BICALUTAMID AL 50 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01712317
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 90 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 50 mg
- Marke:
- BICALUTAMID
- Hersteller:
- ALIUD Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom - In Kombination mit anderen Arzneimitteln/Behandlungen:
Bei lokal fortgeschrittenem Prostatakarzinom und hohem Risiko für das Fortschreiten der Erkrankung - Als alleinige Behandlung:
Anwendungsgebiete
- Fortgeschrittenes, hormonabhängiges Prostatakarzinom
- Fortgeschrittenes, hormonabhängiges Prostatakarzinom nach Hodenentfernung
- Lokal fortgeschrittenes, hormonabhängiges Prostatakarzinom und hohem Risiko für das Fortschreiten der Erkrankung - oder als ergänzende Behandlung bei Entfernung der Prostata oder Strahlentherapie
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 3 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Bicalutamid gehört zur Gruppe der Antiandrogene und wird zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt. Bicalutamid hemmt die Wirkung der männlichen Sexualhormone indem es an die entsprechenden Andockstellen (Rezeptoren) bindet. Dadurch kommt es zu einer Senkung der Androgenspiegel. Das fehlende hormonelle Wachstumssignal führt zu einer Hemmung des Wachstums hormonabhängiger Tumorzellen.
Nebenwirkungen
- Blutarmut (Anämie)
- Schwindelgefühl
- Hitzewallung
- Bauchschmerzen
- Verstopfung
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Ausscheidung von Blut mit dem Urin (Hämaturie)
- Brustdrüsenvergrößerung beim Mann
- Spannungsgefühl der Brust
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautauschlag)
- Mangelhaftes oder fehlendes Anschwellen des männlichen Gliedes (Impotenz)
- Appetitlosigkeit
- Vermindertes sexuelles Verlangen
- Depression
- Schläfrigkeit
- Herzinfarkt
- Herzversagen
- Verdauungsbeschwerden
- Blähung
- Lebertoxizität
- Gelbsucht
- Erhöhte Leberwerte (Hypertransaminasämie)
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Vermehrte männliche Behaarung (Hirsutismus)
- Unnormal starkes oder lokalisiertes Haarwachstum
- Trockene Haut (Xerodermie)
- Juckreiz (Pruritus)
- Gestörtes Anschwellen des männlichen Gliedes
- Brustkorbschmerzen
- Gewichtszunahme
- Potenzstörung
- Beckenschmerzen
- Schmerzen
- Schüttelfrost
- Durchfall
- Gallenabflussstörung
- Schwitzen (Hyperhidrose)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Herzschwäche
- Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
- Vergrößerung der Leber (Hepatomegalie)
- Überempfindlichkeit
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Erkrankung der Lungenbläschen und Gewebe (interstitielle Lungenerkrankung)
- Kopfschmerzen
- Nackenschmerzen
- Rückenschmerzen
- Schlaflosigkeit
- Mundtrockenheit
- Magen-Darm-Beschwerden
- Erhöhte Blutzuckerspiegel
- Gewichtsabnahme
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Nächtliches Wasserlassen (Nykturie)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 36 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 51 × 100 × 43 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln/Behandlungen:
Als alleinige Behandlung:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Citalopram hydrobromid Erythromycin estolat Amiodaron hydrochlorid Domperidon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome oder Durchfall oder Erbrechen an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert, Prothrombinzeit) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf, wenn Sie abweichende Werte bei Ihrer routinemäßigen Kontrolle der Blutgerinnungszeit an sich feststellen oder eines der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydroxychloroquin sulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Nur in bestimmten Fällen unter sorgfältiger Überwachung und unter strenger Dosiskontrolle durch Ihren Arzt ist eine gleichzeitige Therapie möglich.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome oder Durchfall oder Erbrechen an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Haloperidol Sulpirid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen notwendig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Krebs
Was ist das? - Definition Krebs bezeichnet eine bösartige Gewebeneubildung. Tumorzellen vermehren sich unkontrolliert, sie wachsen in Nachbargewebe ein, zerstören gesundes Gewebe und bilden Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen.
Krankheitsbild
Unsere Zellen haben eine Art Lebenszyklus, in dem sich Phasen der Zellteilung mit Ruhephasen abwechseln. Dabei ist genau geregelt, wann sich die Zelle zu teilen und wann sie zu ruhen hat. Tumorzellen sind entartete Zellen, die sich nicht nach diesem Zyklus richten, sondern sich unkontrolliert ständig teilen und somit immer wachsen. Sie reagieren nicht mehr auf Signale, die das Wachstum in gesunden Geweben steuern, und können sich der Kontrolle durch das Immunsystem entziehen.
