HCT-089Pharm 25 mg Tabletten
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Pharmazeutische Informationen
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18424930
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 25 mg
- Marke:
- HCT-
- Hersteller:
- 089PHARM GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen sowie zu Bewusstseinsstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Bei Bluthochdruck:
Bei Wassereinlagerung - Behandlungsbeginn (die ersten Tage der Therapie):
Nach Rücksprache mit dem Arzt kann die Anfangsdosis auf 8 Tabletten erhöht werden.
Bei Wassereinlagerung - Folgebehandlung:
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck
- Wassereinlagerung (Ödem) aufgrund einer Erkrankung des Herzens
- Wassereinlagerung (Ödem) aufgrund einer Erkrankung der Leber
- Wassereinlagerung (Ödem) aufgrund einer Erkrankung der Nieren
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2-1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2-4 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff fördert die Ausscheidung von Natrium-, Kalium- und Chlorid-Ionen aus dem Körper. Gleichzeitig schwemmt er verstärkt Wasser aus. Dadurch senkt er den Blutdruck und beseitigt Ödeme (Wassereinlagerungen).
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Darmverschluss durch eine Darmlähmung
- Appetitlosigkeit
- Durstgefühl
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Nervosität
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Delirium (Verwirrtheit)
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Bewusstseinsstörung bis hin zum Koma
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Lähmungen
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen
- Verschlechterung einer bestehenden Kurzsichtigkeit
- Eingeschränkte Bildung von Tränenflüssigkeit - (wichtig für Kontaktlinsenträger)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautrötung
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Herzklopfen
- Erregungsleitungsstörungen am Herzen
- Veränderungen im EKG
- Herzrhythmusstörungen
- Pulserniedrigung
- Entzündung der Blutgefäße
- Lungenentzündung
- Anfälle von Atemnot
- Nierenentzündung
- Anstieg der Nierenwerte - (Kreatinin und Harnstoff)
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Kaliummangel
- Natriummangel
- Magnesiummangel
- Chlormangel
- Erhöhte Kalziumwerte
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Urinausscheidung, erhöhte
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur alkalischen Seite (Alkalose)
- Erhöhte Zuckerwerte im Urin
- Anstieg des Blutzuckers
- Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
- Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut, dadurch evtl. Auslösen eines Gichtanfalles
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Thrombose
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Erhöhte Amylasewerte (Verdauungsenzym aus der Bauchspeicheldrüse)
- Potenzschwäche
- Muskelschwäche
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe, vor allem Wadenkrämpfe
- Allgemeine Schwäche
- Akutes Nierenversagen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Nicht oder kaum vorhandene Harnausscheidung
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 52 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 58 × 104 × 44 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
Was ist das? - Definition Eine Hypotonie, wie der niedrige Blutdruck in der Fachsprache genannt wird, liegt in der Regel vor, wenn der systolische (obere) Blutdruckwert unter 110 mmHg (Männern) oder 100 mmHg (Frauen) liegt. Diese Grenzwerte sind unabhängig von der Höhe des diastolischen (unteren) Blutdruckwerts. Viele Menschen bemerken ihn kaum, doch bei manchen führt er zu Schwindel, Müdigkeit oder sogar Ohnmacht. Meist ist niedriger Blutdruck harmlos, kann aber in bestimmten Situationen oder bei zugrunde liegenden Erkrankungen behandlungsbedürftig sein.
Krankheitsbild
Niedriger Blutdruck bedeutet, dass der Druck in den Arterien dauerhaft unter dem Normalwert liegt. Das ist zunächst kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Menschen mit niedrigem Blutdruck haben ein geringeres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu Problemen führt das erst, wenn die Durchblutung des Gehirns oder anderer Organe nicht mehr ausreicht. Dann kann es zu Beschwerden kommen, die den Alltag beeinträchtigen.
