HAVRIX 720 Kinder Inj.-Susp.i.e.Fertigspritze
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Pharmazeutische Informationen
Injektionssuspension — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09889653
- Darreichungsform:
- Injektionssuspension (Injektionssuspension)
- Packungsgröße:
- 0,5 ml
- Marke:
- HAVRIX
- Hersteller:
- European Pharma B.V.
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung erfolgt ab dem 1. Lebensjahr und wird 6-12 Monate nach der 1. Impfung wiederholt.
Auffrischimpfung: Die Notwendigkeit einer Auffrischimpfung wird von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Anwendungsgebiete
- Hepatitis A, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kleinkinder, Kinder und Jugendliche von 1-15 Jahre, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen eine Hepatitis-A-Infektion gegeben. Er enthält inaktivierte Hepatitis-A-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- - Hautrötung
- - Wassereinlagerungen (Ödeme)
- - Schmerzen am Applikationsort
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Reizbarkeit
- Schläfrigkeit
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- Infektionen der Atemwege, wie:
- - Schnupfen
- Fieber
- Grippeähnliche Symptome
- Schüttelfrost
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Abgeschlagenheit
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Impfung sollte zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht aufgetragen wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent Azathioprin Etoposid Tegafur Chlorambucil Cyclophosphamid 1-Wasser und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: monovalent und weitere
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
HepatitisA
Was ist das? - Definition Es handelt sich um eine durch das Hepatitis-A-Virus ausgelöste akute Leberentzündung. Das Virus wird mit dem Stuhl ausgeschieden und unter anderem über Schmierinfektionen und mit dem Virus verunreinigte Lebensmittel übertragen. Die Hepatitis A verläuft nicht chronisch und heilt vollständig aus. Schwere Erkrankungen sind selten.
Krankheitsbild
Jeder Mensch, der noch keine Infektion mit Hepatitis-A-Viren durchgemacht oder keinen Impfschutz dagegen hat, kann Hepatitis A bekommen. Bei kleinen Kindern allerdings verursacht eine Infektion mit Hepatitis-A-Viren häufig keine oder unauffällige Beschwerden. Dagegen treten bei ungeschützten älteren Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen häufiger Symptome einer akuten Leberentzündung auf.
Die Zeit zwischen der Infektion und ersten Symptomen der Erkrankung kann 15 bis 50 Tage betragen, wobei es im Durchschnitt etwa 28 bis 30 Tage sind. Typischerweise verändern sich im Blutbild die Leberwerte, zudem treten im Blut Antikörper gegen das Virus auf.
Ansteckend sind Patienten bis zu zwei Wochen vor Auftreten einer Gelbsucht oder einer Leberwerterhöhung und in etwa eine Woche danach. Infizierte Säuglinge, Kleinkinder und Personen mit Immunschwäche können das Virus möglicherweise über mehrere Wochen mit dem Stuhl ausscheiden.
Eine durchgemachte Hepatitis A führt zu lebenslanger Immunität. Diese erwerben jedoch nur noch ungefähr fünf Prozent der Menschen hierzulande, da die vergleichsweise hohen Hygienestandards das Infektionsrisiko senken. Eine Impfung aber bietet bei Bedarf Schutz.
Symptome/Verlauf
Kommt es bei Hepatitis A zu Symptomen, sind das zu Beginn Übelkeit, Brechreiz, Durchfall und Bauchschmerzen, ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie mitunter erhöhte Temperatur. Daran kann sich bei einem Teil der Patienten eine Phase mit Gelbsucht anschließen, die wenige Tage bis mehrere Wochen dauert. Die Haut und die weiße Lederhaut der Augen färben sich gelb, der Urin wird dunkler, der Stuhl entfärbt sich und starkes Hautjucken ist möglich. Eine Lebervergrößerung kann zu Druckgefühl oder Schmerzen im Oberbauch führen, bei etwa einem Viertel der erkrankten Personen vergrößert sich zudem die Milz.
