BIOMAGNESIN Madaus Lutschtabletten
19,99 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Lutschtabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06195424
- Darreichungsform:
- Lutschtabletten (Lutschtabletten)
- Packungsgröße:
- 200 Stück
- Marke:
- BIOMAGNESIN
- Hersteller:
- Cooper Consumer Health Deutschland GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung-Anfangsdosis:
Allgemeine Dosierungsempfehlung-Erhaltungsdosis:
Anwendungsgebiete
- Neuromuskuläre Störungen durch Magnesiummangel
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 4 Lutschtabletten, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit, über den Tag verteilt
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2-3 Lutschtabletten, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit, über den Tag verteilt
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- weicher Stuhl
- Magen-Darm-Beschwerden
- Durchfall
- Müdigkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Ausscheidungsstörungen der Nieren
- AV-Block (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Carbaldrat Hydrotalcit Simagel Aluminium-Ion Algeldrat Aluminiumoxid und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Vor allem bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Müdigkeit, Schwäche, Sprach- und Konzentrationsstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung dürfen die Arzneimittel nicht zusammen einnehmen. Bei allen anderen Patienten sollten die Arzneimittel mit einem Abstand von mindestens 3 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel weitere Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- dialysepflichtige Patienten
- Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion
- Patienten mit Urämie
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
dieses Arzneimittel sollte mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach ein anderes Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Elvitegravir Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser Dolutegravir natrium und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser Doxycyclin-1-Wasser Doxycyclin hyclat Minocyclin hydrochlorid-2-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem möglichst großen zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser Eisen(II)-fumarat-x-Wasser 152,24- getrocknetes 151,118- getrocknetes 302,237- getrocknetes Eisen(II)-sulfat-1(4)-Wasser 196,454- und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von 2-3 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Norfloxacin Ofloxacin Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser Ciprofloxacin hydrochlorid-1-Wasser Levofloxacin-0,5-Wasser Moxifloxacin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natriumfluorid Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser Colecalciferol und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Nehmen die Arzneimittel am besten mit Leitungswasser ein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Alendronsäure natrium-3-Wasser Alendronsäure natrium-1-Wasser Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ibandronsäure natrium-1-Wasser Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clodronsäure dinatrium-4-Wasser Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Risedronat natrium Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser Tag 1: und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: DL-\a63-Liponsäure Trimagnesiumdicitrat-14-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Muskelschmerzen (Myalgie)
Was ist das? - Definition Muskelschmerzen oder Myalgien sind Schmerzen, die in einzelnen Muskeln oder auch ganzen Muskelgruppen auftreten. Sie können plötzlich beginnen oder sich langsam entwickeln. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Verspannungen oder Infekte. Die Beschwerden reichen von leichtem Ziehen bis zu starken Schmerzen, die die Bewegung einschränken.
Krankheitsbild
Bei einer Myalgie handelt es sich um Schmerzen im Muskelgewebe. Diese können lokal begrenzt sein oder mehrere Bereiche betreffen. Die Beschwerden entstehen oft durch Überbeanspruchung oder ungewohnte Belastung. Auch Stress oder langes Sitzen können eine Rolle spielen. Die Schmerzen treten sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auf und können den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen, manchmal begleitet von Verspannungen oder Steifheit. Die Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach intensiver Belastung, oder sich über Stunden entwickeln. Manche Betroffene berichten über Müdigkeit oder ein Schwächegefühl in den betroffenen Bereichen. Meist bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei anhaltender Belastung können sie jedoch länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Muskelschmerzen harmlos und vorübergehend. Bleiben sie jedoch bestehen, kann es zu chronischen Verspannungen kommen. In seltenen Fällen weisen starke oder ungewöhnliche Schmerzen auf eine ernstere Ursache hin. Zu den Warnsignalen zählen zunehmende Schwäche in den betroffenen Stellen, starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen ohne erkennbare Auslöser.
Ursachen/Risikofaktoren
Muskelschmerzen entstehen häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Auch Infekte oder bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Bewegungsmangel
- Stress
- Überbeanspruchung
- ungünstige Körperhaltung
Manchmal treten Myalgien auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffgruppen, Physiotherapie oder gezielte Übungen.
Das kann man selbst tun: Sanfte Bewegungen, Wärme und Entlastung der betroffenen Stellen wirken lindern. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder die Beschwerden nicht nachlassen. Dann sollte ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Magnesiummangel
Was ist das? - Definition Magnesiummangel bezeichnet eine zu geringe Menge des lebenswichtigen Mineralstoffs Magnesium im Körper. Magnesium ist unter anderem wichtig für Muskeln, Nerven, Herzfunktion und den Energiestoffwechsel. Fehlt es über längere Zeit, können verschiedene Beschwerden auftreten, die oft unspezifisch beginnen und leicht übersehen werden.
