FOLSÄURE-RATIOPHARM 5 mg Tabletten
3,99 €
Sofort lieferbar
Pharmazeutische Informationen
Tabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03971365
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- FOLSÄURE-RATIOPHARM
- Hersteller:
- ratiopharm GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu bitterem Geschmack, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Blähungen, Alpträumen, Erregung und Depressionen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Behandlung von Folsäuremangelzuständen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-3-mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Folsäure gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine und ist somit für den Körper lebensnotwenig. Sie ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper, am Aufbau der Zelle und der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Allergische Reaktion
- Entzündliche Hautrötung (Erythem)
- Juckreiz (Pruritus)
- Verkrampfung der Bronchien
- Übelkeit
- Kreislaufversagen durch eine allergische Reaktion (Anaphylaktischer Schock)
- Schlafstörungen
- Erregung
- Depression
- Störung im Magen-Darm-Trakt
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutarmut mit vergrößerten roten Blutkörperchen (hyperchrome Anämie), vor Behandlungsbeginn sollte die Ursache durch den Arzt abgeklärt werden
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex Methotrexat dinatrium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, zeitlicher Abstand) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex Phenobarbital Phenytoin Primidon und weitere
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang kann das Risiko für Folsäure-Mangel, der sich beispielsweise durch Kopfschmerzen, Müdigkeit, Haarausfall, Zahnfleischwucherung oder Gewichtsverlust äußern kann, erhöht sein. Bei Epileptikern könnten in diesem Zusammenhang vermehrt Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Eisen(II)-glycin-sulfat-Komplex Tegafur und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Hals- und Gliederschmerzen oder Schleimhautentzündungen, vor allem im Mund, vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Folsäuremangel
Was ist das? - Definition Folsäuremangel bedeutet, dass dem Körper zu wenig Folsäure zur Verfügung steht. Dieses B-Vitamin ist wichtig für Zellteilung, Blutbildung und die Entwicklung des Nervensystems. Ein Mangel kann zu Blutarmut und weiteren Beschwerden führen.
Krankheitsbild
Ein Folsäuremangel entsteht, wenn der Körper nicht genug Folsäure über die Ernährung aufnimmt oder sich der Bedarf erhöht hat. Da Folsäure an vielen Wachstums- und Erneuerungsprozessen beteiligt ist, betrifft ein Mangel vor allem Gewebe mit hoher Zellteilungsrate wie Blut und Schleimhäute. Besonders gefährdet sind Schwangere, ältere Menschen, Personen mit einseitiger Ernährung und Menschen mit bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen. Der Mangel entwickelt sich meist langsam und bleibt anfangs unbemerkt.
Symptome/Verlauf
Ein Folsäuremangel zeigt sich oft erst spät, da der Körper zunächst seine Reserven nutzt. Zu den typischen Beschwerden zählen:
- Müdigkeit und verringerte Leistungsfähigkeit
- Blässe und Atemnot bei Belastung
- Entzündungen der Mundschleimhaut
Im Verlauf kann sich eine Blutarmut entwickeln, die die Beschwerden verstärkt. Bei Schwangeren kann ein unbehandelter Mangel das Risiko für Fehlbildungen des Nervensystems beim Kind erhöhen.
Folgen/Komplikationen
Bleibt der Mangel bestehen, kann sich eine Blutarmut entwickeln, die den Körper dauerhaft schwächt. Die Sauerstoffversorgung verschlechtert sich und das Herz muss stärker arbeiten. Bei Schwangeren steigt das Risiko für Komplikationen in der Entwicklung des ungeborenen Kindes. Auch das Immunsystem kann beeinträchtigt sein, wodurch Infekte häufiger auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind eine zu geringe Aufnahme über die Ernährung, etwa bei sehr einseitiger Kost oder stark verarbeiteten Lebensmitteln. Erkrankungen des Darms können die Aufnahme zusätzlich beeinträchtigen. Ein erhöhter Bedarf besteht während der Schwangerschaft, der Stillzeit und bei bestimmten chronischen Erkrankungen. Auch Alkoholmissbrauch und einige Medikamente können die Verwertung von Folsäure beeinträchtigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er prüft bestimmte Blutwerte und verordnet bei Bedarf Folsäurepräparate.
Das kann man selbst tun: Auf eine Ernährung mit ausreichend Folsäure achten, etwa grünes Gemüse, und Risikofaktoren wie Alkohol reduzieren. Frauen mit einem Kinderwunsch wird generell die vorbeugende Einnahme von Folsäurepräparaten aus der Apotheke empfohlen. Grenzen bestehen, wenn deutliche Beschwerden auftreten oder der Mangel trotz eigener Maßnahmen bleibt. Dann ist eine medizinische Behandlung notwendig.
