AZAFALK 50 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00564837
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 50 mg
- Marke:
- AZAFALK
- Hersteller:
- Dr. Falk Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Tabletten dürfen nicht mit Milch oder Milchprodukten eingenommen werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörungen, Geschwüre im Mund- und Rachenraum, Blutergüsse, Fieber, Infektionen, Blutungen, Abgeschlagenheit/Müdigkeit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Nieren-, Leber-, Herz-, Lungen- oder Pankreastransplantation
- Schwere, aktive chronische Polyarthritis
- Mittlere bis schwere Darmentzündung (Morbus Crohn)
- Mittlere bis schwere Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
- Autoimmunerkrankung mit Entzündungen der Haut und Organe (SLE)
- Entzündung des ganzen Körpers + Ausschlag + Muskelschwäche (Dermatomyositis)
- Durch das Immunsystem bedingte Leberentzündung (autoimmune Hepatitis)
- Autoimmune Entzündung und Gewebetod von Blutgefäßen (Panarteriitis nodosa)
- Blutarmut durch Immunstörung (autoimmunhämolytische, refraktäre, Anämie)
- Immunstörung mit kleinen Haut- oder Schleimhauteinblutungen (refraktäre ITP)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Azathioprin gehört zur Gruppe der Immunsuppressiva. Azathioprin unterdrückt das körpereigene Immunsystem und wird, teilweise auch in Kombination mit anderen Arzneistoffen, zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach einer Organtransplantation sowie zur Behandlung von Erkrankungen bei denen der Körper eigenes Gewebe angreift, sogenannte Autoimmunerkrankungen, eingesetzt.
Nebenwirkungen
- Virusinfektion
- Pilzinfektion
- Bakterieninfektion
- Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Erbrechen
- Blutarmut (Anämie)
- Überempfindlichkeit
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Gallenabflussstörung
- Gallenabflusstörung während der Schwangerschaft
- Abweichende Leberfunktionswerte
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Infektion
- Schwere Leberfunktionsstörung
- Schwere Störung der Knochenmarkfunktion
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Impfung mit Lebendimpfstoffen (insbesondere BCG, Pocken und Gelbfieber)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 47 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 58 × 45 × 105 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Arzneimittel darf nur unter strikter medizinischer Überwachung angewendet werden.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Fieber, Hals- und Gliederschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trockenhefe und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise vermehrt Infekte auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Fingolimod hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken, was sich beispielsweise in einer erhöhten Infektanfälligkeit mit u. a. Fieber, Hals- und Gliederbeschwerden äußern kann.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Enders Edmonston mindestens Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Masern-Lebend-Impfstoff (PCEC); Stamm Schwarz mindestens oral (VERO); monovalent; Stamm RIX4414 mindestens und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Echinacea pallida-Wurzel-Trockenextrakt Lebensbaumspitzen und -blätter (4,92:1,85:1,85:1) und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ribavirin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es können — insbesondere zu Beginn der Behandlung — unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Blutungen, Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Allopurinol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Veränderungen des Blutbilds vermehrt auftreten, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen, Hautblutungen, verminderte Leistungsfähigkeit, Schwindelgefühl bis hin zu Kurzatmigkeit oder Herzrasen bei Belastung äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Febuxostat Febuxostat-0,5-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Veränderungen des Blutbilds vermehrt auftreten, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen, Hautblutungen, verminderte Leistungsfähigkeit, Schwindelgefühl bis hin zu Kurzatmigkeit oder Herzrasen bei Belastung äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sulfasalazin Mesalazin Olsalazin dinatrium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Veränderungen des Blutbilds vermehrt auftreten, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit erblich bedingter verminderter oder fehlender Aktivität der Thiopurinmethyltransferase (TPMT)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Methotrexat dinatrium Methotrexat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Fieber, Lymphknotenschwellungen, Urinverfärbungen, Juckreiz oder Hautverfärbungen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Respiratorisches Syncytial-Virus-Glycoprotein F3 bivalent mRNA-1345) monovalent acellulär-Adsorbat-Impfstoff Aluminium-Ion und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: (Omicron LP.8.1) und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich, sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent monovalent 0,034- Aluminium-Ion Aluminium-Ion 0,3- Aluminium-Ion 0,15- und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang kann es verstärkt zu Blässe, Schläfrigkeit, verminderter Leistung und erhöhter Infektanfälligkeit kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verringert werden. Das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl an bestimmten Körperregionen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zurzeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie dabei auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Transplantatabstoßung
Was ist das? - Definition Bei einer Transplantatabstoßung erkennt das Immunsystem ein fremdes Organ als nicht körpereigen und beginnt, es zu bekämpfen. Diese Reaktion kann akut oder chronisch verlaufen und gefährdet die Funktion des transplantierten Organs. Trotz moderner Medizin kommt es in etwa 10 bis 30 Prozent der Fälle zu einer Abstoßung. Eine lebenslange Kontrolle und medikamentöse Behandlung sind daher notwendig.
