BERLOSIN 1000 mg Suppositorien
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Pharmazeutische Informationen
Suppositorien — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02898407
- Darreichungsform:
- Suppositorien (Zäpfchen)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 1000 mg
- Marke:
- BERLOSIN
- Hersteller:
- BERLIN-CHEMIE AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Schwindel, Krämpfen, Blutdruckabfall bis hin zum Koma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Patienten mit einer Leber- und Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Starke Schmerzen
- Starke Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen
- Tumorschmerzen
- Kolik
- Hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 15 Jahren und über 53kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Zäpfchen, Gesamtdosis: 1-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 6-8 Stunden, verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entspannend auf die Muskulatur. Wie die Substanz wirkt, konnte jedoch noch nicht abschließend geklärt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Niedriger Blutdruck
- Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose in der Vorgeschichte), durch den Wirkstoff dieses Arzneimittels oder durch andere Arzneimittel
- Knochenmarksschädigung
- Veränderungen des Blutbildes
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel - (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
- Porphyrie - (Stoffwechselkrankheit)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
- Nesselausschlag, chronisch
- Kreislaufregulationsstörungen
- Niedriger Blutdruck
- Verringerte Blutmenge durch Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie)
- Flüssigkeitsmangel
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Akuter Herzinfarkt
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 15 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Setzen Sie das Arzneimittel ab und suchen Sie sofort ihren Arzt auf bei plötzlich schlechtem Allgemeinbefinden (Fieber, Schüttelfrost, Schluckbeschwerden oder schmerzhafte Schleimhautveränderungen).
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Methotrexat dinatrium Methotrexat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Veränderungen des Blutbilds, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirksamkeit von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sertralin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Clopidogrel sulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten vorsichtshalber mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Efavirenz und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Valproat natrium Valproinsäure und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Ciclosporin Tacrolimus-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Kombination der Arzneimittel über längere Zeit zusammen einnehmen, sprechen bitte Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bupropion hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verringert oder verstärkt werden und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit oder Krampfanfälle erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Schmerz
Was ist das? - Definition Schmerz ist die Bezeichnung für sehr verschiedene unangenehme Empfindungen. Sie können in ihrem Charakter höchst unterschiedlich sein und ihre Stärke kann von kaum wahrnehmbar bis unerträglich reichen.
Krankheitsbild
Schmerz ist ein vielschichtiges, unangenehmes Empfinden, das sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die Spannbreite reicht von leichtem Ziehen bis hin zu starkem, kaum erträglichem Stechen oder Brennen. Er tritt bei akuten Verletzungen ebenso auf wie bei chronischen Erkrankungen. Schmerzen sind in erster Linie ein Warnsignal des Körpers, das auf eine mögliche oder bereits eingetretene Schädigung hinweist. Ohne Schmerzempfinden würden wir Gefahren für unseren Körper oft zu spät bemerken.
Die Reize werden über spezielle Schmerzrezeptoren an der Körperoberfläche oder in Organen wahrgenommen. Diese Signale wandern über Nervenbahnen ins Gehirn, wo sie als Schmerz empfunden werden. Verschiedene Auslöser wie Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder chemische Reize können diesen Prozess in Gang setzen. Auch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes können das Schmerzempfinden beeinflussen oder verfälschen.
Symptome/Verlauf
Schmerzen zeigen sich je nach Ursache und Person unterschiedlich. Man unterscheidet sie unter anderem nach Dauer, Intensität und Art:
- Akute Schmerzen treten plötzlich auf, etwa bei Prellungen, Schnittwunden oder Muskelverspannungen, und verschwinden meist, wenn die Ursache behoben ist.
- Chronische Schmerzen dauern länger an als die ursprüngliche Verletzung, oft über Monate hinweg. Sie gelten inzwischen als eigenständiges Krankheitsbild.
Auch die Wahrnehmung ist individuell: Manche Menschen vertragen Schmerzen gut, andere weniger. Die kulturelle Prägung kann dabei eine Rolle spielen. Die Art des Schmerzes gibt Hinweise auf die Ursache: Krampfartige (kolikartige) Schmerzen können auf Nieren
- oder Gallensteine hindeuten, dumpfe oder stechende auf Verletzungen oder innere Erkrankungen. Manche Menschen empfinden sogar in amputierten Gliedmaßen weiterhin Schmerzen, sogenannten Phantomschmerzen.
