ARTELAC Augentropfen
8,95 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Augentropfen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04348183
- Darreichungsform:
- Augentropfen (Augentropfen)
- Packungsgröße:
- 10 ml
- Marke:
- ARTELAC
- Hersteller:
- Dr. Gerhard Mann Chem.-pharm.Fabrik GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid. Wenn Sie weiche Kontaktlinsen tragen, sollten Sie diese vor der Anwendung des Arzneimittels entfernen und erst ca. 15 Minuten nach dem Eintropfen wieder einsetzen. Harte Kontaktlinsen müssen Sie bei der Anwendung des Arzneimittels nicht herausnehmen.
Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden. Bei der Langzeit- oder Dauerbehandlung von trockenen Augen sollten Sie jedoch einen Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Trockene Augen
- Benetzung von harten Kontaktlinsen während des Tragens
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: 1 Tropfen, Gesamtdosis: 3-5-mal täglich oder häufiger, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Hypromellose. Beim gesunden Auge erfolgt eine Befeuchtung der Hornhautoberfläche durch schleimbildende Substanzen (Mucin). Beim Trockenen Auge und besonders bei Mucinmangel ist die Gabe von künstlicher Tränenflüssigkeit angezeigt. Hier kommt besonders Hypromellose in Betracht, die gut auf der Horn- und Bindehaut haftet und für eine ausreichende Befeuchtung sorgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen entwickelten in sehr seltenen Fällen Patienten mit ausgeprägter Hornhautschädigung Trübungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Trockenes Auge
Was ist das? - Definition Das trockene Auge ist eine Störung der Benetzung der Augenoberfläche. Dabei wird entweder zu wenig Tränenflüssigkeit produziert oder der schützende Tränenfilm verdunstet zu schnell. Dies führt zu Reizungen, Brennen und einem Fremdkörpergefühl im Auge.
Krankheitsbild
Das trockene Auge, auch als Sicca-Syndrom bekannt, zählt zu den häufigsten Augenbeschwerden. Es entsteht durch eine gestörte Produktion oder Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit. Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten: einer fetthaltigen, einer wässrigen und einer schleimhaltigen. Ist eine dieser Schichten gestört, kann die Flüssigkeit nicht mehr gleichmäßig verteilt werden oder verdunstet zu schnell. Die Folge ist eine unzureichende Befeuchtung der Hornhaut und Bindehaut.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen ein Fremdkörpergefühl wie Sand im Auge, Brennen, Jucken oder Druckgefühl. Auch eine Rötung der Augen, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit, müde oder schwere Augenlider, verklebte Augenlider am Morgen sowie tränende Augen können auftreten. Oft treten die Symptome zunächst nur gelegentlich auf, verstärken sich aber bei einem chronischen Verlauf. Besonders störend sind sie bei Bildschirmarbeit, Kontaktlinsentragen oder in trockener Umgebung.
Folgen/Komplikationen
Bleibt das trockene Auge unbehandelt, kann es zu ernsthaften Komplikationen kommen. Dazu zählen Entzündungen der Binde- und Hornhaut, Hornhautgeschwüre oder Narbenbildung. In schweren Fällen kann das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigt werden. Auch Infektionen treten häufiger auf, da die Schutzfunktion des Tränenfilms gestört ist.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Zu den häufigen Auslösern zählen:
- Langes Arbeiten am Bildschirm, intensives Computerspielen oder häufiges Benutzen eines Smartphones
- trockene Luft durch Klimaanlagen oder Heizungen
- Tabakrauch und andere Umweltbelastungen
- langes Tragen von Kontaktlinsen
- hormonelle Veränderungen etwa in den Wechseljahren
- hohes Alter
- Erkrankungen wie Sjögren-Syndrom, Diabetes, Rosacea oder rheumatische Krankheiten
- Medikamente wie Antidepressiva, Antihistaminika, Betablocker oder Schmerzmittel
- verstopfte oder entzündete Lidranddrüsen sowie Fehlstellungen der Augenlider oder Nervenschäden
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Mit speziellen Tests untersucht er die Zusammensetzung des Tränenfilms. Mit der Spaltlampe kann er in des Augeninnere schauen. Zur Behandlung kommen meist Tränenersatzmittel zum Einsatz, etwa Tropfen oder Gele mit Wirkstoffen wie Hyaluronsäure oder Carbomer. Bei Entzündungen können kortikosteroidhaltige Präparate helfen.
