GEVILON 600 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00256863
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 600 mg
- Marke:
- GEVILON
- Hersteller:
- Pfizer Pharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Durchfall, Bauchkrämpfen, Gelenk- und Muskelschmerzen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin)
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Triglyceride)
- Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall bei dem Mann, wenn bereits ein erhöhtes Risiko vorliegt
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff senkt den Blutfettspiegel, indem er den körpereigenen Abbau bestimmter Fette im Blut, sog. Neutralfette oder Triglyceride, steigert. Außerdem wird die körpereigene Herstellung von Cholesterin gebremst. Der Anteil an in der Blutbahn zirkulierenden Fetten wird somit reduziert und deren Anlagerung an die Gefäßinnenwände ("Verkalkung") vermindert. Die Zusammensetzung der Blutfette wird außerdem zugunsten der besser verträglichen Variante (sog. HDL-Cholesterin) verschoben.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- - Blähungen
- - Verstopfung
- - Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Herzrhythmusstörungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Hautausschlag
- - Ekzem
- Muskelerkrankungen, bei Auftreten folgender Symptome, die ohne erkennbare Ursache sind, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf:
- - Muskelschmerzen
- - Muskelschwäche
- Rhabdomyolyse (Schädigung von Muskelzellen)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Erkrankungen der Gallenblase, auch in der Vorgeschichte
- Gallenwegserkrankungen, auch in der Vorgeschichte
- Gallensteinleiden, auch in der Vorgeschichte
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Schilddrüsenunterfunktion
- angeborene Muskelerkrankungen, auch in der Familiengeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 70 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn Diät oder andere Maßnahmen zur Senkung der Blutfettwerte, wie zum Beispiel körperliches Training, allein nicht ausreichen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Elbasvir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnte beispielsweise Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Simvastatin Ezetimib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Rosuvastatin hemicalcium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Repaglinid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb von 1 - 2 Wochen verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse, Nasenbluten, Blut im Urin, Blutungen im Magen-Darm-Trakt (Erbrechen von Blut oder schwarzer Stuhl)) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn der Behandlung — häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Rosuvastatin hemicalcium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen / Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen / Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Pravastatin natrium Fluvastatin natrium Atorvastatin hemicalcium-1,5-Wasser Atorvastatin hemicalcium Atorvastatin hemicalcium-3-Wasser Ezetimib und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Organtransplantationen
~i- unbehandelter Schilddrüsenunterfunktion
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- akuten Infektionen
~i- Alkoholmissbrauch
~i- niedrigem BMI
~i- HIV
~i- Gallenwegsverschluss
~i- Auftreten von Muskel-, Gelenk- oder Sehnenschmerzen in der Vorgeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Enzalutamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können Blutdruckanstieg, Hitzewallung, Knochenbrüche, Krampfanfälle oder Müdigkeit vermehrt oder verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colesevelam hydrochlorid Colestyramin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Glibenclamid Gliclazid Gliquidon Glimepirid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Blutungen, Fieber, Hals- oder Gliederschmerzen, Hautreaktionen oder Schleimhautentzündungen, vor allem im Mund, vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colchicin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Leberfunktion
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Loperamid hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie Verstopfung, Harnverhalt, Benommenheit, Körperstrarre oder Atembeschwerden erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Apalutamid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Müdigkeit, Hautausschlag, Gewichtsabnahme, Gelenkschmerzen und Stürze vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es Durchfall, Erbrechen, Hitzewallung, Kopfschmerzen, Schwindel, Ermüdung oder Übelkeit kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen möglicherweise erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Halsschmerzen, Schnupfen oder Fieber kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es Durchfall, Erbrechen oder Übelkeit kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen möglicherweise erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu erhöhten Hämoglobinwerten (Blutfarbstoff-Werte), Übelkeit, Durchfall, hohem Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie), Bluthochdruck oder Wassereinlagerungen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise verlangsamter Herzschlag mit Schwindelgefühl, erhöhte Infektanfälligkeit oder Blutdruckanstieg auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten, die eine erniedrigte Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2C9-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Durchfall, Übelkeit und Juckreiz vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bexaroten und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es zu erhöhten Blutfettwerten kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Hypercholesterinämie
Was ist das? - Definition Cholesterin ist zwar lebenswichtig, kann aber bei einem Zuviel die Gefäße schädigen. Besonders das sogenannte LDL-Cholesterin fördert Ablagerungen in den Gefäßwänden und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Oft bleibt die Störung lange unbemerkt und die Ärztin oder der Arzt entdeckt sie eher zufällig.
Krankheitsbild
Cholesterin ist ein fettähnlicher Stoff. Der Körper benötigt ihn, um zum Beispiel Zellen aufzubauen oder bestimme Hormon und Gallensäure zu produzieren. Cholesterin wird zu circa 80 Prozent von unserem Körper selbst hergestellt, hauptsächlich in der Leber. Nur einen kleinen Teil nehmen wir mit der Nahrung auf.