Nicht immer haben Schmerzen eine rein körperliche Ursache. Auch psychische Belastungen wie Stress oder Angst können Beschwerden auslösen, etwa Bauchweh bei Schulangst.
Folgen/Komplikationen
Werden akute Schmerzen behandelt, sind die Aussichten in der Regel gut. Schwieriger sieht es bei chronischen Schmerzen aus: Diese können das Leben stark beeinträchtigen, sowohl körperlich als auch seelisch. Hobbies und Berufstätigkeit sind oft nicht mehr möglich, was zu sozialem Rückzug, Depressionen und Isolation führen kann. Diese psychischen Belastungen wiederum verstärken das Schmerzempfinden. Es entsteht ein Teufelskreis. Deshalb ist bei chronischen Schmerzen nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Unterstützung wichtig, auch für das Umfeld der Betroffenen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schmerzen entstehen, wenn Gewebe geschädigt oder gereizt wird, zum Beispiel durch Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder Operationen. Auch chemische Substanzen wie Säuren oder Laugen können Schmerzen verursachen. Medikamente, insbesondere bei falscher Anwendung, können ihrerseits Schmerzen auslösen (z. B. durch Schädigung von Nieren oder Magen).
Nicht alle Krankheiten verursachen frühzeitig Schmerzen:
Krebserkrankungen können lange schmerzfrei verlaufen und dadurch unentdeckt bleiben. Auch Menschen mit Diabetes spüren Schmerzen oft verzögert oder gar nicht, da die Nerven geschädigt sind. So bleiben bei ihnen mitunter selbst ernsthafte Probleme wie ein Herzinfarkt oder Fußverletzungen unbemerkt.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärzte suchen gezielt nach der Schmerzursache und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Bei akuten Schmerzen stehen oft Medikamente, Schonung oder Kühlung im Vordergrund. Chronische Schmerzen erfordern meist eine umfassendere Behandlung, etwa durch regelmäßige Schmerzmittelgabe, begleitende Therapien und psychologische Unterstützung.
Was man selbst tun kann:
- Bei unklaren oder starken Schmerzen zum Arzt gehen.
- Entspannungsverfahren wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ausprobieren.
- Bei Verstauchungen oder Zerrungen: kühlen und schonen.
- Bei Verspannungen oder krampfartigen Schmerzen: Wärme (z. B. Wärmflasche, Rotlicht).
- Rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke nur kurzzeitig verwenden. Als Faustregel gilt: nicht länger als drei oder vier Tage hintereinander, monatlich nicht mehr als an zehn Tagen.
- Bei Kindern ist die Behandlung mit Schmerzmitteln heikel und bedarf einer gründlichen Beratung durch Ärzte und Apotheker. Nicht alle rezeptfrei erhältlichen Schmerzmittel eignen sich für Kinder.
- Auf mögliche Wechselwirkungen achten, wenn man mehrere Medikamente nimmt.
- Selbsthilfegruppen können bei chronischen Schmerzen sehr hilfreich sein.
- Wer neben Schmerzmitteln noch weitere Medikamente einnimmt, sollte im Gespräch mit einem Apotheker oder einem Arzt gefährliche Wechselwirkungen ausschließen.
Bearbeitungsstand: 17.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Kolik
Was ist das? - Definition Eine Kolik bezeichnet starke, meist plötzlich einsetzende und krampfartige Schmerzen, die durch eine ruckartige Anspannung der Muskulatur in Hohlorganen entstehen. Häufig betrifft das den Magen-Darm-Trakt, die Gallen- oder die Harnwege. Die Schmerzen kommen in Wellen und können sehr heftig sein.
Krankheitsbild
Bei einer Kolik zieht sich die Muskulatur eines Hohlorgans schmerzhaft zusammen, meist weil etwas den normalen Abfluss behindert. Das können Gase, Stuhl, Gallensteine oder Harnsteine sein. Zwischen den Schmerzattacken gibt es oft kurze beschwerdefreie Phasen. Koliken sind ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung.
