CETIRIZIN STADA 10 mg Filmtabletten
4,05 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02246596
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 7 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- CETIRIZIN
- Hersteller:
- STADA Consumer Health Deutschland GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Durchfall, Schwindel, Schläfrigkeit und erhöhter Herzfrequenz kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
- Nesselausschlag
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hilft bei Allergien und stillt den Juckreiz. Er unterdrückt die Wirkung der körpereigenen Substanz Histamin und auch der Prostaglandine auf zweifache Weise: Erstens hemmt er die Ausschüttung der Stoffe aus den Mastzellen (spezielle Abwehrzellen) des Blutes und Gewebes; zweitens verdrängt er die Substanzen von ihren Bindungsstellen. Histamin und Prostaglandine spielen als Gewebshormone und Art Botenstoffe eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und allergischen Reaktionen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden
- Übelkeit
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Unruhe
- Rachenentzündung
- Mundtrockenheit
- Schnupfen
- Missempfindungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
- Epilepsie
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 10 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 20 × 42 × 96 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Betadex Pseudoephedrin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Baldrian-Tinktur Kamillenblüten-Fluidextrakt Betadex Kamillenblüten-Extrakt (1:4,0-4,5); Auszugsmittel: Ethanol Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, Benommenheit oder Konzentrationsstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Betadex Pseudoephedrin hydrochlorid und weitere
Allergische Bindehautentzündung
Was ist das? - Definition Eine allergische Bindehautentzündung ist eine nicht ansteckende Entzündung der Augenbindehaut, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben ausgelöst wird. Sie tritt meist beidseitig auf und kann saisonal oder ganzjährig vorkommen.
Krankheitsbild
Die allergische Bindehautentzündung entsteht, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe überempfindlich reagiert. Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die das Auge schützt. Bei Kontakt mit einem Allergen setzt der Körper entzündungsfördernde Stoffe wie Histamin frei. Das führt zu einer Reizung und Schwellung der Bindehaut. Die Erkrankung tritt oft zusammen mit anderen allergischen Beschwerden wie Heuschnupfen auf.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen meist kurz nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Typischerweise treten Juckreiz, Rötung und vermehrter Tränenfluss auf. Die Augen reagieren oft lichtempfindlich und fühlen sich gereizt an. Bei längerem Verlauf kann es zu einer chronischen Reizung kommen. Die Symptome treten häufig saisonal auf, etwa bei Pollenflug, können aber auch ganzjährig bestehen, wenn die Allergene ständig vorhanden sind.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft die allergische Bindehautentzündung harmlos. Dennoch kann starkes Reiben der Augen zu kleinen Verletzungen führen. In seltenen Fällen kommt es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion. Chronische Beschwerden können die Lebensqualität einschränken und zu Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen führen. Besonders bei Kindern kann die ständige Reizung belastend sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelsporen. Auch Kosmetika oder Augentropfen können eine allergische Reaktion hervorrufen. Menschen mit anderen Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma sind besonders gefährdet. Genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder trockene Raumluft können die Symptome verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann antiallergische Augentropfen mit bestimmten Wirkstoffen verschreiben. Dazu zählen Antihistaminika zur schnellen Linderung, Mastzellstabilisatoren zur Vorbeugung und Kortisonpräparate bei schwereren Verläufen.