Krankheitsbild
Jede Körperzelle trägt auf ihrer Oberfläche bestimmte Eiweißmoleküle, die wie ein individueller Code wirken. Dieser Code hilft dem Immunsystem zu erkennen, ob eine Zelle zum eigenen Körper gehört oder nicht. Das spielt eine wichtige Rolle, etwa um Krankheitserreger abzuwehren.
Bei einer Organtransplantation wird versucht, Spender und Empfänger möglichst gut aufeinander abzustimmen. Trotzdem kann es passieren, dass das Immunsystem das neue Organ als fremd erkennt und angreift. Man spricht dann von einer Transplantatabstoßung.
Diese Reaktion bezeichnen Ärzte auch als Host-versus-Graft. Sie kann sehr schnell einsetzen, innerhalb von Stunden, manchmal sogar Minuten oder sich über Monate und Jahre langsam entwickeln.
Symptome/Verlauf
Die Symptome unterscheiden sich je nach Art der Abstoßung:
- Akute Abstoßung: Der Allgemeinzustand verschlechtert sich rasch und deutlich. Es kann zu Fieber, Schmerzen im Bereich des transplantierten Organs und Funktionsstörungen kommen.
- Chronische Abstoßung: Sie verläuft oft unauffällig. Die Funktion des Organs nimmt langsam ab und wird meist nur durch Laboruntersuchungen erkannt.
- Die akute Form bedeutet einen medizinischer Notfall. Die chronische Form entwickelt sich schleichend und kann über lange Zeit unbemerkt bleiben.
Folgen/Komplikationen
Bei einer akuten Abstoßung bildet der Körper gezielt Abwehrstoffe gegen das fremde Organ. Diese greifen das Transplantat direkt an und führen oft rasch zum Funktionsverlust. In vielen Fällen kann das Organ nicht mehr gerettet werden.
Die chronische Abstoßung verläuft langsamer, aber ebenso gefährlich. Sie führt zu einer schleichenden Verschlechterung der Organfunktion und kann langfristig ebenfalls zum Verlust des Organs führen.
Ohne rechtzeitige Behandlung kann eine Abstoßung lebensbedrohlich werden. Deshalb ist eine engmaschige medizinische Betreuung nach einer Transplantation unerlässlich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist die natürliche Abwehrreaktion des Körpers gegen fremdes Gewebe. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen:
- Ungenügende Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger
- Unregelmäßige Einnahme der vorgeschriebenen Medikamente, die eine Transplantatabstoßung verhindern sollen. Bei diesen Arzneimitteln handelt es sich in der Regel um sogenannte Immunsuppressiva.
- Infektionen oder andere Erkrankungen, die das Immunsystem aktivieren.
- Stress oder körperliche Belastung.
- Wechselwirkungen mit anderen eingenommenen Medikamenten.
Auch wenn die Transplantation medizinisch erfolgreich verlief, bleibt das Risiko einer Abstoßung bestehen. Deshalb müssen Betroffene lebenslang Medikamente einnehmen, die das Immunsystem gezielt unterdrücken.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
- regelmäßige Kontrolle der Organfunktion
- Anpassung der Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems
- Behandlung akuter Abstoßungsreaktionen mit speziellen Therapien
Was man selbst tun kann:
- Medikamente zuverlässig und dauerhaft einnehmen
- auf Warnzeichen achten und frühzeitig ärztlichen Rat suchen
- regelmäßige Kontrolltermine wahrnehmen
- Infektionen vermeiden und auf Hygiene achten
Grenzen der Selbsthilfe:
Eine Transplantatabstoßung ist keine Erkrankung, die man allein behandeln kann. Bei Symptomen wie Fieber, Schmerzen oder allgemeiner Schwäche muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei unklaren Beschwerden oder Unsicherheit über die Medikamenteneinnahme ist ärztliche Hilfe notwendig.
