GENT OPHTAL Augentropfen
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Pharmazeutische Informationen
Augentropfen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02517173
- Darreichungsform:
- Augentropfen (Augentropfen)
- Packungsgröße:
- 5 ml
- Marke:
- GENT
- Hersteller:
- Dr. Robert Winzer Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte in der Regel jedoch nicht länger als 2 Wochen angewendet werden.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei schweren Formen:
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Kontaktlinsen sollten während der Behandlung nicht getragen werden.
Anwendungsgebiete
- Bakterielle Infektionen des vorderen Augenabschnittes durch Gentamicin-empfindliche Erreger, wie:
- Entzündungen der Bindehaut
- Entzündungen der Hornhaut
- Entzündungen der Lidränder
- Entzündungen der Augenliddrüsen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tropfen, Gesamtdosis: 4-6-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tropfen stündlich, Gesamtdosis: 12-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in den Bakterien den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich. Durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Das Arzneimittel enthält einen Konservierungsstoff, der sich in weichen Kontaktlinsen anreichern kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Gebrauchsinformation.
- Unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen entwickelten in sehr seltenen Fällen Patienten mit ausgeprägter Hornhautschädigung Trübungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bindehautentzündung durch Bakterien
Was ist das? - Definition Die bakterielle Bindehautentzündung ist eine akute Entzündung der Bindehaut des Auges, verursacht durch krankmachende Bakterien. Sie ist ansteckend und äußert sich meist durch gerötete, verklebte und eitrig tränende Augen.
Krankheitsbild
Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die die Innenseite der Augenlider bedeckt. Bei einer bakteriellen Entzündung dringen Bakterien in diese Schleimhaut ein und lösen eine Reaktion aus. Typisch ist ein plötzlicher Beginn mit einem betroffenen Auge, das sich rasch röten und oft verklebt. Häufig breitet sich die Infektion innerhalb weniger Tage auf das zweite Auge aus. Besonders betroffen sind Kinder, Kontaktlinsenträger und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden treten meist plötzlich auf und können sehr unangenehm sein. Zu den typischen Anzeichen zählen:
- Starke Rötung des Auges
- Gelblich-grüner, eitriger Ausfluss
- Verklebte Augenlider, besonders morgens
- Brennen oder Jucken
- Fremdkörpergefühl im Auge
- Tränenfluss und Lichtempfindlichkeit
- Gelegentlich geschwollene Lymphknoten, vor allem vor dem Ohr
Die bakterielle Bindehautentzündung heilt mit Behandlung meist innerhalb von fünf bis zehn Tagen. Ohne Therapie kann sie länger bestehen und auf andere Teile des Auges übergreifen.
Folgen/Komplikationen
In der Regel verläuft die Erkrankung unkompliziert. Bleibt sie jedoch unbehandelt, kann sie sich auf die Hornhaut ausbreiten und dort zu einer Entzündung führen. Das kann das Sehvermögen beeinträchtigen. Auch eine wiederholte Selbstansteckung durch mangelnde Hygiene kommt vor. Bei starkem Schmerz oder Sehverschlechterung sollte sofort ärztlicher Rat eingeholt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigste Ursache ist eine Schmierinfektion. Bakterien gelangen über die Hände, Kontaktlinsen, Kosmetika oder verunreinigtes Wasser ins Auge. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen trockene Augen, chronische Lidrandentzündungen, Rauch, Chlorwasser, Diabetes und andere chronische Erkrankungen. Auch eine schlechte Augenhygiene kann die Entstehung begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er erkennt die Erkrankung meist durch eine Betrachtung des betroffenen Auges und macht bei Bedarf einen Abstrich. Die Behandlung erfolgt mit antibiotischen Augentropfen oder Salben.
Das kann man selbst tun: Eine gute Hygiene, regelmäßiges Händewaschen und der temporäre Verzicht auf Kontaktlinsen tragen zur Heilung bei. Erkrankte und Gesunde sollten nicht dieselben Handtücher benutzen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn starke Beschwerden auftreten oder sich die Symptome nach wenigen Tagen nicht bessern.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Augentropfen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 02517173
- Darreichungsform:
- Augentropfen (Augentropfen)
- Packungsgröße:
- 5 ml
- Marke:
- GENT
- Hersteller:
- Dr. Robert Winzer Pharma GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Tropfen Sie das Arzneimittel in den Bindehautsack des betroffenen Auges ein. Legen Sie für die Anwendung Ihren Kopf zurück. Schließen Sie nach dem Eintropfen langsam das Auge und drücken Sie leicht mit dem Finger auf den Tränenkanal zwischen Nase und innerem Augenlid.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Das Arzneimittel sollte in der Regel jedoch nicht länger als 2 Wochen angewendet werden.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Bei schweren Formen:
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.
