DULOXETIN-1A Pharma 60 mg magensaftres.Hartkapseln
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Pharmazeutische Informationen
Magensaftresistente Hartkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 11049570
- Darreichungsform:
- Magensaftresistente Hartkapseln (Kapseln, magensaftgeschützte)
- Packungsgröße:
- 28 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 60 mg
- Marke:
- DULOXETIN-
- Hersteller:
- 1 A Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Schläfrigkeit, Krämpfen und Pulsbeschleunigung. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Depression und Nervenschmerzen bei diabetischer Neuropathie:
Angststörung, generalisiert: Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Angststörung, generalisiert: Folgebehandlung:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Kapseln pro Tag erhöht werden.
Anwendungsgebiete
- Depression, stark ausgeprägt
- Nervenschmerzen bei diabetischer Neuropathie
- Angststörung, generalisiert
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen und Ängsten entgegengewirkt. Außerdem wird die Schmerzempfindung gehemmt und die Muskulatur des Schließmuskels der Harnröhre aktiviert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Aufstoßen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Mundtrockenheit
- Mundgeruch
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Schleimhautentzündungen von Magen und Dünndarm
- Geschmacksstörungen
- Durstgefühl
- Appetitlosigkeit
- Gewichtsverlust
- Gewichtszunahme
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Ungewöhnliche Träume
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Gähnen
- Zittern
- Muskelzuckungen
- Restless Legs-Syndrom
- Bewegungsstörungen
- Missempfindungen
- Nervosität
- Unruhe
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Konzentrationsstörungen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Zähneknirschen
- Angstzustände
- Selbstmordgedanken
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Ohrenschmerzen
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
- Nasenbluten
- Kehlkopfentzündung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Kontaktdermatitis - (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Schwitzen
- Blutergüsse
- Bluthochdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Herzrhythmusstörungen
- Gesichtsrötung
- Kältegefühl
- Kältegefühl in Händen und Füßen
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Störungen beim Wasserlassen, wie schmerzhafte Blasenentleerung (Dysurie)
- Harnverhalt
- Urinausscheidung, erhöhte
- Verminderte Urinproduktion
- Nächtliches Wasserlassen
- abnormaler Uringeruch
- Anstieg der Nierenwerte
- Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin)
- Anstieg der Leberwerte
- Leberentzündung
- Schilddrüsenunterfunktion
- Unterzuckerung
- Libidoabnahme - (Abnahme der Lust zum Geschlechtsverkehr)
- Störungen der Sexualfunktion
- gynäkologische Blutungen
- Muskelkrämpfe
- Muskelschmerzen
- Knochenschmerzen
- Schüttelfrost
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Lebererkrankung, die zu einer Leberfunktionseinschränkung führt
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Unkontrollierter Bluthochdruck (Hypertonie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Herzerkrankung
- Epilepsie
- Manie in der Vorgeschichte
- Manisch-depressive Erkrankung (Bipolare Erkrankung), auch wenn sie schon länger zurückliegt.
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Flüssigkeitsmangel
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
- Erhöhter Augeninnendruck
- Engwinkelglaukom
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 88 × 30 × 110 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für Kapseln in der Flasche. Für Kapseln in der Durchdrückpackung gilt das aufgedruckte Verfalldatum.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Rauchen sollte in jedem Fall vermieden werden, weil die medikamentöse Behandlung gestört wird.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Linezolid Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Selegilin hydrochlorid Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit und Erbrechen oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen in bestimmten Fällen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker darauf an, ob dies auf Sie zutrifft.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
Patienten, die eine erhöhte Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym).
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tranylcypromin hemisulfat Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tryptophan Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Fluvoxamin hydrogenmaleat Brillantblau FCF Ciprofloxacin hydrochlorid-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Metoclopramid hydrochlorid-1-Wasser Paracetamol Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Störungen von Bewegungsabläufen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF Diclofenac natrium Diclofenac-Colestyramin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. Das Risiko für Blutungen, vor allem im oberen Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse und Nasenbluten könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Buspiron hydrochlorid Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle, starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich feststellen.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Geben Sie umgehend einem Arzt Bescheid, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Granisetron hydrochlorid Brillantblau FCF Ondansetron hydrochlorid-2-Wasser Ondansetron und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Tramadol hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich feststellen.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Fluoxetin hydrochlorid Brillantblau FCF Paroxetin hydrochlorid-0,5-Wasser Paroxetin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen erforderlich sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Procarbazin hydrochlorid Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Dextromethorphan hydrobromid-1-Wasser Dextromethorphan Paracetamol Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität bestimmter Enzyme besitzen, welche zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt werden (hier das sogenannte CYP2D6- und CYP2C19-Enzym).
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Amitriptylin hydrochlorid Brillantblau FCF Clomipramin hydrochlorid Imipramin hydrochlorid Doxepin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lithiumcarbonat Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Celecoxib Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse und Nasenbluten könnte dadurch erhöht werden.
Außerdem kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels, geänderte Dosierung) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bupropion hydrochlorid Brillantblau FCF und weitere
Was kann passieren?
Bei der Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang könnten Krampfanfälle und unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- alkoholkranke Patienten
- Patienten mit
~i- Krampfanfällen in ihrer Krankengeschichte
~i- Diabetes mellitus
- Patienten, die Appetitzügler anwenden
Depression
Was ist das? - Definition Psychische Erkrankung mit den Hauptsymptomen Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit. Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
Krankheitsbild
Eine Depression ist weit mehr als ein vorübergehendes Stimmungstief. Sie zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und betrifft Körper und Seele gleichermaßen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten und entwickelt sich oft schleichend. Sie reicht von leichten, kurzfristigen Episoden bis hin zu schweren, chronischen Verläufen. Depressionen äußern sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich
- etwa durch Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Schmerzen. Unbehandelt beeinträchtigt sie Gesundheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe erheblich.