Patienten, die ambulant ein Immunsuppressivum nach einer Organtransplantation neu verordnet bekommen, haben in der Apotheke Anspruch auf eine Erweiterte Medikationsberatung. Die Krankenkassen übernehmen dafür die Kosten.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangabe:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Chronische Polyarthritis
Was ist das? - Definition Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Im deutschsprachigen Raum spricht man auch von der chronischen Polyarthritis. Chronisch bedeutet, dass die Krankheit lange andauert. Poly leitet sich vom griechischen Wort für viel ab und meint hier: Die Krankheit betrifft eine Vielzahl von Gelenken.
Krankheitsbild
Die chronische Polyarthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankungen. Die Erkrankung betrifft häufig Hände, Knie, Schultern oder Füße und verläuft meist schubweise. Das bedeutet: Es wechseln sich Phasen mit starken Beschwerden und ruhigere Zeiten ab. Anders als bei Arthrose, bei der der Gelenkknorpel abgenutzt wird, greift bei Arthritis das Immunsystem körpereigenes Gewebe an.
Chronischen Polyarthritis kann in jedem Lebensalter auftreten, beginnt aber oft zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber gut behandelbar.
Symptome und Verlauf
Typisch für die chronischen Polyarthritis sind Gelenkschmerzen, die oft schleichend beginnen. Die betroffenen Gelenke sind meist geschwollen, überwärmt und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Besonders nach Ruhephasen fühlen sie sich steif an, die sogenannte Morgensteifigkeit kann über eine halbe Stunde andauern.
Weitere Beschwerden können Kraftverlust, Müdigkeit oder leichtes Fieber sein. Im Verlauf können mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen sein. Ohne Behandlung kann die Entzündung zu dauerhaften Schäden führen.
Die Erkrankung verläuft oft in Schüben. Ein Schub kann wenige Tage oder mehrere Wochen dauern. In schweren Fällen können auch Organe wie Herz, Lunge oder Augen betroffen sein. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden. Obwohl Ärzte die genaue Ursache der Erkrankung weiter nicht kennen, hat sich der Verlauf für viele Patienten heute deutlich verbessert.
Folgen und Komplikationen
Bleibt die chronische Polyarthritis unbehandelt, kann sie zu bleibenden Schäden an Gelenken führen. Knorpel und Knochen werden angegriffen, Gelenke verformen sich und verlieren ihre Funktion. In schweren Fällen droht eine starke Bewegungseinschränkung bis hin zur Pflegebedürftigkeit.
Auch die Lebensqualität leidet: Schmerzen, Müdigkeit und eingeschränkte Beweglichkeit können den Alltag stark belasten. Deshalb ist eine frühzeitige und konsequente Behandlung wichtig.
Ursachen und Risikofaktoren
Die Ursachen von einer chronischen Polyarthritis sind vielfältig. Häufig liegt eine Autoimmunreaktion vor. Das Immunsystem greift irrtümlich die Gelenkinnenhaut an. Auch Infektionen, Stoffwechselstörungen oder mechanische Reize können eine Entzündung auslösen. Zu den Risikofaktoren zählen:
- -Familiäre Veranlagung
- -Rauchen
- -Übergewicht
- -Chronischer Stress
- -Ungesunde Ernährung
- -Bewegungsmangel
Wer diese Faktoren meidet und das Immunsystem durch einen gesunden Lebensstil stärkt, kann den Verlauf einer chronischen Polyarthritis positiv beeinflussen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Der Arzt stellt die Diagnose durch Untersuchung, Bluttests und Bildgebung. Es kommen in der Regel Medikamente zum Einsatz, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern. Dazu zählen unter anderem Kortison und moderne Rheumamedikamente, sogenannte Biologika.
