DIAZEPAM DESITIN 5 mg rectal Mikroklist.
38,08 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Klistiere — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02404782
- Darreichungsform:
- Klistiere (Klistiere)
- Packungsgröße:
- 5 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- DIAZEPAM
- Hersteller:
- Desitin Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Geben Sie das Arzneimittel in den Darm ein. Beim Herausziehen des Behälters sollten Sie ihn zusammengedrückt lassen, damit das Arzneimittel nicht wieder eingesaugt werden kann. Legen Sie sich für die Anwendung auf die Seite und ziehen Sie die Kniee an.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schläfrigkeit, Koordinationsstörungen, niedrigem Blutdruck, Verwirrtheit und Herz-Kreislaufversagen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf - einmalige Gabe:
Höchstdosis für Kinder: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung nach 12 Stunden wiederholt werden.
Höchstdosis für Erwachsene: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung nach 3-4 Stunden wiederholt werden.
Höchstdosis für Kinder von 6 Monaten bis 3 Jahren: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Eine Dosis von 4 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis für Kinder ab 3 Jahren: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Eine Dosis von 8 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis für Erwachsene: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Eine Dosis von 8 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Beruhigung vor Operationen oder diagnostischen Eingriffen, Erstdosis - einmalige Gabe:
Beruhigung vor Operationen oder diagnostischen Eingriffen, Folgedosis - einmalige Gabe:
Beruhigung nach Operationen oder diagnostischen Eingriffen - einmalige Gabe:
Status epilepticus - einmalige Gabe:
Höchstdosis: Status epilepticus: Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung nach 10-15 Minuten wiederholt werden.
Höchstdosis für Kinder bis 15kg Körpergewicht: Status epilepticus: Eine Dosis von 4 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis für Kinder ab 15kg Körpergewicht: Status epilepticus: Eine Dosis von 4 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis für Erwachsene: Status epilepticus: Eine Dosis von 6 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Erhöhte Muskelspannung - Behandlungsbeginn:
Erhöhte Muskelspannung - Folgebehandlung:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Spannungsgefühl
- Erregung
- Angst
- Beruhigung vor Operationen oder diagnostischen Eingriffen
- Beruhigung nach Operationen oder diagnostischen Eingriffen
- Status epilepticus
- Erhöhte Muskelspannung
- Tetanus
- Fieberkrampf
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge und Kleinkinder von 6 Monaten - 3 Jahren mit 10-15kg Körpergewicht, Einzeldosis: 1 Einlauf, Gesamtdosis: 1 Einlauf, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 3-18 Jahren mit 15-50kg Körpergewicht, Einzeldosis: 2 Einläufe, Gesamtdosis: 2 Einläufe, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Einläufe, Gesamtdosis: 1-2 Einläufe, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche über 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 2-4 Einläufe, Gesamtdosis: 2-4 Einläufe, Zeitpunkt: abends
Personenkreis: Jugendliche über 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Einläufe, Gesamtdosis: 1-2 Einläufe, Zeitpunkt: vor dem Eingriff (ca. 1 Stunde)
Personenkreis: Jugendliche über 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Einläufe, Gesamtdosis: 1-2 Einläufe, Zeitpunkt: nach dem Eingriff
Personenkreis: Säuglinge und Kleinkinder von 6 Monaten - 3 Jahren mit 10-15kg Körpergewicht, Einzeldosis: 1 Einlauf, Gesamtdosis: 1 Einlauf, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 3-18 Jahren mit 15-50kg Körpergewicht, Einzeldosis: 2 Einläufe, Gesamtdosis: 2 Einläufe, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Einläufe, Gesamtdosis: 1-2 Einläufe, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Einlauf, Gesamtdosis: 2-4 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Jugendliche ab 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Einlauf, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt vor allem beruhigend und krampflösend, indem er im Gehirn an speziellen Bindungsstellen angreift. Durch die Wechselwirkung mit diesen Bindungsstellen wird die Wirkung von körpereigenen, entspannend wirkenden Substanzen verstärkt.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit, vor allem am nächsten Tag
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Gedächtnislücken (kurzzeitig)
- Koordinationsstörung, wie z.B.:
- - Gangunsicherheit
- Sehstörungen, wie Doppeltsehen
- Sprachstörungen
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- - Schlaflosigkeit
- - Aggressives Verhalten
- - Erhöhter Muskeltonus (Spannungszustand des Muskels)
- - Selbstmordgedanken
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Schlafapnoe-Syndrom (kurzzeitiger Atemstillstand während des Schlafes)
- Atemschwäche
- Asthma bronchiale
- Kreislaufschwäche
- Bewegungsstörungen, aufgrund von Schädigung der Nervenbahnen im Gehirn (zerebrale Ataxien)
- Bewegungsstörungen, aufgrund von Schädigung der Nervenbahnen im Rückenmark (spinale Ataxien)
- Hirnschäden
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Engwinkelglaukom
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 62 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 49 × 156 × 95 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Erkrankung schwerwiegend und durch andere Maßnahmen kurzfristig nicht zu beheben ist.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ritonavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: R)-tartrat] Morphin sulfat Morphin hydrochlorid-3-Wasser Hydromorphon hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen — insbesondere zu Beginn der gleichzeitigen Behandlung — vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden, Blutdruckabfall oder teilweise lebensbedrohliche wie Bewusstlosigkeit oder Kreislaufkollaps.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dabrafenib mesilat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Elvitegravir Darunavir-Ethanol (1:1) und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clarithromycin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Erythromycin estolat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Idelalisib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: mikroemulgiert Baldrian-Tinktur Kamillenblüten-Fluidextrakt Kamillenblüten-Extrakt (1:4,0-4,5); Auszugsmittel: Ethanol Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) Guaifenesin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit, Schwindel, Atembeschwerden oder Gedächtnisstörungen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Fluoxetin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Benommenheit, Verwirrtheit, Sehstörungen oder undeutliches Sprechen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Fluvoxamin hydrogenmaleat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Benommenheit, Verwirrtheit, Sehstörungen oder undeutliches Sprechen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Itraconazol Voriconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Miconazol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lopinavir Ritonavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Benommenheit, Schwindelgefühl oder verminderte Atmung erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tipranavir Atazanavir sulfat Fosamprenavir calcium Darunavir-Ethanol (1:1) Darunavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenytoin und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Zittern, Schwindel, Übelkeit, Seh-, Sprech- oder Koordinationsstörungen, Augenzittern, Verwirrtheit, Benommenheit, niedriger Blutdruck oder Muskelschwäche auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Stiripentol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise extreme Müdigkeit, Koordinationsstörungen, Schwindel oder verminderte Atmung.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise extreme Müdigkeit, Koordinationsstörungen oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Theophyllin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Etonogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Es sind in der Regel keine Maßnahmen erforderlich, die über das Beobachten des Allgemeinbefindens hinausgehen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Unruhe/Erregung
Was ist das? - Definition Unruhe und Erregung sind Zustände, bei denen Körper und Geist in einer gesteigerten Anspannung stehen. Betroffene fühlen sich innerlich getrieben, können schwer stillsitzen oder sich konzentrieren. Diese Zustände sind keine eigenständige Krankheit, sondern treten oft als Symptom verschiedener körperlicher oder seelischer Belastungen auf.
