GLYXAMBI 25 mg/5 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Diabetes mellitus Typ 2 (verminderte Insulinempfindlichkeit).
Zusammensetzung: Empagliflozin 25 mg, Linagliptin 5 mg, Mannitol, Maisstärke, vorverkleistert, Maisstärke, Copovidon K28, Crospovidon, Talkum, Magnesium stearat, Hypromellose 2910, Titandioxid u. a.
Wirkungsweise: Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 12668890
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 25 mg
- Marke:
- GLYXAMBI
- Hersteller:
- Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Folgebehandlung:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Diabetes mellitus Typ 2 (verminderte Insulinempfindlichkeit)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit und Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen.
Der Wirkstoff Empagliflozin blockiert die Wirkung eines Proteins, dem so genannten Natrium-Glucose-Cotransporter 2 (SGLT2), in den Nieren. Wenn das Blut von den Nieren gefiltert wird, verhindert SGLT2, dass die Glucose vom Blut in den Urin übertritt. Durch Blockade von SGLT2 wird mehr Glucose über den Urin ausgeschieden und der Blutzuckerspiegel gesenkt.
Der Wirkstoff Linagliptin hemmt das Enzym Dipeptidyl-Peptidase-4 (DPP-4) und inaktiviert im Körper den Abbau von Inkretin-Hormonen. Diese Hormone werden insbesondere nach der Nahrungsaufnahme freigesetzt und regen die Bauchspeicheldrüse bei einem hohen Blutglucosespiegel zur Insulinproduktion an. Zusätzlich vermindert Linagliptin die Glucosebildung in der Leber, indem es den Insulinspiegel erhöht und den Spiegel des Hormons Glucagon senkt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Infektion der Harnwege
- Nierenbecken- und Nierenkörperchenentzündung (Pyelonephritis)
- Blutvergiftung (Sepsis) aufgrund einer bakteriellen Harnwegsentzündung
- Hefepilzinfektion (Candidose) der Scheide und Schamlippen durch Medikamente
- Scheiden- und Schamlippenentzündung
- Peniserkrankung (entzündlich)
- Infektion der Geschlechtsorgane
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Unterzuckerung (Hypoglykämie)
- Durstgefühl
- Husten
- Verstopfung
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautausschlag
- Vermehrte Urinausscheidung
- Erhöhte Werte eines Enzyms (Amylase)
- Erhöhter Wert der fettspaltenden Verdauungsenzyme (Lipasen)
- Überempfindlichkeit
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
- Verringerte Blutmenge durch Volumenverlust
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Zunahme der roten Blutkörperchen
- Anstieg der Blutfette
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Verminderte glomeruläre Filtrationsrate der Niere
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 75 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 27 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 32 × 110 × 61 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aussehen & Erkennung
- Aufdruck Vorderseite
- 25/5
- Aufdruck Rückseite
- Boehringer Ingelheim Logo
- Form
- dreieckig, bikonvex
- Farbe
- blassrosa
- Maße
- Breite 8,0 mm, Höhe 3,3 mm, Länge 8,0 mm, Gewicht 184 mg
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei Allergie gegen Antidiabetika vom Gliflozin-Typ!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mannitol!