Was man selbst tun kann:
Eine entzündungshemmende Ernährung, regelmäßige Bewegung und Stressabbau helfen, Beschwerden zu lindern. Auch Wärme- oder Kälteanwendungen und pflanzliche Präparate können unterstützen. Bei der Auswahl berät die Apotheke. Ergotherapie und Alltagshilfen erleichtern das Leben mit Arthritis. Wenn Gelenkschmerzen länger anhalten, sich verschlimmern oder mehrere Gelenke betroffen sind, sollte man nicht allein auf Hausmittel setzen. Spätestens bei Schwellungen, Fieber oder Bewegungseinschränkungen ist ärztlicher Rat notwendig. Nur eine frühzeitige Behandlung kann Folgeschäden verhindern.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Aktivierte rheumatoide Arthritis
Was ist das? - Definition Die aktivierte rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Phase innerhalb der chronischen Gelenkerkrankung rheumatoide Arthritis. In dieser Phase sind die Beschwerden besonders stark ausgeprägt. Es kommt zu einem akuten Schub.
Krankheitsbild
Die rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Gelenkstrukturen angreift. Die Erkrankung verläuft in Schüben. In einer aktivierten Phase ist die Entzündung besonders aktiv. Das bedeutet, dass die betroffenen Gelenke stärker schmerzen, anschwellen und sich warm anfühlen.
Meist trifft ein Schub mehrere Gelenke gleichzeitig. Oft geschieht die symmetrisch, also zum Beispiel an beiden Handgelenken oder beiden Knien. Die Entzündung betrifft vor allem die Gelenkinnenhaut, kann aber auch auf andere Strukturen übergreifen.
Symptome/Verlauf
Typisch für eine aktivierte Phase sind starke Schmerzen in den Gelenken, vor allem morgens nach dem Aufstehen. Die sogenannte Morgensteifigkeit kann über eine Stunde anhalten. Dies bezeichnet eine eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke nach dem Aufwachen. Die Gelenke sind geschwollen, gerötet und fühlen sich warm an. Viele Betroffene berichten auch über allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder leichtes Fieber.
Die Symptome können über Tage oder Wochen anhalten und sich dann wieder bessern. Zwischen den Schüben kann es Phasen mit nur geringen oder gar keinen Beschwerden geben. Die Häufigkeit und Dauer der aktivierten Phasen sind individuell sehr unterschiedlich.
Folgen/Komplikationen
Wenn die aktivierten Phasen häufig auftreten oder unbehandelt bleiben, drohen bleibende Schäden an den Gelenken. Die Entzündung greift dann Knorpel und Knochen an, was mitunter zu Verformungen und Bewegungseinschränkungen führt. In schweren Fällen greift die Erkrankung auch andere Organe wie Herz, Lunge oder Augen an. Die Lebensqualität kann durch Schmerzen, Erschöpfung und eingeschränkte Beweglichkeit stark beeinträchtigt werden. Eine frühzeitige und konsequente Behandlung ist daher besonders wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der rheumatoiden Arthritis sind nicht vollständig geklärt. Es handelt sich um eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Vermutlich spielen genetische Faktoren eine Rolle. Auch Umweltfaktoren wie Rauchen oder bestimmte Infektionen können das Risiko erhöhen. Stress, hormonelle Veränderungen oder eine unzureichende Behandlung lösen in vielen Fällen einen Schub aus. Die Erkrankung tritt häufiger bei Frauen auf und beginnt meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr, kann aber auch früher oder später auftreten.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: In einer aktivierten Phase verschreiben Ärzte oft entzündungshemmende Arzneimittel, zum Beispiel Kortison oder spezielle Rheumamedikamente. Diese sollen die Entzündung schnell eindämmen und Schmerzen lindern. Auch Kälteanwendungen oder gezielte Bewegungsübungen können helfen. Wichtig: die Gelenke nicht zu überlasten, aber auch nicht völlig ruhigzustellen.