Krankheitsbild
Unruhe und Erregung beschreiben ein Zusammenspiel aus innerer Anspannung, Nervosität und gesteigerter körperlicher Aktivität. Sie können vorübergehend auftreten, etwa in Stresssituationen, oder länger anhalten, wenn eine zugrunde liegende Erkrankung besteht. Häufig treten die Symptome als Begleiterscheinungen von psychischen Störungen, körperlichen Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten auf.
Symptome/Verlauf
Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen wirken rastlos, laufen umher oder können nicht stillsitzen. Andere berichten von einem ständigen inneren Druck oder dem Gefühl, gleich explodieren zu müssen. Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Vorübergehende Unruhe klingt oft von selbst ab, während anhaltende Erregung ein Hinweis auf eine behandlungsbedürftige Störung sein kann.Zu den typischen Symptomen zählen:
- innere Nervosität und Getriebenheit
- Schlafstörungen und Schwierigkeiten, sich zu entspannen
- verstärkte körperliche Aktivität wie Nesteln oder Umherlaufen
- Konzentrationsprobleme und Gereiztheit
Folgen/Komplikationen
Bleiben Unruhe und Erregung über längere Zeit bestehen, können sie zu Erschöpfung, Leistungsabfall und sozialem Rückzug führen. Häufig entwickeln sich Schlafprobleme, die wiederum die Anspannung verstärken. In schweren Fällen kann es zu Angststörungen oder Depressionen kommen. Auch körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Bluthochdruck oder Magenprobleme sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Zu den häufigen Auslösern zählen Stress, Überlastung oder Konflikte. Auch körperliche Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Herz-Kreislauf-Störungen oder neurologische Leiden können eine Rolle spielen. Psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder manische Episoden sind ebenfalls mögliche Hintergründe. Risikofaktoren sind zudem Schlafmangel, übermäßiger Konsum von Koffein, Alkohol oder Drogen sowie bestimmte Medikamente.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Medikamente einsetzen, etwa Beruhigungsmittel für akute Situationen oder Antidepressiva bei zugrunde liegenden psychischen Erkrankungen.
Das kann man selbst tun: Entspannungstechniken, ausreichend Schlaf, Bewegung und der Verzicht auf anregende Substanzen wirken sich positiv aus. Grenzen liegen dort, wo die Unruhe den Alltag stark beeinträchtigt, länger anhält oder mit weiteren Beschwerden wie Angst oder Depression verbunden ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Angsterkrankungen
Was ist das? - Definition Eine Angststörung ist im Gegensatz zu normaler Angst eine Erkrankung. Betroffene verspüren dann ein Gefühl von Angst und Furcht in eigentlich ungefährlichen Situationen. Krankhafte Angst gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
Krankheitsbild
Angst gehört zum Leben - sie schützt uns vor Gefahren. Wenn Angst aber übersteigert, grundlos oder dauerhaft auftritt, kann sie zur Krankheit werden. Man spricht dann von einer Angsterkrankung. Zu den häufigsten Formen zählen
- die generalisierte Angststörung,
- die Panikstörung,
- und spezifische Phobien. Spezifische Ängste können die unterschiedlichsten Bereiche betreffen, zum Beispiel Menschenmengen (Demophobie), enge oder geschlossene Räume (Klaustrophobie), Tiere (Zoophobie), das Alleinsein (Autophobie), die Höhe (Akrophobie) oder das Fliegen (Aviophobie). Bei sozialen Phobien haben Betroffene zum Beispiel Angst davor, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen oder etwas Lächerliches zu sagen.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind starke, anhaltende Sorgen, Nervosität, innere Unruhe oder plötzliche Panikattacken. Viele Betroffene spüren zusätzlich körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot, Zittern, Schwitzen, Schwindel oder Magenbeschwerden. Die Erkrankung kann sich schleichend entwickeln oder plötzlich auftreten und beeinträchtigt den Alltag erheblich. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, oft beginnt die Erkrankung bereits in der Kindheit oder Jugend. Ohne Behandlung können sich die Symptome verschlimmern oder chronisch werden. Häufig treten mit der Zeit weitere psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Suchterkrankungen hinzu.
