H&S Kreislauftee Mistel Filterbeutel
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Pharmazeutische Informationen
Filterbeutel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00515922
- Darreichungsform:
- Filterbeutel (Filterbeutel)
- Packungsgröße:
- 20 x 2,0 g
- Marke:
- H&S
- Hersteller:
- H&S Tee - Gesellschaft mbH & Co.
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Übergießen Sie dafür den Tee mit kaltem Wasser (ca. 150ml) und lassen ihn unter häufigerem Umrühren 1-2 Stunden stehen. Dann erhitzen Sie den Aufguss kurz und lassen ihn anschließend auf Trinktemperatur abkühlen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Zubereitung eines Aufgusses zum Trinken:
Anwendungsgebiete
- Traditionell angewendet zur Unterstützung der Kreislauffunktion.
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teebeutel, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann. Wie die einzelnen Inhaltsstoffe wirken, konnte bislang in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 66 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 64 × 75 × 120 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie hoher Blutdruck auftreten.
Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
Was ist das? - Definition Eine Hypotonie, wie der niedrige Blutdruck in der Fachsprache genannt wird, liegt in der Regel vor, wenn der systolische (obere) Blutdruckwert unter 110 mmHg (Männern) oder 100 mmHg (Frauen) liegt. Diese Grenzwerte sind unabhängig von der Höhe des diastolischen (unteren) Blutdruckwerts. Viele Menschen bemerken ihn kaum, doch bei manchen führt er zu Schwindel, Müdigkeit oder sogar Ohnmacht. Meist ist niedriger Blutdruck harmlos, kann aber in bestimmten Situationen oder bei zugrunde liegenden Erkrankungen behandlungsbedürftig sein.
Krankheitsbild
Niedriger Blutdruck bedeutet, dass der Druck in den Arterien dauerhaft unter dem Normalwert liegt. Das ist zunächst kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Menschen mit niedrigem Blutdruck haben ein geringeres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu Problemen führt das erst, wenn die Durchblutung des Gehirns oder anderer Organe nicht mehr ausreicht. Dann kann es zu Beschwerden kommen, die den Alltag beeinträchtigen.
Medizinisch unterscheidet man drei Formen:
- Die primäre Hypotonie ohne erkennbare Ursache
- Die sekundäre Hypotonie als Folge anderer Erkrankungen wie Herzschwäche oder Schilddrüsenunterfunktion
- Die orthostatische Hypotonie, bei der der Blutdruck beim Aufstehen plötzlich absackt.
Symptome/Verlauf
Viele Menschen mit niedrigem Blutdruck haben keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist unspezifisch. Zu den häufigen Anzeichen zählen Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, kalte Hände oder Füße, Herzklopfen, Kopfschmerzen oder ein Gefühl innerer Unruhe. Beim schnellen Aufstehen kann es zu Sehstörungen oder sogar kurzzeitiger Bewusstlosigkeit kommen.
Der Verlauf ist meist harmlos. In bestimmten Situationen, etwa bei älteren Menschen, in der Schwangerschaft oder bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann niedriger Blutdruck jedoch zu ernsthaften Problemen führen. Auch wiederholte Stürze infolge von Ohnmacht sind nicht zu unterschätzen.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verursacht niedriger Blutdruck keine bleibenden Schäden. Komplikationen entstehen vor allem dann, wenn es zu Stürzen kommt oder wichtige Organe nicht ausreichend durchblutet werden. In der Schwangerschaft kann eine anhaltende Unterversorgung der Gebärmutter das ungeborene Kind gefährden. Auch bei Herzschwäche oder neurologischen Erkrankungen kann Hypotonie ein Warnsignal sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Niedriger Blutdruck kann viele Ursachen haben. Häufig tritt er ohne erkennbare Grunderkrankung auf, besonders bei jungen, schlanken Frauen. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Sekundäre Formen entstehen durch Erkrankungen wie Herzschwäche, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Blutarmut. Medikamente wie Blutdrucksenker oder Antidepressiva können ebenfalls den Blutdruck senken.
Was niedrigen Blutdruck begünstigen kann:
- Flüssigkeitsmangel
- Bewegungsmangel oder langes Stehen
- Medikamente (zum Beispiel Betablocker, Diuretika)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Hormonelle Störungen
- Schwangerschaft
- Genetische Veranlagung
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei starker Symptomatik oder zugrunde liegenden Erkrankungen kommen sogenannte Kreislaufstabilisierer oder eine Anpassung der Medikation infrage.
Was man selbst tun kann: Ausreichend trinken, regelmäßig bewegen, Wechselduschen oder Kompressionsstrümpfe tragen kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Auch Ausdauersport und gezieltes Muskeltraining sind sinnvoll. Wenn es wiederholt zu Ohnmacht, starker Erschöpfung oder anderen belastenden Symptomen kommt, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Auch in der Schwangerschaft oder bei älteren Menschen ist eine medizinische Kontrolle wichtig.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filterbeutel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 00515922
- Darreichungsform:
- Filterbeutel (Filterbeutel)
- Packungsgröße:
- 20 x 2,0 g
- Marke:
- H&S
- Hersteller:
- H&S Tee - Gesellschaft mbH & Co.
