DOBENDAN Direkt zuckerfrei Flurbiprofen 8,75mg Lut
14,99 €
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Pharmazeutische Informationen
Lutschtabletten — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Rachenentzündung (Pharyngitis), symptomatische Behandlung vor allem der Schmerzen.
Zusammensetzung: Flurbiprofen 8,75 mg, Macrogol 300, Kaliumhydroxid, Apfelsinen-Aroma, Levomenthol, Acesulfam kalium, Maltitol-Lösung 509,31 mg, Isomalt 2033,29 mg
Wirkungsweise: Der Wirkstoff hemmt Entzündungsvorgänge, stillt den Schmerz und senkt Fieber.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10326895
- Darreichungsform:
- Lutschtabletten (Lutschtabletten)
- Packungsgröße:
- 24 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 8,75mg
- Marke:
- DOBENDAN
- Hersteller:
- Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage einnehmen. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Benommenheit sowie zu Sehstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Rachenentzündung (Pharyngitis), symptomatische Behandlung vor allem der Schmerzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Lutschtablette, Gesamtdosis: 1-5 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 3-6 Stunden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt Entzündungsvorgänge, stillt den Schmerz und senkt Fieber. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Die entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung von Flurbiprofen wird vor allem an der Rachenschleimhaut und am Auge eingesetzt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Rachenreizung
- Durchfall
- Geschwüre auf der Mundschleimhaut
- Übelkeit
- Schmerzen im Mund
- Missempfindung im Mund
- Halsschmerzen
- Beschwerden im Mundbereich
- Schläfrigkeit
- Asthmaanfall
- Verkrampfung der Bronchien
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Pfeifende Atemgeräusche
- Blasen im Mund-Rachen-Bereich
- Taubheitsgefühl des Rachens
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Verdauungsbeschwerden
- Entweichen von Darmgasen
- Zungenbrennen
- Geschmacksstörungen
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Juckreiz (Pruritus)
- Fieber
- Schmerzen
- Schlaflosigkeit
- Unangenehme, veränderte Gefühlswahrnehmung im Bereich des Mundes (orale Dysästhesie)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
- Magen-Darm-Durchbruch
- Colitis ulcerosa
- Blutgerinnungsstörung
- Blutbildungsstörungen
- Schwere Herzschwäche
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 77 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 80 × 21 × 110 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 12
Aussehen & Erkennung
- Aufdruck Vorderseite
- S
- Aufdruck Rückseite
- S
- Form
- rund, bikonvex
- Farbe
- weiß bis blassgelb
- Maße
- Durchmesser 19,0 mm, Höhe 7,7 mm, Gewicht 2607 mg
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Monoterpene (z.B. Menthol)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt Citalopram hydrobromid Fluoxetin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. Das Risiko für Blutungen, vor allem im oberen Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse und Nasenbluten könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lithiumcarbonat Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise vermehrte Harnausscheidung, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Bewegungsstörungen mit Muskelzuckungen, Zittern oder Müdigkeit vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten, die sich salzarm ernähren
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Durchfall
~i- Erbrechen
~i- Erkrankungen mit Fieber
~i- Harnwegsinfektion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lamivudin Zidovudin Abacavir hemisulfat Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Einblutungen in Gelenke) möglicherweise vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten, die
~i- die Arzneimittel regelmäßig über einen längeren Zeitraum einnehmen
~i- bereits früher unter Magen-Darm-Geschwüren litten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Das Risiko für Blutungen, wie blaue Flecken oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt Prednison und weitere
Was kann passieren?
Das Risiko für Geschwüre bis hin zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann erhöht sein. In diesem Zusammenhang kann es zu Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit oder Oberbauchschmerzen bis hin zu Erbrechen von kaffeesatzartigem Blut, schwarzem Stuhl oder blutigem Stuhl kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
-Patienten, die Rauchen
-Patienten mit
~i- Infektion mit Helicobacter pylori
~i- Stress
~i- Alkoholkonsum
~i- Magen- bzw. Darmgeschwür oder Blutungen in der Vorgeschichte
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt Enoxaparin natrium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags vermehrt auftreten. Außerdem ist das Risiko für Blutungen, wie z.B. blaue Flecken oder Nasenbluten, erhöht.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dabigatran etexilat mesilat Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel über einen längeren Zeitraum kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise Blutungen im Magen-Darm-Trakt, die sich beispielsweise in Bluterbrechen, schwarz verfärbtem Stuhl, das Verschlucken oder Einatmen eines Blutpfropfes, aber auch Blutdruckregulationsstörungen, Störungen der Konzentrationsdauer, Ohnmachtsanfällen oder Antriebssteigerung äußern können.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- stark verminderter Zahl an Blutplättchen
~i- Blutungen oder Geschwüren in der Vorgeschichte
~i- schweren Allgemeinerkrankungen
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl) kann dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt Ticlopidin hydrochlorid Clopidogrel sulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Methotrexat dinatrium Bienenhonig Methotrexat Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zofenopril hemicalcium Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt Ramipril und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Auf Symptome einer allergischen Reaktion ist besonders zu achten. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Kardamomensamen (53,6:71,4:71,4:71,4:28,5:28,5:7,1:71,4:7,1:71,4:32,1:3,6:1) Etoposid Paracetamol Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex und weitere
Was kann passieren?
