COPAXONE 20 mg/ml Injektionslösung i.e.Fertigspr.
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Pharmazeutische Informationen
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10272260
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- COPAXONE
- Hersteller:
- HAEMATO PHARM GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte durch Fachpersonal oder nach den Anweisungen des Arztes erfolgen. Wenn Sie das Arzneimittel zum ersten Mal selbst anwenden, wird Ihr Arzt Sie entsprechend anweisen und in den auf die Selbstinjektion folgenden 30 Minuten überwachen. Für die Injektion geeignete Körperstellen sind Bauchdecke, Arme, Hüften und Oberschenkel. Dabei sollte die Injektionsstelle bei jeder Injektion gewechselt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Übelkeit, Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Anwendungsgebiete
- Schubförmige Multiple Sklerose
- Erstmaliger Schub einer Multiplen Sklerose
- Schubförmige, zurückgehende Multiple Sklerose
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Glatiramer gehört zu den immunmodulierenden Substanzen und beeinflusst die Funktionsweise des körpereigenen Immunsystems. Glatiramer wird zur Behandlung von schubförmig verlaufenden Formen der Multiplen Sklerose (MS) angewendet. Es wird angenommen, dass MS durch einen Defekt im Immunsystem ausgelöst wird. Dadurch entstehen Entzündungsherde im Gehirn und im Rückenmark. Glatiramer wird angewendet, um die Häufigkeit von Schüben bei MS zu verringern.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Infektion
- Grippe
- Angst
- Depression
- Kopfschmerzen
- Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Gelenkschmerzen
- Rückenschmerzen durch Medikamente
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Brustkorbschmerzen
- Reaktion an der Einstichstelle
- Schmerzen
- Entzündung der Bronchien
- Infektiöse Entzündung des Magen-Darm-Traktes
- Herpes (Herpes-simplex-Infektion)
- Mittelohrentzündung
- Schnupfen
- Abszess an einem Zahn
- Hefepilzinfektion (Candidose) der Scheide und Schamlippen durch Medikamente
- Gutartige Neubildung der Haut
- Gut- oder bösartige Neubildung von Körpergeweben (Tumor)
- Vergrößerung der Lympknoten
- Überempfindlichkeit
- Appetitlosigkeit
- Gewichtszunahme
- Nervosität
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Erhöhte Muskelspannung
- Migräne durch Medikamente
- Sprachstörung
- Ohnmachtsanfall
- Zittern
- Doppeltsehen
- Funktionsstörungen der Augen
- Ohrerkrankung
- Herzklopfen
- Beschleunigter Puls (Tachykardie)
- Husten
- Jahreszeitbedingte Allergie
- Erkrankung im Bereich des Darmausgangs (anorektal)
- Verstopfung
- Karies
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Schwierigkeiten beim Schlucken
- Unfreiwilliger Stuhlabgang
- Erbrechen
- Abweichende Leberfunktionswerte
- Fleckenartige Hautblutung (Ekchymose)
- Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
- Juckreiz (Pruritus)
- Hauterkrankung
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
- Nackenschmerzen
- Harndrang
- Verstärkter Harndrang
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Schüttelfrost
- Gesichtsödem
- Gewebeschwund an der Einstichstelle der Injektion
- Örtlich begrenzte Reaktion
- Wassereinlagerungen in den Beinen
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Fieber
- Eiteransammlung (Abszess)
- Entzündung des Unterhautzellgewebes (Zellulitis)
- Eitrige Entzündung eines Haarfollikels (Furunkel)
- Gürtelrose (Herpes-zoster-Infektion)
- Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
- Hautkrebs
- Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Milzvergrößerung (Splenomegalie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Formveränderung weißer Blutkörperchen (atypische Lymphozyten-Morphologie)