Um durch den Körper transportiert zu werden, heften sich die Blutfette an Eiweiß. Diese Verbindung nennt sich Lipoprotein (Lipo = Fett, Protein = Eiweiß). Es gibt zwei Hauptformen:
- LDL (Low Density Lipoprotein). Es transportier das Cholesterin zu den Zellen. Es kann sich in den Gefäßwänden ablagern und dort zu Verengungen führen. Umgangssprachlich heißt es deswegen auch schlechtes Cholesterin.
- HDL (High Density Lipoprotein). Es bring das Cholesterin zur Leber, wo es abgebaut wird. Deswegen heißt es auch gutes Cholesterin.
- Zu viel Cholesterin im Blut führt zu Ablagerungen in den Gefäßwänden und somit zu Verkalkung und Verhärtung der Gefäße: Arteriosklerose. Die Ursachen für erhöhte Cholesterinwerte sind vielfältig: Neben genetischen Einflüssen spielen Ernährung, Lebensstil und bestimmte Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion eine Rolle.
Symptome/Verlauf
Ein erhöhter Cholesterinspiegel macht keine Beschwerden. Deswegen bleibt er oft unbemerkt. Der Cholesterinspiegel wird durch eine Blutanalyse bestimmt. Es empfiehlt sich, den kostenlosen zweijährlichen Gesundheits-Check für Menschen ab 35 Jahren beim Hausarzt wahrzunehmen.
Da die Erkrankung schleichend verläuft, bleibt sie oft lange unbemerkt. Die eigentlichen Folgen zeigen sich erst später, etwa durch Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Folgen/Komplikationen
Die größte Gefahr bei erhöhtem Cholesterin liegt in der Arteriosklerose. Durch Ablagerungen in den Gefäßen kommt es zu deren Verengung, was die Durchblutung beeinträchtigt. Mögliche Komplikationen sind:
- -Herzinfarkt
- -Schlaganfall
- -Durchblutungsstörungen in den Beinen
- -Angina pectoris (Brustenge)
Besonders gefährdet sind Menschen mit weiteren Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder einer familiären Vorbelastung.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen:
- -Angeborene Fettstoffwechselstörungen, selten, aber oft mit sehr hohen Cholesterinwerten verbunden
- -Erworbene Hypercholesterinämie, meist durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel oder andere Erkrankungen
Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- -fettreiche Ernährung, besonders tierische Fette
- -Übergewicht
- -Bewegungsmangel
- -Rauchen
- -Diabetes
- -Schilddrüsenunterfunktion
- -familiäre Vorbelastung
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
An erster Stelle steht eine Blutuntersuchung, um die Cholesterinwerte zu bestimmen. Liebt ein entsprechender Befund vor, berät er zu einer richtigen Ernährung und passender Bewegung. Reicht dies nicht aus, um die Cholesterinwerte spürbar zu senken, verschreibt er Medikamente. Zu der wichtigsten Gruppe zählen die sogenannten Statine.
Ob eine Behandlung notwendig ist und welche Zielwerte angestrebt werden sollten, hängt von dem Gesamtrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Patienten ab. Um diesen zu ermitteln, werden sämtliche zusätzlichen Risikofaktoren betrachtet:
Wissenschaftlich nachgewiesen, besonders günstig: eine mediterrane Ernährung. Sie besteht aus viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Auch der regelmäßige Verzehr von Nüssen, Olivenöl, Rapsöl und Leinöl wirkt sich positiv aus. Ebenfalls wichtig: wenig Fleisch und mindestens eine Fischmahlzeit pro Woche.
Ärzte raten zudem, Übergewicht zu reduzieren, sich regelmäßig zu bewegen und Stress abzubauen. Zusätzlich empfiehlt sich, nicht zu rauchen und nur wenig Alkohol zu trinken.
Grenzen der Selbsthilfe:
Wenn die Cholesterinwerte trotz Lebensstiländerung hoch bleiben oder bereits Gefäßschäden vorliegen, ist eine ärztliche Behandlung notwendig. Das gilt besonders, wenn gleichzeitig andere Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auftreten. Auch bei familiärer Vorbelastung sollte frühzeitig medizinischer Rat eingeholt werden.
Viele Apotheken beraten zu einer gesunden Ernährung und bieten eine Messung des Cholesterinspiegels an. Sie informieren auch über rezeptfrei erhältliche Präparate, die sich positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken können.
Bearbeitungsstand: 07.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hypertriglyceridämie
Was ist das? - Definition Hypertriglyceridämie bezeichnet eine Fettstoffwechselstörung, bei der die Konzentration von Triglyzeriden im Blut erhöht ist. Zu hohe Werte dieser Blutfette bleiben oft lange unbemerkt, erhöhen aber das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleber und Bauchspeicheldrüsenentzündungen. Die Erkrankung ist häufig Teil des sogenannten metabolischen Syndroms.
Krankheitsbild
Triglyzeride sind Fette, die im Blut zirkulieren und aus Nahrung oder körpereigener Produktion stammen. Bei einer Hypertriglyceridämie sind diese Werte dauerhaft erhöht. Die Erkrankung bleibt oft lange symptomlos und wird meist zufällig bei Blutuntersuchungen entdeckt. Sie gilt jedoch ein bedeutender Risikofaktor für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Folgeerkrankungen.Man unterscheidet zwischen primärer Hypertriglyceridämie (genetisch bedingt) und sekundärer Form, die durch Lebensstil, andere Erkrankungen oder Medikamente ausgelöst wird. Besonders gefährlich sind sehr hohe Werte über 1.000 mg/dl, da sie eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) auslösen können.
