APREPITANT STADA 125 mg/80 mg Hartkapseln
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Pharmazeutische Informationen
Hartkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 16662140
- Darreichungsform:
- Hartkapseln (Hartkapseln)
- Packungsgröße:
- 3 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 125 mg
- Marke:
- APREPITANT
- Hersteller:
- STADAPHARM GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Im Falle einer Überdosierung sollte das Arzneimittel abgesetzt werden. Setzen Sie sich bei Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hat eine brechreizhemmende Wirkung. Die Substanz hemmt die Stimulation bestimmter Substanzen im Brechzentrum des Hirnstamms und wirkt dadurch präventiv gegen Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie.
Nebenwirkungen
- verminderter Appetit
- Kopfschmerzen
- Schluckauf
- Verstopfung
- Magen-Darm-Beschwerden
- Abgeschlagenheit
- Veränderungen des Blutwerte
- Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen
- Blutarmut
- Angstgefühl
- Schwindelgefühl
- Schläfrigkeit
- Herzklopfen
- Hitzewallungen/Hitzegefühl
- Aufstoßen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Sodbrennen
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Blähungen
- Ausschlag
- Akne
- Entleerungsstörungen der Blase
- Schwäche
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Übelkeit/Erbrechen
Was ist das? - Definition Übelkeit und Erbrechen sind unangenehme Symptome, die viele Ursachen haben können. Übelkeit beschreibt das Gefühl, sich übergeben zu müssen, während Erbrechen das tatsächliche Entleeren des Mageninhalts über den Mund ist. Beide treten oft gemeinsam auf und sind meist Zeichen einer vorübergehenden Störung im Verdauungssystem oder einer anderen körperlichen Belastung.
Krankheitsbild
Übelkeit und Erbrechen sind keine eigenständigen Krankheiten, sondern Symptome, die bei vielen verschiedenen Erkrankungen auftreten können. Sie entstehen durch eine Reizung des Brechzentrums im Gehirn, das über Nervenimpulse aus dem Magen-Darm-Trakt, dem Gleichgewichtsorgan oder anderen Körperregionen aktiviert wird. Häufig sind sie harmlos und klingen nach kurzer Zeit wieder ab. In anderen Fällen können sie auf ernstere gesundheitliche Probleme hinweisen.
Symptome/Verlauf
Übelkeit äußert sich als flaues Gefühl im Magen, oft begleitet von Appetitlosigkeit, Schwindel oder vermehrtem Speichelfluss. Erbrechen kann plötzlich auftreten und bringt meist eine vorübergehende Erleichterung. Die Beschwerden können einmalig oder wiederholt auftreten. Je nach Ursache sind sie mit weiteren Symptomen verbunden, etwa Bauchschmerzen, Fieber oder Durchfall. Der Verlauf hängt stark vom Auslöser ab. Bei harmlosen Magenverstimmungen verschwinden die Symptome meist innerhalb weniger Stunden oder Tage.
Folgen/Komplikationen
Kurzzeitige Übelkeit und gelegentliches Erbrechen sind meist unbedenklich. Bei häufigem oder starkem Erbrechen kann es jedoch zu Flüssigkeits- und Elektrolytverlust kommen. Das kann besonders bei Kindern, älteren Menschen oder chronisch Kranken gefährlich werden. In schweren Fällen drohen Kreislaufprobleme, Austrocknung oder eine Reizung der Speiseröhre. Wenn Blut im Erbrochenen sichtbar ist oder die Beschwerden länger als zwei Tage anhalten, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Bandbreite möglicher Ursachen ist groß. Häufig sind Infektionen des Magen-Darm-Trakts, etwa durch Viren oder Bakterien. Auch verdorbene Lebensmittel, Stress, Medikamente oder hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft können Übelkeit und Erbrechen auslösen. Weitere Auslöser sind Reisekrankheit, Migräne oder Nebenwirkungen von Medikamenten. In seltenen Fällen steckt eine ernsthafte Erkrankung wie ein Darmverschluss oder eine Hirndrucksteigerung dahinter.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen verordnen. Dazu gehören Antiemetika wie Dimenhydrinat oder Metoclopramid. Bei Infektionen kann eine symptomatische Behandlung mit Flüssigkeitszufuhr und Ruhe ausreichend sein. Auch pflanzliche Präparate, etwa mit Ingwer, können die Beschwerden lindern.
Das kann man selbst tun: Leichte Kost zu sich nehmen, ausreichend trinken und reizende Einflüsse meiden. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sehr stark sind oder mit anderen Warnzeichen wie Fieber oder Blut im Erbrochenen einhergehen, sollte man nicht zögern, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hartkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 16662140
- Darreichungsform:
- Hartkapseln (Hartkapseln)
- Packungsgröße:
- 3 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 125 mg
- Marke:
- APREPITANT
- Hersteller:
- STADAPHARM GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Im Falle einer Überdosierung sollte das Arzneimittel abgesetzt werden. Setzen Sie sich bei Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung von Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hat eine brechreizhemmende Wirkung. Die Substanz hemmt die Stimulation bestimmter Substanzen im Brechzentrum des Hirnstamms und wirkt dadurch präventiv gegen Übelkeit und Erbrechen bei Chemotherapie.
