B12 ASMEDIC Injektionslösung Ampullen
9,63 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Injektionslösung — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01888022
- Darreichungsform:
- Injektionslösung (Injektionslösung)
- Packungsgröße:
- 10 x 1 ml
- Marke:
- B12
- Hersteller:
- Dyckerhoff Pharma GmbH & Co.KG
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Bei nachgewiesener Vitamin B12-Resorptionsstörung wird das Arzneimittel in der Regel lebenslang angewendet.
Überdosierung?
Bisher sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Behandlungsbeginn:
Folgebehandlung bei nachgewiesener Vitamin B12-Resorptionsstörung im Darm: Es stehen Arzneimittel mit einem geeigneteren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Anwendungsgebiete
- Vitamin B12-Mangel, - mit Blutbildungsstörungen und Blutarmut und/oder Störungen des Nervensystems, wie Rückenmarksschädigung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Ampulle, Gesamtdosis: 2-mal wöchentlich, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist eine Vorstufe des Vitamin B12 und wird im Körper zu diesem umgewandelt. Vitamin B12 ist im Körper unter anderem an der Blutbildung beteiligt.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 44 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 65 × 17 × 140 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn der Vitamin B12-Mangel ernährungsmäßig nicht behoben werden kann.
Ein Vitamin B12-Mangel kann z.B. bei Mangel- und Fehlernährung (z.B. durch streng vegetarische Kost), Resoptionstörungen und angeborenen Vitamin-B12-Transportstörungen auftreten.
Vitaminmangel
Was ist das? - Definition Unzureichende Versorgung des Körpers mit Vitaminen.
Krankheitsbild
Vitamine sind Mikronährstoffe, die der Körper zum Leben braucht. Bis auf wenige Ausnahmen kann der Mensch Vitamine nicht selbst bilden und muss diese in ausreichender Menge durch die Nahrung zuführen. Denn die unterschiedlichen Substanzen sind an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt. So braucht der Mensch Vitamine beispielsweise für ein gesundes Knochenwachstum, die Nervenweiterleitung sowie viele weitere Stoffwechselprozesse. Wenn Vitamine über einen gewissen Zeitraum nicht aufgenommen werden und mögliche Speicher geleert sind, kann es zu einem Vitaminmangel kommen.
Symptome/Verlau
Je nachdem, welches Vitamin fehlt, zeigen sich unterschiedlichste Mangelerscheinungen. Zum Teil äußern sich diese anfangs durch ganz allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Gedächtnisstörungen oder auch eine erhöhte Infektanfälligkeit. Bei einem ausgeprägten Vitaminmangel kann es beispielsweise zu Entwicklungsstörungen - gerade beim Fötus, Säuglingen und Kleinkindern - kommen. Bei Erwachsenen können neurologische Symptome auftreten oder die Seh - oder Muskelfunktion sowie die Haut - und Knochengesundheit können beeinträchtigt sein. Je stärker der Mangel ausgeprägt ist, desto gravierender werden in der Regel die Folgen.
Folgen/Komplikationen
Einen leichten Vitaminmangel kann man in der Regel gut wieder ausgleichen und die Symptome bilden sich zurück. Tritt ein Vitaminmangel während der Entwicklung auf oder ist stark ausgeprägt kann er auch unumkehrbare Folgen haben. Zum Beispiel:
- Vitamin-C-Mangel löst bei Erwachsenen in seiner ausgeprägten Form Skorbut aus. Es kommt beispielsweise zu Störungen in der Knochenbildung, Blutungen, schlechter Wundheilung und Zahnausfall.
- Folsäure-Mangel in der Schwangerschaft ist Ursache für einen sogenannten Neuralrohdefekt beim Fötus führen. Dieser kann zu Nervenschäden, Lernbehinderungen, Lähmungen und zum Tod führen.
