CALCILAC Kautabletten 500 mg/400 I.E.
39,97 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Kautabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09091079
- Darreichungsform:
- Kautabletten (Kautabletten)
- Packungsgröße:
- 180 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 500 mg
- Marke:
- CALCILAC
- Hersteller:
- MIBE GmbH Arzneimittel
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Kauen Sie das Arzneimittel gut. Alternativ kann das Arzneimittel auch gelutscht werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu einer Hypervitaminose, Hyperkalzämie mit Muskelschwäche sowie zu gesteigertem Durstgefühl, krankhaft erhöhte Urinausscheidung, Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Das Arzneimittel darf von Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen nicht angewendet werden.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung gegen Calcium- und Vitamin D3-Mangel
- Nachgewiesener Calcium- und Vitamin D3-Mangel
- Unterstützende Behandlung der Osteoporose
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene und ältere Menschen, Einzeldosis: 1 Kautablette, Gesamtdosis: 2 mal täglich, Zeitpunkt: während oder zwischen den Mahlzeiten
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Calciumionen haben entscheidende Bedeutung bei der Aktivierung biologischer Systeme. Ein Mangel an Calcium im Blut erhöht, ein Überschuss dagegen vermindert die neuromuskuläre Erregbarkeit. Orale Calciumzufuhr fördert die Remineralisation des Skeletts bei Calciummangel.Colecalciferol ist physiologisches Vitamin D3, das in der Niere und Leber zu Calcitriol, der wirksamen Substanz des Vitamin D3 umgewandelt wird. Calcitriol ist zuständig für die Aufnahme des durch die Nahrung zugeführten Calcium und Phosphat aus dem Darm. Ebenso sind die Verwertung des Calciums und seine Wiederaufnahme aus der Niere Vitamin-D-abhängig. Die Substanz fördert die Mineralisation der Knochen und hemmt somit deren Abbau.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Nesselsucht
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur alkalischen Seite (Alkalose)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Nierenkalksteine
- Kalkablagerungen in der Niere
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Nebenschilddrüsenerkrankungen
- Vitamin-D-Überdosierung
- Myelom
- Knochenmetastasen
- Ruhigstellen des Körpers zu Behandlungszwecken
- Sarkoidose (Boeck Krankheit)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
dieses Arzneimittel sollte mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach ein anderes Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Elvitegravir und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Dolutegravir natrium und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem möglichst großen zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natriumfluorid Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert Alendronsäure natrium-3-Wasser hydriert Retinol und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand zueinander eingenommen werden (siehe Produktinformation). Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natriumfluorid Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert Alendronsäure natrium-3-Wasser hydriert Retinol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mehreren Tagen zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von 2-3 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natriumfluorid Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Nehmen die Arzneimittel am besten mit Leitungswasser ein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Alendronsäure natrium-3-Wasser Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert Ibandronsäure natrium-1-Wasser basisches hydriert Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Clodronsäure dinatrium-4-Wasser Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Risedronat natrium Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Norfloxacin Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden. Wenn Sie diese Arzneimittel zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion erhalten, können Symptome wie Müdigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme oder gesteigerte Kälteempfindlichkeit erneut auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Achten Sie auf die angegebenen Symptome und sprechen Sie diese gegebenenfalls bei Ihrem Arzt an.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natriumfluorid Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert Alendronsäure natrium-3-Wasser hydriert Retinol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cefuroxim axetil Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel zeitversetzte Einnahme, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Phenylalanin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Bendroflumethiazid Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: DL-\a63-Liponsäure Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natriumfluorid Orlistat Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert Alendronsäure natrium-3-Wasser hydriert und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colecalciferol-Trockenkonzentrat partiell hydriert basisches hydriert Natrium alginat Zink orotat-2-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Vitamin-D-Mangel
Was ist das? - Definition Ein Vitamin-D-Mangel liegt vor, wenn der Körper über längere Zeit nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt ist und dadurch gesundheitliche Störungen entstehen, insbesondere an den Knochen. Diese werden nicht mehr ausreichend mineralisiert und können weich werden. Bei Kindern kann dies zu Rachitis, bei Erwachsenen zu Osteomalazie führen. Eine unzureichende Versorgung hingegen beschreibt erniedrigte Vitamin-D-Spiegel ohne bereits ausgeprägte Krankheitszeichen.
