BUCCOLAM 10 mg Lsg.z.Anwend.i.d.Mundhöhle
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Pharmazeutische Informationen
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09247156
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 4 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- BUCCOLAM
- Hersteller:
- neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in die Mundhöhle ein. Verwenden Sie dazu den Applikator. Tropfen Sie das Arzneimittel in den Zwischenraum zwischen Zahnfleisch und Wange ein. Vermeiden Sie dabei unbedingt ein Verschlucken der Lösung. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel wird einmalig angewendet.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Benommenheit, Müdigkeit, Atemschwäche, Blutdruckabfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bei Wiederauftreten eines Anfalls nach anfänglicher Besserung darf eine zweite Dosis erst nach Rücksprache mit dem Arzt gegeben werden.
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Krampfanfall (epileptisch, akut, länger anhaltend)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Applikatorfüllung, Gesamtdosis: 1 Applikatorfüllung, Zeitpunkt: bei Auftreten eines Anfalls
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt vor allem schlaffördernd und beruhigend, indem er im Gehirn an speziellen Bindungsstellen angreift. Durch die Wechselwirkung mit diesen Bindungsstellen wird die Wirkung von körpereigenen, entspannend und einschläfernd wirkenden Substanzen verstärkt.
Zudem kann der Wirkstoff bei Krampfanfällen eingesetzt werden.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden
- - Erbrechen
- - Übelkeit
- Schläfrigkeit
- Sedierung
- Bewusstseinsstörung
- Störung der Atemfunktion, wie:
- - Atemschwäche
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- - Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- Atemschwäche
- Schlafapnoe-Syndrom (kurzzeitiger Atemstillstand während des Schlafes)
- Stark eingeschränke Leberfunktion
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
- Ältere Patienten ab 60 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 93 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 63 × 146 × 61 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- bei Raumtemperatur
- vor Frost geschützt
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Rufen Sie sofort Ihren Arzt/den Rettungsdienst, wenn 10 Minuten nach Anwendung des Arzneimittels keine Besserung des Anfalls eintritt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Efavirenz und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie länger andauernde Schläfrigkeit, Benommenheit, Koordinationsstörungen oder Atembeschwerden vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: R)-tartrat] Morphin sulfat Morphin hydrochlorid-3-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen — insbesondere zu Beginn der gleichzeitigen Behandlung — vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden, Blutdruckabfall oder teilweise lebensbedrohliche wie Bewusstlosigkeit oder Kreislaufkollaps.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Ritonavir und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie länger andauernde Schläfrigkeit, Benommenheit, Koordinationsstörungen oder Atembeschwerden vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder eine Anpassung der Dosierung nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ceritinib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Elvitegravir Darunavir-Ethanol (1:1) und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clarithromycin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tocilizumab und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Miconazol Itraconazol Voriconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Erythromycin estolat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tipranavir Atazanavir sulfat Fosamprenavir calcium Darunavir-Ethanol (1:1) Darunavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Idelalisib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Baldrian-Tinktur Kamillenblüten-Fluidextrakt Kamillenblüten-Extrakt (1:4,0-4,5); Auszugsmittel: Ethanol Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) Guaifenesin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit, Schwindel, Atembeschwerden oder Gedächtnisstörungen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Verapamil hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Epilepsie
Was ist das? - Definition Epilepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, die durch wiederholte Krampfanfälle gekennzeichnet ist.
Krankheitsbild
Bei Epilepsie neigt das Gehirn dazu, durch eine vorübergehende Übererregung von Nervenzellen Anfälle auszulösen. Es kommt dabei häufig zu Krämpfen und Muskelzuckungen. Anfälle können sich verschieden äußern und dauern meist nur Sekunden oder wenige Minuten. Sind es mehr als 5 Minuten mit Bewusstseinsverlust, Krämpfen und Muskelzuckungen, benötigen Betroffene dringend ärztliche Hilfe! Manche Patienten spüren zuvor Warnzeichen, man spricht von einer Aura. Es kann sich etwa um ein Kribbeln oder eine unerklärliche Geruchswahrnehmung handeln.