Symptome/Verlauf
In den meisten Fällen verursacht Hypertriglyceridämie keine direkten Beschwerden. Erst bei Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Fettleber treten Symptome auf. Seltene Anzeichen sind Fetteinlagerungen in Haut und Sehnen (Xanthome), gelbliche Flecken an den Augenlidern (Xanthelasmen) oder ein weißer Ring in der Hornhaut (Arcus corneae). Der Verlauf hängt stark von der Ursache und dem Lebensstil ab. Bei dauerhaft hohen Werten steigt das Risiko für Gefäßverengungen und Entzündungen. Ein besonders hohes Risiko besitzen Menschen mit Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Hypertriglyceridämie zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Dazu zählen Herzinfarkt, Schlaganfall, Fettleber und akute Pankreatitis. Auch Muskelschmerzen und Muskelabbau treten auf. Psychische Belastungen durch Übergewicht oder Folgeerkrankungen wie Diabetes sind ebenfalls nicht selten.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufig liegt eine Kombination aus genetischer Veranlagung und ungünstigem Lebensstil vor. Auch bestimmte Erkrankungen oder Medikamente können die Werte erhöhen.Was Hypertriglyceridämie begünstigen kann:
- Fehlernährung mit zu viel Zucker und Fett
- Bewegungsmangel
- Übergewicht und Adipositas
- Diabetes
- Bluthochdruck
- Alkoholkonsum
- Schwangerschaft
- Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen
- Medikamente wie Betablocker oder Kortikosteroide
- genetische FettstoffwechselstörungenDas kann helfen
Das macht der Arzt:
Die Behandlung beginnt meist mit einer Blutuntersuchung. Bei erhöhten Werten wird zunächst der Lebensstil überprüft. Medikamente wie Fibrate oder Statine können eingesetzt werden, wenn die Werte sehr hoch sind oder andere Risiken bestehen. Bei genetischen Formen erfolgt die Betreuung in Spezialambulanzen.
Was man selbst tun kann:
Eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker und gesättigten Fetten, regelmäßige Bewegung, Alkoholverzicht und Gewichtsreduktion sind entscheidend. Auch die Kontrolle von Diabetes und Bluthochdruck hilft, die Werte zu senken. Wenn die Werte stark erhöht sind oder bereits Folgeerkrankungen bestehen, reicht eine Lebensstiländerung allein oft nicht aus. Dann ist eine medikamentöse Therapie notwendig. Auch genetische Ursachen lassen sich nicht durch Ernährung oder Bewegung beeinflussen. Hier ist ärztliche Betreuung unerlässlich.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Herzinfarkt
Was ist das? - Definition Stockt plötzlich die Blutversorgung von Teilen des Herzmuskels und hält der Zustand an, kommt es zu einem Herzinfarkt. Bei dafür typischen Symptomen muss sofort der Rettungsdienst alarmiert werden, ein Herzinfarkt ist unbehandelt lebensbedrohlich.
Krankheitsbild
Ein Herzinfarkt
- medizinisch Myokardinfarkt genannt
- entsteht, wenn ein Teil des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird und dadurch abstirbt. Ursache ist in den meisten Fällen ein plötzlicher Verschluss eines das Herz mit Blut versorgenden Herzkranzgefäßes. Besonders betroffen ist häufig die linke Herzkammer, die für die Hauptpumpleistung verantwortlich ist. Der Herzinfarkt ist ein akuter medizinischer Notfall, bei dem jede Minute zählt.
Symptome/Verlauf
Typisch sind starke Schmerzen und ein starkes Druck
- und Engegefühl im vorderen Brustbereich
- oft direkt hinter dem Brustbein. Die Schmerzen können in den linken Oberarm, den Schulter
- und den Kieferbereich, in den Rücken oder auch in den Oberbauch ausstrahlen. Diese Schmerzen halten an und hören auch in Ruhe nicht auf, anders als bei einer Angina pectoris. Häufig kommen Atemnot, Angst oder sogar Todesangst, Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche oder Schwächegefühl hinzu. Der Puls kann rasen oder ganz langsam werden, der Blutdruck steigt oder fällt. Ältere Menschen reagieren manchmal verwirrt.
Besonders tückisch: Bei manchen Menschen
- insbesondere Diabetikern
- bleibt der Infarkt nahezu unbemerkt (stummer Herzinfarkt), da die typischen Schmerzen fehlen. Bei Frauen können die Symptome etwas anders aussehen als bei Männern. Gerade bei älteren Frauen kann der Brustschmerz weniger ausgeprägt sein, im Vordergrund stehen womöglich eher das Enge
- und Druckgefühl in der Brust, die Atemnot, Übelkeit oder Schmerzen im Rücken oder Oberbauch. Der Deutschen Herzstiftung zufolge soll sofort Hilfe geholt werden, wenn derartige Beschwerden in einem bisher nicht gekannten Ausmaß auftreten.