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Bereiten Sie das Arzneimittel zu und nehmen Sie es ein. Übergießen Sie dafür den Tee mit kaltem Wasser (ca. 150ml) und lassen ihn unter häufigerem Umrühren 1-2 Stunden stehen. Dann erhitzen Sie den Aufguss kurz und lassen ihn anschließend auf Trinktemperatur abkühlen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 2 Wochen anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Zur Zubereitung eines Aufgusses zum Trinken:
Anwendungsgebiete
- Traditionell angewendet zur Unterstützung der Kreislauffunktion.
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Teebeutel, Gesamtdosis: 2-3 mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirken die Inhaltsstoffe des Arzneimittels?
Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass das Arzneimittel bei bestimmten Beschwerden helfen kann. Wie die einzelnen Inhaltsstoffe wirken, konnte bislang in wissenschaftlichen Studien nicht nachgewiesen werden.
Nebenwirkungen
Für das Arzneimittel sind derzeit keine Nebenwirkungen bekannt.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 66 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 64 × 75 × 120 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Diese Angabe beruht ausschließlich auf Überlieferung und langjähriger Erfahrung.
Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn zusätzlich Beschwerden wie hoher Blutdruck auftreten.
Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
Was ist das? - Definition Eine Hypotonie, wie der niedrige Blutdruck in der Fachsprache genannt wird, liegt in der Regel vor, wenn der systolische (obere) Blutdruckwert unter 110 mmHg (Männern) oder 100 mmHg (Frauen) liegt. Diese Grenzwerte sind unabhängig von der Höhe des diastolischen (unteren) Blutdruckwerts. Viele Menschen bemerken ihn kaum, doch bei manchen führt er zu Schwindel, Müdigkeit oder sogar Ohnmacht. Meist ist niedriger Blutdruck harmlos, kann aber in bestimmten Situationen oder bei zugrunde liegenden Erkrankungen behandlungsbedürftig sein.
Krankheitsbild
Niedriger Blutdruck bedeutet, dass der Druck in den Arterien dauerhaft unter dem Normalwert liegt. Das ist zunächst kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Menschen mit niedrigem Blutdruck haben ein geringeres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu Problemen führt das erst, wenn die Durchblutung des Gehirns oder anderer Organe nicht mehr ausreicht. Dann kann es zu Beschwerden kommen, die den Alltag beeinträchtigen.
Medizinisch unterscheidet man drei Formen:
- Die primäre Hypotonie ohne erkennbare Ursache
- Die sekundäre Hypotonie als Folge anderer Erkrankungen wie Herzschwäche oder Schilddrüsenunterfunktion
- Die orthostatische Hypotonie, bei der der Blutdruck beim Aufstehen plötzlich absackt.
Symptome/Verlauf
Viele Menschen mit niedrigem Blutdruck haben keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist unspezifisch. Zu den häufigen Anzeichen zählen Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, kalte Hände oder Füße, Herzklopfen, Kopfschmerzen oder ein Gefühl innerer Unruhe. Beim schnellen Aufstehen kann es zu Sehstörungen oder sogar kurzzeitiger Bewusstlosigkeit kommen.
Der Verlauf ist meist harmlos. In bestimmten Situationen, etwa bei älteren Menschen, in der Schwangerschaft oder bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann niedriger Blutdruck jedoch zu ernsthaften Problemen führen. Auch wiederholte Stürze infolge von Ohnmacht sind nicht zu unterschätzen.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verursacht niedriger Blutdruck keine bleibenden Schäden. Komplikationen entstehen vor allem dann, wenn es zu Stürzen kommt oder wichtige Organe nicht ausreichend durchblutet werden. In der Schwangerschaft kann eine anhaltende Unterversorgung der Gebärmutter das ungeborene Kind gefährden. Auch bei Herzschwäche oder neurologischen Erkrankungen kann Hypotonie ein Warnsignal sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Niedriger Blutdruck kann viele Ursachen haben. Häufig tritt er ohne erkennbare Grunderkrankung auf, besonders bei jungen, schlanken Frauen. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Sekundäre Formen entstehen durch Erkrankungen wie Herzschwäche, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Blutarmut. Medikamente wie Blutdrucksenker oder Antidepressiva können ebenfalls den Blutdruck senken.
Was niedrigen Blutdruck begünstigen kann:
- Flüssigkeitsmangel
- Bewegungsmangel oder langes Stehen
- Medikamente (zum Beispiel Betablocker, Diuretika)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Hormonelle Störungen
- Schwangerschaft
- Genetische Veranlagung
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei starker Symptomatik oder zugrunde liegenden Erkrankungen kommen sogenannte Kreislaufstabilisierer oder eine Anpassung der Medikation infrage.
Was man selbst tun kann: Ausreichend trinken, regelmäßig bewegen, Wechselduschen oder Kompressionsstrümpfe tragen kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Auch Ausdauersport und gezieltes Muskeltraining sind sinnvoll. Wenn es wiederholt zu Ohnmacht, starker Erschöpfung oder anderen belastenden Symptomen kommt, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Auch in der Schwangerschaft oder bei älteren Menschen ist eine medizinische Kontrolle wichtig.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.