Kontaktlinsen sollten während der Behandlung nicht getragen werden.
Anwendungsgebiete
- Bakterielle Infektionen des vorderen Augenabschnittes durch Gentamicin-empfindliche Erreger, wie:
- Entzündungen der Bindehaut
- Entzündungen der Hornhaut
- Entzündungen der Lidränder
- Entzündungen der Augenliddrüsen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tropfen, Gesamtdosis: 4-6-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tropfen stündlich, Gesamtdosis: 12-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika und bekämpft bestimmte Bakterien, indem er in den Bakterien den Aufbau von Eiweißbestandteilen stört. Diese Eiweißbestandteile sind für Wachstum und Vermehrung der Bakterien unerlässlich. Durch ihr Fehlen geht die Bakterienzelle zugrunde.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Es gibt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Hinweise darauf, dass das Arzneimittel während der Stillzeit nicht angewendet werden darf.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 6 Wochen verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Falls mehrere Augentropfen/Augensalben verwendet werden, ist ein Abstand zwischen den Anwendungen erforderlich.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Gentamicin!
- Das Arzneimittel enthält einen Konservierungsstoff, der sich in weichen Kontaktlinsen anreichern kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Gebrauchsinformation.
- Unter der Behandlung mit phosphathaltigen Augentropfen entwickelten in sehr seltenen Fällen Patienten mit ausgeprägter Hornhautschädigung Trübungen der Hornhaut durch Kalkablagerungen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bindehautentzündung durch Bakterien
Was ist das? - Definition Die bakterielle Bindehautentzündung ist eine akute Entzündung der Bindehaut des Auges, verursacht durch krankmachende Bakterien. Sie ist ansteckend und äußert sich meist durch gerötete, verklebte und eitrig tränende Augen.
Krankheitsbild
Die Bindehaut ist eine dünne Schleimhaut, die die Innenseite der Augenlider bedeckt. Bei einer bakteriellen Entzündung dringen Bakterien in diese Schleimhaut ein und lösen eine Reaktion aus. Typisch ist ein plötzlicher Beginn mit einem betroffenen Auge, das sich rasch röten und oft verklebt. Häufig breitet sich die Infektion innerhalb weniger Tage auf das zweite Auge aus. Besonders betroffen sind Kinder, Kontaktlinsenträger und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden treten meist plötzlich auf und können sehr unangenehm sein. Zu den typischen Anzeichen zählen:
- Starke Rötung des Auges
- Gelblich-grüner, eitriger Ausfluss
- Verklebte Augenlider, besonders morgens
- Brennen oder Jucken
- Fremdkörpergefühl im Auge
- Tränenfluss und Lichtempfindlichkeit
- Gelegentlich geschwollene Lymphknoten, vor allem vor dem Ohr
Die bakterielle Bindehautentzündung heilt mit Behandlung meist innerhalb von fünf bis zehn Tagen. Ohne Therapie kann sie länger bestehen und auf andere Teile des Auges übergreifen.
Folgen/Komplikationen
In der Regel verläuft die Erkrankung unkompliziert. Bleibt sie jedoch unbehandelt, kann sie sich auf die Hornhaut ausbreiten und dort zu einer Entzündung führen. Das kann das Sehvermögen beeinträchtigen. Auch eine wiederholte Selbstansteckung durch mangelnde Hygiene kommt vor. Bei starkem Schmerz oder Sehverschlechterung sollte sofort ärztlicher Rat eingeholt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigste Ursache ist eine Schmierinfektion. Bakterien gelangen über die Hände, Kontaktlinsen, Kosmetika oder verunreinigtes Wasser ins Auge. Zu den weiteren Risikofaktoren zählen trockene Augen, chronische Lidrandentzündungen, Rauch, Chlorwasser, Diabetes und andere chronische Erkrankungen. Auch eine schlechte Augenhygiene kann die Entstehung begünstigen.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er erkennt die Erkrankung meist durch eine Betrachtung des betroffenen Auges und macht bei Bedarf einen Abstrich. Die Behandlung erfolgt mit antibiotischen Augentropfen oder Salben.
Das kann man selbst tun: Eine gute Hygiene, regelmäßiges Händewaschen und der temporäre Verzicht auf Kontaktlinsen tragen zur Heilung bei. Erkrankte und Gesunde sollten nicht dieselben Handtücher benutzen. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn starke Beschwerden auftreten oder sich die Symptome nach wenigen Tagen nicht bessern.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangabe:
Mehrle, Augenheilkunde, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 8.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.