Was man selbst tun kann: Eine ausgewogene Ernährung, Stressreduktion und regelmäßige Bewegung können zur Stabilisierung beitragen. Wenn die Beschwerden stark auftreten, länger anhalten oder sie neue künstliche Gelenke betreffen, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Generell sind die Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Schmerzen zunehmen, die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist oder Fieber auftritt.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007) - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Niethard u.a., Orthopädie, Thieme, (2005) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00564837
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 50 mg
- Marke:
- AZAFALK
- Hersteller:
- Dr. Falk Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Tabletten dürfen nicht mit Milch oder Milchprodukten eingenommen werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörungen, Geschwüre im Mund- und Rachenraum, Blutergüsse, Fieber, Infektionen, Blutungen, Abgeschlagenheit/Müdigkeit. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung der Abstoßungsreaktion bei einer Nieren-, Leber-, Herz-, Lungen- oder Pankreastransplantation
- Schwere, aktive chronische Polyarthritis
- Mittlere bis schwere Darmentzündung (Morbus Crohn)
- Mittlere bis schwere Dickdarmschleimhautentzündung (Colitis ulcerosa)
- Autoimmunerkrankung mit Entzündungen der Haut und Organe (SLE)
- Entzündung des ganzen Körpers + Ausschlag + Muskelschwäche (Dermatomyositis)
- Durch das Immunsystem bedingte Leberentzündung (autoimmune Hepatitis)
- Autoimmune Entzündung und Gewebetod von Blutgefäßen (Panarteriitis nodosa)
- Blutarmut durch Immunstörung (autoimmunhämolytische, refraktäre, Anämie)
- Immunstörung mit kleinen Haut- oder Schleimhauteinblutungen (refraktäre ITP)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Azathioprin gehört zur Gruppe der Immunsuppressiva. Azathioprin unterdrückt das körpereigene Immunsystem und wird, teilweise auch in Kombination mit anderen Arzneistoffen, zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach einer Organtransplantation sowie zur Behandlung von Erkrankungen bei denen der Körper eigenes Gewebe angreift, sogenannte Autoimmunerkrankungen, eingesetzt.
Nebenwirkungen
- Virusinfektion
- Pilzinfektion
- Bakterieninfektion
- Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Übelkeit
- Appetitlosigkeit
- Erbrechen
- Blutarmut (Anämie)
- Überempfindlichkeit
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Gallenabflussstörung
- Gallenabflusstörung während der Schwangerschaft
- Abweichende Leberfunktionswerte
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Infektion
- Schwere Leberfunktionsstörung
- Schwere Störung der Knochenmarkfunktion
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Impfung mit Lebendimpfstoffen (insbesondere BCG, Pocken und Gelbfieber)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 47 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 58 × 45 × 105 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Arzneimittel darf nur unter strikter medizinischer Überwachung angewendet werden.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Fieber, Hals- und Gliederschmerzen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Kombination der Arzneimittel kann zu einem vermehrten Risiko für Infektionen, die zum Teil lebensbedrohlich sein können, führen. In diesem Zusammenhang können beispielsweise vermehrt Infekte auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken, was sich beispielsweise in einer erhöhten Infektanfälligkeit mit u. a. Fieber, Hals- und Gliederbeschwerden äußern kann.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden und es könnten vermehrt Infektionen auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es können — insbesondere zu Beginn der Behandlung — unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Blutungen, Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Veränderungen des Blutbilds vermehrt auftreten, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen, Hautblutungen, verminderte Leistungsfähigkeit, Schwindelgefühl bis hin zu Kurzatmigkeit oder Herzrasen bei Belastung äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Veränderungen des Blutbilds vermehrt auftreten, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen, Hautblutungen, verminderte Leistungsfähigkeit, Schwindelgefühl bis hin zu Kurzatmigkeit oder Herzrasen bei Belastung äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Veränderungen des Blutbilds vermehrt auftreten, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit erblich bedingter verminderter oder fehlender Aktivität der Thiopurinmethyltransferase (TPMT)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Fieber, Lymphknotenschwellungen, Urinverfärbungen, Juckreiz oder Hautverfärbungen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich, sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel gerade nicht angewendet wird. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang kann es verstärkt zu Blässe, Schläfrigkeit, verminderter Leistung und erhöhter Infektanfälligkeit kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verringert werden. Das Risiko für Blutgerinnsel (Thrombose) könnte dadurch erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Schwellungen, Schmerzen oder Schweregefühl an bestimmten Körperregionen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Bitte denken Sie im vorbereitenden Gespräch auf die bevorstehende Operation daran, alle Arzneimittel, die Sie zurzeit anwenden oder bis vor kurzem angewendet haben, anzugeben. Geben Sie dabei auch nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel und Nahrungsergänzungsmittel an.
Transplantatabstoßung
Was ist das? - Definition Bei einer Transplantatabstoßung erkennt das Immunsystem ein fremdes Organ als nicht körpereigen und beginnt, es zu bekämpfen. Diese Reaktion kann akut oder chronisch verlaufen und gefährdet die Funktion des transplantierten Organs. Trotz moderner Medizin kommt es in etwa 10 bis 30 Prozent der Fälle zu einer Abstoßung. Eine lebenslange Kontrolle und medikamentöse Behandlung sind daher notwendig.