Symptome/Verlauf
Eine Depression kann sich unterschiedlich äußern. Als Hauptsymptome gelten:
- -Gedrückte, depressive Stimmung: Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Unfähigkeit, Freude zu empfinden, Gefühl von Leere, häufig zusammen mit Angstgefühlen und Unsicherheit, häufig ein "Morgentief"
- -Interessenverlust und Freudlosigkeit: Mangel an Motivation und Aktivität, kein Interesse und keine Freude an Hobbies, kein Interesse an Beruf oder Alltagstätigkeiten
- -Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit: das Gefühl, kraftlos und überfordert zu sein, schnelles Ermüden, kein Interesse an sozialen Kontakten, Rückzug aus dem sozialen Leben
Hinzu kommen häufig weitere Symptome:
- -Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit: verlangsamtes Denken, Grübelneigung, Selbstzweifel, Ängste, Entscheidungsschwierigkeiten,
- -Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- -Innere Unruhe
- -Körperliche Beschwerden: Schlafprobleme, Appetitlosigkeit Verdauungsprobleme, Kloßgefühl im Hals, sexuelle Lustlosigkeit.
- -In schweren Fällen treten Suizidgedanken auf.
Eine Depression liegt vor, wenn mindestens zwei Hauptsymptome und weitere Beschwerden länger als zwei Wochen bestehen. Je nach Anzahl und Stärke der Symptome wird sie in leicht, mittelgradig oder schwer eingestuft.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Eine depressive Episode kann sich allmählich oder plötzlich entwickeln, mehrere Wochen oder Monate andauern und spontan wieder abklingen. Bei einigen kommt es zu wiederkehrenden Phasen oder zu einem chronischen Verlauf. Häufig beginnt die Erkrankung mit Erschöpfung und Rückzug, wird anfangs nicht ernst genommen, bevor sich die Symptome verdichten und der Alltag zunehmend schwerfällt. Mit der Erkenntnis der Krankheit beginnt oft die aktive Suche nach Hilfe
- und damit der Weg zur Besserung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Depression schwerwiegende Folgen haben: Verlust sozialer Kontakte, Probleme im Beruf, chronische Krankheitsverläufe oder Suizidalität. Auch körperliche Erkrankungen können sich verschärfen. Die Erkrankung beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche.
Ursachen/Risikofaktoren
Eine Depression entsteht meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Alter, Geschlecht, Einsamkeit oder Armut können eine Rolle spielen, ebenso ein gestörtes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, eine erbliche Veranlagung, hormonelle Umstellungen, andere Krankheiten, traumatische Erfahrungen oder Trennungen. Ob jemand erkrankt, hängt auch von der psychischen Widerstandskraft
- der sogenannten Resilienz
- ab.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wer dauerhaft erschöpft ist, sich zurückzieht oder Lebensfreude verliert, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
- je früher, desto besser. Erste Schritte können sein: über Gefühle sprechen, Tagesstruktur schaffen, kleine Aktivitäten planen, soziale Kontakte pflegen und auf Warnzeichen achten. Auch gut verständliche Ratgeber oder Onlineprogramme bieten Unterstützung.
Was der Arzt tun kann:
Die Diagnose erfolgt durch Fachärztinnen,
- -ärzte oder Psychotherapeutinnen und
- -therapeuten. Nach einem ausführlichen Gespräch kann eine individuell abgestimmte Behandlung eingeleitet werden, zum Beispiel eine Psychotherapie, eine Behandlung mit Medikamenten wie Antidepressiva oder eine Kombination von beidem. Ergänzend können Bewegungs
- oder Lichttherapie, Selbsthilfe
- -Angebote oder eine Ergotherapie zum Einsatz kommen. In schweren Fällen kann auch ein Klinikaufenthalt notwendig sein. Depression ist behandelbar
- wichtig ist, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Website, Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression - Langfassung, Version 3.2, 2025
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nervenschmerzen (Neuralgie)
Was ist das? - Definition Nervenschmerzen entstehen, wenn ein Nerv selbst geschädigt oder gereizt ist. Die Schmerzen sind brennend, bohrend oder stechend und schießen oft blitzartig und ohne sichtbaren Auslöser ein. Sie unterscheiden sich deutlich von anderen Schmerzformen, in Ursache, Verlauf und Therapie.
Krankheitsbild
Nervenschmerzen (Neuralgie oder neuropathische Schmerzen) entstehen, wenn ein Nerv selbst gereizt oder geschädigt ist. Im Gegensatz zu "normalen" Schmerzen, etwa nach einer Verletzung, liegt hier eine Reizung oder Schädigung der Nervenstruktur vor. Jeder Nerv versorgt je nach seiner Lage und Aufgabe eine bestimmte Körperregion. Ist ein Nerv geschädigt, aktiviert das die Schmerzbahn zum Gehirn und es treten Schmerzen entlang des Versorgungsgebiets dieses Nerven auf. Je nach Ursache kann das Zentrale oder periphere Nervensystem betroffen sein. Die Schmerzen können vielfältig sein, ohne erkennbaren Auslöser auftreten und nahezu jedes Körperteil wie Gesicht, Brustkorb, Rücken, Arme oder Beine, betreffen.
Symptome / Verlauf
Neuralgien machen sich oft durch plötzliche, stechende, brennende, bohrende oder reißende Schmerzen bemerkbar, die in das Versorgungsgebiet eines bestimmten Nerven ausstrahlen. Sie können auch mit Kribbeln oder Taubheit einhergehen. Die Beschwerden können sehr intensiv sein, treten oft anfallsartig auf und dauern wenige Sekunden bis Minuten, wiederholen sich aber häufig. Manchmal können die Schmerzen schon durch eine leichte Berührung oder sogar durch einen Luftzug ausgelöst werden (Allodynie).