Folgen/Komplikationen
Die gefährlichsten Komplikationen treten meist in den ersten 48 Stunden nach dem Infarkt auf:
- Kammerflimmern
- eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, bei der das Herz nicht mehr effektiv pumpt.
- Linksherzinsuffizienz
- die linke Herzkammer kann das Blut nicht mehr ausreichend weiterpumpen, was zu Lungenstauung, Lungenödem oder Schock führen kann.
- Geweberisse
- stark geschädigtes Gewebe kann reißen, etwa die Herzscheidewand oder Halterungen der Herzklappen.
Mögliche Langzeitfolgen für Infarktüberlebende können sein:
- Herzaneurysma
- Ausbeulung der Herzwand mit dem Risiko für Blutgerinnsel.
- Herzmuskelentzündungen oder Narbenbildung
- dies kann die Herzfunktion dauerhaft beeinträchtigen.
- Dressler
- -Syndrom
- seltenes Syndrom, bei dem Wochen nach dem Infarkt eine Entzündung durch Abwehrreaktionen gegen abgestorbenes Gewebe auftritt.
Einmal überstanden bedeutet nicht geheilt. Viele Patientinnen und Patienten erleiden erneut einen Infarkt. Um hier so gut es geht vorzubeugen, müssen die Ursachen bzw. Risikofaktoren behandelt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Fast immer liegt dem Herzinfarkt eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zugrunde, bei der sich Ablagerungen in Blutgefäßen bilden. Diese engen das Gefäß ein, schädigen es von innen und können es irgendwann ganz verschließen. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:
- Fettstoffwechselstörungen
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus
- Rauchen
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- männliches Geschlecht
- höheres Lebensalter
- genetische Veranlagung
Das kann helfen
Im Akutfall sofort handeln:
Treten bei einem Menschen Symptome eines Herzinfarktes auf, muss sofort der Rettungsdienst unter der 112 angerufen werden. Am besten gleich durchgeben, dass der Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht und Fragen der Notrufzentrale beantworten. Bei einem Herz
- -Kreislauf
- -Stillstand (Bewusstlosigkeit, keine Atmung!) sollten Helfer nach dem Notruf sofort Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, konkret eine Herzdruckmassage. Bei mehreren Helfern: Einer setzt den Notruf ab, ein anderer startet die Wiederbelebung. Diese fortsetzen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Ist ein Defibrillator vor Ort, diesen nutzen
- bis er da ist, keinesfalls die Herzdruckmassage unterbrechen, das Gerät muss ein anderer Helfer holen. Den Sprachanweisungen des Gerätes folgen. Wichtig: Mit akuten Infarktsymptomen nie versuchen, selbst zur Klinik zu fahren, sondern stets den Rettungsdienst herbeirufen.
Was der Arzt macht:
Ein Notarzt wird sofort die medizinische Versorgung einleiten
- er erfasst Symptome, nimmt ein EKG auf, gibt Medikamente gegen Komplikationen und Symptome, bei Bedarf Sauerstoff und er führt ggf. eine Wiederbelebung durch. In der Klinik folgt die Bestimmung wichtiger Blutwerte und meist eine Herzkatheter
- -Untersuchung. Erkennen Ärzte dabei Engstellen in Blutgefäßen des Herzens, weiten sie diese mit einem Ballonkatheter auf und setzen dabei Stents (kleine Drahtröhrchen) ein, um betroffene Blutgefäße dauerhaft offenzuhalten. Geht das alles voraussichtlich nicht innerhalb von zwei Stunden nach dem Infarkt, wird versucht, Blutgefäßverschlüsse mit Medikamenten aufzulösen und danach erfolgt eine Herzkatheter
- -Untersuchung. Wichtig ist auch die Kontrolle der Blutgerinnung mit Arzneimitteln.
Was man selbst tun kann:
Vorbeugen ist entscheidend! Das Risiko eines ersten oder wiederholten Infarktes senken Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Nichtrauchen und Stressabbau. Wichtig ist außerdem das Einhalten ärztlicher Empfehlungen gegen Bluthochdruck, Diabetes und hohe Cholesterinwerte sowie zur Kontrolle der Blutgerinnung.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00256863
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 600 mg
- Marke:
- GEVILON
- Hersteller:
- Pfizer Pharma GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Übelkeit, Durchfall, Bauchkrämpfen, Gelenk- und Muskelschmerzen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Cholesterin)
- Erhöhte Fettkonzentration im Blut (vor allem Triglyceride)
- Vorbeugung gegen Herzinfarkt und Schlaganfall bei dem Mann, wenn bereits ein erhöhtes Risiko vorliegt
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, vor der Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff senkt den Blutfettspiegel, indem er den körpereigenen Abbau bestimmter Fette im Blut, sog. Neutralfette oder Triglyceride, steigert. Außerdem wird die körpereigene Herstellung von Cholesterin gebremst. Der Anteil an in der Blutbahn zirkulierenden Fetten wird somit reduziert und deren Anlagerung an die Gefäßinnenwände ("Verkalkung") vermindert. Die Zusammensetzung der Blutfette wird außerdem zugunsten der besser verträglichen Variante (sog. HDL-Cholesterin) verschoben.