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn Diät oder andere Maßnahmen zur Senkung der Blutzuckerwerte, wie zum Beispiel körperliches Training, allein nicht ausreichen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Ketotifen fumarat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es möglicherweise zu einer verminderten Zahl an Blutplättchen kommen, die sich beispielsweise in einer verlängerten Blutungszeit oder punktförmigen Hautblutungen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Beclometason dipropionat proteinhaltig proteinhaltig höchstens Mometason furoat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Spironolacton Bendroflumethiazid Ramipril Xipamid Torasemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Flüssigkeitsverlust (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- kardiovaskulären Krankheiten
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Acetylsalicylsäure und weitere
Was kann passieren?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel in hohen Dosierungen über eine längere Zeit einnehmen, kann bei Kombination der Arzneimittel möglicherweise die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel in hohen Dosierungen über längere Zeit einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen des Blutzuckers oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Bendroflumethiazid Xipamid Chlortalidon Telmisartan Irbesartan Hydrochlorothiazid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Levothyroxin natrium Liothyronin hydrochlorid Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,133- Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,1596- Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,0798- Levothyroxin natrium (als x-Wasser: 0,1064- und weitere
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bislang dieses Arzneimittel angewendet haben und zusätzlich ein anderes Arzneimittel verordnet bekommen, kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bei der Kombination beider Arzneimittel überprüfen Sie bitte Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Prednison und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Captopril Enalapril maleat Lisinopril-2-Wasser Zofenopril hemicalcium Ramipril und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen, wie Allergie-artige Reaktionen oder Unterzuckerung erhöht werden. Dies kann sich beispielsweise in polsterartigen, prallen Schwellungen an Händen, Füßen, im Gesicht oder Rachen bis hin zu schweren Atembeschwerden bzw. plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel zu Beginn verstärkte Kontrollen des Blutzuckers nötig sein können. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen besitzen ein höheres Risiko für das Auftreten einer Unterzuckerung. Patienten mit einem Angioödem in der Vorgeschichte besitzen ein erhöhtes Risiko für ein erneutes Auftreten eines Angioödems.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinflusst werden. Der Blutzuckerspiegel könnte ansteigen aber auch absinken. Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung kann erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Sofosbuvir Ledipasvir Elbasvir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenobarbital Carbamazepin Phenytoin Primidon Lopinavir Ritonavir und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, Durstgefühl oder gesteigerter Harnausscheidung führen könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Lithiumcarbonat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Hydroxychloroquin sulfat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten. Gegebenenfalls sind Kontrollen oder Anpassungen der Therapie möglich.
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bislang dieses Arzneimittel angewendet haben und zusätzlich ein anderes Arzneimittel verordnet bekommen, kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden, was zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bei der Kombination beider Arzneimittel überprüfen Sie bitte Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Racecadotril und weitere
Was kann passieren?
Die Kombination beider Arzneimittel kann möglicherweise das Risiko für eine bestimmte Allergie-artige Reaktion (Angioödem) erhöhen. Symptome dafür sind polsterartige, pralle Schwellungen an Händen, Füßen oder im Gesicht oder Rachen, insbesondere der Lippen und der Zunge, bis hin zu schweren Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Auf Symptome einer Allergie-artigen Reaktion ist besonders zu achten. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit bereits aufgetretenem Angioödem in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Testosteron enantat Testosteron undecanoat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Außerdem besteht möglicherweise ein gesteigertes Risiko für eine Blutbildungsstörung mit vermehrter Anzahl roter Blutkörperchen. In diesem Zusammenhang kann es zu Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Ohrgeräuschen (Tinnitus) kommen.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel ein erhöhter Blutzuckerspiegel oder Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Johanniskraut-Trockenextrakt (3-7:1); Auszugsmittel: Methanol Johanniskraut-Trockenextrakt Johanniskraut-Trockenextrakt (3-6:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut Johanniskraut-Trockenextrakt (5-7:1); Auszugsmittel: Ethanol Johanniskraut-Trockenextrakt (3,5-6:1); Auszugsmittel: Ethanol und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden. Der Blutzuckerspiegel kann eventuell ansteigen.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Citalopram hydrobromid Fluoxetin hydrochlorid Paroxetin hydrochlorid-0,5-Wasser Paroxetin hydrochlorid Fluvoxamin hydrogenmaleat Sertralin hydrochlorid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Cyproteron acetat Desogestrel Etonogestrel Drospirenon Dienogest 2. Phase: und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Testosteron enantat Testosteron Testosteron undecanoat und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Testosteron und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern. Außerdem besteht möglicherweise ein gesteigertes Risiko für eine Blutbildungsstörung mit vermehrter Anzahl roter Blutkörperchen. In diesem Zusammenhang kann es zu Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Ohrgeräuschen (Tinnitus) kommen.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Diabetes mellitus Typ 2
Was ist das? - Definition Beim Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Dabei kommt es durch Insulinmangel zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Es gibt zwei Arten von Diabetes, einfach als Typ 1 und Typ 2 bezeichnet. Der Typ-2-Diabetes unterscheidet sich vom Typ-1-Diabetes dadurch, dass zu Beginn der Erkrankung meist eine herabgesetzte Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin besteht. Es wird also noch Insulin produziert, doch kann es nicht mehr genügend wirken. Der Krankheitsbeginn liegt häufig im fortgeschrittenen Alter.
kKrankheitsbild
Diabetes mellitus Typ 2
- auch als "Alterszucker" bekannt
- ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der der Körper zwar noch Insulin produziert, dieses aber nicht mehr ausreichend wirkt. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen schleust. Wird es vom Körper nicht mehr effektiv genutzt, bleibt der Zucker im Blut
- der Blutzuckerspiegel steigt. Typ
- -2
- -Diabetes entwickelt sich meist schleichend und tritt häufig im Erwachsenenalter auf, insbesondere bei Übergewicht und Bewegungsmangel. Anders als beim Typ
- -1
- -Diabetes, bei dem das körpereigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört (absoluter Insulinmangel), ist bei Typ 2 in der Regel zunächst genügend Insulin vorhanden, aber die Körperzellen reagieren nicht mehr richtig darauf (Insulinresistenz).
Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Je früher er erkannt wird, desto besser lässt sich gegensteuern.
Symptome/Verlauf
Viele Betroffene merken anfangs kaum etwas von der Erkrankung, da sie sich schleichend entwickelt. Häufig wird die Diagnose zufällig gestellt, im Rahmen einer Routineuntersuchung oder wenn Menschen aufgrund anderer Beschwerden ins Krankhaus oder zum Arzt gehen.
Bei deutlich erhöhten Blutzuckerwerten kann es jedoch mitunter auch zu Beschwerden kommen, die Warnzeichen für einen Diabetes sein können. Dazu gehören:
-
- häufiges Wasserlassen
-
- starker Durst
-
- Müdigkeit und Schwäche
-
- Wundheilungsstörungen oder Infektanfälligkeit
-
- Gewichtsverlust in fortgeschrittenen Fällen
Folgen/Komplikationen
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann zahlreiche Spätfolgen verursachen. Diese entstehen, weil überschüssige Glukose langfristig die Blutgefäße und Nerven schädigt. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören:
Augenschäden (diabetische Retinopathie) bis zur Erblindung
-
- Nierenschäden (Nephropathie) mit Gefahr der Dialysepflicht
-
- Nervenschäden (Polyneuropathie) mit Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen
-
- Durchblutungsstörungen, vor allem an den Füßen und damit verbundenen Wundheilungsstörungen.
-
- Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßverengungen
Gute Blutzuckereinstellung kann das Risiko deutlich senken.
Ursachen/Risikofaktoren
Typ
- -2
- -Diabetes entsteht meist durch eine Kombination aus Veranlagung und ungünstigem Lebensstil. Die wichtigsten Risikofaktoren sind:
-
- Übergewicht, insbesondere Bauchfett
-
- Bewegungsmangel
-
- Ungesunde Ernährung mit viel Zucker und Fett
-
- Rauchen
-
- Familiäre Vorbelastung
-
- -Alter ab etwa 45 Jahren
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Abnehmen bei bestehendem Übergewicht, mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, den Blutzucker zu senken. Experten empfehlen eine pflanzenbetone Kost mit viel Gemüse, etwas Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Täglich in Maßen Milchprodukte, hochwertige pflanzliche Öle sowie ab und zu Fleisch, Fisch und Eier sorgen für eine gute Nährstoffversorgung und Sättigung. Eine Diabetes
- -Diät mit speziellen Lebensmitteln ist nicht nötig. In Sachen Bewegung machen auch kleine Schritte
- wie Treppensteigen oder tägliche Spaziergänge
- einen Unterschied.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann feststellen, ob eine gestörte Glukosetoleranz beziehungsweise bereits ein Typ
- -2
- -Diabetes vorliegt. Dazu bestimmt er den Blutzuckerspiegel sowie den Langzeitblutzuckerwert HbA1c. Zunächst reicht oft eine Umstellung des Lebensstils. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommen Tabletten oder Insulin zum Einsatz. Regelmäßige Vorsorge (z.B. Augen
- -, Nieren
- und Fußuntersuchungen) ist wichtig, um Folgeschäden früh zu erkennen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig. Zur Anwendung bei Diabetes mellitus Typ 2 (verminderte Insulinempfindlichkeit).
Zusammensetzung: Empagliflozin 25 mg, Linagliptin 5 mg, Mannitol, Maisstärke, vorverkleistert, Maisstärke, Copovidon K28, Crospovidon, Talkum, Magnesium stearat, Hypromellose 2910, Titandioxid u. a.