Wenn Sie beide Arzneimittel über einen längeren Zeitraum miteinander anwenden, können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. Das Risiko für Geschwüre bis hin zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann erhöht sein. In diesem Zusammenhang kann es zu Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit oder Oberbauchschmerzen bis hin zu Erbrechen von kaffeesatzartigem Blut, schwarzem Stuhl oder blutigem Stuhl kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie beide Arzneimittel über einen längeren Zeitraum zusammen anwenden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken oder Blut erbrechen.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Raucher
- Patienten mit
~i- Infektion mit Helicobacter pylori
~i- Stress
~i- Alkoholkonsum
~i- Magen- bzw. Darmgeschwür oder Blutungen in der Vorgeschichte
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt Voriconazol Amiodaron hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden oder -Blutungen (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl).
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können vermehrt beispielsweise Wassereinlagerungen im Körper (Ödeme), Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Verwirrtheit, verschwommenes Sehen oder Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Achten Sie bitte auf eine normale Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie nur, wenn Sie Durst haben.
Wer ist besonders betroffen?
- Frauen
- Ältere Patienten
- Kinder
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Spironolacton Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirksamkeit von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über einen längeren Zeitraum zusammen anwenden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Nierenfunktionsstörungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Methotrexat dinatrium Bienenhonig Methotrexat Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können möglicherweise Schädigungen der Nieren auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Digoxin Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt β-Acetyldigoxin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amilorid hydrochlorid-2-Wasser Bendroflumethiazid Bienenhonig Zitronen-Aroma Betadex Ethanol insgesamt und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über einen längeren Zeitraum miteinander kombinieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Erkältung: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
Was ist das? - Definition Eine Erkältung ist eine meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege. Sie betrifft vor allem Nase, Rachen und Bronchien und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder deutlich häufiger. Die Beschwerden sind unangenehm, klingen aber meist nach einigen Tagen wieder ab.
Krankheitsbild
Eine Erkältung ist keine "echte" Grippe, sondern eine durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich über mehrere Tage. Anders als bei der Influenza treten hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl selten auf. Die häufigsten Erreger sind Rhinoviren, daneben auch Adeno-, Corona-, RS- und Parainfluenzaviren. Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- -Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden
- -Schnupfen oder verstopfte Nase
- -Husten (anfangs trocken, später mit Auswurf)
- -Heiserkeit, belegte Stimme
- -Kopf- und Gliederschmerzen
- -Frösteln, Abgeschlagenheit
- -leichtes Fieber (selten über 38,5 Grad Celsius)
Der Verlauf gliedert sich in drei Phasen:
- -1. Anfangsphase: Halskratzen, Niesen, Frösteln
- -2. Hauptphase: Schnupfen, Husten, allgemeines Krankheitsgefühl
- -3. Abklingen: Schleimiger Husten, Müdigkeit
In der Regel dauert eine Erkältung sieben bis zehn Tage. Bei anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine Erkältung harmlos. Komplikationen entstehen, wenn zum Beispiel zusätzlich Bakterien die Schleimhäute besiedeln. Mögliche Folgen:
- -Nebenhöhlenentzündung
- -Mittelohrentzündung (besonders bei Kindern)
- -Bronchitis oder Lungenentzündung
- -In seltenen Fällen: Herzmuskelentzündung
Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern. Sie besitzen ein erhöhtes Risiko für Fieberkrämpfe, Atemnot oder eine Mittelohrentzündung. Für Sie eignen sich auch nicht alle Medikamente, etwa wenn sie ätherische Öle Kampfer, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten. Bei Schwangeren sind einige Medikamente, die Erkältungsbeschwerden bekämpfen, nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Ein Arztbesuch ist nötig bei:
- -Fieber über 38,5 Grad Celsius
- -Atemnot, Husten oder andere Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten
- -auffälligem Verhalten bei Kindern oder Trinkschwäche
Ursachen/Risikofaktoren
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst. Es gibt zwei häufige Übertragungswege. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen sie beim Husten, Niesen oder Sprechen von einer Person zu anderen. Bei einer Schmierinfektion übertragen sich die Erreger über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Erkältung zu erkranken:
- trockene Heizungsluft
- -Unterkühlung
- -Vitaminmangel
- -geschwächtes Immunsystem
Vorbeugung:
- -Hände regelmäßig waschen
- -Abstand zu Erkrankten halten
- -in die Armbeuge niesen
- -Räume regelmäßig lüften
- -gesunde Ernährung
- -Bewegung und Schlaf
Die jährliche Grippeimpfung schützt zwar nicht direkt vor Erkältungsviren, kann aber schwere Verläufe durch eine zusätzliche Influenzainfektion verhindern.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Untersuchung zur Abgrenzung von Grippe oder bakteriellen Infektionen. Bei Komplikationen: Antibiotika oder weitere Diagnostik. Beratung zu geeigneten Medikamenten, besonders bei Kindern oder Schwangeren.
