CLINDAFANAL 100 mg Vaginalzäpfchen
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Pharmazeutische Informationen
Vaginalsuppositorien — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 17564758
- Darreichungsform:
- Vaginalsuppositorien (Vaginalzäpfchen)
- Packungsgröße:
- 3 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- CLINDAFANAL
- Hersteller:
- Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in die Scheide ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer beträgt 3 Tage.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Während und bis 3 Tage nach der Behandlung sollte nur mit latexfreien Kondomen geschützter Geschlechtsverkehr stattfinden.
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen der Scheide
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Vaginalzäpfchen, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: Vor dem Schlafengehen (an drei aufeinenderfolgenden Tagen)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Clindamycin gehört zu den Antibiotika und behindert die Produktion von Eiweiß in der Bakterienzelle. Dadurch fehlen den Bakterien wichtige Bausteine für Wachstum und Stoffwechsel. Die Bakterien werden in ihrer Vermehrung gehemmt. Es wurden auch direkt Bakterien abtötende Eigenschaften des Wirkstoffes beobachtet.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Pilzinfektion
- Candidainfektion
- Kopfschmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Bauchschmerzen
- Durchfälle
- Übelkeit
- Juckreiz
- Scheidenpilzinfektion
- Schmerzen in der Scheide
- Vaginale Störungen
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Seitenstechen
- Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Erkrankung der Scheide und Schamlippen
- Vaginaler Ausfluss
- Menstruationsstörung
- Schmerzen an der Anwendungsstelle
- Juckreiz an der Anwendungsstelle
- Wassereinlagerung an bestimmter Stelle (lokalisierte Ödeme)
- Schmerzen
- Fieber
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Darmentzündung (Kolitis) durch Antibiotikagebrauch, in der Vorgeschichte
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Darmentzündung, auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Auch in dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 56 × 23 × 80 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Vaginaler Ausfluss
Was ist das? - Definition Vaginaler Ausfluss bezeichnet Flüssigkeiten, die aus der Scheide austreten. Ein gewisser Ausfluss ist normal und dient dem Schutz vor Infektionen. Veränderungen in Menge, Bestimmte Farben oder Gerüche können jedoch auf ein gesundheitliches Problem hinweisen.
Krankheitsbild
Vaginaler Ausfluss entsteht durch natürliche Sekrete der Schleimhäute. Diese verändern sich im Laufe des Zyklus, bei hormonellen Schwankungen oder sexueller Erregung. Problematisch wird Ausfluss, wenn er ungewöhnlich aussieht, unangenehm riecht oder Beschwerden verursacht. Dann kann eine Infektion oder eine andere Störung vorliegen. Sowohl harmlose als auch behandlungsbedürftige Ursachen sind möglich.
Symptome/Verlauf
Auffälliger Ausfluss kann sich auf verschiedene Weise zeigen. Zu den häufigen Symptomen zählen:
- veränderte Farbe wie gelb grün oder grau
- unangenehmer Geruch
- Juckreiz Brennen oder Schmerzen
- Beschwerden beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr
Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Manche Veränderungen verschwinden von selbst, andere verschlimmern sich ohne Behandlung. Infektionen können sich ausbreiten, wenn sie nicht erkannt werden.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Infektionen können zu Entzündungen im Genitalbereich führen. In manchen Fällen breiten sie sich auf Gebärmutter oder Eileiter aus und verursachen stärkere Schmerzen oder Fieber. Langfristig können wiederkehrende Infektionen zudem das Wohlbefinden beeinträchtigen. Auch psychische Belastungen sind möglich, wenn Beschwerden anhalten oder Schamgefühle entstehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Veränderter Ausfluss kann viele Gründe haben. Häufig sind Infektionen durch Bakterien oder Pilze. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in Pubertät Schwangerschaft oder Wechseljahren, spielen eine Rolle. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen enge oder synthetische Kleidung, übertriebene Intimhygiene, ungeschützter Geschlechtsverkehr und ein geschwächtes Immunsystem. Manchmal liegt auch eine Reizung durch Pflegeprodukte oder Allergien vor.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Abstriche und Untersuchungen klären, ob eine Infektion vorliegt. Je nach Ursache kommen vor allem antibakterielle oder antimykotische, also gegen Pilze wirkende Präparate zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Es hilft, auf eine milde Körperpflege zu achten, atmungsaktive Kleidung zu tragen und mögliche Reizstoffe zu meiden. Grenzen bestehen dort, wo Schmerzen Fieber, starker Geruch oder anhaltende Beschwerden auftreten. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Das gilt insbesondere während der Schwangerschaft.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Bakterielle Infektionen der Scheide
Was ist das? - Definition Die bakterielle Vaginose (BV) ist eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Bakterien in der Scheide. Normalerweise überwiegen dort schützende Milchsäurebakterien. Bei einer BV sind diese vermindert, während sich andere Bakterien stärker vermehren. Bei vielen Frauen kommt es zu einem gräulichen Ausfluss und unangenehmen fischigen Geruch.
