FEMOSTON 2/10 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 17165018
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 84 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- FEMOSTON
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Nehmen Sie täglich eine Tablette ohne Einnahmepause zwischen den Packungen ein. Die Wochentage sind auf der Rückseite der Blisterstreifen aufgedruckt, um Ihnen die Einnahmekontrolle zu erleichtern.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Brustspannen, Übelkeit, Erbrechen und unregelmäßigen vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
- Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Frauen nach der Menopause, Einzeldosis: 1 Filmtablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: immer zurgleichen Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Estradiol: Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.
Dydrogesteron: Der Wirkstoff ist ein oral wirksames Gestagen (Gelbkörperhormon). Bei gleichzeitiger Estrogengabe reduziert das Gestagen bei Frauen das Risiko von gesteigertem Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und/oder von Gebärmutterschleimhaut-Tumoren.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen
- Rückenschmerzen
- Brustschmerzen
- Empfindlichkeit der Brüste
- Depression
- Nervosität
- Migräne
- Schwindel
- Übelkeit
- Erbrechen
- Blähungen
- Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)
- Hautausschlag
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Juckreiz
- Veränderte Blutung
- Schmierblutung nach Beendigung der Monatsblutungen in den Wechseljahren
- Zwischenblutung
- Verlängerte Monatsblutung
- Zu selten auftretende Monatsblutung (Oligomenorrhoe)
- Ausbleibende Regelblutung
- Unregelmäßige vaginale Blutung
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Unterleibsschmerzen
- Veränderungen des Gebärmutterschleims
- Körperliche Schwäche
- Kraftlosigkeit
- Müdigkeit
- Unwohlsein
- Peripheres Ödem (Wassereinlagerung)
- Gewichtszunahme
- Beschwerden ähnlich einer Harnblasenentzündung (Zystitis)
- Vergrößerung von Myomen (gutartiger Gebärmuttertumor)
- Überempfindlichkeit
- Beeinflussung des sexuelles Verlangens
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
- Bluthochdruck
- Durchblutungsstörungen der Extremitäten
- Krampfadern (Varizen)
- Verdauungsbeschwerden
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Gelbsucht
- Erkrankungen der Gallenblase
- Vergrößerung der Brust
- Regelbeschwerden vor der Monatsblutung (prämenstruell)
- Gewichtsabnahme
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
- Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
- Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
- Ungeklärte vaginale Blutungen
- Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
- Thromboembolische Erkrankungen
- Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
- Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
- Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 26 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 21 × 57 × 96 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Osteoporose
Was ist das? - Definition Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren. Sie werden porös und brechen leichter. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.
KrankheitsbildOsteoporose bedeutet, dass die Knochenstruktur geschwächt ist. Die Knochenmasse nimmt ab und die innere Architektur des Knochens verändert sich. Dadurch wird der Knochen instabil und bricht leichter. Die Krankheit betrifft vor allem die Wirbelsäule und den Oberschenkelhals. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Alter und betrifft Millionen Menschen. Oft wird sie erst erkannt, wenn es bereits zu einem Bruch gekommen ist.
Symptome/VerlaufIn der Anfangsphase verursacht Osteoporose keine Beschwerden. Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Symptome auf. Typisch sind Rückenschmerzen, eine abnehmende Körpergröße und eine gebeugte Haltung. Spontane Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass sind ein Warnzeichen. Der Verlauf ist meist schleichend und hängt stark von individuellen Faktoren ab. Viele Betroffene bemerken die Krankheit erst spät.
Folgen/KomplikationenUnbehandelt kann Osteoporose zu schweren Komplikationen führen. Besonders gefährlich sind Brüche der Wirbelkörper und des Oberschenkelhalses. Diese können zu dauerhaften Einschränkungen der Beweglichkeit und zu Pflegebedürftigkeit führen. Auch chronische Schmerzen und eine eingeschränkte Lebensqualität treten häufig auf. In schweren Fällen kann ein einfacher Sturz lebensbedrohlich sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochenmasse natürlicherweise ab. Bei Osteoporose beschleunigt sich dieser Prozess. Frauen nach den Wechseljahren sind besonders gefährdet, da der Östrogenspiegel sinkt. Das Hormon gilt als natürlicher Schutz für die Knochen. Weitere Risikofaktoren sind:
- Ernährungsdefizite wie Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
- Bewegungsmangel
- Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
- Unerwünschte Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Kortison
- Erbliche Veranlagung
- Chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Knochendichte messen und gezielte Medikamente verordnen. Zu den wichtig Wirkstoffen zählen Bisphosphonate, die den Knochenabbau bremsen, sowie Präparate mit Kalzium und Vitamin D.