Was man selbst tun kann:
- -viel trinken
- -sich schonen
- -Nasenspray, Hustenlöser, Halsschmerzmittel gezielt einsetzen
- -Inhalationen und frische Luft nutzen
- -Bei leichtem Fieber: Wadenwickel oder fiebersenkende Arzneimittel
Grenzen der Selbstbehandlung:
Wenn Beschwerden länger als zehn Tage bestehen, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Atemnot hinzukommt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch bei kleinen Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
Die Apotheke berät bei der Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Das gilt vor allem für besonders sensible Patientengruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.
Bearbeitungsstand: 13.04.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Grippe
Was ist das? - Definition An Grippe erkranken Menschen infolge einer Infektion mit Influenzaviren. Die Krankheit darf man nicht mit einer Erkältung gleichsetzen, die durch andere Viren hervorgerufen wird. Grippe kann mitunter merklich schwerer verlaufen als eine Erkältung. Wichtigster Schutz: eine jährliche Grippe-Impfung von Risikopersonen.
Krankheitsbild
Grippe, medizinisch Influenza genannt, ist eine Infektionskrankheit der oberen Luftwege, ausgelöst durch Influenzaviren. Übertragen werden sie meist durch Tröpfchen, die Infizierte beim Husten oder Niesen abgeben, womöglich aber auch durch Kontakt zu virushaltigem Sekret auf Oberflächen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) gilt die Faustregel, dass es bei etwa einem Drittel der Infektionen zu einem fieberhaften Verlauf, bei einem weiteren Drittel zu leichteren und dem letzten Drittel zu keinen erkennbaren Krankheitssymptomen kommt. Wenn Menschen erkranken, dann etwa ein bis zwei Tage nach der Infektion mit Influenzaviren.
Symptome/Verlauf
Typisch für eine Grippe ist der plötzliche, teils heftige Beginn mit Frösteln, Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen. Weitere mögliche Symptome bestehen in allgemeiner Schwäche, Schweißausbrüchen oder fließender Nase, dazu kommen in seltenen Fällen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Erkrankung hält in der Regel fünf bis sieben Tage an, kann aber mitunter je nach individueller Konstitution, Komplikationen und Risikofaktoren merklich länger dauern. Kommt es zu Komplikationen beziehungsweise einer Verschlechterung, dann typischerweise drei bis zehn Tage nach Symptombeginn.
Folgen/Komplikationen
Anders als Erkältungen kann Grippe, wenn auch selten, schwer verlaufen und sogar lebensgefährliche Komplikationen verursachen. Schwere Verläufe äußern sich oft in Form von Lungenentzündungen durch Influenzaviren selbst oder zusätzliche Bakterieninfektionen. Auch Herzmuskel- oder Hirnentzündungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Von Jahr zu Jahr breiten sich neue Varianten aus, bedingt dadurch, dass sich bestimmte Proteine in der Hülle der Viren rasch verändern können. Typischerweise treten Grippewellen im Winter auf. Dass Menschen im Winter leichter eine Atemwegserkrankung wie Grippe bekommen, kann mehrere Gründe haben. Influenzaviren sollen bei niedrigen Temperaturen und in trockener Luft stabiler sein. Außerdem scheint die Schleimhaut in den oberen Atemwegen bei trockener, kalter Luft anfälliger für eine Infektion zu werden. Zudem kommen im Winter Menschen eher längere Zeit in weniger gut belüfteten Räumen zusammen, was die Virusverbreitung begünstigt. Ein erhöhtes Risiko für schwere Grippeverläufe besteht laut RKI besonders bei älteren Personen und solchen mit Grundkrankheiten wie zum Beispiel chronischen Herz- und Lungenerkrankungen, Stoffwechselleiden wie Diabetes oder Immunschwäche. Auch Schwangerschaften steigern die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe. Nach Darstellung des RKI unterscheiden sich Grippewellen deutlich darin, wie viele Menschen in einer Saison an Grippe erkranken, im Krankenhaus behandelt werden müssen oder sogar sterben. Es erkranken vergleichsweise viele Menschen, wenn das Virus sich genetisch verändert und ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Virus des gleichen Subtyps beziehungsweise der gleichen Linie noch keinen Kontakt hatte.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- -bei einer Grippe unbedingt Ruhe/Bettruhe daheim einhalten, um das Herz und andere Organe nicht zu belasten
- -ausreichend Flüssigkeit trinken (Wasser, Kräutertees, Säfte), um den Flüssigkeitsverlust bei Fieber auszugleichen und Schleim zu verflüssigen
- -Angehörige bitten, bei Bedarf in der Apotheke nach geeigneten Mitteln zur Linderung der Beschwerden nachzufragen und diese zu besorgen
- -Kontakte bis zur Genesung auf das Notwendigste beschränken
- -beim Husten und Niesen Mund und Nase mit der Ellenbeuge bedecken, nicht mit der Hand, zudem regelmäßig die Hände waschen, zum Schutz von Kontaktpersonen
- -Krankenzimmer regelmäßig lüften
- -Verschlechtern sich die Beschwerden nach Auftreten erster Symptome merklich, sollte ein Arzt zurate gezogen werden
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann bei schweren Verläufen fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente verordnen oder bei bakteriellen Zusatzinfektionen ein Antibiotikum. In bestimmten Fällen kommen spezielle antivirale Medikamente infrage. In den insgesamt seltenen Fällen erheblicher Komplikationen müssen betroffene Patienten vom Arzt womöglich in eine Klinik eingewiesen werden. Eine sehr wichtige Vorsorgemaßnahme ist die jährliche Grippe-Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Risikogruppen empfohlen wird. Das sind vor allem Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ab dem 1. Trimenon.