Die meisten Erkrankten erholen sich im Verlauf von zwei bis drei Monaten vollständig, informiert das Robert Koch-Institut. Chronische Verläufe gibt es bei Hepatitis A nicht,im Gegensatz etwa zu Hepatitis B und C.
Folgen/Komplikationen
Bei 10 bis 15 Prozent der Hepatitis-A-Patienten kommt es nach einer kurzen Erholungsphase erneut über Wochen und Monate zu Beschwerden infolge einer Leberentzündung, bis schließlich eine Heilung eintritt.
Auch wenn ein schwerer Verlauf bei Hepatitis A selten ist, steigt die Wahrscheinlichkeit dafür mit zunehmendem Alter an. Vorerkrankungen wie beispielsweise ein schon bestehendes chronisches Leberleiden erhöhen das Risiko. Todesfälle sind sehr selten. Unter den hierzulande übermittelten Hepatitis-A-Fällen der Jahre 2010 bis 2019 betrug der Anteil krankheitsbedingt verstorbener Personen 0,002 Prozent, berichtet das Robert Koch-Institut.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser der Hepatitis A ist ein Virus, das über den Mund und den Darm aufgenommen wird und sich in der Leber vermehrt. Infizierte scheiden es für einige Zeit mit dem Stuhl aus. Es ist auch außerhalb des menschlichen Körpers mitunter monatelang stabil und infektiös.
Von Mensch zu Mensch übertragen wird das Virus unter anderem durch Schmierinfektionen, bei denen es über schon geringe Stuhlspuren an Gegenständen oder Händen weitergegeben wird. Ein weiterer Übertragungsweg sind mit dem Virus belastete Lebensmittel. Letztere können mitunter auch aus Gebieten nach Deutschland importiert werden, in denen Hepatitis A häufig vorkommt. Zusätzliche Infektionsquellen bilden virusbelastetes Trinkwasser und mehrfach genutzte Spritzbestecke bei Drogenabhängigen.
Die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion steigt unter anderem bei Reisen in Regionen, in denen Hepatitis A gehäuft auftritt. Das sind Mittel- und Südamerika, Afrika, Südostasien, Russland, der Nahe Osten, der außereuropäische Mittelmeerraum sowie einzelne europäische Länder. Zudem gibt es Menschen, die ein beruflich erhöhtes Risiko haben, die zum Beispiel in Kindertagesstätten oder Kinderheimen, im Gesundheitsdienst oder in Klärwerken arbeiten. Die Gefahr einer Infektion ist auch bei Männern erhöht, die Sex mit anderen Männern haben.
Ein erhöhtes Risiko, an Hepatitis A schwer zu erkranken, besteht bei älteren Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen, insbesondere Leberleiden.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärztinnen und Ärzte können bei Bedarf gegen Hepatitis-A-Viren impfen, etwa bei beruflich erhöhten Infektionsrisiken oder bestimmten Vorerkrankungen, und über die Impfung informieren.
Wichtig ist auch eine ärztliche Beratung von an Hepatitis A erkrankten Menschen und der Kontaktpersonen, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Beratung ist außerdem zu von Erkrankten eingenommenen Medikamenten nötig, da einige die Leber zusätzlich belasten.
Eine akute Virushepatitis ist eine meldepflichtige Erkrankung. Bei Hepatitis A kann es zudem zu Einschränkungen für die Betreuung oder Tätigkeit in Gemeinschaftseinrichtungen, bei der Lebensmittelherstellung, in Küchen von Gaststätten und sonstigen Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung oder in medizinischen Einrichtungen kommen. Wann mögliche Einschränkungen entfallen dürfen, entscheiden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte beziehungsweise die zuständigen Gesundheitsämter.
