GRÜNCEF 500 mg/5 ml Trockensaft Plv.z.Susp.-Herst.
39,02 €
Sofort lieferbar
Rezeptpflichtiges Arzneimittel
Dieses Medikament ist rezeptpflichtig. So funktioniert die Rezept-Einlösung:
- Bestellen Sie das Medikament ganz einfach online
- Unser Kurier holt Ihr Rezept bei der Lieferung ab
- Ihre Apotheke löst das Rezept für Sie ein
Pharmazeutische Informationen
Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 08776088
- Darreichungsform:
- Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (Saft zum Selbstzubereiten)
- Packungsgröße:
- 100 ml
- Wirkstoffstärke:
- 500 mg
- Marke:
- GRÜNCEF
- Hersteller:
- INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Lassen Sie sich zur Zubereitung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt 5-10 Tage, abhängig von Ihrer Erkankung. Die Anwendung sollte nach eingetretener Beschwerdefreiheit noch 2-3 Tage fortgesetzt werden
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Leibschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Mandel-Rachen-Entzündung: Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt ebenfalls entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen der Atemwege
- Bakterieninfektionen im Bereich der Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Bakterieninfektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereiches
- Bakterieninfektionen der Harn- und Geschlechtsorgane
- Bakterieninfektionen der Haut und der Weichteilgewebe
- Bakterieninfektion der Knochen und Gelenke
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge von 28 Tagen - 3 Monaten (ab 5kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1,25 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Säuglinge und Kleinkinder von 3 Monaten - 1 Jahr (ab 10kg Körpergewicht), Einzeldosis: 2,5 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kleinkinder von 1-2 Jahren (ab 15kg Körpergewicht), Einzeldosis: 3,75 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 2-6 Jahren (ab 20kg Körpergewicht), Einzeldosis: 5 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 6-10 Jahren (ab 30kg Körpergewicht), Einzeldosis: 7,5 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene (ab 40kg Körpergewicht), Einzeldosis: 10 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Säuglinge von 28 Tagen - 3 Monaten (ab 5kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1,25 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Säuglinge und Kleinkinder von 3 Monaten - 1 Jahr (ab 10kg Körpergewicht), Einzeldosis: 2,5 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kleinkinder von 1-2 Jahren (ab 15kg Körpergewicht), Einzeldosis: 3,75 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 2-6 Jahren (mit 20kg Körpergewicht), Einzeldosis: 5 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 6-10 Jahren (ab 30kg Körpergewicht), Einzeldosis: 7,5 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene (ab 40kg Körpergewicht), Einzeldosis: 10 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika. Er behindert den ordnungsgemäßen Aufbau der äußeren Hülle, der so genannten Zellwand, von Bakterien. Die Zellwand kann den Bakterien dadurch keine Stabilität und Schutz mehr bieten, sie platzt und Zellbestandteile treten aus, die Bakterien werden zerstört. Da diese Wirkung nur bei Bakterien eintritt, deren Zellwand gerade auf- oder umgebaut wird, kann der Wirkstoff nur Bakterien angreifen, die sich in einer Wachstums- oder Vermehrungsphase befinden. Aus diesem Grund braucht es eine geraume Zeit, bis alle Bakterien einer Kolonie vollständig abgestorben sind.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Zungenentzündung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Nesselausschlag
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Fieber
- Infektionen mit anderen Bakterien oder mit Hefepilzen, wie:
- Infektionen der Scheide
- Mundsoor
- Gelenkschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Schwere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, wie:
- Colitis ulcerosa
- Neigung zu Asthma
- Neigung zu Allergien
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Neugeborene in den ersten 4 Lebenswochen: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche ab 40 kg Körpergewicht und Erwachsene: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Wird das Arzneimittel im Kühlschrank aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 14 Tage verwendet werden!