Folgen/Komplikationen
Angsterkrankungen belasten das Privat- und Berufsleben. Betroffene meiden Situationen, die Angst auslösen könnten, und verlieren oft den Anschluss an soziale Kontakte. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Depressionen, Abhängigkeiten oder körperliche Beschwerden. Je länger die Erkrankung andauert, desto schwieriger wird die Behandlung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Entstehung von Angsterkrankungen ist meist multifaktoriell. Eine genetische Veranlagung kann ebenso eine Rolle spielen wie belastende Erfahrungen in Kindheit und Jugend - etwa Verluste, Gewalt oder Vernachlässigung. Auch Dauerstress, andere psychische oder körperliche Krankheiten oder mangelnde Unterstützung können Ängste begünstigen. Zudem beeinflussen bestimmte Hirnregionen und Botenstoffe wie Serotonin das Angstempfinden.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wer merkt, dass Ängste den Alltag bestimmen, sollte sich nicht scheuen, Hilfe zu suchen. Entspannungstechniken, Bewegung, Gespräche mit Vertrauenspersonen oder Selbsthilfegruppen können helfen. Auch gut verständliche Ratgeber oder Onlineprogramme bieten Unterstützung.
Was der Arzt tun kann:
Nach dem Ausschluss körperlicher Ursachen wird meist eine Psychotherapie empfohlen - an erster Stelle die kognitive Verhaltenstherapie. Sie hilft, Ängste zu verstehen, angstauslösende Situationen gezielt zu bewältigen und ungünstige Denkmuster zu verändern. Bei Bedarf kommen Medikamente wie Antidepressiva zum Einsatz. Eine Kombination aus beidem ist häufig besonders wirksam. Ergänzend können auch Hausärzte helfen, zum Beispiel durch Beratung, Information über Angst und Angststörungen, Anleitung zu Konfrontationsübungen und regelmäßige Begleitung.
Bearbeitungsstand: 04.08.2025
Quellenangaben:
ysd, Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen - Deutsches Ärzteblatt, 2025 - ysd, S3-Leitlinie Angststörungen, 2025 - aponet.de, Angststörung / Panikstörungen: Symptome, Ursachen und Behandlung, 2025
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Epilepsie im Kindesalter
Was ist das? - Definition Epilepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, für die wiederholte Krampfanfälle typisch sind. Sie tritt in höherem Alter oder bei Kindern und Jugendlichen vergleichsweise häufiger auf als in anderen Altersgruppen. Erfahren Sie hier mehr über Epilepsie, wie sie sich bei Kindern äußern kann und was ihnen hilft.
Krankheitsbild
Bei Epilepsie kommt es meist kurzzeitig zur Übererregung von Nervenzellen des Gehirns ("Gewitter im Gehirn"). Als Folge können anfallsartig Krämpfe und Muskelzuckungen, plötzliche Spannungsverluste von Muskeln, kurze geistige Abwesenheiten (Absencen), Bewegungsautomatismen, Bewusstseinseintrübungen, Bewusstlosigkeit, Wahrnehmungsstörungen und Stürze auftreten. Manche Patienten spüren zuvor Warnzeichen (Aura), etwa ein Kribbeln oder eine unerklärliche Geruchswahrnehmung.
Anfälle können von einzelnen Hirnregionen (fokaler Anfall) oder Nervenzellen im ganzen Gehirn (generalisierter Anfall) ausgehen und unterscheiden sich im Beschwerdebild. Es gibt nicht die "eine" Epilepsie. Ein Anfall dauert meist nur Sekunden oder wenige Minuten, es treten mitunter aber mehrere hintereinander auf.
In Deutschland ist ungefähr eine von hundert Personen von Epilepsie betroffen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, vergleichsweise häufiger aber in der Kindheit oder im höheren Lebensalter. Ein einzelner Anfall ist nicht mit einer Epilepsie-Erkrankung gleichzusetzen. Erst wenn wiederholt Anfälle auftreten oder eine Disposition vorliegt, spricht man von Epilepsie.
Auf Epilepsie hindeutende Symptome sollten stets ärztlich abgeklärt werden. Dauert ein Anfall oder eine rasche Abfolge von Anfällen mit Bewusstseinsverlusten, Krämpfen und Muskelzuckungen am ganzen Körper (generalisiert) mehr als 5 Minuten oder einzelne Körperbereiche und -funktionen betreffend (fokal) mehr als 10 Minuten an, benötigen Betroffene dringend ärztliche Hilfe.
Epilepsie ist in vielen Fällen gut behandelbar. Wichtig ist, Anfälle früh zu erkennen und vorhandene Risikofaktoren zu vermeiden.
Symptome/Verlauf
Bei Kindern tauchen spezielle Epilepsie-Syndrome bevorzugt in bestimmten Altersabschnitten auf. Einige Beispiele:
Neugeborene:
Muskelzuckungen, ungewöhnliche Augenbewegungen oder stereotype Bewegungen von Armen und Beinen sowie Atemnot, Herzrasen oder Hautverfärbungen können einige der möglichen Zeichen epileptischer Anfälle bei Neugeborenen sein. Sie kommen bei 1 bis 3 von 1.000 Lebendgeborenen vor.
Säuglinge:
Bei der seltenen, meist zwischen dem 2. und 8. Lebensmonat erstmals auftretenden BNS-Epilepsie (West-Syndrom) kommt es zu blitzartigen, heftigen Muskelzuckungen besonders der Arme und des Kopfes (Kopfnicken) und zu charakteristischen Beuge- und Streckkrämpfen. Anfälle treten oft in Serie und nach dem Aufwachen auf. Hier besonders wichtig: eine frühe Diagnose und Therapie.