Krankheitsbild
Vitamin D ist wichtig für den Knochenstoffwechsel und die Muskelfunktion. Es fördert die Calciumaufnahme im Darm und fördert die Härtung der Knochen. Der Körper bildet Vitamin D vor allem selbst mithilfe des Sonnenlichts. Zu einem geringen Maß trägt auch die Ernährung zur Versorgung bei.
Von einer unzureichenden Versorgung spricht man, wenn die Vitamin-D-Spiegel im Körper zwar unter dem empfohlenen Bereich liegen, aber noch keine eindeutigen Krankheitszeichen auftreten. In Deutschland betrifft das einen großen Teil der Bevölkerung. Rund 15 Prozent der Bevölkerung zeigen Vitamin-D-Spiegel, bei denen ein Risiko für einen Vitamin-D-Mangel besteht. Ein Vitamin-D-Mangel hingegen liegt vor, wenn die Versorgung so niedrig ist, dass es zu gesundheitlichen Störungen kommt. Besonders betroffen sind die Knochen. Bei Kindern kann ein ausgeprägter Mangel zur Rachitis führen. Hier werden die Wachstumsfugen und Knochen nicht ausreichend mineralisiert. Bei Erwachsenen kommt es einer sogenannten Osteomalazie, bei der die Knochen nicht ausreichend mineralisiert sind. Bei beiden Krankheiten werden die Knochen weich und verformen leichter.
Symptome/Verlauf
Eine unzureichende Versorgung bleibt oft lange unbemerkt. Es können unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit oder Muskelschwäche auftreten, die aber nicht eindeutig zugeordnet werden können. Ein ausgeprägter Vitamin-D-Mangel entwickelt sich meist schleichend. Bei Kindern entsteht mitunter eine Rachitis. Der Mangel zeigt sich unter anderem durch Wachstumsstörungen, Verformungen der Knochen, eine verzögerte Bewegungsentwicklung oder Krampfanfälle. Bei Erwachsenen kann ein Vitamin-D-Mangel zu Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Muskelschwäche und schneller Erschöpfung führen. Mögliches Krankheitsbild ist die Osteomalazie. Vitamin-D-Mangel kann außerdem, gerade bei älteren Menschen, Knochenschwund (Osteoporose) begünstigen.
Folgen/Komplikationen
Bleibt ein Vitamin-D-Mangel unbehandelt, kann die Knochenstruktur dauerhaft geschädigt werden. Bei Kindern entstehen durch Rachitis Fehlstellungen wie verbogene Beine oder Veränderungen am Skelett. Bei Erwachsenen kommt es bei Osteomalazie zu einer Knochenerweichung, wodurch die Knochen leichter brechen können.
Auch eine längerfristige unzureichende Versorgung kann die Knochengesundheit beeinträchtigen, da das volle präventive Potenzial von Vitamin D nicht ausgeschöpft wird.
Ursachen/Risikofaktoren
Die wichtigste Ursache für einen Vitamin-D-Mangel ist eine zu geringe Bildung von Vitamin D in der Haut durch Sonnenlicht. Im Sommer kann der Mensch hierzulande in der Regel genug Vitamin D bilden. Dazu reicht es, Gesicht, Hände und Arme mehrmals die Woche ungeschützt etwa 5 bis 25 Minuten der Sonne auszusetzen, abhängig vom Hauttyp und ohne Sonnenbrand zu riskieren. Im Winter reicht die UV-Strahlung in Deutschland nicht zur Vitamin-D-Versorgung aus. Gut gefüllte Speicher können aber dazu beitragen, dass kein Mangel entsteht. Erkrankungen, die die Aufnahme oder den Stoffwechsel von Vitamin D beeinträchtigen, können ebenfalls Ursache für einen Vitamin-D-Mangel sein.
Manche Bevölkerungsgruppen sind besonders gefährdet einen Vitamin-D-Mangel zu bekommen. Dazu gehören:
- Ältere Menschen, da bei ihnen die Vitamin-Produktion in der Haut nicht mehr so gut funktioniert.
- Menschen, die sich aufgrund von Krankheit oder Lebensstil kaum draußen aufhalten.
- Menschen, die zum Beispiel aus religiösen Gründen ihren ganzen Körper bedecken.
