DIAVIC 6 mg/ml Injektionslösung in einem Fertigpen
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Pharmazeutische Informationen
Injektionslösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19392876
- Darreichungsform:
- Injektionslösung (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 2 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 6 mg
- Marke:
- DIAVIC
- Hersteller:
- Basics GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Wenden Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes an. Für die Injektion geeignete Körperstellen sind Oberarm, Oberschenkel und Bauchdecke. Die Injektionsstelle sollte regelmäßig gewechselt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen, unter anderem zu schwerer Übelkeit, Erbrechen und Unterzuckerung, kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Allgemeine Empfehlung - Behandlungsbeginn:
Allgemeine Empfehlung - Folgebehandlung:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 0,3 ml pro Tag erhöht werden.
Diabetiker: Dieses Arzneimittel ist kein Insulin-Ersatz.
Anwendungsgebiete
- Diabetes mellitus Typ 2 (verminderte Insulinempfindlichkeit)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 0,1 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 0,2 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Übelkeit
- Durchfall
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Entzündung der Bronchien
- Unterzuckerung (Hypoglykämie)
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Erhöhter Puls
- Erbrechen
- Verdauungsbeschwerden
- Schmerzen im Oberbauch
- Verstopfung
- Magenschleimhautentzündung
- Entweichen von Darmgasen
- Blähungen
- Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (Reflux)
- Magen-Darm-Beschwerden
- Zahnschmerzen
- Hautausschlag
- Erschöpfung
- Reaktion an der Einstichstelle der Injektion
- Erhöhter Wert der fettspaltenden Verdauungsenzyme (Lipasen)
- Erhöhte Werte eines Enzyms (Amylase)
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) durch Medikamente
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Verzögerte Magenentleerung
- Gallenblasenentzündung
- Gallensteine
- Juckreiz
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Beeinträchtigte Nierenfunktion
- Akutes Nierenversagen
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 40 × 30 × 175 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Wird das Arzneimittel im Kühlschrank aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Monat verwendet werden!
Wird das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Monat verwendet werden und ist vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufzubewahren!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Als alleinige Behandlung und in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Das Arzneimittel wird ergänzend gegeben, wenn Diät oder andere Maßnahmen zur Senkung der Blutzuckerwerte, wie zum Beispiel körperliches Training, allein nicht ausreichen.
Diabetes mellitus Typ 2
Was ist das? - Definition Beim Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Dabei kommt es durch Insulinmangel zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Es gibt zwei Arten von Diabetes, einfach als Typ 1 und Typ 2 bezeichnet. Der Typ-2-Diabetes unterscheidet sich vom Typ-1-Diabetes dadurch, dass zu Beginn der Erkrankung meist eine herabgesetzte Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin besteht. Es wird also noch Insulin produziert, doch kann es nicht mehr genügend wirken. Der Krankheitsbeginn liegt häufig im fortgeschrittenen Alter.
kKrankheitsbild
Diabetes mellitus Typ 2
- auch als "Alterszucker" bekannt
- ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der der Körper zwar noch Insulin produziert, dieses aber nicht mehr ausreichend wirkt. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen schleust. Wird es vom Körper nicht mehr effektiv genutzt, bleibt der Zucker im Blut
- der Blutzuckerspiegel steigt. Typ
- -2
- -Diabetes entwickelt sich meist schleichend und tritt häufig im Erwachsenenalter auf, insbesondere bei Übergewicht und Bewegungsmangel. Anders als beim Typ
- -1
- -Diabetes, bei dem das körpereigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört (absoluter Insulinmangel), ist bei Typ 2 in der Regel zunächst genügend Insulin vorhanden, aber die Körperzellen reagieren nicht mehr richtig darauf (Insulinresistenz).
Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Je früher er erkannt wird, desto besser lässt sich gegensteuern.
Symptome/Verlauf
Viele Betroffene merken anfangs kaum etwas von der Erkrankung, da sie sich schleichend entwickelt. Häufig wird die Diagnose zufällig gestellt, im Rahmen einer Routineuntersuchung oder wenn Menschen aufgrund anderer Beschwerden ins Krankhaus oder zum Arzt gehen.
Bei deutlich erhöhten Blutzuckerwerten kann es jedoch mitunter auch zu Beschwerden kommen, die Warnzeichen für einen Diabetes sein können. Dazu gehören:
-
- häufiges Wasserlassen
-
- starker Durst
-
- Müdigkeit und Schwäche
-
- Wundheilungsstörungen oder Infektanfälligkeit
-
- Gewichtsverlust in fortgeschrittenen Fällen
Folgen/Komplikationen
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann zahlreiche Spätfolgen verursachen. Diese entstehen, weil überschüssige Glukose langfristig die Blutgefäße und Nerven schädigt. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören:
Augenschäden (diabetische Retinopathie) bis zur Erblindung
-
- Nierenschäden (Nephropathie) mit Gefahr der Dialysepflicht
-
- Nervenschäden (Polyneuropathie) mit Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen
-
- Durchblutungsstörungen, vor allem an den Füßen und damit verbundenen Wundheilungsstörungen.
