CINEOL Pohl 300 mg magensaftresistente Weichkaps.
80,90 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Magensaftresistente Weichkapseln — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Erkältung mit Schleimbildung.
Zusammensetzung: Cineol 300 mg, Triglyceride, mittelkettige, Gelatine, Glycerol, Hypromellose acetatsuccinat, Triethylcitrat, Lösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Ammonium glycyrrhizat
Wirkungsweise: Der Wirkstoff löst festsitzenden, zähen Schleim in den Atemwegen.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20029997
- Darreichungsform:
- Magensaftresistente Weichkapseln (Kapseln, magensaftgeschützte)
- Wirkstoffstärke:
- 300 mg
- Marke:
- CINEOL
- Hersteller:
- G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit reichlich kalter Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und dem Verlauf der Erkrankung. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Erkältung mit Schleimbildung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff löst festsitzenden, zähen Schleim in den Atemwegen. Gleichzeitig bewirkt er, dass sich dünnflüssigerer Schleim bildet, der besser abgehustet werden kann. Krankmachende Erreger können sich dadurch nicht mehr so gut festsetzen und vermehren. Laut Herstellerangaben hat die Substanz zudem entzündungshemmende Eigenschaften, die die Schleimhäute abschwellen lassen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Durchfälle
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 26 × 64 × 98 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aussehen & Erkennung
- Form
- oval
- Farbe
- naturfarben
- Maße
- Durchmesser 7,8 mm, Länge 18,8 mm, Gewicht 798 mg
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Monoterpene (z.B. Menthol)!
- Vorsicht bei Alpha-Gal-Allergie (Allergie gegen rotes Fleisch)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mannitol!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
- Vorsicht bei Allergie gegen Natriumlaurylsulfat und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Verabreichungshinweise
Soll nicht zerkaut werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur unterstützenden Behandlung:
Erkältung: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
Was ist das? - Definition Eine Erkältung ist eine meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege. Sie betrifft vor allem Nase, Rachen und Bronchien und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder deutlich häufiger. Die Beschwerden sind unangenehm, klingen aber meist nach einigen Tagen wieder ab.
Krankheitsbild
Eine Erkältung ist keine "echte" Grippe, sondern eine durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich über mehrere Tage. Anders als bei der Influenza treten hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl selten auf. Die häufigsten Erreger sind Rhinoviren, daneben auch Adeno-, Corona-, RS- und Parainfluenzaviren. Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- -Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden
- -Schnupfen oder verstopfte Nase
- -Husten (anfangs trocken, später mit Auswurf)
- -Heiserkeit, belegte Stimme
- -Kopf- und Gliederschmerzen
- -Frösteln, Abgeschlagenheit
- -leichtes Fieber (selten über 38,5 Grad Celsius)
Der Verlauf gliedert sich in drei Phasen:
- -1. Anfangsphase: Halskratzen, Niesen, Frösteln
- -2. Hauptphase: Schnupfen, Husten, allgemeines Krankheitsgefühl
- -3. Abklingen: Schleimiger Husten, Müdigkeit
In der Regel dauert eine Erkältung sieben bis zehn Tage. Bei anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine Erkältung harmlos. Komplikationen entstehen, wenn zum Beispiel zusätzlich Bakterien die Schleimhäute besiedeln. Mögliche Folgen:
- -Nebenhöhlenentzündung
- -Mittelohrentzündung (besonders bei Kindern)
- -Bronchitis oder Lungenentzündung
- -In seltenen Fällen: Herzmuskelentzündung
Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern. Sie besitzen ein erhöhtes Risiko für Fieberkrämpfe, Atemnot oder eine Mittelohrentzündung. Für Sie eignen sich auch nicht alle Medikamente, etwa wenn sie ätherische Öle Kampfer, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten. Bei Schwangeren sind einige Medikamente, die Erkältungsbeschwerden bekämpfen, nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Ein Arztbesuch ist nötig bei:
- -Fieber über 38,5 Grad Celsius
- -Atemnot, Husten oder andere Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten
- -auffälligem Verhalten bei Kindern oder Trinkschwäche
Ursachen/Risikofaktoren
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst. Es gibt zwei häufige Übertragungswege. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen sie beim Husten, Niesen oder Sprechen von einer Person zu anderen. Bei einer Schmierinfektion übertragen sich die Erreger über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Erkältung zu erkranken:
- trockene Heizungsluft
- -Unterkühlung
- -Vitaminmangel
- -geschwächtes Immunsystem
Vorbeugung:
- -Hände regelmäßig waschen
- -Abstand zu Erkrankten halten
- -in die Armbeuge niesen
- -Räume regelmäßig lüften
- -gesunde Ernährung
- -Bewegung und Schlaf
Die jährliche Grippeimpfung schützt zwar nicht direkt vor Erkältungsviren, kann aber schwere Verläufe durch eine zusätzliche Influenzainfektion verhindern.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Untersuchung zur Abgrenzung von Grippe oder bakteriellen Infektionen. Bei Komplikationen: Antibiotika oder weitere Diagnostik. Beratung zu geeigneten Medikamenten, besonders bei Kindern oder Schwangeren.
Was man selbst tun kann:
- -viel trinken
- -sich schonen
- -Nasenspray, Hustenlöser, Halsschmerzmittel gezielt einsetzen
- -Inhalationen und frische Luft nutzen
- -Bei leichtem Fieber: Wadenwickel oder fiebersenkende Arzneimittel
Grenzen der Selbstbehandlung:
Wenn Beschwerden länger als zehn Tage bestehen, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Atemnot hinzukommt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch bei kleinen Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
Die Apotheke berät bei der Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Das gilt vor allem für besonders sensible Patientengruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.