Krankheitsbild
Bei bakteriellen Infektionen der Scheide, auch als bakterielle Vaginose (BV) bezeichnet, ist das natürliche bakterielle Gleichgewicht in der Vagina gestört. In einer gesunden Vaginalflora überwiegen Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Sie sorgen durch die Bildung von Milchsäure für ein saures Milieu, das vor krankmachenden Keimen schützt. Bei einer bakteriellen Vaginose kommt es zu einer Verschiebung dieses Gleichgewichts: Die schützenden Laktobazillen werden zurückgedrängt, während sich andere Bakterien, insbesondere sogenannte Gardnerella species, stark vermehren. Die bakterielle Vaginose gilt heute nicht als klassische Infektion durch einen einzelnen Erreger, sondern als komplexe Störung des Scheidenmilieus (Dysbiose). Sie gehört zu den häufigsten vaginalen Erkrankungen bei sexuell aktiven Frauen.
Symptome/Verlauf
Eine BV zeigt sich häufig durch vaginalen Ausfluss, der in der Regel dünnflüssig und grau-weißlich ist. Außerdem entsteht bei vielen Frauen der typische unangenehm fischige Geruch, häufig verstärkt nach dem Geschlechtsverkehr. Viele Betroffenen haben keine Beschwerden und die BV verläuft symptomlos. Allerdings bekommen Frauen, die bereits einmal eine Infektion hatten, diese auch häufig wieder (rezidivierende BV). Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Scheidentrockenheit weisen eher auf eine Scheidenentzündung (Vaginitis) hin.
Folgen/Komplikationen
Auch wenn die Beschwerden oft als mild empfunden werden, kann eine bakterielle Vaginose gesundheitliche Folgen haben. Sie ist mit einem erhöhten Risiko für aufsteigende Infektionen des oberen Genitaltrakts verbunden, etwa Entzündungen von Gebärmutter oder Eileitern. Zudem besteht ein Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für sexuell übertragbare Infektionen. In der Schwangerschaft kann eine bakterielle Vaginose mit Komplikationen wie vorzeitigem Blasensprung, Frühgeburtlichkeit oder Infektionen nach der Entbindung in Verbindung stehen. Deshalb ist eine gezielte Diagnostik und Behandlung wichtig.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der bakteriellen Vaginose sind noch nicht vollständig geklärt. Entscheidend ist eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Vaginalflora. Bestimmte Faktoren können das Risiko für eine solche Verschiebung erhöhen. Dazu zählen sexuelle Aktivität und Partnerwechsel, Rauchen sowie intensive Intimhygiene. Auch hormonelle Veränderungen können das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora beeinflussen. Bei einer BV handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Einflüsse auf das Scheidenmilieu.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Zur Behandlung werden in der Regel Antibiotika eingesetzt, die entweder lokal in der Vagina oder als Tablette eingenommen werden. Auch antiseptische Präparate können optional aufgetragen werden. Ziel ist es, die übermäßig vermehrten Bakterien zu reduzieren. Bei wiederkehrenden Verläufen können längerfristige Therapieschemata erforderlich sein. Zudem erfolgt eine Beratung zu möglichen Risikofaktoren und zur Vorbeugung weiterer Episoden.
Das kann man selbst tun: Eine schonende Intimhygiene und der Verzicht auf aggressive Reinigungsprodukte unterstützen den Erhalt einer gesunden Vaginalflora. Bei wiederkehrenden Beschwerden sollte frühzeitig ärztlicher Rat eingeholt werden. Zur Stabilisierung des Scheidenmilieus können - nach ärztlicher Rücksprache - geeignete Präparate eingesetzt werden, die das Wachstum von Laktobazillen fördern. Ziel ist es, das saure Milieu wiederherzustellen und Rückfälle möglichst zu vermeiden.