Symptome/Verlauf
Koliken äußern sich typischerweise durch stark wechselnde Schmerzen. Zu den häufigen Begleitzeichen zählen:
- Krampfartige wellenförmige Schmerzen
- Unruhe, da ruhiges Liegen meist sehr schwer fällt
- Übelkeit, Erbrechen oder Blähungen
- Schwitzen, Blässe oder beschleunigter Puls
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Manche Koliken klingen rasch ab, andere halten länger an oder kehren wieder.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Ursache bestehen, kann es zu Entzündungen, Organschäden oder Infektionen kommen, etwa bei Gallen- oder Nierenkoliken. Starke Schmerzen belasten zudem Kreislauf und Allgemeinzustand. Fieber, Blut im Urin oder Stuhl oder anhaltende Schmerzen sind Warnzeichen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind Gallensteine, Nierensteine, Darmgase oder eine Verstopfung. Auch Entzündungen, Funktionsstörungen der betroffenen Organe oder bestimmte Nahrungsmittel können Koliken auslösen. Risikofaktoren sind Flüssigkeitsmangel, unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel und bestimmte Vorerkrankungen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er versucht die Ursache festzustellen und behandelt gezielt, etwa mit krampflösenden und schmerzlindernden Medikamenten oder weiteren Maßnahmen. Hierzu zählen bei Bedarf auch operative Eingriffe.
Das kann man selbst tun: Bei leichten Beschwerden Wärme anwenden, ruhig bleiben und ausreichend trinken. Bei starken anhaltenden Schmerzen, Fieber oder Verschlechterung sind die Grenzen der Selbsthilfe erreicht und ärztliche Abklärung ist notwendig.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fieber
Was ist das? - Definition Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur über 38 Grad Celsius. Es ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das auf eine Reaktion des Körpers hinweist. Meist tritt Fieber bei Infektionen auf und hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger zu bekämpfen.
Krankheitsbild
Bei Fieber produziert der Körper mehr Wärme und gibt weniger ab. Es kann plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln. Es ist oft begleitet von allgemeinem Krankheitsgefühl und körperlicher Schwäche.
Symptome/Verlauf
Fieber zeigt sich nicht nur durch eine erhöhte Temperatur, sondern auch durch typische Begleiterscheinungen:
- Schüttelfrost
- Kopfschmerzen und Gliederschmerzen
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- Heiße Haut und gerötetes Gesicht
- Schwitzen und Durstgefühl
- Appetitlosigkeit
- Beschleunigte Atmung
- Dunkler Urin und verringerte Urinausscheidung
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Bei einfachen Infekten klingt das Fieber meist nach wenigen Tagen ab. Bei anderen Erkrankungen kann es in Schüben auftreten oder länger anhalten.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist Fieber harmlos. Komplikationen können auftreten, wenn es sehr hoch steigt oder lange anhält. Dazu gehören Kreislaufprobleme, Fieberkrämpfe bei Kindern, Austrocknung und Verwirrtheit. Bei älteren Menschen kann Fieber den Allgemeinzustand stark beeinträchtigen. Auch eine ernsthafte Erkrankung kann sich hinter dem Fieber verbergen.
Ursachen/Risikofaktoren
Fieber kann durch viele Auslöser entstehen, zum Beispiel durch Infektionen mit Viren oder Bakterien, Entzündungen innerer Organe, Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen, Impfreaktionen oder hormonelle Störungen. Auch Reisekrankheiten wie Malaria können Fieber verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er behandelt die Ursache des Fiebers, zum Beispiel mit Antibiotika bei bakteriellen Infektionen. Fiebersenkende Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können zusätzlich helfen. Bei Kindern ist Vorsicht geboten, manche Wirkstoffe sind nicht geeignet.