Medizinisch unterscheidet man drei Formen:
- Die primäre Hypotonie ohne erkennbare Ursache
- Die sekundäre Hypotonie als Folge anderer Erkrankungen wie Herzschwäche oder Schilddrüsenunterfunktion
- Die orthostatische Hypotonie, bei der der Blutdruck beim Aufstehen plötzlich absackt.
Symptome/Verlauf
Viele Menschen mit niedrigem Blutdruck haben keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist unspezifisch. Zu den häufigen Anzeichen zählen Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, kalte Hände oder Füße, Herzklopfen, Kopfschmerzen oder ein Gefühl innerer Unruhe. Beim schnellen Aufstehen kann es zu Sehstörungen oder sogar kurzzeitiger Bewusstlosigkeit kommen.
Der Verlauf ist meist harmlos. In bestimmten Situationen, etwa bei älteren Menschen, in der Schwangerschaft oder bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann niedriger Blutdruck jedoch zu ernsthaften Problemen führen. Auch wiederholte Stürze infolge von Ohnmacht sind nicht zu unterschätzen.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verursacht niedriger Blutdruck keine bleibenden Schäden. Komplikationen entstehen vor allem dann, wenn es zu Stürzen kommt oder wichtige Organe nicht ausreichend durchblutet werden. In der Schwangerschaft kann eine anhaltende Unterversorgung der Gebärmutter das ungeborene Kind gefährden. Auch bei Herzschwäche oder neurologischen Erkrankungen kann Hypotonie ein Warnsignal sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Niedriger Blutdruck kann viele Ursachen haben. Häufig tritt er ohne erkennbare Grunderkrankung auf, besonders bei jungen, schlanken Frauen. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Sekundäre Formen entstehen durch Erkrankungen wie Herzschwäche, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Blutarmut. Medikamente wie Blutdrucksenker oder Antidepressiva können ebenfalls den Blutdruck senken.
Was niedrigen Blutdruck begünstigen kann:
- Flüssigkeitsmangel
- Bewegungsmangel oder langes Stehen
- Medikamente (zum Beispiel Betablocker, Diuretika)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Hormonelle Störungen
- Schwangerschaft
- Genetische Veranlagung
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei starker Symptomatik oder zugrunde liegenden Erkrankungen kommen sogenannte Kreislaufstabilisierer oder eine Anpassung der Medikation infrage.
Was man selbst tun kann: Ausreichend trinken, regelmäßig bewegen, Wechselduschen oder Kompressionsstrümpfe tragen kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Auch Ausdauersport und gezieltes Muskeltraining sind sinnvoll. Wenn es wiederholt zu Ohnmacht, starker Erschöpfung oder anderen belastenden Symptomen kommt, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Auch in der Schwangerschaft oder bei älteren Menschen ist eine medizinische Kontrolle wichtig.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Arteriosklerose
Was ist das? - Definition Arteriosklerose ist eine chronische Entzündungskrankheit der Blutgefäße, die zu einer Verhärtung, Verdickung und Einengung der Arterien führt. Es bilden sich Ablagerungen an der Gefäßwand, die hauptsächlich aus Fetten bestehen, und es kommt zu entzündlichen Prozessen. Eine fortschreitende Arteriosklerose kann es zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Sie gilt als Hauptursache für Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere Durchblutungsstörungen. Oft entwickelt sie sich über viele Jahre ohne spürbare Symptome.
Krankheitsbild
Arteriosklerose, auch bekannt als Gefäßverkalkung oder Atherosklerose, ist eine schleichende Erkrankung der Arterien. Dabei lagern sich unter anderem Fette wie Cholesterin und Lipoproteine und Immunzellen in den Wänden der Gefäße ab und fördern entzündliche Prozesse. Die Ablagerungen, auch Plaques genannt, verursachen eine Verengung und Verhärtung der Arterien, was die Durchblutung stört. Arteriosklerose kann in verschiedenen Körperregionen auftreten: an den Herzkranzgefäßen, in den Beinen, in den Nieren oder in den Gehirngefäßen und kann zu schweren Folgeerkrankungen führen. Die Krankheit entwickelt sich meist über Jahre oder Jahrzehnte, oft ohne spürbare Beschwerden, bis es zu Komplikationen kommt.
