EIBISCHWURZEL Tee
16,99 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Tee — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 05466861
- Darreichungsform:
- Tee (Tee)
- Packungsgröße:
- 100 g
- Marke:
- EIBISCHWURZEL
- Hersteller:
- Bombastus-Werke AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Übergießen Sie dafür den Tee mit kaltem Wasser (ca. 150ml) und lassen ihn unter öfterem Umrühren 1-2 Stunden stehen. Dann erhitzen Sie den Aufguß kurz und geben Sie ihn nach Abkühlung durch ein Teesieb.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Zubereitung eines kalten Teeaufgusses zum Trinken:
Anwendungsgebiete
- Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum
- Reizhusten
- Leichte Magenschleimhautentzündung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teelöffel (ca. 2g), Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, mittags, abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Eibisch und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: mehrjährige, schulterhohe Staude mit großen, blassrosa Blüten
- Vorkommen: Asien, Mitteleuropa
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Polysaccharid-Schleime
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: hauptsächlich Extrakte der Blätter, Blüten und Wurzel
Die im Eibisch enthaltenen Schleime legen sich als eine schützende Schicht über gereizte Schleimhäute. Auf diese Weise lindern sie Reizhusten und können die Magenschleimhaut vor zu viel Säure schützen. Im Tierversuch konnte zusätzlich eine entzündungshemmende Wirkung gezeigt werden.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 138 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 47 × 170 × 78 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Husten
Was ist das? - Definition Husten ist ein Schutzreflex des Körpers, der die Atemwege von Schleim, Fremdkörpern oder Reizstoffen befreien soll. Er kann akut, subakut oder chronisch auftreten und ist meist ein Begleitsymptom anderer Erkrankungen.
Krankheitsbild
Hinter Husten steck kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom. Er kann trocken oder produktiv sein und tritt häufig bei Infektionen der Atemwege auf. Akuter Husten dauert weniger als drei Wochen und ist meist viral bedingt. Subakuter Husten hält drei bis acht Wochen an und entsteht oft nach einem Infekt. Chronischer Husten dauert länger als acht Wochen und kann auf Erkrankungen wie Asthma, COPD oder die Refluxkrankheit beziehungsweise Sodbrennen hinweisen. Auch Keuchhusten, Allergien oder eingeatmete Fremdkörper können Husten auslösen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- Trockener Reizhusten ohne Auswurf
- Produktiver Husten mit Schleimauswurf
- Kitzelndes oder kratzendes Gefühl im Rachen
- Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich
Ein akuter Husten beginnt oft mit Erkältungssymptomen und kann sich zu produktivem Husten entwickeln. Chronischer Husten kann zu Schlafstörungen, Harnverlust beim Husten oder sogar Ohnmacht führen. Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Langanhaltender Husten kann zu körperlichen und sozialen Belastungen führen. Mögliche Komplikationen sind Nasenbluten, Heiserkeit, Brustschmerzen, Hustenbedingte Ohnmacht, Verstärkung von Asthmaanfällen, Rippenbrüche durch starken Hustenstoß oder Luftansammlungen im Brustraum.
Ursachen/Risikofaktoren
Husten kann durch Infektionen der Atemwege, Allergien, Asthma, Rauchen, Schadstoffe, Refluxkrankheit, bestimmte Medikamente oder chronische Erkrankungen wie COPD ausgelöst werden. Auch trockene Luft, körperliche Anstrengung oder psychische Belastung kommen als Ursache in Frage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache schleimlösende oder hustenstillende Medikamente, auch auf Pflanzenbasis, ein. Bei bakteriellen Infekten kommen mitunter Antibiotika zum Einsatz. Bei chronischen Erkrankungen sind oft inhalative Therapien notwendig.
Das kann man selbst tun: Warme Getränke, Inhalationen, Brustwickeln und Ruhe lindern oft die Beschwerden. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Husten länger als drei Wochen anhält, Fieber, Atemnot oder blutiger Auswurf auftreten oder nächtlicher Husten den Schlaf stark beeinträchtigt.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Reizmagen
Was ist das? - Definition Ein Reizmagen ist eine funktionelle Störung des Magens, bei der wiederkehrende Beschwerden im Oberbauch auftreten, ohne dass eine organische Ursache wie eine Entzündung oder ein Geschwür nachweisbar ist. Die Symptome sind belastend, aber meist harmlos.
Krankheitsbild
Der Reizmagen zählt zu den funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Das bedeutet, dass die Beschwerden nicht durch sichtbare Schäden oder krankhafte Veränderungen entstehen. Vielmehr liegt eine gestörte Funktion des Magens vor. Die Diagnose erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen, etwa durch eine Magenspiegelung oder Laboruntersuchungen. Die Beschwerden können nach dem Essen auftreten oder unabhängig davon bestehen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind vielfältig und können phasenweise oder dauerhaft auftreten. Typisch sind:
- Völlegefühl
- Oberbauchschmerzen oder Brennen
- Übelkeit
- Aufstoßen
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Frühes SättigungsgefühlStress, aber auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Symptome verstärken. Auch psychische Belastungen spielen oft eine Rolle.