Wird das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 7 Tage verwendet werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Cephalosporin oder Penicillin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Probenecid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen, die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Störungen des Gehirns mit Symptomen wie Verwirrtheit, Krämpfen bis hin zu Bewusstlosigkeit auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Torasemid und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Phenprocoumon und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, wie blaue Flecken oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da häufigere Kontrollen der Blutgerinnungswerte oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf, wenn Sie abweichende Werte bei Ihrer routinemäßigen Kontrolle der Blutgerinnungszeit an sich feststellen oder eines der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Enoxaparin natrium und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Clozapin und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Colesevelam hydrochlorid Colestyramin und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel sollten mindestens 3 Tage vergangen sein, bevor Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit Nierenschäden
- Patienten mit mehreren Erkrankungen
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Furosemid Spironolacton Ramipril und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Nierenfunktionsbeeinträchtigung
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Natrium picosulfat-1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Bakterielle Arthritis
Was ist das? - Definition Die bakterielle Arthritis ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung eines Gelenks. Sie tritt meist plötzlich als akute infektiöse Arthritis auf und kann das Gelenk innerhalb kurzer Zeit dauerhaft schädigen. Seltener verläuft sie chronisch mit schleichendem Beginn.
kKrankheitsbild
Die bakterielle Arthritis ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung eines Gelenks. Am häufigsten handelt es sich um eine akute infektiöse Arthritis, die plötzlich auftritt und rasch fortschreitet. Sie gilt als medizinischer Notfall, da die Entzündung innerhalb kurzer Zeit den Gelenkknorpel und den angrenzenden Knochen schädigen kann. Meist ist nur ein einzelnes Gelenk betroffen, häufig das Knie, die Hüfte oder die Schulter.
Die Infektion entsteht, wenn Bakterien in das Gelenk gelangen. Das geschieht zum Beispiel über die Blutbahn, im Rahmen einer anderen bakteriellen Infektion im Körper. Die Erreger können auch direkt in das Gelenk gelangen, etwa durch Verletzungen oder Operationen.
Neben der akuten Form gibt es auch eine chronisch-infektiöse Arthritis. Sie entwickelt sich langsam über Wochen oder Monate und ist insgesamt deutlich seltener. Ursache sind hier oft spezielle Erreger wie Tuberkulosebakterien. Eine besondere Form ist die bakterielle Gelenkentzündung bei einem künstlichen Gelenk, die als prothetische infektiöse Arthritis bezeichnet wird.
Symptome / Verlauf
Die akute bakterielle Arthritis beginnt meist abrupt. Das betroffene Gelenk schmerzt stark, ist geschwollen, überwärmt und kaum noch beweglich. Häufig kommen Fieber und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl hinzu. Schon kleine Bewegungen oder Berührungen können sehr schmerzhaft sein. Ohne rasche Behandlung verschlechtert sich der Zustand innerhalb kurzer Zeit. Eine Sonderform der bakteriellen Arthritis ist die Gonokokkenarthritis, die durch "Tripper-Bakterien" ausgelöst wird. Betroffene haben typischerweise einige Tage Fieber und Pusteln oder andere Hautläsionen.
Bei künstlichen Gelenken können die Symptome zum Teil milder sein und erst Monate nach der OP auftreten. Bei der chronisch-infektiösen Arthritis sind die Beschwerden oft weniger ausgeprägt und entwickeln sich schleichend. Gerade deshalb wird diese Form nicht selten erst spät erkannt.
Folgen / Komplikationen
Wird eine akute bakterielle Arthritis nicht schnell behandelt, kann sie das Gelenk dauerhaft zerstören. Der Gelenkknorpel wird innerhalb weniger Tage angegriffen, was zu bleibenden Bewegungseinschränkungen, Fehlstellungen oder chronischen Schmerzen führen kann. In schweren Fällen kann sich die Infektion über das Blut im Körper ausbreiten und eine lebensbedrohliche Blutvergiftung verursachen.
Bei einer Infektion eines künstlichen Gelenks sind die Folgen oft besonders gravierend. Die Bakterien können sich an der Oberfläche der Prothese festsetzen und sind dort schwer zu beseitigen. Häufig sind dann längere Antibiotikatherapien und operative Eingriffe nötig, nicht selten bis hin zum Austausch oder vorübergehenden Entfernen der Prothese.
Ursachen / Risikofaktoren
Die bakterielle Arthritis entsteht meist dadurch, dass Bakterien aus einer anderen Infektion im Körper über die Blutbahn in ein Gelenk eingeschwemmt werden. Auch Verletzungen, Operationen oder medizinische Eingriffe am Gelenk können eine Eintrittspforte für Erreger sein.
Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko deutlich. Dazu zählen ein höheres Lebensalter, chronische Erkrankungen wie Diabetes oder rheumatische Erkrankungen, ein geschwächtes Immunsystem sowie bestehende Gelenkschäden. Auch Menschen mit einem künstlichen Gelenk haben ein erhöhtes Risiko. Bei ihnen treten prothetische Gelenkinfektionen am häufigsten im ersten Jahr nach der Operation auf, sie können aber auch Jahre später noch entstehen, etwa im Zusammenhang mit einer bakteriellen Infektion an anderer Stelle im Körper.
Die chronisch-infektiöse Arthritis ist insgesamt selten. Sie betrifft häufiger Menschen mit einer rheumatoiden Arthritis oder einer ausgeprägten Immunschwäche.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Bei plötzlich auftretenden, starken Gelenkschmerzen sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser stellt die Diagnose und leitet bei Bedarf eine Therapie ein. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer sofortigen Antibiotikatherapie. Häufig muss das entzündete Gelenk wiederholt gespült oder operativ gereinigt werden. Bei künstlichen Gelenken sind oft längere Behandlungen und der Austausch des Gelenks nötig.
Das kann man selbst tun: Betroffene sollten das erkrankte Gelenk schonen und ärztliche Anweisungen genau befolgen. Wichtig ist es außerdem, andere Infektionen im Körper frühzeitig behandeln zu lassen und bei bestehenden Gelenkprothesen besonders aufmerksam auf neue Schmerzen oder Funktionsveränderungen zu achten.
Bearbeitungsstand: 18.02.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Knochenmarksentzündung
Was ist das? - Definition Eine Knochenmarksentzündung, medizinisch Osteomyelitis genannt, ist eine meist bakterielle Infektion des Knochenmarks. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und betrifft häufig die langen Röhrenknochen wie Oberschenkel oder Schienbein. Die Entzündung führt zu Schmerzen, Fieber und Bewegungseinschränkungen und kann unbehandelt schwere Folgen haben.
Krankheitsbild
Bei einer Knochenmarksentzündung dringen Krankheitserreger in das Knochengewebe ein und verursachen dort eine Entzündungsreaktion. Das betroffene Gewebe schwillt an, wird schlechter durchblutet und kann im Verlauf absterben. Die Erkrankung kann sich plötzlich entwickeln oder schleichend verlaufen. Besonders gefährdet sind Menschen mit offenen Wunden, geschwächtem Immunsystem oder nach Operationen am Knochen. Eine frühzeitige Behandlung spielt eine wichtige Rolle, um Komplikationen zu vermeiden.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen vom Verlauf und der jeweiligen Ursache ab. Zu den typischen Anzeichen zählen:
- Starke Schmerzen im betroffenen Knochenbereich
- Schwellung und Rötung über dem entzündeten Areal
- Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl
- Bewegungseinschränkung und Schonhaltung
- Eiterbildung oder offene Stellen bei chronischem Verlauf
Die akute Form entwickelt sich rasch und ist oft mit hohem Fieber verbunden. Die chronische Form kann über Wochen oder Monate bestehen und verläuft schleichend. Sie ist schwieriger zu behandeln und kann wiederkehrende Beschwerden verursachen. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Heilungschancen deutlich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Knochenmarksentzündung zu dauerhaften Schäden führen. Es drohen Knochenabbau, Gelenkversteifungen oder im Extremfall sogar Amputationen. Auch eine Ausbreitung der Infektion auf andere Organe ist möglich. Bei Kindern kann das Wachstum des betroffenen Knochens gestört werden. Chronische Verläufe belasten die Lebensqualität und erfordern oft langwierige Therapien. In schweren Fällen kann eine Blutvergiftung entstehen, die lebensbedrohlich ist.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigste Ursache ist eine bakterielle Infektion, meist mit Staphylokokken. Diese gelangen über offene Wunden, Operationen oder über das Blut in den Knochen. Zu den Risikofaktoren zählen Verletzungen mit offenen Knochenbrüchen, Operationen am Skelettsystem, Diabetes, Durchblutungsstörungen, Immunschwäche oder chronische Erkrankungen sowie lange verbleibenden Fremdkörper wie Metallimplantate. Auch Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet, da ihr Immunsystem oft weniger effektiv arbeitet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er stellt die Diagnose meist durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, Magnetresonanztomografie oder Computertomografie sowie durch Blutuntersuchungen. Zur Behandlung werden Antibiotika eingesetzt, oft über längere Zeit und teilweise intravenös. In schweren Fällen ist eine Operation notwendig, um abgestorbenes Gewebe zu entfernen.