Nebenwirkungen
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- - Blähungen
- - Verstopfung
- - Bauchschmerzen
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Müdigkeit
- Herzrhythmusstörungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Hautausschlag
- - Ekzem
- Muskelerkrankungen, bei Auftreten folgender Symptome, die ohne erkennbare Ursache sind, suchen Sie bitte Ihren Arzt auf:
- - Muskelschmerzen
- - Muskelschwäche
- Rhabdomyolyse (Schädigung von Muskelzellen)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Erkrankungen der Gallenblase, auch in der Vorgeschichte
- Gallenwegserkrankungen, auch in der Vorgeschichte
- Gallensteinleiden, auch in der Vorgeschichte
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Schilddrüsenunterfunktion
- angeborene Muskelerkrankungen, auch in der Familiengeschichte
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 70 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn Diät oder andere Maßnahmen zur Senkung der Blutfettwerte, wie zum Beispiel körperliches Training, allein nicht ausreichen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnte beispielsweise Kopfschmerzen, Erbrechen und Übelkeit vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel innerhalb von 1 - 2 Wochen verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse, Nasenbluten, Blut im Urin, Blutungen im Magen-Darm-Trakt (Erbrechen von Blut oder schwarzer Stuhl)) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn der Behandlung — häufigere Kontrollen der Blutgerinnungsparameter (INR-Wert) oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen / Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen / Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang können Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Schilddrüsenunterfunktion
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- niedrigem Body-Mass-Index (BMI)
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Muskelerkrankungen in der Vorgeschichte
~i- einer erniedrigten oder fehlenden Aktivität eines bestimmten Transporters, welcher zur Aufnahme und Elimination vieler Arzneimittel benötigt wird (hier der sogenannte OATP1B1-Transporter)
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Frauen
- Leistungssportler
- Menschen asiatischer Abstammung
- Patienten mit
~i- Diabetes mellitus
~i- Nierenfunktionsstörungen
~i- Leberfunktionsstörungen
~i- Organtransplantationen
~i- unbehandelter Schilddrüsenunterfunktion
~i- vererbten Muskelerkrankungen
~i- Vitamin-D-Mangel
~i- akuten Infektionen
~i- Alkoholmissbrauch
~i- niedrigem BMI
~i- HIV
~i- Gallenwegsverschluss
~i- Auftreten von Muskel-, Gelenk- oder Sehnenschmerzen in der Vorgeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden. In diesem Zusammenhang können Blutdruckanstieg, Hitzewallung, Knochenbrüche, Krampfanfälle oder Müdigkeit vermehrt oder verstärkt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Blutungen, Fieber, Hals- oder Gliederschmerzen, Hautreaktionen oder Schleimhautentzündungen, vor allem im Mund, vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Muskelschmerzen, Muskelschwäche oder Dunkelfärbung des Urins vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Leberfunktion
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen wie Verstopfung, Harnverhalt, Benommenheit, Körperstrarre oder Atembeschwerden erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können Müdigkeit, Hautausschlag, Gewichtsabnahme, Gelenkschmerzen und Stürze vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es Durchfall, Erbrechen, Hitzewallung, Kopfschmerzen, Schwindel, Ermüdung oder Übelkeit kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen möglicherweise erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu Halsschmerzen, Schnupfen oder Fieber kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es Durchfall, Erbrechen oder Übelkeit kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen möglicherweise erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es beispielsweise zu erhöhten Hämoglobinwerten (Blutfarbstoff-Werte), Übelkeit, Durchfall, hohem Kaliumgehalt im Blut (Hyperkaliämie), Bluthochdruck oder Wassereinlagerungen kommen.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn der Behandlung — verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang können beispielsweise verlangsamter Herzschlag mit Schwindelgefühl, erhöhte Infektanfälligkeit oder Blutdruckanstieg auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten, die eine erniedrigte Aktivität eines bestimmten Enzyms besitzen, welches zum Abbau vieler Arzneimittel benötigt wird (hier das sogenannte CYP2C9-Enzym).
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Durchfall, Übelkeit und Juckreiz vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang kann es zu erhöhten Blutfettwerten kommen.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Hypercholesterinämie
Was ist das? - Definition Cholesterin ist zwar lebenswichtig, kann aber bei einem Zuviel die Gefäße schädigen. Besonders das sogenannte LDL-Cholesterin fördert Ablagerungen in den Gefäßwänden und erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Oft bleibt die Störung lange unbemerkt und die Ärztin oder der Arzt entdeckt sie eher zufällig.
Krankheitsbild
Cholesterin ist ein fettähnlicher Stoff. Der Körper benötigt ihn, um zum Beispiel Zellen aufzubauen oder bestimme Hormon und Gallensäure zu produzieren. Cholesterin wird zu circa 80 Prozent von unserem Körper selbst hergestellt, hauptsächlich in der Leber. Nur einen kleinen Teil nehmen wir mit der Nahrung auf.
Um durch den Körper transportiert zu werden, heften sich die Blutfette an Eiweiß. Diese Verbindung nennt sich Lipoprotein (Lipo = Fett, Protein = Eiweiß). Es gibt zwei Hauptformen:
- LDL (Low Density Lipoprotein). Es transportier das Cholesterin zu den Zellen. Es kann sich in den Gefäßwänden ablagern und dort zu Verengungen führen. Umgangssprachlich heißt es deswegen auch schlechtes Cholesterin.
