DICLOFENAC-ratiopharm Schmerzpflaster
17,40 €
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Pharmazeutische Informationen
Pflaster — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03500921
- Darreichungsform:
- Pflaster (Pflaster)
- Packungsgröße:
- 5 Stück
- Marke:
- DICLOFENAC-ratiopharm
- Hersteller:
- ratiopharm GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Höchstdosis: Eine Dosis von 2 Pflastern pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Sport- und Unfallverletzungen, wie:
- Prellungen
- Verstauchungen und Zerrungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Pflaster, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Der Arzneistoff weist zudem antirheumatische Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Brennen auf der Haut
- Hautausschlag
- Ekzem
- Hautrötung
- Entzündungsreaktionen der Haut
- Kontaktdermatitis - (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Juckreiz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Offene Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Herzschwäche
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
- Blutgerinnungsstörung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nach Öffnen des Beutels.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
Bänderriss
Was ist das? - Definition Ein Bänderriss ist eine Verletzung, bei der eines oder mehrere Bänder an einem Gelenk stark überdehnt und vollständig oder teilweise eingerissen sind. Am häufigsten tritt dies am Sprunggelenk auf, kann aber auch Knie, Finger- oder andere Gelenke betreffen.
Krankheitsbild
Ein Bänderriss entsteht meist durch eine plötzliche Verdrehung oder ein Umknicken des Gelenks. Dabei reißen die stabilisierenden Bänder ein und verlieren ihre Funktion. Typisch ist ein plötzlich einschießender Schmerz gefolgt von raschem Anschwellen. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt und das Gelenk fühlt sich instabil an. Häufig kommt es zu Blutergüssen, die sich über mehrere Tage noch ausbreiten können.
Symptome/Verlauf
Viele Betroffene bemerken sofort, dass etwas nicht stimmt. Je nach Schweregrad zeigen sich unterschiedliche Verläufe:
- Plötzlicher Schmerz und starke Schwellung
- Bluterguss, der sich langsam verfärbt
- Instabilität im Gelenk, besonders bei Belastung
- Eingeschränkte Beweglichkeit
Oft bessern sich die Beschwerden in den ersten Tagen etwas, die volle Heilung kann jedoch mehrere Wochen dauern. Unbehandelt kann die Instabilität bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
Ein nicht auskurierter Bänderriss kann langfristige Probleme verursachen. Dazu gehören wiederkehrendes Umknicken, chronische Instabilität, Schmerzen bei Belastung und frühzeitiger Gelenkverschleiß. Besonders bei Sportlerinnen und Sportlern kann eine unzureichende Stabilität die Leistungsfähigkeit dauerhaft mindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Typische Ursachen sind abruptes Stoppen, schneller Richtungswechsel oder unglückliches Aufkommen auf unebenem Boden. Zu den Risikofaktoren zählen eine mangelnde Muskelkraft oder fehlendes Aufwärmen, vVorangegangene Bänderverletzungen und Sportarten mit schnellen Bewegungswechseln. Auch ungeeignetes Schuhwerk sowie Ermüdung erhöhen das Risiko, da bei letzterer die Muskulatur das Gelenk dann weniger stabilisieren kann.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung umfasst meist eine genaue Untersuchung, manchmal auch bildgebende Verfahren, und je nach Schweregrad eine Entlastung oder Schienung. Zudem kommen verschiedene operative Eingriffe infrage. Falls nötig werden Medikamente eingesetzt, die Schmerzen und Entzündungen lindern.
Das kann man selbst tun: Schonung, Kühlung, Kompression und Hochlagerung lindern die Symptome. Grenzen sind erreicht, wenn starke Instabilität besteht, intensive Schmerzen auftreten oder keine Besserung eintritt. Dann ist eine ärztliche Behandlung unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Meniskusverletzung
Was ist das? - Definition Im Kniegelenk befinden sich der Innen- und Außenmeniskus. Sie verbinden den Ober- und Unterschenkel miteinander verbinden. Die Menisken verhindern, dass beim Gehen Kräfte auftreten, die den Knorpel überlasten und sogar schädigen können und haben zudem eine stabilisierende Funktion. Eine Meniskusverletzung entsteht durch plötzliche Drehbewegungen oder langfristige Abnutzung und kann Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen verursachen.