Symptome / Verlauf
Am Anfang spürt man oft nichts, die Gefäße verengen sich langsam, ohne deutliche Signale. Mit der Zeit können jedoch Beschwerden auftreten, je nachdem, wo die Durchblutungsstörung entsteht:
- -Im Herzen: Schmerzen in der Brust (Angina pectoris), Kurzatmigkeit, Leistungsknick
- -In den Beinen: Schmerzen beim Gehen, die in Ruhe nachlassen (bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit, PAVK)
- -Im Gehirn: manchmal Warnzeichen wie Schwindel, vorübergehende Sehstörungen oder Halbseitenprobleme.
Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein: Manche Menschen bemerken jahrelang nichts, andere bekommen früh Symptome. Wenn nichts unternommen wird, verschlimmern sich Plaques, Verengungen werden größer, Gefäße härter und riskanter für Risse oder Verschlüsse.
Folgen / Komplikationen
Arteriosklerose kann schwere gesundheitliche Folgen haben. So steigt das Risiko, dass Plaques aufreißen oder sich Blutgerinnsel bilden. Führt dies zum Verschluss eines Gefäßes, löst dies ein akute Notfallsituation aus. Das ist etwa bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall der Fall. Außerdem kann es zu peripheren Durchblutungsstörungen von Armen oder Beinen kommen. Im Fall der peripher arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) führt das zu Gehproblemen, im schlimmsten Fall zu Amputationen. Sind Nierengefäße betroffen, kann es zu Bluthochdruck, Nierenschwäche oder sogar Nierenversagen kommen. Eine Verengung im Bereich der Herzgefäße zieht oft eine Herzschwäche nach sich.
Ursachen / Risikofaktoren
Arteriosklerose entsteht durch ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Einige lassen sich beeinflussen, andere sind erblich bedingt oder nicht beeinflussbar, wie das Alter. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:
- -erhöhte Werte für LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a), sowie niedrige HDL-Cholesterin
- -Bluthochdruck
- -Rauchen
- -Diabetes mellitus
- -starkes Übergewicht
- -Bewegungsmangel
- -Alter: Mit jedem Lebensjahr steigt das Risiko, insbesondere bei Männern über etwa 45 und Frauen über etwa 55 Jahren.
- -genetische Veranlagung
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Bereits kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken. Wichtig ist regelmäßige körperliche Bewegung zum Beispiel zügiges Gehen, Schwimmen oder Radfahren, eine gesunde Ernährung mit wenig gesättigten Fetten, viel Gemüse, Obst und Ballaststoffen. Ein Rauchstopp sowie eine Gewichtsreduktion, falls Übergewicht besteht, können das Risiko für Risiko vermindern. Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck sollten behandelt werden.
Was der Arzt tun kann:
Die ärztliche Therapie zielt darauf ab, das Fortschreiten der Arteriosklerose zu verlangsamen und Komplikationen zu vermeiden. Dazu gehören Medikamente gegen Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfette wie Cholesterin. In manchen Fällen ist eine Operation notwendig, etwa um einen Stent einzusetzen, die Gefäße durch eine Ballondilatation zu weiten oder mit Hilfe einer Bypass-Operation eine verschlossene Stelle zu umgehen.
Bearbeitungsstand: 20.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Tabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 18424930
- Darreichungsform:
- Tabletten (Tabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 25 mg
- Marke:
- HCT-
- Hersteller:
- 089PHARM GmbH
- Generikum:
-
Ja
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Prinzipiell ist die Dauer der Anwendung zeitlich nicht begrenzt, das Arzneimittel kann daher längerfristig angewendet werden.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Schwindel, Kopfschmerzen, Muskelkrämpfen sowie zu Bewusstseinsstörungen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Da die Dosierung des Arzneimittels von verschiedenen Faktoren abhängt, sollte sie von Ihrem Arzt individuell auf Sie abgestimmt werden.