- Vitamin-D-Mangel kann die Knochenstruktur dauerhaft schädigen. Bei Kindern entstehen durch Rachitis Fehlstellungen wie verbogene Beine oder Veränderungen am Skelett. Bei Erwachsenen kommt es zu einer Knochenerweichung (Osteomalazie), wodurch die Knochen leichter brechen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursache für einen Vitaminmangel ist in der Regel eine unzureichende Zufuhr von Vitaminen durch die Nahrung. Das geschieht etwa bei Mangelernährung durch Hunger, aber auch durch eine unausgewogene oder sehr einseitige Ernährungsweise. In Deutschland sind die meisten Menschen ausreichend mit Vitaminen versorgt. Zu einer unzureichenden Versorgung kommt es hierzulande am ehesten bei Folsäure, Vitamin B12 oder Vitamin D. Da Vitamin D auch in der Haut mithilfe von UV-Strahlung gebildet wird, kann ein Mangel beispielsweise auch dadurch begünstigt sein, dass Menschen sich zu wenig im Freien aufhalten. Nicht zuletzt kann ein Vitaminmangel entstehen, wenn ein Vitamin im Darm schlecht aufgenommen wird oder der Bedarf etwa aufgrund von Krankheiten steigt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Vitamin -Mangel kann der Arzt mithilfe von Blutuntersuchungen feststellen. Bei einem akuten Mangel rät er mitunter zu Nahrungsergänzungsmitteln. Im Extremfall können die fehlenden Mikronährstoffe auch intravenös zugeführt werden.
Das kann man selbst tun: Eine ausgewogene Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Milchprodukten in Maßen sowie hin und wieder Fleisch und Fisch sowie hochwertigen Ölen versorgt den Menschen in der Regel mit ausreichend Vitaminen. Für die Vitamin-D-Versorgung ist es zudem wichtig, sich regelmäßig im Freien aufzuhalten.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Kellnhauser, Thiemes Pflege, Thieme, (2012) - Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Injektionslösung — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01888022
- Darreichungsform:
- Injektionslösung (Injektionslösung)
- Packungsgröße:
- 10 x 1 ml
- Marke:
- B12
- Hersteller:
- Dyckerhoff Pharma GmbH & Co.KG
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Bei nachgewiesener Vitamin B12-Resorptionsstörung wird das Arzneimittel in der Regel lebenslang angewendet.
Überdosierung?
Bisher sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Behandlungsbeginn:
Folgebehandlung bei nachgewiesener Vitamin B12-Resorptionsstörung im Darm: Es stehen Arzneimittel mit einem geeigneteren Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Anwendungsgebiete
- Vitamin B12-Mangel, - mit Blutbildungsstörungen und Blutarmut und/oder Störungen des Nervensystems, wie Rückenmarksschädigung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Ampulle, Gesamtdosis: 2-mal wöchentlich, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist eine Vorstufe des Vitamin B12 und wird im Körper zu diesem umgewandelt. Vitamin B12 ist im Körper unter anderem an der Blutbildung beteiligt.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 44 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 65 × 17 × 140 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung innerhalb der nächsten Stunde verbraucht werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn der Vitamin B12-Mangel ernährungsmäßig nicht behoben werden kann.
Ein Vitamin B12-Mangel kann z.B. bei Mangel- und Fehlernährung (z.B. durch streng vegetarische Kost), Resoptionstörungen und angeborenen Vitamin-B12-Transportstörungen auftreten.
Vitaminmangel
Was ist das? - Definition Unzureichende Versorgung des Körpers mit Vitaminen.
Krankheitsbild
Vitamine sind Mikronährstoffe, die der Körper zum Leben braucht. Bis auf wenige Ausnahmen kann der Mensch Vitamine nicht selbst bilden und muss diese in ausreichender Menge durch die Nahrung zuführen. Denn die unterschiedlichen Substanzen sind an zahlreichen Vorgängen im Körper beteiligt. So braucht der Mensch Vitamine beispielsweise für ein gesundes Knochenwachstum, die Nervenweiterleitung sowie viele weitere Stoffwechselprozesse. Wenn Vitamine über einen gewissen Zeitraum nicht aufgenommen werden und mögliche Speicher geleert sind, kann es zu einem Vitaminmangel kommen.