Krankheitsbild
Ein Meniskus wirkt wie ein Stoßdämpfer im Knie. Wird er verletzt, kann das Gelenk seine Belastungen nicht mehr optimal ausgleichen. Betroffene spüren oft Schmerzen bei Dreh oder Beugebewegungen. Je nach Art der Verletzung kann der Meniskus einreißen oder sich abnutzen. Akute Schäden treten häufig bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln auf, während chronische Veränderungen eher im höheren Alter vorkommen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen und ein Gefühl von Blockierung oder Instabilität. Manche Betroffene berichten über ein Knacken im Knie. Der Verlauf hängt von Art und Ausmaß der Verletzung ab. Häufige Merkmale sind:
- Schmerzen bei Drehbewegungen
- Schwellung des Kniegelenks
- eingeschränkte Beweglichkeit
- Blockierungs- oder Instabilitätsgefühl
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Meniskusverletzung zu dauerhaften Gelenkproblemen führen. Das Risiko für frühzeitigen Gelenkverschleiß steigt, da der Meniskus seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllt. Wiederkehrende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können den Alltag beeinträchtigen. In schweren Fällen kann es zu dauerhaften Schäden am Knorpel kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursachen sind oft plötzliche Drehbewegungen des Kniegelenks, besonders bei Sportarten wie Fußball oder Tennis. Auch altersbedingte Abnutzung spielt eine große Rolle. Risikofaktoren sind mangelnde Muskelstabilität, frühere Knieverletzungen und hohe körperliche Belastung. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für degenerative Veränderungen des Meniskus.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er untersucht das betroffene Knie und kann je nach Befund Physiotherapie empfehlen oder bei Bedarf operative Maßnahmen erwägen.
Das kann man selbst tun: Das betroffene Knie schonen, kühlen und die Muskulatur gezielt stärken. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen, Blockierungen oder anhaltende Einschränkungen auftreten. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Verrenkung
Was ist das? - Definition Eine Verrenkung, medizinisch Luxation genannt, liegt vor, wenn die Gelenkflächen eines Knochens vollständig oder teilweise ihre normale Stellung zueinander verlieren. Das betroffene Gelenk ist dadurch instabil, schmerzhaft und meist nicht mehr normal beweglich.
Krankheitsbild
Bei einer Verrenkung rutscht ein Knochen aus dem Gelenk heraus. Am häufigsten betroffen sind Schulter, Ellenbogen, Finger und Knie. In vielen Fällen werden auch Bänder, Kapseln oder Nerven in Mitleidenschaft gezogen. Eine Verrenkung ist in der Regel ein akutes Geschehen und erfordert eine ärztliche Abklärung.
Symptome/Verlauf
Eine Verrenkung macht sich meist sofort bemerkbar. Die Beschwerden sind deutlich und verschlimmern sich bei Bewegung. Typische Anzeichen sind:
- Starke Schmerzen im betroffenen Gelenk
- Sichtbare Fehlstellung oder unnatürliche Gelenkform
- Eingeschränkte oder aufgehobene Beweglichkeit
- Schwellung und Bluterguss
- Gefühlsstörungen durch Nervenreizung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Verrenkung zu bleibender Instabilität des Gelenks führen. Wiederholte Verrenkungen sind möglich. Zudem können Knorpelschäden, Durchblutungsstörungen oder Nervenschäden auftreten. Längerfristig steigt das Risiko für Arthrose und chronische Schmerzen.
Ursachen/Risikofaktoren
Meist entsteht eine Verrenkung durch äußere Gewalt, etwa bei Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen. Auch angeborene Bindegewebsschwächen, frühere Gelenkverletzungen oder sehr bewegliche Gelenke erhöhen das Risiko. In seltenen Fällen können auch Erkrankungen oder Krampfanfälle eine Verrenkung auslösen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er richtet das Gelenk fachgerecht ein und prüft mögliche Begleitverletzungen, meist per bildgebenden Verfahren. Zur Behandlung kommen schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz sowie Ruhigstellung und später gezielte Bewegungstherapie.
Das kann man selbst tun: Das betroffene Gelenk schonen, kühlen und ruhigstellen. Das Gelenk sollte jedoch niemals eigenständig eingerenkt werden. Bei starken Schmerzen, sichtbarer Fehlstellung oder Taubheitsgefühlen ist professionelle Hilfe zwingend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pflaster — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03500921
- Darreichungsform:
- Pflaster (Pflaster)
- Packungsgröße:
- 5 Stück
- Marke:
- DICLOFENAC-ratiopharm
- Hersteller:
- ratiopharm GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Kleben Sie das Arzneimittel auf eine saubere, trockene und unverletzte Hautstelle auf. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Höchstdosis: Eine Dosis von 2 Pflastern pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Anwendungsgebiete
- Sport- und Unfallverletzungen, wie:
- Prellungen
- Verstauchungen und Zerrungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Pflaster, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Der Arzneistoff weist zudem antirheumatische Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Brennen auf der Haut
- Hautausschlag
- Ekzem
- Hautrötung
- Entzündungsreaktionen der Haut
- Kontaktdermatitis - (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Juckreiz
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Offene Verletzungen, Entzündungen oder Infektionen der Haut
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Asthma bronchiale
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Herzschwäche
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
- Blutgerinnungsstörung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 4 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
- bei Raumtemperatur
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nach Öffnen des Beutels.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Antioxidantien (z.B. Butylhydroxyanisol, Butylhydroxytoluol) können Hautreizungen (z.B. Kontaktdermatitis), Reizungen der Augen und Schleimhäute hervorrufen.