Das kann man selbst tun: Häufiger blinzeln, trockene Luft und Rauch vermeiden sowie Bildschirmzeiten reduzieren beugen einem trockenen Auge vor. Auch eine gute Lidrandpflege ist hilfreich. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger anhalten, sich verschlimmern oder das Sehvermögen beeinträchtigt ist. Dann sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Augentropfen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04348183
- Darreichungsform:
- Augentropfen (Augentropfen)
- Packungsgröße:
- 10 ml
- Marke:
- ARTELAC
- Hersteller:
- Dr. Gerhard Mann Chem.-pharm.Fabrik GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid. Wenn Sie weiche Kontaktlinsen tragen, sollten Sie diese vor der Anwendung des Arzneimittels entfernen und erst ca. 15 Minuten nach dem Eintropfen wieder einsetzen. Harte Kontaktlinsen müssen Sie bei der Anwendung des Arzneimittels nicht herausnehmen.
Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden. Bei der Langzeit- oder Dauerbehandlung von trockenen Augen sollten Sie jedoch einen Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Trockene Augen
- Benetzung von harten Kontaktlinsen während des Tragens
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Alle Altersgruppen, Einzeldosis: 1 Tropfen, Gesamtdosis: 3-5-mal täglich oder häufiger, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff des Arzneimittels ist Hypromellose. Beim gesunden Auge erfolgt eine Befeuchtung der Hornhautoberfläche durch schleimbildende Substanzen (Mucin). Beim Trockenen Auge und besonders bei Mucinmangel ist die Gabe von künstlicher Tränenflüssigkeit angezeigt. Hier kommt besonders Hypromellose in Betracht, die gut auf der Horn- und Bindehaut haftet und für eine ausreichende Befeuchtung sorgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen entwickelten in sehr seltenen Fällen Patienten mit ausgeprägter Hornhautschädigung Trübungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Trockenes Auge
Was ist das? - Definition Das trockene Auge ist eine Störung der Benetzung der Augenoberfläche. Dabei wird entweder zu wenig Tränenflüssigkeit produziert oder der schützende Tränenfilm verdunstet zu schnell. Dies führt zu Reizungen, Brennen und einem Fremdkörpergefühl im Auge.
Krankheitsbild
Das trockene Auge, auch als Sicca-Syndrom bekannt, zählt zu den häufigsten Augenbeschwerden. Es entsteht durch eine gestörte Produktion oder Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit. Der Tränenfilm besteht aus drei Schichten: einer fetthaltigen, einer wässrigen und einer schleimhaltigen. Ist eine dieser Schichten gestört, kann die Flüssigkeit nicht mehr gleichmäßig verteilt werden oder verdunstet zu schnell. Die Folge ist eine unzureichende Befeuchtung der Hornhaut und Bindehaut.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Beschwerden zählen ein Fremdkörpergefühl wie Sand im Auge, Brennen, Jucken oder Druckgefühl. Auch eine Rötung der Augen, verschwommenes Sehen, Lichtempfindlichkeit, müde oder schwere Augenlider, verklebte Augenlider am Morgen sowie tränende Augen können auftreten. Oft treten die Symptome zunächst nur gelegentlich auf, verstärken sich aber bei einem chronischen Verlauf. Besonders störend sind sie bei Bildschirmarbeit, Kontaktlinsentragen oder in trockener Umgebung.
Folgen/Komplikationen
Bleibt das trockene Auge unbehandelt, kann es zu ernsthaften Komplikationen kommen. Dazu zählen Entzündungen der Binde- und Hornhaut, Hornhautgeschwüre oder Narbenbildung. In schweren Fällen kann das Sehvermögen dauerhaft beeinträchtigt werden. Auch Infektionen treten häufiger auf, da die Schutzfunktion des Tränenfilms gestört ist.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Zu den häufigen Auslösern zählen:
- Langes Arbeiten am Bildschirm, intensives Computerspielen oder häufiges Benutzen eines Smartphones
- trockene Luft durch Klimaanlagen oder Heizungen
- Tabakrauch und andere Umweltbelastungen
- langes Tragen von Kontaktlinsen
- hormonelle Veränderungen etwa in den Wechseljahren
- hohes Alter
- Erkrankungen wie Sjögren-Syndrom, Diabetes, Rosacea oder rheumatische Krankheiten
- Medikamente wie Antidepressiva, Antihistaminika, Betablocker oder Schmerzmittel
- verstopfte oder entzündete Lidranddrüsen sowie Fehlstellungen der Augenlider oder Nervenschäden
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Mit speziellen Tests untersucht er die Zusammensetzung des Tränenfilms. Mit der Spaltlampe kann er in des Augeninnere schauen. Zur Behandlung kommen meist Tränenersatzmittel zum Einsatz, etwa Tropfen oder Gele mit Wirkstoffen wie Hyaluronsäure oder Carbomer. Bei Entzündungen können kortikosteroidhaltige Präparate helfen.
Das kann man selbst tun: Häufiger blinzeln, trockene Luft und Rauch vermeiden sowie Bildschirmzeiten reduzieren beugen einem trockenen Auge vor. Auch eine gute Lidrandpflege ist hilfreich. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger anhalten, sich verschlimmern oder das Sehvermögen beeinträchtigt ist. Dann sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.