APOTHEKER DR.Imhoff's Arnika Schmerz-fluid S
18,95 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Flüssigkeit — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10414659
- Darreichungsform:
- Flüssigkeit (Lösung)
- Packungsgröße:
- 200 ml
- Marke:
- APOTHEKER
- Hersteller:
- SANAVITA Pharmaceuticals GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Augen, Schleimhäuten und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-4 Tage anwenden.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Evtl. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sowie Fieber, Blutungen im Magen-Darm-Bereich und Krampfanfällen kommen.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut:
Anwendungsgebiete
- Traditionell angewendet zur Linderung von Beschwerden bei:
- Muskelschmerzen
- Prellung
- Verstauchung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-2mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann. Wie die einzelnen Inhaltsstoffe wirken, konnte bislang in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem)
- Hautentzündung, insbesondere bei längerer Anwendung auf geschädigter Haut
- Schwellung, insbesondere bei längerer Anwendung auf geschädigter Haut
- Bläschenbildung, insbesondere bei längerer Anwendung auf geschädigter Haut
- Engegefühl im Hals, insbesondere bei längerer Anwendung auf geschädigter Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Offene Wunden
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 40 × 171 × 67 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Bei unklaren oder neu auftretenden Beschwerden, suchen Sie Ihren Arzt auf.
Muskelschmerzen (Myalgie)
Was ist das? - Definition Muskelschmerzen oder Myalgien sind Schmerzen, die in einzelnen Muskeln oder auch ganzen Muskelgruppen auftreten. Sie können plötzlich beginnen oder sich langsam entwickeln. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Verspannungen oder Infekte. Die Beschwerden reichen von leichtem Ziehen bis zu starken Schmerzen, die die Bewegung einschränken.
Krankheitsbild
Bei einer Myalgie handelt es sich um Schmerzen im Muskelgewebe. Diese können lokal begrenzt sein oder mehrere Bereiche betreffen. Die Beschwerden entstehen oft durch Überbeanspruchung oder ungewohnte Belastung. Auch Stress oder langes Sitzen können eine Rolle spielen. Die Schmerzen treten sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auf und können den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen, manchmal begleitet von Verspannungen oder Steifheit. Die Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach intensiver Belastung, oder sich über Stunden entwickeln. Manche Betroffene berichten über Müdigkeit oder ein Schwächegefühl in den betroffenen Bereichen. Meist bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei anhaltender Belastung können sie jedoch länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Muskelschmerzen harmlos und vorübergehend. Bleiben sie jedoch bestehen, kann es zu chronischen Verspannungen kommen. In seltenen Fällen weisen starke oder ungewöhnliche Schmerzen auf eine ernstere Ursache hin. Zu den Warnsignalen zählen zunehmende Schwäche in den betroffenen Stellen, starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen ohne erkennbare Auslöser.
Ursachen/Risikofaktoren
Muskelschmerzen entstehen häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Auch Infekte oder bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Bewegungsmangel
- Stress
- Überbeanspruchung
- ungünstige Körperhaltung
Manchmal treten Myalgien auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffgruppen, Physiotherapie oder gezielte Übungen.
Das kann man selbst tun: Sanfte Bewegungen, Wärme und Entlastung der betroffenen Stellen wirken lindern. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder die Beschwerden nicht nachlassen. Dann sollte ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Zerrung/Prellung
Was ist das? - Definition Muskelzerrungen und Prellungen sind häufige Sportverletzungen. Eine Muskelzerrung entsteht durch eine Überdehnung eines Muskels, wodurch es zu Schmerzen bei Bewegung kommt. Eine Prellung wird durch eine äußere stumpfe Gewalteinwirkung verursacht und führt zu Schmerzen, Schwellung und oft einem Bluterguss. Beide Verletzungen entstehen meist durch sportliche Belastung oder Unfälle und heilen in der Regel bei Schonung ohne bleibende Schäden aus.