Bearbeitungsstand: 06.05.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 03971365
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 20 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 5 mg
- Marke:
- FOLSÄURE-RATIOPHARM
- Hersteller:
- ratiopharm GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu bitterem Geschmack, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Blähungen, Alpträumen, Erregung und Depressionen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Anwendungsgebiete
- Behandlung von Folsäuremangelzuständen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-3-mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Folsäure gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine und ist somit für den Körper lebensnotwenig. Sie ist an vielen Stoffwechselvorgängen im Körper, am Aufbau der Zelle und der Bildung roter Blutkörperchen beteiligt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Allergische Reaktion
- Entzündliche Hautrötung (Erythem)
- Juckreiz (Pruritus)
- Verkrampfung der Bronchien
- Übelkeit
- Kreislaufversagen durch eine allergische Reaktion (Anaphylaktischer Schock)
- Schlafstörungen
- Erregung
- Depression
- Störung im Magen-Darm-Trakt
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutarmut mit vergrößerten roten Blutkörperchen (hyperchrome Anämie), vor Behandlungsbeginn sollte die Ursache durch den Arzt abgeklärt werden
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, zeitlicher Abstand) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Arzneimittel können sich in ihrer Wirkung gegenseitig beeinträchtigen. In diesem Zusammenhang kann das Risiko für Folsäure-Mangel, der sich beispielsweise durch Kopfschmerzen, Müdigkeit, Haarausfall, Zahnfleischwucherung oder Gewichtsverlust äußern kann, erhöht sein. Bei Epileptikern könnten in diesem Zusammenhang vermehrt Krampfanfälle auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Fieber, Hals- und Gliederschmerzen oder Schleimhautentzündungen, vor allem im Mund, vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Folsäuremangel
Was ist das? - Definition Folsäuremangel bedeutet, dass dem Körper zu wenig Folsäure zur Verfügung steht. Dieses B-Vitamin ist wichtig für Zellteilung, Blutbildung und die Entwicklung des Nervensystems. Ein Mangel kann zu Blutarmut und weiteren Beschwerden führen.
Krankheitsbild
Ein Folsäuremangel entsteht, wenn der Körper nicht genug Folsäure über die Ernährung aufnimmt oder sich der Bedarf erhöht hat. Da Folsäure an vielen Wachstums- und Erneuerungsprozessen beteiligt ist, betrifft ein Mangel vor allem Gewebe mit hoher Zellteilungsrate wie Blut und Schleimhäute. Besonders gefährdet sind Schwangere, ältere Menschen, Personen mit einseitiger Ernährung und Menschen mit bestimmten Magen-Darm-Erkrankungen. Der Mangel entwickelt sich meist langsam und bleibt anfangs unbemerkt.
Symptome/Verlauf
Ein Folsäuremangel zeigt sich oft erst spät, da der Körper zunächst seine Reserven nutzt. Zu den typischen Beschwerden zählen:
- Müdigkeit und verringerte Leistungsfähigkeit
- Blässe und Atemnot bei Belastung
- Entzündungen der Mundschleimhaut
Im Verlauf kann sich eine Blutarmut entwickeln, die die Beschwerden verstärkt. Bei Schwangeren kann ein unbehandelter Mangel das Risiko für Fehlbildungen des Nervensystems beim Kind erhöhen.
Folgen/Komplikationen
Bleibt der Mangel bestehen, kann sich eine Blutarmut entwickeln, die den Körper dauerhaft schwächt. Die Sauerstoffversorgung verschlechtert sich und das Herz muss stärker arbeiten. Bei Schwangeren steigt das Risiko für Komplikationen in der Entwicklung des ungeborenen Kindes. Auch das Immunsystem kann beeinträchtigt sein, wodurch Infekte häufiger auftreten.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind eine zu geringe Aufnahme über die Ernährung, etwa bei sehr einseitiger Kost oder stark verarbeiteten Lebensmitteln. Erkrankungen des Darms können die Aufnahme zusätzlich beeinträchtigen. Ein erhöhter Bedarf besteht während der Schwangerschaft, der Stillzeit und bei bestimmten chronischen Erkrankungen. Auch Alkoholmissbrauch und einige Medikamente können die Verwertung von Folsäure beeinträchtigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er prüft bestimmte Blutwerte und verordnet bei Bedarf Folsäurepräparate.
Das kann man selbst tun: Auf eine Ernährung mit ausreichend Folsäure achten, etwa grünes Gemüse, und Risikofaktoren wie Alkohol reduzieren. Frauen mit einem Kinderwunsch wird generell die vorbeugende Einnahme von Folsäurepräparaten aus der Apotheke empfohlen. Grenzen bestehen, wenn deutliche Beschwerden auftreten oder der Mangel trotz eigener Maßnahmen bleibt. Dann ist eine medizinische Behandlung notwendig.
Bearbeitungsstand: 06.05.2026
Quellenangabe:
Avoxa Content Service, Quelle beim Autor, 2026
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.