Folgen/Komplikationen
Ein Reizmagen ist zwar unangenehm, führt aber selten zu ernsthaften Komplikationen. Die Lebensqualität kann jedoch stark eingeschränkt sein. Manche Betroffene entwickeln Ängste oder depressive Verstimmungen. In seltenen Fällen kann es durch Appetitverlust und verminderte Nahrungsaufnahme zu Gewichtsverlust kommen. Wichtig ist, andere Erkrankungen wie Magengeschwüre oder Entzündungen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen Störungen der Magenbewegung, eine Überempfindlichkeit der Magenschleimhaut, Stress, psychische Belastungen, ungesunde Ernährung, übermäßiger Konsum von Kaffee, Alkohol oder Nikotin sowie Nebenwirkungen von Medikamenten wie Schmerzmitteln. Auch genetische Einflüsse und frühere Mageninfektionen können eine Rolle spielen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann andere Ursachen ausschließen und eine passende Behandlung vorschlagen. Dabei kommen Medikamente aus den folgenden Wirkstoffgruppen zum Einsatz: Protonenpumpenhemmer zur Reduktion der Magensäure, Prokinetika zur Förderung der Magenbewegung, Antazida zur schnellen Linderung von Säurebeschwerden und pflanzliche Mittel wie Pfefferminz- oder Kümmelöl.Das kann man selbst tun: Stressabbau, eine magenfreundliche Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie ausreichend Bewegung und Schlaf tragen zur Besserung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als vier Wochen bestehen, sich verschlimmern oder mit Warnzeichen wie Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder starkem Erbrechen einhergehen. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tee — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 05466861
- Darreichungsform:
- Tee (Tee)
- Packungsgröße:
- 100 g
- Marke:
- EIBISCHWURZEL
- Hersteller:
- Bombastus-Werke AG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Übergießen Sie dafür den Tee mit kaltem Wasser (ca. 150ml) und lassen ihn unter öfterem Umrühren 1-2 Stunden stehen. Dann erhitzen Sie den Aufguß kurz und geben Sie ihn nach Abkühlung durch ein Teesieb.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Zubereitung eines kalten Teeaufgusses zum Trinken:
Anwendungsgebiete
- Schleimhautreizungen im Mund- und Rachenraum
- Reizhusten
- Leichte Magenschleimhautentzündung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder ab 3 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teelöffel (ca. 2g), Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, mittags, abends
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Eibisch und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: mehrjährige, schulterhohe Staude mit großen, blassrosa Blüten
- Vorkommen: Asien, Mitteleuropa
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Polysaccharid-Schleime
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: hauptsächlich Extrakte der Blätter, Blüten und Wurzel
Die im Eibisch enthaltenen Schleime legen sich als eine schützende Schicht über gereizte Schleimhäute. Auf diese Weise lindern sie Reizhusten und können die Magenschleimhaut vor zu viel Säure schützen. Im Tierversuch konnte zusätzlich eine entzündungshemmende Wirkung gezeigt werden.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 3 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Es gibt dazu keine Erkenntnisse. Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
- Stillzeit: Lassen Sie sich auch hierzu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten, da es dazu keine Erkenntnisse gibt.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 138 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 47 × 170 × 78 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Husten
Was ist das? - Definition Husten ist ein Schutzreflex des Körpers, der die Atemwege von Schleim, Fremdkörpern oder Reizstoffen befreien soll. Er kann akut, subakut oder chronisch auftreten und ist meist ein Begleitsymptom anderer Erkrankungen.
Krankheitsbild
Hinter Husten steck kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern ein Symptom. Er kann trocken oder produktiv sein und tritt häufig bei Infektionen der Atemwege auf. Akuter Husten dauert weniger als drei Wochen und ist meist viral bedingt. Subakuter Husten hält drei bis acht Wochen an und entsteht oft nach einem Infekt. Chronischer Husten dauert länger als acht Wochen und kann auf Erkrankungen wie Asthma, COPD oder die Refluxkrankheit beziehungsweise Sodbrennen hinweisen. Auch Keuchhusten, Allergien oder eingeatmete Fremdkörper können Husten auslösen.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen:
- Trockener Reizhusten ohne Auswurf
- Produktiver Husten mit Schleimauswurf
- Kitzelndes oder kratzendes Gefühl im Rachen
- Schmerzen oder Engegefühl im Brustbereich
Ein akuter Husten beginnt oft mit Erkältungssymptomen und kann sich zu produktivem Husten entwickeln. Chronischer Husten kann zu Schlafstörungen, Harnverlust beim Husten oder sogar Ohnmacht führen. Der Verlauf hängt stark von der Ursache ab.