-
- Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßverengungen
Gute Blutzuckereinstellung kann das Risiko deutlich senken.
Ursachen/Risikofaktoren
Typ
- -2
- -Diabetes entsteht meist durch eine Kombination aus Veranlagung und ungünstigem Lebensstil. Die wichtigsten Risikofaktoren sind:
-
- Übergewicht, insbesondere Bauchfett
-
- Bewegungsmangel
-
- Ungesunde Ernährung mit viel Zucker und Fett
-
- Rauchen
-
- Familiäre Vorbelastung
-
- -Alter ab etwa 45 Jahren
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Abnehmen bei bestehendem Übergewicht, mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, den Blutzucker zu senken. Experten empfehlen eine pflanzenbetone Kost mit viel Gemüse, etwas Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Täglich in Maßen Milchprodukte, hochwertige pflanzliche Öle sowie ab und zu Fleisch, Fisch und Eier sorgen für eine gute Nährstoffversorgung und Sättigung. Eine Diabetes
- -Diät mit speziellen Lebensmitteln ist nicht nötig. In Sachen Bewegung machen auch kleine Schritte
- wie Treppensteigen oder tägliche Spaziergänge
- einen Unterschied.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann feststellen, ob eine gestörte Glukosetoleranz beziehungsweise bereits ein Typ
- -2
- -Diabetes vorliegt. Dazu bestimmt er den Blutzuckerspiegel sowie den Langzeitblutzuckerwert HbA1c. Zunächst reicht oft eine Umstellung des Lebensstils. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommen Tabletten oder Insulin zum Einsatz. Regelmäßige Vorsorge (z.B. Augen
- -, Nieren
- und Fußuntersuchungen) ist wichtig, um Folgeschäden früh zu erkennen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Injektionslösung — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19392876
- Darreichungsform:
- Injektionslösung (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 2 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 6 mg
- Marke:
- DIAVIC
- Hersteller:
- Basics GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Wenden Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes an. Für die Injektion geeignete Körperstellen sind Oberarm, Oberschenkel und Bauchdecke. Die Injektionsstelle sollte regelmäßig gewechselt werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen, unter anderem zu schwerer Übelkeit, Erbrechen und Unterzuckerung, kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Die Dosierung wird in der Regel von Ihrem Arzt langsam erhöht und auf eine für Sie passende Erhaltungsdosis eingestellt.
In Absprache mit Ihrem Arzt, abhängig von dem Stadium der Behandlung, wird das Arzneimittel in der Regel folgendermaßen dosiert:
Allgemeine Empfehlung - Behandlungsbeginn:
Allgemeine Empfehlung - Folgebehandlung:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 0,3 ml pro Tag erhöht werden.
Diabetiker: Dieses Arzneimittel ist kein Insulin-Ersatz.
Anwendungsgebiete
- Diabetes mellitus Typ 2 (verminderte Insulinempfindlichkeit)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 0,1 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren, Jugendliche und Erwachsene, Einzeldosis: 0,2 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Übelkeit
- Durchfall
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Entzündung der Bronchien
- Unterzuckerung (Hypoglykämie)
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- Erhöhter Puls
- Erbrechen
- Verdauungsbeschwerden
- Schmerzen im Oberbauch
- Verstopfung
- Magenschleimhautentzündung
- Entweichen von Darmgasen
- Blähungen
- Rückfluss von Mageninhalt in die Speiseröhre (Reflux)
- Magen-Darm-Beschwerden
- Zahnschmerzen
- Hautausschlag
- Erschöpfung
- Reaktion an der Einstichstelle der Injektion
- Erhöhter Wert der fettspaltenden Verdauungsenzyme (Lipasen)
- Erhöhte Werte eines Enzyms (Amylase)
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) durch Medikamente
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Verzögerte Magenentleerung
- Gallenblasenentzündung
- Gallensteine
- Juckreiz
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Beeinträchtigte Nierenfunktion
- Akutes Nierenversagen
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 40 × 30 × 175 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Wird das Arzneimittel im Kühlschrank aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Monat verwendet werden!
Wird das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Monat verwendet werden und ist vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufzubewahren!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Als alleinige Behandlung und in Kombination mit anderen Arzneimitteln:
Das Arzneimittel wird ergänzend gegeben, wenn Diät oder andere Maßnahmen zur Senkung der Blutzuckerwerte, wie zum Beispiel körperliches Training, allein nicht ausreichen.