- Dunkelhäutige Menschen, die aufgrund der Pigmentierung der Haut mehr UV-Strahlung benötigen, um ausreichend Vitamin D zu bilden.
- Säuglinge, deren Haut sehr gut vor UV-Strahlung geschützt werden muss.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt klärt bei Verdacht auf einen Mangel die Vitamin-D-Werte im Blut ab und entscheidet, ob eine Behandlung notwendig ist. Bei einem nachgewiesenen Mangel kann eine gezielte Gabe von Vitamin-D-Präparaten erfolgen, um die Versorgung wieder zu normalisieren.
Das kann man selbst tun: Um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, sollte man darauf achten, sich in den Sommermonaten ausreichend im Freien aufzuhalten. Die Haut bildet ausreichend Vitamin D, wenn Gesicht, Hände und Arme mehrmals die Woche ungeschützt etwa 5 bis 25 Minuten der Sonne ausgesetzt sind. Auch manche Lebensmittel können die Versorgung mit Vitamin D unterstützen. Dazu gehören fette Seefische wie Hering, Makrele oder Lachs sowie beispielsweise Speisepilze.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Herold, Innere Medizin, (2005) - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Osteoporose
Was ist das? - Definition Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren. Sie werden porös und brechen leichter. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.
KrankheitsbildOsteoporose bedeutet, dass die Knochenstruktur geschwächt ist. Die Knochenmasse nimmt ab und die innere Architektur des Knochens verändert sich. Dadurch wird der Knochen instabil und bricht leichter. Die Krankheit betrifft vor allem die Wirbelsäule und den Oberschenkelhals. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Alter und betrifft Millionen Menschen. Oft wird sie erst erkannt, wenn es bereits zu einem Bruch gekommen ist.
Symptome/VerlaufIn der Anfangsphase verursacht Osteoporose keine Beschwerden. Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Symptome auf. Typisch sind Rückenschmerzen, eine abnehmende Körpergröße und eine gebeugte Haltung. Spontane Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass sind ein Warnzeichen. Der Verlauf ist meist schleichend und hängt stark von individuellen Faktoren ab. Viele Betroffene bemerken die Krankheit erst spät.
Folgen/KomplikationenUnbehandelt kann Osteoporose zu schweren Komplikationen führen. Besonders gefährlich sind Brüche der Wirbelkörper und des Oberschenkelhalses. Diese können zu dauerhaften Einschränkungen der Beweglichkeit und zu Pflegebedürftigkeit führen. Auch chronische Schmerzen und eine eingeschränkte Lebensqualität treten häufig auf. In schweren Fällen kann ein einfacher Sturz lebensbedrohlich sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochenmasse natürlicherweise ab. Bei Osteoporose beschleunigt sich dieser Prozess. Frauen nach den Wechseljahren sind besonders gefährdet, da der Östrogenspiegel sinkt. Das Hormon gilt als natürlicher Schutz für die Knochen. Weitere Risikofaktoren sind:
- Ernährungsdefizite wie Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
- Bewegungsmangel
- Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
- Unerwünschte Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Kortison
- Erbliche Veranlagung
- Chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Knochendichte messen und gezielte Medikamente verordnen. Zu den wichtig Wirkstoffen zählen Bisphosphonate, die den Knochenabbau bremsen, sowie Präparate mit Kalzium und Vitamin D.
Das kann man selbst tun: Bewegung, gesunde Ernährung und Verzicht auf Nikotin tun der Knochengesundheit gut. Grenzen sind erreicht, wenn bereits Brüche aufgetreten sind oder starke Schmerzen bestehen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Calcium-Mangel
Was ist das? - Definition Calcium ist wichtig für stabile Knochen sowie für die Funktion von Muskeln, Nerven und Herz. Der Mineralstoff wird über den Darm aufgenommen, größtenteils in den Knochen gespeichert und über die Nieren ausgeschieden. Nimmt der Mensch zu wenig Calcium auf, baut der Körper Muskelmasse ab. Ein ausgeprägter Mangel kann Muskelkrämpfe, Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen verursachen.
