FLUAD 2025/2026 Inj.-Susp.F-Spr.o.Kanüle
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Pharmazeutische Informationen
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19626593
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 10 x 0,5 ml
- Marke:
- FLUAD
- Hersteller:
- Seqirus GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen. Vor Gebrauch schütteln.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel wird einmalig angewendet.
Überdosierung?
Es liegen keine Daten zu Überdosierungserscheinungen vor.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Influenza (echte Virusgrippe), zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene ab 50 Jahren, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen die echte Virusgrippe (Influenza) gegeben. Er enthält inaktivierte Grippe-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper).
Da sich die Grippeviren jedes Jahr etwas verändern, muss der Impfschutz jedes Jahr erneuert werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Schmerzen an der Einstichstelle der Injektion
- Müdigkeit
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Durchfälle
- Blutung an der Einstichstelle der Injektion
- Schüttelfrost
- Hautrötung an der Einstichstelle der Injektion
- Verhärtungen der Haut an der Einstichstelle
- Grippeähnliche Symptome
- Fieber
- Lymphknotenschwellung
- Erbrechen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere allergische Reaktion, bei vorangegangenen Grippe-Impfungen, z.B.
- Akute starke allergische Reaktion, die mehrere oder alle Körpergebiete betrifft (Anaphylaxie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Blutgerinnungsstörung (Koagulopathie)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 110 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 44 × 124 × 138 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 5
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Hühnereiweiß!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Formaldehyd (E-Nummer E 239)!
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Grippe
Was ist das? - Definition An Grippe erkranken Menschen infolge einer Infektion mit Influenzaviren. Die Krankheit darf man nicht mit einer Erkältung gleichsetzen, die durch andere Viren hervorgerufen wird. Grippe kann mitunter merklich schwerer verlaufen als eine Erkältung. Wichtigster Schutz: eine jährliche Grippe-Impfung von Risikopersonen.
Krankheitsbild
Grippe, medizinisch Influenza genannt, ist eine Infektionskrankheit der oberen Luftwege, ausgelöst durch Influenzaviren. Übertragen werden sie meist durch Tröpfchen, die Infizierte beim Husten oder Niesen abgeben, womöglich aber auch durch Kontakt zu virushaltigem Sekret auf Oberflächen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) gilt die Faustregel, dass es bei etwa einem Drittel der Infektionen zu einem fieberhaften Verlauf, bei einem weiteren Drittel zu leichteren und dem letzten Drittel zu keinen erkennbaren Krankheitssymptomen kommt. Wenn Menschen erkranken, dann etwa ein bis zwei Tage nach der Infektion mit Influenzaviren.
Symptome/Verlauf
Typisch für eine Grippe ist der plötzliche, teils heftige Beginn mit Frösteln, Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen. Weitere mögliche Symptome bestehen in allgemeiner Schwäche, Schweißausbrüchen oder fließender Nase, dazu kommen in seltenen Fällen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Erkrankung hält in der Regel fünf bis sieben Tage an, kann aber mitunter je nach individueller Konstitution, Komplikationen und Risikofaktoren merklich länger dauern. Kommt es zu Komplikationen beziehungsweise einer Verschlechterung, dann typischerweise drei bis zehn Tage nach Symptombeginn.
Folgen/Komplikationen
Anders als Erkältungen kann Grippe, wenn auch selten, schwer verlaufen und sogar lebensgefährliche Komplikationen verursachen. Schwere Verläufe äußern sich oft in Form von Lungenentzündungen durch Influenzaviren selbst oder zusätzliche Bakterieninfektionen. Auch Herzmuskel- oder Hirnentzündungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Von Jahr zu Jahr breiten sich neue Varianten aus, bedingt dadurch, dass sich bestimmte Proteine in der Hülle der Viren rasch verändern können. Typischerweise treten Grippewellen im Winter auf. Dass Menschen im Winter leichter eine Atemwegserkrankung wie Grippe bekommen, kann mehrere Gründe haben. Influenzaviren sollen bei niedrigen Temperaturen und in trockener Luft stabiler sein. Außerdem scheint die Schleimhaut in den oberen Atemwegen bei trockener, kalter Luft anfälliger für eine Infektion zu werden. Zudem kommen im Winter Menschen eher längere Zeit in weniger gut belüfteten Räumen zusammen, was die Virusverbreitung begünstigt. Ein erhöhtes Risiko für schwere Grippeverläufe besteht laut RKI besonders bei älteren Personen und solchen mit Grundkrankheiten wie zum Beispiel chronischen Herz- und Lungenerkrankungen, Stoffwechselleiden wie Diabetes oder Immunschwäche. Auch Schwangerschaften steigern die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe. Nach Darstellung des RKI unterscheiden sich Grippewellen deutlich darin, wie viele Menschen in einer Saison an Grippe erkranken, im Krankenhaus behandelt werden müssen oder sogar sterben. Es erkranken vergleichsweise viele Menschen, wenn das Virus sich genetisch verändert und ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Virus des gleichen Subtyps beziehungsweise der gleichen Linie noch keinen Kontakt hatte.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- -bei einer Grippe unbedingt Ruhe/Bettruhe daheim einhalten, um das Herz und andere Organe nicht zu belasten