Bei Bluthochdruck:
Bei Wassereinlagerung - Behandlungsbeginn (die ersten Tage der Therapie):
Nach Rücksprache mit dem Arzt kann die Anfangsdosis auf 8 Tabletten erhöht werden.
Bei Wassereinlagerung - Folgebehandlung:
Patienten mit einer Leberfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Bluthochdruck
- Wassereinlagerung (Ödem) aufgrund einer Erkrankung des Herzens
- Wassereinlagerung (Ödem) aufgrund einer Erkrankung der Leber
- Wassereinlagerung (Ödem) aufgrund einer Erkrankung der Nieren
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1/2-1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 2-4 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1-2 Tabletten, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: unabhängig von der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff fördert die Ausscheidung von Natrium-, Kalium- und Chlorid-Ionen aus dem Körper. Gleichzeitig schwemmt er verstärkt Wasser aus. Dadurch senkt er den Blutdruck und beseitigt Ödeme (Wassereinlagerungen).
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Erbrechen
- Durchfälle
- Verstopfung
- Blähungen
- Bauchschmerzen
- Darmverschluss durch eine Darmlähmung
- Appetitlosigkeit
- Durstgefühl
- Mundtrockenheit
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Nervosität
- Müdigkeit
- Schläfrigkeit
- Delirium (Verwirrtheit)
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Bewusstseinsstörung bis hin zum Koma
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Lähmungen
- Sehstörungen, wie:
- Verschwommenes Sehen
- Verschlechterung einer bestehenden Kurzsichtigkeit
- Eingeschränkte Bildung von Tränenflüssigkeit - (wichtig für Kontaktlinsenträger)
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Hautrötung
- Hautausschlag
- Nesselausschlag
- Hautblutungen aufgrund gestörter Blutgerinnung
- Erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Niedriger Blutdruck
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Kurzzeitige Bewusstlosigkeit, die nur wenige Sekunden bis Minuten dauert
- Herzklopfen
- Erregungsleitungsstörungen am Herzen
- Veränderungen im EKG
- Herzrhythmusstörungen
- Pulserniedrigung
- Entzündung der Blutgefäße
- Lungenentzündung
- Anfälle von Atemnot
- Nierenentzündung
- Anstieg der Nierenwerte - (Kreatinin und Harnstoff)
- Störungen des Flüssigkeit- und Salzhaushaltes, wie:
- Kaliummangel
- Natriummangel
- Magnesiummangel
- Chlormangel
- Erhöhte Kalziumwerte
- Flüssigkeitsmangel (Dehydratation)
- Urinausscheidung, erhöhte
- Verschiebung des Säure-Basen-Gleichgewichts im Blut zur alkalischen Seite (Alkalose)
- Erhöhte Zuckerwerte im Urin
- Anstieg des Blutzuckers
- Anstieg der Blutfettwerte (Cholesterin, Triglyceride)
- Anstieg der Harnsäurekonzentration im Blut, dadurch evtl. Auslösen eines Gichtanfalles
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen), erste Anzeichen können Halsschmerzen oder Fieber sein: Wenden Sie sich bei Auftreten solcher Anzeichen sofort an Ihren Arzt.