Krebs ist in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Etwa jeder vierte Mensch stirbt an den Folgen einer Krebserkrankung. Die häufigsten Tumorarten sind bei Frauen Brust-, Darm- und Lungenkrebs, bei Männern Prostata-, Darm- und Lungenkrebs. Mit zunehmendem Alter steigt das Erkrankungsrisiko.
Symptome/Verlauf
Krebs entwickelt sich meist schleichend. In frühen Stadien verursacht er häufig keine Beschwerden. Erste Anzeichen sind oft unspezifisch:
- Starker, unerklärlicher Gewichtsverlust
- Müdigkeit, Leistungsschwäche, Appetitverlust
- Ungewöhnliche Geschmacksempfindungen, etwa Abneigung gegen Fleisch
- Schmerzen meist erst im fortgeschrittenen Stadium
Je nach betroffenem Organ kann es zusätzlich zu folgenden Symptomen kommen:
- Tastbare Knoten, z.B. in der Brust
- Blut im Stuhl oder geänderter Stuhlgang bei Darmkrebs
- Veränderungen an Haut oder Muttermalen
- Länger anhaltender Husten, besonders bei Rauchern
Eine sichere Diagnose ist nur durch eine Gewebeprobe (Biopsie) möglich.
Folgen/Komplikationen
Ohne Behandlung kann Krebs das betroffene Organ zerstören und Metastasen in anderen Körperregionen bilden. Diese Tochtergeschwülste sind oft besonders gefährlich, da sie weitere Organe schädigen können. Hierzu zählen etwa Leber, Lunge oder Knochen. Der Krebs kann auch über Lymphknoten oder Blutbahnen gestreut werden.
Wie eine Krebserkrankung verläuft, hängt stark davon ab, wie früh sie erkannt wird, wie aggressiv der Tumor ist und wie gut der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten ist. Manche Tumoren wachsen langsam, andere sehr rasch.
Dennoch ist Krebs heute nicht automatisch ein Todesurteil: Viele Tumoren lassen sich erfolgreich behandeln, manche sogar vollständig heilen, besonders wenn sie früh erkannt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Warum Zellen entarten, ist nicht abschließend geklärt. Es gibt jedoch zahlreiche bekannte Risikofaktoren:
- Rauchen ist Hauptursache vieler Krebsarten, v.a. Lungenkrebs
- Alkoholkonsum, besonders in Kombination mit Rauchen
- Ungesunde Ernährung, etwa wenig Ballaststoffe oder viel fett- und fleischreiche Lebensmittel
- Viren und Bakterien, z.B. Humane Papillomaviren/HPV (Gebärmutterhalskrebs), Hepatitis B (Leberkrebs), Helicobacter pylori (Magenkrebs)
- UV-Strahlung bei Hautkrebs
- Familiäre Vorbelastung
- Abwehrschwäche, z.B. durch HIV
Eine Krebserkrankung ist nicht ansteckend.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Je nach Krebsart kommen Operationen, Bestrahlungen, Chemotherapie oder moderne Immun- und zielgerichtete Therapien zum Einsatz. Wichtig ist die frühzeitige Diagnose. Nach der Behandlung erfolgen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen.
Was man selbst tun kann:
- Nicht rauchen, Alkohol nur in Maßen
- Ausgewogen essen: viel Obst, Gemüse, Vollkorn, wenig Fett
- Auf Sonnenschutz achten
- Regelmäßige Bewegung und normales Körpergewicht halten
- An Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen
- Impfungen (z.B. gegen HPV, Hepatitis B) nutzen
- Unklare Beschwerden frühzeitig ärztlich abklären lassen
Ob Krebspatienten von Nahrungsergänzungsmitteln, etwa mit bestimmten Vitaminen, oder anderen frei verkäuflichen Präparaten profitieren, müssen diese unbedingt mit den behandelnden Ärzten abklären. Einige Inhaltsstoffe können gewisse bösartige Tumore sogar noch fördern.