Wirkungsweise: Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 12668890
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 30 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 25 mg
- Marke:
- GLYXAMBI
- Hersteller:
- Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co.KG
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel im Ganzen mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Einnahme um mind. 12 Stunden verpasst: Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Einnahme um max. 12 Stunden verpasst: Nehmen Sie das Arzneimittel ein, sobald Sie daran denken und halten dann Ihren ursprünglichen Zeitplan ein.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Das Arzneimittel ist vor allem für die Folgebehandlung geeignet. Für den Behandlungsbeginn stehen Arzneimittel mit niedrigerem Wirkstoffgehalt zur Verfügung.
Folgebehandlung:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Diabetes mellitus Typ 2 (verminderte Insulinempfindlichkeit)
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit und Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Das Arzneimittel besteht aus einer Kombination von zwei Wirkstoffen.
Der Wirkstoff Empagliflozin blockiert die Wirkung eines Proteins, dem so genannten Natrium-Glucose-Cotransporter 2 (SGLT2), in den Nieren. Wenn das Blut von den Nieren gefiltert wird, verhindert SGLT2, dass die Glucose vom Blut in den Urin übertritt. Durch Blockade von SGLT2 wird mehr Glucose über den Urin ausgeschieden und der Blutzuckerspiegel gesenkt.
Der Wirkstoff Linagliptin hemmt das Enzym Dipeptidyl-Peptidase-4 (DPP-4) und inaktiviert im Körper den Abbau von Inkretin-Hormonen. Diese Hormone werden insbesondere nach der Nahrungsaufnahme freigesetzt und regen die Bauchspeicheldrüse bei einem hohen Blutglucosespiegel zur Insulinproduktion an. Zusätzlich vermindert Linagliptin die Glucosebildung in der Leber, indem es den Insulinspiegel erhöht und den Spiegel des Hormons Glucagon senkt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Infektion der Harnwege
- Nierenbecken- und Nierenkörperchenentzündung (Pyelonephritis)
- Blutvergiftung (Sepsis) aufgrund einer bakteriellen Harnwegsentzündung
- Hefepilzinfektion (Candidose) der Scheide und Schamlippen durch Medikamente
- Scheiden- und Schamlippenentzündung
- Peniserkrankung (entzündlich)
- Infektion der Geschlechtsorgane
- Nasen-Rachen-Entzündung
- Unterzuckerung (Hypoglykämie)
- Durstgefühl
- Husten
- Verstopfung
- Juckreiz (Pruritus)
- Hautausschlag
- Vermehrte Urinausscheidung
- Erhöhte Werte eines Enzyms (Amylase)
- Erhöhter Wert der fettspaltenden Verdauungsenzyme (Lipasen)
- Überempfindlichkeit
- Spontan auftretende (Schleim-) Haut-Schwellung (Angioödem)
- Nesselausschlag (Urtikaria) durch Medikamente
- Verringerte Blutmenge durch Volumenverlust
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Schmerzhafte oder erschwerte Harnblasenentleerung
- Zunahme der roten Blutkörperchen
- Anstieg der Blutfette
- Erhöhte Nierenwerte (Kreatinin) im Blut
- Verminderte glomeruläre Filtrationsrate der Niere
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten ab 75 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 27 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 32 × 110 × 61 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aussehen & Erkennung
- Aufdruck Vorderseite
- 25/5
- Aufdruck Rückseite
- Boehringer Ingelheim Logo
- Form
- dreieckig, bikonvex
- Farbe
- blassrosa
- Maße
- Breite 8,0 mm, Höhe 3,3 mm, Länge 8,0 mm, Gewicht 184 mg
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht bei Allergie gegen Antidiabetika vom Gliflozin-Typ!
- Vorsicht bei Allergie gegen Mannitol!
- Vorsicht bei Allergie gegen Maisstärke!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Polyethylenglykol(PEG)-haltige Stoffe!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Das Arzneimittel wird vor allem gegeben, wenn Diät oder andere Maßnahmen zur Senkung der Blutzuckerwerte, wie zum Beispiel körperliches Training, allein nicht ausreichen.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es möglicherweise zu einer verminderten Zahl an Blutplättchen kommen, die sich beispielsweise in einer verlängerten Blutungszeit oder punktförmigen Hautblutungen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. In diesem Zusammenhang könnten unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Blutdruckabfall und damit zusammenhängend Benommenheit und Schwindel vermehrt auftreten.
Was ist zu tun?
