ESSENTIALE Kapsel 300 mg
46,40 €
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Pharmazeutische Informationen
Hartkapseln — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01562415
- Darreichungsform:
- Hartkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 300 mg
- Marke:
- ESSENTIALE
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magenbeschwerden und Durchfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Lebererkrankungen unterschiedlicher Ursache, unterstützende Behandlung, wie:
- Fettleber, unterstützende Behandlung
- Leberentzündung (Hepatitis), unterstützende Behandlung
- Leberzirrhose, unterstützende Behandlung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Kapseln, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Durchfälle
- Weiche Stühle
- Bauchschmerzen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 87 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 100 × 77 × 63 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Die Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der für die Leber schädlichen Ursachen (z.B. Alkohol).
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzliche oder unklare Beschwerden auftreten.
Leberzirrhose
Was ist das? - Definition Leberzirrhose ist eine chronische Erkrankung, bei der gesundes Lebergewebe nach und nach durch funktionsloses Narbengewebe ersetzt wird. Dadurch verliert die Leber zunehmend ihre Fähigkeit, wichtige Aufgaben für die Entgiftung und den Stoffwechsel zu erfüllen.
Krankheitsbild
Bei einer Leberzirrhose wird die Leber dauerhaft geschädigt. Das Organ verhärtet sich und kann Blut und Stoffwechselprodukte nicht mehr richtig verarbeiten. Die Erkrankung entwickelt sich meist über viele Jahre. Anfangs bemerken Betroffene oft wenig, später treten deutliche Beschwerden auf. Die Leber kann sich nicht mehr vollständig erholen, weshalb eine frühzeitige Behandlung wichtig ist.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn sind die Symptome oft unspezifisch. Mit zunehmender Schädigung treten deutliche Beschwerden auf. Der Verlauf ist meist fortschreitend. Häufige Merkmale sind:
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Druck oder Schmerzen im rechten Oberbauch
- Juckreiz und Hautveränderungen
- Wasseransammlungen im Bauch oder in den Beinen
- Blutungsneigung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Leberzirrhose zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Blutungen aus erweiterten Venen im Verdauungstrakt, schwere Infektionen oder eine Störung der Gehirnfunktion durch Giftstoffe im Blut. Auch das Risiko für Leberkrebs steigt deutlich. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Leber ihre Aufgaben kaum noch erfüllen, was lebensbedrohlich werden kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind langjähriger Alkoholkonsum oder chronische Leberentzündungen. Auch Stoffwechselerkrankungen oder bestimmte Medikamente können die Leber schädigen. Risikofaktoren sind Übergewicht, Diabetes und eine dauerhaft ungesunde Lebensweise. Je länger die Leber belastet wird, desto höher ist das Risiko für eine dauerhafte Schädigung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann mögliche Ursachen behandeln, Komplikationen überwachen und bei Bedarf bestimmte Medikamente einsetzen, die Beschwerden lindern.
Das kann man selbst tun: Alkohol strikt meiden und auf eine leberfreundliche Lebensweise achten. Grenzen bestehen, wenn schwere Komplikationen auftreten oder die Leberfunktion stark eingeschränkt ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fettleber
Was ist das? - Definition Eine Fettleber (steatotische Lebererkrankung, SLD) entsteht, wenn sich zu viel Fett in den Leberzellen einlagert. Sie bleibt anfangs oft unbemerkt und ist weit verbreitet: Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Häufige Ursachen sind übermäßiger Alkoholkonsum sowie metabolische Faktoren wie starkes Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Eine Fettleber kann harmlos verlaufen, aber auch in eine Entzündung übergehen und dauerhafte Leberschäden verursachen.
Krankheitsbild
Eine Fettleber oder steatotische Lebererkrankung (SLD) entsteht, wenn sich zu viel Fett in den Leberzellen einlagert. Das ist häufig und bleibt anfangs oft unbemerkt. Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Fettleber. Zu den häufigen Auslösern zählen ein übermäßiger Alkoholkonsum sowie metabolische Ursachen wie Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Die Krankheit ist weit verbreitet. Schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung haben eine Fettleber.
Nicht jede Fettleber ist harmlos. Sie kann über Jahre mild verlaufen, aber auch in eine Fettleberentzündung (Steatohepatitis) übergehen. Dann steigt das Risiko für Vernarbung und dauerhafte Leberschäden.
Symptome / Verlauf
Eine Fettleber macht oft keine Beschwerden. Manche Betroffene spüren höchstens ein unspezifisches Druckgefühl oder Schmerzen im rechten Oberbauch, sind müde oder weniger leistungsfähig. Viele Fälle werden zufällig entdeckt, z.B. durch erhöhte Leberwerte, Ultraschall oder andere Untersuchungen.