Symptome/Verlau
Je nachdem, welches Vitamin fehlt, zeigen sich unterschiedlichste Mangelerscheinungen. Zum Teil äußern sich diese anfangs durch ganz allgemeine Symptome wie Müdigkeit, Gedächtnisstörungen oder auch eine erhöhte Infektanfälligkeit. Bei einem ausgeprägten Vitaminmangel kann es beispielsweise zu Entwicklungsstörungen - gerade beim Fötus, Säuglingen und Kleinkindern - kommen. Bei Erwachsenen können neurologische Symptome auftreten oder die Seh - oder Muskelfunktion sowie die Haut - und Knochengesundheit können beeinträchtigt sein. Je stärker der Mangel ausgeprägt ist, desto gravierender werden in der Regel die Folgen.
Folgen/Komplikationen
Einen leichten Vitaminmangel kann man in der Regel gut wieder ausgleichen und die Symptome bilden sich zurück. Tritt ein Vitaminmangel während der Entwicklung auf oder ist stark ausgeprägt kann er auch unumkehrbare Folgen haben. Zum Beispiel:
- Vitamin-C-Mangel löst bei Erwachsenen in seiner ausgeprägten Form Skorbut aus. Es kommt beispielsweise zu Störungen in der Knochenbildung, Blutungen, schlechter Wundheilung und Zahnausfall.
- Folsäure-Mangel in der Schwangerschaft ist Ursache für einen sogenannten Neuralrohdefekt beim Fötus führen. Dieser kann zu Nervenschäden, Lernbehinderungen, Lähmungen und zum Tod führen.
- Vitamin-D-Mangel kann die Knochenstruktur dauerhaft schädigen. Bei Kindern entstehen durch Rachitis Fehlstellungen wie verbogene Beine oder Veränderungen am Skelett. Bei Erwachsenen kommt es zu einer Knochenerweichung (Osteomalazie), wodurch die Knochen leichter brechen können.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursache für einen Vitaminmangel ist in der Regel eine unzureichende Zufuhr von Vitaminen durch die Nahrung. Das geschieht etwa bei Mangelernährung durch Hunger, aber auch durch eine unausgewogene oder sehr einseitige Ernährungsweise. In Deutschland sind die meisten Menschen ausreichend mit Vitaminen versorgt. Zu einer unzureichenden Versorgung kommt es hierzulande am ehesten bei Folsäure, Vitamin B12 oder Vitamin D. Da Vitamin D auch in der Haut mithilfe von UV-Strahlung gebildet wird, kann ein Mangel beispielsweise auch dadurch begünstigt sein, dass Menschen sich zu wenig im Freien aufhalten. Nicht zuletzt kann ein Vitaminmangel entstehen, wenn ein Vitamin im Darm schlecht aufgenommen wird oder der Bedarf etwa aufgrund von Krankheiten steigt.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ein Vitamin -Mangel kann der Arzt mithilfe von Blutuntersuchungen feststellen. Bei einem akuten Mangel rät er mitunter zu Nahrungsergänzungsmitteln. Im Extremfall können die fehlenden Mikronährstoffe auch intravenös zugeführt werden.
Das kann man selbst tun: Eine ausgewogene Ernährungsweise mit viel Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Milchprodukten in Maßen sowie hin und wieder Fleisch und Fisch sowie hochwertigen Ölen versorgt den Menschen in der Regel mit ausreichend Vitaminen. Für die Vitamin-D-Versorgung ist es zudem wichtig, sich regelmäßig im Freien aufzuhalten.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Kellnhauser, Thiemes Pflege, Thieme, (2012) - Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.