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Thrombose
- Entzündung der Bauchspeicheldrüse
- Erhöhte Amylasewerte (Verdauungsenzym aus der Bauchspeicheldrüse)
- Potenzschwäche
- Muskelschwäche
- Muskelschmerzen
- Muskelkrämpfe, vor allem Wadenkrämpfe
- Allgemeine Schwäche
- Akutes Nierenversagen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Nicht oder kaum vorhandene Harnausscheidung
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 52 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 58 × 104 × 44 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch, vor allem in höheren Dosierungen oder in Kombination mit Alkohol, beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Dieses Arzneimittel enthält Stoffe, die unter Umständen als Dopingstoffe eingeordnet werden können. Fragen Sie dazu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Vorsicht bei Allergie gegen Sulfonamide!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Niedriger Blutdruck (Hypotonie)
Was ist das? - Definition Eine Hypotonie, wie der niedrige Blutdruck in der Fachsprache genannt wird, liegt in der Regel vor, wenn der systolische (obere) Blutdruckwert unter 110 mmHg (Männern) oder 100 mmHg (Frauen) liegt. Diese Grenzwerte sind unabhängig von der Höhe des diastolischen (unteren) Blutdruckwerts. Viele Menschen bemerken ihn kaum, doch bei manchen führt er zu Schwindel, Müdigkeit oder sogar Ohnmacht. Meist ist niedriger Blutdruck harmlos, kann aber in bestimmten Situationen oder bei zugrunde liegenden Erkrankungen behandlungsbedürftig sein.
Krankheitsbild
Niedriger Blutdruck bedeutet, dass der Druck in den Arterien dauerhaft unter dem Normalwert liegt. Das ist zunächst kein Grund zur Sorge, im Gegenteil: Menschen mit niedrigem Blutdruck haben ein geringeres Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Zu Problemen führt das erst, wenn die Durchblutung des Gehirns oder anderer Organe nicht mehr ausreicht. Dann kann es zu Beschwerden kommen, die den Alltag beeinträchtigen.
Medizinisch unterscheidet man drei Formen:
- Die primäre Hypotonie ohne erkennbare Ursache
- Die sekundäre Hypotonie als Folge anderer Erkrankungen wie Herzschwäche oder Schilddrüsenunterfunktion
- Die orthostatische Hypotonie, bei der der Blutdruck beim Aufstehen plötzlich absackt.
Symptome/Verlauf
Viele Menschen mit niedrigem Blutdruck haben keine Beschwerden. Wenn Symptome auftreten, sind sie meist unspezifisch. Zu den häufigen Anzeichen zählen Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, kalte Hände oder Füße, Herzklopfen, Kopfschmerzen oder ein Gefühl innerer Unruhe. Beim schnellen Aufstehen kann es zu Sehstörungen oder sogar kurzzeitiger Bewusstlosigkeit kommen.
Der Verlauf ist meist harmlos. In bestimmten Situationen, etwa bei älteren Menschen, in der Schwangerschaft oder bei bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, kann niedriger Blutdruck jedoch zu ernsthaften Problemen führen. Auch wiederholte Stürze infolge von Ohnmacht sind nicht zu unterschätzen.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen verursacht niedriger Blutdruck keine bleibenden Schäden. Komplikationen entstehen vor allem dann, wenn es zu Stürzen kommt oder wichtige Organe nicht ausreichend durchblutet werden. In der Schwangerschaft kann eine anhaltende Unterversorgung der Gebärmutter das ungeborene Kind gefährden. Auch bei Herzschwäche oder neurologischen Erkrankungen kann Hypotonie ein Warnsignal sein.
Ursachen/Risikofaktoren
Niedriger Blutdruck kann viele Ursachen haben. Häufig tritt er ohne erkennbare Grunderkrankung auf, besonders bei jungen, schlanken Frauen. Auch genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Sekundäre Formen entstehen durch Erkrankungen wie Herzschwäche, Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Blutarmut. Medikamente wie Blutdrucksenker oder Antidepressiva können ebenfalls den Blutdruck senken.
Was niedrigen Blutdruck begünstigen kann:
- Flüssigkeitsmangel
- Bewegungsmangel oder langes Stehen
- Medikamente (zum Beispiel Betablocker, Diuretika)
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Hormonelle Störungen
- Schwangerschaft
- Genetische Veranlagung
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Die Behandlung richtet sich nach der Ursache. Bei starker Symptomatik oder zugrunde liegenden Erkrankungen kommen sogenannte Kreislaufstabilisierer oder eine Anpassung der Medikation infrage.