Krankheitsbild
Calcium ist Baustein von Knochen und Zähnen und spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelarbeit und der Übertragung von Nervenreizen. Calcium wird im Darm aus der Nahrung aufgenommen, und zu etwa 99 Prozent in den Knochen gespeichert. Die Ausscheidung erfolgt über die Niere. Ein Calciummangel (Hypokalzämie) kann schlecht über die Blutwerte bestimmt werden, da der Körper über bestimmte Mechanismen lange für ein Calciumgleichgewicht im Blut sorgt. Damit der Calciumspiegel im Gleichgewicht bleibt, arbeiten drei Hormone zusammen: Parathormon und Calcitriol erhöhen den Calciumspiegel, indem sie dafür sorgen, dass der Mineralstoff vermehrt aus den Knochen freigesetzt und aus den Nieren rückresorbiert wird. Calcitonin senkt als Gegenspieler den Calciumspiegel im Blut. Nimmt der Mensch dauerhaft zu wenig Calcium auf, baut der Körper Knochenmasse ab. Starker Calciummangel kann außerdem zu Krämpfen, Verwirrtheit oder auch Herzrhythmusstörungen führen.
Symptome/Verlauf
Ein leichter Calciummangel verursacht häufig zunächst keine Beschwerden und wird oft zufällig bei einer Blutuntersuchung entdeckt. Sinkt der Spiegel weiter oder rasch ab, kann es zu Muskelkrämpfen kommen, die sich typischerweise in den Händen zeigen, wobei diese eine sogenannte Pfötchenstellung einnehmen. Auch Kribbeln an Lippen, Zunge, Fingern oder Füßen kann auftreten. Bei ausgeprägtem Mangel sind stärkere Muskelanspannungen, Krampfanfälle oder Herzrhythmusstörungen möglich. Entwickelt sich der Mangel langsam, können trockene Haut, brüchige Nägel und psychische Veränderungen wie Verwirrtheit oder depressive Verstimmungen hinzukommen. Bei Kindern und Jugendlichen, deren Skelett noch wächst, kann ein länger bestehender Vitamin-D- und Calcium-Mangel zur Rachitis führen, bei der die Knochen zu weich bleiben und sich verformen. Vitamin-D ist für die Aufnahme von Calcium im Darm wichtig.
Folgen/Komplikationen
Bleibt ein deutlicher Calciummangel unbehandelt, können die Muskelkrämpfe so stark werden, dass auch die Atemmuskulatur betroffen ist. Schwere Herzrhythmusstörungen oder Krampfanfälle stellen ernsthafte Komplikationen dar. Vor allem bei Frauen kann ein verminderter Calciumspiegel zusammen mit einem Mangel an Östrogenen in den Wechseljahren die Entstehung einer Osteoporose begünstigen. Dabei verlieren die Knochen an Stabilität, was das Risiko für Knochenbrüche erhöht und in schweren Fällen zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule führen kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Ein Calciummangel kann entstehen, wenn zu wenig Calcium mit der Nahrung aufgenommen wird oder die Aufnahme im Darm gestört ist. Auch eine Funktionsstörung der Nebenschilddrüsen, etwa nach einer Schilddrüsenoperation, kann den Calciumspiegel absenken, weil dann zu wenig Parathormon gebildet wird. Eine erhöhte Ausscheidung über die Nieren, beispielsweise als Nebenwirkung mancher Entwässerungstabletten, ist ebenfalls eine mögliche Ursache. Da Vitamin D notwendig ist, um Calcium aus der Nahrung aufzunehmen, kann ein ausgeprägter Vitamin-D-Mangel ebenfalls zu einem erniedrigten Calciumspiegel im Blut führen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Je nach Schweregrad des Mangels können Calciumpräparate und gegebenenfalls Vitamin-D-Präparate verordnet werden. Bei schweren oder akut auftretenden Beschwerden kann Calcium auch durch Infusion verabreicht werden. Zusätzlich wird die zugrunde liegende Ursache behandelt, um den Calciumhaushalt langfristig zu stabilisieren.