Nebenwirkungen
- verminderter Appetit
- Kopfschmerzen
- Schluckauf
- Verstopfung
- Magen-Darm-Beschwerden
- Abgeschlagenheit
- Veränderungen des Blutwerte
- Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen
- Blutarmut
- Angstgefühl
- Schwindelgefühl
- Schläfrigkeit
- Herzklopfen
- Hitzewallungen/Hitzegefühl
- Aufstoßen
- Übelkeit
- Erbrechen
- Sodbrennen
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Blähungen
- Ausschlag
- Akne
- Entleerungsstörungen der Blase
- Schwäche
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Die Wirkung der Anti-Baby-Pille kann durch das Arzneimittel beeinträchtigt werden. Für die Dauer der Einnahme sollten Sie deshalb zusätzliche Maßnahmen zur Empfängnisverhütung treffen.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Übelkeit/Erbrechen
Was ist das? - Definition Übelkeit und Erbrechen sind unangenehme Symptome, die viele Ursachen haben können. Übelkeit beschreibt das Gefühl, sich übergeben zu müssen, während Erbrechen das tatsächliche Entleeren des Mageninhalts über den Mund ist. Beide treten oft gemeinsam auf und sind meist Zeichen einer vorübergehenden Störung im Verdauungssystem oder einer anderen körperlichen Belastung.
Krankheitsbild
Übelkeit und Erbrechen sind keine eigenständigen Krankheiten, sondern Symptome, die bei vielen verschiedenen Erkrankungen auftreten können. Sie entstehen durch eine Reizung des Brechzentrums im Gehirn, das über Nervenimpulse aus dem Magen-Darm-Trakt, dem Gleichgewichtsorgan oder anderen Körperregionen aktiviert wird. Häufig sind sie harmlos und klingen nach kurzer Zeit wieder ab. In anderen Fällen können sie auf ernstere gesundheitliche Probleme hinweisen.
Symptome/Verlauf
Übelkeit äußert sich als flaues Gefühl im Magen, oft begleitet von Appetitlosigkeit, Schwindel oder vermehrtem Speichelfluss. Erbrechen kann plötzlich auftreten und bringt meist eine vorübergehende Erleichterung. Die Beschwerden können einmalig oder wiederholt auftreten. Je nach Ursache sind sie mit weiteren Symptomen verbunden, etwa Bauchschmerzen, Fieber oder Durchfall. Der Verlauf hängt stark vom Auslöser ab. Bei harmlosen Magenverstimmungen verschwinden die Symptome meist innerhalb weniger Stunden oder Tage.
Folgen/Komplikationen
Kurzzeitige Übelkeit und gelegentliches Erbrechen sind meist unbedenklich. Bei häufigem oder starkem Erbrechen kann es jedoch zu Flüssigkeits- und Elektrolytverlust kommen. Das kann besonders bei Kindern, älteren Menschen oder chronisch Kranken gefährlich werden. In schweren Fällen drohen Kreislaufprobleme, Austrocknung oder eine Reizung der Speiseröhre. Wenn Blut im Erbrochenen sichtbar ist oder die Beschwerden länger als zwei Tage anhalten, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Bandbreite möglicher Ursachen ist groß. Häufig sind Infektionen des Magen-Darm-Trakts, etwa durch Viren oder Bakterien. Auch verdorbene Lebensmittel, Stress, Medikamente oder hormonelle Veränderungen wie in der Schwangerschaft können Übelkeit und Erbrechen auslösen. Weitere Auslöser sind Reisekrankheit, Migräne oder Nebenwirkungen von Medikamenten. In seltenen Fällen steckt eine ernsthafte Erkrankung wie ein Darmverschluss oder eine Hirndrucksteigerung dahinter.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Medikamente gegen Übelkeit und Erbrechen verordnen. Dazu gehören Antiemetika wie Dimenhydrinat oder Metoclopramid. Bei Infektionen kann eine symptomatische Behandlung mit Flüssigkeitszufuhr und Ruhe ausreichend sein. Auch pflanzliche Präparate, etwa mit Ingwer, können die Beschwerden lindern.
Das kann man selbst tun: Leichte Kost zu sich nehmen, ausreichend trinken und reizende Einflüsse meiden. Wenn die Beschwerden länger anhalten, sehr stark sind oder mit anderen Warnzeichen wie Fieber oder Blut im Erbrochenen einhergehen, sollte man nicht zögern, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.