CILOXAN 3 mg/ml Ohrentropfen
20,88 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Ohrentropfen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02483161
- Darreichungsform:
- Ohrentropfen (Ohrentropfen)
- Packungsgröße:
- 5 ml
- Wirkstoffstärke:
- 3 mg
- Marke:
- CILOXAN
- Hersteller:
- NOVARTIS Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Es empfiehlt sich, die Tropfflasche ca. 1-2 Minuten zwischen den Handflächen zu erwärmen. Legen Sie sich auf die Seite mit dem erkrankten Ohr nach oben und nähern Sie die Tropferspitze dem äußeren Gehörgang. Drücken Sie mit dem Zeigefinger leicht auf den Flaschenboden, sodass sich jeweils ein Tropfen löst. Bleiben Sie nach der Anwendung noch ungefähr 1 Minute in der Seitenlage liegen. Wenn Sie beide Ohren mit Ohrentropfen behandeln, wiederholen sie den Vorgang am anderen Ohr.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Behandlungsdauer sollte nur unter ärztlicher Kontrolle mehr als 6 Tage andauern.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Falls das Einlegen eines Tampons in den Gehörgang erforderlich ist, kann für die erste Anwendung die Dosierung verdoppelt werden:
Anwendungsgebiete
- Gehörgangsentzündung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 1 Jahr, Einzeldosis: 3 Tropfen, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 4 Tropfen, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Personenkreis: Kinder ab 1 Jahr, Einzeldosis: 6 Tropfen, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 8 Tropfen, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und tötet bestimmte Bakterien ab, indem er deren Erbgut schädigt. Das Erbgut ist nicht nur für die Weitergabe von Informationen während der Vermehrung der Zellen wichtig, sondern speichert auch Informationen über die Funktion des Stoffwechsels und die Produktion von Zellbestandteilen. Wird das Erbgut geschädigt, so bricht der Stoffwechsel in der Bakterienzelle zusammen und sie stirbt.
Nebenwirkungen
- Weinen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Ohrenschmerzen
- Gefühl eines verstopften Ohres
- Ohrenjucken
- Ohrenfluss
- Entzündungsreaktionen der Haut
- Brennen am Verabreichungsort
- Fieber
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Allergische Reaktionen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- bei Raumtemperatur
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können Hautreizungen hervorrufen. In der Stillzeit nicht auf die Brust auftragen, da das Baby es mit der Milch aufnehmen könnte.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Ohrenschmerzen
Was ist das? - Definition Ohrenschmerzen sind ein häufiges Symptom, das durch Entzündungen, Infektionen oder andere Reizungen im Bereich des Ohres verursacht wird. Sie können plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln und betreffen Menschen jeden Alters. Die Schmerzen können stechend, dumpf oder pochend sein und verschiedene Ursachen haben, darunter Erkältungen, Druckveränderungen oder Verletzungen. Eine genaue Diagnose ist wichtig, um die richtige Behandlung einzuleiten.
Krankheitsbild
Ohrenschmerzen sind keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Sie können im äußeren Gehörgang, im Mittelohr oder seltener im Innenohr auftreten. Häufig verursachen Entzündungen die Beschwerden, etwa Bakterien oder Viren. Auch mechanische Reize wie ein Ohrenschmalzpfropf oder Fremdkörper können Schmerzen auslösen. Die Beschwerden reichen von leichtem Druckgefühl bis zu starken, stechenden Schmerzen. Besonders Kinder sind oft betroffen, meist durch eine Mittelohrentzündung.
Symptome/Verlauf
Die Schmerzen können einseitig oder beidseitig auftreten und sich als stechend, dumpf, ziehend oder pochend äußern. Oft treten sie im Zusammenhang mit Erkältungen auf. Weitere Symptome sind Hörminderung, Fieber, Schwindel, Druckgefühl im Ohr und manchmal Ausfluss. Bei Kindern kommen oft Unruhe, Weinen und Schlafstörungen hinzu. Ohrenschmerzen können plötzlich beginnen oder sich über Tage entwickeln. In manchen Fällen klingen sie von selbst ab, in anderen ist eine Behandlung nötig.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Ohrenschmerzen können zu ernsthaften Komplikationen führen. Dazu zählen Trommelfellverletzungen, Hörverlust, chronische Mittelohrentzündungen oder eine Ausbreitung der Infektion auf benachbarte Strukturen wie das Innenohr. In seltenen Fällen tritt sogar eine Gesichtsnervenlähmung auf, etwa bei Herpesinfektionen im Ohr.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind
- bakterielle oder virale Infektionen (z.?B. Erkältung, Grippe)
- Mittelohrentzündung
- Gehörgangsentzündung (Otitis externa)
- Druckveränderungen (Flugreisen, Tauchen)
- Fremdkörper im Ohr
- Ohrenschmalzpfropf
- Verletzungen durch Wattestäbchen oder Lärm
- Zahnprobleme oder Kieferfehlstellungen
- Mandelentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung
- Herpesinfektionen im Ohr
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Gegen die Beschwerden helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol, abschwellende Nasensprays und bei bakteriellen Infektionen Antibiotika. Spezielle Ohrentropfen können lokal entzündungshemmend wirken. Bei Fremdkörpern oder Trommelfellverletzungen ist eine ärztliche Entfernung oder Behandlung notwendig.