Kleinkinder:
Krampfanfälle bei hohem Fieber (Fieberkrämpfe) erleiden 2 bis 5 Prozent aller Kinder. Um eine Epilepsie-Erkrankung handelt es sich hier nicht. Die Neigung zu Fieberkrämpfen verliert sich spätestens im Schulalter. Durch die Fieberkrämpfe selbst besteht keine Beeinträchtigung bei der Entwicklung des Kindes.
Viel seltener, aber schwerwiegender ist das Lennox-Gastaut-Syndrom, dass zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr erstmals auftritt. Es kommt zu unterschiedlichen Formen von Anfällen mit Absencen, Verkrampfungen besonders nachts, Muskelzuckungen und -erschlaffungen und in der Folge plötzlichen Stürzen.
Kinder im Schulalter:
Bei etwa 10 bis 17 Prozent der im Schulalter festgestellten Epilepsie-Fälle handelt es sich um Absence-Epilepsie. Bei einem Anfall wirken Kinder, als ob sie für Sekunden "weggetreten" sind, sie unterbrechen ihre Tätigkeiten. Mitunter kommt es auch zu Muskelzuckungen oder Blinzeln. Die Anfälle können sehr oft hintereinander auftreten.
Die Rolando-Epilepsie ist zwar insgesamt selten, macht aber unter kindlichen Epilepsien etwa 13 bis 23 Prozent der Fälle aus. Sie tritt zwischen dem 3. und 12. Lebensjahr auf und verschwindet in der Pubertät wieder. Sie zeigt sich vor allem nachts durch Kribbeln und Krämpfe im Gesicht sowie übermäßigen Speichelfluss, Sprachstörungen oder Schluckbeschwerden bei erhaltenem Bewusstsein.
Jugendliche:
Im jugendlichen Alter kann unter anderem die Juvenile myoklonische Epilepsie auftreten. Typisch sind plötzliche, oft morgens auftretende Muskelzuckungen des Schultergürtels und der Arme, möglich sind auch generalisierte Anfälle sowie Absencen.
Folgen/Komplikationen
Häufige und schwere Anfälle können womöglich die geistige Entwicklung verzögern und bedeuten im Lebensalltag eine Belastung für die Kinder sowie die Eltern. Auch Lern- oder Sprachstörungen sind möglich. Manche Epilepsie-Formen verschwinden spätestens nach der Pubertät wieder, andere Formen bleiben bestehen, besonders bei Schädigung des Gehirns. Mögliche Langzeitfolgen und die Therapie hängen sehr von der Form der Epilepsie-Erkrankung und ihren Ursachen ab.
Ursachen/Risikofaktoren
Das kindliche Gehirn ist noch nicht vollständig ausgereift und dadurch anfälliger für Störungen. Bei Neugeborenen oder Frühgeborenen kann schon eine geringe Belastung Anfälle auslösen. Einige mögliche Auslöser einer Epilepsie-Erkrankung:
- -angeborene Hirnschäden,
- -Infektionen des Gehirns oder der Hirnhäute,
- -Stoffwechselstörungen,
- -Herzrhythmusstörungen.
Wichtig ist, diese Ursachen ärztlich abzuklären und zu behandeln.
Das kann helfen
Was Eltern unter anderem tun können:
- -Sich vom Arzt gut über Notfallmaßnahmen informieren lassen.
- -Kind während eines Anfalls nicht festhalten und nichts in den Mund stecken.
- -Für Sicherheit sorgen, damit keine Verletzungen entstehen.
- -Sollten Anfälle länger als 5 Minuten dauern oder sich rasch wiederholen, Notfallmaßnahmen ergreifen und den Notarzt rufen.
- -Nach einem Anfall Ruhe ermöglichen und das Kind beruhigen.
- -Besonders auch nach erstmaligem Auftreten eines Anfalles umgehend ärztlichen Rat einholen.
- -Dafür sorgen, das verordnete Medikamente gemäß ärztlicher Anweisung eingenommen werden.
- -Das Umfeld des Kindes wie etwa im Kindergarten oder der Schule über die vorliegende Epilepsie-Erkrankung gut informieren.
- -Sich auch Unterstützung über Selbsthilfeangebote suchen.
Was Ärzte tun:
Bei Verdacht auf Epilepsie ist eine gute ärztliche Diagnose wichtig. Ärztinnen und Ärzte erheben dafür die Kranken-Geschichte (Anamnese), lassen sich die Symptome schildern und messen Hirnströme mittels eines EEG (Elektoencephalogramm). Dabei können für Epilepsie typische Veränderungen sichtbar werden. Je nach Bedarf erfolgen weitere Untersuchungen etwa des Blutes oder mittels MRT.
Ärztinnen und Ärzte setzen oft Medikamente ein, um Anfälle zu verhindern oder zu lindern. Zudem beraten sie Eltern zum Umgang mit den Symptomen und Folgen einer Epilepsieerkrankung. Eltern erhalten manchmal auch Notfallmedikamente, falls ein Anfall ungewöhnlich lange dauert.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - www.epilepsie-vereinigung.de, www.epilepsie-vereinigung.de, 2024
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Klistiere — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02404782
- Darreichungsform:
- Klistiere (Klistiere)
- Packungsgröße:
- 5 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- DIAZEPAM
- Hersteller:
- Desitin Arzneimittel GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Geben Sie das Arzneimittel in den Darm ein. Beim Herausziehen des Behälters sollten Sie ihn zusammengedrückt lassen, damit das Arzneimittel nicht wieder eingesaugt werden kann. Legen Sie sich für die Anwendung auf die Seite und ziehen Sie die Kniee an.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schläfrigkeit, Koordinationsstörungen, niedrigem Blutdruck, Verwirrtheit und Herz-Kreislaufversagen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf - einmalige Gabe:
Höchstdosis für Kinder: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung nach 12 Stunden wiederholt werden.