Was man selbst tun kann:
Bei Bedarf kann man sich durch eine Impfung vor Hepatitis-A-Viren schützen. Sinnvoll ist das unter anderem bei Kontaktpersonen von Hepatitis-A-Erkrankten, die noch nicht geimpft sind und keine Hepatitis-A-Erkrankung durchgemacht haben.
Wer erkrankt ist, sollte sich schonen, bis zu zwei Wochen nach Auftreten der ersten Krankheitszeichen Abstand zu anderen halten, möglichst eine eigene Toilette benutzen, auf Handhygiene achten und keine Speisen für andere zubereiten. Auf Alkohol gilt es im Krankheitsverlauf ganz zu verzichten. Hilfreich ist zu Beginn der Erkrankung eine kohlenhydratreiche und fettarme Kost. Genauere Informationen geben behandelnde Ärztinnen und Ärzte, deren Rat dieser Beitrag nicht ersetzen kann.
Vor einer geplanten Reise kann man sich bei auf Reisemedizin spezialisierten Ärztinnen und Ärzten informieren, ob eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll ist. Erste Hinweise zur Gesundheitssituation in vielen Ländern weltweit gibt es im Internet zum Beispiel unter der Adresse des Auswärtigen Amtes.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Injektionssuspension — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09889653
- Darreichungsform:
- Injektionssuspension (Injektionssuspension)
- Packungsgröße:
- 0,5 ml
- Marke:
- HAVRIX
- Hersteller:
- European Pharma B.V.
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung erfolgt ab dem 1. Lebensjahr und wird 6-12 Monate nach der 1. Impfung wiederholt.
Auffrischimpfung: Die Notwendigkeit einer Auffrischimpfung wird von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Besondere Maßnahmen sind deshalb nicht erforderlich.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Grundimmunisierung:
Anwendungsgebiete
- Hepatitis A, zur Vorbeugung
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Kleinkinder, Kinder und Jugendliche von 1-15 Jahre, Einzeldosis: 1 Fertigspritze, Gesamtdosis: 2 Fertigspritzen, Zeitpunkt: unabhängig von der Tageszeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen eine Hepatitis-A-Infektion gegeben. Er enthält inaktivierte Hepatitis-A-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Nebenwirkungen
- Lokale Reizerscheinungen am Applikationsort, wie:
- - Hautrötung
- - Wassereinlagerungen (Ödeme)
- - Schmerzen am Applikationsort
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- - Übelkeit
- - Erbrechen
- - Durchfälle
- Appetitlosigkeit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Reizbarkeit
- Schläfrigkeit
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- - Juckreiz
- - Hautausschlag
- Infektionen der Atemwege, wie:
- - Schnupfen
- Fieber
- Grippeähnliche Symptome
- Schüttelfrost
- Muskelschmerzen
- Gelenkschmerzen
- Abgeschlagenheit
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
- Erhöhte Blutungsneigung
- Thrombozytopenie (Verminderte Anzahl an Blutplättchen)
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 1 Jahr: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Import/Reimport:
- Ja
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss
- im Kühlschrank
- vor Frost geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel ist nach Anbruch/Zubereitung nur zur einmaligen Anwendung vorgesehen. Reste müssen verworfen werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel dürfen nicht miteinander kombiniert werden. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker darüber, welche Maßnahmen erforderlich sind.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen oder Atembeschwerden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Impfung sollte zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht aufgetragen wird. Wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Wenn möglich sollte die Impfung zu einem Zeitpunkt durchgeführt werden, zu dem ein anderes Arzneimittel nicht eingenommen wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel möglicherweise beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel kann das Risiko für allergische Reaktionen erhöht sein. Symptome dafür sind unter anderem Juckreiz, Nesselausschlag, Schleimhautschwellungen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Erbrechen.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
HepatitisA
Was ist das? - Definition Es handelt sich um eine durch das Hepatitis-A-Virus ausgelöste akute Leberentzündung. Das Virus wird mit dem Stuhl ausgeschieden und unter anderem über Schmierinfektionen und mit dem Virus verunreinigte Lebensmittel übertragen. Die Hepatitis A verläuft nicht chronisch und heilt vollständig aus. Schwere Erkrankungen sind selten.
