CANDESARTAN STADA 8 mg Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09443130
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 56 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 8 mg
- Marke:
- CANDESARTAN
- Hersteller:
- STADAPHARM GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu niedrigem Blutdruck und Schwindel kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bluthochdruck:
Bluthochdruck - Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Bluthochdruck: Für Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Herzschwäche: Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Herzschwäche: Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Herzschwäche: Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Herzschwäche - Behandlungsbeginn:
Herzschwäche - Folgebehandlung: Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bestimmt.
Herzschwäche - Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck
- Sehr schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz mit LVEF<40%)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff erweitert indirekt die Blutgefäße. Bei Bluthochdruck bewirkt der Wirkstoff eine dosisabhängige, lang anhaltende Senkung des Blutdrucks. Um das zu erreichen, blockiert er im Körper die Bindungsstellen von Botenstoffen, so genannte Angiotensin-Rezeptoren.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Infektionen der oberen und unteren Atemwege
- Niedriger Blutdruck
- Nierenfunktionsstörungen bis zum Nierenversagen
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Einschränkung der Leberfunktion
- Stauung der Gallenflüssigkeit, wenn z.B. die Gallenwege verstopft sind.
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer - (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Verengung einer Herzklappe der linken Herzhälfte (Mitral- bzw. Aortenklappe)
- Ischämische Kardiomyopathie (Herzmuskelschwäche nach Herzinfarkt)
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Verengung einer Nierenarterie, wodurch die Durchblutung der Niere eingeschränkt ist
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Dialyse
- Überproduktion von Aldosteron in der Nebenniere
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
- Flüssigkeitsmangel
- Bevorstehende größere Operation
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Als alleinige Behandlung und in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Aliskiren hemifumarat Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vor allem bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion vermehrt auftreten wie beispielsweise Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Lähmungserscheinungen, Seh-, Sprachschwierigkeiten, akute Nierenfunktionsstörungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Unregelmäßigkeiten des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion dürfen die beiden Arzneimittel nicht miteinander kombinieren. Bei allen anderen Patienten sollte die Kombination dieser Arzneimittel mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit:
-Diabetes mellitus
-eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche, Veränderungen des Herzschlags, Benommenheit, Schwindel oder Schädigungen der Nieren.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Captopril Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche, Veränderungen des Herzschlags, Benommenheit, Schwindel oder Schädigungen der Nieren.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Racecadotril Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Die Kombination beider Arzneimittel kann möglicherweise das Risiko für allergische Reaktionen erhöhen. Symptome dafür sind polsterartige, pralle Schwellungen an Händen, Füßen oder im Gesicht oder Rachen, insbesondere der Lippen und der Zunge, bis hin zu schweren Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Auf Symptome einer allergischen Reaktion ist besonders zu achten. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Verlangsamung des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Lithiumcarbonat Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise verstärkter Harndrang, großer Durst, Durchfall, Erbrechen, Muskelschwäche oder Muskelzuckungen, Zittern, Koordinations-, Konzentrations- oder Sprachstörungen, Verwirrtheit, Schwindel, Müdigkeit, Ohrgeräusche oder Ohnmachtsanfälle vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Durchfall
~i- Herzschwäche
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigungen der Nieren kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
~i- Bluthochdruck
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Sulfamethoxazol mit Trimethoprim Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Spironolacton Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bereits ein anderes Arzneimittel einnehmen und dieses Arzneimittel neu verordnet bekommen haben, kann es in Einzelfällen zu Beginn der Behandlung zu einer übermäßig starken blutdrucksenkenden Wirkung kommen. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel in bestimmten Fällen verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Eplerenon Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat Sacubitril und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen von einem anderen Arzneimittel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel mehrmals täglich einnehmen, kann bei Kombination der Arzneimittel die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Es sind in der Regel keine Maßnahmen erforderlich, die über das Beobachten des Allgemeinbefindens hinausgehen. Wenn Sie ein anderes Arzneimittel dauerhaft mehrmals täglich einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amilorid hydrochlorid-2-Wasser Bendroflumethiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Drospirenon Hydrochlorothiazid 2. Phase: Estradiol 0,5-Wasser Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydrochlorothiazid Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel mehrmals täglich einnehmen, kann bei Kombination der Arzneimittel die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über einen längeren Zeitraum miteinander kombinieren oder wenn Sie besonders von dieser Wechselwirkung betroffen sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Hydrochlorothiazid Ciclosporin Amlodipin besilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Was ist das? - Definition Bei Herzschwäche kann das Herz nicht mehr genug Blut pumpen. Betroffene leiden an sinkender körperlicher Belastbarkeit.