Je nach betroffenem Nerv zeigen sich Schmerzen an ganz unterschiedlichen Körperstellen. Bei einer Trigeminusneuralgie ist der Trigeminusnerv im Kopfbereich betroffen. Der Schmerz schießt dann in eine Gesichtshälfte. Schon Sprechen, Kauen, eine Berührung oder Zähneputzen kann diesen Schmerz auslösen. Bei einer Ischialgie ist der Ischiasnerv gereizt. Die Schmerzen strahlen dann oft vom unteren Rücken über das Gesäß bis in den Oberschenkel oder die Kniekehle aus. Bei einer Interkostalneuralgie sind die Nerven, die zwischen den Rippen liegen, gereizt. Die Schmerzen strahlen vom Rücken nach vorne in die Brustregion aus. Sie treten bei Bewegung, manchmal schon beim einfachen Atmen auf.
Folgen/Komplikationen
Bleiben Nervenschmerzen unbehandelt, können sie chronisch werden. Dann "lernt" das Nervensystem sozusagen den Schmerz und es kommt zu einer dauerhaften Schmerzwahrnehmung, auch ohne Reiz. Betroffene leiden oft nicht nur unter dem Schmerz selbst, sondern auch unter Schlafmangel, Erschöpfung und Stimmungstiefs. Im Alltag können Bewegungen, Berührungen oder sogar Kleidung schmerzhaft sein. Treten Lähmungen auf, muss an einen Bandscheibenvorfall gedacht werden.
Ursachen / Risikofaktoren
Die Ursachen von Nervenschmerzen sind vielfältig. Krankheiten, Infektionen, Entzündungen, Druck oder Verletzungen können dazu führen. Auch falsche Bewegungen oder Stress können Nerven reizen. Ein paar Beispiele:
- Gürtelrose/ Post-Zoster-Neuralgie: Eine Infektion mit Varizella-Zoster-Viren führt zu einer Entzündung von Nerven, auch bekannt als Gürtelrose. Sie betreffen meist den Rumpf, die Arme oder das Gesicht. Die Schmerzen halten oft noch lange nach Abklingen der Erkrankung an.
- Diabetes/ diabetische Neuropathie: Hier werden Nerven durch zu hohe Blutzuckerwerte geschädigt, was zu Schmerzen führen kann. Da meist nicht nur ein, sondern viele Nerven betroffen sind, nennt man dies auch Polyneuropathie. Oft sind die Füße betroffen.
- -Trigeminusneuralgie: Sie wird häufig durch benachbarte Blutgefäße ausgelöst, die auf den Nerv drücken. Es gibt aber auch andere Ursachen.
- Nervenquetschung: Müssen Nerven eine Engstelle passieren, kann es zu einer Quetschung kommen. Es gibt das Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom) zum Beispiel an der Schulter oder das Karpaltunnel-Syndrom am Handgelenk. Auch bei Unfällen kann es zur Quetschung oder sogar zur Durchtrennung von Nerven kommen.
- Morton Neurom: Diese Erkrankung wird auch Morton Neuralgie genannt und geht auf eine Überlastung im Fuß zurück.
- Ischiasschmerzen: Sie entstehen oft durch falsche Bewegungen oder das Heben von schweren Gegenständen in ungünstiger Körperhaltung.
- Phantomschmerzen: Ein Spezialfall sind Phantomschmerzen, die nach einer Amputation auftreten.
- Zentral neuropathische Schmerzen: Hier gehen die Schmerzen vom Rückenmark und Gehirn aus. Ursachen können ein Schlaganfall, eine Schädigung des Rückenmarks durch einen Bandscheibenvorfall, Tumoren oder neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose sein.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Kühlkompresse, Bad oder Wärmekissen: Manchen Menschen hilft Wärme, anderen hilft Kälte bei Nervenschmerzen. Bei Ischiasschmerzen empfehlen Ärzte eine Stufenlagerung und moderate Bewegung. Wichtig ist: Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden - vor allem, wenn Taubheitsgefühle oder Lähmungen hinzukommen.
Die ärztliche Behandlung richtet sich nach Art, Ursache und Ausprägung der Schmerzen. Bei einer Grunderkrankung wie Diabetes versucht man zunächst, den Blutzucker gut einzustellen. Entsteht der Nervenschmerz dadurch, dass etwas auf den Nerven drückt, kann unter Umständen eine Operation das Problem lösen. Neben der körperlichen Untersuchung kommen bildgebende Verfahren wie MRT oder CT sowie neurophysiologische Tests zum Einsatz. In vielen Fällen erfolgt die Therapie medikamentös zum Beispiel mit Medikamenten, die bei Epilepsie eingesetzt werden, bestimmten Antidepressiva oder bei Bedarf Opiaten.
Begleitend können Physiotherapie, Entspannungsverfahren oder Verhaltenstherapie sinnvoll sein - vor allem, wenn die Schmerzen den Alltag stark beeinträchtigen. Auch nicht-medikamentöse Verfahren wie transkutane Nervenstimulation (TENS) oder Akupunktur werden unterstützend eingesetzt.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Diabetische Neuropathie
Was ist das? - Definition Diabetische Neuropathie bezeichnet Nervenschäden infolge dauerhaft erhöhter Blutzuckerwerte. Dabei werden Reize nicht mehr richtig weitergeleitet, was zu Missempfindungen, Schmerzen oder anderen Einschränkungen führen kann. Man unterscheidet zwei Formen: Die periphere Polyneuropathie betrifft meist Füße und Unterschenkel. Bei der vegetativen Neuropathie sind Nerven geschädigt, die innere Organe steuern.