Bleibt die Ursache weiter bestehen, kann die Fettleber fortschreiten. Und aus einer Fettleber kann sich eine entzündliche Fettleber entwickeln. Damit erhöht sich das Risiko für Bindegewebseinlagerungen und Vernarbungen (Fibrose) und schließlich auch für eine Leberzirrhose.
Folgen / Komplikationen
Wird gesundes Lebergewebe zunehmend durch Narbengewebe ersetzt, kann die Leber ihre wichtigen Aufgaben immer schlechter erfüllen. Mögliche Folgen sind unter anderem Wasseransammlungen im Bauch, medizinisch Aszites, Blutungen, Verwirrtheit und in schweren Fällen Leberversagen. Außerdem steigt bei fortgeschrittener Lebererkrankung das Risiko für Leberkrebs.
Auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, steigt bei einer Fettlebererkrankung an. Gleiches gilt für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Mit einer Fettleber erhöht sich das Erkrankungsrisiko, noch mehr, wenn eine Fettleberentzündung vorliegt.
Ursachen / Risikofaktoren
Die Fettlebererkrankungen wurden früher in alkoholische und nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen (AFLD und NAFDL) eingeteilt. Heute differenziert man nach den Ursachen noch etwas genauer, weshalb sich auch die Bezeichnungen geändert haben:
- Alkohol-assoziierte Lebererkrankung (ALD): Sie entsteht, wenn über längere Zeit übermäßig viel Alkohol getrunken wird.
- Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatotische Lebererkrankung (MASLD): Unter diesen Begriff fallen Fettlebererkrankungen, die mit metabolischen Ursachen in Zusammenhang stehen, wie Adipositas, Bauchfett, Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Bewegungsmangel und eine kalorienreiche Ernährung können dazu beitragen.
- MetALD: Der Begriff beschreibt Fettlebererkrankungen, bei denen eine metabolische Störung und gleichzeitig ein erhöhter Alkoholkonsum vorliegen.
- Kryptogene steatotische Lebererkrankung: Der Begriff bezeichnet Fettlebererkrankungen mit unbekannter (medizinisch: kryptogener) Ursache.
Neben Alkohol und metabolischen Faktoren können auch Krankheiten wie Zöliakie, eine chronische Virushepatitis, HIV oder bestimmte Erbkrankheiten eine Fettleber auslösen. Gleiches gilt für manche Medikamente.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ärztlich geht es vor allem darum, Ursachen zu klären und das Stadium der Lebererkrankung einzuschätzen. Das geschieht zum Beispiel anhand der Blutwerte, mit Hilfe von Ultraschall oder auch spezielle Messungen, mit denen Vernarbung festgestellt werden. Das Wichtigste für die Therapie ist eine Änderung des Lebensstils, das bedeutet mehr Bewegung, gesunde Ernährung, am besten kein Alkohol. Zusätzlich könnte es bald erste Medikament geben, die bei entzündlichen Lebererkrankungen helfen. Begleiterkrankungen wie Adipositas, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen werden gezielt behandelt.
Das kann man selbst tun: Mit einer Änderung des Lebensstils können Betroffene viel erreichen. Das heißt:
- Alkohol möglichst stark reduzieren oder ganz meiden,
- Gewicht schrittweise reduzieren,
- sich regelmäßig bewegen,
- auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung achten,
- nicht rauchen.
Ungünstig sind Getränke mit einem hohen Gehalt an Zucker oder Fruktose wie Softdrinks, Säfte oder Smoothies, viele Süßigkeiten und stark fettreiche Fertigprodukte. Kaffee gilt in Studien als leberschützend.
Bearbeitungsstand: 08.01.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Chronische Leberentzündung durch Viren
Was ist das? - Definition Eine chronische Leberentzündung durch Viren ist eine länger anhaltende Entzündung des Lebergewebes, die durch bestimmte Virusarten ausgelöst wird. Sie kann unbemerkt beginnen und über Monate oder Jahre bestehen bleiben. Ohne Behandlung kann sie die Leber dauerhaft schädigen und ihre Funktionen deutlich beeinträchtigen.
