DYMISTA Nasenspray 137 \m63g/50 \m63g/Sprühstoß
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Pharmazeutische Informationen
Nasenspray — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 17531049
- Darreichungsform:
- Nasenspray (Nasenspray)
- Packungsgröße:
- 23 g
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- DYMISTA N
- Hersteller:
- Abacus Medicine A/S
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Neigen Sie für die Anwendung Ihren Kopf leicht nach unten. Vor Gebrauch gut schütteln. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht.
Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit den Augen.
Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden. Die Anwendung sollte so lange fortgesetzt werden, wie der Kontakt zu dem allergieauslösenden Stoff (z. B. Pollen) besteht.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Mittelschwerer bis schwerer jahreszeitlichbedingter allergischer Schnupfen
- Mittelschwerer bis schwerer allergischer ganzjähriger Schnupfen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Sprühstoß pro Nasenloch, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Azelastin: Dringen allergieauslösende Substanzen in den Körper, wird der Botenstoff Histamin an den Schleimhäuten von Augen und Nase frei gesetzt und sie entzünden sich. Der Wirkstoff verhindert die allergische Reaktion, indem er Histamin von den Schleimhäuten fernhält. Auf diese Weise bekämpft der Wirkstoff innerhalb von Minuten die unangenehmen allergischen Symptome an Augen und Nase wie Jucken, Rötung, Schwellung oder Niesen.
Fluticason: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Kortison ist ein Hormon, das vom Körper auch selbst hergestellt wird.
Angewendet wird der Wirkstoff vor allem um chronisch entzündliche Reaktionen im Körper, wie zum Beispiel der Atemwege oder des Verdauungstraktes, zu vermindern. Der Wirkstoff hemmt körpereigene Prozesse, die eine Entzündung im Körper immer weiter nähren. So können sich bei chronischen Erkrankungen die Entzündung verselbständigen und durch Schwellungen der betroffenen Haut bzw. Schleimhaut zu weit reichenden Beschwerden führen.
Optimal wirkt der Stoff erst, wenn er regelmäßig angewendet wird.
Nebenwirkungen
- Nasenbluten
- Kopfschmerzen
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Veränderte Geruchswahrnehmung
- Beschwerden an der Nase, einschließlich Nasenreizung, Brennen, Jucken
- Niesen
- Trockene Nasenschleimhaut
- Husten
- Trockener Hals
- Rachenreizung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- bei Raumtemperatur
- vor Frost geschützt
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Allergischer Schnupfen - Heuschnupfen
Was ist das? - Definition Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen - oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Krankheitsbild
Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen, oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesattacken
- Juckreiz an Nase, Augen oder Rachen
- Tränende, gerötete Augen
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
Die Symptome treten meist unmittelbar nach Kontakt mit den Auslösern auf. Bei starker Belastung können auch Husten, Atemnot oder Hautreaktionen hinzukommen. Unbehandelt kann sich die Allergie verschlimmern und auf die unteren Atemwege übergreifen. Man spricht dann vom Etagenwechsel.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter allergischer Schnupfen kann zu allergischem Asthma führen. Auch Kreuzallergien sind möglich, etwa gegen bestimmte Obstsorten oder Nüsse. Die Nase kann empfindlicher auf Reize wie kalte Luft oder Rauch reagieren. In schweren Fällen drohen chronische Entzündungen, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Eine frühzeitige Therapie kann diese Folgen meist verhindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser sind vor allem Pollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen wie Birke, Hasel oder Erle. Risikofaktoren sind genetische Veranlagung, häufige Atemwegsinfekte, Luftverschmutzung und übertriebene Hygiene in der Kindheit. Auch Stress und bestimmte Ernährungsgewohnheiten können das Allergierisiko erhöhen. Wer bereits andere Allergien hat, ist besonders gefährdet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er führt Allergietests durch, etwa auf der Haut oder per Blutuntersuchungen. Zur Behandlung kommen Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und bei Bedarf eine Hyposensibilisierung zum Einsatz. Hier erhalten Betroffene in symptomfreien Zeiten den Allergieauslöser erst in kleinen, dann in größeren Dosen gespritzt. In vielen Fällen mindert das auf Dauer die Symptome.
Das kann man selbst tun: Pollenschutzmaßnahmen wie Lüften zu pollenarmen Zeiten, Haarewaschen am Abend und Nasenduschen lindern die Beschwerden. Grenzen sind erreicht bei Atemnot, starkem Husten oder anhaltenden Beschwerden. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Nasenspray — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 17531049
- Darreichungsform:
- Nasenspray (Nasenspray)
- Packungsgröße:
- 23 g
- Wirkstoffstärke:
- 63g
- Marke:
- DYMISTA N
- Hersteller:
- Abacus Medicine A/S
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Sprühen Sie das Arzneimittel in jedes Nasenloch ein. Während des Einsprühens atmen Sie leicht durch die Nase. Zuvor reinigen Sie die Nase durch kräftiges Schnäuzen. Neigen Sie für die Anwendung Ihren Kopf leicht nach unten. Vor Gebrauch gut schütteln. Vor der ersten Anwendung sollten Sie mehrmals pumpen bis ein Sprühnebel entsteht.
Um Infektionen zu vermeiden, sollte das Arzneimittel immer nur von einem Patienten benutzt werden. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit den Augen.