Auch nach einer Tumortherapie bedarf jeder Patient einer speziellen Weiterbehandlung und Betreuung. Das Ziel der regelmäßigen Nachuntersuchungen ist die rechtzeitige Erkennung eines erneuten Tumorwachstums. Daher sollten die vom Arzt empfohlenen Kontrolltermine unbedingt eingehalten werden.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01712317
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 90 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 50 mg
- Marke:
- BICALUTAMID
- Hersteller:
- ALIUD Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bei fortgeschrittenem Prostatakarzinom - In Kombination mit anderen Arzneimitteln/Behandlungen:
Bei lokal fortgeschrittenem Prostatakarzinom und hohem Risiko für das Fortschreiten der Erkrankung - Als alleinige Behandlung:
Anwendungsgebiete
- Fortgeschrittenes, hormonabhängiges Prostatakarzinom
- Fortgeschrittenes, hormonabhängiges Prostatakarzinom nach Hodenentfernung
- Lokal fortgeschrittenes, hormonabhängiges Prostatakarzinom und hohem Risiko für das Fortschreiten der Erkrankung - oder als ergänzende Behandlung bei Entfernung der Prostata oder Strahlentherapie
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 3 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Bicalutamid gehört zur Gruppe der Antiandrogene und wird zur Behandlung von Prostatakrebs eingesetzt. Bicalutamid hemmt die Wirkung der männlichen Sexualhormone indem es an die entsprechenden Andockstellen (Rezeptoren) bindet. Dadurch kommt es zu einer Senkung der Androgenspiegel. Das fehlende hormonelle Wachstumssignal führt zu einer Hemmung des Wachstums hormonabhängiger Tumorzellen.
Nebenwirkungen
- Blutarmut (Anämie)
- Schwindelgefühl
- Hitzewallung
- Bauchschmerzen
- Verstopfung
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Ausscheidung von Blut mit dem Urin (Hämaturie)
- Brustdrüsenvergrößerung beim Mann
- Spannungsgefühl der Brust
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautauschlag)
- Mangelhaftes oder fehlendes Anschwellen des männlichen Gliedes (Impotenz)
- Appetitlosigkeit
- Vermindertes sexuelles Verlangen
- Depression
- Schläfrigkeit
- Herzinfarkt
- Herzversagen
- Verdauungsbeschwerden
- Blähung
- Lebertoxizität
- Gelbsucht
- Erhöhte Leberwerte (Hypertransaminasämie)
- Haarausfall mit Glatzenbildung (Alopezie)
- Vermehrte männliche Behaarung (Hirsutismus)
- Unnormal starkes oder lokalisiertes Haarwachstum
- Trockene Haut (Xerodermie)
- Juckreiz (Pruritus)
- Gestörtes Anschwellen des männlichen Gliedes
- Brustkorbschmerzen
- Gewichtszunahme
- Potenzstörung
- Beckenschmerzen
- Schmerzen
- Schüttelfrost
- Durchfall
- Gallenabflussstörung
- Schwitzen (Hyperhidrose)
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Herzschwäche
- Leberstörung mit vermehrtem Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blut
- Vergrößerung der Leber (Hepatomegalie)
- Überempfindlichkeit
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Erkrankung der Lungenbläschen und Gewebe (interstitielle Lungenerkrankung)
- Kopfschmerzen
- Nackenschmerzen
- Rückenschmerzen
- Schlaflosigkeit
- Mundtrockenheit
- Magen-Darm-Beschwerden
- Erhöhte Blutzuckerspiegel
- Gewichtsabnahme
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Nächtliches Wasserlassen (Nykturie)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Das Arzneimittel ist für Frauen nicht geeignet.
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 36 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 51 × 100 × 43 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
In Kombination mit anderen Arzneimitteln/Behandlungen:
Als alleinige Behandlung:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome oder Durchfall oder Erbrechen an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert, Prothrombinzeit) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf, wenn Sie abweichende Werte bei Ihrer routinemäßigen Kontrolle der Blutgerinnungszeit an sich feststellen oder eines der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Nur in bestimmten Fällen unter sorgfältiger Überwachung und unter strenger Dosiskontrolle durch Ihren Arzt ist eine gleichzeitige Therapie möglich.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome oder Durchfall oder Erbrechen an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, sind verstärkte Kontrollen notwendig.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie mindestens eines der genannten Symptome an sich bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- Schilddrüsenunterfunktion
Krebs
Was ist das? - Definition Krebs bezeichnet eine bösartige Gewebeneubildung. Tumorzellen vermehren sich unkontrolliert, sie wachsen in Nachbargewebe ein, zerstören gesundes Gewebe und bilden Tochtergeschwülste, sogenannte Metastasen.
Krankheitsbild
Unsere Zellen haben eine Art Lebenszyklus, in dem sich Phasen der Zellteilung mit Ruhephasen abwechseln. Dabei ist genau geregelt, wann sich die Zelle zu teilen und wann sie zu ruhen hat. Tumorzellen sind entartete Zellen, die sich nicht nach diesem Zyklus richten, sondern sich unkontrolliert ständig teilen und somit immer wachsen. Sie reagieren nicht mehr auf Signale, die das Wachstum in gesunden Geweben steuern, und können sich der Kontrolle durch das Immunsystem entziehen.