Das kann man selbst tun: Generell Wunden sorgfältig reinigen und versorgen. Frühzeitig bei Schmerzen oder Fieber ärztlichen Rat einholen. Chronische Erkrankungen wie Diabetes gut einstellen lassen. Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Fieber oder offene Stellen auftreten. Dann sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da eine frühzeitige Therapie entscheidend für die Heilung ist.
Bearbeitungsstand: 07.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 08776088
- Darreichungsform:
- Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen (Saft zum Selbstzubereiten)
- Packungsgröße:
- 100 ml
- Wirkstoffstärke:
- 500 mg
- Marke:
- GRÜNCEF
- Hersteller:
- INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Lassen Sie sich zur Zubereitung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten. Vor Gebrauch gut schütteln.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Die empfohlene Anwendungsdauer beträgt 5-10 Tage, abhängig von Ihrer Erkankung. Die Anwendung sollte nach eingetretener Beschwerdefreiheit noch 2-3 Tage fortgesetzt werden
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Leibschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Mandel-Rachen-Entzündung: Das Arzneimittel wird von Ihrem Arzt ebenfalls entsprechend dem Körpergewicht dosiert. Folgende Orientierungshilfen werden gegeben:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Dosierhilfe: Dem Arzneimittel liegt für eine korrekte Dosierung ein Messbehältnis bei.
Anwendungsgebiete
- Bakterieninfektionen der Atemwege
- Bakterieninfektionen im Bereich der Frauenheilkunde und Geburtshilfe
- Bakterieninfektionen des Hals-Nasen-Ohren-Bereiches
- Bakterieninfektionen der Harn- und Geschlechtsorgane
- Bakterieninfektionen der Haut und der Weichteilgewebe
- Bakterieninfektion der Knochen und Gelenke
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Säuglinge von 28 Tagen - 3 Monaten (ab 5kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1,25 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Säuglinge und Kleinkinder von 3 Monaten - 1 Jahr (ab 10kg Körpergewicht), Einzeldosis: 2,5 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kleinkinder von 1-2 Jahren (ab 15kg Körpergewicht), Einzeldosis: 3,75 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 2-6 Jahren (ab 20kg Körpergewicht), Einzeldosis: 5 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 6-10 Jahren (ab 30kg Körpergewicht), Einzeldosis: 7,5 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene (ab 40kg Körpergewicht), Einzeldosis: 10 ml, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: morgens und abends, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Säuglinge von 28 Tagen - 3 Monaten (ab 5kg Körpergewicht), Einzeldosis: 1,25 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Säuglinge und Kleinkinder von 3 Monaten - 1 Jahr (ab 10kg Körpergewicht), Einzeldosis: 2,5 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kleinkinder von 1-2 Jahren (ab 15kg Körpergewicht), Einzeldosis: 3,75 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 2-6 Jahren (mit 20kg Körpergewicht), Einzeldosis: 5 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder von 6-10 Jahren (ab 30kg Körpergewicht), Einzeldosis: 7,5 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Kinder ab 10 Jahren und Erwachsene (ab 40kg Körpergewicht), Einzeldosis: 10 ml, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: täglich zum gleichen Zeitpunkt, unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu den Antibiotika. Er behindert den ordnungsgemäßen Aufbau der äußeren Hülle, der so genannten Zellwand, von Bakterien. Die Zellwand kann den Bakterien dadurch keine Stabilität und Schutz mehr bieten, sie platzt und Zellbestandteile treten aus, die Bakterien werden zerstört. Da diese Wirkung nur bei Bakterien eintritt, deren Zellwand gerade auf- oder umgebaut wird, kann der Wirkstoff nur Bakterien angreifen, die sich in einer Wachstums- oder Vermehrungsphase befinden. Aus diesem Grund braucht es eine geraume Zeit, bis alle Bakterien einer Kolonie vollständig abgestorben sind.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Bauchschmerzen
- Appetitlosigkeit
- Zungenentzündung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Nesselausschlag
- Angioneurotisches Ödem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fuß)
- Anstieg der Leberwerte
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Eosinophilie (erhöhte Anzahl an bestimmten weißen Blutkörperchen)
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Fieber
- Infektionen mit anderen Bakterien oder mit Hefepilzen, wie:
- Infektionen der Scheide
- Mundsoor
- Gelenkschmerzen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Schwere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, wie:
- Colitis ulcerosa
- Neigung zu Asthma
- Neigung zu Allergien
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Neugeborene in den ersten 4 Lebenswochen: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche ab 40 kg Körpergewicht und Erwachsene: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Wird das Arzneimittel im Kühlschrank aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 14 Tage verwendet werden!
