HEPAR-SL 640 mg Filmtabletten
74,11 €
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 13583807
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 640 mg
- Marke:
- HEPAR-SL
- Hersteller:
- MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Verdauungsstörungen, besonders bei Funktionsstörungen der Gallenwege
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren (ab 44kg Körpergewicht) und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Artischocke und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: etwa mannshohe kräftige Pflanze mit distelartigem Aussehen und purpurnen Blütenköpfen
- Vorkommen: Europa
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Cynarin, Flavonoide, Sesquiterpene
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakt oder Saft aus frischen oder getrockneten Blättern
Die Inhaltsstoffe der Artischocke regen den Gallenfluss an und unterstützen auf diese Weise die Fettverdauung, die Blutfettwerte sinken. Ausserdem wirkt Artischocke leberschützend indem sie schädliche Stoffe abfängt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Gallenwegsverschluss
- Entzündung der Gallenwege
- Gallensteinleiden
- Lebererkrankung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 148 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 80 × 65 × 90 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 2
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Dyspepsie
Was ist das? - Definition Dyspepsie ist ein Sammelbegriff für Beschwerden im Oberbauch, die meist nach dem Essen auftreten. Typisch sind Völlegefühl, Druck oder Schmerzen im Magenbereich. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von harmlosen Verdauungsstörungen bis hin zu ernsteren Erkrankungen.
Krankheitsbild
Dyspepsie bezeichnet funktionelle oder organische Störungen im oberen Verdauungstrakt. Sie tritt häufig auf und betrifft Menschen jeden Alters. Man unterscheidet zwischen funktioneller Dyspepsie, bei der keine organische Ursache gefunden wird, und organischer Dyspepsie, bei der eine konkrete Erkrankung wie ein Magengeschwür oder eine Entzündung vorliegt.
Die Beschwerden sind oft chronisch oder wiederkehrend und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Besonders nach dem Essen oder in Stresssituationen verstärken sich die Symptome.
Symptome/Verlauf
Die Symptome der Dyspepsie sind vielfältig und können einzeln oder in Kombination auftreten. Typisch sind:
- Völlegefühl nach dem Essen
- schnelles Sättigungsgefühl
- Oberbauchschmerzen oder Brennen
- Blähungen und Aufstoßen
- Übelkeit, manchmal auch Erbrechen
Der Verlauf ist meist chronisch oder schubweise. Manche Betroffene haben nur gelegentlich Beschwerden, andere leiden dauerhaft darunter. Die Symptome können sich durch bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol, Nikotin oder Stress verschlimmern.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist Dyspepsie zwar unangenehm, aber harmlos. Dennoch kann sie zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und soziale Rückzüge sind mögliche Folgen.
Bei organischen Ursachen wie Magengeschwüren oder einer Infektion mit Helicobacter pylori können unbehandelt Komplikationen wie Blutungen, Magendurchbruch oder eine chronische Entzündung entstehen. In seltenen Fällen steckt eine ernsthafte Erkrankung wie Magenkrebs dahinter.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen der Dyspepsie sind vielfältig. Bei der funktionellen Form lassen sich keine organischen Veränderungen nachweisen. Hier spielen oft mehrere Faktoren zusammen. Zu ihnen zählen Stress und psychische Belastungen, ungünstige Essgewohnheiten wie hastiges Essen oder große Portionen, fettreiche oder stark gewürzte Speisen, Alkohol und Nikotin sowie bestimmte Medikamente wie Schmerzmittel oder Antibiotika. Bei der organischen Dyspepsie liegen konkrete Erkrankungen zugrunde, etwa eine Magenschleimhaut-Entzündung, Magengeschwüre, Refluxkrankheit oder Infektionen mit Bakterium Helicobacter pylori.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Gespräche, Untersuchungen und eventuell eine Magenspiegelung klären, ob eine organische Ursache vorliegt. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Säureblocker, Mittel gegen Übelkeit oder zur Förderung der Magenbewegung. Auch einige pflanzliche Präparate lindern die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Regelmäßige kleinere Mahlzeiten, Verzicht auf Alkohol, Nikotin und stark gewürzte Speisen, Stressabbau durch Bewegung oder Entspannungstechniken. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als zwei Wochen anhalten, sich verschlimmern oder mit Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder Erbrechen einhergehen. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 13583807
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 100 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 640 mg
- Marke:
- HEPAR-SL
- Hersteller:
- MCM KLOSTERFRAU Vertr. GmbH
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 1 Woche anwenden. Bei länger anhaltenden oder regelmäßig wiederkehrenden Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Durchfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Anwendungsgebiete
- Verdauungsstörungen, besonders bei Funktionsstörungen der Gallenwege
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 12 Jahren (ab 44kg Körpergewicht) und Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 2-mal täglich, Zeitpunkt: zu der Mahlzeit
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Die Inhaltsstoffe entstammen der Pflanze Artischocke und wirken als natürliches Gemisch. Zu der Pflanze selbst:
- Aussehen: etwa mannshohe kräftige Pflanze mit distelartigem Aussehen und purpurnen Blütenköpfen
- Vorkommen: Europa
- Hauptsächliche Inhaltsstoffe: Cynarin, Flavonoide, Sesquiterpene
- Verwendete Pflanzenteile und Zubereitungen: Extrakt oder Saft aus frischen oder getrockneten Blättern
Die Inhaltsstoffe der Artischocke regen den Gallenfluss an und unterstützen auf diese Weise die Fettverdauung, die Blutfettwerte sinken. Ausserdem wirkt Artischocke leberschützend indem sie schädliche Stoffe abfängt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
Für das Arzneimittel sind nur Nebenwirkungen beschrieben, die bisher nur in Ausnahmefällen aufgetreten sind.