Krebs ist in Deutschland nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache. Etwa jeder vierte Mensch stirbt an den Folgen einer Krebserkrankung. Die häufigsten Tumorarten sind bei Frauen Brust-, Darm- und Lungenkrebs, bei Männern Prostata-, Darm- und Lungenkrebs. Mit zunehmendem Alter steigt das Erkrankungsrisiko.
Symptome/Verlauf
Krebs entwickelt sich meist schleichend. In frühen Stadien verursacht er häufig keine Beschwerden. Erste Anzeichen sind oft unspezifisch:
- Starker, unerklärlicher Gewichtsverlust
- Müdigkeit, Leistungsschwäche, Appetitverlust
- Ungewöhnliche Geschmacksempfindungen, etwa Abneigung gegen Fleisch
- Schmerzen meist erst im fortgeschrittenen Stadium
Je nach betroffenem Organ kann es zusätzlich zu folgenden Symptomen kommen:
- Tastbare Knoten, z.B. in der Brust
- Blut im Stuhl oder geänderter Stuhlgang bei Darmkrebs
- Veränderungen an Haut oder Muttermalen
- Länger anhaltender Husten, besonders bei Rauchern
Eine sichere Diagnose ist nur durch eine Gewebeprobe (Biopsie) möglich.
Folgen/Komplikationen
Ohne Behandlung kann Krebs das betroffene Organ zerstören und Metastasen in anderen Körperregionen bilden. Diese Tochtergeschwülste sind oft besonders gefährlich, da sie weitere Organe schädigen können. Hierzu zählen etwa Leber, Lunge oder Knochen. Der Krebs kann auch über Lymphknoten oder Blutbahnen gestreut werden.
Wie eine Krebserkrankung verläuft, hängt stark davon ab, wie früh sie erkannt wird, wie aggressiv der Tumor ist und wie gut der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten ist. Manche Tumoren wachsen langsam, andere sehr rasch.
Dennoch ist Krebs heute nicht automatisch ein Todesurteil: Viele Tumoren lassen sich erfolgreich behandeln, manche sogar vollständig heilen, besonders wenn sie früh erkannt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Warum Zellen entarten, ist nicht abschließend geklärt. Es gibt jedoch zahlreiche bekannte Risikofaktoren:
- Rauchen ist Hauptursache vieler Krebsarten, v.a. Lungenkrebs
- Alkoholkonsum, besonders in Kombination mit Rauchen
- Ungesunde Ernährung, etwa wenig Ballaststoffe oder viel fett- und fleischreiche Lebensmittel
- Viren und Bakterien, z.B. Humane Papillomaviren/HPV (Gebärmutterhalskrebs), Hepatitis B (Leberkrebs), Helicobacter pylori (Magenkrebs)
- UV-Strahlung bei Hautkrebs
- Familiäre Vorbelastung
- Abwehrschwäche, z.B. durch HIV
Eine Krebserkrankung ist nicht ansteckend.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Je nach Krebsart kommen Operationen, Bestrahlungen, Chemotherapie oder moderne Immun- und zielgerichtete Therapien zum Einsatz. Wichtig ist die frühzeitige Diagnose. Nach der Behandlung erfolgen regelmäßige Nachsorgeuntersuchungen, um Rückfälle frühzeitig zu erkennen.
Was man selbst tun kann:
- Nicht rauchen, Alkohol nur in Maßen
- Ausgewogen essen: viel Obst, Gemüse, Vollkorn, wenig Fett
- Auf Sonnenschutz achten
- Regelmäßige Bewegung und normales Körpergewicht halten
- An Früherkennungsuntersuchungen teilnehmen
- Impfungen (z.B. gegen HPV, Hepatitis B) nutzen
- Unklare Beschwerden frühzeitig ärztlich abklären lassen
Ob Krebspatienten von Nahrungsergänzungsmitteln, etwa mit bestimmten Vitaminen, oder anderen frei verkäuflichen Präparaten profitieren, müssen diese unbedingt mit den behandelnden Ärzten abklären. Einige Inhaltsstoffe können gewisse bösartige Tumore sogar noch fördern.
Auch nach einer Tumortherapie bedarf jeder Patient einer speziellen Weiterbehandlung und Betreuung. Das Ziel der regelmäßigen Nachuntersuchungen ist die rechtzeitige Erkennung eines erneuten Tumorwachstums. Daher sollten die vom Arzt empfohlenen Kontrolltermine unbedingt eingehalten werden.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.