- -ausreichend Flüssigkeit trinken (Wasser, Kräutertees, Säfte), um den Flüssigkeitsverlust bei Fieber auszugleichen und Schleim zu verflüssigen
- -Angehörige bitten, bei Bedarf in der Apotheke nach geeigneten Mitteln zur Linderung der Beschwerden nachzufragen und diese zu besorgen
- -Kontakte bis zur Genesung auf das Notwendigste beschränken
- -beim Husten und Niesen Mund und Nase mit der Ellenbeuge bedecken, nicht mit der Hand, zudem regelmäßig die Hände waschen, zum Schutz von Kontaktpersonen
- -Krankenzimmer regelmäßig lüften
- -Verschlechtern sich die Beschwerden nach Auftreten erster Symptome merklich, sollte ein Arzt zurate gezogen werden
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann bei schweren Verläufen fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente verordnen oder bei bakteriellen Zusatzinfektionen ein Antibiotikum. In bestimmten Fällen kommen spezielle antivirale Medikamente infrage. In den insgesamt seltenen Fällen erheblicher Komplikationen müssen betroffene Patienten vom Arzt womöglich in eine Klinik eingewiesen werden. Eine sehr wichtige Vorsorgemaßnahme ist die jährliche Grippe-Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Risikogruppen empfohlen wird. Das sind vor allem Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ab dem 1. Trimenon.
Bearbeitungsstand: 09.10.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Fertigspritzen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 19626593
- Darreichungsform:
- Fertigspritzen (Fertigspritzen)
- Packungsgröße:
- 10 x 0,5 ml
- Marke:
- FLUAD
- Hersteller:
- Seqirus GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen. Vor Gebrauch schütteln.
Dauer der Anwendung?
Das Arzneimittel wird einmalig angewendet.
Überdosierung?
Es liegen keine Daten zu Überdosierungserscheinungen vor.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Influenza (echte Virusgrippe), zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene ab 50 Jahren, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 1 Fertigspritze, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen die echte Virusgrippe (Influenza) gegeben. Er enthält inaktivierte Grippe-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper).
Da sich die Grippeviren jedes Jahr etwas verändern, muss der Impfschutz jedes Jahr erneuert werden.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Kopfschmerzen
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Schmerzen an der Einstichstelle der Injektion
- Müdigkeit
- Appetitlosigkeit
- Übelkeit
- Durchfälle
- Blutung an der Einstichstelle der Injektion
- Schüttelfrost
- Hautrötung an der Einstichstelle der Injektion
- Verhärtungen der Haut an der Einstichstelle
- Grippeähnliche Symptome
- Fieber
- Lymphknotenschwellung
- Erbrechen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Schwere allergische Reaktion, bei vorangegangenen Grippe-Impfungen, z.B.
- Akute starke allergische Reaktion, die mehrere oder alle Körpergebiete betrifft (Anaphylaxie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Blutgerinnungsstörung (Koagulopathie)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 110 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 44 × 124 × 138 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 5
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Hühnereiweiß!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Formaldehyd (E-Nummer E 239)!
- Vorsicht bei Kortikoid-Allergie (z.B. Kortison)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Grippe
Was ist das? - Definition An Grippe erkranken Menschen infolge einer Infektion mit Influenzaviren. Die Krankheit darf man nicht mit einer Erkältung gleichsetzen, die durch andere Viren hervorgerufen wird. Grippe kann mitunter merklich schwerer verlaufen als eine Erkältung. Wichtigster Schutz: eine jährliche Grippe-Impfung von Risikopersonen.
Krankheitsbild
Grippe, medizinisch Influenza genannt, ist eine Infektionskrankheit der oberen Luftwege, ausgelöst durch Influenzaviren. Übertragen werden sie meist durch Tröpfchen, die Infizierte beim Husten oder Niesen abgeben, womöglich aber auch durch Kontakt zu virushaltigem Sekret auf Oberflächen. Nach Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) gilt die Faustregel, dass es bei etwa einem Drittel der Infektionen zu einem fieberhaften Verlauf, bei einem weiteren Drittel zu leichteren und dem letzten Drittel zu keinen erkennbaren Krankheitssymptomen kommt. Wenn Menschen erkranken, dann etwa ein bis zwei Tage nach der Infektion mit Influenzaviren.