Krankheitsbild
Jede Körperzelle trägt auf ihrer Oberfläche bestimmte Eiweißmoleküle, die wie ein individueller Code wirken. Dieser Code hilft dem Immunsystem zu erkennen, ob eine Zelle zum eigenen Körper gehört oder nicht. Das spielt eine wichtige Rolle, etwa um Krankheitserreger abzuwehren.
Bei einer Organtransplantation wird versucht, Spender und Empfänger möglichst gut aufeinander abzustimmen. Trotzdem kann es passieren, dass das Immunsystem das neue Organ als fremd erkennt und angreift. Man spricht dann von einer Transplantatabstoßung.
Diese Reaktion bezeichnen Ärzte auch als Host-versus-Graft. Sie kann sehr schnell einsetzen, innerhalb von Stunden, manchmal sogar Minuten oder sich über Monate und Jahre langsam entwickeln.
Symptome/Verlauf
Die Symptome unterscheiden sich je nach Art der Abstoßung:
- Akute Abstoßung: Der Allgemeinzustand verschlechtert sich rasch und deutlich. Es kann zu Fieber, Schmerzen im Bereich des transplantierten Organs und Funktionsstörungen kommen.
- Chronische Abstoßung: Sie verläuft oft unauffällig. Die Funktion des Organs nimmt langsam ab und wird meist nur durch Laboruntersuchungen erkannt.
- Die akute Form bedeutet einen medizinischer Notfall. Die chronische Form entwickelt sich schleichend und kann über lange Zeit unbemerkt bleiben.
Folgen/Komplikationen
Bei einer akuten Abstoßung bildet der Körper gezielt Abwehrstoffe gegen das fremde Organ. Diese greifen das Transplantat direkt an und führen oft rasch zum Funktionsverlust. In vielen Fällen kann das Organ nicht mehr gerettet werden.
Die chronische Abstoßung verläuft langsamer, aber ebenso gefährlich. Sie führt zu einer schleichenden Verschlechterung der Organfunktion und kann langfristig ebenfalls zum Verlust des Organs führen.
Ohne rechtzeitige Behandlung kann eine Abstoßung lebensbedrohlich werden. Deshalb ist eine engmaschige medizinische Betreuung nach einer Transplantation unerlässlich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Hauptursache ist die natürliche Abwehrreaktion des Körpers gegen fremdes Gewebe. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen:
- Ungenügende Übereinstimmung der Gewebemerkmale zwischen Spender und Empfänger
- Unregelmäßige Einnahme der vorgeschriebenen Medikamente, die eine Transplantatabstoßung verhindern sollen. Bei diesen Arzneimitteln handelt es sich in der Regel um sogenannte Immunsuppressiva.
- Infektionen oder andere Erkrankungen, die das Immunsystem aktivieren.
- Stress oder körperliche Belastung.
- Wechselwirkungen mit anderen eingenommenen Medikamenten.
Auch wenn die Transplantation medizinisch erfolgreich verlief, bleibt das Risiko einer Abstoßung bestehen. Deshalb müssen Betroffene lebenslang Medikamente einnehmen, die das Immunsystem gezielt unterdrücken.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
- regelmäßige Kontrolle der Organfunktion
- Anpassung der Medikamente zur Unterdrückung des Immunsystems
- Behandlung akuter Abstoßungsreaktionen mit speziellen Therapien
Was man selbst tun kann:
- Medikamente zuverlässig und dauerhaft einnehmen
- auf Warnzeichen achten und frühzeitig ärztlichen Rat suchen
- regelmäßige Kontrolltermine wahrnehmen
- Infektionen vermeiden und auf Hygiene achten
Grenzen der Selbsthilfe:
Eine Transplantatabstoßung ist keine Erkrankung, die man allein behandeln kann. Bei Symptomen wie Fieber, Schmerzen oder allgemeiner Schwäche muss sofort ein Arzt aufgesucht werden. Auch bei unklaren Beschwerden oder Unsicherheit über die Medikamenteneinnahme ist ärztliche Hilfe notwendig.