Das kann man selbst tun: Eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D trägt dazu bei, den Calciumspiegel stabil zu halten. Milchprodukte und Käse sind besonders calciumreich, auch Mineralwasser, einige Gemüse wie Brokkoli oder Grünkohl oder Haselnüsse können zur Versorgung beitragen. Vitamin D bildet der Körper in erster Linie selbst durch Sonnenlicht. Manche Fische wie Hering oder Makrele und angereicherte Lebensmittel tragen ebenfalls zur Versorgung bei.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Kellnhauser, Thiemes Pflege, Thieme, (2012) - Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007) - Herold et al., Innere Medizin 2017, (2017)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Kautabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09091079
- Darreichungsform:
- Kautabletten (Kautabletten)
- Packungsgröße:
- 180 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 500 mg
- Marke:
- CALCILAC
- Hersteller:
- MIBE GmbH Arzneimittel
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Kauen Sie das Arzneimittel gut. Alternativ kann das Arzneimittel auch gelutscht werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu einer Hypervitaminose, Hyperkalzämie mit Muskelschwäche sowie zu gesteigertem Durstgefühl, krankhaft erhöhte Urinausscheidung, Bauchschmerzen, Verstopfung, Übelkeit und Erbrechen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Das Arzneimittel darf von Patienten mit schweren Nierenfunktionsstörungen nicht angewendet werden.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung gegen Calcium- und Vitamin D3-Mangel
- Nachgewiesener Calcium- und Vitamin D3-Mangel
- Unterstützende Behandlung der Osteoporose
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene und ältere Menschen, Einzeldosis: 1 Kautablette, Gesamtdosis: 2 mal täglich, Zeitpunkt: während oder zwischen den Mahlzeiten
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Calciumionen haben entscheidende Bedeutung bei der Aktivierung biologischer Systeme. Ein Mangel an Calcium im Blut erhöht, ein Überschuss dagegen vermindert die neuromuskuläre Erregbarkeit. Orale Calciumzufuhr fördert die Remineralisation des Skeletts bei Calciummangel.Colecalciferol ist physiologisches Vitamin D3, das in der Niere und Leber zu Calcitriol, der wirksamen Substanz des Vitamin D3 umgewandelt wird. Calcitriol ist zuständig für die Aufnahme des durch die Nahrung zugeführten Calcium und Phosphat aus dem Darm. Ebenso sind die Verwertung des Calciums und seine Wiederaufnahme aus der Niere Vitamin-D-abhängig. Die Substanz fördert die Mineralisation der Knochen und hemmt somit deren Abbau.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Nesselsucht
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur alkalischen Seite (Alkalose)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Erhöhte Kalziumwerte
- Erhöhte Kalziumausscheidung im Urin
- Nierenkalksteine
- Kalkablagerungen in der Niere
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Nebenschilddrüsenerkrankungen
- Vitamin-D-Überdosierung
- Myelom
- Knochenmetastasen
- Ruhigstellen des Körpers zu Behandlungszwecken
- Sarkoidose (Boeck Krankheit)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Ascorbinsäure (Vitamin C)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Glucose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
dieses Arzneimittel sollte mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach ein anderes Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 4 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem möglichst großen zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand zueinander eingenommen werden (siehe Produktinformation). Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von mehreren Tagen zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von 2-3 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Nehmen die Arzneimittel am besten mit Leitungswasser ein.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden. Wenn Sie diese Arzneimittel zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion erhalten, können Symptome wie Müdigkeit, Verstopfung, Gewichtszunahme oder gesteigerte Kälteempfindlichkeit erneut auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Achten Sie auf die angegebenen Symptome und sprechen Sie diese gegebenenfalls bei Ihrem Arzt an.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel zeitversetzte Einnahme, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, vermehrte Harnausscheidung, starkes Durstgefühl, Muskelschwäche, Herzklopfen, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Vitamin-D-Mangel
Was ist das? - Definition Ein Vitamin-D-Mangel liegt vor, wenn der Körper über längere Zeit nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt ist und dadurch gesundheitliche Störungen entstehen, insbesondere an den Knochen. Diese werden nicht mehr ausreichend mineralisiert und können weich werden. Bei Kindern kann dies zu Rachitis, bei Erwachsenen zu Osteomalazie führen. Eine unzureichende Versorgung hingegen beschreibt erniedrigte Vitamin-D-Spiegel ohne bereits ausgeprägte Krankheitszeichen.
Krankheitsbild
Vitamin D ist wichtig für den Knochenstoffwechsel und die Muskelfunktion. Es fördert die Calciumaufnahme im Darm und fördert die Härtung der Knochen. Der Körper bildet Vitamin D vor allem selbst mithilfe des Sonnenlichts. Zu einem geringen Maß trägt auch die Ernährung zur Versorgung bei.
