DEXA-RHINOSPRAY N sine 0,15 mg/g Nasenspray Lösung
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Pharmazeutische Informationen
Nasenspray — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06087485
- Darreichungsform:
- Nasenspray (Nasenspray)
- Packungsgröße:
- 14 ml
- Wirkstoffstärke:
- 0,15 mg
- Marke:
- DEXA-RHINOSPRAY N
- Hersteller:
- Dr. Gerhard Mann Chem.-pharm.Fabrik GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Dosierungsempfehlung:
Bei Zurückgehen der Beschwerden sollte die Dosis nach ärztlicher Absprache reduziert werden.
Anwendungsgebiete
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
- Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Sprühstöße pro Nasenloch, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, evtl. auch vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Kortison greift in ganz unterschiedliche Stoffwechselvorgänge und biochemische Prozesse des Körpers ein. Bei Dexamethason wird für die Behandlung vor allem eine entzündungshemmende Wirkung und die Unterdrückung von Abwehrvorgängen des Körpers ausgenutzt.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bakterieninfektion, wie:
- Tuberkulose
- Virusinfektion der Nase
- Bakterielle Entzündung der Nase
- Pilzinfektion der Nase
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung - (Rhinitis sicca)
- Engwinkelglaukom
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 30 × 112 × 30 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Itraconazol Clarithromycin Voriconazol Lopinavir Ritonavir Atazanavir sulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Müdigkeit, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich) oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Allergischer Schnupfen - Heuschnupfen
Was ist das? - Definition Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen - oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Krankheitsbild
Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen, oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesattacken
- Juckreiz an Nase, Augen oder Rachen
- Tränende, gerötete Augen
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
Die Symptome treten meist unmittelbar nach Kontakt mit den Auslösern auf. Bei starker Belastung können auch Husten, Atemnot oder Hautreaktionen hinzukommen. Unbehandelt kann sich die Allergie verschlimmern und auf die unteren Atemwege übergreifen. Man spricht dann vom Etagenwechsel.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter allergischer Schnupfen kann zu allergischem Asthma führen. Auch Kreuzallergien sind möglich, etwa gegen bestimmte Obstsorten oder Nüsse. Die Nase kann empfindlicher auf Reize wie kalte Luft oder Rauch reagieren. In schweren Fällen drohen chronische Entzündungen, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Eine frühzeitige Therapie kann diese Folgen meist verhindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser sind vor allem Pollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen wie Birke, Hasel oder Erle. Risikofaktoren sind genetische Veranlagung, häufige Atemwegsinfekte, Luftverschmutzung und übertriebene Hygiene in der Kindheit. Auch Stress und bestimmte Ernährungsgewohnheiten können das Allergierisiko erhöhen. Wer bereits andere Allergien hat, ist besonders gefährdet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er führt Allergietests durch, etwa auf der Haut oder per Blutuntersuchungen. Zur Behandlung kommen Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und bei Bedarf eine Hyposensibilisierung zum Einsatz. Hier erhalten Betroffene in symptomfreien Zeiten den Allergieauslöser erst in kleinen, dann in größeren Dosen gespritzt. In vielen Fällen mindert das auf Dauer die Symptome.
Das kann man selbst tun: Pollenschutzmaßnahmen wie Lüften zu pollenarmen Zeiten, Haarewaschen am Abend und Nasenduschen lindern die Beschwerden. Grenzen sind erreicht bei Atemnot, starkem Husten oder anhaltenden Beschwerden. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schnupfen
Was ist das? - Definition Hinter Schnupfen steckt oft eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch Viren oder Allergien ausgelöst wird. Sie führt zu einer laufenden oder verstopften Nase und kann akut oder chronisch verlaufen.
Krankheitsbild
Schnupfen tritt häufig im Rahmen einer Erkältung oder als allergische Reaktion auf. Die Nasenschleimhaut schwillt an und produziert vermehrt Sekret. Man unterscheidet zwischen akutem, chronischem, allergischem und reizstoffbedingtem Schnupfen. Auch anatomische Besonderheiten oder Medikamente können eine Rolle spielen.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesreiz, Juckreiz, Brennen in der Nase
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
- Tränende Augen, eingeschränkter Geruchssinn
Ein akuter Schnupfen beginnt meist mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl und kann bis zu neun Tage andauern. Chronischer Schnupfen kann über Wochen oder Monate bestehen und ist oft schwerer zu behandeln.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelter oder langanhaltender Schnupfen kann zu weiteren Erkrankungen führen wie eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, Mittelohrentzündung, Rachenentzündung oder Bronchitis. Auch Schlafstörungen und eingeschränkte Nasenatmung treten mitunter auf. Bei allergischem Schnupfen kann sich auf Dauer Asthma entwickeln. Nasenpolypen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand können die Beschwerden verstärken.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind Viren, Allergien, Reizstoffe, unerwünschte Nebenwirkungen bestimmter Medikamente und anatomische Besonderheiten. Auch hormonelle Veränderungen, Stress und trockene Luft können Schnupfen begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache abschwellende Nasensprays, Antihistaminika oder Antibiotika empfehlen. Bei anatomischen Problemen kann eine Operation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Mit Nasenspülungen, Inhalationen, viel Flüssigkeit und Ruhe lassen sich die Beschwerden lindern. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Symptome länger als zehn Tage bestehen, Fieber oder starke Schmerzen auftreten, abschwellend wirkende Nasensprays über längere Zeit verwendet wurden oder der Verdacht auf allergischen oder chronischen Schnupfen besteht.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nasenspray — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 06087485
- Darreichungsform:
- Nasenspray (Nasenspray)
- Packungsgröße:
- 14 ml
- Wirkstoffstärke:
- 0,15 mg
- Marke:
- DEXA-RHINOSPRAY N
- Hersteller:
- Dr. Gerhard Mann Chem.-pharm.Fabrik GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in das/jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht. Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Dosierungsempfehlung:
Bei Zurückgehen der Beschwerden sollte die Dosis nach ärztlicher Absprache reduziert werden.