- Schilddrüsenvergrößerung
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) durch Medikamente
- Alkoholunverträglichkeit
- Gicht durch Medikamente
- Fettstoffwechselstörung (Hyperlipidämie)
- Erhöhter Natriumgehalt im Blut
- Erniedrigter Gehalt an eisenspeicherndem Eiweiß (Ferritin) im Blut
- Ungewöhnliche Träume
- Verwirrtheit
- Hochstimmung
- Sinnestäuschung (Halluzination)
- Feindseligkeit
- Krankhaft gesteigerte Aktivität oder Heiterkeit (Manie)
- Störung der Persönlichkeit
- Selbstmordversuch
- Karpaltunnelsyndrom
- Beeinträchtigung der Denkleistung (kognitive Störung)
- Krampfanfälle
- Schreibstörung
- Lese- und Verständnisschwäche (Dyslexie)
- Bewegungsstörung mit Muskelkontraktionen
- Gestörter Bewegungsablauf (motorische Störung)
Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn nach Beginn der Behandlung, zum Teil auch nach Monaten bis Jahren, eine akute starke allergische Reaktion (Anaphylaxie) auftritt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bestehende Herzerkrankung
- Beeinträchtigte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 162 × 285 × 118 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wird das Arzneimittel unter Lichtschutz in der Originalverpackung bei Raumtemperatur zwischen 15°C-25°C aufbewahrt, darf es höchstens 1 Monat verwendet werden und muss anschließend wieder im Kühlschrank gelagert werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur Behandlung von Formen der Multiplen Sklerose, die kontinuierlich fortschreiten und nicht oder kaum schubförmig verlaufen ist das Arzneimittel nicht angezeigt.
Multiple Sklerose
Was ist das? - Definition Es handelt sich bei Multipler Sklerose um ein chronisches, nicht heilbares Nervenleiden, das sich in Schüben oder fortlaufend entwickelt. Im Gehirn und im Rückenmark werden dabei Umhüllungen von Nervenfasern zerstört, was die Weiterleitung von Nervensignalen beeinträchtigt. Dadurch kommt es zu neurologischen Ausfällen, zum Beispiel zu Gang- oder Gefühlsstörungen.
Krankheitsbild
Bei Multipler Sklerose - kurz MS - greift das Immunsystem den eigenen Körper an, genauer die Isolationshüllen um Nervenfasern im Gehirn und im Rückenmark. Werden diese geschädigt, leiten die Fasern schlechter Signale weiter. Schließlich kommt es auch zum Absterben von Nervenzellen. Als Folge davon können neurologische Probleme wie Geh-, Gefühls-, Seh- oder Blasenstörungen auftreten. Man kennt verschiedene mögliche Formen der Erkrankung.
- 1. Schubförmig wiederkehrende MS: Es kommt unvermittelt für einige Tage bis Wochen zu Beschwerden. Meist bilden sie sich vollständig zurück, es können im weiteren Verlauf zwischen den Schüben aber Beschwerden zurückbleiben. Pausen von einem Schub zum anderen halten für Monate oder Jahre an.
- 2. Primär fortschreitende MS: In diesem Fall entwickeln sich die Beschwerden von Beginn an schleichend aber stetig. Akute Schübe treten nicht auf.
- 3. Sekundär fortschreitende MS: Hierbei werden die anfangs auftretenden Schübe seltener und bleiben schließlich aus. Es kommt dann aber zu einer stetigen, schleichenden Verschlechterung der Beschwerden.
In der Mehrzahl der Fälle zeigt sich zu Beginn ein schubförmiger MS-Verlauf. Die Schwere der auftretenden Symptome kann unterschiedlich sein. Typischerweise wird die Krankheit zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr festgestellt. Aber auch bei Kindern oder älteren Erwachsene kann sie erstmals auftreten. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung verläuft chronisch und ist bisher nicht heilbar. Wichtig zu wissen: MS ist nicht ansteckend und auch nicht zwangsläufig mit starken Beeinträchtigungen verbunden, zumal sich die Behandlungsmöglichkeit über die Jahre deutlich verbessert haben.