In Deutschland ist ungefähr eine von hundert Personen von Epilepsie betroffen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, vergleichsweise häufiger aber in der Kindheit oder im höheren Lebensalter. Ein einzelner Anfall ist nicht mit einer Epilepsie-Erkrankung gleichzusetzen. Erst wenn wiederholt Anfälle auftreten oder eine Disposition dafür vorliegt, spricht man von Epilepsie.
Epilepsie ist meist gut behandelbar. Wichtig ist, Anfälle früh zu erkennen und Risikofaktoren zu vermeiden.
Symptome/Verlauf
Für Epilepsie typische Anfälle zeigen sich von unauffälligen "Abwesenheiten" - Absencen -, bis hin zu auffälligen Muskelkrämpfen oder Bewusstlosigkeit.
Grundsätzlich gibt es
- generalisierte Anfälle, bei denen Nervenzellen im ganzen Gehirn beteiligt sind. Es kommt im mildesten Fall zu Absencen, in schwereren Fällen zu Bewusstseinsverlust, Muskelversteifung, Stürzen und Muskelzuckungen.
- -fokale Anfälle gehen von einem begrenzten Hirnbereich aus. Die Symptome hängen vom betroffenen Hirnareal ab. Muskelzuckungen, Sprachstörungen, Kribbeln, plötzliche Angst, ungewöhnliche Sinneseindrücke und Bewusstseinseintrübungen kommen vor.
Beispiele für die unterschiedlichen Epilepsie-Syndrome:
- -Absence-Epilepsie, bei der generalisierte Anfälle in kurzen Abwesenheiten ("Starren") bestehen, die oft übersehen oder mit Unaufmerksamkeit verwechselt werden. Mitunter kommt es zu Muskelzuckungen. Meist betrifft die Absence-Epilepsie Kinder.
- Rolando-Epilepsie, die zwischen dem dritten und zwölften Lebensjahr auftritt und in der Pubertät wieder verschwindet. Die fokalen Anfälle zeigen sich meist nachts, mit Zuckungen oder Missempfindungen im Gesicht, Sprachstörungen oder Schluckbeschwerden bei erhaltenem Bewusstsein.
- Juvenile myoklonische Epilepsie, bei der es sich um eine häufige Form der Epilepsie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen handelt. Typisch sind plötzliche, oft am Morgen auftretende Muskelzuckungen, generalisierte Anfälle und Absencen.
- Strukturelle Epilepsien, die durch Narben, Verletzungen oder Tumoren im Gehirn entstehen. Diese Form ist oft fokal.
- Reflektorische Epilepsie, bei der bestimmte Reize Anfälle auslösen, so etwa Lichtreize oder Geräusche. Diese Epilepsieform ist selten.
Treten in höherem Alter Epilepsien auf, dann oft fokal infolge anderer Erkrankungen wie einem Schlaganfall. Meist sind sie gut behandelbar, müssen dazu aber erkannt werden.
Folgen/Komplikationen
Ob Langzeitfolgen auftreten und welche es sind, hängt von vielen Faktoren ab, so etwa von der Schwere und Häufigkeit der Epilepsie-Symptome und den vielfältigen Ursachen. Epilepsie kann im Alltag einschränkend sein und mitunter psychische Folgen haben, Angsterkrankungen und Depressionen zum Beispiel.
Ursachen/Auslöser
Die vorübergehende Übererregung von Nervenzellen im Gehirn kann spontan oder wegen einer zugrundeliegenden Ursache auftreten - etwa einer genetischen Veranlagung, Verletzungen und Fehlbildungen des Gehirns, Entzündungen oder Stoffwechselstörungen. Oft lässt sich keine klare Ursache feststellen (idiopathische Epilepsie). Es gibt zudem akute Auslöser - Trigger -, die Epilepsie-Anfälle hervorrufen können. Dazu gehören:
- Schlafmangel oder unregelmäßiger Schlaf
- Flackerlicht oder visuelle Reize
- Stress, Angst oder Überforderung
- Alkoholkonsum oder Drogen
- Bestimmte Medikamente oder plötzlicher Medikamentenentzug
Spielen solche Auslöser eine Rolle, lernen Betroffene, sie zu erkennen und zu vermeiden - das ist wichtig für die Anfallskontrolle.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Um Epilepsie-Attacken vorzubeugen oder darauf richtig zu reagieren, helfen bestimmte Maßnahmen, so zum Beispiel:
- regelmäßiger Schlaf, Stressvermeidung, geregelte Tagesabläufe
- Information des Umfelds (Schule, Arbeit, Familie) für mehr Sicherheit im Notfall
- Notfalltraining für Angehörige, damit sie sich bei einem Anfall richtig verhalten
Wichtig ist, vom Arzt verschriebene Arzneimittel gegen Epilepsie regelmäßig einzunehmen. Sind spezielle Auslöser bekannt, sollte man sie vermeiden.