Von einer unzureichenden Versorgung spricht man, wenn die Vitamin-D-Spiegel im Körper zwar unter dem empfohlenen Bereich liegen, aber noch keine eindeutigen Krankheitszeichen auftreten. In Deutschland betrifft das einen großen Teil der Bevölkerung. Rund 15 Prozent der Bevölkerung zeigen Vitamin-D-Spiegel, bei denen ein Risiko für einen Vitamin-D-Mangel besteht. Ein Vitamin-D-Mangel hingegen liegt vor, wenn die Versorgung so niedrig ist, dass es zu gesundheitlichen Störungen kommt. Besonders betroffen sind die Knochen. Bei Kindern kann ein ausgeprägter Mangel zur Rachitis führen. Hier werden die Wachstumsfugen und Knochen nicht ausreichend mineralisiert. Bei Erwachsenen kommt es einer sogenannten Osteomalazie, bei der die Knochen nicht ausreichend mineralisiert sind. Bei beiden Krankheiten werden die Knochen weich und verformen leichter.
Symptome/Verlauf
Eine unzureichende Versorgung bleibt oft lange unbemerkt. Es können unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit oder Muskelschwäche auftreten, die aber nicht eindeutig zugeordnet werden können. Ein ausgeprägter Vitamin-D-Mangel entwickelt sich meist schleichend. Bei Kindern entsteht mitunter eine Rachitis. Der Mangel zeigt sich unter anderem durch Wachstumsstörungen, Verformungen der Knochen, eine verzögerte Bewegungsentwicklung oder Krampfanfälle. Bei Erwachsenen kann ein Vitamin-D-Mangel zu Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Muskelschwäche und schneller Erschöpfung führen. Mögliches Krankheitsbild ist die Osteomalazie. Vitamin-D-Mangel kann außerdem, gerade bei älteren Menschen, Knochenschwund (Osteoporose) begünstigen.
Folgen/Komplikationen
Bleibt ein Vitamin-D-Mangel unbehandelt, kann die Knochenstruktur dauerhaft geschädigt werden. Bei Kindern entstehen durch Rachitis Fehlstellungen wie verbogene Beine oder Veränderungen am Skelett. Bei Erwachsenen kommt es bei Osteomalazie zu einer Knochenerweichung, wodurch die Knochen leichter brechen können.
Auch eine längerfristige unzureichende Versorgung kann die Knochengesundheit beeinträchtigen, da das volle präventive Potenzial von Vitamin D nicht ausgeschöpft wird.
Ursachen/Risikofaktoren
Die wichtigste Ursache für einen Vitamin-D-Mangel ist eine zu geringe Bildung von Vitamin D in der Haut durch Sonnenlicht. Im Sommer kann der Mensch hierzulande in der Regel genug Vitamin D bilden. Dazu reicht es, Gesicht, Hände und Arme mehrmals die Woche ungeschützt etwa 5 bis 25 Minuten der Sonne auszusetzen, abhängig vom Hauttyp und ohne Sonnenbrand zu riskieren. Im Winter reicht die UV-Strahlung in Deutschland nicht zur Vitamin-D-Versorgung aus. Gut gefüllte Speicher können aber dazu beitragen, dass kein Mangel entsteht. Erkrankungen, die die Aufnahme oder den Stoffwechsel von Vitamin D beeinträchtigen, können ebenfalls Ursache für einen Vitamin-D-Mangel sein.
Manche Bevölkerungsgruppen sind besonders gefährdet einen Vitamin-D-Mangel zu bekommen. Dazu gehören:
- Ältere Menschen, da bei ihnen die Vitamin-Produktion in der Haut nicht mehr so gut funktioniert.
- Menschen, die sich aufgrund von Krankheit oder Lebensstil kaum draußen aufhalten.
- Menschen, die zum Beispiel aus religiösen Gründen ihren ganzen Körper bedecken.
- Dunkelhäutige Menschen, die aufgrund der Pigmentierung der Haut mehr UV-Strahlung benötigen, um ausreichend Vitamin D zu bilden.
- Säuglinge, deren Haut sehr gut vor UV-Strahlung geschützt werden muss.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Der Arzt klärt bei Verdacht auf einen Mangel die Vitamin-D-Werte im Blut ab und entscheidet, ob eine Behandlung notwendig ist. Bei einem nachgewiesenen Mangel kann eine gezielte Gabe von Vitamin-D-Präparaten erfolgen, um die Versorgung wieder zu normalisieren.