Was man selbst tun kann: Wärme (zum Beispiel Kirschkernkissen), Zwiebelsäckchen, Inhalationen und Ruhe lindern die Beschwerden. Auf Wattestäbchen generell verzichtet. Bei starken Schmerzen, Fieber über 38,5 Grad, Hörverlust, Ausfluss oder länger als zwei Tage anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangabe:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Ohrentropfen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02483161
- Darreichungsform:
- Ohrentropfen (Ohrentropfen)
- Packungsgröße:
- 5 ml
- Wirkstoffstärke:
- 3 mg
- Marke:
- CILOXAN
- Hersteller:
- NOVARTIS Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Es empfiehlt sich, die Tropfflasche ca. 1-2 Minuten zwischen den Handflächen zu erwärmen. Legen Sie sich auf die Seite mit dem erkrankten Ohr nach oben und nähern Sie die Tropferspitze dem äußeren Gehörgang. Drücken Sie mit dem Zeigefinger leicht auf den Flaschenboden, sodass sich jeweils ein Tropfen löst. Bleiben Sie nach der Anwendung noch ungefähr 1 Minute in der Seitenlage liegen. Wenn Sie beide Ohren mit Ohrentropfen behandeln, wiederholen sie den Vorgang am anderen Ohr.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die Behandlungsdauer sollte nur unter ärztlicher Kontrolle mehr als 6 Tage andauern.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Falls das Einlegen eines Tampons in den Gehörgang erforderlich ist, kann für die erste Anwendung die Dosierung verdoppelt werden:
Anwendungsgebiete
- Gehörgangsentzündung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 1 Jahr, Einzeldosis: 3 Tropfen, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 4 Tropfen, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Personenkreis: Kinder ab 1 Jahr, Einzeldosis: 6 Tropfen, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 8 Tropfen, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und tötet bestimmte Bakterien ab, indem er deren Erbgut schädigt. Das Erbgut ist nicht nur für die Weitergabe von Informationen während der Vermehrung der Zellen wichtig, sondern speichert auch Informationen über die Funktion des Stoffwechsels und die Produktion von Zellbestandteilen. Wird das Erbgut geschädigt, so bricht der Stoffwechsel in der Bakterienzelle zusammen und sie stirbt.
Nebenwirkungen
- Weinen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Ohrenschmerzen
- Gefühl eines verstopften Ohres
- Ohrenjucken
- Ohrenfluss
- Entzündungsreaktionen der Haut
- Brennen am Verabreichungsort
- Fieber
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Allergische Reaktionen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- bei Raumtemperatur
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können Hautreizungen hervorrufen. In der Stillzeit nicht auf die Brust auftragen, da das Baby es mit der Milch aufnehmen könnte.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Ohrenschmerzen
Was ist das? - Definition Ohrenschmerzen sind ein häufiges Symptom, das durch Entzündungen, Infektionen oder andere Reizungen im Bereich des Ohres verursacht wird. Sie können plötzlich auftreten oder sich langsam entwickeln und betreffen Menschen jeden Alters. Die Schmerzen können stechend, dumpf oder pochend sein und verschiedene Ursachen haben, darunter Erkältungen, Druckveränderungen oder Verletzungen. Eine genaue Diagnose ist wichtig, um die richtige Behandlung einzuleiten.
Krankheitsbild
Ohrenschmerzen sind keine eigenständige Krankheit, sondern ein Symptom. Sie können im äußeren Gehörgang, im Mittelohr oder seltener im Innenohr auftreten. Häufig verursachen Entzündungen die Beschwerden, etwa Bakterien oder Viren. Auch mechanische Reize wie ein Ohrenschmalzpfropf oder Fremdkörper können Schmerzen auslösen. Die Beschwerden reichen von leichtem Druckgefühl bis zu starken, stechenden Schmerzen. Besonders Kinder sind oft betroffen, meist durch eine Mittelohrentzündung.
Symptome/Verlauf
Die Schmerzen können einseitig oder beidseitig auftreten und sich als stechend, dumpf, ziehend oder pochend äußern. Oft treten sie im Zusammenhang mit Erkältungen auf. Weitere Symptome sind Hörminderung, Fieber, Schwindel, Druckgefühl im Ohr und manchmal Ausfluss. Bei Kindern kommen oft Unruhe, Weinen und Schlafstörungen hinzu. Ohrenschmerzen können plötzlich beginnen oder sich über Tage entwickeln. In manchen Fällen klingen sie von selbst ab, in anderen ist eine Behandlung nötig.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Ohrenschmerzen können zu ernsthaften Komplikationen führen. Dazu zählen Trommelfellverletzungen, Hörverlust, chronische Mittelohrentzündungen oder eine Ausbreitung der Infektion auf benachbarte Strukturen wie das Innenohr. In seltenen Fällen tritt sogar eine Gesichtsnervenlähmung auf, etwa bei Herpesinfektionen im Ohr.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind
- bakterielle oder virale Infektionen (z.?B. Erkältung, Grippe)
- Mittelohrentzündung
- Gehörgangsentzündung (Otitis externa)
- Druckveränderungen (Flugreisen, Tauchen)
- Fremdkörper im Ohr
- Ohrenschmalzpfropf
- Verletzungen durch Wattestäbchen oder Lärm
- Zahnprobleme oder Kieferfehlstellungen
- Mandelentzündung oder Nasennebenhöhlenentzündung
- Herpesinfektionen im Ohr
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Gegen die Beschwerden helfen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Paracetamol, abschwellende Nasensprays und bei bakteriellen Infektionen Antibiotika. Spezielle Ohrentropfen können lokal entzündungshemmend wirken. Bei Fremdkörpern oder Trommelfellverletzungen ist eine ärztliche Entfernung oder Behandlung notwendig.
Was man selbst tun kann: Wärme (zum Beispiel Kirschkernkissen), Zwiebelsäckchen, Inhalationen und Ruhe lindern die Beschwerden. Auf Wattestäbchen generell verzichtet. Bei starken Schmerzen, Fieber über 38,5 Grad, Hörverlust, Ausfluss oder länger als zwei Tage anhaltenden Beschwerden ist eine ärztliche Abklärung erforderlich.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangabe:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.