Was der Arzt macht:
Menschen mit Epilepsie oder Verdacht darauf benötigen fachärztliche Betreuung durch Neurologinnen und Neurologen. Deuten Symptome auf Epilepsie hin, basiert die Diagnose auf der Kranken-Vorgeschichte (Anamnese), der Beobachtung typischer Symptome und auf neurologischen Untersuchungen vor allem mittels EEG (Elektroenzephalogramm) zur Messung der Hirnströme. Im EEG können für Epilepsie typische Veränderungen sichtbar werden. MRT- oder CT-Untersuchungen helfen, strukturelle Ursachen wie Narben oder Tumore im Gehirn zu erkennen. Blutuntersuchungen weisen auf Ursachen wie Infektionen, Stoffwechselstörungen oder Entzündungen hin. Hilfreich ist auch ein Anfallstagebuch zu Häufigkeit, Zeitpunkt, Auslösern und Symptomen. Die genaue Diagnose der Epilepsieform und das Erkennen möglicher Ursachen sind wichtig für die Therapie.
Ärztlich empfohlene Therapien sollen Anfälle verhindern oder verringern sowie den Alltag für Betroffene sicher gestalten. Meist lässt sich Epilepsie gut behandeln. Wichtig sind oft spezielle verschreibungspflichtige Medikamente - Antiepileptika. Diese unterdrücken eine übermäßige Erregbarkeit von Nervenzellen. Weitere ärztlicherseits möglicherweise empfohlene Behandlungen: eventuell ein Implantat (Vagusnerv-Stimulation) oder sogar ein operativer Eingriff, falls andere Therapien nicht ausreichend helfen.
Bearbeitungsstand: 09.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - www.epilepsie-vereinigung.de/krankheitsbild/, www.epilepsie-vereinigung.de/krankheitsbild/, 2024 - www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org, www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org, 2024
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09247156
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 4 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- BUCCOLAM
- Hersteller:
- neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in die Mundhöhle ein. Verwenden Sie dazu den Applikator. Tropfen Sie das Arzneimittel in den Zwischenraum zwischen Zahnfleisch und Wange ein. Vermeiden Sie dabei unbedingt ein Verschlucken der Lösung. Die Anwendung sollte nur erfolgen, wenn der sichere Umgang mit dem Arzneimittel gewährt ist. Lassen Sie sich zu der Anwendung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel wird einmalig angewendet.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Benommenheit, Müdigkeit, Atemschwäche, Blutdruckabfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bei Wiederauftreten eines Anfalls nach anfänglicher Besserung darf eine zweite Dosis erst nach Rücksprache mit dem Arzt gegeben werden.
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Krampfanfall (epileptisch, akut, länger anhaltend)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Applikatorfüllung, Gesamtdosis: 1 Applikatorfüllung, Zeitpunkt: bei Auftreten eines Anfalls
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt vor allem schlaffördernd und beruhigend, indem er im Gehirn an speziellen Bindungsstellen angreift. Durch die Wechselwirkung mit diesen Bindungsstellen wird die Wirkung von körpereigenen, entspannend und einschläfernd wirkenden Substanzen verstärkt.