Wird das Arzneimittel bei Raumtemperatur aufbewahrt, darf es nach Anbruch/Zubereitung höchstens 7 Tage verwendet werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Arzneimittel darf nicht vorzeitig abgesetzt werden, weil sonst mit einem (erneuten) Ausbruch der Krankheit zu rechnen ist.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Cephalosporin oder Penicillin!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie schwere und langanhaltende Durchfälle auftreten.
Es gibt verschiedene Erreger, die eine Erkrankung verursachen können. Ob das Arzneimittel gegen die vorliegende Infektion wirksam ist, kann nur der Arzt entscheiden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann, insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen, die Wirkung von diesem Arzneimittel verstärkt und damit die Wahrscheinlichkeit für unerwünschte Wirkungen erhöht werden. In diesem Zusammenhang könnten beispielsweise Störungen des Gehirns mit Symptomen wie Verwirrtheit, Krämpfen bis hin zu Bewusstlosigkeit auftreten.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen, wie blaue Flecken oder Nasenbluten, könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da häufigere Kontrollen der Blutgerinnungswerte oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie bitte Ihren Arzt auf, wenn Sie abweichende Werte bei Ihrer routinemäßigen Kontrolle der Blutgerinnungszeit an sich feststellen oder eines der beschriebenen Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i- Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise verstärkt werden. Das Risiko für Blutungen (zum Beispiel Blutergüsse oder Nasenbluten) könnte dadurch erhöht werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit
~i- eingeschränkter Nierenfunktion
~i-Leberfunktionsstörung
~i- Blutgerinnungsstörungen
~i- Gefäßläsionen
~i- Mangelernährung
~i- geringem Körpergewicht
~i- Reflux
~i- Herzinnenhautentzündung
~i- bereits aufgetretenen Blutungen in der Krankengeschichte
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten. In diesem Zusammenhang kann es zu Veränderungen des Blutbilds kommen, was sich beispielsweise in Fieber, Hals- und Gliederschmerzen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen an sich beobachten.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Nach der letzten Einnahme von diesem Arzneimittel sollten mindestens 3 Tage vergangen sein, bevor Sie ein anderes Arzneimittel einnehmen. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
- Ältere Patienten
- Patienten mit Nierenschäden
- Patienten mit mehreren Erkrankungen
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollen mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel sollte mit Ihrem Arzt abgestimmt sein. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Wer ist besonders betroffen?
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann es zu Schädigung der Nieren kommen, was sich beispielsweise in verminderter Urinproduktion, Wassereinlagerungen oder Schläfrigkeit äußern kann.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit Nierenfunktionsbeeinträchtigung
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Kombination der Arzneimittel wird nicht empfohlen. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Bakterielle Arthritis
Was ist das? - Definition Die bakterielle Arthritis ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung eines Gelenks. Sie tritt meist plötzlich als akute infektiöse Arthritis auf und kann das Gelenk innerhalb kurzer Zeit dauerhaft schädigen. Seltener verläuft sie chronisch mit schleichendem Beginn.
kKrankheitsbild
Die bakterielle Arthritis ist eine durch Bakterien verursachte Entzündung eines Gelenks. Am häufigsten handelt es sich um eine akute infektiöse Arthritis, die plötzlich auftritt und rasch fortschreitet. Sie gilt als medizinischer Notfall, da die Entzündung innerhalb kurzer Zeit den Gelenkknorpel und den angrenzenden Knochen schädigen kann. Meist ist nur ein einzelnes Gelenk betroffen, häufig das Knie, die Hüfte oder die Schulter.