Dauer der Anwendung?
Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden. Die Anwendung sollte so lange fortgesetzt werden, wie der Kontakt zu dem allergieauslösenden Stoff (z. B. Pollen) besteht.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Mittelschwerer bis schwerer jahreszeitlichbedingter allergischer Schnupfen
- Mittelschwerer bis schwerer allergischer ganzjähriger Schnupfen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Sprühstoß pro Nasenloch, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Azelastin: Dringen allergieauslösende Substanzen in den Körper, wird der Botenstoff Histamin an den Schleimhäuten von Augen und Nase frei gesetzt und sie entzünden sich. Der Wirkstoff verhindert die allergische Reaktion, indem er Histamin von den Schleimhäuten fernhält. Auf diese Weise bekämpft der Wirkstoff innerhalb von Minuten die unangenehmen allergischen Symptome an Augen und Nase wie Jucken, Rötung, Schwellung oder Niesen.
Fluticason: Der Wirkstoff ist ein verwandter Stoff zum Kortison. Kortison ist ein Hormon, das vom Körper auch selbst hergestellt wird.
Angewendet wird der Wirkstoff vor allem um chronisch entzündliche Reaktionen im Körper, wie zum Beispiel der Atemwege oder des Verdauungstraktes, zu vermindern. Der Wirkstoff hemmt körpereigene Prozesse, die eine Entzündung im Körper immer weiter nähren. So können sich bei chronischen Erkrankungen die Entzündung verselbständigen und durch Schwellungen der betroffenen Haut bzw. Schleimhaut zu weit reichenden Beschwerden führen.
Optimal wirkt der Stoff erst, wenn er regelmäßig angewendet wird.
Nebenwirkungen
- Nasenbluten
- Kopfschmerzen
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Veränderte Geruchswahrnehmung
- Beschwerden an der Nase, einschließlich Nasenreizung, Brennen, Jucken
- Niesen
- Trockene Nasenschleimhaut
- Husten
- Trockener Hals
- Rachenreizung
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- bei Raumtemperatur
- vor Frost geschützt
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Konservierungsstoffe (z.B. Benzalkoniumchlorid) können bei längerer Anwendung eine Schwellung der Nasenschleimhaut hervorrufen. Besteht ein Verdacht auf eine derartige Reaktion (anhaltend verstopfte Nase), sollte ein Arzneimittel zur Anwendung in der Nase ohne Konservierungsstoff verwendet werden .
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Allergischer Schnupfen - Heuschnupfen
Was ist das? - Definition Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen - oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Krankheitsbild
Der allergische Schnupfen, auch Heuschnupfen genannt, ist eine Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Auslöser. Hierzu zählen vor allem Pollen von Bäumen, Gräsern oder Kräutern. Die Beschwerden treten meist saisonal auf, wenn die Pflanzen blühen. Millionen Menschen sind betroffen, oft schon im Kindesalter. Die Symptome sind lästig, können aber gut behandelt werden. Unbehandelt drohen Folgeerkrankungen wie allergisches Asthma.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden sind:
- Laufende oder verstopfte Nase
- Niesattacken
- Juckreiz an Nase, Augen oder Rachen
- Tränende, gerötete Augen
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
Die Symptome treten meist unmittelbar nach Kontakt mit den Auslösern auf. Bei starker Belastung können auch Husten, Atemnot oder Hautreaktionen hinzukommen. Unbehandelt kann sich die Allergie verschlimmern und auf die unteren Atemwege übergreifen. Man spricht dann vom Etagenwechsel.
Folgen/Komplikationen
Ein unbehandelter allergischer Schnupfen kann zu allergischem Asthma führen. Auch Kreuzallergien sind möglich, etwa gegen bestimmte Obstsorten oder Nüsse. Die Nase kann empfindlicher auf Reize wie kalte Luft oder Rauch reagieren. In schweren Fällen drohen chronische Entzündungen, Schlafstörungen und psychische Belastungen. Eine frühzeitige Therapie kann diese Folgen meist verhindern.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser sind vor allem Pollen von Gräsern, Kräutern und Bäumen wie Birke, Hasel oder Erle. Risikofaktoren sind genetische Veranlagung, häufige Atemwegsinfekte, Luftverschmutzung und übertriebene Hygiene in der Kindheit. Auch Stress und bestimmte Ernährungsgewohnheiten können das Allergierisiko erhöhen. Wer bereits andere Allergien hat, ist besonders gefährdet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er führt Allergietests durch, etwa auf der Haut oder per Blutuntersuchungen. Zur Behandlung kommen Antihistaminika, Kortison-Nasensprays und bei Bedarf eine Hyposensibilisierung zum Einsatz. Hier erhalten Betroffene in symptomfreien Zeiten den Allergieauslöser erst in kleinen, dann in größeren Dosen gespritzt. In vielen Fällen mindert das auf Dauer die Symptome.
Das kann man selbst tun: Pollenschutzmaßnahmen wie Lüften zu pollenarmen Zeiten, Haarewaschen am Abend und Nasenduschen lindern die Beschwerden. Grenzen sind erreicht bei Atemnot, starkem Husten oder anhaltenden Beschwerden. Dann ist ärztliche Hilfe nötig.
Bearbeitungsstand: 08.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.