IBANDRONATE Bluefish 50 mg Filmtabletten
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Pharmazeutische Informationen
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09294380
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 28 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 50 mg
- Marke:
- IBANDRONATE
- Hersteller:
- Bluefish Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Tablette darf nicht gekaut, gelutscht oder zerdrückt werden. Während und 60 Minuten nach der Einnahme sollten Sie aufrecht stehen oder sitzen bleiben.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Entzündungen der Speiseröhre. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung gegen Knochenauflösung infolge Knochenmetastasen bei Brustkrebs
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der ersten Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in den Knochenstoffwechsel im Körper ein. Die Knochen befinden sich ständig im Umbau, indem bestehende Knochensubstanz ab- und wieder aufgebaut wird. Ist genug "Baumaterial", wie Kalzium und Vitamin D, vorhanden, kann der Wirkstoff den Aufbau gesunder Knochensubstanz fördern und den krankhaften Abbau vermindern.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Geschmacksstörungen
- Magenschleimhautentzündung
- Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Mundtrockenheit
- Schäden an der Speiseröhre, bei Auftreten folgender Symptome, die ohne erkennbare Ursache und lang anhaltend sind, suchen Sie bitte sofort ihren Arzt auf:
- Schluckstörungen
- Sodbrennen
- Schmerzen hinter dem Brustbein
- Entzündungen der Speiseröhre
- Geschwüre in der Speiseröhre
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Missempfindungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Untergang von Knochengewebe (Osteonekrose) des Kiefers
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Anämie (Blutarmut)
- Allgemeine Schwäche
- Unwohlsein
- Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
- Verdauungsbeschwerden
- Eigentlich im Urin ausgeschiedene Endprodukten des Eiweißstoffwechsels im Blut (Azotämie)
- Brustkorbschmerzen
- Grippeartige Erkrankung
- Schmerzen
- Erhöhte Hormonwerte der Nebenschilddrüse (Parathormon)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
- Missbildungen der Speiseröhre
- Unvermögen, für mindestens 60 Minuten zu stehen oder aufrecht zu sitzen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Milch und Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse), ebenso Mineralwasser, mit Kalzium angereicherte Getränke und Mineralstoffpräparate, sind innerhalb von 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Einnahme zu meiden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise Blutungen im Magen-Darm-Trakt, die sich beispielsweise in Bluterbrechen, schwarz verfärbtem Stuhl, das Verschlucken oder Einatmen eines Blutpfropfes, aber auch Blutdruckregulationsstörungen, Störungen der Konzentrationsdauer, Ohnmachtsanfällen oder Antriebssteigerung äußern können.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- stark verminderter Zahl an Blutplättchen
~i- Blutungen oder Geschwüren in der Vorgeschichte
~i- schweren Allgemeinerkrankungen
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Nicht kombinieren mit Präparaten die enthalten: Heilerde Magnesiumaspartat hydrochlorid-3-Wasser Magnesiumbis(hydrogenaspartat) dihydrat Magnesium-Ion Carbaldrat Calciumcarbonat und weitere
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Calciummangel vermehrt auftreten, was sich in Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl) oder schmerzhaften Muskelkrämpfen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Osteolyse
Was ist das? - Definition Osteolyse ist der Abbau von Knochensubstanz durch gesteigerte Aktivität knochenabbauender Zellen. Dabei entstehen Schwächen im Knochengewebe, die zu Schmerzen und Brüchen führen können.
Krankheitsbild
Bei einer Osteolyse wird Knochensubstanz schneller abgebaut als sie sich regenerieren kann. Dadurch verliert der Knochen an Stabilität. Häufig tritt dies als begleitendes Symptom anderer Erkrankungen auf, etwa bei Entzündungen, Tumorerkrankungen oder nach mechanischer Überlastung. Eine Osteolyse kann lokal begrenzt oder an mehreren Stellen im Körper auftreten.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden entstehen oft schleichend und hängen von der betroffenen Region ab. Häufig berichten Betroffene über:
- Schmerzen bei Belastung oder in Ruhe
- Nachlassende Kraft oder Bewegungseinschränkungen
- Schwellungen oder Druckempfindlichkeit
Der Verlauf kann langsam fortschreiten oder rasch voranschreiten, wenn eine zugrunde liegende Erkrankung aktiv ist. Bei ausgeprägtem Knochenabbau sind spontane Brüche möglich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Osteolyse zu deutlichen Einschränkungen im Alltag führen. Die Stabilität des Knochens nimmt ab, was das Risiko für Frakturen erhöht. Auch Fehlstellungen oder dauerhafte Schmerzen können auftreten. In einigen Fällen regeneriert sich der Knochen in einem größeren Maß nicht mehr, sodass ein operativer Eingriff nötig ist.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind Erkrankungen, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen. Dazu zählen Tumorerkrankungen mit Metastasen, entzündliche Gelenkerkrankungen oder Belastungsschäden. Auch Infektionen oder bestimmte Medikamente können eine Rolle spielen. Risikofaktoren sind unter anderem höheres Alter, Bewegungsmangel, Rauchen und eine unzureichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache entzündungshemmende Mittel oder Medikamente zur Hemmung des Knochenabbaus einsetzen. Hierzu zählen etwa Präparate aus der Gruppe der Bisphosphonate oder Wirkstoffe, die den Knochenstoffwechsel regulieren. Je nach Schadensausmaß kann auch eine Operation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Gelenkschonende Bewegung sowie eine gute Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung unterstützen die betroffenen Knochen. Grenzen liegen dort, wo Schmerzen zunehmen, Kraftverlust auftritt oder ein Bruch droht. Dann ist ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Filmtabletten — verschreibungspflichtig.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 09294380
- Darreichungsform:
- Filmtabletten (Filmtabletten)
- Packungsgröße:
- 28 Stück
- Wirkstoffstärke:
- 50 mg
- Marke:
- IBANDRONATE
- Hersteller:
- Bluefish Pharma GmbH
- Generikum:
-
Ja
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Die Tablette darf nicht gekaut, gelutscht oder zerdrückt werden. Während und 60 Minuten nach der Einnahme sollten Sie aufrecht stehen oder sitzen bleiben.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Entzündungen der Speiseröhre. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Folgende Dosierungsempfehlungen werden gegeben - die Dosierung für Ihre spezielle Erkrankung besprechen Sie am besten mit Ihrem Arzt:
Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung: Sie müssen in Absprache mit Ihrem Arzt eventuell die Einzel- oder die Gesamtdosis reduzieren oder den Dosierungsabstand verlängern.