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Gallenwegsverschluss
- Entzündung der Gallenwege
- Gallensteinleiden
- Lebererkrankung
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 12 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Gewicht:
- 148 g
- Abmessungen (B × H × L):
- 80 × 65 × 90 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 2
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss
- vor Hitze geschützt
- im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei Allergie gegen Korbblütler (lateinischer Name = Kompositen), z.B. Arnika, Ringelblume, Schafgarbe, Sonnenhut und Kamille!
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Chinolingelb mit der E-Nummer E 104)!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei Allergie gegen Erdnüsse und Soja.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Dyspepsie
Was ist das? - Definition Dyspepsie ist ein Sammelbegriff für Beschwerden im Oberbauch, die meist nach dem Essen auftreten. Typisch sind Völlegefühl, Druck oder Schmerzen im Magenbereich. Die Ursachen können vielfältig sein und reichen von harmlosen Verdauungsstörungen bis hin zu ernsteren Erkrankungen.
Krankheitsbild
Dyspepsie bezeichnet funktionelle oder organische Störungen im oberen Verdauungstrakt. Sie tritt häufig auf und betrifft Menschen jeden Alters. Man unterscheidet zwischen funktioneller Dyspepsie, bei der keine organische Ursache gefunden wird, und organischer Dyspepsie, bei der eine konkrete Erkrankung wie ein Magengeschwür oder eine Entzündung vorliegt.
Die Beschwerden sind oft chronisch oder wiederkehrend und können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Besonders nach dem Essen oder in Stresssituationen verstärken sich die Symptome.
Symptome/Verlauf
Die Symptome der Dyspepsie sind vielfältig und können einzeln oder in Kombination auftreten. Typisch sind:
- Völlegefühl nach dem Essen
- schnelles Sättigungsgefühl
- Oberbauchschmerzen oder Brennen
- Blähungen und Aufstoßen
- Übelkeit, manchmal auch Erbrechen
Der Verlauf ist meist chronisch oder schubweise. Manche Betroffene haben nur gelegentlich Beschwerden, andere leiden dauerhaft darunter. Die Symptome können sich durch bestimmte Nahrungsmittel, Alkohol, Nikotin oder Stress verschlimmern.
Folgen/Komplikationen
In den meisten Fällen ist Dyspepsie zwar unangenehm, aber harmlos. Dennoch kann sie zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und soziale Rückzüge sind mögliche Folgen.
Bei organischen Ursachen wie Magengeschwüren oder einer Infektion mit Helicobacter pylori können unbehandelt Komplikationen wie Blutungen, Magendurchbruch oder eine chronische Entzündung entstehen. In seltenen Fällen steckt eine ernsthafte Erkrankung wie Magenkrebs dahinter.
Ursachen/Risikofaktoren
Die Ursachen der Dyspepsie sind vielfältig. Bei der funktionellen Form lassen sich keine organischen Veränderungen nachweisen. Hier spielen oft mehrere Faktoren zusammen. Zu ihnen zählen Stress und psychische Belastungen, ungünstige Essgewohnheiten wie hastiges Essen oder große Portionen, fettreiche oder stark gewürzte Speisen, Alkohol und Nikotin sowie bestimmte Medikamente wie Schmerzmittel oder Antibiotika. Bei der organischen Dyspepsie liegen konkrete Erkrankungen zugrunde, etwa eine Magenschleimhaut-Entzündung, Magengeschwüre, Refluxkrankheit oder Infektionen mit Bakterium Helicobacter pylori.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann durch Gespräche, Untersuchungen und eventuell eine Magenspiegelung klären, ob eine organische Ursache vorliegt. Bei Bedarf kommen Medikamente zum Einsatz, etwa Säureblocker, Mittel gegen Übelkeit oder zur Förderung der Magenbewegung. Auch einige pflanzliche Präparate lindern die Beschwerden.
Das kann man selbst tun: Regelmäßige kleinere Mahlzeiten, Verzicht auf Alkohol, Nikotin und stark gewürzte Speisen, Stressabbau durch Bewegung oder Entspannungstechniken. Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn die Beschwerden länger als zwei Wochen anhalten, sich verschlimmern oder mit Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder Erbrechen einhergehen. Dann sollte unbedingt ärztlicher Rat eingeholt werden.
Bearbeitungsstand: 02.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Herold, Innere Medizin, Herold, (2011)
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.