- HDL (High Density Lipoprotein). Es bring das Cholesterin zur Leber, wo es abgebaut wird. Deswegen heißt es auch gutes Cholesterin.
- Zu viel Cholesterin im Blut führt zu Ablagerungen in den Gefäßwänden und somit zu Verkalkung und Verhärtung der Gefäße: Arteriosklerose. Die Ursachen für erhöhte Cholesterinwerte sind vielfältig: Neben genetischen Einflüssen spielen Ernährung, Lebensstil und bestimmte Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion eine Rolle.
Symptome/Verlauf
Ein erhöhter Cholesterinspiegel macht keine Beschwerden. Deswegen bleibt er oft unbemerkt. Der Cholesterinspiegel wird durch eine Blutanalyse bestimmt. Es empfiehlt sich, den kostenlosen zweijährlichen Gesundheits-Check für Menschen ab 35 Jahren beim Hausarzt wahrzunehmen.
Da die Erkrankung schleichend verläuft, bleibt sie oft lange unbemerkt. Die eigentlichen Folgen zeigen sich erst später, etwa durch Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Folgen/Komplikationen
Die größte Gefahr bei erhöhtem Cholesterin liegt in der Arteriosklerose. Durch Ablagerungen in den Gefäßen kommt es zu deren Verengung, was die Durchblutung beeinträchtigt. Mögliche Komplikationen sind:
- -Herzinfarkt
- -Schlaganfall
- -Durchblutungsstörungen in den Beinen
- -Angina pectoris (Brustenge)
Besonders gefährdet sind Menschen mit weiteren Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder einer familiären Vorbelastung.
Ursachen/RisikofaktorenDie Ursachen lassen sich grob in zwei Gruppen einteilen:
- -Angeborene Fettstoffwechselstörungen, selten, aber oft mit sehr hohen Cholesterinwerten verbunden
- -Erworbene Hypercholesterinämie, meist durch ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel oder andere Erkrankungen
Zu den wichtigen Risikofaktoren zählen:
- -fettreiche Ernährung, besonders tierische Fette
- -Übergewicht
- -Bewegungsmangel
- -Rauchen
- -Diabetes
- -Schilddrüsenunterfunktion
- -familiäre Vorbelastung
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
An erster Stelle steht eine Blutuntersuchung, um die Cholesterinwerte zu bestimmen. Liebt ein entsprechender Befund vor, berät er zu einer richtigen Ernährung und passender Bewegung. Reicht dies nicht aus, um die Cholesterinwerte spürbar zu senken, verschreibt er Medikamente. Zu der wichtigsten Gruppe zählen die sogenannten Statine.
Ob eine Behandlung notwendig ist und welche Zielwerte angestrebt werden sollten, hängt von dem Gesamtrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Patienten ab. Um diesen zu ermitteln, werden sämtliche zusätzlichen Risikofaktoren betrachtet:
Wissenschaftlich nachgewiesen, besonders günstig: eine mediterrane Ernährung. Sie besteht aus viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. Auch der regelmäßige Verzehr von Nüssen, Olivenöl, Rapsöl und Leinöl wirkt sich positiv aus. Ebenfalls wichtig: wenig Fleisch und mindestens eine Fischmahlzeit pro Woche.
Ärzte raten zudem, Übergewicht zu reduzieren, sich regelmäßig zu bewegen und Stress abzubauen. Zusätzlich empfiehlt sich, nicht zu rauchen und nur wenig Alkohol zu trinken.
Grenzen der Selbsthilfe:
Wenn die Cholesterinwerte trotz Lebensstiländerung hoch bleiben oder bereits Gefäßschäden vorliegen, ist eine ärztliche Behandlung notwendig. Das gilt besonders, wenn gleichzeitig andere Erkrankungen wie Diabetes oder Bluthochdruck auftreten. Auch bei familiärer Vorbelastung sollte frühzeitig medizinischer Rat eingeholt werden.
Viele Apotheken beraten zu einer gesunden Ernährung und bieten eine Messung des Cholesterinspiegels an. Sie informieren auch über rezeptfrei erhältliche Präparate, die sich positiv auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit auswirken können.
Bearbeitungsstand: 07.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - S. Andreae et al., Gesundheits- und Krankheitslehre für die Altenpflege, Thieme, (2011), 3. Aufl.
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hypertriglyceridämie
Was ist das? - Definition Hypertriglyceridämie bezeichnet eine Fettstoffwechselstörung, bei der die Konzentration von Triglyzeriden im Blut erhöht ist. Zu hohe Werte dieser Blutfette bleiben oft lange unbemerkt, erhöhen aber das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Fettleber und Bauchspeicheldrüsenentzündungen. Die Erkrankung ist häufig Teil des sogenannten metabolischen Syndroms.