Krankheitsbild
Bei Herzschwäche, fachlich als Herzinsuffizienz bezeichnet, kann das Herz nicht mehr genug Blut pumpen. Entweder ist der Herzmuskel dafür zu schwach und/oder das Herz ist zu steif, um sich vor dem Herzschlag richtig mit Blut zu füllen.
Befördert in der Folge die linke Herzkammer zu wenig Blut in den Körperkreislauf, bleiben die Muskeln und Organe wie Magen, Leber, Nieren oder Gehirn unterversorgt. Arbeitet die rechte Herzkammer nicht richtig, gelangt nicht mehr genug Blut in den Lungenkreislauf. Oft liegt eine nachlassende Pumpleistung der linken und der rechten Herzkammer vor, es kann sich aber auch eine isolierte Links- oder Rechtsherzschwäche entwickeln.
Symptome/Verlauf
Als Folge einer Herzschwäche kommt es je nach Ausprägung zu Beschwerden wie Luftnot oder Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen) im Gewebe, vor allem in den Beinen, womöglich auch im Bauchbereich oder gar in der Lunge. Zudem lässt die körperliche Leistungsfähigkeit nach, man ermüdet rasch. Mit den sogenannten NYHA-Stadien (NYHA für New York Heart Association) bezeichnen Ärzte das Ausmaß einer Herzschwäche.
- -NYHA-Stadium I: Es gibt noch keine körperliche Einschränkung durch die Herzschwäche. Alltägliche körperliche Belastungen bereiten keine Beschwerden.
- -NYHA-Stadium II: Es liegt eine Herzschwäche mit leichter Einschränkung vor
- noch ohne Beschwerden in Ruhe oder bei geringer Anstrengung. Atemnot oder Herzrhythmusstörungen treten aber bei körperlicher Belastung wie etwa Treppensteigen auf.
- -NYHA-Stadium III: Es besteht eine deutlichere Einschränkung, aber noch nicht in Ruhe. Beschwerden wie Atemnot oder Herzrhythmusstörungen machen sich jedoch schon bei geringer Belastung wie Spazierengehen bemerkbar.
- -NYHA-Stadium IV: Hier bestehen Beschwerden durch die Herzschwäche sowohl bei Belastung als auch in Ruhe. Die Betroffenen sind teils bettlägerig.
Weitere mögliche Symptome einer Herzschwäche sind ein beschleunigter Atem, ein schnellerer Herzschlag, Schwindelgefühle oder vermehrter nächtlicher Harndrang.
Eine Herzschwäche entwickelt sich je nach Ursache chronisch über Jahre oder als akutes Ereignis.
Folgen/Komplikationen
Durch eine Herzschwäche sinkt mit der Zeit die körperliche Leistungsfähigkeit. Belastungen führen immer rascher zu Atemnot, bis sie sogar in Ruhe auftritt. Es kann zu Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern oder zu Wasseransammlungen etwa in den Beinen oder sogar in der Lunge kommen.