Bearbeitungsstand: 13.04.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Magensaftresistente Weichkapseln — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Erkältung mit Schleimbildung.
Zusammensetzung: Cineol 300 mg, Triglyceride, mittelkettige, Gelatine, Glycerol, Hypromellose acetatsuccinat, Triethylcitrat, Lösung von partiell dehydratisiertem Sorbitol, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Ammonium glycyrrhizat
Wirkungsweise: Der Wirkstoff löst festsitzenden, zähen Schleim in den Atemwegen.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 20029997
- Darreichungsform:
- Magensaftresistente Weichkapseln (Kapseln, magensaftgeschützte)
- Wirkstoffstärke:
- 300 mg
- Marke:
- CINEOL
- Hersteller:
- G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit reichlich kalter Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und dem Verlauf der Erkrankung. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Erkältung mit Schleimbildung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff löst festsitzenden, zähen Schleim in den Atemwegen. Gleichzeitig bewirkt er, dass sich dünnflüssigerer Schleim bildet, der besser abgehustet werden kann. Krankmachende Erreger können sich dadurch nicht mehr so gut festsetzen und vermehren. Laut Herstellerangaben hat die Substanz zudem entzündungshemmende Eigenschaften, die die Schleimhäute abschwellen lassen.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Durchfälle
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 26 × 64 × 98 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aussehen & Erkennung
- Form
- oval
- Farbe
- naturfarben
- Maße
- Durchmesser 7,8 mm, Länge 18,8 mm, Gewicht 798 mg
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Monoterpene (z.B. Menthol)!
- Vorsicht bei Alpha-Gal-Allergie (Allergie gegen rotes Fleisch)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mannitol!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbitanfettsäureester und Polysorbate!
- Vorsicht bei Allergie gegen Natriumlaurylsulfat und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Verabreichungshinweise
Soll nicht zerkaut werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur unterstützenden Behandlung:
Erkältung: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
Was ist das? - Definition Eine Erkältung ist eine meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege. Sie betrifft vor allem Nase, Rachen und Bronchien und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder deutlich häufiger. Die Beschwerden sind unangenehm, klingen aber meist nach einigen Tagen wieder ab.
Krankheitsbild
Eine Erkältung ist keine "echte" Grippe, sondern eine durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich über mehrere Tage. Anders als bei der Influenza treten hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl selten auf. Die häufigsten Erreger sind Rhinoviren, daneben auch Adeno-, Corona-, RS- und Parainfluenzaviren. Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- -Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden
- -Schnupfen oder verstopfte Nase
- -Husten (anfangs trocken, später mit Auswurf)
- -Heiserkeit, belegte Stimme
- -Kopf- und Gliederschmerzen
- -Frösteln, Abgeschlagenheit
- -leichtes Fieber (selten über 38,5 Grad Celsius)
Der Verlauf gliedert sich in drei Phasen:
- -1. Anfangsphase: Halskratzen, Niesen, Frösteln
- -2. Hauptphase: Schnupfen, Husten, allgemeines Krankheitsgefühl
- -3. Abklingen: Schleimiger Husten, Müdigkeit
In der Regel dauert eine Erkältung sieben bis zehn Tage. Bei anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine Erkältung harmlos. Komplikationen entstehen, wenn zum Beispiel zusätzlich Bakterien die Schleimhäute besiedeln. Mögliche Folgen:
- -Nebenhöhlenentzündung
- -Mittelohrentzündung (besonders bei Kindern)
- -Bronchitis oder Lungenentzündung
- -In seltenen Fällen: Herzmuskelentzündung
Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern. Sie besitzen ein erhöhtes Risiko für Fieberkrämpfe, Atemnot oder eine Mittelohrentzündung. Für Sie eignen sich auch nicht alle Medikamente, etwa wenn sie ätherische Öle Kampfer, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten. Bei Schwangeren sind einige Medikamente, die Erkältungsbeschwerden bekämpfen, nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Ein Arztbesuch ist nötig bei:
- -Fieber über 38,5 Grad Celsius
- -Atemnot, Husten oder andere Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten
- -auffälligem Verhalten bei Kindern oder Trinkschwäche
Ursachen/Risikofaktoren
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst. Es gibt zwei häufige Übertragungswege. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen sie beim Husten, Niesen oder Sprechen von einer Person zu anderen. Bei einer Schmierinfektion übertragen sich die Erreger über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Erkältung zu erkranken:
- trockene Heizungsluft
- -Unterkühlung
- -Vitaminmangel
- -geschwächtes Immunsystem
Vorbeugung:
- -Hände regelmäßig waschen
- -Abstand zu Erkrankten halten
- -in die Armbeuge niesen
- -Räume regelmäßig lüften
- -gesunde Ernährung
- -Bewegung und Schlaf
Die jährliche Grippeimpfung schützt zwar nicht direkt vor Erkältungsviren, kann aber schwere Verläufe durch eine zusätzliche Influenzainfektion verhindern.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Untersuchung zur Abgrenzung von Grippe oder bakteriellen Infektionen. Bei Komplikationen: Antibiotika oder weitere Diagnostik. Beratung zu geeigneten Medikamenten, besonders bei Kindern oder Schwangeren.
Was man selbst tun kann:
- -viel trinken
- -sich schonen
- -Nasenspray, Hustenlöser, Halsschmerzmittel gezielt einsetzen
- -Inhalationen und frische Luft nutzen
- -Bei leichtem Fieber: Wadenwickel oder fiebersenkende Arzneimittel
Grenzen der Selbstbehandlung:
Wenn Beschwerden länger als zehn Tage bestehen, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Atemnot hinzukommt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch bei kleinen Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
Die Apotheke berät bei der Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Das gilt vor allem für besonders sensible Patientengruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.
Bearbeitungsstand: 13.04.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.