Das kann man selbst tun: Den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden und die Augen beruhigen, etwa durch kühle Kompressen. Bei Letzteren keine Kamillenprodukte verwenden, da diese die allergische Bindehautentzündung noch verstärken können. Wenn die Beschwerden stark sind, länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Allergischer Schnupfen - Heuschnupfen
Was ist das? - Definition Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen - oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Krankheitsbild
Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen, oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesattacken
- Juckreiz an Nase, Augen oder Rachen
- Tränende, gerötete Augen
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
Die Symptome treten meist unmittelbar nach Kontakt mit den Auslösern auf. Bei starker Belastung können auch Husten, Atemnot oder Hautreaktionen hinzukommen. Unbehandelt kann sich die Allergie verschlimmern und auf die unteren Atemwege übergreifen. Man spricht dann vom Etagenwechsel.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter allergischer Schnupfen kann zu allergischem Asthma führen. Auch Kreuzallergien sind möglich, etwa gegen bestimmte Obstsorten oder Nüsse. Die Nase kann empfindlicher auf Reize wie kalte Luft oder Rauch reagieren. In schweren Fällen drohen chronische Entzündungen, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Eine frühzeitige Therapie kann diese Folgen meist verhindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser sind vor allem Pollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen wie Birke, Hasel oder Erle. Risikofaktoren sind genetische Veranlagung, häufige Atemwegsinfekte, Luftverschmutzung und übertriebene Hygiene in der Kindheit. Auch Stress und bestimmte Ernährungsgewohnheiten können das Allergierisiko erhöhen. Wer bereits andere Allergien hat, ist besonders gefährdet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er führt Allergietests durch, etwa auf der Haut oder per Blutuntersuchungen. Zur Behandlung kommen Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und bei Bedarf eine Hyposensibilisierung zum Einsatz. Hier erhalten Betroffene in symptomfreien Zeiten den Allergieauslöser erst in kleinen, dann in größeren Dosen gespritzt. In vielen Fällen mindert das auf Dauer die Symptome.
Das kann man selbst tun: Pollenschutzmaßnahmen wie Lüften zu pollenarmen Zeiten, Haarewaschen am Abend und Nasenduschen lindern die Beschwerden. Grenzen sind erreicht bei Atemnot, starkem Husten oder anhaltenden Beschwerden. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schnupfen
Was ist das? - Definition Hinter Schnupfen steckt oft eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch Viren oder Allergien ausgelöst wird. Sie führt zu einer laufenden oder verstopften Nase und kann akut oder chronisch verlaufen.
Krankheitsbild
Schnupfen tritt häufig im Rahmen einer Erkältung oder als allergische Reaktion auf. Die Nasenschleimhaut schwillt an und produziert vermehrt Sekret. Man unterscheidet zwischen akutem, chronischem, allergischem und reizstoffbedingtem Schnupfen. Auch anatomische Besonderheiten oder Medikamente können eine Rolle spielen.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesreiz, Juckreiz, Brennen in der Nase
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
- Tränende Augen, eingeschränkter Geruchssinn
Ein akuter Schnupfen beginnt meist mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl und kann bis zu neun Tage andauern. Chronischer Schnupfen kann über Wochen oder Monate bestehen und ist oft schwerer zu behandeln.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelter oder langanhaltender Schnupfen kann zu weiteren Erkrankungen führen wie eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, Mittelohrentzündung, Rachenentzündung oder Bronchitis. Auch Schlafstörungen und eingeschränkte Nasenatmung treten mitunter auf. Bei allergischem Schnupfen kann sich auf Dauer Asthma entwickeln. Nasenpolypen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand können die Beschwerden verstärken.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind Viren, Allergien, Reizstoffe, unerwünschte Nebenwirkungen bestimmter Medikamente und anatomische Besonderheiten. Auch hormonelle Veränderungen, Stress und trockene Luft können Schnupfen begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache abschwellende Nasensprays, Antihistaminika oder Antibiotika empfehlen. Bei anatomischen Problemen kann eine Operation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Mit Nasenspülungen, Inhalationen, viel Flüssigkeit und Ruhe lassen sich die Beschwerden lindern. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Symptome länger als zehn Tage bestehen, Fieber oder starke Schmerzen auftreten, abschwellend wirkende Nasensprays über längere Zeit verwendet wurden oder der Verdacht auf allergischen oder chronischen Schnupfen besteht.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02246596