Es ist möglich, dass sich eine lange kontrollierbare chronische Herzschwäche aus unterschiedlichen Gründen akut so sehr verschlechtert, dass Lebensgefahr durch Herzversagen droht. Zudem kann eine bedrohliche Herzschwäche aufgrund unterschiedlicher Faktoren plötzlich neu auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Herzschwäche ist eine Folge verschiedenster das Herz beeinträchtigender Erkrankungen. Mögliche Ursachen der sich langsam entwickelnden, chronischen Herzschwäche: ein unerkannter oder schlecht eingestellter Bluthochdruck, durch den sich der Herzmuskel verändert, eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels durch Arteriosklerose, Vernarbungen sowie Umbauprozesse im Herz nach einem Infarkt oder nicht mehr richtig arbeitende Herzklappen. Tritt die Herzschwäche plötzlich auf, dann oft wegen eines schweren Herzinfarktes. Als andere mögliche Ursachen kommen unter anderem die Entgleisung einer bestehenden chronischen Herzschwäche, schwere Herzrhythmusstörungen oder Herzmuskelentzündungen infrage - möglicherweise auch eine Lungenembolie, die es der rechten Herzkammer erschwert, Blut in den Lungenkreislauf zu pumpen.
Das Risiko für eine Herzschwäche steigern vor allem Faktoren, die zu Arteriosklerose in den das Herz versorgenden Blutgefäßen beitragen (Koronare Herzkrankheit). Solche Risikofaktoren sind unter anderem Bluthochdruck, ungünstige Blutfettwerte, Diabetes, Bewegungsmangel oder Rauchen.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wichtig ist, Risikofaktoren für Arteriosklerose abzubauen. Dazu trägt unter anderem eine gesunde Ernährung bei. Bei Herzschwäche kann eine Beschränkung und optimale Verteilung der Trinkmenge über den Tag erforderlich sein, das muss man mit dem Arzt besprechen. Zudem sollte die Ernährung wenig Kochsalz enthalten. Entlastend für Herz und Kreislauf ist auch der Abbau von Übergewicht.
Außerdem gilt es regemäßig körperlich aktiv zu sein, zur Vorsorge, aber auch bei bestehender Herzschwäche. Mit den behandelnden Ärzten müssen Patienten mit Herzschwäche zuvor absprechen, welche Sportarten und Belastungen unbedenklich sind. Herzsportgruppen sind empfehlenswert. Wichtig grundsätzlich: die mit dem Arzt abgesprochenen Kontrolltermine einhalten und bei sich akut verschlechternden Beschwerden, etwa plötzlichen, anhaltenden Schmerzen und Brennen in der Brust sowie plötzlich auftretender Atemnot, den Notarzt zu rufen.
Was der Arzt tun kann:
Ärztliche Unterstützung erfordert unter anderem die Behandlung von Risikofaktoren für eine Koronare Herzkrankheit, die unbehandelt Herzschwäche begünstigt. Kardiologinnen und Kardiologen können zudem die Diagnose Herzschwäche stellen. Dazu erfassen sie Symptome, erheben einige Blutwerte und führen Untersuchungen mittels EKG (Herzstromkurven), Ultraschall und bei Bedarf eine Röntgenuntersuchung der Brust durch.
Bei bestehender Herzschwäche kommen vor allem Medikamente zum Einsatz. Je nach Bedarf verordnen Ärztinnen und Ärzte Mittel, die den Blutdruck senken, die Flüssigkeitsausscheidung fördern, den Einfluss von Stress auf das Herz mindern und ungünstigen Umbauvorgängen im Herz entgegenwirken. Zudem sollte ein bestehender Eisenmangel behandelt werden. Herzrhythmusstörungen können durch Medikamente, Ablationsverfahren (Vorhofflimmern) oder implantierbare Schrittmacher/Defibrillatoren behandelt werden. Bei extremer Verschlechterung der Herzschwäche hilft womöglich ein Herzunterstützungssystem oder eine Herztransplantation.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - Kellnhauser, Thiemes Pflege, (2009), 11. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09443130
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 56 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 8 mg
- Marke:
- CANDESARTAN
- Hersteller:
- STADAPHARM GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu niedrigem Blutdruck und Schwindel kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Bluthochdruck:
Bluthochdruck - Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Bluthochdruck: Für Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Herzschwäche: Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
Herzschwäche: Für die einzelnen Dosierungsschritte stehen Arzneimittel mit verschiedenen Wirkstoffstärken zur Verfügung.