Krankheitsbild
Eine chronische virale Leberentzündung entsteht, wenn das Immunsystem das Virus nicht vollständig beseitigen kann und die Entzündung bestehen bleibt. Die Leber versucht zwar sich zu regenerieren, wird aber durch die dauerhafte Belastung zunehmend geschädigt. Viele Betroffene bemerken lange Zeit keine Beschwerden, obwohl die Erkrankung fortschreitet.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend. Manche Menschen fühlen sich über lange Zeit völlig gesund. Typische Anzeichen können sein:
- Müdigkeit
- Druckgefühl im rechten Oberbauch
- verminderte Leistungsfähigkeit
- gelegentliche Übelkeit
Im Verlauf kann es zu einer zunehmenden Vernarbung der Leber kommen. Die Erkrankung schreitet unterschiedlich schnell voran und hängt von Virusart, Lebensstil und individueller Veranlagung ab.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Entzündung bestehen, kann sich eine Leberfibrose entwickeln, bei der gesundes Gewebe durch Narben ersetzt wird. Später kann daraus eine Leberzirrhose entstehen, die die Organfunktion stark einschränkt. In schweren Fällen drohen Leberversagen oder die Entwicklung von Leberkrebs.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind bestimmte Viren, vor allem Hepatitis B und Hepatitis C. Das Risiko einer Infektion steigt bei engem Kontakt mit infiziertem Blut oder Körperflüssigkeiten. Weitere Faktoren wie Alkoholkonsum, starkes Übergewicht oder bestimmte Medikamente können den Verlauf zusätzlich verschlechtern, auch wenn sie nicht die eigentliche Ursache sind.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Virusart antivirale Wirkstoffgruppen einsetzen, die die Virusmenge senken oder das Virus vollständig unterdrücken. Zudem gibt es Impfungen gegen Hepatitis A und B. Kondome schützen vor einer Ansteckung beim Geschlechtsverkehr.
Das kann man selbst tun: Die Leber entlasten, etwa durch Verzicht auf Alkohol und eine ausgewogene Ernährung. Grenzen bestehen dort, wo die Leber bereits deutlich geschädigt ist oder die Beschwerden zunehmen. Dann ist ärztliche Behandlung unbedingt notwendig und eigene Maßnahmen reichen nicht.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hartkapseln — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 01562415
- Darreichungsform:
- Hartkapseln (Kapseln)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 300 mg
- Marke:
- ESSENTIALE
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer ist nicht begrenzt. Fragen Sie dazu im Zweifelsfalle Ihren Arzt oder Apotheker.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Magenbeschwerden und Durchfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Lebererkrankungen unterschiedlicher Ursache, unterstützende Behandlung, wie:
- Fettleber, unterstützende Behandlung
- Leberentzündung (Hepatitis), unterstützende Behandlung
- Leberzirrhose, unterstützende Behandlung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 2 Kapseln, Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Durchfälle
- Weiche Stühle
- Bauchschmerzen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 87 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 100 × 77 × 63 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Die Arzneimitteltherapie ersetzt nicht die Vermeidung der für die Leber schädlichen Ursachen (z.B. Alkohol).
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzliche oder unklare Beschwerden auftreten.
Leberzirrhose
Was ist das? - Definition Leberzirrhose ist eine chronische Erkrankung, bei der gesundes Lebergewebe nach und nach durch funktionsloses Narbengewebe ersetzt wird. Dadurch verliert die Leber zunehmend ihre Fähigkeit, wichtige Aufgaben für die Entgiftung und den Stoffwechsel zu erfüllen.
Krankheitsbild
Bei einer Leberzirrhose wird die Leber dauerhaft geschädigt. Das Organ verhärtet sich und kann Blut und Stoffwechselprodukte nicht mehr richtig verarbeiten. Die Erkrankung entwickelt sich meist über viele Jahre. Anfangs bemerken Betroffene oft wenig, später treten deutliche Beschwerden auf. Die Leber kann sich nicht mehr vollständig erholen, weshalb eine frühzeitige Behandlung wichtig ist.
Symptome/Verlauf
Zu Beginn sind die Symptome oft unspezifisch. Mit zunehmender Schädigung treten deutliche Beschwerden auf. Der Verlauf ist meist fortschreitend. Häufige Merkmale sind:
- Müdigkeit und Leistungsabfall
- Druck oder Schmerzen im rechten Oberbauch
- Juckreiz und Hautveränderungen
- Wasseransammlungen im Bauch oder in den Beinen
- Blutungsneigung
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Leberzirrhose zu schweren Komplikationen führen. Dazu gehören Blutungen aus erweiterten Venen im Verdauungstrakt, schwere Infektionen oder eine Störung der Gehirnfunktion durch Giftstoffe im Blut. Auch das Risiko für Leberkrebs steigt deutlich. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Leber ihre Aufgaben kaum noch erfüllen, was lebensbedrohlich werden kann.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind langjähriger Alkoholkonsum oder chronische Leberentzündungen. Auch Stoffwechselerkrankungen oder bestimmte Medikamente können die Leber schädigen. Risikofaktoren sind Übergewicht, Diabetes und eine dauerhaft ungesunde Lebensweise. Je länger die Leber belastet wird, desto höher ist das Risiko für eine dauerhafte Schädigung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann mögliche Ursachen behandeln, Komplikationen überwachen und bei Bedarf bestimmte Medikamente einsetzen, die Beschwerden lindern.
