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Pharmazeutische Informationen
Überzogene Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04509574
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Überzogene Tabletten)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Marke:
- CAPVAL
- Hersteller:
- INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Bei Fortbestehen des Hustens über 2 Wochen hinaus sollte eine weitere Abklärung durch den Arzt erfolgen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Reizhusten
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff beruhigt den Hustenreiz, indem er eine Entspannung der Bronchien erwirkt.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Benommenheit
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Bauchschmerzen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Nesselausschlag
- - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Husten mit starker Schleimbildung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 6 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ambroxol hydrochlorid Acetylcystein Bromhexin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnte das Abhusten von Schleim in den Atemwegen beeinträchtigt sein.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Hierbei sollte tagsüber ein anderes Arzneimittel und vor dem Schlafengehen dieses Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wenn sie dieses Arzneimittel als Schmerzmittel erhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Baldrian-Tinktur Kamillenblüten-Fluidextrakt Kamillenblüten-Extrakt (1:4,0-4,5); Auszugsmittel: Ethanol Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) Guaifenesin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit oder Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Erkältung: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
Was ist das? - Definition Eine Erkältung ist eine meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege. Sie betrifft vor allem Nase, Rachen und Bronchien und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder deutlich häufiger. Die Beschwerden sind unangenehm, klingen aber meist nach einigen Tagen wieder ab.
Krankheitsbild
Eine Erkältung ist keine "echte" Grippe, sondern eine durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich über mehrere Tage. Anders als bei der Influenza treten hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl selten auf. Die häufigsten Erreger sind Rhinoviren, daneben auch Adeno-, Corona-, RS- und Parainfluenzaviren. Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- -Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden
- -Schnupfen oder verstopfte Nase
- -Husten (anfangs trocken, später mit Auswurf)
- -Heiserkeit, belegte Stimme
- -Kopf- und Gliederschmerzen
- -Frösteln, Abgeschlagenheit
- -leichtes Fieber (selten über 38,5 Grad Celsius)
Der Verlauf gliedert sich in drei Phasen:
- -1. Anfangsphase: Halskratzen, Niesen, Frösteln
- -2. Hauptphase: Schnupfen, Husten, allgemeines Krankheitsgefühl
- -3. Abklingen: Schleimiger Husten, Müdigkeit
In der Regel dauert eine Erkältung sieben bis zehn Tage. Bei anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine Erkältung harmlos. Komplikationen entstehen, wenn zum Beispiel zusätzlich Bakterien die Schleimhäute besiedeln. Mögliche Folgen:
- -Nebenhöhlenentzündung
- -Mittelohrentzündung (besonders bei Kindern)
- -Bronchitis oder Lungenentzündung
- -In seltenen Fällen: Herzmuskelentzündung
Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern. Sie besitzen ein erhöhtes Risiko für Fieberkrämpfe, Atemnot oder eine Mittelohrentzündung. Für Sie eignen sich auch nicht alle Medikamente, etwa wenn sie ätherische Öle Kampfer, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten. Bei Schwangeren sind einige Medikamente, die Erkältungsbeschwerden bekämpfen, nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Ein Arztbesuch ist nötig bei:
- -Fieber über 38,5 Grad Celsius
- -Atemnot, Husten oder andere Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten
- -auffälligem Verhalten bei Kindern oder Trinkschwäche
Ursachen/Risikofaktoren
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst. Es gibt zwei häufige Übertragungswege. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen sie beim Husten, Niesen oder Sprechen von einer Person zu anderen. Bei einer Schmierinfektion übertragen sich die Erreger über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Erkältung zu erkranken:
- trockene Heizungsluft
- -Unterkühlung
- -Vitaminmangel
- -geschwächtes Immunsystem
Vorbeugung:
- -Hände regelmäßig waschen
- -Abstand zu Erkrankten halten
- -in die Armbeuge niesen
- -Räume regelmäßig lüften
- -gesunde Ernährung
- -Bewegung und Schlaf
Die jährliche Grippeimpfung schützt zwar nicht direkt vor Erkältungsviren, kann aber schwere Verläufe durch eine zusätzliche Influenzainfektion verhindern.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Untersuchung zur Abgrenzung von Grippe oder bakteriellen Infektionen. Bei Komplikationen: Antibiotika oder weitere Diagnostik. Beratung zu geeigneten Medikamenten, besonders bei Kindern oder Schwangeren.
Was man selbst tun kann:
- -viel trinken
- -sich schonen
- -Nasenspray, Hustenlöser, Halsschmerzmittel gezielt einsetzen
- -Inhalationen und frische Luft nutzen
- -Bei leichtem Fieber: Wadenwickel oder fiebersenkende Arzneimittel
Grenzen der Selbstbehandlung:
Wenn Beschwerden länger als zehn Tage bestehen, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Atemnot hinzukommt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch bei kleinen Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
Die Apotheke berät bei der Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Das gilt vor allem für besonders sensible Patientengruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.
