FERRUM HAUSMANN Tropfen zum Einnehmen
15,27 €
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Pharmazeutische Informationen
Tropfen zum Einnehmen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02190861
- Darreichungsform:
- Tropfen zum Einnehmen (Tropfen zum Einnehmen)
- Packungsgröße:
- 30 ml
- Marke:
- FERRUM
- Hersteller:
- Vifor Pharma Deutschland GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Sie können das Arzneimittel mit Wasser oder Tee verdünnen.
Bei Säuglingen können Sie das Arzneimittel direkt ins Fläschchen geben oder vor dem Stillen mit einem Teelöffel verabreichen. Das Arzneimittel kann auch in breiförmiger Nahrung vermischt verabreicht werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer beträgt in der Regel 3 Monate, richtet sich aber nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, blutigem Erbrechen, Magenbeschwerden, Durchfall, Schläfrigkeit und Kreislaufkollaps. Insbesondere Kleinkinder sind sehr gefährdet. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Für Frühgeborene wird das Arzneimittel entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder wird das Arzneimittel entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben:
Erwachsene - Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Eisenmangel
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 15-19 kg Körpergewicht, Einzeldosis: 10-15 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2-mal täglich (insgesamt 20-30 Tropfen pro Tag), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 20-29 kg Körpergewicht, Einzeldosis: 15-20 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2-mal täglich (insgesamt 30-40 Tropfen pro Tag), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 30-50 kg Körpergewicht, Einzeldosis: 20-30 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2-mal täglich (insgesamt 40-60 Tropfen pro Tag), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 50 kg Körpergewicht, Einzeldosis: 30-40 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2-mal täglich (insgesamt 60-80 Tropfen pro Tag), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 20-40 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich (40-80 Tropfen), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Eisen gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und ist im Körper an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Wichtig ist Eisen zum Beispiel für die Bildung roter Blutkörperchen.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Bauchschmerzen
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Appetitlosigkeit
- - Durchfälle
- - Verstopfung
- Schwarzfärbung des Stuhls, die unbedenklich ist
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutarmut mit Eisenverwertungsstörung, wie z.B.:
- Sideroachrestische Anämie
- Thalassämie
- Bleianämie
- Hämochromatose (Eisenüberladung)
- hämolytische Anämie (Blutarmut aufgrund verkürzter Lebensdauer der roten Blutkörperchen)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magenschleimhautentzündung
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 37 × 97 × 37 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 2 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Eisenhydroxidsucrose!
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Levodopa Entacapon und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colestyramin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Omeprazol hemimagnesium Omeprazol Lansoprazol Pantoprazol natrium-1,5-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkungvon diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: DL-\a63-Liponsäure und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Eisenmangel
Was ist das? - Definition Eisenmangel bedeutet, dass dem Körper zu wenig Eisen zur Verfügung steht, um ausreichend rote Blutkörperchen zu bilden. Dadurch kann der Körper weniger Sauerstoff transportieren, was zu Müdigkeit und weiteren Beschwerden führt.
Krankheitsbild
Eisenmangel entsteht, wenn der Körper mehr Eisen verliert oder benötigt als er aufnehmen kann. Häufig zeigt sich das schleichend. Besonders betroffen sind Menschen mit starkem Blutverlust, etwa durch Menstruation, sowie Personen mit erhöhtem Bedarf wie Schwangere. Auch eine einseitige Ernährung kann eine Rolle spielen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist eine langsame Entwicklung der Beschwerden. Viele Betroffene bemerken anfangs nur leichte Veränderungen. Häufig treten folgende Symptome auf:
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
- Blasse Haut und brüchige Nägel
- Kurzatmigkeit bei Belastung
Unbehandelt können sich die Symptome verstärken und den Alltag deutlich beeinträchtigen.
Folgen/Komplikationen
Bleibt der Eisenmangel bestehen, kann sich eine Blutarmut entwickeln. Dadurch sinkt die Leistungsfähigkeit weiter und das Herz muss stärker arbeiten. In schweren Fällen kann es zu Herz-Kreislauf-Problemen kommen. Auch das Immunsystem kann geschwächt sein, wodurch Infekte häufiger auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind Blutverluste, etwa durch starke Monatsblutungen oder Magen-Darm-Erkrankungen. Auch eine zu geringe Aufnahme über die Ernährung oder ein erhöhter Bedarf können eine Rolle spielen. Risikofaktoren sind unter anderem Schwangerschaft, chronische Entzündungen und bestimmte Medikamente, die die Aufnahme von Eisen beeinträchtigen können.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er prüft bestimmte Blutwerte und kann je nach Schweregrad Eisenpräparate verordnen oder in schweren Fällen Infusionen verabreichen.
Das kann man selbst tun: Auf eine eisenreiche Ernährung achten und mögliche Auslöser wie Blutungen ärztlich abklären lassen. Grenzen bestehen, wenn starke Beschwerden auftreten oder der Mangel trotz eigener Maßnahmen bestehen bleibt. Dann ist eine medizinische Behandlung notwendig.
Bearbeitungsstand: 05.05.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tropfen zum Einnehmen — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02190861
- Darreichungsform:
- Tropfen zum Einnehmen (Tropfen zum Einnehmen)
- Packungsgröße:
- 30 ml
- Marke:
- FERRUM
- Hersteller:
- Vifor Pharma Deutschland GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel ein. Sie können das Arzneimittel mit Wasser oder Tee verdünnen.