Krankheitsbild
Jeder Mensch, der noch keine Infektion mit Hepatitis-A-Viren durchgemacht oder keinen Impfschutz dagegen hat, kann Hepatitis A bekommen. Bei kleinen Kindern allerdings verursacht eine Infektion mit Hepatitis-A-Viren häufig keine oder unauffällige Beschwerden. Dagegen treten bei ungeschützten älteren Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen häufiger Symptome einer akuten Leberentzündung auf.
Die Zeit zwischen der Infektion und ersten Symptomen der Erkrankung kann 15 bis 50 Tage betragen, wobei es im Durchschnitt etwa 28 bis 30 Tage sind. Typischerweise verändern sich im Blutbild die Leberwerte, zudem treten im Blut Antikörper gegen das Virus auf.
Ansteckend sind Patienten bis zu zwei Wochen vor Auftreten einer Gelbsucht oder einer Leberwerterhöhung und in etwa eine Woche danach. Infizierte Säuglinge, Kleinkinder und Personen mit Immunschwäche können das Virus möglicherweise über mehrere Wochen mit dem Stuhl ausscheiden.
Eine durchgemachte Hepatitis A führt zu lebenslanger Immunität. Diese erwerben jedoch nur noch ungefähr fünf Prozent der Menschen hierzulande, da die vergleichsweise hohen Hygienestandards das Infektionsrisiko senken. Eine Impfung aber bietet bei Bedarf Schutz.
Symptome/Verlauf
Kommt es bei Hepatitis A zu Symptomen, sind das zu Beginn Übelkeit, Brechreiz, Durchfall und Bauchschmerzen, ein allgemeines Krankheitsgefühl sowie mitunter erhöhte Temperatur. Daran kann sich bei einem Teil der Patienten eine Phase mit Gelbsucht anschließen, die wenige Tage bis mehrere Wochen dauert. Die Haut und die weiße Lederhaut der Augen färben sich gelb, der Urin wird dunkler, der Stuhl entfärbt sich und starkes Hautjucken ist möglich. Eine Lebervergrößerung kann zu Druckgefühl oder Schmerzen im Oberbauch führen, bei etwa einem Viertel der erkrankten Personen vergrößert sich zudem die Milz.
Die meisten Erkrankten erholen sich im Verlauf von zwei bis drei Monaten vollständig, informiert das Robert Koch-Institut. Chronische Verläufe gibt es bei Hepatitis A nicht,im Gegensatz etwa zu Hepatitis B und C.
Folgen/Komplikationen
Bei 10 bis 15 Prozent der Hepatitis-A-Patienten kommt es nach einer kurzen Erholungsphase erneut über Wochen und Monate zu Beschwerden infolge einer Leberentzündung, bis schließlich eine Heilung eintritt.
Auch wenn ein schwerer Verlauf bei Hepatitis A selten ist, steigt die Wahrscheinlichkeit dafür mit zunehmendem Alter an. Vorerkrankungen wie beispielsweise ein schon bestehendes chronisches Leberleiden erhöhen das Risiko. Todesfälle sind sehr selten. Unter den hierzulande übermittelten Hepatitis-A-Fällen der Jahre 2010 bis 2019 betrug der Anteil krankheitsbedingt verstorbener Personen 0,002 Prozent, berichtet das Robert Koch-Institut.
Ursachen/Risikofaktoren
Auslöser der Hepatitis A ist ein Virus, das über den Mund und den Darm aufgenommen wird und sich in der Leber vermehrt. Infizierte scheiden es für einige Zeit mit dem Stuhl aus. Es ist auch außerhalb des menschlichen Körpers mitunter monatelang stabil und infektiös.