Das kann man selbst tun: Um einem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, sollte man darauf achten, sich in den Sommermonaten ausreichend im Freien aufzuhalten. Die Haut bildet ausreichend Vitamin D, wenn Gesicht, Hände und Arme mehrmals die Woche ungeschützt etwa 5 bis 25 Minuten der Sonne ausgesetzt sind. Auch manche Lebensmittel können die Versorgung mit Vitamin D unterstützen. Dazu gehören fette Seefische wie Hering, Makrele oder Lachs sowie beispielsweise Speisepilze.
Bearbeitungsstand: 31.03.2026
Quellenangaben:
Herold, Innere Medizin, (2005) - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Osteoporose
Was ist das? - Definition Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren. Sie werden porös und brechen leichter. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.
KrankheitsbildOsteoporose bedeutet, dass die Knochenstruktur geschwächt ist. Die Knochenmasse nimmt ab und die innere Architektur des Knochens verändert sich. Dadurch wird der Knochen instabil und bricht leichter. Die Krankheit betrifft vor allem die Wirbelsäule und den Oberschenkelhals. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Alter und betrifft Millionen Menschen. Oft wird sie erst erkannt, wenn es bereits zu einem Bruch gekommen ist.
Symptome/VerlaufIn der Anfangsphase verursacht Osteoporose keine Beschwerden. Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Symptome auf. Typisch sind Rückenschmerzen, eine abnehmende Körpergröße und eine gebeugte Haltung. Spontane Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass sind ein Warnzeichen. Der Verlauf ist meist schleichend und hängt stark von individuellen Faktoren ab. Viele Betroffene bemerken die Krankheit erst spät.
Folgen/KomplikationenUnbehandelt kann Osteoporose zu schweren Komplikationen führen. Besonders gefährlich sind Brüche der Wirbelkörper und des Oberschenkelhalses. Diese können zu dauerhaften Einschränkungen der Beweglichkeit und zu Pflegebedürftigkeit führen. Auch chronische Schmerzen und eine eingeschränkte Lebensqualität treten häufig auf. In schweren Fällen kann ein einfacher Sturz lebensbedrohlich sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochenmasse natürlicherweise ab. Bei Osteoporose beschleunigt sich dieser Prozess. Frauen nach den Wechseljahren sind besonders gefährdet, da der Östrogenspiegel sinkt. Das Hormon gilt als natürlicher Schutz für die Knochen. Weitere Risikofaktoren sind:
- Ernährungsdefizite wie Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
- Bewegungsmangel
- Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
- Unerwünschte Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Kortison
- Erbliche Veranlagung
- Chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Knochendichte messen und gezielte Medikamente verordnen. Zu den wichtig Wirkstoffen zählen Bisphosphonate, die den Knochenabbau bremsen, sowie Präparate mit Kalzium und Vitamin D.
Das kann man selbst tun: Bewegung, gesunde Ernährung und Verzicht auf Nikotin tun der Knochengesundheit gut. Grenzen sind erreicht, wenn bereits Brüche aufgetreten sind oder starke Schmerzen bestehen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Calcium-Mangel
Was ist das? - Definition Calcium ist wichtig für stabile Knochen sowie für die Funktion von Muskeln, Nerven und Herz. Der Mineralstoff wird über den Darm aufgenommen, größtenteils in den Knochen gespeichert und über die Nieren ausgeschieden. Nimmt der Mensch zu wenig Calcium auf, baut der Körper Muskelmasse ab. Ein ausgeprägter Mangel kann Muskelkrämpfe, Verwirrtheit oder Herzrhythmusstörungen verursachen.
