DHC 90 MUNDIPHARMA Retardtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Retard-Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03931408
- Darreichungsform:
- Retard-Tabletten (Retard-Tabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Marke:
- DHC
- Hersteller:
- ENNOGEN HEALTHCARE (EUROPE) LIMITED
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte nur kurzzeitig angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck, Muskelkrämpfen sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Höchstdosis: Eine Dosis von 2 1/2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Mittelstarke Schmerzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends im Abstand von mindestens 8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Außerdem lindert der Wirkstoff den Hustenreiz bei einem sehr trockenen Husten. Dabei blockiert er im Gehirn das sog. Hustenzentrum, wodurch die Anzahl und Heftigkeit der Hustenstösse vermindert wird. Unterstützt wird diese Wirkung durch eine Eindickung des Schleimes in den Atemwegen. Damit sich kein Schleim in den Atemwegen staut, eignet sich die Substanz aber nur, wenn der Husten vollkommen trocken ist. Wer den Stoff überdosiert, läuft Gefahr, eine Verstopfung der Atemwege zu provozieren oder nur noch schwer atmen zu können.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit
- Krampfanfälle
- Missempfindungen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Halluzinationen
- Stimmungsschwankungen
- Anfälle von Atemnot
- Atemschwäche
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Schwitzen
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Gallenkolik
- Harnverhalt
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Atemschwäche
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verstopfung
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- Störungen des Atemzentrums im Gehirn, z.B. bei erhöhtem Hirndruck
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Cor pulmonale (Schwäche des rechten Herzens, infolge einer Lungenerkrankung)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Prostatavergrößerung
- Lebererkrankungen
- Gallenwegserkrankungen
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
- Schilddrüsenunterfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dihydrocodein thiocyanat und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Bluthochdruck, Schmerzen (Muskelschmerzen, Bauchschmerzen), Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Halluzinationen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Selegilin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dihydrocodein thiocyanat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Alprazolam Clobazam Flunitrazepam Flurazepam monohydrochlorid Flurazepam Medazepam und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Buprenorphin Dihydrocodein thiocyanat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dihydrocodein thiocyanat und weitere
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Baldrian-Tinktur Kamillenblüten-Fluidextrakt Kamillenblüten-Extrakt (1:4,0-4,5); Auszugsmittel: Ethanol Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) Guaifenesin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit bis hin zu Koma und erschwertes Atmen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ambroxol hydrochlorid Dihydrocodein thiocyanat Acetylcystein Bromhexin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnte das Abhusten von Schleim in den Atemwegen beeinträchtigt sein.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Hierbei sollte tagsüber ein anderes Arzneimittel und vor dem Schlafengehen dieses Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wenn sie dieses Arzneimittel als Schmerzmittel erhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tranylcypromin hemisulfat Moclobemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme oder Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Gabapentin Pregabalin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Verstopfung, Benommenheit, Schläfrigkeit, Konzentrations-, Bewusstseinsstörungen oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Schwindel, Benommenheit, Schläfrigkeit oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Schmerz
Was ist das? - Definition Schmerz ist die Bezeichnung für sehr verschiedene unangenehme Empfindungen. Sie können in ihrem Charakter höchst unterschiedlich sein und ihre Stärke kann von kaum wahrnehmbar bis unerträglich reichen.
Krankheitsbild
Schmerz ist ein vielschichtiges, unangenehmes Empfinden, das sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die Spannbreite reicht von leichtem Ziehen bis hin zu starkem, kaum erträglichem Stechen oder Brennen. Er tritt bei akuten Verletzungen ebenso auf wie bei chronischen Erkrankungen. Schmerzen sind in erster Linie ein Warnsignal des Körpers, das auf eine mögliche oder bereits eingetretene Schädigung hinweist. Ohne Schmerzempfinden würden wir Gefahren für unseren Körper oft zu spät bemerken.
Die Reize werden über spezielle Schmerzrezeptoren an der Körperoberfläche oder in Organen wahrgenommen. Diese Signale wandern über Nervenbahnen ins Gehirn, wo sie als Schmerz empfunden werden. Verschiedene Auslöser wie Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder chemische Reize können diesen Prozess in Gang setzen. Auch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes können das Schmerzempfinden beeinflussen oder verfälschen.