Höchstdosis für Erwachsene: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung nach 3-4 Stunden wiederholt werden.
Höchstdosis für Kinder von 6 Monaten bis 3 Jahren: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Eine Dosis von 4 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis für Kinder ab 3 Jahren: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Eine Dosis von 8 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis für Erwachsene: Spannungs-, Erregungs- und Angstzustände, Tetanus und Fieberkrampf: Eine Dosis von 8 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Beruhigung vor Operationen oder diagnostischen Eingriffen, Erstdosis - einmalige Gabe:
Beruhigung vor Operationen oder diagnostischen Eingriffen, Folgedosis - einmalige Gabe:
Beruhigung nach Operationen oder diagnostischen Eingriffen - einmalige Gabe:
Status epilepticus - einmalige Gabe:
Höchstdosis: Status epilepticus: Bei unzureichender Wirkung kann die Anwendung nach 10-15 Minuten wiederholt werden.
Höchstdosis für Kinder bis 15kg Körpergewicht: Status epilepticus: Eine Dosis von 4 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis für Kinder ab 15kg Körpergewicht: Status epilepticus: Eine Dosis von 4 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Höchstdosis für Erwachsene: Status epilepticus: Eine Dosis von 6 Einläufen sollte nicht überschritten werden.
Erhöhte Muskelspannung - Behandlungsbeginn:
Erhöhte Muskelspannung - Folgebehandlung:
Patienten mit einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Ältere und geschwächte Patienten: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Spannungsgefühl
- Erregung
- Angst
- Beruhigung vor Operationen oder diagnostischen Eingriffen
- Beruhigung nach Operationen oder diagnostischen Eingriffen
- Status epilepticus
- Erhöhte Muskelspannung
- Tetanus
- Fieberkrampf
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge und Kleinkinder von 6 Monaten - 3 Jahren mit 10-15kg Körpergewicht, Einzeldosis: 1 Einlauf, Gesamtdosis: 1 Einlauf, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 3-18 Jahren mit 15-50kg Körpergewicht, Einzeldosis: 2 Einläufe, Gesamtdosis: 2 Einläufe, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Einläufe, Gesamtdosis: 1-2 Einläufe, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche über 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 2-4 Einläufe, Gesamtdosis: 2-4 Einläufe, Zeitpunkt: abends
Personenkreis: Jugendliche über 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Einläufe, Gesamtdosis: 1-2 Einläufe, Zeitpunkt: vor dem Eingriff (ca. 1 Stunde)
Personenkreis: Jugendliche über 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Einläufe, Gesamtdosis: 1-2 Einläufe, Zeitpunkt: nach dem Eingriff
Personenkreis: Säuglinge und Kleinkinder von 6 Monaten - 3 Jahren mit 10-15kg Körpergewicht, Einzeldosis: 1 Einlauf, Gesamtdosis: 1 Einlauf, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Kinder und Jugendliche von 3-18 Jahren mit 15-50kg Körpergewicht, Einzeldosis: 2 Einläufe, Gesamtdosis: 2 Einläufe, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Einläufe, Gesamtdosis: 1-2 Einläufe, Zeitpunkt: zu Beginn des Anfalls
Personenkreis: Jugendliche ab 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Einlauf, Gesamtdosis: 2-4 mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Jugendliche ab 50kg Körpergewicht und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Einlauf, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt vor allem beruhigend und krampflösend, indem er im Gehirn an speziellen Bindungsstellen angreift. Durch die Wechselwirkung mit diesen Bindungsstellen wird die Wirkung von körpereigenen, entspannend wirkenden Substanzen verstärkt.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit, vor allem am nächsten Tag
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Konzentrationsstörungen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Gedächtnislücken (kurzzeitig)
- Koordinationsstörung, wie z.B.:
- - Gangunsicherheit
- Sehstörungen, wie Doppeltsehen
- Sprachstörungen
- Sonderbare (paradoxe) Reaktionen, wie:
- - Schlaflosigkeit
- - Aggressives Verhalten
- - Erhöhter Muskeltonus (Spannungszustand des Muskels)
- - Selbstmordgedanken
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Myasthenia gravis (Erkrankung des Nervensystems mit Muskelerschlaffung)
- Alkoholmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Arzneimittelmissbrauch, auch wenn er schon längere Zeit zurückliegt
- Drogenabhängigkeit, auch wenn sie schon längere Zeit zurückliegt
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Schlafapnoe-Syndrom (kurzzeitiger Atemstillstand während des Schlafes)
- Atemschwäche
- Asthma bronchiale
- Kreislaufschwäche
- Bewegungsstörungen, aufgrund von Schädigung der Nervenbahnen im Gehirn (zerebrale Ataxien)
- Bewegungsstörungen, aufgrund von Schädigung der Nervenbahnen im Rückenmark (spinale Ataxien)
- Hirnschäden
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Engwinkelglaukom
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 10 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nur nach Rücksprache mit einem Arzt oder unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 62 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 49 × 156 × 95 mm
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Das Arzneimittel kann zu einer körperlichen Abhängigkeit führen und bei Absetzen können Entzugserscheinungen auftreten.