Krankheitsbild
Bei einer diabetischen Neuropathie handelt es sich um Nervenschäden, die durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte entstehen können. Die Nerven leiten Reize dann nicht mehr richtig weiter. Es kommt zu Missempfindungen, Schmerzen und motorischen Einschränkungen. Experten unterscheiden zwei Arten der diabetischen Neuropathie. Die periphere diabetischen Polyneuropathie betrifft vor allem die Füße und Unterschenkel, manchmal auch Hände und Arme. Nach mehreren Jahren mit Diabetes leiden rund 30 Prozent der Erkrankten an Missempfindungen an den Füßen. Die vegetative diabetische Neuropathie betrifft Nerven, die Organe im menschlichen Körper steuern.
Symptome/Verlauf
Typische Warnzeichen der peripheren Polyneuropathie sind Kribbeln, Taubheitsgefühle, Brennen, stechende Schmerzen oder das Gefühl, dass die Füße "einschlafen". Häufig verlieren Betroffene das Empfinden für Hitze, Kälte oder spüren Verletzungen nicht mehr. Auch ein unsicherer Gang kann auftreten.
Betrifft die Neuropathie das vegetative Nervensystem, können verschiedene Organsysteme betroffen sein. Es kann zu folgenden Symptomen kommen:
- Herz-Kreislauf-System: erhöhter Ruhepuls, Herzrhythmusstörungen.
- Verdauung: Übelkeit, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung.
- Harnblase: Probleme beim Entleeren oder häufiger Harndrang.
- Sexualität: Erektionsstörungen bei Männern.
Folgen/Komplikationen
Bei der peripheren Polyneuropathie besteht die größte Gefahr darin, dass Betroffene Verletzungen an den Füßen nicht rechtzeitig bemerken. Kleine Wunden können sich infizieren und heilen schlecht - vor allem, wenn die Durchblutung zusätzlich gestört ist. So kann es zum diabetischen Fußsyndrom kommen, einer chronischen Wundheilungsstörung, die im schlimmsten Fall bis zur Amputation von Zehen oder des ganzen Fußes führen kann. Herzrhythmusstörungen erhöhen das Risiko für Schlaganfall und plötzlichen Herztod. Probleme mit der Verdauung, der Harnblase oder Erektionsstörungen können die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Ursachen/Risikofaktoren
Hauptursache für die diabetische Neuropathie ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel. Wissenschaftler vermuten, dass der Zucker zum einen Blutgefäße schädigt, die die Nerven mit Nährstoffen versorgen und zum anderen die Nerven direkt angreift. Das Erkrankungsrisiko steigt mit der Dauer des Diabetes - unabhängig davon, ob es sich um Typ-1- oder Typ-2-Diabetes handelt. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht und Bluthochdruck. Allerdings können auch genetische Faktoren eine Rolle spielen: Manche Menschen entwickeln trotz guter Blutzuckerwerte frühzeitig Nervenschäden, während andere trotz schlechter Werte verschont bleiben.
Das kann helfen
Heilbar ist die diabetische Neuropathie nicht. Doch rechtzeitig erkannt, lassen sich Beschwerden lindern und ein Fortschreiten verhindern.
Was man selbst tun kann:
Menschen mit Diabetes sollten ihre Blutzuckerwerte möglichst stabil halten, sich gesund ernähren, sich regelmäßig bewegen sowie auf Nikotin und Alkohol verzichten. Bei diabetischen Fußsyndrom gilt: täglich Füße kontrollieren, Füße gut pflegen, auf gut sitzendes Schuhwerk achten und nicht barfuß laufen. Wer unter Verdauungs-, Blasen- oder Potenzproblemen leidet, spricht am besten mit seinem Arzt.
Was der Arzt tun kann:
Der Patient kann gemeinsam mit dem Arzt die Blutzuckerkontrolle optimieren. Der Arzt kann verschiedene Arzneimittel verschreiben und mitunter auch kontinuierliche Glukosemessgeräte, die das Blutzuckermanagement vereinfachen. Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen kann der Arzt Einschränkungen der Nervenfunktion feststellen und diese gegebenenfalls auch behandeln. Besteht ein diabetisches Fußsyndrom, sollte man eine medizinische Fußpflege in Anspruch nehmen.
Bearbeitungsstand: 07.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Magensaftresistente Hartkapseln — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 11049570
- Darreichungsform:
- Magensaftresistente Hartkapseln (Kapseln, magensaftgeschützte)
- Packungsgröße:
- 28 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 60 mg
- Marke:
- DULOXETIN-
- Hersteller:
- 1 A Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Erbrechen, Schläfrigkeit, Krämpfen und Pulsbeschleunigung. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Depression und Nervenschmerzen bei diabetischer Neuropathie:
Angststörung, generalisiert: Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Angststörung, generalisiert: Folgebehandlung:
Höchstdosis: Unter ärztlicher Aufsicht kann die Dosis auf 2 Kapseln pro Tag erhöht werden.