Patienten, die ambulant ein Immunsuppressivum nach einer Organtransplantation neu verordnet bekommen, haben in der Apotheke Anspruch auf eine Erweiterte Medikationsberatung. Die Krankenkassen übernehmen dafür die Kosten.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangabe:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Chronische Polyarthritis
Was ist das? - Definition Die rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Gelenkerkrankung. Im deutschsprachigen Raum spricht man auch von der chronischen Polyarthritis. Chronisch bedeutet, dass die Krankheit lange andauert. Poly leitet sich vom griechischen Wort für viel ab und meint hier: Die Krankheit betrifft eine Vielzahl von Gelenken.
Krankheitsbild
Die chronische Polyarthritis ist eine entzündliche Gelenkerkrankungen. Die Erkrankung betrifft häufig Hände, Knie, Schultern oder Füße und verläuft meist schubweise. Das bedeutet: Es wechseln sich Phasen mit starken Beschwerden und ruhigere Zeiten ab. Anders als bei Arthrose, bei der der Gelenkknorpel abgenutzt wird, greift bei Arthritis das Immunsystem körpereigenes Gewebe an.
Chronischen Polyarthritis kann in jedem Lebensalter auftreten, beginnt aber oft zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr. Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung ist nicht heilbar, aber gut behandelbar.
Symptome und Verlauf
Typisch für die chronischen Polyarthritis sind Gelenkschmerzen, die oft schleichend beginnen. Die betroffenen Gelenke sind meist geschwollen, überwärmt und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt. Besonders nach Ruhephasen fühlen sie sich steif an, die sogenannte Morgensteifigkeit kann über eine halbe Stunde andauern.
Weitere Beschwerden können Kraftverlust, Müdigkeit oder leichtes Fieber sein. Im Verlauf können mehrere Gelenke gleichzeitig betroffen sein. Ohne Behandlung kann die Entzündung zu dauerhaften Schäden führen.
Die Erkrankung verläuft oft in Schüben. Ein Schub kann wenige Tage oder mehrere Wochen dauern. In schweren Fällen können auch Organe wie Herz, Lunge oder Augen betroffen sein. Eine frühzeitige Diagnose ist entscheidend, um Folgeschäden zu vermeiden. Obwohl Ärzte die genaue Ursache der Erkrankung weiter nicht kennen, hat sich der Verlauf für viele Patienten heute deutlich verbessert.
Folgen und Komplikationen
Bleibt die chronische Polyarthritis unbehandelt, kann sie zu bleibenden Schäden an Gelenken führen. Knorpel und Knochen werden angegriffen, Gelenke verformen sich und verlieren ihre Funktion. In schweren Fällen droht eine starke Bewegungseinschränkung bis hin zur Pflegebedürftigkeit.
Auch die Lebensqualität leidet: Schmerzen, Müdigkeit und eingeschränkte Beweglichkeit können den Alltag stark belasten. Deshalb ist eine frühzeitige und konsequente Behandlung wichtig.
Ursachen und Risikofaktoren
Die Ursachen von einer chronischen Polyarthritis sind vielfältig. Häufig liegt eine Autoimmunreaktion vor. Das Immunsystem greift irrtümlich die Gelenkinnenhaut an. Auch Infektionen, Stoffwechselstörungen oder mechanische Reize können eine Entzündung auslösen. Zu den Risikofaktoren zählen:
- -Familiäre Veranlagung
- -Rauchen
- -Übergewicht
- -Chronischer Stress
- -Ungesunde Ernährung
- -Bewegungsmangel
Wer diese Faktoren meidet und das Immunsystem durch einen gesunden Lebensstil stärkt, kann den Verlauf einer chronischen Polyarthritis positiv beeinflussen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt:
Der Arzt stellt die Diagnose durch Untersuchung, Bluttests und Bildgebung. Es kommen in der Regel Medikamente zum Einsatz, die Entzündungen hemmen und Schmerzen lindern. Dazu zählen unter anderem Kortison und moderne Rheumamedikamente, sogenannte Biologika.