Bearbeitungsstand: 09.10.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Halsschmerzen
Was ist das? - Definition Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt. Meist verursachen Viren die akuten Beschwerden. Sie dauern etwa eine Woche an.
Krankheitsbild
Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt, meist im Rahmen einer durch Viren verursachten Erkältungskrankheit. Es handelt sich um stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Die Beschwerden dauern meist etwa eine Woche an.
Symptome / Verlauf
Halsschmerzen können stechend, brennend oder ziehend sein und bis zum Ohr ausstrahlen. Sie können nur zeitweise auftreten oder dauerhaft bestehen, beim Schlucken auftreten oder unabhängig davon sein.
Folgen / Komplikationen
Gefährliche Komplikationen bei erkältungsbedingten Halsschmerzen sind sehr selten. Treten Halsschmerzen aber im Rahmen einer anderen Erkrankung auf wie Scharlach, Pneumonie, Sinusitis oder Otitis oder unter einer starken Immunsuppression, sollte unbedingt eine ärztliche Beratung, Diagnose und Therapie erfolgen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die meisten akuten Halsschmerzen werden durch Viren im Rahmen einer Erkältungskrankheit verursacht. Die Infektion führt oft zu Entzündungen des Rachens und der Mandeln, die Schleimhäute schwellen an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Neben Viren können auch Bakterien die Halsschmerzen verursachen. Eine Mandelentzündung kann zum Beispiel nicht nur durch Viren, sondern auch durch Streptokokken verursacht werden.
Auch nicht-infektiöse Ursachen können zu Halsschmerzen führen, zum Beispiel Schnarchen, Rauchen, eine Intubation oder eine Überlastung der Stimme. Gleiches gilt für verschiedene Grunderkrankungen wie die Kawasaki-Krankheit, Schilddrüsenerkrankungen oder die Reflux-Krankheit. Halsschmerzen können auch als Folge von Medikamenten auftreten, etwa bei Einnahme von ACE-Hemmern oder inhalativen Kortikosteroiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Selbst wenn Bakterien die Ursache sind, sollten Ärzte Antibiotika nur zurückhaltend verschreiben. Sollten Halsschmerzen länger anhalten oder mit Fieber verbunden sein, ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.
Das kann man selbst tun: In der Regel heilen Halsentzündungen von selbst innerhalb weniger Tage ab. Um die Schmerzen zu lindern, können Betroffene Lutschtabletten mit Lokalanästhetika lutschen sowie bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen einnehmen. Außerdem hilfreich: Viel trinken und mit Salbei oder Kamille gurgeln, entweder mit abgekühltem Tee oder mit Zubereitungen aus der Apotheke.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Lutschtabletten — rezeptfrei. Zur Anwendung bei Rachenentzündung (Pharyngitis), symptomatische Behandlung vor allem der Schmerzen.
Zusammensetzung: Flurbiprofen 8,75 mg, Macrogol 300, Kaliumhydroxid, Apfelsinen-Aroma, Levomenthol, Acesulfam kalium, Maltitol-Lösung 509,31 mg, Isomalt 2033,29 mg
Wirkungsweise: Der Wirkstoff hemmt Entzündungsvorgänge, stillt den Schmerz und senkt Fieber.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10326895
- Darreichungsform:
- Lutschtabletten (Lutschtabletten)
- Packungsgröße:
- 24 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 8,75mg
- Marke:
- DOBENDAN
- Hersteller:
- Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Lutschen Sie das Arzneimittel langsam oder lassen Sie es im Mund zergehen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage einnehmen. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Benommenheit sowie zu Sehstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Rachenentzündung (Pharyngitis), symptomatische Behandlung vor allem der Schmerzen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Lutschtablette, Gesamtdosis: 1-5 mal täglich, Zeitpunkt: im Abstand von 3-6 Stunden
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hemmt Entzündungsvorgänge, stillt den Schmerz und senkt Fieber. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe, so genannte Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.