Das kann man selbst tun: Bewegung, gesunde Ernährung und Verzicht auf Nikotin tun der Knochengesundheit gut. Grenzen sind erreicht, wenn bereits Brüche aufgetreten sind oder starke Schmerzen bestehen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 17165018
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 84 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 10 mg
- Marke:
- FEMOSTON
- Hersteller:
- EurimPharm Arzneimittel GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Nehmen Sie täglich eine Tablette ohne Einnahmepause zwischen den Packungen ein. Die Wochentage sind auf der Rückseite der Blisterstreifen aufgedruckt, um Ihnen die Einnahmekontrolle zu erleichtern.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Grundsätzlich ist das Arzneimittel für die kürzest mögliche Therapiedauer anzuwenden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Brustspannen, Übelkeit, Erbrechen und unregelmäßigen vaginalen Blutungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Hormonersatztherapie (HRT) bei Estrogenmangelsyndrom in den Wechseljahren
- Vorbeugung einer Osteoporose in den Wechseljahren (wenn die Anwendung eines für Osteoporose zugelassenen Arzneimittels nicht möglich ist)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Frauen nach der Menopause, Einzeldosis: 1 Filmtablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: immer zurgleichen Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Estradiol: Der Wirkstoff zählt zu den körpereigenen Estrogenen. Diese sind für die Funktion der weiblichen Geschlechtsorgane maßgeblich.Estrogene bewirken u.a. den zyklischen Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, erhöhen deren Viskosität, fördern den Knochenaufbau und hemmen den Eisprung und den Milcheinschuss. Sie wirken weiterhin antiandrogen, können einen Mangel an Estrogenen bei Frauen in den Wechseljahren ausgleichen und Zyklusanomalien lindern.
Dydrogesteron: Der Wirkstoff ist ein oral wirksames Gestagen (Gelbkörperhormon). Bei gleichzeitiger Estrogengabe reduziert das Gestagen bei Frauen das Risiko von gesteigertem Wachstum der Gebärmutterschleimhaut und/oder von Gebärmutterschleimhaut-Tumoren.
Nebenwirkungen
- Kopfschmerzen
- Bauchschmerzen
- Rückenschmerzen
- Brustschmerzen
- Empfindlichkeit der Brüste
- Depression
- Nervosität
- Migräne
- Schwindel
- Übelkeit
- Erbrechen
- Blähungen
- Allergische Überempfindlichkeit der Haut (allergische Dermatitis)
- Hautausschlag
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Juckreiz
- Veränderte Blutung
- Schmierblutung nach Beendigung der Monatsblutungen in den Wechseljahren
- Zwischenblutung
- Verlängerte Monatsblutung
- Zu selten auftretende Monatsblutung (Oligomenorrhoe)
- Ausbleibende Regelblutung
- Unregelmäßige vaginale Blutung
- Schmerzhafte Monatsblutung (Dysmenorrhoe)
- Unterleibsschmerzen
- Veränderungen des Gebärmutterschleims
- Körperliche Schwäche
- Kraftlosigkeit
- Müdigkeit
- Unwohlsein
- Peripheres Ödem (Wassereinlagerung)
- Gewichtszunahme
- Beschwerden ähnlich einer Harnblasenentzündung (Zystitis)
- Vergrößerung von Myomen (gutartiger Gebärmuttertumor)
- Überempfindlichkeit
- Beeinflussung des sexuelles Verlangens
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (venöse Thromboembolie)
- Bluthochdruck
- Durchblutungsstörungen der Extremitäten
- Krampfadern (Varizen)
- Verdauungsbeschwerden
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Gelbsucht
- Erkrankungen der Gallenblase
- Vergrößerung der Brust
- Regelbeschwerden vor der Monatsblutung (prämenstruell)
- Gewichtsabnahme
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Bestehende oder Verdacht auf bösartige Tumore der Brust