Das kann man selbst tun: Alkohol strikt meiden und auf eine leberfreundliche Lebensweise achten. Grenzen bestehen, wenn schwere Komplikationen auftreten oder die Leberfunktion stark eingeschränkt ist. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fettleber
Was ist das? - Definition Eine Fettleber (steatotische Lebererkrankung, SLD) entsteht, wenn sich zu viel Fett in den Leberzellen einlagert. Sie bleibt anfangs oft unbemerkt und ist weit verbreitet: Etwa 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung sind betroffen. Häufige Ursachen sind übermäßiger Alkoholkonsum sowie metabolische Faktoren wie starkes Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Eine Fettleber kann harmlos verlaufen, aber auch in eine Entzündung übergehen und dauerhafte Leberschäden verursachen.
Krankheitsbild
Eine Fettleber oder steatotische Lebererkrankung (SLD) entsteht, wenn sich zu viel Fett in den Leberzellen einlagert. Das ist häufig und bleibt anfangs oft unbemerkt. Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine Fettleber. Zu den häufigen Auslösern zählen ein übermäßiger Alkoholkonsum sowie metabolische Ursachen wie Übergewicht, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Die Krankheit ist weit verbreitet. Schätzungsweise 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung haben eine Fettleber.
Nicht jede Fettleber ist harmlos. Sie kann über Jahre mild verlaufen, aber auch in eine Fettleberentzündung (Steatohepatitis) übergehen. Dann steigt das Risiko für Vernarbung und dauerhafte Leberschäden.
Symptome / Verlauf
Eine Fettleber macht oft keine Beschwerden. Manche Betroffene spüren höchstens ein unspezifisches Druckgefühl oder Schmerzen im rechten Oberbauch, sind müde oder weniger leistungsfähig. Viele Fälle werden zufällig entdeckt, z.B. durch erhöhte Leberwerte, Ultraschall oder andere Untersuchungen.
Bleibt die Ursache weiter bestehen, kann die Fettleber fortschreiten. Und aus einer Fettleber kann sich eine entzündliche Fettleber entwickeln. Damit erhöht sich das Risiko für Bindegewebseinlagerungen und Vernarbungen (Fibrose) und schließlich auch für eine Leberzirrhose.
Folgen / Komplikationen
Wird gesundes Lebergewebe zunehmend durch Narbengewebe ersetzt, kann die Leber ihre wichtigen Aufgaben immer schlechter erfüllen. Mögliche Folgen sind unter anderem Wasseransammlungen im Bauch, medizinisch Aszites, Blutungen, Verwirrtheit und in schweren Fällen Leberversagen. Außerdem steigt bei fortgeschrittener Lebererkrankung das Risiko für Leberkrebs.
Auch die Wahrscheinlichkeit, an Diabetes zu erkranken, steigt bei einer Fettlebererkrankung an. Gleiches gilt für Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Mit einer Fettleber erhöht sich das Erkrankungsrisiko, noch mehr, wenn eine Fettleberentzündung vorliegt.
Ursachen / Risikofaktoren
Die Fettlebererkrankungen wurden früher in alkoholische und nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen (AFLD und NAFDL) eingeteilt. Heute differenziert man nach den Ursachen noch etwas genauer, weshalb sich auch die Bezeichnungen geändert haben:
- Alkohol-assoziierte Lebererkrankung (ALD): Sie entsteht, wenn über längere Zeit übermäßig viel Alkohol getrunken wird.
- Metabolische Dysfunktion-assoziierte Steatotische Lebererkrankung (MASLD): Unter diesen Begriff fallen Fettlebererkrankungen, die mit metabolischen Ursachen in Zusammenhang stehen, wie Adipositas, Bauchfett, Insulinresistenz, Typ-2-Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte. Bewegungsmangel und eine kalorienreiche Ernährung können dazu beitragen.
- MetALD: Der Begriff beschreibt Fettlebererkrankungen, bei denen eine metabolische Störung und gleichzeitig ein erhöhter Alkoholkonsum vorliegen.