Anwendungsgebiete
- Depression, stark ausgeprägt
- Nervenschmerzen bei diabetischer Neuropathie
- Angststörung, generalisiert
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Kapsel, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in die Übermittlung von Signalen im Gehirn ein, indem er die Wirkungsdauer von stimmungsaufhellend wirkenden Botenstoffen im Gehirn erhöht. Dadurch wird Depressionen und Ängsten entgegengewirkt. Außerdem wird die Schmerzempfindung gehemmt und die Muskulatur des Schließmuskels der Harnröhre aktiviert.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Aufstoßen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Bauchschmerzen
- Blähungen
- Mundtrockenheit
- Mundgeruch
- Entzündungen der Mundschleimhaut
- Schleimhautentzündungen von Magen und Dünndarm
- Geschmacksstörungen
- Durstgefühl
- Appetitlosigkeit
- Gewichtsverlust
- Gewichtszunahme
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schlafstörungen, wie:
- Schlaflosigkeit
- Ungewöhnliche Träume
- Schläfrigkeit
- Müdigkeit
- Gähnen
- Zittern
- Muskelzuckungen
- Restless Legs-Syndrom
- Bewegungsstörungen
- Missempfindungen
- Nervosität
- Unruhe
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Konzentrationsstörungen
- Delirium (Verwirrtheit)
- Zähneknirschen
- Angstzustände
- Selbstmordgedanken
- Tinnitus (Ohrgeräusche)
- Ohrenschmerzen
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen (Weitstellung der Pupille)
- Nasenbluten
- Kehlkopfentzündung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Kontaktdermatitis - (Allergische Hautreaktionen, die erst bei wiederholter Anwendung auftreten)
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Schwitzen
- Blutergüsse
- Bluthochdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Kollapsneigung bei evtl. zu starkem Blutdruckabfall
- Herzklopfen
- Pulsbeschleunigung
- Herzrhythmusstörungen
- Gesichtsrötung
- Kältegefühl
- Kältegefühl in Händen und Füßen
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Störungen beim Wasserlassen, wie schmerzhafte Blasenentleerung (Dysurie)
- Harnverhalt
- Urinausscheidung, erhöhte
- Verminderte Urinproduktion
- Nächtliches Wasserlassen
- abnormaler Uringeruch
- Anstieg der Nierenwerte
- Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin)
- Anstieg der Leberwerte
- Leberentzündung
- Schilddrüsenunterfunktion
- Unterzuckerung
- Libidoabnahme - (Abnahme der Lust zum Geschlechtsverkehr)
- Störungen der Sexualfunktion
- gynäkologische Blutungen
- Muskelkrämpfe
- Muskelschmerzen
- Knochenschmerzen
- Schüttelfrost
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Lebererkrankung, die zu einer Leberfunktionseinschränkung führt
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Unkontrollierter Bluthochdruck (Hypertonie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Bluthochdruck
- Herzerkrankung
- Epilepsie
- Manie in der Vorgeschichte
- Manisch-depressive Erkrankung (Bipolare Erkrankung), auch wenn sie schon länger zurückliegt.
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Flüssigkeitsmangel
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Leberzirrhose (Schädigung des Lebergewebes)
- Erhöhter Augeninnendruck
- Engwinkelglaukom
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 88 × 30 × 110 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Diese Angabe gilt nur für Kapseln in der Flasche. Für Kapseln in der Durchdrückpackung gilt das aufgedruckte Verfalldatum.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Durch plötzliches Absetzen können Probleme oder Beschwerden auftreten. Deshalb sollte die Behandlung langsam, das heißt mit einem schrittweisen Ausschleichen der Dosis, beendet werden. Lassen Sie sich dazu am besten von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Amaranth (E 123) und Ponceau 4R (E 124)).
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Rauchen sollte in jedem Fall vermieden werden, weil die medikamentöse Behandlung gestört wird.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn sich trotz Arzneimitteleinnahme Ihre Erkrankung verschlechtert, vor allem wenn Sie Gedanken entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können vermehrt unerwünschte Wirkungen wie Herzrhythmusstörungen auftreten. In diesem Zusammenhang könnte es zu Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindelgefühl oder Ohnmachtsanfällen kommen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Patienten mit
~i- vorbestehenden Herzkrankheiten
~i- angeborenem QT-Syndrom
~i- vermindertem Kalzium-, Magnesium- oder Kaliumgehalt im Blut (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- vergrößertem Herzmuskel
~i- Herzrhythmusstörungen
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Übelkeit und Erbrechen oder Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Schweißausbruch, Benommenheit und Schwindel.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen in bestimmten Fällen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker darauf an, ob dies auf Sie zutrifft.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
Patienten, die eine erhöhte Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2D6-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können innerhalb kurzer Zeit unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eines oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Störungen von Bewegungsabläufen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. Das Risiko für Blutungen, vor allem im oberen Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse und Nasenbluten könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig verstärken. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle, starke Erhöhung der Körpertemperatur.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich feststellen.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Geben Sie umgehend einem Arzt Bescheid, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrtheit, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich feststellen.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen erforderlich sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung möglicherweise gegenseitig beeinflussen. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten, die eine erniedrigte oder fehlende Aktivität bestimmter Enzyme besitzen, welche zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt werden (hier das sogenannte CYP2D6- und CYP2C19-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise Schläfrigkeit, übermäßiges Schwitzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Sehstörungen, Mundtrockenheit, Verstopfung, Probleme beim Wasserlassen, Herzrasen, Verwirrtheit, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Krampfanfälle oder starke Erhöhung der Körpertemperatur auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, vermehrt auftreten wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung, Krampfanfälle oder Fieber.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. Das Risiko für Blutungen, vor allem im Magen-Darm-Trakt (erkennbar beispielsweise an schwarzem Stuhl), aber auch für Blutergüsse und Nasenbluten könnte dadurch erhöht werden.
Außerdem kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels, geänderte Dosierung) nötig sein können.
Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, insbesondere wenn Sie Blut in Ihrem Stuhl bemerken.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei der Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang könnten Krampfanfälle und unerwünschte Wirkungen, die möglicherweise lebensbedrohlich sein können, wie beispielsweise starkes Schwitzen, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Herzrasen, Zittern, krampfartige Muskelzuckungen, Unruhe, Verwirrung oder Fieber vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- alkoholkranke Patienten
- Patienten mit
~i- Krampfanfällen in ihrer Krankengeschichte
~i- Diabetes mellitus
- Patienten, die Appetitzügler anwenden
Depression
Was ist das? - Definition Psychische Erkrankung mit den Hauptsymptomen Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Antriebslosigkeit. Die Depression zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
Krankheitsbild
Eine Depression ist weit mehr als ein vorübergehendes Stimmungstief. Sie zählt zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und betrifft Körper und Seele gleichermaßen. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten und entwickelt sich oft schleichend. Sie reicht von leichten, kurzfristigen Episoden bis hin zu schweren, chronischen Verläufen. Depressionen äußern sich nicht nur seelisch, sondern auch körperlich
- etwa durch Schlafstörungen, Appetitlosigkeit oder Schmerzen. Unbehandelt beeinträchtigt sie Gesundheit, Lebensqualität und soziale Teilhabe erheblich.
Symptome/Verlauf
Eine Depression kann sich unterschiedlich äußern. Als Hauptsymptome gelten:
- -Gedrückte, depressive Stimmung: Niedergeschlagenheit, Verzweiflung, Unfähigkeit, Freude zu empfinden, Gefühl von Leere, häufig zusammen mit Angstgefühlen und Unsicherheit, häufig ein "Morgentief"
- -Interessenverlust und Freudlosigkeit: Mangel an Motivation und Aktivität, kein Interesse und keine Freude an Hobbies, kein Interesse an Beruf oder Alltagstätigkeiten
- -Antriebsmangel und erhöhte Ermüdbarkeit: das Gefühl, kraftlos und überfordert zu sein, schnelles Ermüden, kein Interesse an sozialen Kontakten, Rückzug aus dem sozialen Leben
Hinzu kommen häufig weitere Symptome:
- -Verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit: verlangsamtes Denken, Grübelneigung, Selbstzweifel, Ängste, Entscheidungsschwierigkeiten,
- -Vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
- -Innere Unruhe
- -Körperliche Beschwerden: Schlafprobleme, Appetitlosigkeit Verdauungsprobleme, Kloßgefühl im Hals, sexuelle Lustlosigkeit.
- -In schweren Fällen treten Suizidgedanken auf.
Eine Depression liegt vor, wenn mindestens zwei Hauptsymptome und weitere Beschwerden länger als zwei Wochen bestehen. Je nach Anzahl und Stärke der Symptome wird sie in leicht, mittelgradig oder schwer eingestuft.
Der Verlauf ist individuell verschieden. Eine depressive Episode kann sich allmählich oder plötzlich entwickeln, mehrere Wochen oder Monate andauern und spontan wieder abklingen. Bei einigen kommt es zu wiederkehrenden Phasen oder zu einem chronischen Verlauf. Häufig beginnt die Erkrankung mit Erschöpfung und Rückzug, wird anfangs nicht ernst genommen, bevor sich die Symptome verdichten und der Alltag zunehmend schwerfällt. Mit der Erkenntnis der Krankheit beginnt oft die aktive Suche nach Hilfe
- und damit der Weg zur Besserung.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Depression schwerwiegende Folgen haben: Verlust sozialer Kontakte, Probleme im Beruf, chronische Krankheitsverläufe oder Suizidalität. Auch körperliche Erkrankungen können sich verschärfen. Die Erkrankung beeinflusst nahezu alle Lebensbereiche.
Ursachen/Risikofaktoren
Eine Depression entsteht meist durch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren. Alter, Geschlecht, Einsamkeit oder Armut können eine Rolle spielen, ebenso ein gestörtes Gleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, eine erbliche Veranlagung, hormonelle Umstellungen, andere Krankheiten, traumatische Erfahrungen oder Trennungen. Ob jemand erkrankt, hängt auch von der psychischen Widerstandskraft
- der sogenannten Resilienz
- ab.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Wer dauerhaft erschöpft ist, sich zurückzieht oder Lebensfreude verliert, sollte professionelle Hilfe in Anspruch nehmen
- je früher, desto besser. Erste Schritte können sein: über Gefühle sprechen, Tagesstruktur schaffen, kleine Aktivitäten planen, soziale Kontakte pflegen und auf Warnzeichen achten. Auch gut verständliche Ratgeber oder Onlineprogramme bieten Unterstützung.
Was der Arzt tun kann:
Die Diagnose erfolgt durch Fachärztinnen,
- -ärzte oder Psychotherapeutinnen und
- -therapeuten. Nach einem ausführlichen Gespräch kann eine individuell abgestimmte Behandlung eingeleitet werden, zum Beispiel eine Psychotherapie, eine Behandlung mit Medikamenten wie Antidepressiva oder eine Kombination von beidem. Ergänzend können Bewegungs
- oder Lichttherapie, Selbsthilfe
- -Angebote oder eine Ergotherapie zum Einsatz kommen. In schweren Fällen kann auch ein Klinikaufenthalt notwendig sein. Depression ist behandelbar
- wichtig ist, sich frühzeitig Hilfe zu holen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Website, Nationale VersorgungsLeitlinie Unipolare Depression - Langfassung, Version 3.2, 2025
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nervenschmerzen (Neuralgie)
Was ist das? - Definition Nervenschmerzen entstehen, wenn ein Nerv selbst geschädigt oder gereizt ist. Die Schmerzen sind brennend, bohrend oder stechend und schießen oft blitzartig und ohne sichtbaren Auslöser ein. Sie unterscheiden sich deutlich von anderen Schmerzformen, in Ursache, Verlauf und Therapie.