Folgen/Komplikationen
Langanhaltender Husten kann zu körperlichen und sozialen Belastungen führen. Mögliche Komplikationen sind Nasenbluten, Heiserkeit, Brustschmerzen, Hustenbedingte Ohnmacht, Verstärkung von Asthmaanfällen, Rippenbrüche durch starken Hustenstoß oder Luftansammlungen im Brustraum.
Ursachen/Risikofaktoren
Husten kann durch Infektionen der Atemwege, Allergien, Asthma, Rauchen, Schadstoffe, Refluxkrankheit, bestimmte Medikamente oder chronische Erkrankungen wie COPD ausgelöst werden. Auch trockene Luft, körperliche Anstrengung oder psychische Belastung kommen als Ursache in Frage.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt je nach Ursache schleimlösende oder hustenstillende Medikamente, auch auf Pflanzenbasis, ein. Bei bakteriellen Infekten kommen mitunter Antibiotika zum Einsatz. Bei chronischen Erkrankungen sind oft inhalative Therapien notwendig.
Das kann man selbst tun: Warme Getränke, Inhalationen, Brustwickeln und Ruhe lindern oft die Beschwerden. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn Husten länger als drei Wochen anhält, Fieber, Atemnot oder blutiger Auswurf auftreten oder nächtlicher Husten den Schlaf stark beeinträchtigt.
Bearbeitungsstand: 23.12.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Reizmagen
Was ist das? - Definition Ein Reizmagen ist eine funktionelle Störung des Magens, bei der wiederkehrende Beschwerden im Oberbauch auftreten, ohne dass eine organische Ursache wie eine Entzündung oder ein Geschwür nachweisbar ist. Die Symptome sind belastend, aber meist harmlos.
Krankheitsbild
Der Reizmagen zählt zu den funktionellen Magen-Darm-Erkrankungen. Das bedeutet, dass die Beschwerden nicht durch sichtbare Schäden oder krankhafte Veränderungen entstehen. Vielmehr liegt eine gestörte Funktion des Magens vor. Die Diagnose erfolgt meist durch Ausschluss anderer Erkrankungen, etwa durch eine Magenspiegelung oder Laboruntersuchungen. Die Beschwerden können nach dem Essen auftreten oder unabhängig davon bestehen.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden sind vielfältig und können phasenweise oder dauerhaft auftreten. Typisch sind:
- Völlegefühl
- Oberbauchschmerzen oder Brennen
- Übelkeit
- Aufstoßen
- Appetitlosigkeit
- Blähungen
- Frühes SättigungsgefühlStress, aber auch bestimmte Lebensmittel oder Medikamente können die Symptome verstärken. Auch psychische Belastungen spielen oft eine Rolle.
Folgen/Komplikationen
Ein Reizmagen ist zwar unangenehm, führt aber selten zu ernsthaften Komplikationen. Die Lebensqualität kann jedoch stark eingeschränkt sein. Manche Betroffene entwickeln Ängste oder depressive Verstimmungen. In seltenen Fällen kann es durch Appetitverlust und verminderte Nahrungsaufnahme zu Gewichtsverlust kommen. Wichtig ist, andere Erkrankungen wie Magengeschwüre oder Entzündungen auszuschließen.
Ursachen/Risikofaktoren
Die genauen Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Es wird angenommen, dass mehrere Faktoren zusammenwirken. Dazu zählen Störungen der Magenbewegung, eine Überempfindlichkeit der Magenschleimhaut, Stress, psychische Belastungen, ungesunde Ernährung, übermäßiger Konsum von Kaffee, Alkohol oder Nikotin sowie Nebenwirkungen von Medikamenten wie Schmerzmitteln. Auch genetische Einflüsse und frühere Mageninfektionen können eine Rolle spielen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann andere Ursachen ausschließen und eine passende Behandlung vorschlagen. Dabei kommen Medikamente aus den folgenden Wirkstoffgruppen zum Einsatz: Protonenpumpenhemmer zur Reduktion der Magensäure, Prokinetika zur Förderung der Magenbewegung, Antazida zur schnellen Linderung von Säurebeschwerden und pflanzliche Mittel wie Pfefferminz- oder Kümmelöl.Das kann man selbst tun: Stressabbau, eine magenfreundliche Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin sowie ausreichend Bewegung und Schlaf tragen zur Besserung bei. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als vier Wochen bestehen, sich verschlimmern oder mit Warnzeichen wie Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder starkem Erbrechen einhergehen. Dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.