Symptome/Verlauf
Multiple Sklerose ruft sehr von Fall zu Fall unterschiedliche Beschwerden hervor und gilt von daher auch als Krankheit der tausend Gesichter. Möglich sind beispielsweise Gefühlsstörungen wie Taubheit oder Kribbeln, Bewegungs- und Sehstörungen, Blasen- oder Mastdarmstörungen, Einschränkungen der geistigen Fähigkeiten wie etwa Konzentrationsprobleme und starke Ermüdung. Der individuelle Verlauf ist schwer vorherzusehen. Die neurologischen Ausfälle treten zu Beginn der Erkrankung bei der Mehrzahl der Betroffenen in Schüben auf und können sich ganz oder mitunter nur zum Teil zurückbilden. Später können die Symptome kontinuierlich zunehmen. Schwere Verläufe sind möglich, treten aber mittlerweile eher bei einem kleineren Teil der Patienten auf. Häufig kann eine moderne Therapie Behinderungen oder Beschwerden deutlich abmildern oder sogar dazu führen, dass sie zeitlebens kaum auftreten.
Folgen/Komplikationen
Bei ungünstigen Verläufen von MS treten vermehrt spürbare Beeinträchtigungen auf, bilden sich nicht mehr zurück und verschlechtern sich zunehmend. Das kann Gleichgewichtsprobleme und Gangunsicherheiten betreffen, aber auch Sehstörungen oder Muskelschwäche mit teilweiser oder kompletter Lähmung bestimmter Muskeln, Muskelsteifheit und -verkrampfung, Blasen- und Darmprobleme oder Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit. Auch die Wahrscheinlichkeit für psychische Erkrankungen wie Depressionen steigt. Insgesamt ist die durchschnittliche Lebenserwartung bei MS-Patienten verkürzt, wobei sie sich durch moderne Therapien an die nicht von MS Betroffener anzugleichen scheint. Auch auf Schwere und Verlauf der Erkrankung wirken sich moderne Immuntherapien mittlerweile sehr vorteilhaft aus.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursache von MS ist ein Angriff des Immunsystems auf Nervengewebe, was dort zu Entzündungen und Schäden führt. Was genau diese Autoimmunreaktion auslöst, ist noch nicht geklärt. Im Hinblick auf Risikofaktoren diskutieren Wissenschaftler eine erbliche Neigung, an MS zu erkranken, aber auch äußere Einflüsse wie bestimmte Viruserkrankungen oder das Rauchen. Es müssen wohl mehrere Faktoren zusammenkommen, um die Krankheit zum Ausbruch zu bringen.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Leidet man unter neurologischen Beschwerden wie beispielsweise merklichen Gang- oder Gefühlsstörungen, sollte man unbedingt ärztlichen Rat einholen. Steht die Diagnose einer MS fest, empfiehlt eine aktuelle Fachleitlinie Betroffenen unter anderem Sport, eine gesunde Ernährung, den Abbau von Übergewicht und besonders auch einen Rauchverzicht. Hierzu sollte man sich von den behandelnden Ärzten beraten lassen, speziell auch zu individuell empfehlenswerten Sportarten. Hilfreich kann für viele Betroffene außerdem der Kontakt zu Selbsthilfegruppen sein.
Das macht der Arzt:
Wichtig ist eine genaue Diagnose durch eine Neurologin oder einen Neurologen. Beurteilt werden dabei vom Patienten berichtete Symptome und MRT-Aufnahmen des Kopfbereiches, auf denen Entzündungsherde im Gehirn sichtbar werden. Es müssen zudem andere mögliche Ursachen der von den Patienten beschriebenen Beschwerden ausgeschlossen werden. Die ärztlich empfohlene Behandlung der MS basiert vor allem auf Medikamenten, die die überschießende Reaktion des Immunsystems dämpfen. Hierzu gibt es mittlerweile eine breite Palette an Wirkstoffen, mit denen sich die Erkrankung zwar nicht heilen, aber in vielen Fällen recht gut kontrollieren lässt. Hinzu kommen Empfehlungen für hilfreiche Lebensstiländerungen. Die Planung der Behandlung erfolgt in enger Absprache zwischen Ärzten und Patienten.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl. - W.F. Haupt et al., Krankheitslehre Neurologie und Psychiatrie für Krankenpflege, Thieme, (2009), 10. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10272260