Krankheitsbild
Muskelzerrungen und Prellungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Eine Muskelzerrung entsteht, wenn ein Muskel überdehnt wird, etwa bei unnatürlichen Bewegungen oder abruptem Abbremsen. Dabei entstehen kleinste Verletzungen in den Muskeln. Muskelzerrungen treten besonders häufig in stark beanspruchten Muskelgruppen auf, vor allem an den Beinen wie Oberschenkel und Wade.
Eine Prellung entsteht durch eine äußere stumpfe Gewalteinwirkung, zum Beispiel durch einen Stoß, Tritt oder Sturz. Dabei wird das Gewebe unter der Haut zusammengedrückt und kleine Blutgefäße werden verletzt, sodass ein Bluterguss entstehen kann. Prellungen kommen häufig an Körperstellen vor, die im Sport besonders gefährdet sind, etwa an Oberschenkel, Knie, Schulter oder auch am Kopf bei Stürzen oder Zusammenstößen.
Symptome / Verlauf
Eine Muskelzerrung macht sich durch Schmerzen im Muskel bemerkbar, die bei Bewegung stärker werden. Die Schmerzen nehmen bei Belastung oder Druck zu, es kommt aber zu keiner sichtbaren Schwellung.
Bei einer Prellung treten die Schmerzen in der Regel direkt nach der Einwirkung auf. Häufig kommt es zu einer Schwellung und einem Bluterguss, der sich im Verlauf verfärbt. Die betroffene Stelle ist druckempfindlich und die Beweglichkeit kann eingeschränkt sein.
Der Verlauf ist bei beiden Verletzungen meist günstig. Die Beschwerden gehen in der Regel nach einiger Zeit wieder ab, wenn die betroffene Stelle ausreichend geschont wird.
Folgen / Komplikationen
Muskelzerrungen und Prellungen heilen in den meisten Fällen ohne bleibende Schäden aus. Wenn die betroffene Stelle jedoch zu früh wieder belastet wird, kann sich die Heilung verzögern oder die Beschwerden können sich verschlimmern. Bei Prellungen ist besondere Vorsicht geboten, wenn empfindliche Körperbereiche betroffen sind, zum Beispiel der Kopf. Klingen die Beschwerden nicht schnell von selbst ab, sollten sie ärztlich abgeklärt werden.
Ursachen / Risikofaktoren
Muskelzerrungen entstehen häufig durch Überlastung oder plötzliche, ungewohnte Bewegungen, etwa beim Sprinten oder schnellen Richtungswechseln. Ein erhöhtes Risiko besteht, wenn die Muskulatur nicht ausreichend aufgewärmt ist oder bereits ermüdet ist.
Prellungen werden durch äußere Einwirkungen verursacht, zum Beispiel durch Stöße, Zusammenstöße mit anderen Personen oder Stürze. Besonders häufig treten sie bei Kontaktsportarten auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Arzt kann bei Bedarf Untersuchungen durchführen, um schwerere Verletzungen auszuschließen. Schmerztabletten, schmerzlindernde Salben können vor allem bei Prellungen die Symptome lindern.
Das kann man selbst tun: Unmittelbar nach einer Prellung oder einer Muskelzerrung ist es wichtig, die betroffene Stelle zu schonen und zu kühlen. Bewährt hat sich die sogenannte PECH-Regel: Pause, Eis, Kompression und Hochlagern. Diese Maßnahmen können helfen, Schmerzen zu lindern und eine stärkere Schwellung zu verhindern. Man sollte bis zum Abklingen der Beschwerden die Körperregion nicht zu stark belasten.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Verrenkung
Was ist das? - Definition Eine Verrenkung, medizinisch Luxation genannt, liegt vor, wenn die Gelenkflächen eines Knochens vollständig oder teilweise ihre normale Stellung zueinander verlieren. Das betroffene Gelenk ist dadurch instabil, schmerzhaft und meist nicht mehr normal beweglich.
Krankheitsbild
Bei einer Verrenkung rutscht ein Knochen aus dem Gelenk heraus. Am häufigsten betroffen sind Schulter, Ellenbogen, Finger und Knie. In vielen Fällen werden auch Bänder, Kapseln oder Nerven in Mitleidenschaft gezogen. Eine Verrenkung ist in der Regel ein akutes Geschehen und erfordert eine ärztliche Abklärung.