Die entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung von Flurbiprofen wird vor allem an der Rachenschleimhaut und am Auge eingesetzt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Rachenreizung
- Durchfall
- Geschwüre auf der Mundschleimhaut
- Übelkeit
- Schmerzen im Mund
- Missempfindung im Mund
- Halsschmerzen
- Beschwerden im Mundbereich
- Schläfrigkeit
- Asthmaanfall
- Verkrampfung der Bronchien
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Pfeifende Atemgeräusche
- Blasen im Mund-Rachen-Bereich
- Taubheitsgefühl des Rachens
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- Verdauungsbeschwerden
- Entweichen von Darmgasen
- Zungenbrennen
- Geschmacksstörungen
- Erbrechen
- Hautausschlag
- Juckreiz (Pruritus)
- Fieber
- Schmerzen
- Schlaflosigkeit
- Unangenehme, veränderte Gefühlswahrnehmung im Bereich des Mundes (orale Dysästhesie)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
- Magen-Darm-Durchbruch
- Colitis ulcerosa
- Blutgerinnungsstörung
- Blutbildungsstörungen
- Schwere Herzschwäche
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 77 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 80 × 21 × 110 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 12
Aussehen & Erkennung
- Aufdruck Vorderseite
- S
- Aufdruck Rückseite
- S
- Form
- rund, bikonvex
- Farbe
- weiß bis blassgelb
- Maße
- Durchmesser 19,0 mm, Höhe 7,7 mm, Gewicht 2607 mg
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Das Arzneimittel kann Symptome verschleiern, die auf eine schwerwiegende Erkrankung hindeuten. Lassen Sie deshalb länger anhaltende Beschwerden vor Einnahme des Arzneimittels von Ihrem Arzt abklären.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Monoterpene (z.B. Menthol)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. Das Risiko für Blutungen, vor allem im oberen Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse und Nasenbluten könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise vermehrte Harnausscheidung, Durchfall, Erbrechen, Schwindel, Bewegungsstörungen mit Muskelzuckungen, Zittern oder Müdigkeit vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten, die sich salzarm ernähren
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Durchfall
~i- Erbrechen
~i- Erkrankungen mit Fieber
~i- Harnwegsinfektion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Einblutungen in Gelenke) möglicherweise vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten, die
~i- die Arzneimittel regelmäßig über einen längeren Zeitraum einnehmen
~i- bereits früher unter Magen-Darm-Geschwüren litten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken. Das Risiko für Blutungen, wie blaue Flecken oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Das Risiko für Geschwüre bis hin zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann erhöht sein. In diesem Zusammenhang kann es zu Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit oder Oberbauchschmerzen bis hin zu Erbrechen von kaffeesatzartigem Blut, schwarzem Stuhl oder blutigem Stuhl kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
Ältere Patienten
-Patienten, die Rauchen
-Patienten mit
~i- Infektion mit Helicobacter pylori
~i- Stress
~i- Alkoholkonsum
~i- Magen- bzw. Darmgeschwür oder Blutungen in der Vorgeschichte
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags vermehrt auftreten. Außerdem ist das Risiko für Blutungen, wie z.B. blaue Flecken oder Nasenbluten, erhöht.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel über einen längeren Zeitraum kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise Blutungen im Magen-Darm-Trakt, die sich beispielsweise in Bluterbrechen, schwarz verfärbtem Stuhl, das Verschlucken oder Einatmen eines Blutpfropfes, aber auch Blutdruckregulationsstörungen, Störungen der Konzentrationsdauer, Ohnmachtsanfällen oder Antriebssteigerung äußern können.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- stark verminderter Zahl an Blutplättchen
~i- Blutungen oder Geschwüren in der Vorgeschichte
~i- schweren Allgemeinerkrankungen
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl) kann dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Auf Symptome einer allergischen Reaktion ist besonders zu achten. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Was kann passieren?
Wenn Sie beide Arzneimittel über einen längeren Zeitraum miteinander anwenden, können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten, da ein anderes Arzneimittel Alkohol enthält. Das Risiko für Geschwüre bis hin zu Blutungen im Magen-Darm-Trakt kann erhöht sein. In diesem Zusammenhang kann es zu Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit oder Oberbauchschmerzen bis hin zu Erbrechen von kaffeesatzartigem Blut, schwarzem Stuhl oder blutigem Stuhl kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie beide Arzneimittel über einen längeren Zeitraum zusammen anwenden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken oder Blut erbrechen.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Raucher
- Patienten mit
~i- Infektion mit Helicobacter pylori
~i- Stress
~i- Alkoholkonsum
~i- Magen- bzw. Darmgeschwür oder Blutungen in der Vorgeschichte
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden oder -Blutungen (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl).
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können vermehrt beispielsweise Wassereinlagerungen im Körper (Ödeme), Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, Verwirrtheit, verschwommenes Sehen oder Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Achten Sie bitte auf eine normale Flüssigkeitszufuhr. Trinken Sie nur, wenn Sie Durst haben.
Wer ist besonders betroffen?