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 20 mg
- Marke:
- COPAXONE
- Hersteller:
- HAEMATO PHARM GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte durch Fachpersonal oder nach den Anweisungen des Arztes erfolgen. Wenn Sie das Arzneimittel zum ersten Mal selbst anwenden, wird Ihr Arzt Sie entsprechend anweisen und in den auf die Selbstinjektion folgenden 30 Minuten überwachen. Für die Injektion geeignete Körperstellen sind Bauchdecke, Arme, Hüften und Oberschenkel. Dabei sollte die Injektionsstelle bei jeder Injektion gewechselt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Kurzatmigkeit, Übelkeit, Hautausschlag, Gelenkschmerzen, Rückenschmerzen und Herzbeschwerden kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Anwendungsgebiete
- Schubförmige Multiple Sklerose
- Erstmaliger Schub einer Multiplen Sklerose
- Schubförmige, zurückgehende Multiple Sklerose
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff Glatiramer gehört zu den immunmodulierenden Substanzen und beeinflusst die Funktionsweise des körpereigenen Immunsystems. Glatiramer wird zur Behandlung von schubförmig verlaufenden Formen der Multiplen Sklerose (MS) angewendet. Es wird angenommen, dass MS durch einen Defekt im Immunsystem ausgelöst wird. Dadurch entstehen Entzündungsherde im Gehirn und im Rückenmark. Glatiramer wird angewendet, um die Häufigkeit von Schüben bei MS zu verringern.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Infektion
- Grippe
- Angst
- Depression
- Kopfschmerzen
- Gefäßerweiterung (Vasodilatation)
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Übelkeit
- Hautausschlag
- Gelenkschmerzen
- Rückenschmerzen durch Medikamente
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Brustkorbschmerzen
- Reaktion an der Einstichstelle
- Schmerzen
- Entzündung der Bronchien
- Infektiöse Entzündung des Magen-Darm-Traktes
- Herpes (Herpes-simplex-Infektion)
- Mittelohrentzündung
- Schnupfen
- Abszess an einem Zahn
- Hefepilzinfektion (Candidose) der Scheide und Schamlippen durch Medikamente
- Gutartige Neubildung der Haut
- Gut- oder bösartige Neubildung von Körpergeweben (Tumor)
- Vergrößerung der Lympknoten
- Überempfindlichkeit
- Appetitlosigkeit
- Gewichtszunahme
- Nervosität
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Erhöhte Muskelspannung
- Migräne durch Medikamente
- Sprachstörung
- Ohnmachtsanfall
- Zittern
- Doppeltsehen
- Funktionsstörungen der Augen
- Ohrerkrankung
- Herzklopfen
- Beschleunigter Puls (Tachykardie)
- Husten
- Jahreszeitbedingte Allergie
- Erkrankung im Bereich des Darmausgangs (anorektal)
- Verstopfung
- Karies
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Schwierigkeiten beim Schlucken
- Unfreiwilliger Stuhlabgang
- Erbrechen
- Abweichende Leberfunktionswerte
- Fleckenartige Hautblutung (Ekchymose)
- Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
- Juckreiz (Pruritus)
- Hauterkrankung
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
- Nackenschmerzen
- Harndrang
- Verstärkter Harndrang
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen
- Schüttelfrost
- Gesichtsödem
- Gewebeschwund an der Einstichstelle der Injektion
- Örtlich begrenzte Reaktion
- Wassereinlagerungen in den Beinen
- Wassereinlagerung (Ödem)
- Fieber
- Eiteransammlung (Abszess)
- Entzündung des Unterhautzellgewebes (Zellulitis)
- Eitrige Entzündung eines Haarfollikels (Furunkel)
- Gürtelrose (Herpes-zoster-Infektion)
- Nierenbeckenentzündung (Pyelonephritis)
- Hautkrebs
- Blutbildungsstörung mit mehr weißen Blutkörperchen im Blut (Leukozytose)
- Verminderte Zahl an weißen Blutkörperchen (Leukopenie)
- Milzvergrößerung (Splenomegalie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Formveränderung weißer Blutkörperchen (atypische Lymphozyten-Morphologie)