Was man selbst tun kann:
Eine entzündungshemmende Ernährung, regelmäßige Bewegung und Stressabbau helfen, Beschwerden zu lindern. Auch Wärme- oder Kälteanwendungen und pflanzliche Präparate können unterstützen. Bei der Auswahl berät die Apotheke. Ergotherapie und Alltagshilfen erleichtern das Leben mit Arthritis. Wenn Gelenkschmerzen länger anhalten, sich verschlimmern oder mehrere Gelenke betroffen sind, sollte man nicht allein auf Hausmittel setzen. Spätestens bei Schwellungen, Fieber oder Bewegungseinschränkungen ist ärztlicher Rat notwendig. Nur eine frühzeitige Behandlung kann Folgeschäden verhindern.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Aktivierte rheumatoide Arthritis
Was ist das? - Definition Die aktivierte rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Phase innerhalb der chronischen Gelenkerkrankung rheumatoide Arthritis. In dieser Phase sind die Beschwerden besonders stark ausgeprägt. Es kommt zu einem akuten Schub.
Krankheitsbild
Die rheumatoide Arthritis ist eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem fälschlicherweise körpereigene Gelenkstrukturen angreift. Die Erkrankung verläuft in Schüben. In einer aktivierten Phase ist die Entzündung besonders aktiv. Das bedeutet, dass die betroffenen Gelenke stärker schmerzen, anschwellen und sich warm anfühlen.
Meist trifft ein Schub mehrere Gelenke gleichzeitig. Oft geschieht die symmetrisch, also zum Beispiel an beiden Handgelenken oder beiden Knien. Die Entzündung betrifft vor allem die Gelenkinnenhaut, kann aber auch auf andere Strukturen übergreifen.
Symptome/Verlauf
Typisch für eine aktivierte Phase sind starke Schmerzen in den Gelenken, vor allem morgens nach dem Aufstehen. Die sogenannte Morgensteifigkeit kann über eine Stunde anhalten. Dies bezeichnet eine eingeschränkte Beweglichkeit der Gelenke nach dem Aufwachen. Die Gelenke sind geschwollen, gerötet und fühlen sich warm an. Viele Betroffene berichten auch über allgemeine Beschwerden wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder leichtes Fieber.
Die Symptome können über Tage oder Wochen anhalten und sich dann wieder bessern. Zwischen den Schüben kann es Phasen mit nur geringen oder gar keinen Beschwerden geben. Die Häufigkeit und Dauer der aktivierten Phasen sind individuell sehr unterschiedlich.
Folgen/Komplikationen
Wenn die aktivierten Phasen häufig auftreten oder unbehandelt bleiben, drohen bleibende Schäden an den Gelenken. Die Entzündung greift dann Knorpel und Knochen an, was mitunter zu Verformungen und Bewegungseinschränkungen führt. In schweren Fällen greift die Erkrankung auch andere Organe wie Herz, Lunge oder Augen an. Die Lebensqualität kann durch Schmerzen, Erschöpfung und eingeschränkte Beweglichkeit stark beeinträchtigt werden. Eine frühzeitige und konsequente Behandlung ist daher besonders wichtig, um Folgeschäden zu vermeiden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der rheumatoiden Arthritis sind nicht vollständig geklärt. Es handelt sich um eine Fehlsteuerung des Immunsystems. Vermutlich spielen genetische Faktoren eine Rolle. Auch Umweltfaktoren wie Rauchen oder bestimmte Infektionen können das Risiko erhöhen. Stress, hormonelle Veränderungen oder eine unzureichende Behandlung lösen in vielen Fällen einen Schub aus. Die Erkrankung tritt häufiger bei Frauen auf und beginnt meist zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr, kann aber auch früher oder später auftreten.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: In einer aktivierten Phase verschreiben Ärzte oft entzündungshemmende Arzneimittel, zum Beispiel Kortison oder spezielle Rheumamedikamente. Diese sollen die Entzündung schnell eindämmen und Schmerzen lindern. Auch Kälteanwendungen oder gezielte Bewegungsübungen können helfen. Wichtig: die Gelenke nicht zu überlasten, aber auch nicht völlig ruhigzustellen.
Was man selbst tun kann: Eine ausgewogene Ernährung, Stressreduktion und regelmäßige Bewegung können zur Stabilisierung beitragen. Wenn die Beschwerden stark auftreten, länger anhalten oder sie neue künstliche Gelenke betreffen, sollte man unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Generell sind die Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Schmerzen zunehmen, die Beweglichkeit stark eingeschränkt ist oder Fieber auftritt.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007) - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Niethard u.a., Orthopädie, Thieme, (2005) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.