Wenn Sie bei sich Symptome wie Schwindel oder Benommenheit feststellen, sollten Sie sich zur Besserung hinlegen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- Flüssigkeitsverlust (zum Beispiel durch Erbrechen oder Durchfall)
~i- kardiovaskulären Krankheiten
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel in hohen Dosierungen über eine längere Zeit einnehmen, kann bei Kombination der Arzneimittel möglicherweise die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Wenn Sie ein anderes Arzneimittel in hohen Dosierungen über längere Zeit einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — verstärkte Kontrollen des Blutzuckers oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bislang dieses Arzneimittel angewendet haben und zusätzlich ein anderes Arzneimittel verordnet bekommen, kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bei der Kombination beider Arzneimittel überprüfen Sie bitte Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen, wie Allergie-artige Reaktionen oder Unterzuckerung erhöht werden. Dies kann sich beispielsweise in polsterartigen, prallen Schwellungen an Händen, Füßen, im Gesicht oder Rachen bis hin zu schweren Atembeschwerden bzw. plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel zu Beginn verstärkte Kontrollen des Blutzuckers nötig sein können. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen besitzen ein höheres Risiko für das Auftreten einer Unterzuckerung. Patienten mit einem Angioödem in der Vorgeschichte besitzen ein erhöhtes Risiko für ein erneutes Auftreten eines Angioödems.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinflusst werden. Der Blutzuckerspiegel könnte ansteigen aber auch absinken. Die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung kann erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels, Durstgefühl oder gesteigerter Harnausscheidung führen könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Ist eine Kombination der Arzneimittel notwendig, können verstärkte Kontrollen nötig sein.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn sie verstärkt unerwünschte Wirkungen an sich beobachten. Gegebenenfalls sind Kontrollen oder Anpassungen der Therapie möglich.
Was kann passieren?
Bei Patienten, die bislang dieses Arzneimittel angewendet haben und zusätzlich ein anderes Arzneimittel verordnet bekommen, kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt werden, was zu einem Abfall des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bei der Kombination beider Arzneimittel überprüfen Sie bitte Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Die Kombination beider Arzneimittel kann möglicherweise das Risiko für eine bestimmte Allergie-artige Reaktion (Angioödem) erhöhen. Symptome dafür sind polsterartige, pralle Schwellungen an Händen, Füßen oder im Gesicht oder Rachen, insbesondere der Lippen und der Zunge, bis hin zu schweren Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Auf Symptome einer Allergie-artigen Reaktion ist besonders zu achten. Wenn Sie eines oder mehrere der genannten Symptome an sich feststellen, suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit bereits aufgetretenem Angioödem in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Außerdem besteht möglicherweise ein gesteigertes Risiko für eine Blutbildungsstörung mit vermehrter Anzahl roter Blutkörperchen. In diesem Zusammenhang kann es zu Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Ohrgeräuschen (Tinnitus) kommen.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel ein erhöhter Blutzuckerspiegel oder Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden. Der Blutzuckerspiegel kann eventuell ansteigen.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da der Kombination der Arzneimittel — insbesondere zu Beginn, aber auch nach Ende der Behandlung — eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden, was zu einem Anstieg des Blutzuckerspiegels führen könnte.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie zum Beispiel Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt und daher die Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen wie Unterzuckerung erhöht werden. Dies könnte sich beispielsweise in plötzlichem Heißhunger, Schwitzen, Zittern oder Herzklopfen äußern. Außerdem besteht möglicherweise ein gesteigertes Risiko für eine Blutbildungsstörung mit vermehrter Anzahl roter Blutkörperchen. In diesem Zusammenhang kann es zu Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Ohrgeräuschen (Tinnitus) kommen.
Was ist zu tun?
Bitte überprüfen Sie Ihren Blutzucker regelmäßig und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination der Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung) nötig sein können.
Diabetes mellitus Typ 2
Was ist das? - Definition Beim Diabetes handelt es sich um eine Stoffwechselstörung. Dabei kommt es durch Insulinmangel zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Es gibt zwei Arten von Diabetes, einfach als Typ 1 und Typ 2 bezeichnet. Der Typ-2-Diabetes unterscheidet sich vom Typ-1-Diabetes dadurch, dass zu Beginn der Erkrankung meist eine herabgesetzte Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber Insulin besteht. Es wird also noch Insulin produziert, doch kann es nicht mehr genügend wirken. Der Krankheitsbeginn liegt häufig im fortgeschrittenen Alter.