Krankheitsbild
Triglyzeride sind Fette, die im Blut zirkulieren und aus Nahrung oder körpereigener Produktion stammen. Bei einer Hypertriglyceridämie sind diese Werte dauerhaft erhöht. Die Erkrankung bleibt oft lange symptomlos und wird meist zufällig bei Blutuntersuchungen entdeckt. Sie gilt jedoch ein bedeutender Risikofaktor für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und andere Folgeerkrankungen.Man unterscheidet zwischen primärer Hypertriglyceridämie (genetisch bedingt) und sekundärer Form, die durch Lebensstil, andere Erkrankungen oder Medikamente ausgelöst wird. Besonders gefährlich sind sehr hohe Werte über 1.000 mg/dl, da sie eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) auslösen können.
Symptome/Verlauf
In den meisten Fällen verursacht Hypertriglyceridämie keine direkten Beschwerden. Erst bei Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt oder Fettleber treten Symptome auf. Seltene Anzeichen sind Fetteinlagerungen in Haut und Sehnen (Xanthome), gelbliche Flecken an den Augenlidern (Xanthelasmen) oder ein weißer Ring in der Hornhaut (Arcus corneae). Der Verlauf hängt stark von der Ursache und dem Lebensstil ab. Bei dauerhaft hohen Werten steigt das Risiko für Gefäßverengungen und Entzündungen. Ein besonders hohes Risiko besitzen Menschen mit Diabetes, Übergewicht oder Bluthochdruck.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Hypertriglyceridämie zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Dazu zählen Herzinfarkt, Schlaganfall, Fettleber und akute Pankreatitis. Auch Muskelschmerzen und Muskelabbau treten auf. Psychische Belastungen durch Übergewicht oder Folgeerkrankungen wie Diabetes sind ebenfalls nicht selten.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen sind vielfältig. Häufig liegt eine Kombination aus genetischer Veranlagung und ungünstigem Lebensstil vor. Auch bestimmte Erkrankungen oder Medikamente können die Werte erhöhen.Was Hypertriglyceridämie begünstigen kann:
- Fehlernährung mit zu viel Zucker und Fett
- Bewegungsmangel
- Übergewicht und Adipositas
- Diabetes
- Bluthochdruck
- Alkoholkonsum
- Schwangerschaft
- Nieren- oder Schilddrüsenerkrankungen
- Medikamente wie Betablocker oder Kortikosteroide
- genetische FettstoffwechselstörungenDas kann helfen
Das macht der Arzt:
Die Behandlung beginnt meist mit einer Blutuntersuchung. Bei erhöhten Werten wird zunächst der Lebensstil überprüft. Medikamente wie Fibrate oder Statine können eingesetzt werden, wenn die Werte sehr hoch sind oder andere Risiken bestehen. Bei genetischen Formen erfolgt die Betreuung in Spezialambulanzen.
Was man selbst tun kann:
Eine gesunde Ernährung mit wenig Zucker und gesättigten Fetten, regelmäßige Bewegung, Alkoholverzicht und Gewichtsreduktion sind entscheidend. Auch die Kontrolle von Diabetes und Bluthochdruck hilft, die Werte zu senken. Wenn die Werte stark erhöht sind oder bereits Folgeerkrankungen bestehen, reicht eine Lebensstiländerung allein oft nicht aus. Dann ist eine medikamentöse Therapie notwendig. Auch genetische Ursachen lassen sich nicht durch Ernährung oder Bewegung beeinflussen. Hier ist ärztliche Betreuung unerlässlich.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Gerlach, Wagner, Wirth, Innere Medizin für Pflegeberufe, Thieme, (2006), 5. Aufl. - Thieme, Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen, (2006) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Herzinfarkt
Was ist das? - Definition Stockt plötzlich die Blutversorgung von Teilen des Herzmuskels und hält der Zustand an, kommt es zu einem Herzinfarkt. Bei dafür typischen Symptomen muss sofort der Rettungsdienst alarmiert werden, ein Herzinfarkt ist unbehandelt lebensbedrohlich.
Krankheitsbild
Ein Herzinfarkt
- medizinisch Myokardinfarkt genannt
- entsteht, wenn ein Teil des Herzmuskels nicht mehr ausreichend mit Blut versorgt wird und dadurch abstirbt. Ursache ist in den meisten Fällen ein plötzlicher Verschluss eines das Herz mit Blut versorgenden Herzkranzgefäßes. Besonders betroffen ist häufig die linke Herzkammer, die für die Hauptpumpleistung verantwortlich ist. Der Herzinfarkt ist ein akuter medizinischer Notfall, bei dem jede Minute zählt.
Symptome/Verlauf
Typisch sind starke Schmerzen und ein starkes Druck
- und Engegefühl im vorderen Brustbereich
- oft direkt hinter dem Brustbein. Die Schmerzen können in den linken Oberarm, den Schulter
- und den Kieferbereich, in den Rücken oder auch in den Oberbauch ausstrahlen. Diese Schmerzen halten an und hören auch in Ruhe nicht auf, anders als bei einer Angina pectoris. Häufig kommen Atemnot, Angst oder sogar Todesangst, Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche oder Schwächegefühl hinzu. Der Puls kann rasen oder ganz langsam werden, der Blutdruck steigt oder fällt. Ältere Menschen reagieren manchmal verwirrt.