- Bei regelmäßiger Einnahme kann es zu einer psychischen Abhängigkeit kommen.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel sollte nur dann eingesetzt werden, wenn die Erkrankung schwerwiegend und durch andere Maßnahmen kurzfristig nicht zu beheben ist.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Asthma
~i- COPD
~i- Cor pulmonale
~i- Wirbelsäulenverkrümmung
~i- Myasthenia gravis
~i- Guillain-Barr\e22-Syndrom
~i- Erkrankungen oder Verletzungen des zentralen Nervensystems bzw. des Hirnstamms oder der Halswirbelsäule
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Konzentrationsstörungen (zum Beispiel im Straßenverkehr), Benommenheit, Müdigkeit oder Atemprobleme vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen — insbesondere zu Beginn der gleichzeitigen Behandlung — vermehrt auftreten wie beispielsweise Atembeschwerden, Blutdruckabfall oder teilweise lebensbedrohliche wie Bewusstlosigkeit oder Kreislaufkollaps.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. In diesem Zusammenhang können übermäßige Schläfrigkeit, eingeschränkte Konzentrationsfähigkeit, Benommenheit, Schwindel, Atembeschwerden oder Gedächtnisstörungen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Benommenheit, Verwirrtheit, Sehstörungen oder undeutliches Sprechen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel möglicherweise vermehrt auftreten wie beispielsweise Benommenheit, Verwirrtheit, Sehstörungen oder undeutliches Sprechen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Benommenheit, Schwindelgefühl oder verminderte Atmung erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise extreme Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, verminderte Atmung oder Benommenheit erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Zittern, Schwindel, Übelkeit, Seh-, Sprech- oder Koordinationsstörungen, Augenzittern, Verwirrtheit, Benommenheit, niedriger Blutdruck oder Muskelschwäche auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise extreme Müdigkeit, Koordinationsstörungen, Schwindel oder verminderte Atmung.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise extreme Müdigkeit, Koordinationsstörungen oder Benommenheit.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Es sind in der Regel keine Maßnahmen erforderlich, die über das Beobachten des Allgemeinbefindens hinausgehen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, ob bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Unruhe/Erregung
Was ist das? - Definition Unruhe und Erregung sind Zustände, bei denen Körper und Geist in einer gesteigerten Anspannung stehen. Betroffene fühlen sich innerlich getrieben, können schwer stillsitzen oder sich konzentrieren. Diese Zustände sind keine eigenständige Krankheit, sondern treten oft als Symptom verschiedener körperlicher oder seelischer Belastungen auf.
Krankheitsbild
Unruhe und Erregung beschreiben ein Zusammenspiel aus innerer Anspannung, Nervosität und gesteigerter körperlicher Aktivität. Sie können vorübergehend auftreten, etwa in Stresssituationen, oder länger anhalten, wenn eine zugrunde liegende Erkrankung besteht. Häufig treten die Symptome als Begleiterscheinungen von psychischen Störungen, körperlichen Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten auf.
Symptome/Verlauf
Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen wirken rastlos, laufen umher oder können nicht stillsitzen. Andere berichten von einem ständigen inneren Druck oder dem Gefühl, gleich explodieren zu müssen. Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Vorübergehende Unruhe klingt oft von selbst ab, während anhaltende Erregung ein Hinweis auf eine behandlungsbedürftige Störung sein kann.Zu den typischen Symptomen zählen:
- innere Nervosität und Getriebenheit
- Schlafstörungen und Schwierigkeiten, sich zu entspannen
- verstärkte körperliche Aktivität wie Nesteln oder Umherlaufen
- Konzentrationsprobleme und Gereiztheit
Folgen/Komplikationen
Bleiben Unruhe und Erregung über längere Zeit bestehen, können sie zu Erschöpfung, Leistungsabfall und sozialem Rückzug führen. Häufig entwickeln sich Schlafprobleme, die wiederum die Anspannung verstärken. In schweren Fällen kann es zu Angststörungen oder Depressionen kommen. Auch körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Bluthochdruck oder Magenprobleme sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Zu den häufigen Auslösern zählen Stress, Überlastung oder Konflikte. Auch körperliche Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Herz-Kreislauf-Störungen oder neurologische Leiden können eine Rolle spielen. Psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder manische Episoden sind ebenfalls mögliche Hintergründe. Risikofaktoren sind zudem Schlafmangel, übermäßiger Konsum von Koffein, Alkohol oder Drogen sowie bestimmte Medikamente.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Medikamente einsetzen, etwa Beruhigungsmittel für akute Situationen oder Antidepressiva bei zugrunde liegenden psychischen Erkrankungen.
Das kann man selbst tun: Entspannungstechniken, ausreichend Schlaf, Bewegung und der Verzicht auf anregende Substanzen wirken sich positiv aus. Grenzen liegen dort, wo die Unruhe den Alltag stark beeinträchtigt, länger anhält oder mit weiteren Beschwerden wie Angst oder Depression verbunden ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Angsterkrankungen
Was ist das? - Definition Eine Angststörung ist im Gegensatz zu normaler Angst eine Erkrankung. Betroffene verspüren dann ein Gefühl von Angst und Furcht in eigentlich ungefährlichen Situationen. Krankhafte Angst gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
Krankheitsbild
Angst gehört zum Leben - sie schützt uns vor Gefahren. Wenn Angst aber übersteigert, grundlos oder dauerhaft auftritt, kann sie zur Krankheit werden. Man spricht dann von einer Angsterkrankung. Zu den häufigsten Formen zählen
- die generalisierte Angststörung,
- die Panikstörung,
- und spezifische Phobien. Spezifische Ängste können die unterschiedlichsten Bereiche betreffen, zum Beispiel Menschenmengen (Demophobie), enge oder geschlossene Räume (Klaustrophobie), Tiere (Zoophobie), das Alleinsein (Autophobie), die Höhe (Akrophobie) oder das Fliegen (Aviophobie). Bei sozialen Phobien haben Betroffene zum Beispiel Angst davor, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen oder etwas Lächerliches zu sagen.