Die Infektion entsteht, wenn Bakterien in das Gelenk gelangen. Das geschieht zum Beispiel über die Blutbahn, im Rahmen einer anderen bakteriellen Infektion im Körper. Die Erreger können auch direkt in das Gelenk gelangen, etwa durch Verletzungen oder Operationen.
Neben der akuten Form gibt es auch eine chronisch-infektiöse Arthritis. Sie entwickelt sich langsam über Wochen oder Monate und ist insgesamt deutlich seltener. Ursache sind hier oft spezielle Erreger wie Tuberkulosebakterien. Eine besondere Form ist die bakterielle Gelenkentzündung bei einem künstlichen Gelenk, die als prothetische infektiöse Arthritis bezeichnet wird.
Symptome / Verlauf
Die akute bakterielle Arthritis beginnt meist abrupt. Das betroffene Gelenk schmerzt stark, ist geschwollen, überwärmt und kaum noch beweglich. Häufig kommen Fieber und ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl hinzu. Schon kleine Bewegungen oder Berührungen können sehr schmerzhaft sein. Ohne rasche Behandlung verschlechtert sich der Zustand innerhalb kurzer Zeit. Eine Sonderform der bakteriellen Arthritis ist die Gonokokkenarthritis, die durch "Tripper-Bakterien" ausgelöst wird. Betroffene haben typischerweise einige Tage Fieber und Pusteln oder andere Hautläsionen.
Bei künstlichen Gelenken können die Symptome zum Teil milder sein und erst Monate nach der OP auftreten. Bei der chronisch-infektiösen Arthritis sind die Beschwerden oft weniger ausgeprägt und entwickeln sich schleichend. Gerade deshalb wird diese Form nicht selten erst spät erkannt.
Folgen / Komplikationen
Wird eine akute bakterielle Arthritis nicht schnell behandelt, kann sie das Gelenk dauerhaft zerstören. Der Gelenkknorpel wird innerhalb weniger Tage angegriffen, was zu bleibenden Bewegungseinschränkungen, Fehlstellungen oder chronischen Schmerzen führen kann. In schweren Fällen kann sich die Infektion über das Blut im Körper ausbreiten und eine lebensbedrohliche Blutvergiftung verursachen.
Bei einer Infektion eines künstlichen Gelenks sind die Folgen oft besonders gravierend. Die Bakterien können sich an der Oberfläche der Prothese festsetzen und sind dort schwer zu beseitigen. Häufig sind dann längere Antibiotikatherapien und operative Eingriffe nötig, nicht selten bis hin zum Austausch oder vorübergehenden Entfernen der Prothese.
Ursachen / Risikofaktoren
Die bakterielle Arthritis entsteht meist dadurch, dass Bakterien aus einer anderen Infektion im Körper über die Blutbahn in ein Gelenk eingeschwemmt werden. Auch Verletzungen, Operationen oder medizinische Eingriffe am Gelenk können eine Eintrittspforte für Erreger sein.
Bestimmte Faktoren erhöhen das Risiko deutlich. Dazu zählen ein höheres Lebensalter, chronische Erkrankungen wie Diabetes oder rheumatische Erkrankungen, ein geschwächtes Immunsystem sowie bestehende Gelenkschäden. Auch Menschen mit einem künstlichen Gelenk haben ein erhöhtes Risiko. Bei ihnen treten prothetische Gelenkinfektionen am häufigsten im ersten Jahr nach der Operation auf, sie können aber auch Jahre später noch entstehen, etwa im Zusammenhang mit einer bakteriellen Infektion an anderer Stelle im Körper.
Die chronisch-infektiöse Arthritis ist insgesamt selten. Sie betrifft häufiger Menschen mit einer rheumatoiden Arthritis oder einer ausgeprägten Immunschwäche.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Bei plötzlich auftretenden, starken Gelenkschmerzen sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dieser stellt die Diagnose und leitet bei Bedarf eine Therapie ein. Die Behandlung besteht in der Regel aus einer sofortigen Antibiotikatherapie. Häufig muss das entzündete Gelenk wiederholt gespült oder operativ gereinigt werden. Bei künstlichen Gelenken sind oft längere Behandlungen und der Austausch des Gelenks nötig.