Krankheitsbild
Calcium ist Baustein von Knochen und Zähnen und spielt eine wichtige Rolle bei der Muskelarbeit und der Übertragung von Nervenreizen. Calcium wird im Darm aus der Nahrung aufgenommen, und zu etwa 99 Prozent in den Knochen gespeichert. Die Ausscheidung erfolgt über die Niere. Ein Calciummangel (Hypokalzämie) kann schlecht über die Blutwerte bestimmt werden, da der Körper über bestimmte Mechanismen lange für ein Calciumgleichgewicht im Blut sorgt. Damit der Calciumspiegel im Gleichgewicht bleibt, arbeiten drei Hormone zusammen: Parathormon und Calcitriol erhöhen den Calciumspiegel, indem sie dafür sorgen, dass der Mineralstoff vermehrt aus den Knochen freigesetzt und aus den Nieren rückresorbiert wird. Calcitonin senkt als Gegenspieler den Calciumspiegel im Blut. Nimmt der Mensch dauerhaft zu wenig Calcium auf, baut der Körper Knochenmasse ab. Starker Calciummangel kann außerdem zu Krämpfen, Verwirrtheit oder auch Herzrhythmusstörungen führen.
Symptome/Verlauf
Ein leichter Calciummangel verursacht häufig zunächst keine Beschwerden und wird oft zufällig bei einer Blutuntersuchung entdeckt. Sinkt der Spiegel weiter oder rasch ab, kann es zu Muskelkrämpfen kommen, die sich typischerweise in den Händen zeigen, wobei diese eine sogenannte Pfötchenstellung einnehmen. Auch Kribbeln an Lippen, Zunge, Fingern oder Füßen kann auftreten. Bei ausgeprägtem Mangel sind stärkere Muskelanspannungen, Krampfanfälle oder Herzrhythmusstörungen möglich. Entwickelt sich der Mangel langsam, können trockene Haut, brüchige Nägel und psychische Veränderungen wie Verwirrtheit oder depressive Verstimmungen hinzukommen. Bei Kindern und Jugendlichen, deren Skelett noch wächst, kann ein länger bestehender Vitamin-D- und Calcium-Mangel zur Rachitis führen, bei der die Knochen zu weich bleiben und sich verformen. Vitamin-D ist für die Aufnahme von Calcium im Darm wichtig.
Folgen/Komplikationen
Bleibt ein deutlicher Calciummangel unbehandelt, können die Muskelkrämpfe so stark werden, dass auch die Atemmuskulatur betroffen ist. Schwere Herzrhythmusstörungen oder Krampfanfälle stellen ernsthafte Komplikationen dar. Vor allem bei Frauen kann ein verminderter Calciumspiegel zusammen mit einem Mangel an Östrogenen in den Wechseljahren die Entstehung einer Osteoporose begünstigen. Dabei verlieren die Knochen an Stabilität, was das Risiko für Knochenbrüche erhöht und in schweren Fällen zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule führen kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Ein Calciummangel kann entstehen, wenn zu wenig Calcium mit der Nahrung aufgenommen wird oder die Aufnahme im Darm gestört ist. Auch eine Funktionsstörung der Nebenschilddrüsen, etwa nach einer Schilddrüsenoperation, kann den Calciumspiegel absenken, weil dann zu wenig Parathormon gebildet wird. Eine erhöhte Ausscheidung über die Nieren, beispielsweise als Nebenwirkung mancher Entwässerungstabletten, ist ebenfalls eine mögliche Ursache. Da Vitamin D notwendig ist, um Calcium aus der Nahrung aufzunehmen, kann ein ausgeprägter Vitamin-D-Mangel ebenfalls zu einem erniedrigten Calciumspiegel im Blut führen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Je nach Schweregrad des Mangels können Calciumpräparate und gegebenenfalls Vitamin-D-Präparate verordnet werden. Bei schweren oder akut auftretenden Beschwerden kann Calcium auch durch Infusion verabreicht werden. Zusätzlich wird die zugrunde liegende Ursache behandelt, um den Calciumhaushalt langfristig zu stabilisieren.
Das kann man selbst tun: Eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D trägt dazu bei, den Calciumspiegel stabil zu halten. Milchprodukte und Käse sind besonders calciumreich, auch Mineralwasser, einige Gemüse wie Brokkoli oder Grünkohl oder Haselnüsse können zur Versorgung beitragen. Vitamin D bildet der Körper in erster Linie selbst durch Sonnenlicht. Manche Fische wie Hering oder Makrele und angereicherte Lebensmittel tragen ebenfalls zur Versorgung bei.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Kellnhauser, Thiemes Pflege, Thieme, (2012) - Biesalski et al, Ernährungsmedizin, Thieme, (2007) - Herold et al., Innere Medizin 2017, (2017)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.