Symptome/Verlauf
Eine Verrenkung macht sich meist sofort bemerkbar. Die Beschwerden sind deutlich und verschlimmern sich bei Bewegung. Typische Anzeichen sind:
- Starke Schmerzen im betroffenen Gelenk
- Sichtbare Fehlstellung oder unnatürliche Gelenkform
- Eingeschränkte oder aufgehobene Beweglichkeit
- Schwellung und Bluterguss
- Gefühlsstörungen durch Nervenreizung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Verrenkung zu bleibender Instabilität des Gelenks führen. Wiederholte Verrenkungen sind möglich. Zudem können Knorpelschäden, Durchblutungsstörungen oder Nervenschäden auftreten. Längerfristig steigt das Risiko für Arthrose und chronische Schmerzen.
Ursachen/Risikofaktoren
Meist entsteht eine Verrenkung durch äußere Gewalt, etwa bei Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen. Auch angeborene Bindegewebsschwächen, frühere Gelenkverletzungen oder sehr bewegliche Gelenke erhöhen das Risiko. In seltenen Fällen können auch Erkrankungen oder Krampfanfälle eine Verrenkung auslösen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er richtet das Gelenk fachgerecht ein und prüft mögliche Begleitverletzungen, meist per bildgebenden Verfahren. Zur Behandlung kommen schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz sowie Ruhigstellung und später gezielte Bewegungstherapie.
Das kann man selbst tun: Das betroffene Gelenk schonen, kühlen und ruhigstellen. Das Gelenk sollte jedoch niemals eigenständig eingerenkt werden. Bei starken Schmerzen, sichtbarer Fehlstellung oder Taubheitsgefühlen ist professionelle Hilfe zwingend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Flüssigkeit — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10414659
- Darreichungsform:
- Flüssigkeit (Lösung)
- Packungsgröße:
- 200 ml
- Marke:
- APOTHEKER
- Hersteller:
- SANAVITA Pharmaceuticals GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach leicht ein. Waschen Sie nach der Anwendung gründlich die Hände. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Augen, Schleimhäuten und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3-4 Tage anwenden.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Bei versehentlichem Verschlucken wenden Sie sich umgehend an einen Arzt. Evtl. Es kann unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall sowie Fieber, Blutungen im Magen-Darm-Bereich und Krampfanfällen kommen.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zum Auftragen auf die Haut:
Anwendungsgebiete
- Traditionell angewendet zur Linderung von Beschwerden bei:
- Muskelschmerzen
- Prellung
- Verstauchung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: eine ausreichende Menge, Gesamtdosis: 1-2mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann. Wie die einzelnen Inhaltsstoffe wirken, konnte bislang in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Hautentzündung mit Juckreiz und Rötung (Ekzem)
- Hautentzündung, insbesondere bei längerer Anwendung auf geschädigter Haut
- Schwellung, insbesondere bei längerer Anwendung auf geschädigter Haut
- Bläschenbildung, insbesondere bei längerer Anwendung auf geschädigter Haut
- Engegefühl im Hals, insbesondere bei längerer Anwendung auf geschädigter Haut
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Offene Wunden
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 40 × 171 × 67 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Bei unklaren oder neu auftretenden Beschwerden, suchen Sie Ihren Arzt auf.
Muskelschmerzen (Myalgie)
Was ist das? - Definition Muskelschmerzen oder Myalgien sind Schmerzen, die in einzelnen Muskeln oder auch ganzen Muskelgruppen auftreten. Sie können plötzlich beginnen oder sich langsam entwickeln. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Verspannungen oder Infekte. Die Beschwerden reichen von leichtem Ziehen bis zu starken Schmerzen, die die Bewegung einschränken.