Von Mensch zu Mensch übertragen wird das Virus unter anderem durch Schmierinfektionen, bei denen es über schon geringe Stuhlspuren an Gegenständen oder Händen weitergegeben wird. Ein weiterer Übertragungsweg sind mit dem Virus belastete Lebensmittel. Letztere können mitunter auch aus Gebieten nach Deutschland importiert werden, in denen Hepatitis A häufig vorkommt. Zusätzliche Infektionsquellen bilden virusbelastetes Trinkwasser und mehrfach genutzte Spritzbestecke bei Drogenabhängigen.
Die Wahrscheinlichkeit für eine Infektion steigt unter anderem bei Reisen in Regionen, in denen Hepatitis A gehäuft auftritt. Das sind Mittel- und Südamerika, Afrika, Südostasien, Russland, der Nahe Osten, der außereuropäische Mittelmeerraum sowie einzelne europäische Länder. Zudem gibt es Menschen, die ein beruflich erhöhtes Risiko haben, die zum Beispiel in Kindertagesstätten oder Kinderheimen, im Gesundheitsdienst oder in Klärwerken arbeiten. Die Gefahr einer Infektion ist auch bei Männern erhöht, die Sex mit anderen Männern haben.
Ein erhöhtes Risiko, an Hepatitis A schwer zu erkranken, besteht bei älteren Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen, insbesondere Leberleiden.
Das kann helfen
Was der Arzt tun kann:
Ärztinnen und Ärzte können bei Bedarf gegen Hepatitis-A-Viren impfen, etwa bei beruflich erhöhten Infektionsrisiken oder bestimmten Vorerkrankungen, und über die Impfung informieren.
Wichtig ist auch eine ärztliche Beratung von an Hepatitis A erkrankten Menschen und der Kontaktpersonen, um eine Weiterverbreitung zu verhindern. Beratung ist außerdem zu von Erkrankten eingenommenen Medikamenten nötig, da einige die Leber zusätzlich belasten.
Eine akute Virushepatitis ist eine meldepflichtige Erkrankung. Bei Hepatitis A kann es zudem zu Einschränkungen für die Betreuung oder Tätigkeit in Gemeinschaftseinrichtungen, bei der Lebensmittelherstellung, in Küchen von Gaststätten und sonstigen Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung oder in medizinischen Einrichtungen kommen. Wann mögliche Einschränkungen entfallen dürfen, entscheiden die behandelnden Ärztinnen und Ärzte beziehungsweise die zuständigen Gesundheitsämter.
Was man selbst tun kann:
Bei Bedarf kann man sich durch eine Impfung vor Hepatitis-A-Viren schützen. Sinnvoll ist das unter anderem bei Kontaktpersonen von Hepatitis-A-Erkrankten, die noch nicht geimpft sind und keine Hepatitis-A-Erkrankung durchgemacht haben.
Wer erkrankt ist, sollte sich schonen, bis zu zwei Wochen nach Auftreten der ersten Krankheitszeichen Abstand zu anderen halten, möglichst eine eigene Toilette benutzen, auf Handhygiene achten und keine Speisen für andere zubereiten. Auf Alkohol gilt es im Krankheitsverlauf ganz zu verzichten. Hilfreich ist zu Beginn der Erkrankung eine kohlenhydratreiche und fettarme Kost. Genauere Informationen geben behandelnde Ärztinnen und Ärzte, deren Rat dieser Beitrag nicht ersetzen kann.
Vor einer geplanten Reise kann man sich bei auf Reisemedizin spezialisierten Ärztinnen und Ärzten informieren, ob eine Impfung gegen Hepatitis A sinnvoll ist. Erste Hinweise zur Gesundheitssituation in vielen Ländern weltweit gibt es im Internet zum Beispiel unter der Adresse des Auswärtigen Amtes.
Bearbeitungsstand: 19.03.2026
Quellenangabe:
Hahn, Kaufmann, Schulz, Suerbaum, Medizinische Mikrobiologie und Infektiologie, Springer, (2009), 6.Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.