Zudem kann der Wirkstoff bei Krampfanfällen eingesetzt werden.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden
- - Erbrechen
- - Übelkeit
- Schläfrigkeit
- Sedierung
- Bewusstseinsstörung
- Störung der Atemfunktion, wie:
- - Atemschwäche
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- - Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- Atemschwäche
- Schlafapnoe-Syndrom (kurzzeitiger Atemstillstand während des Schlafes)
- Stark eingeschränke Leberfunktion
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzschwäche
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
- Ältere Patienten ab 60 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 93 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 63 × 146 × 61 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- bei Raumtemperatur
- vor Frost geschützt
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Rufen Sie sofort Ihren Arzt/den Rettungsdienst, wenn 10 Minuten nach Anwendung des Arzneimittels keine Besserung des Anfalls eintritt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie länger andauernde Schläfrigkeit, Benommenheit, Koordinationsstörungen oder Atembeschwerden vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen — insbesondere zu Beginn der gleichzeitigen Behandlung — vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden, Blutdruckabfall oder teilweise lebensbedrohliche wie Bewusstlosigkeit oder Kreislaufkollaps.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen wie länger andauernde Schläfrigkeit, Benommenheit, Koordinationsstörungen oder Atembeschwerden vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder eine Anpassung der Dosierung nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit, Schwindel, Atembeschwerden oder Gedächtnisstörungen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Epilepsie
Was ist das? - Definition Epilepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, die durch wiederholte Krampfanfälle gekennzeichnet ist.
Krankheitsbild
Bei Epilepsie neigt das Gehirn dazu, durch eine vorübergehende Übererregung von Nervenzellen Anfälle auszulösen. Es kommt dabei häufig zu Krämpfen und Muskelzuckungen. Anfälle können sich verschieden äußern und dauern meist nur Sekunden oder wenige Minuten. Sind es mehr als 5 Minuten mit Bewusstseinsverlust, Krämpfen und Muskelzuckungen, benötigen Betroffene dringend ärztliche Hilfe! Manche Patienten spüren zuvor Warnzeichen, man spricht von einer Aura. Es kann sich etwa um ein Kribbeln oder eine unerklärliche Geruchswahrnehmung handeln.
In Deutschland ist ungefähr eine von hundert Personen von Epilepsie betroffen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, vergleichsweise häufiger aber in der Kindheit oder im höheren Lebensalter. Ein einzelner Anfall ist nicht mit einer Epilepsie-Erkrankung gleichzusetzen. Erst wenn wiederholt Anfälle auftreten oder eine Disposition dafür vorliegt, spricht man von Epilepsie.
Epilepsie ist meist gut behandelbar. Wichtig ist, Anfälle früh zu erkennen und Risikofaktoren zu vermeiden.
Symptome/Verlauf
Für Epilepsie typische Anfälle zeigen sich von unauffälligen "Abwesenheiten" - Absencen -, bis hin zu auffälligen Muskelkrämpfen oder Bewusstlosigkeit.
Grundsätzlich gibt es
- generalisierte Anfälle, bei denen Nervenzellen im ganzen Gehirn beteiligt sind. Es kommt im mildesten Fall zu Absencen, in schwereren Fällen zu Bewusstseinsverlust, Muskelversteifung, Stürzen und Muskelzuckungen.
- -fokale Anfälle gehen von einem begrenzten Hirnbereich aus. Die Symptome hängen vom betroffenen Hirnareal ab. Muskelzuckungen, Sprachstörungen, Kribbeln, plötzliche Angst, ungewöhnliche Sinneseindrücke und Bewusstseinseintrübungen kommen vor.
Beispiele für die unterschiedlichen Epilepsie-Syndrome:
- -Absence-Epilepsie, bei der generalisierte Anfälle in kurzen Abwesenheiten ("Starren") bestehen, die oft übersehen oder mit Unaufmerksamkeit verwechselt werden. Mitunter kommt es zu Muskelzuckungen. Meist betrifft die Absence-Epilepsie Kinder.
- Rolando-Epilepsie, die zwischen dem dritten und zwölften Lebensjahr auftritt und in der Pubertät wieder verschwindet. Die fokalen Anfälle zeigen sich meist nachts, mit Zuckungen oder Missempfindungen im Gesicht, Sprachstörungen oder Schluckbeschwerden bei erhaltenem Bewusstsein.
- Juvenile myoklonische Epilepsie, bei der es sich um eine häufige Form der Epilepsie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen handelt. Typisch sind plötzliche, oft am Morgen auftretende Muskelzuckungen, generalisierte Anfälle und Absencen.
- Strukturelle Epilepsien, die durch Narben, Verletzungen oder Tumoren im Gehirn entstehen. Diese Form ist oft fokal.