Was man selbst tun kann: Ausreichend trinken, regelmäßig bewegen, Wechselduschen oder Kompressionsstrümpfe tragen kann helfen, den Kreislauf zu stabilisieren. Auch Ausdauersport und gezieltes Muskeltraining sind sinnvoll. Wenn es wiederholt zu Ohnmacht, starker Erschöpfung oder anderen belastenden Symptomen kommt, sollte ärztlich abgeklärt werden, ob eine ernsthafte Erkrankung vorliegt. Auch in der Schwangerschaft oder bei älteren Menschen ist eine medizinische Kontrolle wichtig.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Hypertonie
Was ist das? - Definition Bluthochdruck bzw. eine arterielle Hypertonie liegt vor, wenn der Blutdruck in den Schlagadern dauerhaft auf Werte von 140/90 mmHg und darüber ansteigt. Bleibt er unbemerkt und unbehandelt, drohen Folgeerkrankungen wie ein Schlaganfall, Nieren- und Augenschäden, ein Herzinfarkt oder Herzschwäche.
Krankheitsbild
Der Blutdruck ist die Kraft, mit der das Blut gegen die Wände der Blutgefäße drückt. Er besteht aus zwei Werten: Der systolische (obere) Wert steht für den Druck in den Blutgefäßen während eines Herzschlages, der diastolische (untere) Wert für den Druck in der Phase zwischen zwei Herzschlägen.Von Bluthochdruck sprechen Ärzte, wenn der Blutdruck in den Schlagadern bei über 140/90 mmHg liegt - bei wiederholten Messungen in der Arztpraxis an unterschiedlichen Tagen. Misst man den Blutdruck selbst zu Hause, sprechen wiederholte Werte von 135/85 mmHg und mehr für Bluthochdruck - das sollte dann aber ein Arzt bestätigen.Ein einzelner erhöhter Wert - etwa durch Stress, Kaffee oder Anstrengung - ist noch kein Grund zur Sorge. Erst wenn die Werte wiederholt oder bei einer ambulanten Langzeitmessung über 24 Stunden zu hoch sind, spricht man von Bluthochdruck.In Industrieländern ist Bluthochdruck ein häufiges Problem, besonders bei älteren Menschen. Unbehandelt kann er langfristig zu schweren Erkrankungen führen, deshalb ist frühzeitige Erkennung wichtig.
Symptome/Verlauf
Bluthochdruck wird oft lange nicht bemerkt. Das macht ihn so gefährlich. Viele Betroffene fühlen sich gesund. Mögliche Warnzeichen sind unspezifisch und können leicht übersehen werden:
- Kopfschmerzen
- Ohrensausen
- Herzklopfen oder Herzrasen
- Sehstörungen
Oft wird Bluthochdruck erst bei einer Routineuntersuchung durch den Arzt oder durch das Auftreten seiner Folgeerkrankungen entdeckt.
Folgen/Komplikationen
Bleibt Bluthochdruck unbehandelt, kann es im Laufe der Jahre zu ernsten Schäden an Organen und Blutgefäßen kommen.
- Herz: Das Herz muss ständig gegen den erhöhten Widerstand anpumpen. Vor allem die linke Herzkammer wird dadurch überlastet und verändert sich
- es drohen eine Herzschwäche oder sogar ein Herzinfarkt.
- Gehirn: Es besteht ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle oder Hirnblutungen.
- Augen: Feine Blutgefäße können geschädigt werden
- es kann zu Sehverlust kommen.
- Nieren: Verengungen und Schädigungen von Blutgefäßen der Nieren können zu Nierenschäden und Nierenversagen führen.
Bei extrem hohen Blutdruckwerten sollte man zunächst versuchen, sich zu entspannen und Ruhe zu bewahren. Hatte man sich zuvor körperlich angestrengt oder starken Stress, ist es durchaus möglich, dass der Blutdruck auch mal kurzzeitig stärker ansteigt. Sinken die sehr hohen Blutdruckwerte nach 15 - 30 Minuten Ruhe nicht, empfiehlt es sich unbedingt, einen Arzt zurate zu ziehen.