Bearbeitungsstand: 17.04.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Vaginalsuppositorien — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 17564758
- Darreichungsform:
- Vaginalsuppositorien (Vaginalzäpfchen)
- Packungsgröße:
- 3 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 100 mg
- Marke:
- CLINDAFANAL
- Hersteller:
- Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in die Scheide ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer beträgt 3 Tage.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Während und bis 3 Tage nach der Behandlung sollte nur mit latexfreien Kondomen geschützter Geschlechtsverkehr stattfinden.
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen der Scheide
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Vaginalzäpfchen, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: Vor dem Schlafengehen (an drei aufeinenderfolgenden Tagen)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Clindamycin gehört zu den Antibiotika und behindert die Produktion von Eiweiß in der Bakterienzelle. Dadurch fehlen den Bakterien wichtige Bausteine für Wachstum und Stoffwechsel. Die Bakterien werden in ihrer Vermehrung gehemmt. Es wurden auch direkt Bakterien abtötende Eigenschaften des Wirkstoffes beobachtet.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Pilzinfektion
- Candidainfektion
- Kopfschmerzen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Bauchschmerzen
- Durchfälle
- Übelkeit
- Juckreiz
- Scheidenpilzinfektion
- Schmerzen in der Scheide
- Vaginale Störungen
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Seitenstechen
- Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Erkrankung der Scheide und Schamlippen
- Vaginaler Ausfluss
- Menstruationsstörung
- Schmerzen an der Anwendungsstelle
- Juckreiz an der Anwendungsstelle
- Wassereinlagerung an bestimmter Stelle (lokalisierte Ödeme)
- Schmerzen
- Fieber
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Darmentzündung (Kolitis) durch Antibiotikagebrauch, in der Vorgeschichte
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Darmentzündung, auch in der Vorgeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Auch in dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel in der Regel nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 56 × 23 × 80 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Vaginaler Ausfluss
Was ist das? - Definition Vaginaler Ausfluss bezeichnet Flüssigkeiten, die aus der Scheide austreten. Ein gewisser Ausfluss ist normal und dient dem Schutz vor Infektionen. Veränderungen in Menge, Bestimmte Farben oder Gerüche können jedoch auf ein gesundheitliches Problem hinweisen.
Krankheitsbild
Vaginaler Ausfluss entsteht durch natürliche Sekrete der Schleimhäute. Diese verändern sich im Laufe des Zyklus, bei hormonellen Schwankungen oder sexueller Erregung. Problematisch wird Ausfluss, wenn er ungewöhnlich aussieht, unangenehm riecht oder Beschwerden verursacht. Dann kann eine Infektion oder eine andere Störung vorliegen. Sowohl harmlose als auch behandlungsbedürftige Ursachen sind möglich.
Symptome/Verlauf
Auffälliger Ausfluss kann sich auf verschiedene Weise zeigen. Zu den häufigen Symptomen zählen:
- veränderte Farbe wie gelb grün oder grau
- unangenehmer Geruch
- Juckreiz Brennen oder Schmerzen
- Beschwerden beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr
Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Manche Veränderungen verschwinden von selbst, andere verschlimmern sich ohne Behandlung. Infektionen können sich ausbreiten, wenn sie nicht erkannt werden.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelte Infektionen können zu Entzündungen im Genitalbereich führen. In manchen Fällen breiten sie sich auf Gebärmutter oder Eileiter aus und verursachen stärkere Schmerzen oder Fieber. Langfristig können wiederkehrende Infektionen zudem das Wohlbefinden beeinträchtigen. Auch psychische Belastungen sind möglich, wenn Beschwerden anhalten oder Schamgefühle entstehen.
Ursachen/Risikofaktoren
Veränderter Ausfluss kann viele Gründe haben. Häufig sind Infektionen durch Bakterien oder Pilze. Auch hormonelle Veränderungen, etwa in Pubertät Schwangerschaft oder Wechseljahren, spielen eine Rolle. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen enge oder synthetische Kleidung, übertriebene Intimhygiene, ungeschützter Geschlechtsverkehr und ein geschwächtes Immunsystem. Manchmal liegt auch eine Reizung durch Pflegeprodukte oder Allergien vor.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Abstriche und Untersuchungen klären, ob eine Infektion vorliegt. Je nach Ursache kommen vor allem antibakterielle oder antimykotische, also gegen Pilze wirkende Präparate zum Einsatz.