Symptome/Verlauf
Schmerzen zeigen sich je nach Ursache und Person unterschiedlich. Man unterscheidet sie unter anderem nach Dauer, Intensität und Art:
- Akute Schmerzen treten plötzlich auf, etwa bei Prellungen, Schnittwunden oder Muskelverspannungen, und verschwinden meist, wenn die Ursache behoben ist.
- Chronische Schmerzen dauern länger an als die ursprüngliche Verletzung, oft über Monate hinweg. Sie gelten inzwischen als eigenständiges Krankheitsbild.
Auch die Wahrnehmung ist individuell: Manche Menschen vertragen Schmerzen gut, andere weniger. Die kulturelle Prägung kann dabei eine Rolle spielen. Die Art des Schmerzes gibt Hinweise auf die Ursache: Krampfartige (kolikartige) Schmerzen können auf Nieren
- oder Gallensteine hindeuten, dumpfe oder stechende auf Verletzungen oder innere Erkrankungen. Manche Menschen empfinden sogar in amputierten Gliedmaßen weiterhin Schmerzen, sogenannten Phantomschmerzen.
Nicht immer haben Schmerzen eine rein körperliche Ursache. Auch psychische Belastungen wie Stress oder Angst können Beschwerden auslösen, etwa Bauchweh bei Schulangst.
Folgen/Komplikationen
Werden akute Schmerzen behandelt, sind die Aussichten in der Regel gut. Schwieriger sieht es bei chronischen Schmerzen aus: Diese können das Leben stark beeinträchtigen, sowohl körperlich als auch seelisch. Hobbies und Berufstätigkeit sind oft nicht mehr möglich, was zu sozialem Rückzug, Depressionen und Isolation führen kann. Diese psychischen Belastungen wiederum verstärken das Schmerzempfinden. Es entsteht ein Teufelskreis. Deshalb ist bei chronischen Schmerzen nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Unterstützung wichtig, auch für das Umfeld der Betroffenen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schmerzen entstehen, wenn Gewebe geschädigt oder gereizt wird, zum Beispiel durch Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder Operationen. Auch chemische Substanzen wie Säuren oder Laugen können Schmerzen verursachen. Medikamente, insbesondere bei falscher Anwendung, können ihrerseits Schmerzen auslösen (z. B. durch Schädigung von Nieren oder Magen).
Nicht alle Krankheiten verursachen frühzeitig Schmerzen:
Krebserkrankungen können lange schmerzfrei verlaufen und dadurch unentdeckt bleiben. Auch Menschen mit Diabetes spüren Schmerzen oft verzögert oder gar nicht, da die Nerven geschädigt sind. So bleiben bei ihnen mitunter selbst ernsthafte Probleme wie ein Herzinfarkt oder Fußverletzungen unbemerkt.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärzte suchen gezielt nach der Schmerzursache und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Bei akuten Schmerzen stehen oft Medikamente, Schonung oder Kühlung im Vordergrund. Chronische Schmerzen erfordern meist eine umfassendere Behandlung, etwa durch regelmäßige Schmerzmittelgabe, begleitende Therapien und psychologische Unterstützung.
Was man selbst tun kann:
- Bei unklaren oder starken Schmerzen zum Arzt gehen.
- Entspannungsverfahren wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ausprobieren.
- Bei Verstauchungen oder Zerrungen: kühlen und schonen.
- Bei Verspannungen oder krampfartigen Schmerzen: Wärme (z. B. Wärmflasche, Rotlicht).
- Rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke nur kurzzeitig verwenden. Als Faustregel gilt: nicht länger als drei oder vier Tage hintereinander, monatlich nicht mehr als an zehn Tagen.
- Bei Kindern ist die Behandlung mit Schmerzmitteln heikel und bedarf einer gründlichen Beratung durch Ärzte und Apotheker. Nicht alle rezeptfrei erhältlichen Schmerzmittel eignen sich für Kinder.
- Auf mögliche Wechselwirkungen achten, wenn man mehrere Medikamente nimmt.
- Selbsthilfegruppen können bei chronischen Schmerzen sehr hilfreich sein.
- Wer neben Schmerzmitteln noch weitere Medikamente einnimmt, sollte im Gespräch mit einem Apotheker oder einem Arzt gefährliche Wechselwirkungen ausschließen.
