DOMINAL 40 mg überzogene Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Überzogene Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 14179534
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Überzogene Tabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 40 mg
- Marke:
- DOMINAL
- Hersteller:
- Teva GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Blutdruckabfall, Pulsbeschleunigung, Herzrhythmusstörungen, Störung der Temperaturregulation, flacher Atmung, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit bis hin zum Koma. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
In Absprache mit Ihrem Arzt kann während der Behandlung eine Reduktion der Dosis erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Psychomototorische Unruhe und Erregungszustände bei psychiatrischen Erkrankungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 überzogene Tabletten, Gesamtdosis: 3-4-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hat eine antipsychotische, sedierende und brechreizhemmende Wirkung. Die Wirkstoffgruppe der Neuroleptika, zu denen Prothipendyl gehört, dämpft psychomotorische Erregungszustände und verringert Spannungen, Wahn, Halluzinationen, Denkstörungen und Ich-Störungen.
Nebenwirkungen
- Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
- Schwindelgefühl
- Herzklopfen
- Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Gewichtszunahme
- Mundtrockenheit
- Dauererektion
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Störung der unbewussten Bewegungsabläufe mit Zittern, evtl. Fallneigung
- Bewegungsstörungen
- Schmatz-, Zungen- und Mundbewegungen
- Parkinson-Syndrom (arzneimittelinduziert)
- Krampfanfälle
- Allergische Reaktion
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Akute Alkohol-, Schlafmittel-, Schmerzmittel- und Psychopharmaka-Vergiftungen
- Psychose mit manischer Ausprägung
- Schwerste Bewusstseinsstörung (Koma)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Jahr verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Unruhe/Erregung
Was ist das? - Definition Unruhe und Erregung sind Zustände, bei denen Körper und Geist in einer gesteigerten Anspannung stehen. Betroffene fühlen sich innerlich getrieben, können schwer stillsitzen oder sich konzentrieren. Diese Zustände sind keine eigenständige Krankheit, sondern treten oft als Symptom verschiedener körperlicher oder seelischer Belastungen auf.
Krankheitsbild
Unruhe und Erregung beschreiben ein Zusammenspiel aus innerer Anspannung, Nervosität und gesteigerter körperlicher Aktivität. Sie können vorübergehend auftreten, etwa in Stresssituationen, oder länger anhalten, wenn eine zugrunde liegende Erkrankung besteht. Häufig treten die Symptome als Begleiterscheinungen von psychischen Störungen, körperlichen Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten auf.
Symptome/Verlauf
Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen wirken rastlos, laufen umher oder können nicht stillsitzen. Andere berichten von einem ständigen inneren Druck oder dem Gefühl, gleich explodieren zu müssen. Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Vorübergehende Unruhe klingt oft von selbst ab, während anhaltende Erregung ein Hinweis auf eine behandlungsbedürftige Störung sein kann.Zu den typischen Symptomen zählen:
- innere Nervosität und Getriebenheit
- Schlafstörungen und Schwierigkeiten, sich zu entspannen
- verstärkte körperliche Aktivität wie Nesteln oder Umherlaufen
- Konzentrationsprobleme und Gereiztheit
Folgen/Komplikationen
Bleiben Unruhe und Erregung über längere Zeit bestehen, können sie zu Erschöpfung, Leistungsabfall und sozialem Rückzug führen. Häufig entwickeln sich Schlafprobleme, die wiederum die Anspannung verstärken. In schweren Fällen kann es zu Angststörungen oder Depressionen kommen. Auch körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Bluthochdruck oder Magenprobleme sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Zu den häufigen Auslösern zählen Stress, Überlastung oder Konflikte. Auch körperliche Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Herz-Kreislauf-Störungen oder neurologische Leiden können eine Rolle spielen. Psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder manische Episoden sind ebenfalls mögliche Hintergründe. Risikofaktoren sind zudem Schlafmangel, übermäßiger Konsum von Koffein, Alkohol oder Drogen sowie bestimmte Medikamente.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Medikamente einsetzen, etwa Beruhigungsmittel für akute Situationen oder Antidepressiva bei zugrunde liegenden psychischen Erkrankungen.
Das kann man selbst tun: Entspannungstechniken, ausreichend Schlaf, Bewegung und der Verzicht auf anregende Substanzen wirken sich positiv aus. Grenzen liegen dort, wo die Unruhe den Alltag stark beeinträchtigt, länger anhält oder mit weiteren Beschwerden wie Angst oder Depression verbunden ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Überzogene Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 14179534
- Darreichungsform:
- Überzogene Tabletten (Überzogene Tabletten)
- Packungsgröße:
- 50 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 40 mg
- Marke:
- DOMINAL
- Hersteller:
- Teva GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Blutdruckabfall, Pulsbeschleunigung, Herzrhythmusstörungen, Störung der Temperaturregulation, flacher Atmung, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Mundtrockenheit bis hin zum Koma. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
In Absprache mit Ihrem Arzt kann während der Behandlung eine Reduktion der Dosis erfolgen.