Herzschwäche: Abhängig von Ihrer Erkrankung und dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel von Ihrem Arzt in der Regel folgendermaßen dosiert:
Herzschwäche - Behandlungsbeginn:
Herzschwäche - Folgebehandlung: Die Dosierung wird von Ihrem Arzt bestimmt.
Herzschwäche - Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 4 Tabletten pro Tag erhöht werden.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck
- Sehr schwere Herzschwäche (Herzinsuffizienz mit LVEF<40%)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff erweitert indirekt die Blutgefäße. Bei Bluthochdruck bewirkt der Wirkstoff eine dosisabhängige, lang anhaltende Senkung des Blutdrucks. Um das zu erreichen, blockiert er im Körper die Bindungsstellen von Botenstoffen, so genannte Angiotensin-Rezeptoren.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Infektionen der oberen und unteren Atemwege
- Niedriger Blutdruck
- Nierenfunktionsstörungen bis zum Nierenversagen
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere Einschränkung der Leberfunktion
- Stauung der Gallenflüssigkeit, wenn z.B. die Gallenwege verstopft sind.
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herzmuskelerkrankung mit starker Verdickung und Einengung der Herzkammer - (Hypertrophe Kardiomyopathie)
- Verengung einer Herzklappe der linken Herzhälfte (Mitral- bzw. Aortenklappe)
- Ischämische Kardiomyopathie (Herzmuskelschwäche nach Herzinfarkt)
- Durchblutungsstörung der Hirngefäße
- Verengung einer Nierenarterie, wodurch die Durchblutung der Niere eingeschränkt ist
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Dialyse
- Überproduktion von Aldosteron in der Nebenniere
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Erhöhte Kaliumwerte
- Flüssigkeitsmangel
- Bevorstehende größere Operation
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Als alleinige Behandlung und in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vor allem bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion vermehrt auftreten wie beispielsweise Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Lähmungserscheinungen, Seh-, Sprachschwierigkeiten, akute Nierenfunktionsstörungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Unregelmäßigkeiten des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion dürfen die beiden Arzneimittel nicht miteinander kombinieren. Bei allen anderen Patienten sollte die Kombination dieser Arzneimittel mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit:
-Diabetes mellitus
-eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche, Veränderungen des Herzschlags, Benommenheit, Schwindel oder Schädigungen der Nieren.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche, Veränderungen des Herzschlags, Benommenheit, Schwindel oder Schädigungen der Nieren.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Die Kombination beider Arzneimittel kann möglicherweise das Risiko für allergische Reaktionen erhöhen. Symptome dafür sind polsterartige, pralle Schwellungen an Händen, Füßen oder im Gesicht oder Rachen, insbesondere der Lippen und der Zunge, bis hin zu schweren Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Auf Symptome einer allergischen Reaktion ist besonders zu achten. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Verlangsamung des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise verstärkter Harndrang, großer Durst, Durchfall, Erbrechen, Muskelschwäche oder Muskelzuckungen, Zittern, Koordinations-, Konzentrations- oder Sprachstörungen, Verwirrtheit, Schwindel, Müdigkeit, Ohrgeräusche oder Ohnmachtsanfälle vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Durchfall
~i- Herzschwäche
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigungen der Nieren kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
~i- Bluthochdruck
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bereits ein anderes Arzneimittel einnehmen und dieses Arzneimittel neu verordnet bekommen haben, kann es in Einzelfällen zu Beginn der Behandlung zu einer übermäßig starken blutdrucksenkenden Wirkung kommen. Starker Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel können auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel in bestimmten Fällen verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörung
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen von einem anderen Arzneimittel auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel mehrmals täglich einnehmen, kann bei Kombination der Arzneimittel die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Es sind in der Regel keine Maßnahmen erforderlich, die über das Beobachten des Allgemeinbefindens hinausgehen. Wenn Sie ein anderes Arzneimittel dauerhaft mehrmals täglich einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel mehrmals täglich einnehmen, kann bei Kombination der Arzneimittel die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über einen längeren Zeitraum miteinander kombinieren oder wenn Sie besonders von dieser Wechselwirkung betroffen sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen der Herzaktivität.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
Was ist das? - Definition Bei Herzschwäche kann das Herz nicht mehr genug Blut pumpen. Betroffene leiden an sinkender körperlicher Belastbarkeit.