- Lösungsmittel (z.B. Propylenglycol, E 477) können Hautreizungen hervorrufen.
Bänderriss
Was ist das? - Definition Ein Bänderriss ist eine Verletzung, bei der eines oder mehrere Bänder an einem Gelenk stark überdehnt und vollständig oder teilweise eingerissen sind. Am häufigsten tritt dies am Sprunggelenk auf, kann aber auch Knie, Finger- oder andere Gelenke betreffen.
Krankheitsbild
Ein Bänderriss entsteht meist durch eine plötzliche Verdrehung oder ein Umknicken des Gelenks. Dabei reißen die stabilisierenden Bänder ein und verlieren ihre Funktion. Typisch ist ein plötzlich einschießender Schmerz gefolgt von raschem Anschwellen. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt und das Gelenk fühlt sich instabil an. Häufig kommt es zu Blutergüssen, die sich über mehrere Tage noch ausbreiten können.
Symptome/Verlauf
Viele Betroffene bemerken sofort, dass etwas nicht stimmt. Je nach Schweregrad zeigen sich unterschiedliche Verläufe:
- Plötzlicher Schmerz und starke Schwellung
- Bluterguss, der sich langsam verfärbt
- Instabilität im Gelenk, besonders bei Belastung
- Eingeschränkte Beweglichkeit
Oft bessern sich die Beschwerden in den ersten Tagen etwas, die volle Heilung kann jedoch mehrere Wochen dauern. Unbehandelt kann die Instabilität bestehen bleiben.
Folgen/Komplikationen
Ein nicht auskurierter Bänderriss kann langfristige Probleme verursachen. Dazu gehören wiederkehrendes Umknicken, chronische Instabilität, Schmerzen bei Belastung und frühzeitiger Gelenkverschleiß. Besonders bei Sportlerinnen und Sportlern kann eine unzureichende Stabilität die Leistungsfähigkeit dauerhaft mindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Typische Ursachen sind abruptes Stoppen, schneller Richtungswechsel oder unglückliches Aufkommen auf unebenem Boden. Zu den Risikofaktoren zählen eine mangelnde Muskelkraft oder fehlendes Aufwärmen, vVorangegangene Bänderverletzungen und Sportarten mit schnellen Bewegungswechseln. Auch ungeeignetes Schuhwerk sowie Ermüdung erhöhen das Risiko, da bei letzterer die Muskulatur das Gelenk dann weniger stabilisieren kann.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung umfasst meist eine genaue Untersuchung, manchmal auch bildgebende Verfahren, und je nach Schweregrad eine Entlastung oder Schienung. Zudem kommen verschiedene operative Eingriffe infrage. Falls nötig werden Medikamente eingesetzt, die Schmerzen und Entzündungen lindern.
Das kann man selbst tun: Schonung, Kühlung, Kompression und Hochlagerung lindern die Symptome. Grenzen sind erreicht, wenn starke Instabilität besteht, intensive Schmerzen auftreten oder keine Besserung eintritt. Dann ist eine ärztliche Behandlung unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Meniskusverletzung
Was ist das? - Definition Im Kniegelenk befinden sich der Innen- und Außenmeniskus. Sie verbinden den Ober- und Unterschenkel miteinander verbinden. Die Menisken verhindern, dass beim Gehen Kräfte auftreten, die den Knorpel überlasten und sogar schädigen können und haben zudem eine stabilisierende Funktion. Eine Meniskusverletzung entsteht durch plötzliche Drehbewegungen oder langfristige Abnutzung und kann Schmerzen sowie Bewegungseinschränkungen verursachen.
Krankheitsbild
Ein Meniskus wirkt wie ein Stoßdämpfer im Knie. Wird er verletzt, kann das Gelenk seine Belastungen nicht mehr optimal ausgleichen. Betroffene spüren oft Schmerzen bei Dreh oder Beugebewegungen. Je nach Art der Verletzung kann der Meniskus einreißen oder sich abnutzen. Akute Schäden treten häufig bei Sportarten mit schnellen Richtungswechseln auf, während chronische Veränderungen eher im höheren Alter vorkommen.