Bearbeitungsstand: 17.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Retard-Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03931408
- Darreichungsform:
- Retard-Tabletten (Retard-Tabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Marke:
- DHC
- Hersteller:
- ENNOGEN HEALTHCARE (EUROPE) LIMITED
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte nur kurzzeitig angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck, Muskelkrämpfen sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Höchstdosis: Eine Dosis von 2 1/2 Tabletten pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Mittelstarke Schmerzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends im Abstand von mindestens 8 Stunden, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzlindernd, indem er im Gehirn die Schmerzwahrnehmung und die Intensität der Schmerzempfindung herabsetzt.
Außerdem lindert der Wirkstoff den Hustenreiz bei einem sehr trockenen Husten. Dabei blockiert er im Gehirn das sog. Hustenzentrum, wodurch die Anzahl und Heftigkeit der Hustenstösse vermindert wird. Unterstützt wird diese Wirkung durch eine Eindickung des Schleimes in den Atemwegen. Damit sich kein Schleim in den Atemwegen staut, eignet sich die Substanz aber nur, wenn der Husten vollkommen trocken ist. Wer den Stoff überdosiert, läuft Gefahr, eine Verstopfung der Atemwege zu provozieren oder nur noch schwer atmen zu können.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Verstopfung
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit
- Krampfanfälle
- Missempfindungen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Halluzinationen
- Stimmungsschwankungen
- Anfälle von Atemnot
- Atemschwäche
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Schwitzen
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Gallenkolik
- Harnverhalt
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Atemschwäche
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Verstopfung
- Störungen der Atemfunktion, wie bei:
- Störungen des Atemzentrums im Gehirn, z.B. bei erhöhtem Hirndruck
- Asthma bronchiale
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Cor pulmonale (Schwäche des rechten Herzens, infolge einer Lungenerkrankung)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Prostatavergrößerung
- Lebererkrankungen
- Gallenwegserkrankungen
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
- Schilddrüsenunterfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie Bluthochdruck, Schmerzen (Muskelschmerzen, Bauchschmerzen), Unruhe, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Halluzinationen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme mit Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden. In manchen Fällen kann es zu einem Entzugssymptom kommen. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Zittern, Schwitzen, Schweißausbrüchen, Frieren, Unruhe, Angst, Aggressionen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Krampfanfälle, Schlaflosigkeit oder Halluzinationen kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit bis hin zu Koma und erschwertes Atmen auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnte das Abhusten von Schleim in den Atemwegen beeinträchtigt sein.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Hierbei sollte tagsüber ein anderes Arzneimittel und vor dem Schlafengehen dieses Arzneimittel eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben. Wenn sie dieses Arzneimittel als Schmerzmittel erhalten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Kreislaufprobleme oder Blutdruckschwankungen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Verstopfung, Benommenheit, Schläfrigkeit, Konzentrations-, Bewusstseinsstörungen oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Schwindel, Benommenheit, Schläfrigkeit oder Atemprobleme auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Schmerz
Was ist das? - Definition Schmerz ist die Bezeichnung für sehr verschiedene unangenehme Empfindungen. Sie können in ihrem Charakter höchst unterschiedlich sein und ihre Stärke kann von kaum wahrnehmbar bis unerträglich reichen.
Krankheitsbild
Schmerz ist ein vielschichtiges, unangenehmes Empfinden, das sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann. Die Spannbreite reicht von leichtem Ziehen bis hin zu starkem, kaum erträglichem Stechen oder Brennen. Er tritt bei akuten Verletzungen ebenso auf wie bei chronischen Erkrankungen. Schmerzen sind in erster Linie ein Warnsignal des Körpers, das auf eine mögliche oder bereits eingetretene Schädigung hinweist. Ohne Schmerzempfinden würden wir Gefahren für unseren Körper oft zu spät bemerken.
Die Reize werden über spezielle Schmerzrezeptoren an der Körperoberfläche oder in Organen wahrgenommen. Diese Signale wandern über Nervenbahnen ins Gehirn, wo sie als Schmerz empfunden werden. Verschiedene Auslöser wie Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder chemische Reize können diesen Prozess in Gang setzen. Auch bestimmte Medikamente oder Erkrankungen wie Diabetes können das Schmerzempfinden beeinflussen oder verfälschen.
Symptome/Verlauf
Schmerzen zeigen sich je nach Ursache und Person unterschiedlich. Man unterscheidet sie unter anderem nach Dauer, Intensität und Art:
- Akute Schmerzen treten plötzlich auf, etwa bei Prellungen, Schnittwunden oder Muskelverspannungen, und verschwinden meist, wenn die Ursache behoben ist.