Krankheitsbild
Nervenschmerzen (Neuralgie oder neuropathische Schmerzen) entstehen, wenn ein Nerv selbst gereizt oder geschädigt ist. Im Gegensatz zu "normalen" Schmerzen, etwa nach einer Verletzung, liegt hier eine Reizung oder Schädigung der Nervenstruktur vor. Jeder Nerv versorgt je nach seiner Lage und Aufgabe eine bestimmte Körperregion. Ist ein Nerv geschädigt, aktiviert das die Schmerzbahn zum Gehirn und es treten Schmerzen entlang des Versorgungsgebiets dieses Nerven auf. Je nach Ursache kann das Zentrale oder periphere Nervensystem betroffen sein. Die Schmerzen können vielfältig sein, ohne erkennbaren Auslöser auftreten und nahezu jedes Körperteil wie Gesicht, Brustkorb, Rücken, Arme oder Beine, betreffen.
Symptome / Verlauf
Neuralgien machen sich oft durch plötzliche, stechende, brennende, bohrende oder reißende Schmerzen bemerkbar, die in das Versorgungsgebiet eines bestimmten Nerven ausstrahlen. Sie können auch mit Kribbeln oder Taubheit einhergehen. Die Beschwerden können sehr intensiv sein, treten oft anfallsartig auf und dauern wenige Sekunden bis Minuten, wiederholen sich aber häufig. Manchmal können die Schmerzen schon durch eine leichte Berührung oder sogar durch einen Luftzug ausgelöst werden (Allodynie).
Je nach betroffenem Nerv zeigen sich Schmerzen an ganz unterschiedlichen Körperstellen. Bei einer Trigeminusneuralgie ist der Trigeminusnerv im Kopfbereich betroffen. Der Schmerz schießt dann in eine Gesichtshälfte. Schon Sprechen, Kauen, eine Berührung oder Zähneputzen kann diesen Schmerz auslösen. Bei einer Ischialgie ist der Ischiasnerv gereizt. Die Schmerzen strahlen dann oft vom unteren Rücken über das Gesäß bis in den Oberschenkel oder die Kniekehle aus. Bei einer Interkostalneuralgie sind die Nerven, die zwischen den Rippen liegen, gereizt. Die Schmerzen strahlen vom Rücken nach vorne in die Brustregion aus. Sie treten bei Bewegung, manchmal schon beim einfachen Atmen auf.
Folgen/Komplikationen
Bleiben Nervenschmerzen unbehandelt, können sie chronisch werden. Dann "lernt" das Nervensystem sozusagen den Schmerz und es kommt zu einer dauerhaften Schmerzwahrnehmung, auch ohne Reiz. Betroffene leiden oft nicht nur unter dem Schmerz selbst, sondern auch unter Schlafmangel, Erschöpfung und Stimmungstiefs. Im Alltag können Bewegungen, Berührungen oder sogar Kleidung schmerzhaft sein. Treten Lähmungen auf, muss an einen Bandscheibenvorfall gedacht werden.
Ursachen / Risikofaktoren
Die Ursachen von Nervenschmerzen sind vielfältig. Krankheiten, Infektionen, Entzündungen, Druck oder Verletzungen können dazu führen. Auch falsche Bewegungen oder Stress können Nerven reizen. Ein paar Beispiele:
- Gürtelrose/ Post-Zoster-Neuralgie: Eine Infektion mit Varizella-Zoster-Viren führt zu einer Entzündung von Nerven, auch bekannt als Gürtelrose. Sie betreffen meist den Rumpf, die Arme oder das Gesicht. Die Schmerzen halten oft noch lange nach Abklingen der Erkrankung an.
- Diabetes/ diabetische Neuropathie: Hier werden Nerven durch zu hohe Blutzuckerwerte geschädigt, was zu Schmerzen führen kann. Da meist nicht nur ein, sondern viele Nerven betroffen sind, nennt man dies auch Polyneuropathie. Oft sind die Füße betroffen.
- -Trigeminusneuralgie: Sie wird häufig durch benachbarte Blutgefäße ausgelöst, die auf den Nerv drücken. Es gibt aber auch andere Ursachen.
- Nervenquetschung: Müssen Nerven eine Engstelle passieren, kann es zu einer Quetschung kommen. Es gibt das Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom) zum Beispiel an der Schulter oder das Karpaltunnel-Syndrom am Handgelenk. Auch bei Unfällen kann es zur Quetschung oder sogar zur Durchtrennung von Nerven kommen.
- Morton Neurom: Diese Erkrankung wird auch Morton Neuralgie genannt und geht auf eine Überlastung im Fuß zurück.
- Ischiasschmerzen: Sie entstehen oft durch falsche Bewegungen oder das Heben von schweren Gegenständen in ungünstiger Körperhaltung.
- Phantomschmerzen: Ein Spezialfall sind Phantomschmerzen, die nach einer Amputation auftreten.
- Zentral neuropathische Schmerzen: Hier gehen die Schmerzen vom Rückenmark und Gehirn aus. Ursachen können ein Schlaganfall, eine Schädigung des Rückenmarks durch einen Bandscheibenvorfall, Tumoren oder neurologische Erkrankungen wie Multiple Sklerose sein.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Kühlkompresse, Bad oder Wärmekissen: Manchen Menschen hilft Wärme, anderen hilft Kälte bei Nervenschmerzen. Bei Ischiasschmerzen empfehlen Ärzte eine Stufenlagerung und moderate Bewegung. Wichtig ist: Bei anhaltenden oder zunehmenden Schmerzen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden - vor allem, wenn Taubheitsgefühle oder Lähmungen hinzukommen.