Das kann man selbst tun: Betroffene sollten das erkrankte Gelenk schonen und ärztliche Anweisungen genau befolgen. Wichtig ist es außerdem, andere Infektionen im Körper frühzeitig behandeln zu lassen und bei bestehenden Gelenkprothesen besonders aufmerksam auf neue Schmerzen oder Funktionsveränderungen zu achten.
Bearbeitungsstand: 18.02.2026
Quellenangaben:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Knochenmarksentzündung
Was ist das? - Definition Eine Knochenmarksentzündung, medizinisch Osteomyelitis genannt, ist eine meist bakterielle Infektion des Knochenmarks. Sie kann akut oder chronisch verlaufen und betrifft häufig die langen Röhrenknochen wie Oberschenkel oder Schienbein. Die Entzündung führt zu Schmerzen, Fieber und Bewegungseinschränkungen und kann unbehandelt schwere Folgen haben.
Krankheitsbild
Bei einer Knochenmarksentzündung dringen Krankheitserreger in das Knochengewebe ein und verursachen dort eine Entzündungsreaktion. Das betroffene Gewebe schwillt an, wird schlechter durchblutet und kann im Verlauf absterben. Die Erkrankung kann sich plötzlich entwickeln oder schleichend verlaufen. Besonders gefährdet sind Menschen mit offenen Wunden, geschwächtem Immunsystem oder nach Operationen am Knochen. Eine frühzeitige Behandlung spielt eine wichtige Rolle, um Komplikationen zu vermeiden.
Symptome/Verlauf
Die Beschwerden hängen vom Verlauf und der jeweiligen Ursache ab. Zu den typischen Anzeichen zählen:
- Starke Schmerzen im betroffenen Knochenbereich
- Schwellung und Rötung über dem entzündeten Areal
- Fieber und allgemeines Krankheitsgefühl
- Bewegungseinschränkung und Schonhaltung
- Eiterbildung oder offene Stellen bei chronischem Verlauf
Die akute Form entwickelt sich rasch und ist oft mit hohem Fieber verbunden. Die chronische Form kann über Wochen oder Monate bestehen und verläuft schleichend. Sie ist schwieriger zu behandeln und kann wiederkehrende Beschwerden verursachen. Eine frühzeitige Diagnose verbessert die Heilungschancen deutlich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann die Knochenmarksentzündung zu dauerhaften Schäden führen. Es drohen Knochenabbau, Gelenkversteifungen oder im Extremfall sogar Amputationen. Auch eine Ausbreitung der Infektion auf andere Organe ist möglich. Bei Kindern kann das Wachstum des betroffenen Knochens gestört werden. Chronische Verläufe belasten die Lebensqualität und erfordern oft langwierige Therapien. In schweren Fällen kann eine Blutvergiftung entstehen, die lebensbedrohlich ist.
Ursachen/Risikofaktoren
Die häufigste Ursache ist eine bakterielle Infektion, meist mit Staphylokokken. Diese gelangen über offene Wunden, Operationen oder über das Blut in den Knochen. Zu den Risikofaktoren zählen Verletzungen mit offenen Knochenbrüchen, Operationen am Skelettsystem, Diabetes, Durchblutungsstörungen, Immunschwäche oder chronische Erkrankungen sowie lange verbleibenden Fremdkörper wie Metallimplantate. Auch Kinder und ältere Menschen sind besonders gefährdet, da ihr Immunsystem oft weniger effektiv arbeitet.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er stellt die Diagnose meist durch bildgebende Verfahren wie Röntgen, Magnetresonanztomografie oder Computertomografie sowie durch Blutuntersuchungen. Zur Behandlung werden Antibiotika eingesetzt, oft über längere Zeit und teilweise intravenös. In schweren Fällen ist eine Operation notwendig, um abgestorbenes Gewebe zu entfernen.
Das kann man selbst tun: Generell Wunden sorgfältig reinigen und versorgen. Frühzeitig bei Schmerzen oder Fieber ärztlichen Rat einholen. Chronische Erkrankungen wie Diabetes gut einstellen lassen. Grenzen sind erreicht, wenn starke Schmerzen, Fieber oder offene Stellen auftreten. Dann sollte sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da eine frühzeitige Therapie entscheidend für die Heilung ist.
Bearbeitungsstand: 07.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.