Das kann man selbst tun: Wadenwickel anwenden, viel trinken und sich körperlich schonen lindern die Beschwerden. Auch lauwarme Bäder können helfen. Wichtig ist, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, länger als zwei Tage anhält oder weitere Beschwerden wie Atemnot, Verwirrtheit oder starke Schmerzen auftreten. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Suppositorien — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02898407
- Darreichungsform:
- Suppositorien (Zäpfchen)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 1000 mg
- Marke:
- BERLOSIN
- Hersteller:
- BERLIN-CHEMIE AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Schwindel, Krämpfen, Blutdruckabfall bis hin zum Koma kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Patienten mit einer Leber- und Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Starke Schmerzen
- Starke Schmerzen nach Verletzungen oder Operationen
- Tumorschmerzen
- Kolik
- Hohes Fieber, das auf andere Maßnahmen nicht anspricht
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 15 Jahren und über 53kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Zäpfchen, Gesamtdosis: 1-4 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 6-8 Stunden, verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entspannend auf die Muskulatur. Wie die Substanz wirkt, konnte jedoch noch nicht abschließend geklärt werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Niedriger Blutdruck
- Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Agranulozytose in der Vorgeschichte), durch den Wirkstoff dieses Arzneimittels oder durch andere Arzneimittel
- Knochenmarksschädigung
- Veränderungen des Blutbildes
- Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel - (spezielle vererbte Stoffwechselstörung)
- Porphyrie - (Stoffwechselkrankheit)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
- Nesselausschlag, chronisch
- Kreislaufregulationsstörungen
- Niedriger Blutdruck
- Verringerte Blutmenge durch Flüssigkeitsverlust (Hypovolämie)
- Flüssigkeitsmangel
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Akuter Herzinfarkt
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 15 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Der Urin kann verfärbt werden.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Setzen Sie das Arzneimittel ab und suchen Sie sofort ihren Arzt auf bei plötzlich schlechtem Allgemeinbefinden (Fieber, Schüttelfrost, Schluckbeschwerden oder schmerzhafte Schleimhautveränderungen).
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Veränderungen des Blutbilds, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirksamkeit von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten vorsichtshalber mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Kombination der Arzneimittel über längere Zeit zusammen einnehmen, sprechen bitte Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verringert oder verstärkt werden und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen Mundtrockenheit, Schlaflosigkeit oder Krampfanfälle erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Schmerz
Was ist das? - Definition Schmerz ist die Bezeichnung für sehr verschiedene unangenehme Empfindungen. Sie können in ihrem Charakter höchst unterschiedlich sein und ihre Stärke kann von kaum wahrnehmbar bis unerträglich reichen.
Krankheitsbild
Schmerz ist ein vielschichtiges, unangenehmes Empfinden, das sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die Spannbreite reicht von leichtem Ziehen bis hin zu starkem, kaum erträglichem Stechen oder Brennen. Er tritt bei akuten Verletzungen ebenso auf wie bei chronischen Erkrankungen. Schmerzen sind in erster Linie ein Warnsignal des Körpers, das auf eine mögliche oder bereits eingetretene Schädigung hinweist. Ohne Schmerzempfinden würden wir Gefahren für unseren Körper oft zu spät bemerken.
Die Reize werden über spezielle Schmerzrezeptoren an der Körperoberfläche oder in Organen wahrgenommen. Diese Signale wandern über Nervenbahnen ins Gehirn, wo sie als Schmerz empfunden werden. Verschiedene Auslöser wie Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder chemische Reize können diesen Prozess in Gang setzen. Auch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes können das Schmerzempfinden beeinflussen oder verfälschen.
Symptome/Verlauf
Schmerzen zeigen sich je nach Ursache und Person unterschiedlich. Man unterscheidet sie unter anderem nach Dauer, Intensität und Art:
- Akute Schmerzen treten plötzlich auf, etwa bei Prellungen, Schnittwunden oder Muskelverspannungen, und verschwinden meist, wenn die Ursache behoben ist.
- Chronische Schmerzen dauern länger an als die ursprüngliche Verletzung, oft über Monate hinweg. Sie gelten inzwischen als eigenständiges Krankheitsbild.
Auch die Wahrnehmung ist individuell: Manche Menschen vertragen Schmerzen gut, andere weniger. Die kulturelle Prägung kann dabei eine Rolle spielen. Die Art des Schmerzes gibt Hinweise auf die Ursache: Krampfartige (kolikartige) Schmerzen können auf Nieren
- oder Gallensteine hindeuten, dumpfe oder stechende auf Verletzungen oder innere Erkrankungen. Manche Menschen empfinden sogar in amputierten Gliedmaßen weiterhin Schmerzen, sogenannten Phantomschmerzen.