Krankheitsbild
Bei einer Myalgie handelt es sich um Schmerzen im Muskelgewebe. Diese können lokal begrenzt sein oder mehrere Bereiche betreffen. Die Beschwerden entstehen oft durch Überbeanspruchung oder ungewohnte Belastung. Auch Stress oder langes Sitzen können eine Rolle spielen. Die Schmerzen treten sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auf und können den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen, manchmal begleitet von Verspannungen oder Steifheit. Die Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach intensiver Belastung, oder sich über Stunden entwickeln. Manche Betroffene berichten über Müdigkeit oder ein Schwächegefühl in den betroffenen Bereichen. Meist bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei anhaltender Belastung können sie jedoch länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Muskelschmerzen harmlos und vorübergehend. Bleiben sie jedoch bestehen, kann es zu chronischen Verspannungen kommen. In seltenen Fällen weisen starke oder ungewöhnliche Schmerzen auf eine ernstere Ursache hin. Zu den Warnsignalen zählen zunehmende Schwäche in den betroffenen Stellen, starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen ohne erkennbare Auslöser.
Ursachen/Risikofaktoren
Muskelschmerzen entstehen häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Auch Infekte oder bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Bewegungsmangel
- Stress
- Überbeanspruchung
- ungünstige Körperhaltung
Manchmal treten Myalgien auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffgruppen, Physiotherapie oder gezielte Übungen.
Das kann man selbst tun: Sanfte Bewegungen, Wärme und Entlastung der betroffenen Stellen wirken lindern. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder die Beschwerden nicht nachlassen. Dann sollte ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Zerrung/Prellung
Was ist das? - Definition Muskelzerrungen und Prellungen sind häufige Sportverletzungen. Eine Muskelzerrung entsteht durch eine Überdehnung eines Muskels, wodurch es zu Schmerzen bei Bewegung kommt. Eine Prellung wird durch eine äußere stumpfe Gewalteinwirkung verursacht und führt zu Schmerzen, Schwellung und oft einem Bluterguss. Beide Verletzungen entstehen meist durch sportliche Belastung oder Unfälle und heilen in der Regel bei Schonung ohne bleibende Schäden aus.
Krankheitsbild
Muskelzerrungen und Prellungen gehören zu den häufigsten Sportverletzungen. Eine Muskelzerrung entsteht, wenn ein Muskel überdehnt wird, etwa bei unnatürlichen Bewegungen oder abruptem Abbremsen. Dabei entstehen kleinste Verletzungen in den Muskeln. Muskelzerrungen treten besonders häufig in stark beanspruchten Muskelgruppen auf, vor allem an den Beinen wie Oberschenkel und Wade.
Eine Prellung entsteht durch eine äußere stumpfe Gewalteinwirkung, zum Beispiel durch einen Stoß, Tritt oder Sturz. Dabei wird das Gewebe unter der Haut zusammengedrückt und kleine Blutgefäße werden verletzt, sodass ein Bluterguss entstehen kann. Prellungen kommen häufig an Körperstellen vor, die im Sport besonders gefährdet sind, etwa an Oberschenkel, Knie, Schulter oder auch am Kopf bei Stürzen oder Zusammenstößen.
Symptome / Verlauf
Eine Muskelzerrung macht sich durch Schmerzen im Muskel bemerkbar, die bei Bewegung stärker werden. Die Schmerzen nehmen bei Belastung oder Druck zu, es kommt aber zu keiner sichtbaren Schwellung.
Bei einer Prellung treten die Schmerzen in der Regel direkt nach der Einwirkung auf. Häufig kommt es zu einer Schwellung und einem Bluterguss, der sich im Verlauf verfärbt. Die betroffene Stelle ist druckempfindlich und die Beweglichkeit kann eingeschränkt sein.
Der Verlauf ist bei beiden Verletzungen meist günstig. Die Beschwerden gehen in der Regel nach einiger Zeit wieder ab, wenn die betroffene Stelle ausreichend geschont wird.