Das kann man selbst tun: Es hilft, auf eine milde Körperpflege zu achten, atmungsaktive Kleidung zu tragen und mögliche Reizstoffe zu meiden. Grenzen bestehen dort, wo Schmerzen Fieber, starker Geruch oder anhaltende Beschwerden auftreten. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Das gilt insbesondere während der Schwangerschaft.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Bakterielle Infektionen der Scheide
Was ist das? - Definition Die bakterielle Vaginose (BV) ist eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Bakterien in der Scheide. Normalerweise überwiegen dort schützende Milchsäurebakterien. Bei einer BV sind diese vermindert, während sich andere Bakterien stärker vermehren. Bei vielen Frauen kommt es zu einem gräulichen Ausfluss und unangenehmen fischigen Geruch.
Krankheitsbild
Bei bakteriellen Infektionen der Scheide, auch als bakterielle Vaginose (BV) bezeichnet, ist das natürliche bakterielle Gleichgewicht in der Vagina gestört. In einer gesunden Vaginalflora überwiegen Milchsäurebakterien (Laktobazillen). Sie sorgen durch die Bildung von Milchsäure für ein saures Milieu, das vor krankmachenden Keimen schützt. Bei einer bakteriellen Vaginose kommt es zu einer Verschiebung dieses Gleichgewichts: Die schützenden Laktobazillen werden zurückgedrängt, während sich andere Bakterien, insbesondere sogenannte Gardnerella species, stark vermehren. Die bakterielle Vaginose gilt heute nicht als klassische Infektion durch einen einzelnen Erreger, sondern als komplexe Störung des Scheidenmilieus (Dysbiose). Sie gehört zu den häufigsten vaginalen Erkrankungen bei sexuell aktiven Frauen.
Symptome/Verlauf
Eine BV zeigt sich häufig durch vaginalen Ausfluss, der in der Regel dünnflüssig und grau-weißlich ist. Außerdem entsteht bei vielen Frauen der typische unangenehm fischige Geruch, häufig verstärkt nach dem Geschlechtsverkehr. Viele Betroffenen haben keine Beschwerden und die BV verläuft symptomlos. Allerdings bekommen Frauen, die bereits einmal eine Infektion hatten, diese auch häufig wieder (rezidivierende BV). Beschwerden wie Juckreiz, Brennen und Scheidentrockenheit weisen eher auf eine Scheidenentzündung (Vaginitis) hin.
Folgen/Komplikationen
Auch wenn die Beschwerden oft als mild empfunden werden, kann eine bakterielle Vaginose gesundheitliche Folgen haben. Sie ist mit einem erhöhten Risiko für aufsteigende Infektionen des oberen Genitaltrakts verbunden, etwa Entzündungen von Gebärmutter oder Eileitern. Zudem besteht ein Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für sexuell übertragbare Infektionen. In der Schwangerschaft kann eine bakterielle Vaginose mit Komplikationen wie vorzeitigem Blasensprung, Frühgeburtlichkeit oder Infektionen nach der Entbindung in Verbindung stehen. Deshalb ist eine gezielte Diagnostik und Behandlung wichtig.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen der bakteriellen Vaginose sind noch nicht vollständig geklärt. Entscheidend ist eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Vaginalflora. Bestimmte Faktoren können das Risiko für eine solche Verschiebung erhöhen. Dazu zählen sexuelle Aktivität und Partnerwechsel, Rauchen sowie intensive Intimhygiene. Auch hormonelle Veränderungen können das empfindliche Gleichgewicht der Scheidenflora beeinflussen. Bei einer BV handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Einflüsse auf das Scheidenmilieu.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Zur Behandlung werden in der Regel Antibiotika eingesetzt, die entweder lokal in der Vagina oder als Tablette eingenommen werden. Auch antiseptische Präparate können optional aufgetragen werden. Ziel ist es, die übermäßig vermehrten Bakterien zu reduzieren. Bei wiederkehrenden Verläufen können längerfristige Therapieschemata erforderlich sein. Zudem erfolgt eine Beratung zu möglichen Risikofaktoren und zur Vorbeugung weiterer Episoden.
Das kann man selbst tun: Eine schonende Intimhygiene und der Verzicht auf aggressive Reinigungsprodukte unterstützen den Erhalt einer gesunden Vaginalflora. Bei wiederkehrenden Beschwerden sollte frühzeitig ärztlicher Rat eingeholt werden. Zur Stabilisierung des Scheidenmilieus können - nach ärztlicher Rücksprache - geeignete Präparate eingesetzt werden, die das Wachstum von Laktobazillen fördern. Ziel ist es, das saure Milieu wiederherzustellen und Rückfälle möglichst zu vermeiden.
Bearbeitungsstand: 17.04.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - P.Haag et al, Gynäkologie und Urologie , MVI,, (2010)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.