Nicht immer haben Schmerzen eine rein körperliche Ursache. Auch psychische Belastungen wie Stress oder Angst können Beschwerden auslösen, etwa Bauchweh bei Schulangst.
Folgen/Komplikationen
Werden akute Schmerzen behandelt, sind die Aussichten in der Regel gut. Schwieriger sieht es bei chronischen Schmerzen aus: Diese können das Leben stark beeinträchtigen, sowohl körperlich als auch seelisch. Hobbies und Berufstätigkeit sind oft nicht mehr möglich, was zu sozialem Rückzug, Depressionen und Isolation führen kann. Diese psychischen Belastungen wiederum verstärken das Schmerzempfinden. Es entsteht ein Teufelskreis. Deshalb ist bei chronischen Schmerzen nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Unterstützung wichtig, auch für das Umfeld der Betroffenen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schmerzen entstehen, wenn Gewebe geschädigt oder gereizt wird, zum Beispiel durch Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder Operationen. Auch chemische Substanzen wie Säuren oder Laugen können Schmerzen verursachen. Medikamente, insbesondere bei falscher Anwendung, können ihrerseits Schmerzen auslösen (z. B. durch Schädigung von Nieren oder Magen).
Nicht alle Krankheiten verursachen frühzeitig Schmerzen:
Krebserkrankungen können lange schmerzfrei verlaufen und dadurch unentdeckt bleiben. Auch Menschen mit Diabetes spüren Schmerzen oft verzögert oder gar nicht, da die Nerven geschädigt sind. So bleiben bei ihnen mitunter selbst ernsthafte Probleme wie ein Herzinfarkt oder Fußverletzungen unbemerkt.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärzte suchen gezielt nach der Schmerzursache und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Bei akuten Schmerzen stehen oft Medikamente, Schonung oder Kühlung im Vordergrund. Chronische Schmerzen erfordern meist eine umfassendere Behandlung, etwa durch regelmäßige Schmerzmittelgabe, begleitende Therapien und psychologische Unterstützung.
Was man selbst tun kann:
- Bei unklaren oder starken Schmerzen zum Arzt gehen.
- Entspannungsverfahren wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ausprobieren.
- Bei Verstauchungen oder Zerrungen: kühlen und schonen.
- Bei Verspannungen oder krampfartigen Schmerzen: Wärme (z. B. Wärmflasche, Rotlicht).
- Rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke nur kurzzeitig verwenden. Als Faustregel gilt: nicht länger als drei oder vier Tage hintereinander, monatlich nicht mehr als an zehn Tagen.
- Bei Kindern ist die Behandlung mit Schmerzmitteln heikel und bedarf einer gründlichen Beratung durch Ärzte und Apotheker. Nicht alle rezeptfrei erhältlichen Schmerzmittel eignen sich für Kinder.
- Auf mögliche Wechselwirkungen achten, wenn man mehrere Medikamente nimmt.
- Selbsthilfegruppen können bei chronischen Schmerzen sehr hilfreich sein.
- Wer neben Schmerzmitteln noch weitere Medikamente einnimmt, sollte im Gespräch mit einem Apotheker oder einem Arzt gefährliche Wechselwirkungen ausschließen.
Bearbeitungsstand: 17.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Kolik
Was ist das? - Definition Eine Kolik bezeichnet starke, meist plötzlich einsetzende und krampfartige Schmerzen, die durch eine ruckartige Anspannung der Muskulatur in Hohlorganen entstehen. Häufig betrifft das den Magen-Darm-Trakt, die Gallen- oder die Harnwege. Die Schmerzen kommen in Wellen und können sehr heftig sein.
Krankheitsbild
Bei einer Kolik zieht sich die Muskulatur eines Hohlorgans schmerzhaft zusammen, meist weil etwas den normalen Abfluss behindert. Das können Gase, Stuhl, Gallensteine oder Harnsteine sein. Zwischen den Schmerzattacken gibt es oft kurze beschwerdefreie Phasen. Koliken sind ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung.