Diabetes mellitus Typ 2
Was ist das? - Definition Beim Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Dabei kommt es durch Insulinmangel zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Es gibt zwei Arten von Diabetes, einfach als Typ 1 und Typ 2 bezeichnet. Der Typ-2-Diabetes unterscheidet sich vom Typ-1-Diabetes dadurch, dass zu Beginn der Erkrankung meist eine herabgesetzte Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin besteht. Es wird also noch Insulin produziert, doch kann es nicht mehr genügend wirken. Der Krankheitsbeginn liegt häufig im fortgeschrittenen Alter.
kKrankheitsbild
Diabetes mellitus Typ 2
- auch als "Alterszucker" bekannt
- ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der der Körper zwar noch Insulin produziert, dieses aber nicht mehr ausreichend wirkt. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen schleust. Wird es vom Körper nicht mehr effektiv genutzt, bleibt der Zucker im Blut
- der Blutzuckerspiegel steigt. Typ
- -2
- -Diabetes entwickelt sich meist schleichend und tritt häufig im Erwachsenenalter auf, insbesondere bei Übergewicht und Bewegungsmangel. Anders als beim Typ
- -1
- -Diabetes, bei dem das körpereigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört (absoluter Insulinmangel), ist bei Typ 2 in der Regel zunächst genügend Insulin vorhanden, aber die Körperzellen reagieren nicht mehr richtig darauf (Insulinresistenz).
Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Je früher er erkannt wird, desto besser lässt sich gegensteuern.
Symptome/Verlauf
Viele Betroffene merken anfangs kaum etwas von der Erkrankung, da sie sich schleichend entwickelt. Häufig wird die Diagnose zufällig gestellt, im Rahmen einer Routineuntersuchung oder wenn Menschen aufgrund anderer Beschwerden ins Krankhaus oder zum Arzt gehen.
Bei deutlich erhöhten Blutzuckerwerten kann es jedoch mitunter auch zu Beschwerden kommen, die Warnzeichen für einen Diabetes sein können. Dazu gehören:
-
- häufiges Wasserlassen
-
- starker Durst
-
- Müdigkeit und Schwäche
-
- Wundheilungsstörungen oder Infektanfälligkeit
-
- Gewichtsverlust in fortgeschrittenen Fällen
Folgen/Komplikationen
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann zahlreiche Spätfolgen verursachen. Diese entstehen, weil überschüssige Glukose langfristig die Blutgefäße und Nerven schädigt. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören:
Augenschäden (diabetische Retinopathie) bis zur Erblindung
-
- Nierenschäden (Nephropathie) mit Gefahr der Dialysepflicht
-
- Nervenschäden (Polyneuropathie) mit Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen
-
- Durchblutungsstörungen, vor allem an den Füßen und damit verbundenen Wundheilungsstörungen.
-
- Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßverengungen
Gute Blutzuckereinstellung kann das Risiko deutlich senken.
Ursachen/Risikofaktoren
Typ
- -2
- -Diabetes entsteht meist durch eine Kombination aus Veranlagung und ungünstigem Lebensstil. Die wichtigsten Risikofaktoren sind:
-
- Übergewicht, insbesondere Bauchfett
-
- Bewegungsmangel
-
- Ungesunde Ernährung mit viel Zucker und Fett
-
- Rauchen
-
- Familiäre Vorbelastung
-
- -Alter ab etwa 45 Jahren
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Abnehmen bei bestehendem Übergewicht, mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, den Blutzucker zu senken. Experten empfehlen eine pflanzenbetone Kost mit viel Gemüse, etwas Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Täglich in Maßen Milchprodukte, hochwertige pflanzliche Öle sowie ab und zu Fleisch, Fisch und Eier sorgen für eine gute Nährstoffversorgung und Sättigung. Eine Diabetes
- -Diät mit speziellen Lebensmitteln ist nicht nötig. In Sachen Bewegung machen auch kleine Schritte
- wie Treppensteigen oder tägliche Spaziergänge
- einen Unterschied.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann feststellen, ob eine gestörte Glukosetoleranz beziehungsweise bereits ein Typ
- -2
- -Diabetes vorliegt. Dazu bestimmt er den Blutzuckerspiegel sowie den Langzeitblutzuckerwert HbA1c. Zunächst reicht oft eine Umstellung des Lebensstils. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommen Tabletten oder Insulin zum Einsatz. Regelmäßige Vorsorge (z.B. Augen
- -, Nieren
- und Fußuntersuchungen) ist wichtig, um Folgeschäden früh zu erkennen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.