- Frauen
- Ältere Patienten
- Kinder
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirksamkeit von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über einen längeren Zeitraum zusammen anwenden, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Nierenfunktionsstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Veränderungen des Blutbildes, Fieber, grippeartige Beschwerden, blasse Haut, Erschöpfung, Hautblutungen, Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Schleimhautentzündungen (insbesondere der Mundschleimhaut) bis hin zu Geschwüren und Blutungen im Magen-Darm-Trakt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination dieser Arzneimittel können möglicherweise Schädigungen der Nieren auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Magen-Darm-Beschwerden (zum Beispiel Übelkeit, Erbrechen, Durchfall), Sehstörungen (zum Beispiel verändertes Farbensehen mit Gelbsehen), Schwindel, Ohnmachtsanfälle, Kopfschmerzen oder Herzklopfen vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Herzmuskelentzündung
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- erhöhtem Kalziumwert
~i- Kaliummangel
~i- Magnesiummangel
~i- Herzkrankheiten
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden und es könnte zu Schädigungen der Nieren kommen. Außerdem kann es zu Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl), Muskelschwäche und Veränderungen des Herzschlags kommen.
Was ist zu tun?
Wenn Sie die Arzneimittel über einen längeren Zeitraum miteinander kombinieren, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Störung des Flüssigkeitshaushaltes
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Diabetes mellitus
Erkältung: Schnupfen, Husten, Heiserkeit
Was ist das? - Definition Eine Erkältung ist eine meist harmlose Virusinfektion der oberen Atemwege. Sie betrifft vor allem Nase, Rachen und Bronchien und wird durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion übertragen. Erwachsene erkranken durchschnittlich zwei- bis viermal pro Jahr, Kinder deutlich häufiger. Die Beschwerden sind unangenehm, klingen aber meist nach einigen Tagen wieder ab.
Krankheitsbild
Eine Erkältung ist keine "echte" Grippe, sondern eine durch verschiedene Viren ausgelöste Infektion der oberen Atemwege. Sie beginnt meist schleichend und entwickelt sich über mehrere Tage. Anders als bei der Influenza treten hohes Fieber und starkes Krankheitsgefühl selten auf. Die häufigsten Erreger sind Rhinoviren, daneben auch Adeno-, Corona-, RS- und Parainfluenzaviren. Eine Impfung gegen Erkältungsviren gibt es nicht.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- -Kratzen im Hals, Schluckbeschwerden
- -Schnupfen oder verstopfte Nase
- -Husten (anfangs trocken, später mit Auswurf)
- -Heiserkeit, belegte Stimme
- -Kopf- und Gliederschmerzen
- -Frösteln, Abgeschlagenheit
- -leichtes Fieber (selten über 38,5 Grad Celsius)
Der Verlauf gliedert sich in drei Phasen:
- -1. Anfangsphase: Halskratzen, Niesen, Frösteln
- -2. Hauptphase: Schnupfen, Husten, allgemeines Krankheitsgefühl
- -3. Abklingen: Schleimiger Husten, Müdigkeit
In der Regel dauert eine Erkältung sieben bis zehn Tage. Bei anhaltenden Beschwerden oder hohem Fieber sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verläuft eine Erkältung harmlos. Komplikationen entstehen, wenn zum Beispiel zusätzlich Bakterien die Schleimhäute besiedeln. Mögliche Folgen:
- -Nebenhöhlenentzündung
- -Mittelohrentzündung (besonders bei Kindern)
- -Bronchitis oder Lungenentzündung
- -In seltenen Fällen: Herzmuskelentzündung
Besondere Vorsicht gilt bei Kleinkindern. Sie besitzen ein erhöhtes Risiko für Fieberkrämpfe, Atemnot oder eine Mittelohrentzündung. Für Sie eignen sich auch nicht alle Medikamente, etwa wenn sie ätherische Öle Kampfer, Menthol oder Eukalyptusöl enthalten. Bei Schwangeren sind einige Medikamente, die Erkältungsbeschwerden bekämpfen, nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen. Zu den Risikogruppen zählen außerdem Personen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem.
Ein Arztbesuch ist nötig bei:
- -Fieber über 38,5 Grad Celsius
- -Atemnot, Husten oder andere Beschwerden, die länger als drei Wochen anhalten
- -auffälligem Verhalten bei Kindern oder Trinkschwäche
Ursachen/Risikofaktoren
Erkältungen werden durch über 200 verschiedene Viren ausgelöst. Es gibt zwei häufige Übertragungswege. Bei der Tröpfcheninfektion gelangen sie beim Husten, Niesen oder Sprechen von einer Person zu anderen. Bei einer Schmierinfektion übertragen sich die Erreger über Hände, Türklinken oder gemeinsam genutzte Gegenstände.