Symptome/Verlauf
Typische Symptome sind starke, anhaltende Sorgen, Nervosität, innere Unruhe oder plötzliche Panikattacken. Viele Betroffene spüren zusätzlich körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Atemnot, Zittern, Schwitzen, Schwindel oder Magenbeschwerden. Die Erkrankung kann sich schleichend entwickeln oder plötzlich auftreten und beeinträchtigt den Alltag erheblich. Frauen sind häufiger betroffen als Männer, oft beginnt die Erkrankung bereits in der Kindheit oder Jugend. Ohne Behandlung können sich die Symptome verschlimmern oder chronisch werden. Häufig treten mit der Zeit weitere psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Suchterkrankungen hinzu.
Folgen/Komplikationen
Angsterkrankungen belasten das Privat- und Berufsleben. Betroffene meiden Situationen, die Angst auslösen könnten, und verlieren oft den Anschluss an soziale Kontakte. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Depressionen, Abhängigkeiten oder körperliche Beschwerden. Je länger die Erkrankung andauert, desto schwieriger wird die Behandlung.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Entstehung von Angsterkrankungen ist meist multifaktoriell. Eine genetische Veranlagung kann ebenso eine Rolle spielen wie belastende Erfahrungen in Kindheit und Jugend - etwa Verluste, Gewalt oder Vernachlässigung. Auch Dauerstress, andere psychische oder körperliche Krankheiten oder mangelnde Unterstützung können Ängste begünstigen. Zudem beeinflussen bestimmte Hirnregionen und Botenstoffe wie Serotonin das Angstempfinden.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wer merkt, dass Ängste den Alltag bestimmen, sollte sich nicht scheuen, Hilfe zu suchen. Entspannungstechniken, Bewegung, Gespräche mit Vertrauenspersonen oder Selbsthilfegruppen können helfen. Auch gut verständliche Ratgeber oder Onlineprogramme bieten Unterstützung.
Was der Arzt tun kann:
Nach dem Ausschluss körperlicher Ursachen wird meist eine Psychotherapie empfohlen - an erster Stelle die kognitive Verhaltenstherapie. Sie hilft, Ängste zu verstehen, angstauslösende Situationen gezielt zu bewältigen und ungünstige Denkmuster zu verändern. Bei Bedarf kommen Medikamente wie Antidepressiva zum Einsatz. Eine Kombination aus beidem ist häufig besonders wirksam. Ergänzend können auch Hausärzte helfen, zum Beispiel durch Beratung, Information über Angst und Angststörungen, Anleitung zu Konfrontationsübungen und regelmäßige Begleitung.
Bearbeitungsstand: 04.08.2025
Quellenangaben:
ysd, Diagnostik und Therapie von Angsterkrankungen - Deutsches Ärzteblatt, 2025 - ysd, S3-Leitlinie Angststörungen, 2025 - aponet.de, Angststörung / Panikstörungen: Symptome, Ursachen und Behandlung, 2025
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Epilepsie im Kindesalter
Was ist das? - Definition Epilepsie ist eine chronische neurologische Erkrankung, für die wiederholte Krampfanfälle typisch sind. Sie tritt in höherem Alter oder bei Kindern und Jugendlichen vergleichsweise häufiger auf als in anderen Altersgruppen. Erfahren Sie hier mehr über Epilepsie, wie sie sich bei Kindern äußern kann und was ihnen hilft.
Krankheitsbild
Bei Epilepsie kommt es meist kurzzeitig zur Übererregung von Nervenzellen des Gehirns ("Gewitter im Gehirn"). Als Folge können anfallsartig Krämpfe und Muskelzuckungen, plötzliche Spannungsverluste von Muskeln, kurze geistige Abwesenheiten (Absencen), Bewegungsautomatismen, Bewusstseinseintrübungen, Bewusstlosigkeit, Wahrnehmungsstörungen und Stürze auftreten. Manche Patienten spüren zuvor Warnzeichen (Aura), etwa ein Kribbeln oder eine unerklärliche Geruchswahrnehmung.
Anfälle können von einzelnen Hirnregionen (fokaler Anfall) oder Nervenzellen im ganzen Gehirn (generalisierter Anfall) ausgehen und unterscheiden sich im Beschwerdebild. Es gibt nicht die "eine" Epilepsie. Ein Anfall dauert meist nur Sekunden oder wenige Minuten, es treten mitunter aber mehrere hintereinander auf.
In Deutschland ist ungefähr eine von hundert Personen von Epilepsie betroffen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten, vergleichsweise häufiger aber in der Kindheit oder im höheren Lebensalter. Ein einzelner Anfall ist nicht mit einer Epilepsie-Erkrankung gleichzusetzen. Erst wenn wiederholt Anfälle auftreten oder eine Disposition vorliegt, spricht man von Epilepsie.
Auf Epilepsie hindeutende Symptome sollten stets ärztlich abgeklärt werden. Dauert ein Anfall oder eine rasche Abfolge von Anfällen mit Bewusstseinsverlusten, Krämpfen und Muskelzuckungen am ganzen Körper (generalisiert) mehr als 5 Minuten oder einzelne Körperbereiche und -funktionen betreffend (fokal) mehr als 10 Minuten an, benötigen Betroffene dringend ärztliche Hilfe.
Epilepsie ist in vielen Fällen gut behandelbar. Wichtig ist, Anfälle früh zu erkennen und vorhandene Risikofaktoren zu vermeiden.
Symptome/Verlauf
Bei Kindern tauchen spezielle Epilepsie-Syndrome bevorzugt in bestimmten Altersabschnitten auf. Einige Beispiele:
Neugeborene:
Muskelzuckungen, ungewöhnliche Augenbewegungen oder stereotype Bewegungen von Armen und Beinen sowie Atemnot, Herzrasen oder Hautverfärbungen können einige der möglichen Zeichen epileptischer Anfälle bei Neugeborenen sein. Sie kommen bei 1 bis 3 von 1.000 Lebendgeborenen vor.