- Bösartiger Tumor (estrogenabhängig)
- Verdacht auf bösartigen Tumor (estrogenabhängig)
- Ungeklärte vaginale Blutungen
- Unbehandeltes gesteigertes Wachstum der Gebärmutterschleimhaut
- Thromboembolische Erkrankungen
- Erhöhte Neigung zur Thrombose infolge veränderter Eigenschaften von Blutzellen, Blutplasma, Blutströmung und Gefäßwänden
- Gefäßverschluss durch Blutpfropf (arterielle Thromboembolie)
- Schwere akute und chronische Lebererkrankungen
- Erbliche oder erworbene Stoffwechselstörung (Porphyrie)
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 26 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 21 × 57 × 96 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
- Import/Reimport:
- Ja
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Osteoporose
Was ist das? - Definition Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochen an Dichte und Stabilität verlieren. Sie werden porös und brechen leichter. Besonders häufig betroffen sind ältere Menschen, vor allem Frauen nach den Wechseljahren. Die Krankheit entwickelt sich meist schleichend und bleibt lange unbemerkt.
KrankheitsbildOsteoporose bedeutet, dass die Knochenstruktur geschwächt ist. Die Knochenmasse nimmt ab und die innere Architektur des Knochens verändert sich. Dadurch wird der Knochen instabil und bricht leichter. Die Krankheit betrifft vor allem die Wirbelsäule und den Oberschenkelhals. Sie zählt zu den häufigsten chronischen Erkrankungen im Alter und betrifft Millionen Menschen. Oft wird sie erst erkannt, wenn es bereits zu einem Bruch gekommen ist.
Symptome/VerlaufIn der Anfangsphase verursacht Osteoporose keine Beschwerden. Erst im fortgeschrittenen Stadium treten Symptome auf. Typisch sind Rückenschmerzen, eine abnehmende Körpergröße und eine gebeugte Haltung. Spontane Knochenbrüche ohne erkennbaren Anlass sind ein Warnzeichen. Der Verlauf ist meist schleichend und hängt stark von individuellen Faktoren ab. Viele Betroffene bemerken die Krankheit erst spät.
Folgen/KomplikationenUnbehandelt kann Osteoporose zu schweren Komplikationen führen. Besonders gefährlich sind Brüche der Wirbelkörper und des Oberschenkelhalses. Diese können zu dauerhaften Einschränkungen der Beweglichkeit und zu Pflegebedürftigkeit führen. Auch chronische Schmerzen und eine eingeschränkte Lebensqualität treten häufig auf. In schweren Fällen kann ein einfacher Sturz lebensbedrohlich sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochenmasse natürlicherweise ab. Bei Osteoporose beschleunigt sich dieser Prozess. Frauen nach den Wechseljahren sind besonders gefährdet, da der Östrogenspiegel sinkt. Das Hormon gilt als natürlicher Schutz für die Knochen. Weitere Risikofaktoren sind:
- Ernährungsdefizite wie Kalzium- und Vitamin-D-Mangel
- Bewegungsmangel
- Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum
- Unerwünschte Nebenwirkung bestimmter Medikamente wie Kortison
- Erbliche Veranlagung
- Chronische Erkrankungen wie Rheuma oder Diabetes
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann die Knochendichte messen und gezielte Medikamente verordnen. Zu den wichtig Wirkstoffen zählen Bisphosphonate, die den Knochenabbau bremsen, sowie Präparate mit Kalzium und Vitamin D.
Das kann man selbst tun: Bewegung, gesunde Ernährung und Verzicht auf Nikotin tun der Knochengesundheit gut. Grenzen sind erreicht, wenn bereits Brüche aufgetreten sind oder starke Schmerzen bestehen. Dann ist ärztliche Hilfe unbedingt notwendig.
Bearbeitungsstand: 17.11.2025
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Andreae, von Hayek, Weniger, Krankheitslehre für Altenpflege, Thieme, (2006) - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.