- Schilddrüsenvergrößerung
- Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) durch Medikamente
- Alkoholunverträglichkeit
- Gicht durch Medikamente
- Fettstoffwechselstörung (Hyperlipidämie)
- Erhöhter Natriumgehalt im Blut
- Erniedrigter Gehalt an eisenspeicherndem Eiweiß (Ferritin) im Blut
- Ungewöhnliche Träume
- Verwirrtheit
- Hochstimmung
- Sinnestäuschung (Halluzination)
- Feindseligkeit
- Krankhaft gesteigerte Aktivität oder Heiterkeit (Manie)
- Störung der Persönlichkeit
- Selbstmordversuch
- Karpaltunnelsyndrom
- Beeinträchtigung der Denkleistung (kognitive Störung)
- Krampfanfälle
- Schreibstörung
- Lese- und Verständnisschwäche (Dyslexie)
- Bewegungsstörung mit Muskelkontraktionen
- Gestörter Bewegungsablauf (motorische Störung)
Suchen Sie unverzüglich einen Arzt auf, wenn nach Beginn der Behandlung, zum Teil auch nach Monaten bis Jahren, eine akute starke allergische Reaktion (Anaphylaxie) auftritt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bestehende Herzerkrankung
- Beeinträchtigte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 12 bis 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 162 × 285 × 118 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wird das Arzneimittel unter Lichtschutz in der Originalverpackung bei Raumtemperatur zwischen 15°C-25°C aufbewahrt, darf es höchstens 1 Monat verwendet werden und muss anschließend wieder im Kühlschrank gelagert werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur Behandlung von Formen der Multiplen Sklerose, die kontinuierlich fortschreiten und nicht oder kaum schubförmig verlaufen ist das Arzneimittel nicht angezeigt.
Multiple Sklerose
Was ist das? - Definition Es handelt sich bei Multipler Sklerose um ein chronisches, nicht heilbares Nervenleiden, das sich in Schüben oder fortlaufend entwickelt. Im Gehirn und im Rückenmark werden dabei Umhüllungen von Nervenfasern zerstört, was die Weiterleitung von Nervensignalen beeinträchtigt. Dadurch kommt es zu neurologischen Ausfällen, zum Beispiel zu Gang- oder Gefühlsstörungen.
Krankheitsbild
Bei Multipler Sklerose - kurz MS - greift das Immunsystem den eigenen Körper an, genauer die Isolationshüllen um Nervenfasern im Gehirn und im Rückenmark. Werden diese geschädigt, leiten die Fasern schlechter Signale weiter. Schließlich kommt es auch zum Absterben von Nervenzellen. Als Folge davon können neurologische Probleme wie Geh-, Gefühls-, Seh- oder Blasenstörungen auftreten. Man kennt verschiedene mögliche Formen der Erkrankung.
- 1. Schubförmig wiederkehrende MS: Es kommt unvermittelt für einige Tage bis Wochen zu Beschwerden. Meist bilden sie sich vollständig zurück, es können im weiteren Verlauf zwischen den Schüben aber Beschwerden zurückbleiben. Pausen von einem Schub zum anderen halten für Monate oder Jahre an.
- 2. Primär fortschreitende MS: In diesem Fall entwickeln sich die Beschwerden von Beginn an schleichend aber stetig. Akute Schübe treten nicht auf.
- 3. Sekundär fortschreitende MS: Hierbei werden die anfangs auftretenden Schübe seltener und bleiben schließlich aus. Es kommt dann aber zu einer stetigen, schleichenden Verschlechterung der Beschwerden.
In der Mehrzahl der Fälle zeigt sich zu Beginn ein schubförmiger MS-Verlauf. Die Schwere der auftretenden Symptome kann unterschiedlich sein. Typischerweise wird die Krankheit zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr festgestellt. Aber auch bei Kindern oder älteren Erwachsene kann sie erstmals auftreten. Frauen sind etwa dreimal häufiger betroffen als Männer. Die Erkrankung verläuft chronisch und ist bisher nicht heilbar. Wichtig zu wissen: MS ist nicht ansteckend und auch nicht zwangsläufig mit starken Beeinträchtigungen verbunden, zumal sich die Behandlungsmöglichkeit über die Jahre deutlich verbessert haben.