Den Notarzt rufen muss man, sollten mit dem stark gestiegenen Blutdruck Symptome auftreten wie
- Brustschmerzen (Schmerzen, Brennen oder starkes Druckgefühl),
- Atemnot,
- starker Schwindel (womöglich mit Kopfschmerzen),
- Seh- oder Sprechstörungen,
- Übelkeit und/oder Erbrechen,
- Nasenbluten,
- Benommenheit,
- Krampfanfälle oder
- Lähmungen.
Ursachen/Risikofaktoren
In den meisten Fällen ist die genaue Ursache eines Bluthochdrucks unbekannt - dann spricht man von primärer Hypertonie.
Folgende Risikofaktoren begünstigen die Entwicklung von Bluthochdruck:
- Rauchen
- Übergewicht
- übermäßiger Alkohol- oder Salzkonsum
- Stress
- Bewegungsmangel
Oft spielen auch erbliche Veranlagungen eine Rolle. Bei jüngeren Menschen, bei sehr schlecht mit Medikamenten einzustellendem oder bei ungewöhnlich hohem Blutdruck sollte ärztlich nach sekundären Ursachen gesucht werden. Dazu zählen:
- Nierenerkrankungen
- Hormonstörungen (z.B. Schilddrüsenüberfunktion)
- Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Diclofenac)
Das kann helfen
Was der Arzt macht:
- führt Blutdruckmessungen (auch Langzeitmessung) durch
- prüft mögliche Ursachen, Organschäden und Risikofaktoren
- empfiehlt Maßnahmen und ggf. Medikamente zur Blutdrucksenkung
Was man selbst tun kann:
- Gewicht reduzieren, wenn Übergewicht besteht
- salzarm essen, also sparsam Salzen sowie Fertigprodukte und Nachsalzen vermeiden
- Rauchen aufgeben und Alkoholkonsum einschränken oder aufgeben
- Stress abbauen, z. B. durch Entspannungstechniken
- geregelten Schlafrhythmus einhalten
- regelmäßig bewegen, ideal sind Spaziergänge oder Ausdauersport
- Koffein und Nikotin reduzieren oder meiden
- Blutdruck regelmäßig selbst kontrollieren
Führen nichtmedikamentöse Maßnahmen allein nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung, ist der Blutdruck von Anfang an sehr hoch oder liegen weitere Risikofaktoren für Herz und Kreislauf oder gar bereits Organschäden durch Bluthochdruck vor, wird der Arzt zusätzlich blutdrucksenkende Medikamente empfehlen. Wichtig ist auch, mit dem behandelnden Arzt Kontrolltermine zu vereinbaren.
Bearbeitungsstand: 10.10.2025
Quellenangaben:
Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Arteriosklerose
Was ist das? - Definition Arteriosklerose ist eine chronische Entzündungskrankheit der Blutgefäße, die zu einer Verhärtung, Verdickung und Einengung der Arterien führt. Es bilden sich Ablagerungen an der Gefäßwand, die hauptsächlich aus Fetten bestehen, und es kommt zu entzündlichen Prozessen. Eine fortschreitende Arteriosklerose kann es zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Sie gilt als Hauptursache für Herzinfarkt, Schlaganfall und periphere Durchblutungsstörungen. Oft entwickelt sie sich über viele Jahre ohne spürbare Symptome.
Krankheitsbild
Arteriosklerose, auch bekannt als Gefäßverkalkung oder Atherosklerose, ist eine schleichende Erkrankung der Arterien. Dabei lagern sich unter anderem Fette wie Cholesterin und Lipoproteine und Immunzellen in den Wänden der Gefäße ab und fördern entzündliche Prozesse. Die Ablagerungen, auch Plaques genannt, verursachen eine Verengung und Verhärtung der Arterien, was die Durchblutung stört. Arteriosklerose kann in verschiedenen Körperregionen auftreten: an den Herzkranzgefäßen, in den Beinen, in den Nieren oder in den Gehirngefäßen und kann zu schweren Folgeerkrankungen führen. Die Krankheit entwickelt sich meist über Jahre oder Jahrzehnte, oft ohne spürbare Beschwerden, bis es zu Komplikationen kommt.