Symptome/Verlauf
Koliken äußern sich typischerweise durch stark wechselnde Schmerzen. Zu den häufigen Begleitzeichen zählen:
- Krampfartige wellenförmige Schmerzen
- Unruhe, da ruhiges Liegen meist sehr schwer fällt
- Übelkeit, Erbrechen oder Blähungen
- Schwitzen, Blässe oder beschleunigter Puls
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Manche Koliken klingen rasch ab, andere halten länger an oder kehren wieder.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Ursache bestehen, kann es zu Entzündungen, Organschäden oder Infektionen kommen, etwa bei Gallen- oder Nierenkoliken. Starke Schmerzen belasten zudem Kreislauf und Allgemeinzustand. Fieber, Blut im Urin oder Stuhl oder anhaltende Schmerzen sind Warnzeichen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind Gallensteine, Nierensteine, Darmgase oder eine Verstopfung. Auch Entzündungen, Funktionsstörungen der betroffenen Organe oder bestimmte Nahrungsmittel können Koliken auslösen. Risikofaktoren sind Flüssigkeitsmangel, unausgewogene Ernährung, Bewegungsmangel und bestimmte Vorerkrankungen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er versucht die Ursache festzustellen und behandelt gezielt, etwa mit krampflösenden und schmerzlindernden Medikamenten oder weiteren Maßnahmen. Hierzu zählen bei Bedarf auch operative Eingriffe.
Das kann man selbst tun: Bei leichten Beschwerden Wärme anwenden, ruhig bleiben und ausreichend trinken. Bei starken anhaltenden Schmerzen, Fieber oder Verschlechterung sind die Grenzen der Selbsthilfe erreicht und ärztliche Abklärung ist notwendig.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fieber
Was ist das? - Definition Fieber ist eine Erhöhung der Körpertemperatur über 38 Grad Celsius. Es ist keine Krankheit, sondern ein Symptom, das auf eine Reaktion des Körpers hinweist. Meist tritt Fieber bei Infektionen auf und hilft dem Immunsystem, Krankheitserreger zu bekämpfen.
Krankheitsbild
Bei Fieber produziert der Körper mehr Wärme und gibt weniger ab. Es kann plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln. Es ist oft begleitet von allgemeinem Krankheitsgefühl und körperlicher Schwäche.
Symptome/Verlauf
Fieber zeigt sich nicht nur durch eine erhöhte Temperatur, sondern auch durch typische Begleiterscheinungen:
- Schüttelfrost
- Kopfschmerzen und Gliederschmerzen
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit
- Heiße Haut und gerötetes Gesicht
- Schwitzen und Durstgefühl
- Appetitlosigkeit
- Beschleunigte Atmung
- Dunkler Urin und verringerte Urinausscheidung
Der Verlauf hängt von der Ursache ab. Bei einfachen Infekten klingt das Fieber meist nach wenigen Tagen ab. Bei anderen Erkrankungen kann es in Schüben auftreten oder länger anhalten.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist Fieber harmlos. Komplikationen können auftreten, wenn es sehr hoch steigt oder lange anhält. Dazu gehören Kreislaufprobleme, Fieberkrämpfe bei Kindern, Austrocknung und Verwirrtheit. Bei älteren Menschen kann Fieber den Allgemeinzustand stark beeinträchtigen. Auch eine ernsthafte Erkrankung kann sich hinter dem Fieber verbergen.
Ursachen/Risikofaktoren
Fieber kann durch viele Auslöser entstehen, zum Beispiel durch Infektionen mit Viren oder Bakterien, Entzündungen innerer Organe, Autoimmunerkrankungen, Krebserkrankungen, Impfreaktionen oder hormonelle Störungen. Auch Reisekrankheiten wie Malaria können Fieber verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er behandelt die Ursache des Fiebers, zum Beispiel mit Antibiotika bei bakteriellen Infektionen. Fiebersenkende Mittel wie Paracetamol oder Ibuprofen können zusätzlich helfen. Bei Kindern ist Vorsicht geboten, manche Wirkstoffe sind nicht geeignet.
Das kann man selbst tun: Wadenwickel anwenden, viel trinken und sich körperlich schonen lindern die Beschwerden. Auch lauwarme Bäder können helfen. Wichtig ist, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn das Fieber über 40 Grad steigt, länger als zwei Tage anhält oder weitere Beschwerden wie Atemnot, Verwirrtheit oder starke Schmerzen auftreten. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.