Krankheitsbild
Magnesium ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Ein Mangel kann entstehen, wenn der Organismus zu wenig Magnesium aufnimmt oder wenn der Bedarf steigt. Ein Defizit trifft besonders Muskeln, Nerven und das Herz. Der Mangel kann schleichend beginnen und bleibt deshalb manchmal lange unbemerkt.
Symptome/Verlauf
Typisch sind zunächst leichte Beschwerden, die sich bei anhaltendem Mangel verstärken können. Zu den häufigen Anzeichen zählen:
- Muskelkrämpfe, vor allem in den Waden
- Muskelschwäche, Zittern oder Zuckungen
- Müdigkeit, innere Unruhe, Schlafstörungen
- Kopfschmerzen Konzentrationsprobleme
Der Verlauf ist sehr unterschiedlich. Wird der Mangel nicht ausgeglichen, können die Beschwerden zunehmen und stärker belasten.
Folgen/Komplikationen
Ein ausgeprägter Magnesiummangel kann ernstere Folgen haben. Dazu zählen Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck und eine gesteigerte Reizbarkeit der Nerven und Muskeln. In schweren Fällen kann es zu Krampfanfällen kommen, besonders wenn weitere Mineralstoffe ebenfalls fehlen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind eine einseitige Ernährung, chronischer Durchfall oder Erbrechen. Auch ein erhöhter Bedarf kann eine Rolle spielen, etwa bei starkem Schwitzen, Sport, Stress oder während Schwangerschaft und Stillzeit. Bestimmte Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie einige Arzneimittel können ebenfalls zu einem Mangel beitragen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann den Magnesiumspiegel im Blut prüfen und je nach Schwere Magnesiumpräparate als Tabletten oder in seltenen Fällen als Infusion empfehlen.
Das kann man selbst tun: Es helfen eine magnesiumreiche Ernährung und bei Bedarf frei erhältliche Magnesiumpräparate aus der Apotheke in empfohlener Dosierung. Bestehen starke Beschwerden, Herzprobleme oder halten die Symptome trotz Maßnahmen an, sollte man nicht selbst behandeln, sondern ärztlichen Rat suchen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007) - Herold et al., Innere Medizin 2017, (2017)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Lutschtabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06195424
- Darreichungsform:
- Lutschtabletten (Lutschtabletten)
- Packungsgröße:
- 200 Stück
- Marke:
- BIOMAGNESIN
- Hersteller:
- Cooper Consumer Health Deutschland GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung-Anfangsdosis:
Allgemeine Dosierungsempfehlung-Erhaltungsdosis:
Anwendungsgebiete
- Neuromuskuläre Störungen durch Magnesiummangel
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 4 Lutschtabletten, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit, über den Tag verteilt
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2-3 Lutschtabletten, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit, über den Tag verteilt
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- weicher Stuhl
- Magen-Darm-Beschwerden
- Durchfall
- Müdigkeit
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Ausscheidungsstörungen der Nieren
- AV-Block (gestörter Herzschlag bei der Überleitung vom Vorhof zur Kammer)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Nach derzeitigen Erkenntnissen hat das Arzneimittel keine schädigenden Auswirkungen auf die Entwicklung Ihres Kindes oder die Geburt.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Vor allem bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Müdigkeit, Schwäche, Sprach- und Konzentrationsstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung dürfen die Arzneimittel nicht zusammen einnehmen. Bei allen anderen Patienten sollten die Arzneimittel mit einem Abstand von mindestens 3 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel weitere Maßnahmen (Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- dialysepflichtige Patienten
- Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion
- Patienten mit Urämie
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
dieses Arzneimittel sollte mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach ein anderes Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem möglichst großen zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von 2-3 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Nehmen die Arzneimittel am besten mit Leitungswasser ein.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Muskelschmerzen (Myalgie)
Was ist das? - Definition Muskelschmerzen oder Myalgien sind Schmerzen, die in einzelnen Muskeln oder auch ganzen Muskelgruppen auftreten. Sie können plötzlich beginnen oder sich langsam entwickeln. Häufig entstehen sie durch Überlastung, Verspannungen oder Infekte. Die Beschwerden reichen von leichtem Ziehen bis zu starken Schmerzen, die die Bewegung einschränken.