Anwendungsgebiete
- Psychomototorische Unruhe und Erregungszustände bei psychiatrischen Erkrankungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2 überzogene Tabletten, Gesamtdosis: 3-4-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff hat eine antipsychotische, sedierende und brechreizhemmende Wirkung. Die Wirkstoffgruppe der Neuroleptika, zu denen Prothipendyl gehört, dämpft psychomotorische Erregungszustände und verringert Spannungen, Wahn, Halluzinationen, Denkstörungen und Ich-Störungen.
Nebenwirkungen
- Blutdruckabfall durch Aufstehen (orthostatische Hypotonie)
- Schwindelgefühl
- Herzklopfen
- Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Gewichtszunahme
- Mundtrockenheit
- Dauererektion
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Störung der unbewussten Bewegungsabläufe mit Zittern, evtl. Fallneigung
- Bewegungsstörungen
- Schmatz-, Zungen- und Mundbewegungen
- Parkinson-Syndrom (arzneimittelinduziert)
- Krampfanfälle
- Allergische Reaktion
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Akute Alkohol-, Schlafmittel-, Schmerzmittel- und Psychopharmaka-Vergiftungen
- Psychose mit manischer Ausprägung
- Schwerste Bewusstseinsstörung (Koma)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 1 Jahr verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Unruhe/Erregung
Was ist das? - Definition Unruhe und Erregung sind Zustände, bei denen Körper und Geist in einer gesteigerten Anspannung stehen. Betroffene fühlen sich innerlich getrieben, können schwer stillsitzen oder sich konzentrieren. Diese Zustände sind keine eigenständige Krankheit, sondern treten oft als Symptom verschiedener körperlicher oder seelischer Belastungen auf.
Krankheitsbild
Unruhe und Erregung beschreiben ein Zusammenspiel aus innerer Anspannung, Nervosität und gesteigerter körperlicher Aktivität. Sie können vorübergehend auftreten, etwa in Stresssituationen, oder länger anhalten, wenn eine zugrunde liegende Erkrankung besteht. Häufig treten die Symptome als Begleiterscheinungen von psychischen Störungen, körperlichen Erkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten auf.
Symptome/Verlauf
Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein. Manche Menschen wirken rastlos, laufen umher oder können nicht stillsitzen. Andere berichten von einem ständigen inneren Druck oder dem Gefühl, gleich explodieren zu müssen. Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab. Vorübergehende Unruhe klingt oft von selbst ab, während anhaltende Erregung ein Hinweis auf eine behandlungsbedürftige Störung sein kann.Zu den typischen Symptomen zählen:
- innere Nervosität und Getriebenheit
- Schlafstörungen und Schwierigkeiten, sich zu entspannen
- verstärkte körperliche Aktivität wie Nesteln oder Umherlaufen
- Konzentrationsprobleme und Gereiztheit
Folgen/Komplikationen
Bleiben Unruhe und Erregung über längere Zeit bestehen, können sie zu Erschöpfung, Leistungsabfall und sozialem Rückzug führen. Häufig entwickeln sich Schlafprobleme, die wiederum die Anspannung verstärken. In schweren Fällen kann es zu Angststörungen oder Depressionen kommen. Auch körperliche Beschwerden wie Herzrasen, Bluthochdruck oder Magenprobleme sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Zu den häufigen Auslösern zählen Stress, Überlastung oder Konflikte. Auch körperliche Erkrankungen wie Schilddrüsenüberfunktion, Herz-Kreislauf-Störungen oder neurologische Leiden können eine Rolle spielen. Psychische Erkrankungen wie Angststörungen, Depressionen oder manische Episoden sind ebenfalls mögliche Hintergründe. Risikofaktoren sind zudem Schlafmangel, übermäßiger Konsum von Koffein, Alkohol oder Drogen sowie bestimmte Medikamente.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache Medikamente einsetzen, etwa Beruhigungsmittel für akute Situationen oder Antidepressiva bei zugrunde liegenden psychischen Erkrankungen.
Das kann man selbst tun: Entspannungstechniken, ausreichend Schlaf, Bewegung und der Verzicht auf anregende Substanzen wirken sich positiv aus. Grenzen liegen dort, wo die Unruhe den Alltag stark beeinträchtigt, länger anhält oder mit weiteren Beschwerden wie Angst oder Depression verbunden ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Arolt, Reimer, Dilling, Basiswissen Psychiatrie und Psychotherpaie, Springer, (2011), 7. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.