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 7 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- CETIRIZIN
- Hersteller:
- STADA Consumer Health Deutschland GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Durchfall, Schwindel, Schläfrigkeit und erhöhter Herzfrequenz kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
- Nesselausschlag
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 6-12 Jahren, Einzeldosis: 1/2 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hilft bei Allergien und stillt den Juckreiz. Er unterdrückt die Wirkung der körpereigenen Substanz Histamin und auch der Prostaglandine auf zweifache Weise: Erstens hemmt er die Ausschüttung der Stoffe aus den Mastzellen (spezielle Abwehrzellen) des Blutes und Gewebes; zweitens verdrängt er die Substanzen von ihren Bindungsstellen. Histamin und Prostaglandine spielen als Gewebshormone und Art Botenstoffe eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Entzündungen und allergischen Reaktionen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden
- Übelkeit
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Unruhe
- Rachenentzündung
- Mundtrockenheit
- Schnupfen
- Missempfindungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Unwohlsein
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Neigung zu Krampfanfällen, wie bei:
- Epilepsie
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 10 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 20 × 42 × 96 mm
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, Benommenheit oder Konzentrationsstörungen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Allergische Bindehautentzündung
Was ist das? - Definition Eine allergische Bindehautentzündung ist eine nicht ansteckende Entzündung der Augenbindehaut, die durch eine Überreaktion des Immunsystems auf Allergene wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaubmilben ausgelöst wird. Sie tritt meist beidseitig auf und kann saisonal oder ganzjährig vorkommen.
Krankheitsbild
Die allergische Bindehautentzündung entsteht, wenn das Immunsystem auf eigentlich harmlose Stoffe überempfindlich reagiert. Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die das Auge schützt. Bei Kontakt mit einem Allergen setzt der Körper entzündungsfördernde Stoffe wie Histamin frei. Das führt zu einer Reizung und Schwellung der Bindehaut. Die Erkrankung tritt oft zusammen mit anderen allergischen Beschwerden wie Heuschnupfen auf.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden beginnen meist kurz nach dem Kontakt mit dem auslösenden Stoff und können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Typischerweise treten Juckreiz, Rötung und vermehrter Tränenfluss auf. Die Augen reagieren oft lichtempfindlich und fühlen sich gereizt an. Bei längerem Verlauf kann es zu einer chronischen Reizung kommen. Die Symptome treten häufig saisonal auf, etwa bei Pollenflug, können aber auch ganzjährig bestehen, wenn die Allergene ständig vorhanden sind.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft die allergische Bindehautentzündung harmlos. Dennoch kann starkes Reiben der Augen zu kleinen Verletzungen führen. In seltenen Fällen kommt es zu einer zusätzlichen bakteriellen Infektion. Chronische Beschwerden können die Lebensqualität einschränken und zu Schlafstörungen oder Konzentrationsproblemen führen. Besonders bei Kindern kann die ständige Reizung belastend sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben und Schimmelsporen. Auch Kosmetika oder Augentropfen können eine allergische Reaktion hervorrufen. Menschen mit anderen Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma sind besonders gefährdet. Genetische Veranlagung spielt ebenfalls eine Rolle. Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung oder trockene Raumluft können die Symptome verstärken.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann antiallergische Augentropfen mit bestimmten Wirkstoffen verschreiben. Dazu zählen Antihistaminika zur schnellen Linderung, Mastzellstabilisatoren zur Vorbeugung und Kortisonpräparate bei schwereren Verläufen.
Das kann man selbst tun: Den Kontakt mit dem Allergen zu vermeiden und die Augen beruhigen, etwa durch kühle Kompressen. Bei Letzteren keine Kamillenprodukte verwenden, da diese die allergische Bindehautentzündung noch verstärken können. Wenn die Beschwerden stark sind, länger anhalten oder sich verschlimmern, sollte man ärztliche Hilfe suchen.