Besonders tückisch: Bei manchen Menschen
- insbesondere Diabetikern
- bleibt der Infarkt nahezu unbemerkt (stummer Herzinfarkt), da die typischen Schmerzen fehlen. Bei Frauen können die Symptome etwas anders aussehen als bei Männern. Gerade bei älteren Frauen kann der Brustschmerz weniger ausgeprägt sein, im Vordergrund stehen womöglich eher das Enge
- und Druckgefühl in der Brust, die Atemnot, Übelkeit oder Schmerzen im Rücken oder Oberbauch. Der Deutschen Herzstiftung zufolge soll sofort Hilfe geholt werden, wenn derartige Beschwerden in einem bisher nicht gekannten Ausmaß auftreten.
Folgen/Komplikationen
Die gefährlichsten Komplikationen treten meist in den ersten 48 Stunden nach dem Infarkt auf:
- Kammerflimmern
- eine lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung, bei der das Herz nicht mehr effektiv pumpt.
- Linksherzinsuffizienz
- die linke Herzkammer kann das Blut nicht mehr ausreichend weiterpumpen, was zu Lungenstauung, Lungenödem oder Schock führen kann.
- Geweberisse
- stark geschädigtes Gewebe kann reißen, etwa die Herzscheidewand oder Halterungen der Herzklappen.
Mögliche Langzeitfolgen für Infarktüberlebende können sein:
- Herzaneurysma
- Ausbeulung der Herzwand mit dem Risiko für Blutgerinnsel.
- Herzmuskelentzündungen oder Narbenbildung
- dies kann die Herzfunktion dauerhaft beeinträchtigen.
- Dressler
- -Syndrom
- seltenes Syndrom, bei dem Wochen nach dem Infarkt eine Entzündung durch Abwehrreaktionen gegen abgestorbenes Gewebe auftritt.
Einmal überstanden bedeutet nicht geheilt. Viele Patientinnen und Patienten erleiden erneut einen Infarkt. Um hier so gut es geht vorzubeugen, müssen die Ursachen bzw. Risikofaktoren behandelt werden.
Ursachen/Risikofaktoren
Fast immer liegt dem Herzinfarkt eine Arteriosklerose (Arterienverkalkung) zugrunde, bei der sich Ablagerungen in Blutgefäßen bilden. Diese engen das Gefäß ein, schädigen es von innen und können es irgendwann ganz verschließen. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:
- Fettstoffwechselstörungen
- Bluthochdruck
- Diabetes mellitus
- Rauchen
- Bewegungsmangel
- Übergewicht
- männliches Geschlecht
- höheres Lebensalter
- genetische Veranlagung
Das kann helfen
Im Akutfall sofort handeln:
Treten bei einem Menschen Symptome eines Herzinfarktes auf, muss sofort der Rettungsdienst unter der 112 angerufen werden. Am besten gleich durchgeben, dass der Verdacht auf einen Herzinfarkt besteht und Fragen der Notrufzentrale beantworten. Bei einem Herz
- -Kreislauf
- -Stillstand (Bewusstlosigkeit, keine Atmung!) sollten Helfer nach dem Notruf sofort Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen, konkret eine Herzdruckmassage. Bei mehreren Helfern: Einer setzt den Notruf ab, ein anderer startet die Wiederbelebung. Diese fortsetzen, bis der Rettungsdienst eintrifft. Ist ein Defibrillator vor Ort, diesen nutzen
- bis er da ist, keinesfalls die Herzdruckmassage unterbrechen, das Gerät muss ein anderer Helfer holen. Den Sprachanweisungen des Gerätes folgen. Wichtig: Mit akuten Infarktsymptomen nie versuchen, selbst zur Klinik zu fahren, sondern stets den Rettungsdienst herbeirufen.
Was der Arzt macht:
Ein Notarzt wird sofort die medizinische Versorgung einleiten
- er erfasst Symptome, nimmt ein EKG auf, gibt Medikamente gegen Komplikationen und Symptome, bei Bedarf Sauerstoff und er führt ggf. eine Wiederbelebung durch. In der Klinik folgt die Bestimmung wichtiger Blutwerte und meist eine Herzkatheter
- -Untersuchung. Erkennen Ärzte dabei Engstellen in Blutgefäßen des Herzens, weiten sie diese mit einem Ballonkatheter auf und setzen dabei Stents (kleine Drahtröhrchen) ein, um betroffene Blutgefäße dauerhaft offenzuhalten. Geht das alles voraussichtlich nicht innerhalb von zwei Stunden nach dem Infarkt, wird versucht, Blutgefäßverschlüsse mit Medikamenten aufzulösen und danach erfolgt eine Herzkatheter
- -Untersuchung. Wichtig ist auch die Kontrolle der Blutgerinnung mit Arzneimitteln.
Was man selbst tun kann:
Vorbeugen ist entscheidend! Das Risiko eines ersten oder wiederholten Infarktes senken Maßnahmen wie regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, Nichtrauchen und Stressabbau. Wichtig ist außerdem das Einhalten ärztlicher Empfehlungen gegen Bluthochdruck, Diabetes und hohe Cholesterinwerte sowie zur Kontrolle der Blutgerinnung.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.