Symptome / Verlauf
Am Anfang spürt man oft nichts, die Gefäße verengen sich langsam, ohne deutliche Signale. Mit der Zeit können jedoch Beschwerden auftreten, je nachdem, wo die Durchblutungsstörung entsteht:
- -Im Herzen: Schmerzen in der Brust (Angina pectoris), Kurzatmigkeit, Leistungsknick
- -In den Beinen: Schmerzen beim Gehen, die in Ruhe nachlassen (bei peripherer arterieller Verschlusskrankheit, PAVK)
- -Im Gehirn: manchmal Warnzeichen wie Schwindel, vorübergehende Sehstörungen oder Halbseitenprobleme.
Der Verlauf kann sehr unterschiedlich sein: Manche Menschen bemerken jahrelang nichts, andere bekommen früh Symptome. Wenn nichts unternommen wird, verschlimmern sich Plaques, Verengungen werden größer, Gefäße härter und riskanter für Risse oder Verschlüsse.
Folgen / Komplikationen
Arteriosklerose kann schwere gesundheitliche Folgen haben. So steigt das Risiko, dass Plaques aufreißen oder sich Blutgerinnsel bilden. Führt dies zum Verschluss eines Gefäßes, löst dies ein akute Notfallsituation aus. Das ist etwa bei einem Herzinfarkt oder Schlaganfall der Fall. Außerdem kann es zu peripheren Durchblutungsstörungen von Armen oder Beinen kommen. Im Fall der peripher arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) führt das zu Gehproblemen, im schlimmsten Fall zu Amputationen. Sind Nierengefäße betroffen, kann es zu Bluthochdruck, Nierenschwäche oder sogar Nierenversagen kommen. Eine Verengung im Bereich der Herzgefäße zieht oft eine Herzschwäche nach sich.
Ursachen / Risikofaktoren
Arteriosklerose entsteht durch ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Einige lassen sich beeinflussen, andere sind erblich bedingt oder nicht beeinflussbar, wie das Alter. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen:
- -erhöhte Werte für LDL-Cholesterin und Lipoprotein(a), sowie niedrige HDL-Cholesterin
- -Bluthochdruck
- -Rauchen
- -Diabetes mellitus
- -starkes Übergewicht
- -Bewegungsmangel
- -Alter: Mit jedem Lebensjahr steigt das Risiko, insbesondere bei Männern über etwa 45 und Frauen über etwa 55 Jahren.
- -genetische Veranlagung
Das kann helfen
Was man selbst tun kann:
Bereits kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken. Wichtig ist regelmäßige körperliche Bewegung zum Beispiel zügiges Gehen, Schwimmen oder Radfahren, eine gesunde Ernährung mit wenig gesättigten Fetten, viel Gemüse, Obst und Ballaststoffen. Ein Rauchstopp sowie eine Gewichtsreduktion, falls Übergewicht besteht, können das Risiko für Risiko vermindern. Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck sollten behandelt werden.
Was der Arzt tun kann:
Die ärztliche Therapie zielt darauf ab, das Fortschreiten der Arteriosklerose zu verlangsamen und Komplikationen zu vermeiden. Dazu gehören Medikamente gegen Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfette wie Cholesterin. In manchen Fällen ist eine Operation notwendig, etwa um einen Stent einzusetzen, die Gefäße durch eine Ballondilatation zu weiten oder mit Hilfe einer Bypass-Operation eine verschlossene Stelle zu umgehen.
Bearbeitungsstand: 20.01.2026
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Thieme, Thiemes Altenpflege in Lernfeldern, Thieme, (2008) - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.