- Kryptogene steatotische Lebererkrankung: Der Begriff bezeichnet Fettlebererkrankungen mit unbekannter (medizinisch: kryptogener) Ursache.
Neben Alkohol und metabolischen Faktoren können auch Krankheiten wie Zöliakie, eine chronische Virushepatitis, HIV oder bestimmte Erbkrankheiten eine Fettleber auslösen. Gleiches gilt für manche Medikamente.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Ärztlich geht es vor allem darum, Ursachen zu klären und das Stadium der Lebererkrankung einzuschätzen. Das geschieht zum Beispiel anhand der Blutwerte, mit Hilfe von Ultraschall oder auch spezielle Messungen, mit denen Vernarbung festgestellt werden. Das Wichtigste für die Therapie ist eine Änderung des Lebensstils, das bedeutet mehr Bewegung, gesunde Ernährung, am besten kein Alkohol. Zusätzlich könnte es bald erste Medikament geben, die bei entzündlichen Lebererkrankungen helfen. Begleiterkrankungen wie Adipositas, Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen werden gezielt behandelt.
Das kann man selbst tun: Mit einer Änderung des Lebensstils können Betroffene viel erreichen. Das heißt:
- Alkohol möglichst stark reduzieren oder ganz meiden,
- Gewicht schrittweise reduzieren,
- sich regelmäßig bewegen,
- auf eine ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung achten,
- nicht rauchen.
Ungünstig sind Getränke mit einem hohen Gehalt an Zucker oder Fruktose wie Softdrinks, Säfte oder Smoothies, viele Süßigkeiten und stark fettreiche Fertigprodukte. Kaffee gilt in Studien als leberschützend.
Bearbeitungsstand: 08.01.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Chronische Leberentzündung durch Viren
Was ist das? - Definition Eine chronische Leberentzündung durch Viren ist eine länger anhaltende Entzündung des Lebergewebes, die durch bestimmte Virusarten ausgelöst wird. Sie kann unbemerkt beginnen und über Monate oder Jahre bestehen bleiben. Ohne Behandlung kann sie die Leber dauerhaft schädigen und ihre Funktionen deutlich beeinträchtigen.
Krankheitsbild
Eine chronische virale Leberentzündung entsteht, wenn das Immunsystem das Virus nicht vollständig beseitigen kann und die Entzündung bestehen bleibt. Die Leber versucht zwar sich zu regenerieren, wird aber durch die dauerhafte Belastung zunehmend geschädigt. Viele Betroffene bemerken lange Zeit keine Beschwerden, obwohl die Erkrankung fortschreitet.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend. Manche Menschen fühlen sich über lange Zeit völlig gesund. Typische Anzeichen können sein:
- Müdigkeit
- Druckgefühl im rechten Oberbauch
- verminderte Leistungsfähigkeit
- gelegentliche Übelkeit
Im Verlauf kann es zu einer zunehmenden Vernarbung der Leber kommen. Die Erkrankung schreitet unterschiedlich schnell voran und hängt von Virusart, Lebensstil und individueller Veranlagung ab.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Entzündung bestehen, kann sich eine Leberfibrose entwickeln, bei der gesundes Gewebe durch Narben ersetzt wird. Später kann daraus eine Leberzirrhose entstehen, die die Organfunktion stark einschränkt. In schweren Fällen drohen Leberversagen oder die Entwicklung von Leberkrebs.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigsten Auslöser sind bestimmte Viren, vor allem Hepatitis B und Hepatitis C. Das Risiko einer Infektion steigt bei engem Kontakt mit infiziertem Blut oder Körperflüssigkeiten. Weitere Faktoren wie Alkoholkonsum, starkes Übergewicht oder bestimmte Medikamente können den Verlauf zusätzlich verschlechtern, auch wenn sie nicht die eigentliche Ursache sind.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Virusart antivirale Wirkstoffgruppen einsetzen, die die Virusmenge senken oder das Virus vollständig unterdrücken. Zudem gibt es Impfungen gegen Hepatitis A und B. Kondome schützen vor einer Ansteckung beim Geschlechtsverkehr.
Das kann man selbst tun: Die Leber entlasten, etwa durch Verzicht auf Alkohol und eine ausgewogene Ernährung. Grenzen bestehen dort, wo die Leber bereits deutlich geschädigt ist oder die Beschwerden zunehmen. Dann ist ärztliche Behandlung unbedingt notwendig und eigene Maßnahmen reichen nicht.
Bearbeitungsstand: 30.12.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.