Symptome/Verlauf
Typisch sind belastungsabhängige Schmerzen und ein Gefühl von Blockierung oder Instabilität. Manche Betroffene berichten über ein Knacken im Knie. Der Verlauf hängt von Art und Ausmaß der Verletzung ab. Häufige Merkmale sind:
- Schmerzen bei Drehbewegungen
- Schwellung des Kniegelenks
- eingeschränkte Beweglichkeit
- Blockierungs- oder Instabilitätsgefühl
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Meniskusverletzung zu dauerhaften Gelenkproblemen führen. Das Risiko für frühzeitigen Gelenkverschleiß steigt, da der Meniskus seine Schutzfunktion nicht mehr erfüllt. Wiederkehrende Schmerzen und Bewegungseinschränkungen können den Alltag beeinträchtigen. In schweren Fällen kann es zu dauerhaften Schäden am Knorpel kommen.
Ursachen/Risikofaktoren
Ursachen sind oft plötzliche Drehbewegungen des Kniegelenks, besonders bei Sportarten wie Fußball oder Tennis. Auch altersbedingte Abnutzung spielt eine große Rolle. Risikofaktoren sind mangelnde Muskelstabilität, frühere Knieverletzungen und hohe körperliche Belastung. Mit zunehmendem Alter steigt die Wahrscheinlichkeit für degenerative Veränderungen des Meniskus.
Das kann helfenDas macht der Arzt: Er untersucht das betroffene Knie und kann je nach Befund Physiotherapie empfehlen oder bei Bedarf operative Maßnahmen erwägen.
Das kann man selbst tun: Das betroffene Knie schonen, kühlen und die Muskulatur gezielt stärken. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen, Blockierungen oder anhaltende Einschränkungen auftreten. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 06.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Verrenkung
Was ist das? - Definition Eine Verrenkung, medizinisch Luxation genannt, liegt vor, wenn die Gelenkflächen eines Knochens vollständig oder teilweise ihre normale Stellung zueinander verlieren. Das betroffene Gelenk ist dadurch instabil, schmerzhaft und meist nicht mehr normal beweglich.
Krankheitsbild
Bei einer Verrenkung rutscht ein Knochen aus dem Gelenk heraus. Am häufigsten betroffen sind Schulter, Ellenbogen, Finger und Knie. In vielen Fällen werden auch Bänder, Kapseln oder Nerven in Mitleidenschaft gezogen. Eine Verrenkung ist in der Regel ein akutes Geschehen und erfordert eine ärztliche Abklärung.
Symptome/Verlauf
Eine Verrenkung macht sich meist sofort bemerkbar. Die Beschwerden sind deutlich und verschlimmern sich bei Bewegung. Typische Anzeichen sind:
- Starke Schmerzen im betroffenen Gelenk
- Sichtbare Fehlstellung oder unnatürliche Gelenkform
- Eingeschränkte oder aufgehobene Beweglichkeit
- Schwellung und Bluterguss
- Gefühlsstörungen durch Nervenreizung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Verrenkung zu bleibender Instabilität des Gelenks führen. Wiederholte Verrenkungen sind möglich. Zudem können Knorpelschäden, Durchblutungsstörungen oder Nervenschäden auftreten. Längerfristig steigt das Risiko für Arthrose und chronische Schmerzen.
Ursachen/Risikofaktoren
Meist entsteht eine Verrenkung durch äußere Gewalt, etwa bei Stürzen, Sportverletzungen oder Unfällen. Auch angeborene Bindegewebsschwächen, frühere Gelenkverletzungen oder sehr bewegliche Gelenke erhöhen das Risiko. In seltenen Fällen können auch Erkrankungen oder Krampfanfälle eine Verrenkung auslösen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er richtet das Gelenk fachgerecht ein und prüft mögliche Begleitverletzungen, meist per bildgebenden Verfahren. Zur Behandlung kommen schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz sowie Ruhigstellung und später gezielte Bewegungstherapie.
Das kann man selbst tun: Das betroffene Gelenk schonen, kühlen und ruhigstellen. Das Gelenk sollte jedoch niemals eigenständig eingerenkt werden. Bei starken Schmerzen, sichtbarer Fehlstellung oder Taubheitsgefühlen ist professionelle Hilfe zwingend erforderlich.
Bearbeitungsstand: 15.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.