Die ärztliche Behandlung richtet sich nach Art, Ursache und Ausprägung der Schmerzen. Bei einer Grunderkrankung wie Diabetes versucht man zunächst, den Blutzucker gut einzustellen. Entsteht der Nervenschmerz dadurch, dass etwas auf den Nerven drückt, kann unter Umständen eine Operation das Problem lösen. Neben der körperlichen Untersuchung kommen bildgebende Verfahren wie MRT oder CT sowie neurophysiologische Tests zum Einsatz. In vielen Fällen erfolgt die Therapie medikamentös zum Beispiel mit Medikamenten, die bei Epilepsie eingesetzt werden, bestimmten Antidepressiva oder bei Bedarf Opiaten.
Begleitend können Physiotherapie, Entspannungsverfahren oder Verhaltenstherapie sinnvoll sein - vor allem, wenn die Schmerzen den Alltag stark beeinträchtigen. Auch nicht-medikamentöse Verfahren wie transkutane Nervenstimulation (TENS) oder Akupunktur werden unterstützend eingesetzt.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangaben:
Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Diabetische Neuropathie
Was ist das? - Definition Diabetische Neuropathie bezeichnet Nervenschäden infolge dauerhaft erhöhter Blutzuckerwerte. Dabei werden Reize nicht mehr richtig weitergeleitet, was zu Missempfindungen, Schmerzen oder anderen Einschränkungen führen kann. Man unterscheidet zwei Formen: Die periphere Polyneuropathie betrifft meist Füße und Unterschenkel. Bei der vegetativen Neuropathie sind Nerven geschädigt, die innere Organe steuern.
Krankheitsbild
Bei einer diabetischen Neuropathie handelt es sich um Nervenschäden, die durch dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte entstehen können. Die Nerven leiten Reize dann nicht mehr richtig weiter. Es kommt zu Missempfindungen, Schmerzen und motorischen Einschränkungen. Experten unterscheiden zwei Arten der diabetischen Neuropathie. Die periphere diabetischen Polyneuropathie betrifft vor allem die Füße und Unterschenkel, manchmal auch Hände und Arme. Nach mehreren Jahren mit Diabetes leiden rund 30 Prozent der Erkrankten an Missempfindungen an den Füßen. Die vegetative diabetische Neuropathie betrifft Nerven, die Organe im menschlichen Körper steuern.
Symptome/Verlauf
Typische Warnzeichen der peripheren Polyneuropathie sind Kribbeln, Taubheitsgefühle, Brennen, stechende Schmerzen oder das Gefühl, dass die Füße "einschlafen". Häufig verlieren Betroffene das Empfinden für Hitze, Kälte oder spüren Verletzungen nicht mehr. Auch ein unsicherer Gang kann auftreten.
Betrifft die Neuropathie das vegetative Nervensystem, können verschiedene Organsysteme betroffen sein. Es kann zu folgenden Symptomen kommen:
- Herz-Kreislauf-System: erhöhter Ruhepuls, Herzrhythmusstörungen.
- Verdauung: Übelkeit, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung.
- Harnblase: Probleme beim Entleeren oder häufiger Harndrang.
- Sexualität: Erektionsstörungen bei Männern.
Folgen/Komplikationen
Bei der peripheren Polyneuropathie besteht die größte Gefahr darin, dass Betroffene Verletzungen an den Füßen nicht rechtzeitig bemerken. Kleine Wunden können sich infizieren und heilen schlecht - vor allem, wenn die Durchblutung zusätzlich gestört ist. So kann es zum diabetischen Fußsyndrom kommen, einer chronischen Wundheilungsstörung, die im schlimmsten Fall bis zur Amputation von Zehen oder des ganzen Fußes führen kann. Herzrhythmusstörungen erhöhen das Risiko für Schlaganfall und plötzlichen Herztod. Probleme mit der Verdauung, der Harnblase oder Erektionsstörungen können die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Ursachen/Risikofaktoren
Hauptursache für die diabetische Neuropathie ist ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel. Wissenschaftler vermuten, dass der Zucker zum einen Blutgefäße schädigt, die die Nerven mit Nährstoffen versorgen und zum anderen die Nerven direkt angreift. Das Erkrankungsrisiko steigt mit der Dauer des Diabetes - unabhängig davon, ob es sich um Typ-1- oder Typ-2-Diabetes handelt. Weitere Risikofaktoren sind Rauchen, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel, Übergewicht und Bluthochdruck. Allerdings können auch genetische Faktoren eine Rolle spielen: Manche Menschen entwickeln trotz guter Blutzuckerwerte frühzeitig Nervenschäden, während andere trotz schlechter Werte verschont bleiben.
Das kann helfen
Heilbar ist die diabetische Neuropathie nicht. Doch rechtzeitig erkannt, lassen sich Beschwerden lindern und ein Fortschreiten verhindern.
Was man selbst tun kann:
Menschen mit Diabetes sollten ihre Blutzuckerwerte möglichst stabil halten, sich gesund ernähren, sich regelmäßig bewegen sowie auf Nikotin und Alkohol verzichten. Bei diabetischen Fußsyndrom gilt: täglich Füße kontrollieren, Füße gut pflegen, auf gut sitzendes Schuhwerk achten und nicht barfuß laufen. Wer unter Verdauungs-, Blasen- oder Potenzproblemen leidet, spricht am besten mit seinem Arzt.
Was der Arzt tun kann:
Der Patient kann gemeinsam mit dem Arzt die Blutzuckerkontrolle optimieren. Der Arzt kann verschiedene Arzneimittel verschreiben und mitunter auch kontinuierliche Glukosemessgeräte, die das Blutzuckermanagement vereinfachen. Bei regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen kann der Arzt Einschränkungen der Nervenfunktion feststellen und diese gegebenenfalls auch behandeln. Besteht ein diabetisches Fußsyndrom, sollte man eine medizinische Fußpflege in Anspruch nehmen.
Bearbeitungsstand: 07.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Gehlen, Delank, Neurologie, (2010), 12. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.