Bearbeitungsstand: 13.04.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Husten
Was ist das? - Definition Husten ist ein Schutzreflex des Körpers, der die Atemwege von Schleim, Fremdkörpern oder Reizstoffen befreien soll. Er kann akut, subakut oder chronisch auftreten und ist meist ein Begleitsymptom anderer Erkrankungen.
Krankheitsbild
Hinter Husten steck kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom. Er kann trocken oder produktiv sein und tritt häufig bei Infektionen der Atemwege auf. Akuter Husten dauert weniger als drei Wochen und ist meist viral bedingt. Subakuter Husten hält drei bis acht Wochen an und entsteht oft nach einem Infekt. Chronischer Husten dauert länger als acht Wochen und kann auf Erkrankungen wie Asthma, COPD oder die Refluxkrankheit beziehungsweise Sodbrennen hinweisen. Auch Keuchhusten, Allergien oder eingeatmete Fremdkörper können Husten auslösen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- Trockener Reizhusten ohne Auswurf
- Produktiver Husten mit Schleimauswurf
- Kitzelndes oder kratzendes Gefühl im Rachen
- Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich
Ein akuter Husten beginnt oft mit Erkältungssymptomen und kann sich zu produktivem Husten entwickeln. Chronischer Husten kann zu Schlafstörungen, Harnverlust beim Husten oder sogar Ohnmacht führen. Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Langanhaltender Husten kann zu körperlichen und sozialen Belastungen führen. Mögliche Komplikationen sind Nasenbluten, Heiserkeit, Brustschmerzen, Hustenbedingte Ohnmacht, Verstärkung von Asthmaanfällen, Rippenbrüche durch starken Hustenstoß oder Luftansammlungen im Brustraum.
Ursachen/Risikofaktoren
Husten kann durch Infektionen der Atemwege, Allergien, Asthma, Rauchen, Schadstoffe, Refluxkrankheit, bestimmte Medikamente oder chronische Erkrankungen wie COPD ausgelöst werden. Auch trockene Luft, körperliche Anstrengung oder psychische Belastung kommen als Ursache in Frage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache schleimlösende oder hustenstillende Medikamente, auch auf Pflanzenbasis, ein. Bei bakteriellen Infekten kommen mitunter Antibiotika zum Einsatz. Bei chronischen Erkrankungen sind oft inhalative Therapien notwendig.
Das kann man selbst tun: Warme Getränke, Inhalationen, Brustwickeln und Ruhe lindern oft die Beschwerden. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Husten länger als drei Wochen anhält, Fieber, Atemnot oder blutiger Auswurf auftreten oder nächtlicher Husten den Schlaf stark beeinträchtigt.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Überzogene Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 04509574
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Überzogene Tabletten)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Marke:
- CAPVAL
- Hersteller:
- INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Bei Fortbestehen des Hustens über 2 Wochen hinaus sollte eine weitere Abklärung durch den Arzt erfolgen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Übelkeit und Erbrechen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Reizhusten
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-3 mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 1 Stunde)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff beruhigt den Hustenreiz, indem er eine Entspannung der Bronchien erwirkt.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Benommenheit
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Bauchschmerzen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Nesselausschlag
- - Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Husten mit starker Schleimbildung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 6 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb weniger Tage verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnte das Abhusten von Schleim in den Atemwegen beeinträchtigt sein.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Hierbei sollte tagsüber ein anderes Arzneimittel und vor dem Schlafengehen dieses Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wenn sie dieses Arzneimittel als Schmerzmittel erhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit oder Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Erkältung: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
Was ist das? - Definition Eine Erkältung ist eine meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege. Sie betrifft vor allem Nase, Rachen und Bronchien und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder deutlich häufiger. Die Beschwerden sind unangenehm, klingen aber meist nach einigen Tagen wieder ab.