Symptome/Verlauf
Typisch für eine Grippe ist der plötzliche, teils heftige Beginn mit Frösteln, Fieber, Husten oder Halsschmerzen sowie Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen. Weitere mögliche Symptome bestehen in allgemeiner Schwäche, Schweißausbrüchen oder fließender Nase, dazu kommen in seltenen Fällen Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Die Erkrankung hält in der Regel fünf bis sieben Tage an, kann aber mitunter je nach individueller Konstitution, Komplikationen und Risikofaktoren merklich länger dauern. Kommt es zu Komplikationen beziehungsweise einer Verschlechterung, dann typischerweise drei bis zehn Tage nach Symptombeginn.
Folgen/Komplikationen
Anders als Erkältungen kann Grippe, wenn auch selten, schwer verlaufen und sogar lebensgefährliche Komplikationen verursachen. Schwere Verläufe äußern sich oft in Form von Lungenentzündungen durch Influenzaviren selbst oder zusätzliche Bakterieninfektionen. Auch Herzmuskel- oder Hirnentzündungen sind möglich.
Ursachen/Risikofaktoren
Grippe wird durch Influenzaviren verursacht. Von Jahr zu Jahr breiten sich neue Varianten aus, bedingt dadurch, dass sich bestimmte Proteine in der Hülle der Viren rasch verändern können. Typischerweise treten Grippewellen im Winter auf. Dass Menschen im Winter leichter eine Atemwegserkrankung wie Grippe bekommen, kann mehrere Gründe haben. Influenzaviren sollen bei niedrigen Temperaturen und in trockener Luft stabiler sein. Außerdem scheint die Schleimhaut in den oberen Atemwegen bei trockener, kalter Luft anfälliger für eine Infektion zu werden. Zudem kommen im Winter Menschen eher längere Zeit in weniger gut belüfteten Räumen zusammen, was die Virusverbreitung begünstigt. Ein erhöhtes Risiko für schwere Grippeverläufe besteht laut RKI besonders bei älteren Personen und solchen mit Grundkrankheiten wie zum Beispiel chronischen Herz- und Lungenerkrankungen, Stoffwechselleiden wie Diabetes oder Immunschwäche. Auch Schwangerschaften steigern die Wahrscheinlichkeit für schwere Verläufe. Nach Darstellung des RKI unterscheiden sich Grippewellen deutlich darin, wie viele Menschen in einer Saison an Grippe erkranken, im Krankenhaus behandelt werden müssen oder sogar sterben. Es erkranken vergleichsweise viele Menschen, wenn das Virus sich genetisch verändert und ein großer Teil der Bevölkerung mit dem Virus des gleichen Subtyps beziehungsweise der gleichen Linie noch keinen Kontakt hatte.
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
- -bei einer Grippe unbedingt Ruhe/Bettruhe daheim einhalten, um das Herz und andere Organe nicht zu belasten
- -ausreichend Flüssigkeit trinken (Wasser, Kräutertees, Säfte), um den Flüssigkeitsverlust bei Fieber auszugleichen und Schleim zu verflüssigen
- -Angehörige bitten, bei Bedarf in der Apotheke nach geeigneten Mitteln zur Linderung der Beschwerden nachzufragen und diese zu besorgen
- -Kontakte bis zur Genesung auf das Notwendigste beschränken
- -beim Husten und Niesen Mund und Nase mit der Ellenbeuge bedecken, nicht mit der Hand, zudem regelmäßig die Hände waschen, zum Schutz von Kontaktpersonen
- -Krankenzimmer regelmäßig lüften
- -Verschlechtern sich die Beschwerden nach Auftreten erster Symptome merklich, sollte ein Arzt zurate gezogen werden
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann bei schweren Verläufen fiebersenkende und schmerzlindernde Medikamente verordnen oder bei bakteriellen Zusatzinfektionen ein Antibiotikum. In bestimmten Fällen kommen spezielle antivirale Medikamente infrage. In den insgesamt seltenen Fällen erheblicher Komplikationen müssen betroffene Patienten vom Arzt womöglich in eine Klinik eingewiesen werden. Eine sehr wichtige Vorsorgemaßnahme ist die jährliche Grippe-Impfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Risikogruppen empfohlen wird. Das sind vor allem Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Erkrankungen und Schwangere ab dem 2. Trimenon, bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung ab dem 1. Trimenon.
Bearbeitungsstand: 09.10.2025
Quellenangaben:
Nagel, Gürkov, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2009), 2. Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.