Krankheitsbild
Bei einer Myalgie handelt es sich um Schmerzen im Muskelgewebe. Diese können lokal begrenzt sein oder mehrere Bereiche betreffen. Die Beschwerden entstehen oft durch Überbeanspruchung oder ungewohnte Belastung. Auch Stress oder langes Sitzen können eine Rolle spielen. Die Schmerzen treten sowohl in Ruhe als auch bei Bewegung auf und können den Alltag spürbar beeinträchtigen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind ziehende oder drückende Schmerzen, manchmal begleitet von Verspannungen oder Steifheit. Die Beschwerden können plötzlich auftreten, etwa nach intensiver Belastung, oder sich über Stunden entwickeln. Manche Betroffene berichten über Müdigkeit oder ein Schwächegefühl in den betroffenen Bereichen. Meist bessern sich die Symptome innerhalb weniger Tage, bei anhaltender Belastung können sie jedoch länger bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen sind Muskelschmerzen harmlos und vorübergehend. Bleiben sie jedoch bestehen, kann es zu chronischen Verspannungen kommen. In seltenen Fällen weisen starke oder ungewöhnliche Schmerzen auf eine ernstere Ursache hin. Zu den Warnsignalen zählen zunehmende Schwäche in den betroffenen Stellen, starke Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen ohne erkennbare Auslöser.
Ursachen/Risikofaktoren
Muskelschmerzen entstehen häufig durch Überlastung, Fehlhaltungen oder Bewegungsmangel. Auch Infekte oder bestimmte Erkrankungen können eine Rolle spielen. Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- Bewegungsmangel
- Stress
- Überbeanspruchung
- ungünstige Körperhaltung
Manchmal treten Myalgien auch ohne klar erkennbare Ursache auf.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache auf entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkstoffgruppen, Physiotherapie oder gezielte Übungen.
Das kann man selbst tun: Sanfte Bewegungen, Wärme und Entlastung der betroffenen Stellen wirken lindern. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist oder die Beschwerden nicht nachlassen. Dann sollte ärztliche Abklärung erfolgen.
Bearbeitungsstand: 27.03.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Magnesiummangel
Was ist das? - Definition Magnesiummangel bezeichnet eine zu geringe Menge des lebenswichtigen Mineralstoffs Magnesium im Körper. Magnesium ist unter anderem wichtig für Muskeln, Nerven, Herzfunktion und den Energiestoffwechsel. Fehlt es über längere Zeit, können verschiedene Beschwerden auftreten, die oft unspezifisch beginnen und leicht übersehen werden.
Krankheitsbild
Magnesium ist an vielen Prozessen im Körper beteiligt. Ein Mangel kann entstehen, wenn der Organismus zu wenig Magnesium aufnimmt oder wenn der Bedarf steigt. Ein Defizit trifft besonders Muskeln, Nerven und das Herz. Der Mangel kann schleichend beginnen und bleibt deshalb manchmal lange unbemerkt.
Symptome/Verlauf
Typisch sind zunächst leichte Beschwerden, die sich bei anhaltendem Mangel verstärken können. Zu den häufigen Anzeichen zählen:
- Muskelkrämpfe, vor allem in den Waden
- Muskelschwäche, Zittern oder Zuckungen
- Müdigkeit, innere Unruhe, Schlafstörungen
- Kopfschmerzen Konzentrationsprobleme
Der Verlauf ist sehr unterschiedlich. Wird der Mangel nicht ausgeglichen, können die Beschwerden zunehmen und stärker belasten.
Folgen/Komplikationen
Ein ausgeprägter Magnesiummangel kann ernstere Folgen haben. Dazu zählen Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck und eine gesteigerte Reizbarkeit der Nerven und Muskeln. In schweren Fällen kann es zu Krampfanfällen kommen, besonders wenn weitere Mineralstoffe ebenfalls fehlen.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind eine einseitige Ernährung, chronischer Durchfall oder Erbrechen. Auch ein erhöhter Bedarf kann eine Rolle spielen, etwa bei starkem Schwitzen, Sport, Stress oder während Schwangerschaft und Stillzeit. Bestimmte Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie einige Arzneimittel können ebenfalls zu einem Mangel beitragen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann den Magnesiumspiegel im Blut prüfen und je nach Schwere Magnesiumpräparate als Tabletten oder in seltenen Fällen als Infusion empfehlen.
Das kann man selbst tun: Es helfen eine magnesiumreiche Ernährung und bei Bedarf frei erhältliche Magnesiumpräparate aus der Apotheke in empfohlener Dosierung. Bestehen starke Beschwerden, Herzprobleme oder halten die Symptome trotz Maßnahmen an, sollte man nicht selbst behandeln, sondern ärztlichen Rat suchen.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007) - Herold et al., Innere Medizin 2017, (2017)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.