kKrankheitsbild
Diabetes mellitus Typ 2
- auch als "Alterszucker" bekannt
- ist eine chronische Stoffwechselstörung, bei der der Körper zwar noch Insulin produziert, dieses aber nicht mehr ausreichend wirkt. Insulin ist ein Hormon, das den Zucker (Glukose) aus dem Blut in die Zellen schleust. Wird es vom Körper nicht mehr effektiv genutzt, bleibt der Zucker im Blut
- der Blutzuckerspiegel steigt. Typ
- -2
- -Diabetes entwickelt sich meist schleichend und tritt häufig im Erwachsenenalter auf, insbesondere bei Übergewicht und Bewegungsmangel. Anders als beim Typ
- -1
- -Diabetes, bei dem das körpereigene Immunsystem die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört (absoluter Insulinmangel), ist bei Typ 2 in der Regel zunächst genügend Insulin vorhanden, aber die Körperzellen reagieren nicht mehr richtig darauf (Insulinresistenz).
Unbehandelt kann Diabetes schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Je früher er erkannt wird, desto besser lässt sich gegensteuern.
Symptome/Verlauf
Viele Betroffene merken anfangs kaum etwas von der Erkrankung, da sie sich schleichend entwickelt. Häufig wird die Diagnose zufällig gestellt, im Rahmen einer Routineuntersuchung oder wenn Menschen aufgrund anderer Beschwerden ins Krankhaus oder zum Arzt gehen.
Bei deutlich erhöhten Blutzuckerwerten kann es jedoch mitunter auch zu Beschwerden kommen, die Warnzeichen für einen Diabetes sein können. Dazu gehören:
-
- häufiges Wasserlassen
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- starker Durst
-
- Müdigkeit und Schwäche
-
- Wundheilungsstörungen oder Infektanfälligkeit
-
- Gewichtsverlust in fortgeschrittenen Fällen
Folgen/Komplikationen
Ein dauerhaft erhöhter Blutzuckerspiegel kann zahlreiche Spätfolgen verursachen. Diese entstehen, weil überschüssige Glukose langfristig die Blutgefäße und Nerven schädigt. Zu den möglichen Folgeerkrankungen gehören:
Augenschäden (diabetische Retinopathie) bis zur Erblindung
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- Nierenschäden (Nephropathie) mit Gefahr der Dialysepflicht
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- Nervenschäden (Polyneuropathie) mit Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen
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- Durchblutungsstörungen, vor allem an den Füßen und damit verbundenen Wundheilungsstörungen.
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- Herzinfarkt, Schlaganfall oder Gefäßverengungen
Gute Blutzuckereinstellung kann das Risiko deutlich senken.
Ursachen/Risikofaktoren
Typ
- -2
- -Diabetes entsteht meist durch eine Kombination aus Veranlagung und ungünstigem Lebensstil. Die wichtigsten Risikofaktoren sind:
-
- Übergewicht, insbesondere Bauchfett
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- Bewegungsmangel
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- Ungesunde Ernährung mit viel Zucker und Fett
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- Rauchen
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- Familiäre Vorbelastung
-
- -Alter ab etwa 45 Jahren
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Abnehmen bei bestehendem Übergewicht, mehr Bewegung und eine ausgewogene Ernährung helfen, den Blutzucker zu senken. Experten empfehlen eine pflanzenbetone Kost mit viel Gemüse, etwas Obst, Hülsenfrüchten und Vollkornprodukten. Täglich in Maßen Milchprodukte, hochwertige pflanzliche Öle sowie ab und zu Fleisch, Fisch und Eier sorgen für eine gute Nährstoffversorgung und Sättigung. Eine Diabetes
- -Diät mit speziellen Lebensmitteln ist nicht nötig. In Sachen Bewegung machen auch kleine Schritte
- wie Treppensteigen oder tägliche Spaziergänge
- einen Unterschied.
Was der Arzt tun kann:
Der Arzt kann feststellen, ob eine gestörte Glukosetoleranz beziehungsweise bereits ein Typ
- -2
- -Diabetes vorliegt. Dazu bestimmt er den Blutzuckerspiegel sowie den Langzeitblutzuckerwert HbA1c. Zunächst reicht oft eine Umstellung des Lebensstils. Bei fortgeschrittener Erkrankung kommen Tabletten oder Insulin zum Einsatz. Regelmäßige Vorsorge (z.B. Augen
- -, Nieren
- und Fußuntersuchungen) ist wichtig, um Folgeschäden früh zu erkennen.
Bearbeitungsstand: 05.08.2025
Quellenangabe:
Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.