Symptome/Verlauf
Multiple Sklerose ruft sehr von Fall zu Fall unterschiedliche Beschwerden hervor und gilt von daher auch als Krankheit der tausend Gesichter. Möglich sind beispielsweise Gefühlsstörungen wie Taubheit oder Kribbeln, Bewegungs- und Sehstörungen, Blasen- oder Mastdarmstörungen, Einschränkungen der geistigen Fähigkeiten wie etwa Konzentrationsprobleme und starke Ermüdung. Der individuelle Verlauf ist schwer vorherzusehen. Die neurologischen Ausfälle treten zu Beginn der Erkrankung bei der Mehrzahl der Betroffenen in Schüben auf und können sich ganz oder mitunter nur zum Teil zurückbilden. Später können die Symptome kontinuierlich zunehmen. Schwere Verläufe sind möglich, treten aber mittlerweile eher bei einem kleineren Teil der Patienten auf. Häufig kann eine moderne Therapie Behinderungen oder Beschwerden deutlich abmildern oder sogar dazu führen, dass sie zeitlebens kaum auftreten.
Folgen/Komplikationen
Bei ungünstigen Verläufen von MS treten vermehrt spürbare Beeinträchtigungen auf, bilden sich nicht mehr zurück und verschlechtern sich zunehmend. Das kann Gleichgewichtsprobleme und Gangunsicherheiten betreffen, aber auch Sehstörungen oder Muskelschwäche mit teilweiser oder kompletter Lähmung bestimmter Muskeln, Muskelsteifheit und -verkrampfung, Blasen- und Darmprobleme oder Störungen der geistigen Leistungsfähigkeit. Auch die Wahrscheinlichkeit für psychische Erkrankungen wie Depressionen steigt. Insgesamt ist die durchschnittliche Lebenserwartung bei MS-Patienten verkürzt, wobei sie sich durch moderne Therapien an die nicht von MS Betroffener anzugleichen scheint. Auch auf Schwere und Verlauf der Erkrankung wirken sich moderne Immuntherapien mittlerweile sehr vorteilhaft aus.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursache von MS ist ein Angriff des Immunsystems auf Nervengewebe, was dort zu Entzündungen und Schäden führt. Was genau diese Autoimmunreaktion auslöst, ist noch nicht geklärt. Im Hinblick auf Risikofaktoren diskutieren Wissenschaftler eine erbliche Neigung, an MS zu erkranken, aber auch äußere Einflüsse wie bestimmte Viruserkrankungen oder das Rauchen. Es müssen wohl mehrere Faktoren zusammenkommen, um die Krankheit zum Ausbruch zu bringen.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Leidet man unter neurologischen Beschwerden wie beispielsweise merklichen Gang- oder Gefühlsstörungen, sollte man unbedingt ärztlichen Rat einholen. Steht die Diagnose einer MS fest, empfiehlt eine aktuelle Fachleitlinie Betroffenen unter anderem Sport, eine gesunde Ernährung, den Abbau von Übergewicht und besonders auch einen Rauchverzicht. Hierzu sollte man sich von den behandelnden Ärzten beraten lassen, speziell auch zu individuell empfehlenswerten Sportarten. Hilfreich kann für viele Betroffene außerdem der Kontakt zu Selbsthilfegruppen sein.
Das macht der Arzt:
Wichtig ist eine genaue Diagnose durch eine Neurologin oder einen Neurologen. Beurteilt werden dabei vom Patienten berichtete Symptome und MRT-Aufnahmen des Kopfbereiches, auf denen Entzündungsherde im Gehirn sichtbar werden. Es müssen zudem andere mögliche Ursachen der von den Patienten beschriebenen Beschwerden ausgeschlossen werden. Die ärztlich empfohlene Behandlung der MS basiert vor allem auf Medikamenten, die die überschießende Reaktion des Immunsystems dämpfen. Hierzu gibt es mittlerweile eine breite Palette an Wirkstoffen, mit denen sich die Erkrankung zwar nicht heilen, aber in vielen Fällen recht gut kontrollieren lässt. Hinzu kommen Empfehlungen für hilfreiche Lebensstiländerungen. Die Planung der Behandlung erfolgt in enger Absprache zwischen Ärzten und Patienten.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl. - W.F. Haupt et al., Krankheitslehre Neurologie und Psychiatrie für Krankenpflege, Thieme, (2009), 10. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.