- Chronische Schmerzen dauern länger an als die ursprüngliche Verletzung, oft über Monate hinweg. Sie gelten inzwischen als eigenständiges Krankheitsbild.
Auch die Wahrnehmung ist individuell: Manche Menschen vertragen Schmerzen gut, andere weniger. Die kulturelle Prägung kann dabei eine Rolle spielen. Die Art des Schmerzes gibt Hinweise auf die Ursache: Krampfartige (kolikartige) Schmerzen können auf Nieren
- oder Gallensteine hindeuten, dumpfe oder stechende auf Verletzungen oder innere Erkrankungen. Manche Menschen empfinden sogar in amputierten Gliedmaßen weiterhin Schmerzen, sogenannten Phantomschmerzen.
Nicht immer haben Schmerzen eine rein körperliche Ursache. Auch psychische Belastungen wie Stress oder Angst können Beschwerden auslösen, etwa Bauchweh bei Schulangst.
Folgen/Komplikationen
Werden akute Schmerzen behandelt, sind die Aussichten in der Regel gut. Schwieriger sieht es bei chronischen Schmerzen aus: Diese können das Leben stark beeinträchtigen, sowohl körperlich als auch seelisch. Hobbies und Berufstätigkeit sind oft nicht mehr möglich, was zu sozialem Rückzug, Depressionen und Isolation führen kann. Diese psychischen Belastungen wiederum verstärken das Schmerzempfinden. Es entsteht ein Teufelskreis. Deshalb ist bei chronischen Schmerzen nicht nur die körperliche, sondern auch die seelische Unterstützung wichtig, auch für das Umfeld der Betroffenen.
Ursachen/Risikofaktoren
Schmerzen entstehen, wenn Gewebe geschädigt oder gereizt wird, zum Beispiel durch Hitze, Verletzungen, Entzündungen oder Operationen. Auch chemische Substanzen wie Säuren oder Laugen können Schmerzen verursachen. Medikamente, insbesondere bei falscher Anwendung, können ihrerseits Schmerzen auslösen (z. B. durch Schädigung von Nieren oder Magen).
Nicht alle Krankheiten verursachen frühzeitig Schmerzen:
Krebserkrankungen können lange schmerzfrei verlaufen und dadurch unentdeckt bleiben. Auch Menschen mit Diabetes spüren Schmerzen oft verzögert oder gar nicht, da die Nerven geschädigt sind. So bleiben bei ihnen mitunter selbst ernsthafte Probleme wie ein Herzinfarkt oder Fußverletzungen unbemerkt.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärzte suchen gezielt nach der Schmerzursache und leiten entsprechende Maßnahmen ein. Bei akuten Schmerzen stehen oft Medikamente, Schonung oder Kühlung im Vordergrund. Chronische Schmerzen erfordern meist eine umfassendere Behandlung, etwa durch regelmäßige Schmerzmittelgabe, begleitende Therapien und psychologische Unterstützung.
Was man selbst tun kann:
- Bei unklaren oder starken Schmerzen zum Arzt gehen.
- Entspannungsverfahren wie Yoga, Autogenes Training oder progressive Muskelentspannung ausprobieren.
- Bei Verstauchungen oder Zerrungen: kühlen und schonen.
- Bei Verspannungen oder krampfartigen Schmerzen: Wärme (z. B. Wärmflasche, Rotlicht).
- Rezeptfreie Schmerzmittel aus der Apotheke nur kurzzeitig verwenden. Als Faustregel gilt: nicht länger als drei oder vier Tage hintereinander, monatlich nicht mehr als an zehn Tagen.
- Bei Kindern ist die Behandlung mit Schmerzmitteln heikel und bedarf einer gründlichen Beratung durch Ärzte und Apotheker. Nicht alle rezeptfrei erhältlichen Schmerzmittel eignen sich für Kinder.
- Auf mögliche Wechselwirkungen achten, wenn man mehrere Medikamente nimmt.
- Selbsthilfegruppen können bei chronischen Schmerzen sehr hilfreich sein.
- Wer neben Schmerzmitteln noch weitere Medikamente einnimmt, sollte im Gespräch mit einem Apotheker oder einem Arzt gefährliche Wechselwirkungen ausschließen.
Bearbeitungsstand: 17.06.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.