Bei Säuglingen können Sie das Arzneimittel direkt ins Fläschchen geben oder vor dem Stillen mit einem Teelöffel verabreichen. Das Arzneimittel kann auch in breiförmiger Nahrung vermischt verabreicht werden.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer beträgt in der Regel 3 Monate, richtet sich aber nach der Art der Beschwerden und/oder dem Verlauf der Erkrankung. Sie sollte deshalb in Absprache mit Ihrem Arzt festgelegt werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Übelkeit, blutigem Erbrechen, Magenbeschwerden, Durchfall, Schläfrigkeit und Kreislaufkollaps. Insbesondere Kleinkinder sind sehr gefährdet. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Für Frühgeborene wird das Arzneimittel entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder wird das Arzneimittel entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben:
Erwachsene - Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Eisenmangel
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kinder von 15-19 kg Körpergewicht, Einzeldosis: 10-15 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2-mal täglich (insgesamt 20-30 Tropfen pro Tag), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 20-29 kg Körpergewicht, Einzeldosis: 15-20 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2-mal täglich (insgesamt 30-40 Tropfen pro Tag), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 30-50 kg Körpergewicht, Einzeldosis: 20-30 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2-mal täglich (insgesamt 40-60 Tropfen pro Tag), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Personenkreis: Jugendliche ab 50 kg Körpergewicht, Einzeldosis: 30-40 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2-mal täglich (insgesamt 60-80 Tropfen pro Tag), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 20-40 Tropfen, Gesamtdosis: 1-2 mal täglich (40-80 Tropfen), Zeitpunkt: morgens, evtl. auch abends, zu oder nach der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Eisen gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und ist im Körper an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Wichtig ist Eisen zum Beispiel für die Bildung roter Blutkörperchen.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Bauchschmerzen
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Appetitlosigkeit
- - Durchfälle
- - Verstopfung
- Schwarzfärbung des Stuhls, die unbedenklich ist
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutarmut mit Eisenverwertungsstörung, wie z.B.:
- Sideroachrestische Anämie
- Thalassämie
- Bleianämie
- Hämochromatose (Eisenüberladung)
- hämolytische Anämie (Blutarmut aufgrund verkürzter Lebensdauer der roten Blutkörperchen)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magenschleimhautentzündung
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Entzündliche Darmerkrankungen, wie:
- Colitis ulcerosa
- Morbus Crohn
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 37 × 97 × 37 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 2 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Eisenhydroxidsucrose!
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand von 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem Abstand von mindestens 2 Stunden zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkungvon diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme können sich die Arzneimittel in ihrer Wirkung gegenseitig beeinflussen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Eisenmangel
Was ist das? - Definition Eisenmangel bedeutet, dass dem Körper zu wenig Eisen zur Verfügung steht, um ausreichend rote Blutkörperchen zu bilden. Dadurch kann der Körper weniger Sauerstoff transportieren, was zu Müdigkeit und weiteren Beschwerden führt.
Krankheitsbild
Eisenmangel entsteht, wenn der Körper mehr Eisen verliert oder benötigt als er aufnehmen kann. Häufig zeigt sich das schleichend. Besonders betroffen sind Menschen mit starkem Blutverlust, etwa durch Menstruation, sowie Personen mit erhöhtem Bedarf wie Schwangere. Auch eine einseitige Ernährung kann eine Rolle spielen.
Symptome/Verlauf
Typisch ist eine langsame Entwicklung der Beschwerden. Viele Betroffene bemerken anfangs nur leichte Veränderungen. Häufig treten folgende Symptome auf:
- Müdigkeit und Konzentrationsprobleme
- Blasse Haut und brüchige Nägel
- Kurzatmigkeit bei Belastung
Unbehandelt können sich die Symptome verstärken und den Alltag deutlich beeinträchtigen.
Folgen/Komplikationen
Bleibt der Eisenmangel bestehen, kann sich eine Blutarmut entwickeln. Dadurch sinkt die Leistungsfähigkeit weiter und das Herz muss stärker arbeiten. In schweren Fällen kann es zu Herz-Kreislauf-Problemen kommen. Auch das Immunsystem kann geschwächt sein, wodurch Infekte häufiger auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind Blutverluste, etwa durch starke Monatsblutungen oder Magen-Darm-Erkrankungen. Auch eine zu geringe Aufnahme über die Ernährung oder ein erhöhter Bedarf können eine Rolle spielen. Risikofaktoren sind unter anderem Schwangerschaft, chronische Entzündungen und bestimmte Medikamente, die die Aufnahme von Eisen beeinträchtigen können.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er prüft bestimmte Blutwerte und kann je nach Schweregrad Eisenpräparate verordnen oder in schweren Fällen Infusionen verabreichen.
Das kann man selbst tun: Auf eine eisenreiche Ernährung achten und mögliche Auslöser wie Blutungen ärztlich abklären lassen. Grenzen bestehen, wenn starke Beschwerden auftreten oder der Mangel trotz eigener Maßnahmen bestehen bleibt. Dann ist eine medizinische Behandlung notwendig.
Bearbeitungsstand: 05.05.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.