Krankheitsbild
Eine Erkältung ist keine "echte" Grippe, sondern eine durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich über mehrere Tage. Anders als bei der Influenza treten hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl selten auf. Die häufigsten Erreger sind Rhinoviren, daneben auch Adeno-, Corona-, RS- und Parainfluenzaviren. Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- -Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden
- -Schnupfen oder verstopfte Nase
- -Husten (anfangs trocken, später mit Auswurf)
- -Heiserkeit, belegte Stimme
- -Kopf- und Gliederschmerzen
- -Frösteln, Abgeschlagenheit
- -leichtes Fieber (selten über 38,5 Grad Celsius)
Der Verlauf gliedert sich in drei Phasen:
- -1. Anfangsphase: Halskratzen, Niesen, Frösteln
- -2. Hauptphase: Schnupfen, Husten, allgemeines Krankheitsgefühl
- -3. Abklingen: Schleimiger Husten, Müdigkeit
In der Regel dauert eine Erkältung sieben bis zehn Tage. Bei anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine Erkältung harmlos. Komplikationen entstehen, wenn zum Beispiel zusätzlich Bakterien die Schleimhäute besiedeln. Mögliche Folgen:
- -Nebenhöhlenentzündung
- -Mittelohrentzündung (besonders bei Kindern)
- -Bronchitis oder Lungenentzündung
- -In seltenen Fällen: Herzmuskelentzündung
Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern. Sie besitzen ein erhöhtes Risiko für Fieberkrämpfe, Atemnot oder eine Mittelohrentzündung. Für Sie eignen sich auch nicht alle Medikamente, etwa wenn sie ätherische Öle Kampfer, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten. Bei Schwangeren sind einige Medikamente, die Erkältungsbeschwerden bekämpfen, nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Ein Arztbesuch ist nötig bei:
- -Fieber über 38,5 Grad Celsius
- -Atemnot, Husten oder andere Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten
- -auffälligem Verhalten bei Kindern oder Trinkschwäche
Ursachen/Risikofaktoren
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst. Es gibt zwei häufige Übertragungswege. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen sie beim Husten, Niesen oder Sprechen von einer Person zu anderen. Bei einer Schmierinfektion übertragen sich die Erreger über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Erkältung zu erkranken:
- trockene Heizungsluft
- -Unterkühlung
- -Vitaminmangel
- -geschwächtes Immunsystem
Vorbeugung:
- -Hände regelmäßig waschen
- -Abstand zu Erkrankten halten
- -in die Armbeuge niesen
- -Räume regelmäßig lüften
- -gesunde Ernährung
- -Bewegung und Schlaf
Die jährliche Grippeimpfung schützt zwar nicht direkt vor Erkältungsviren, kann aber schwere Verläufe durch eine zusätzliche Influenzainfektion verhindern.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Untersuchung zur Abgrenzung von Grippe oder bakteriellen Infektionen. Bei Komplikationen: Antibiotika oder weitere Diagnostik. Beratung zu geeigneten Medikamenten, besonders bei Kindern oder Schwangeren.
Was man selbst tun kann:
- -viel trinken
- -sich schonen
- -Nasenspray, Hustenlöser, Halsschmerzmittel gezielt einsetzen
- -Inhalationen und frische Luft nutzen
- -Bei leichtem Fieber: Wadenwickel oder fiebersenkende Arzneimittel
Grenzen der Selbstbehandlung:
Wenn Beschwerden länger als zehn Tage bestehen, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Atemnot hinzukommt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch bei kleinen Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
Die Apotheke berät bei der Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Das gilt vor allem für besonders sensible Patientengruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.
Bearbeitungsstand: 13.04.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Husten
Was ist das? - Definition Husten ist ein Schutzreflex des Körpers, der die Atemwege von Schleim, Fremdkörpern oder Reizstoffen befreien soll. Er kann akut, subakut oder chronisch auftreten und ist meist ein Begleitsymptom anderer Erkrankungen.
Krankheitsbild
Hinter Husten steck kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom. Er kann trocken oder produktiv sein und tritt häufig bei Infektionen der Atemwege auf. Akuter Husten dauert weniger als drei Wochen und ist meist viral bedingt. Subakuter Husten hält drei bis acht Wochen an und entsteht oft nach einem Infekt. Chronischer Husten dauert länger als acht Wochen und kann auf Erkrankungen wie Asthma, COPD oder die Refluxkrankheit beziehungsweise Sodbrennen hinweisen. Auch Keuchhusten, Allergien oder eingeatmete Fremdkörper können Husten auslösen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- Trockener Reizhusten ohne Auswurf
- Produktiver Husten mit Schleimauswurf
- Kitzelndes oder kratzendes Gefühl im Rachen
- Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich
Ein akuter Husten beginnt oft mit Erkältungssymptomen und kann sich zu produktivem Husten entwickeln. Chronischer Husten kann zu Schlafstörungen, Harnverlust beim Husten oder sogar Ohnmacht führen. Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Langanhaltender Husten kann zu körperlichen und sozialen Belastungen führen. Mögliche Komplikationen sind Nasenbluten, Heiserkeit, Brustschmerzen, Hustenbedingte Ohnmacht, Verstärkung von Asthmaanfällen, Rippenbrüche durch starken Hustenstoß oder Luftansammlungen im Brustraum.
Ursachen/Risikofaktoren
Husten kann durch Infektionen der Atemwege, Allergien, Asthma, Rauchen, Schadstoffe, Refluxkrankheit, bestimmte Medikamente oder chronische Erkrankungen wie COPD ausgelöst werden. Auch trockene Luft, körperliche Anstrengung oder psychische Belastung kommen als Ursache in Frage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache schleimlösende oder hustenstillende Medikamente, auch auf Pflanzenbasis, ein. Bei bakteriellen Infekten kommen mitunter Antibiotika zum Einsatz. Bei chronischen Erkrankungen sind oft inhalative Therapien notwendig.
Das kann man selbst tun: Warme Getränke, Inhalationen, Brustwickeln und Ruhe lindern oft die Beschwerden. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Husten länger als drei Wochen anhält, Fieber, Atemnot oder blutiger Auswurf auftreten oder nächtlicher Husten den Schlaf stark beeinträchtigt.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.