Krankheitsbild
Bei Herzschwäche, fachlich als Herzinsuffizienz bezeichnet, kann das Herz nicht mehr genug Blut pumpen. Entweder ist der Herzmuskel dafür zu schwach und/oder das Herz ist zu steif, um sich vor dem Herzschlag richtig mit Blut zu füllen.
Befördert in der Folge die linke Herzkammer zu wenig Blut in den Körperkreislauf, bleiben die Muskeln und Organe wie Magen, Leber, Nieren oder Gehirn unterversorgt. Arbeitet die rechte Herzkammer nicht richtig, gelangt nicht mehr genug Blut in den Lungenkreislauf. Oft liegt eine nachlassende Pumpleistung der linken und der rechten Herzkammer vor, es kann sich aber auch eine isolierte Links- oder Rechtsherzschwäche entwickeln.
Symptome/Verlauf
Als Folge einer Herzschwäche kommt es je nach Ausprägung zu Beschwerden wie Luftnot oder Flüssigkeitseinlagerungen (Ödemen) im Gewebe, vor allem in den Beinen, womöglich auch im Bauchbereich oder gar in der Lunge. Zudem lässt die körperliche Leistungsfähigkeit nach, man ermüdet rasch. Mit den sogenannten NYHA-Stadien (NYHA für New York Heart Association) bezeichnen Ärzte das Ausmaß einer Herzschwäche.
- -NYHA-Stadium I: Es gibt noch keine körperliche Einschränkung durch die Herzschwäche. Alltägliche körperliche Belastungen bereiten keine Beschwerden.
- -NYHA-Stadium II: Es liegt eine Herzschwäche mit leichter Einschränkung vor
- noch ohne Beschwerden in Ruhe oder bei geringer Anstrengung. Atemnot oder Herzrhythmusstörungen treten aber bei körperlicher Belastung wie etwa Treppensteigen auf.
- -NYHA-Stadium III: Es besteht eine deutlichere Einschränkung, aber noch nicht in Ruhe. Beschwerden wie Atemnot oder Herzrhythmusstörungen machen sich jedoch schon bei geringer Belastung wie Spazierengehen bemerkbar.
- -NYHA-Stadium IV: Hier bestehen Beschwerden durch die Herzschwäche sowohl bei Belastung als auch in Ruhe. Die Betroffenen sind teils bettlägerig.
Weitere mögliche Symptome einer Herzschwäche sind ein beschleunigter Atem, ein schnellerer Herzschlag, Schwindelgefühle oder vermehrter nächtlicher Harndrang.
Eine Herzschwäche entwickelt sich je nach Ursache chronisch über Jahre oder als akutes Ereignis.
Folgen/Komplikationen
Durch eine Herzschwäche sinkt mit der Zeit die körperliche Leistungsfähigkeit. Belastungen führen immer rascher zu Atemnot, bis sie sogar in Ruhe auftritt. Es kann zu Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern oder zu Wasseransammlungen etwa in den Beinen oder sogar in der Lunge kommen.