Folgende Risikofaktoren erhöhen die Wahrscheinlichkeit, an einer Erkältung zu erkranken:
- trockene Heizungsluft
- -Unterkühlung
- -Vitaminmangel
- -geschwächtes Immunsystem
Vorbeugung:
- -Hände regelmäßig waschen
- -Abstand zu Erkrankten halten
- -in die Armbeuge niesen
- -Räume regelmäßig lüften
- -gesunde Ernährung
- -Bewegung und Schlaf
Die jährliche Grippeimpfung schützt zwar nicht direkt vor Erkältungsviren, kann aber schwere Verläufe durch eine zusätzliche Influenzainfektion verhindern.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Untersuchung zur Abgrenzung von Grippe oder bakteriellen Infektionen. Bei Komplikationen: Antibiotika oder weitere Diagnostik. Beratung zu geeigneten Medikamenten, besonders bei Kindern oder Schwangeren.
Was man selbst tun kann:
- -viel trinken
- -sich schonen
- -Nasenspray, Hustenlöser, Halsschmerzmittel gezielt einsetzen
- -Inhalationen und frische Luft nutzen
- -Bei leichtem Fieber: Wadenwickel oder fiebersenkende Arzneimittel
Grenzen der Selbstbehandlung:
Wenn Beschwerden länger als zehn Tage bestehen, Fieber über 38,5 Grad Celsius auftritt oder Atemnot hinzukommt, sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden. Auch bei kleinen Kindern, Schwangeren oder chronisch Kranken ist eine frühzeitige Abklärung wichtig.
Die Apotheke berät bei der Auswahl geeigneter rezeptfreier Medikamente. Das gilt vor allem für besonders sensible Patientengruppen wie Schwangere, Säuglinge und Kleinkinder.
Bearbeitungsstand: 13.04.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Grippe
Was ist das? - Definition An Grippe erkranken Menschen infolge einer Infektion mit Influenzaviren. Die Krankheit darf man nicht mit einer Erkältung gleichsetzen, die durch andere Viren hervorgerufen wird. Grippe kann mitunter merklich schwerer verlaufen als eine Erkältung. Wichtigster Schutz: eine jährliche Grippe-Impfung von Risikopersonen.
Krankheitsbild
Grippe, medizinisch Influenza genannt, ist eine Infektionskrankheit der oberen Luftwege, ausgelöst durch Influenzaviren. Übertragen werden sie meist durch Tröpfchen, die Infizierte beim Husten oder Niesen abgeben, womöglich aber auch durch Kontakt zu virushaltigem Sekret auf Oberflächen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) gilt die Faustregel, dass es bei etwa einem Drittel der Infektionen zu einem fieberhaften Verlauf, bei einem weiteren Drittel zu leichteren und dem letzten Drittel zu keinen erkennbaren Krankheitssymptomen kommt. Wenn Menschen erkranken, dann etwa ein bis zwei Tage nach der Infektion mit Influenzaviren.
Symptome/Verlauf
Typisch für eine Grippe ist der plötzliche, teils heftige Beginn mit Frösteln, Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen. Weitere mögliche Symptome bestehen in allgemeiner Schwäche, Schweißausbrüchen oder fließender Nase, dazu kommen in seltenen Fällen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Erkrankung hält in der Regel fünf bis sieben Tage an, kann aber mitunter je nach individueller Konstitution, Komplikationen und Risikofaktoren merklich länger dauern. Kommt es zu Komplikationen beziehungsweise einer Verschlechterung, dann typischerweise drei bis zehn Tage nach Symptombeginn.
Folgen/Komplikationen
Anders als Erkältungen kann Grippe, wenn auch selten, schwer verlaufen und sogar lebensgefährliche Komplikationen verursachen. Schwere Verläufe äußern sich oft in Form von Lungenentzündungen durch Influenzaviren selbst oder zusätzliche Bakterieninfektionen. Auch Herzmuskel- oder Hirnentzündungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Von Jahr zu Jahr breiten sich neue Varianten aus, bedingt dadurch, dass sich bestimmte Proteine in der Hülle der Viren rasch verändern können. Typischerweise treten Grippewellen im Winter auf. Dass Menschen im Winter leichter eine Atemwegserkrankung wie Grippe bekommen, kann mehrere Gründe haben. Influenzaviren sollen bei niedrigen Temperaturen und in trockener Luft stabiler sein. Außerdem scheint die Schleimhaut in den oberen Atemwegen bei trockener, kalter Luft anfälliger für eine Infektion zu werden. Zudem kommen im Winter Menschen eher längere Zeit in weniger gut belüfteten Räumen zusammen, was die Virusverbreitung begünstigt. Ein erhöhtes Risiko für schwere Grippeverläufe besteht laut RKI besonders bei älteren Personen und solchen mit Grundkrankheiten wie zum Beispiel chronischen Herz- und Lungenerkrankungen, Stoffwechselleiden wie Diabetes oder Immunschwäche. Auch Schwangerschaften steigern die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe. Nach Darstellung des RKI unterscheiden sich Grippewellen deutlich darin, wie viele Menschen in einer Saison an Grippe erkranken, im Krankenhaus behandelt werden müssen oder sogar sterben. Es erkranken vergleichsweise viele Menschen, wenn das Virus sich genetisch verändert und ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Virus des gleichen Subtyps beziehungsweise der gleichen Linie noch keinen Kontakt hatte.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- -bei einer Grippe unbedingt Ruhe/Bettruhe daheim einhalten, um das Herz und andere Organe nicht zu belasten