Folgen / Komplikationen
Muskelzerrungen und Prellungen heilen in den meisten Fällen ohne bleibende Schäden aus. Wenn die betroffene Stelle jedoch zu früh wieder belastet wird, kann sich die Heilung verzögern oder die Beschwerden können sich verschlimmern. Bei Prellungen ist besondere Vorsicht geboten, wenn empfindliche Körperbereiche betroffen sind, zum Beispiel der Kopf. Klingen die Beschwerden nicht schnell von selbst ab, sollten sie ärztlich abgeklärt werden.
Ursachen / Risikofaktoren
Muskelzerrungen entstehen häufig durch Überlastung oder plötzliche, ungewohnte Bewegungen, etwa beim Sprinten oder schnellen Richtungswechseln. Ein erhöhtes Risiko besteht, wenn die Muskulatur nicht ausreichend aufgewärmt ist oder bereits ermüdet ist.
Prellungen werden durch äußere Einwirkungen verursacht, zum Beispiel durch Stöße, Zusammenstöße mit anderen Personen oder Stürze. Besonders häufig treten sie bei Kontaktsportarten auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Arzt kann bei Bedarf Untersuchungen durchführen, um schwerere Verletzungen auszuschließen. Schmerztabletten, schmerzlindernde Salben können vor allem bei Prellungen die Symptome lindern.
Das kann man selbst tun: Unmittelbar nach einer Prellung oder einer Muskelzerrung ist es wichtig, die betroffene Stelle zu schonen und zu kühlen. Bewährt hat sich die sogenannte PECH-Regel: Pause, Eis, Kompression und Hochlagern. Diese Maßnahmen können helfen, Schmerzen zu lindern und eine stärkere Schwellung zu verhindern. Man sollte bis zum Abklingen der Beschwerden die Körperregion nicht zu stark belasten.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Verrenkung
Was ist das? - Definition Eine Verrenkung, medizinisch Luxation genannt, liegt vor, wenn die Gelenkflächen eines Knochens vollständig oder teilweise ihre normale Stellung zueinander verlieren. Das betroffene Gelenk ist dadurch instabil, schmerzhaft und meist nicht mehr normal beweglich.
Krankheitsbild
Bei einer Verrenkung rutscht ein Knochen aus dem Gelenk heraus. Am häufigsten betroffen sind Schulter, Ellenbogen, Finger und Knie. In vielen Fällen werden auch Bänder, Kapseln oder Nerven in Mitleidenschaft gezogen. Eine Verrenkung ist in der Regel ein akutes Geschehen und erfordert eine ärztliche Abklärung.
Symptome/Verlauf
Eine Verrenkung macht sich meist sofort bemerkbar. Die Beschwerden sind deutlich und verschlimmern sich bei Bewegung. Typische Anzeichen sind:
- Starke Schmerzen im betroffenen Gelenk
- Sichtbare Fehlstellung oder unnatürliche Gelenkform
- Eingeschränkte oder aufgehobene Beweglichkeit
- Schwellung und Bluterguss
- Gefühlsstörungen durch Nervenreizung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Verrenkung zu bleibender Instabilität des Gelenks führen. Wiederholte Verrenkungen sind möglich. Zudem können Knorpelschäden, Durchblutungsstörungen oder Nervenschäden auftreten. Längerfristig steigt das Risiko für Arthrose und chronische Schmerzen.
Ursachen/Risikofaktoren
Meist entsteht eine Verrenkung durch äußere Gewalt, etwa bei Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen. Auch angeborene Bindegewebsschwächen, frühere Gelenkverletzungen oder sehr bewegliche Gelenke erhöhen das Risiko. In seltenen Fällen können auch Erkrankungen oder Krampfanfälle eine Verrenkung auslösen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er richtet das Gelenk fachgerecht ein und prüft mögliche Begleitverletzungen, meist per bildgebenden Verfahren. Zur Behandlung kommen schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz sowie Ruhigstellung und später gezielte Bewegungstherapie.
Das kann man selbst tun: Das betroffene Gelenk schonen, kühlen und ruhigstellen. Das Gelenk sollte jedoch niemals eigenständig eingerenkt werden. Bei starken Schmerzen, sichtbarer Fehlstellung oder Taubheitsgefühlen ist professionelle Hilfe zwingend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.