Bearbeitungsstand: 16.12.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Allergischer Schnupfen - Heuschnupfen
Was ist das? - Definition Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen - oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Krankheitsbild
Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen, oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesattacken
- Juckreiz an Nase, Augen oder Rachen
- Tränende, gerötete Augen
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
Die Symptome treten meist unmittelbar nach Kontakt mit den Auslösern auf. Bei starker Belastung können auch Husten, Atemnot oder Hautreaktionen hinzukommen. Unbehandelt kann sich die Allergie verschlimmern und auf die unteren Atemwege übergreifen. Man spricht dann vom Etagenwechsel.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter allergischer Schnupfen kann zu allergischem Asthma führen. Auch Kreuzallergien sind möglich, etwa gegen bestimmte Obstsorten oder Nüsse. Die Nase kann empfindlicher auf Reize wie kalte Luft oder Rauch reagieren. In schweren Fällen drohen chronische Entzündungen, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Eine frühzeitige Therapie kann diese Folgen meist verhindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser sind vor allem Pollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen wie Birke, Hasel oder Erle. Risikofaktoren sind genetische Veranlagung, häufige Atemwegsinfekte, Luftverschmutzung und übertriebene Hygiene in der Kindheit. Auch Stress und bestimmte Ernährungsgewohnheiten können das Allergierisiko erhöhen. Wer bereits andere Allergien hat, ist besonders gefährdet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er führt Allergietests durch, etwa auf der Haut oder per Blutuntersuchungen. Zur Behandlung kommen Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und bei Bedarf eine Hyposensibilisierung zum Einsatz. Hier erhalten Betroffene in symptomfreien Zeiten den Allergieauslöser erst in kleinen, dann in größeren Dosen gespritzt. In vielen Fällen mindert das auf Dauer die Symptome.
Das kann man selbst tun: Pollenschutzmaßnahmen wie Lüften zu pollenarmen Zeiten, Haarewaschen am Abend und Nasenduschen lindern die Beschwerden. Grenzen sind erreicht bei Atemnot, starkem Husten oder anhaltenden Beschwerden. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schnupfen
Was ist das? - Definition Hinter Schnupfen steckt oft eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch Viren oder Allergien ausgelöst wird. Sie führt zu einer laufenden oder verstopften Nase und kann akut oder chronisch verlaufen.
Krankheitsbild
Schnupfen tritt häufig im Rahmen einer Erkältung oder als allergische Reaktion auf. Die Nasenschleimhaut schwillt an und produziert vermehrt Sekret. Man unterscheidet zwischen akutem, chronischem, allergischem und reizstoffbedingtem Schnupfen. Auch anatomische Besonderheiten oder Medikamente können eine Rolle spielen.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesreiz, Juckreiz, Brennen in der Nase
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
- Tränende Augen, eingeschränkter Geruchssinn
Ein akuter Schnupfen beginnt meist mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl und kann bis zu neun Tage andauern. Chronischer Schnupfen kann über Wochen oder Monate bestehen und ist oft schwerer zu behandeln.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelter oder langanhaltender Schnupfen kann zu weiteren Erkrankungen führen wie eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, Mittelohrentzündung, Rachenentzündung oder Bronchitis. Auch Schlafstörungen und eingeschränkte Nasenatmung treten mitunter auf. Bei allergischem Schnupfen kann sich auf Dauer Asthma entwickeln. Nasenpolypen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand können die Beschwerden verstärken.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind Viren, Allergien, Reizstoffe, unerwünschte Nebenwirkungen bestimmter Medikamente und anatomische Besonderheiten. Auch hormonelle Veränderungen, Stress und trockene Luft können Schnupfen begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache abschwellende Nasensprays, Antihistaminika oder Antibiotika empfehlen. Bei anatomischen Problemen kann eine Operation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Mit Nasenspülungen, Inhalationen, viel Flüssigkeit und Ruhe lassen sich die Beschwerden lindern. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Symptome länger als zehn Tage bestehen, Fieber oder starke Schmerzen auftreten, abschwellend wirkende Nasensprays über längere Zeit verwendet wurden oder der Verdacht auf allergischen oder chronischen Schnupfen besteht.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.