Anwendungsgebiete
- Allergischer Schnupfen, z.B. Heuschnupfen
- Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Sprühstöße pro Nasenloch, Gesamtdosis: 3-4 mal täglich, Zeitpunkt: morgens, mittags und abends, evtl. auch vor dem Schlafengehen
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Kortison greift in ganz unterschiedliche Stoffwechselvorgänge und biochemische Prozesse des Körpers ein. Bei Dexamethason wird für die Behandlung vor allem eine entzündungshemmende Wirkung und die Unterdrückung von Abwehrvorgängen des Körpers ausgenutzt.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bakterieninfektion, wie:
- Tuberkulose
- Virusinfektion der Nase
- Bakterielle Entzündung der Nase
- Pilzinfektion der Nase
- Austrocknung der Nasenschleimhaut mit Borkenbildung - (Rhinitis sicca)
- Engwinkelglaukom
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 30 × 112 × 30 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Erhöhung des Blutdrucks oder der Blutzuckerwerte, Müdigkeit, Muskelschwäche (besonders an Armen und Beinen), Gewichtszunahme (Fettansatz besonders in der Körpermitte), "Vollmondgesicht" (rund und rötlich) oder Dehnungsstreifen der Haut auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Allergischer Schnupfen - Heuschnupfen
Was ist das? - Definition Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen - oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Krankheitsbild
Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen, oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesattacken
- Juckreiz an Nase, Augen oder Rachen
- Tränende, gerötete Augen
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
Die Symptome treten meist unmittelbar nach Kontakt mit den Auslösern auf. Bei starker Belastung können auch Husten, Atemnot oder Hautreaktionen hinzukommen. Unbehandelt kann sich die Allergie verschlimmern und auf die unteren Atemwege übergreifen. Man spricht dann vom Etagenwechsel.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter allergischer Schnupfen kann zu allergischem Asthma führen. Auch Kreuzallergien sind möglich, etwa gegen bestimmte Obstsorten oder Nüsse. Die Nase kann empfindlicher auf Reize wie kalte Luft oder Rauch reagieren. In schweren Fällen drohen chronische Entzündungen, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Eine frühzeitige Therapie kann diese Folgen meist verhindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser sind vor allem Pollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen wie Birke, Hasel oder Erle. Risikofaktoren sind genetische Veranlagung, häufige Atemwegsinfekte, Luftverschmutzung und übertriebene Hygiene in der Kindheit. Auch Stress und bestimmte Ernährungsgewohnheiten können das Allergierisiko erhöhen. Wer bereits andere Allergien hat, ist besonders gefährdet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er führt Allergietests durch, etwa auf der Haut oder per Blutuntersuchungen. Zur Behandlung kommen Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und bei Bedarf eine Hyposensibilisierung zum Einsatz. Hier erhalten Betroffene in symptomfreien Zeiten den Allergieauslöser erst in kleinen, dann in größeren Dosen gespritzt. In vielen Fällen mindert das auf Dauer die Symptome.
Das kann man selbst tun: Pollenschutzmaßnahmen wie Lüften zu pollenarmen Zeiten, Haarewaschen am Abend und Nasenduschen lindern die Beschwerden. Grenzen sind erreicht bei Atemnot, starkem Husten oder anhaltenden Beschwerden. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schnupfen
Was ist das? - Definition Hinter Schnupfen steckt oft eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die meist durch Viren oder Allergien ausgelöst wird. Sie führt zu einer laufenden oder verstopften Nase und kann akut oder chronisch verlaufen.
Krankheitsbild
Schnupfen tritt häufig im Rahmen einer Erkältung oder als allergische Reaktion auf. Die Nasenschleimhaut schwillt an und produziert vermehrt Sekret. Man unterscheidet zwischen akutem, chronischem, allergischem und reizstoffbedingtem Schnupfen. Auch anatomische Besonderheiten oder Medikamente können eine Rolle spielen.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesreiz, Juckreiz, Brennen in der Nase
- Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Husten
- Tränende Augen, eingeschränkter Geruchssinn
Ein akuter Schnupfen beginnt meist mit einem allgemeinen Krankheitsgefühl und kann bis zu neun Tage andauern. Chronischer Schnupfen kann über Wochen oder Monate bestehen und ist oft schwerer zu behandeln.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelter oder langanhaltender Schnupfen kann zu weiteren Erkrankungen führen wie eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, Mittelohrentzündung, Rachenentzündung oder Bronchitis. Auch Schlafstörungen und eingeschränkte Nasenatmung treten mitunter auf. Bei allergischem Schnupfen kann sich auf Dauer Asthma entwickeln. Nasenpolypen oder eine verkrümmte Nasenscheidewand können die Beschwerden verstärken.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Ursachen sind Viren, Allergien, Reizstoffe, unerwünschte Nebenwirkungen bestimmter Medikamente und anatomische Besonderheiten. Auch hormonelle Veränderungen, Stress und trockene Luft können Schnupfen begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache abschwellende Nasensprays, Antihistaminika oder Antibiotika empfehlen. Bei anatomischen Problemen kann eine Operation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Mit Nasenspülungen, Inhalationen, viel Flüssigkeit und Ruhe lassen sich die Beschwerden lindern. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Symptome länger als zehn Tage bestehen, Fieber oder starke Schmerzen auftreten, abschwellend wirkende Nasensprays über längere Zeit verwendet wurden oder der Verdacht auf allergischen oder chronischen Schnupfen besteht.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.