- Reflektorische Epilepsie, bei der bestimmte Reize Anfälle auslösen, so etwa Lichtreize oder Geräusche. Diese Epilepsieform ist selten.
Treten in höherem Alter Epilepsien auf, dann oft fokal infolge anderer Erkrankungen wie einem Schlaganfall. Meist sind sie gut behandelbar, müssen dazu aber erkannt werden.
Folgen/Komplikationen
Ob Langzeitfolgen auftreten und welche es sind, hängt von vielen Faktoren ab, so etwa von der Schwere und Häufigkeit der Epilepsie-Symptome und den vielfältigen Ursachen. Epilepsie kann im Alltag einschränkend sein und mitunter psychische Folgen haben, Angsterkrankungen und Depressionen zum Beispiel.
Ursachen/Auslöser
Die vorübergehende Übererregung von Nervenzellen im Gehirn kann spontan oder wegen einer zugrundeliegenden Ursache auftreten - etwa einer genetischen Veranlagung, Verletzungen und Fehlbildungen des Gehirns, Entzündungen oder Stoffwechselstörungen. Oft lässt sich keine klare Ursache feststellen (idiopathische Epilepsie). Es gibt zudem akute Auslöser - Trigger -, die Epilepsie-Anfälle hervorrufen können. Dazu gehören:
- Schlafmangel oder unregelmäßiger Schlaf
- Flackerlicht oder visuelle Reize
- Stress, Angst oder Überforderung
- Alkoholkonsum oder Drogen
- Bestimmte Medikamente oder plötzlicher Medikamentenentzug
Spielen solche Auslöser eine Rolle, lernen Betroffene, sie zu erkennen und zu vermeiden - das ist wichtig für die Anfallskontrolle.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Um Epilepsie-Attacken vorzubeugen oder darauf richtig zu reagieren, helfen bestimmte Maßnahmen, so zum Beispiel:
- regelmäßiger Schlaf, Stressvermeidung, geregelte Tagesabläufe
- Information des Umfelds (Schule, Arbeit, Familie) für mehr Sicherheit im Notfall
- Notfalltraining für Angehörige, damit sie sich bei einem Anfall richtig verhalten
Wichtig ist, vom Arzt verschriebene Arzneimittel gegen Epilepsie regelmäßig einzunehmen. Sind spezielle Auslöser bekannt, sollte man sie vermeiden.
Was der Arzt macht:
Menschen mit Epilepsie oder Verdacht darauf benötigen fachärztliche Betreuung durch Neurologinnen und Neurologen. Deuten Symptome auf Epilepsie hin, basiert die Diagnose auf der Kranken-Vorgeschichte (Anamnese), der Beobachtung typischer Symptome und auf neurologischen Untersuchungen vor allem mittels EEG (Elektroenzephalogramm) zur Messung der Hirnströme. Im EEG können für Epilepsie typische Veränderungen sichtbar werden. MRT- oder CT-Untersuchungen helfen, strukturelle Ursachen wie Narben oder Tumore im Gehirn zu erkennen. Blutuntersuchungen weisen auf Ursachen wie Infektionen, Stoffwechselstörungen oder Entzündungen hin. Hilfreich ist auch ein Anfallstagebuch zu Häufigkeit, Zeitpunkt, Auslösern und Symptomen. Die genaue Diagnose der Epilepsieform und das Erkennen möglicher Ursachen sind wichtig für die Therapie.
Ärztlich empfohlene Therapien sollen Anfälle verhindern oder verringern sowie den Alltag für Betroffene sicher gestalten. Meist lässt sich Epilepsie gut behandeln. Wichtig sind oft spezielle verschreibungspflichtige Medikamente - Antiepileptika. Diese unterdrücken eine übermäßige Erregbarkeit von Nervenzellen. Weitere ärztlicherseits möglicherweise empfohlene Behandlungen: eventuell ein Implantat (Vagusnerv-Stimulation) oder sogar ein operativer Eingriff, falls andere Therapien nicht ausreichend helfen.
Bearbeitungsstand: 09.10.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - www.epilepsie-vereinigung.de/krankheitsbild/, www.epilepsie-vereinigung.de/krankheitsbild/, 2024 - www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org, www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org, 2024
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.