- -ausreichend Flüssigkeit trinken (Wasser, Kräutertees, Säfte), um den Flüssigkeitsverlust bei Fieber auszugleichen und Schleim zu verflüssigen
- -Angehörige bitten, bei Bedarf in der Apotheke nach geeigneten Mitteln zur Linderung der Beschwerden nachzufragen und diese zu besorgen
- -Kontakte bis zur Genesung auf das Notwendigste beschränken
- -beim Husten und Niesen Mund und Nase mit der Ellenbeuge bedecken, nicht mit der Hand, zudem regelmäßig die Hände waschen, zum Schutz von Kontaktpersonen
- -Krankenzimmer regelmäßig lüften
- -Verschlechtern sich die Beschwerden nach Auftreten erster Symptome merklich, sollte ein Arzt zurate gezogen werden
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann bei schweren Verläufen fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente verordnen oder bei bakteriellen Zusatzinfektionen ein Antibiotikum. In bestimmten Fällen kommen spezielle antivirale Medikamente infrage. In den insgesamt seltenen Fällen erheblicher Komplikationen müssen betroffene Patienten vom Arzt womöglich in eine Klinik eingewiesen werden. Eine sehr wichtige Vorsorgemaßnahme ist die jährliche Grippe-Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Risikogruppen empfohlen wird. Das sind vor allem Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ab dem 1. Trimenon.
Bearbeitungsstand: 09.10.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Halsschmerzen
Was ist das? - Definition Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt. Meist verursachen Viren die akuten Beschwerden. Sie dauern etwa eine Woche an.
Krankheitsbild
Halsschmerzen sind ein häufiges Symptom, das besonders oft bei Infektionen im Mund- und Rachenraum auftritt, meist im Rahmen einer durch Viren verursachten Erkältungskrankheit. Es handelt sich um stechende, brennende oder ziehende Schmerzen in der Halsregion, die bis zum Ohr ausstrahlen können. Die Beschwerden dauern meist etwa eine Woche an.
Symptome / Verlauf
Halsschmerzen können stechend, brennend oder ziehend sein und bis zum Ohr ausstrahlen. Sie können nur zeitweise auftreten oder dauerhaft bestehen, beim Schlucken auftreten oder unabhängig davon sein.
Folgen / Komplikationen
Gefährliche Komplikationen bei erkältungsbedingten Halsschmerzen sind sehr selten. Treten Halsschmerzen aber im Rahmen einer anderen Erkrankung auf wie Scharlach, Pneumonie, Sinusitis oder Otitis oder unter einer starken Immunsuppression, sollte unbedingt eine ärztliche Beratung, Diagnose und Therapie erfolgen.
Ursachen / Risikofaktoren
Die meisten akuten Halsschmerzen werden durch Viren im Rahmen einer Erkältungskrankheit verursacht. Die Infektion führt oft zu Entzündungen des Rachens und der Mandeln, die Schleimhäute schwellen an, was das Schmerzempfinden auslösen kann. Verstärkend wirken oftmals gereizte, zum Teil auch offene Stellen.
Neben Viren können auch Bakterien die Halsschmerzen verursachen. Eine Mandelentzündung kann zum Beispiel nicht nur durch Viren, sondern auch durch Streptokokken verursacht werden.
Auch nicht-infektiöse Ursachen können zu Halsschmerzen führen, zum Beispiel Schnarchen, Rauchen, eine Intubation oder eine Überlastung der Stimme. Gleiches gilt für verschiedene Grunderkrankungen wie die Kawasaki-Krankheit, Schilddrüsenerkrankungen oder die Reflux-Krankheit. Halsschmerzen können auch als Folge von Medikamenten auftreten, etwa bei Einnahme von ACE-Hemmern oder inhalativen Kortikosteroiden.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Selbst wenn Bakterien die Ursache sind, sollten Ärzte Antibiotika nur zurückhaltend verschreiben. Sollten Halsschmerzen länger anhalten oder mit Fieber verbunden sein, ist der Gang zum Arzt sinnvoll. Tritt beim Schlucken das Gefühl auf, ein Hindernis überwinden zu müssen, sollte auf alle Fälle ein Arzt die Ursache abklären.
Das kann man selbst tun: In der Regel heilen Halsentzündungen von selbst innerhalb weniger Tage ab. Um die Schmerzen zu lindern, können Betroffene Lutschtabletten mit Lokalanästhetika lutschen sowie bei starken Schmerzen Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Naproxen einnehmen. Außerdem hilfreich: Viel trinken und mit Salbei oder Kamille gurgeln, entweder mit abgekühltem Tee oder mit Zubereitungen aus der Apotheke.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.