. Der Typ-2-Diabetes unterscheidet sich vom Typ-1-Diabetes dadurch, dass zu Beginn der Erkrankung meist eine herabgesetzte Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin besteht. Es wird also noch Insulin produziert, doch kann es nicht mehr genügend wirken. Der Krankheitsbeginn liegt häufig im fortgeschrittenen Alter.
kKrankheitsbild
Diabetes mellitus Typ 2
- auch als "Alterszucker" bekannt
- ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der der Körper zwar noch Insulin produziert, dieses aber nicht mehr ausreichend wirkt. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen schleust. Wird es vom Körper nicht mehr effektiv genutzt, bleibt der Zucker im Blut
- der Blutzuckerspiegel steigt. Typ
- -2
- -Diabetes entwickelt sich meist schleichend und tritt häufig im Erwachsenenalter auf, insbesondere bei Übergewicht und Bewegungsmangel. Anders als beim Typ
- -1
- -Diabetes, bei dem das körpereigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört (absoluter Insulinmangel), ist bei Typ 2 in der Regel zunächst genügend Insulin vorhanden, aber die Körperzellen reagieren nicht mehr richtig darauf (Insulinresistenz).
Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Je früher er erkannt wird, desto besser lässt sich gegensteuern.
Symptome/Verlauf
Viele Betroffene merken anfangs kaum etwas von der Erkrankung, da sie sich schleichend entwickelt. Häufig wird die Diagnose zufällig gestellt, im Rahmen einer Routineuntersuchung oder wenn Menschen aufgrund anderer Beschwerden ins Krankhaus oder zum Arzt gehen.
Bei deutlich erhöhten Blutzuckerwerten kann es jedoch mitunter auch zu Beschwerden kommen, die Warnzeichen für einen Diabetes sein können. Dazu gehören:
-
- häufiges Wasserlassen
-
- starker Durst
-
- Müdigkeit und Schwäche
-
- Wundheilungsstörungen oder Infektanfälligkeit
-
- Gewichtsverlust in fortgeschrittenen Fällen
Folgen/Komplikationen
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann zahlreiche Spätfolgen verursachen. Diese entstehen, weil überschüssige Glukose langfristig die Blutgefäße und Nerven schädigt. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören:
Augenschäden (diabetische Retinopathie) bis zur Erblindung
-
- Nierenschäden (Nephropathie) mit Gefahr der Dialysepflicht
-
- Nervenschäden (Polyneuropathie) mit Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen
-
- Durchblutungsstörungen, vor allem an den Füßen und damit verbundenen Wundheilungsstörungen.
-
- Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßverengungen
Gute Blutzuckereinstellung kann das Risiko deutlich senken.
Ursachen/Risikofaktoren
Typ
- -2
- -Diabetes entsteht meist durch eine Kombination aus Veranlagung und ungünstigem Lebensstil. Die wichtigsten Risikofaktoren sind:
-
- Übergewicht, insbesondere Bauchfett
-
- Bewegungsmangel
-
- Ungesunde Ernährung mit viel Zucker und Fett
-
- Rauchen
-
- Familiäre Vorbelastung
-
- -Alter ab etwa 45 Jahren
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Abnehmen bei bestehendem Übergewicht, mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, den Blutzucker zu senken. Experten empfehlen eine pflanzenbetone Kost mit viel Gemüse, etwas Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Täglich in Maßen Milchprodukte, hochwertige pflanzliche Öle sowie ab und zu Fleisch, Fisch und Eier sorgen für eine gute Nährstoffversorgung und Sättigung. Eine Diabetes
- -Diät mit speziellen Lebensmitteln ist nicht nötig. In Sachen Bewegung machen auch kleine Schritte
- wie Treppensteigen oder tägliche Spaziergänge
- einen Unterschied.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann feststellen, ob eine gestörte Glukosetoleranz beziehungsweise bereits ein Typ
- -2
- -Diabetes vorliegt. Dazu bestimmt er den Blutzuckerspiegel sowie den Langzeitblutzuckerwert HbA1c. Zunächst reicht oft eine Umstellung des Lebensstils. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommen Tabletten oder Insulin zum Einsatz. Regelmäßige Vorsorge (z.B. Augen
- -, Nieren
- und Fußuntersuchungen) ist wichtig, um Folgeschäden früh zu erkennen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.