Säuglinge:
Bei der seltenen, meist zwischen dem 2. und 8. Lebensmonat erstmals auftretenden BNS-Epilepsie (West-Syndrom) kommt es zu blitzartigen, heftigen Muskelzuckungen besonders der Arme und des Kopfes (Kopfnicken) und zu charakteristischen Beuge- und Streckkrämpfen. Anfälle treten oft in Serie und nach dem Aufwachen auf. Hier besonders wichtig: eine frühe Diagnose und Therapie.
Kleinkinder:
Krampfanfälle bei hohem Fieber (Fieberkrämpfe) erleiden 2 bis 5 Prozent aller Kinder. Um eine Epilepsie-Erkrankung handelt es sich hier nicht. Die Neigung zu Fieberkrämpfen verliert sich spätestens im Schulalter. Durch die Fieberkrämpfe selbst besteht keine Beeinträchtigung bei der Entwicklung des Kindes.
Viel seltener, aber schwerwiegender ist das Lennox-Gastaut-Syndrom, dass zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr erstmals auftritt. Es kommt zu unterschiedlichen Formen von Anfällen mit Absencen, Verkrampfungen besonders nachts, Muskelzuckungen und -erschlaffungen und in der Folge plötzlichen Stürzen.
Kinder im Schulalter:
Bei etwa 10 bis 17 Prozent der im Schulalter festgestellten Epilepsie-Fälle handelt es sich um Absence-Epilepsie. Bei einem Anfall wirken Kinder, als ob sie für Sekunden "weggetreten" sind, sie unterbrechen ihre Tätigkeiten. Mitunter kommt es auch zu Muskelzuckungen oder Blinzeln. Die Anfälle können sehr oft hintereinander auftreten.
Die Rolando-Epilepsie ist zwar insgesamt selten, macht aber unter kindlichen Epilepsien etwa 13 bis 23 Prozent der Fälle aus. Sie tritt zwischen dem 3. und 12. Lebensjahr auf und verschwindet in der Pubertät wieder. Sie zeigt sich vor allem nachts durch Kribbeln und Krämpfe im Gesicht sowie übermäßigen Speichelfluss, Sprachstörungen oder Schluckbeschwerden bei erhaltenem Bewusstsein.
Jugendliche:
Im jugendlichen Alter kann unter anderem die Juvenile myoklonische Epilepsie auftreten. Typisch sind plötzliche, oft morgens auftretende Muskelzuckungen des Schultergürtels und der Arme, möglich sind auch generalisierte Anfälle sowie Absencen.
Folgen/Komplikationen
Häufige und schwere Anfälle können womöglich die geistige Entwicklung verzögern und bedeuten im Lebensalltag eine Belastung für die Kinder sowie die Eltern. Auch Lern- oder Sprachstörungen sind möglich. Manche Epilepsie-Formen verschwinden spätestens nach der Pubertät wieder, andere Formen bleiben bestehen, besonders bei Schädigung des Gehirns. Mögliche Langzeitfolgen und die Therapie hängen sehr von der Form der Epilepsie-Erkrankung und ihren Ursachen ab.
Ursachen/Risikofaktoren
Das kindliche Gehirn ist noch nicht vollständig ausgereift und dadurch anfälliger für Störungen. Bei Neugeborenen oder Frühgeborenen kann schon eine geringe Belastung Anfälle auslösen. Einige mögliche Auslöser einer Epilepsie-Erkrankung:
- -angeborene Hirnschäden,
- -Infektionen des Gehirns oder der Hirnhäute,
- -Stoffwechselstörungen,
- -Herzrhythmusstörungen.
Wichtig ist, diese Ursachen ärztlich abzuklären und zu behandeln.
Das kann helfen
Was Eltern unter anderem tun können:
- -Sich vom Arzt gut über Notfallmaßnahmen informieren lassen.
- -Kind während eines Anfalls nicht festhalten und nichts in den Mund stecken.
- -Für Sicherheit sorgen, damit keine Verletzungen entstehen.
- -Sollten Anfälle länger als 5 Minuten dauern oder sich rasch wiederholen, Notfallmaßnahmen ergreifen und den Notarzt rufen.
- -Nach einem Anfall Ruhe ermöglichen und das Kind beruhigen.
- -Besonders auch nach erstmaligem Auftreten eines Anfalles umgehend ärztlichen Rat einholen.
- -Dafür sorgen, das verordnete Medikamente gemäß ärztlicher Anweisung eingenommen werden.
- -Das Umfeld des Kindes wie etwa im Kindergarten oder der Schule über die vorliegende Epilepsie-Erkrankung gut informieren.
- -Sich auch Unterstützung über Selbsthilfeangebote suchen.
Was Ärzte tun:
Bei Verdacht auf Epilepsie ist eine gute ärztliche Diagnose wichtig. Ärztinnen und Ärzte erheben dafür die Kranken-Geschichte (Anamnese), lassen sich die Symptome schildern und messen Hirnströme mittels eines EEG (Elektoencephalogramm). Dabei können für Epilepsie typische Veränderungen sichtbar werden. Je nach Bedarf erfolgen weitere Untersuchungen etwa des Blutes oder mittels MRT.
Ärztinnen und Ärzte setzen oft Medikamente ein, um Anfälle zu verhindern oder zu lindern. Zudem beraten sie Eltern zum Umgang mit den Symptomen und Folgen einer Epilepsieerkrankung. Eltern erhalten manchmal auch Notfallmedikamente, falls ein Anfall ungewöhnlich lange dauert.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Gruber, Christoph; Gruber Sarah, Pädiatrie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 2. Auflage - www.epilepsie-vereinigung.de, www.epilepsie-vereinigung.de, 2024
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.