Es ist möglich, dass sich eine lange kontrollierbare chronische Herzschwäche aus unterschiedlichen Gründen akut so sehr verschlechtert, dass Lebensgefahr durch Herzversagen droht. Zudem kann eine bedrohliche Herzschwäche aufgrund unterschiedlicher Faktoren plötzlich neu auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Herzschwäche ist eine Folge verschiedenster das Herz beeinträchtigender Erkrankungen. Mögliche Ursachen der sich langsam entwickelnden, chronischen Herzschwäche: ein unerkannter oder schlecht eingestellter Bluthochdruck, durch den sich der Herzmuskel verändert, eine verminderte Durchblutung des Herzmuskels durch Arteriosklerose, Vernarbungen sowie Umbauprozesse im Herz nach einem Infarkt oder nicht mehr richtig arbeitende Herzklappen. Tritt die Herzschwäche plötzlich auf, dann oft wegen eines schweren Herzinfarktes. Als andere mögliche Ursachen kommen unter anderem die Entgleisung einer bestehenden chronischen Herzschwäche, schwere Herzrhythmusstörungen oder Herzmuskelentzündungen infrage - möglicherweise auch eine Lungenembolie, die es der rechten Herzkammer erschwert, Blut in den Lungenkreislauf zu pumpen.
Das Risiko für eine Herzschwäche steigern vor allem Faktoren, die zu Arteriosklerose in den das Herz versorgenden Blutgefäßen beitragen (Koronare Herzkrankheit). Solche Risikofaktoren sind unter anderem Bluthochdruck, ungünstige Blutfettwerte, Diabetes, Bewegungsmangel oder Rauchen.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wichtig ist, Risikofaktoren für Arteriosklerose abzubauen. Dazu trägt unter anderem eine gesunde Ernährung bei. Bei Herzschwäche kann eine Beschränkung und optimale Verteilung der Trinkmenge über den Tag erforderlich sein, das muss man mit dem Arzt besprechen. Zudem sollte die Ernährung wenig Kochsalz enthalten. Entlastend für Herz und Kreislauf ist auch der Abbau von Übergewicht.
Außerdem gilt es regemäßig körperlich aktiv zu sein, zur Vorsorge, aber auch bei bestehender Herzschwäche. Mit den behandelnden Ärzten müssen Patienten mit Herzschwäche zuvor absprechen, welche Sportarten und Belastungen unbedenklich sind. Herzsportgruppen sind empfehlenswert. Wichtig grundsätzlich: die mit dem Arzt abgesprochenen Kontrolltermine einhalten und bei sich akut verschlechternden Beschwerden, etwa plötzlichen, anhaltenden Schmerzen und Brennen in der Brust sowie plötzlich auftretender Atemnot, den Notarzt zu rufen.
Was der Arzt tun kann:
Ärztliche Unterstützung erfordert unter anderem die Behandlung von Risikofaktoren für eine Koronare Herzkrankheit, die unbehandelt Herzschwäche begünstigt. Kardiologinnen und Kardiologen können zudem die Diagnose Herzschwäche stellen. Dazu erfassen sie Symptome, erheben einige Blutwerte und führen Untersuchungen mittels EKG (Herzstromkurven), Ultraschall und bei Bedarf eine Röntgenuntersuchung der Brust durch.
Bei bestehender Herzschwäche kommen vor allem Medikamente zum Einsatz. Je nach Bedarf verordnen Ärztinnen und Ärzte Mittel, die den Blutdruck senken, die Flüssigkeitsausscheidung fördern, den Einfluss von Stress auf das Herz mindern und ungünstigen Umbauvorgängen im Herz entgegenwirken. Zudem sollte ein bestehender Eisenmangel behandelt werden. Herzrhythmusstörungen können durch Medikamente, Ablationsverfahren (Vorhofflimmern) oder implantierbare Schrittmacher/Defibrillatoren behandelt werden. Bei extremer Verschlechterung der Herzschwäche hilft womöglich ein Herzunterstützungssystem oder eine Herztransplantation.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011) - Kellnhauser, Thiemes Pflege, (2009), 11. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.