Anwendungsgebiete
- Vorbeugung gegen Knochenauflösung infolge Knochenmetastasen bei Brustkrebs
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Erwachsene, Einzeldosis: 1 Tablette, Gesamtdosis: 1-mal täglich, Zeitpunkt: morgens, vor der ersten Mahlzeit (ca. 30 Minuten)
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff greift in den Knochenstoffwechsel im Körper ein. Die Knochen befinden sich ständig im Umbau, indem bestehende Knochensubstanz ab- und wieder aufgebaut wird. Ist genug "Baumaterial", wie Kalzium und Vitamin D, vorhanden, kann der Wirkstoff den Aufbau gesunder Knochensubstanz fördern und den krankhaften Abbau vermindern.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Geschmacksstörungen
- Magenschleimhautentzündung
- Magenblutungen, meist erkennbar am schwarzen Stuhl, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen; in seltenen Fällen können die Blutungen zu einer Blutarmut führen.
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Mundtrockenheit
- Schäden an der Speiseröhre, bei Auftreten folgender Symptome, die ohne erkennbare Ursache und lang anhaltend sind, suchen Sie bitte sofort ihren Arzt auf:
- Schluckstörungen
- Sodbrennen
- Schmerzen hinter dem Brustbein
- Entzündungen der Speiseröhre
- Geschwüre in der Speiseröhre
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Missempfindungen
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Juckreiz
- Untergang von Knochengewebe (Osteonekrose) des Kiefers
- Veränderung des Blutbildes, wie:
- Anämie (Blutarmut)
- Allgemeine Schwäche
- Unwohlsein
- Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
- Verdauungsbeschwerden
- Eigentlich im Urin ausgeschiedene Endprodukten des Eiweißstoffwechsels im Blut (Azotämie)
- Brustkorbschmerzen
- Grippeartige Erkrankung
- Schmerzen
- Erhöhte Hormonwerte der Nebenschilddrüse (Parathormon)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Verminderter Kalziumgehalt im Blut (Hypokalzämie)
- Missbildungen der Speiseröhre
- Unvermögen, für mindestens 60 Minuten zu stehen oder aufrecht zu sitzen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Eingeschränkte Nierenfunktion
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel sollte nach derzeitigen Erkenntnissen nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 1
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Das Arzneimittel muss vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis) aufbewahrt werden.
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Milch und Milchprodukte (Quark, Joghurt, Käse), ebenso Mineralwasser, mit Kalzium angereicherte Getränke und Mineralstoffpräparate, sind innerhalb von 2 Stunden vor und 4 Stunden nach der Einnahme zu meiden.
Bekannte Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen von diesem Arzneimittel vermehrt auftreten wie beispielsweise Blutungen im Magen-Darm-Trakt, die sich beispielsweise in Bluterbrechen, schwarz verfärbtem Stuhl, das Verschlucken oder Einatmen eines Blutpfropfes, aber auch Blutdruckregulationsstörungen, Störungen der Konzentrationsdauer, Ohnmachtsanfällen oder Antriebssteigerung äußern können.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen oder weitere Maßnahmen (zum Beispiel geänderte Dosierung, Gabe eines alternativen Arzneimittels) nötig sein können.
Suchen Sie umgehend einen Arzt auf, wenn Sie eine oder mehrere der beschriebenen unerwünschten Wirkungen/Symptome an sich beobachten.
Wer ist besonders betroffen?
Patienten mit
~i- stark verminderter Zahl an Blutplättchen
~i- Blutungen oder Geschwüren in der Vorgeschichte
~i- schweren Allgemeinerkrankungen
~i- Schädigung des Lebergewebes
~i- kürzlich stattgefundenen Eingriffen im Magen-Darm-Trakt
~i- Tumoren des Blutes oder Magen-Darm-Traktes
~i- Venenverschluss in den Eingeweiden
Was kann passieren?
Bei gleichzeitiger Einnahme der Arzneimittel kann die Wirkung von diesem Arzneimittel beeinträchtigt werden.
Was ist zu tun?
Die Arzneimittel sollten mit einem zeitlichen Abstand zueinander eingenommen werden. Bitte entnehmen Sie weitere Informationen der Gebrauchsinformation und wenden sich an Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie hierzu Fragen haben.
Was kann passieren?
Bei Kombination der Arzneimittel können möglicherweise unerwünschte Wirkungen wie beispielsweise Calciummangel vermehrt auftreten, was sich in Missempfindungen (Kribbeln, Taubheitsgefühl) oder schmerzhaften Muskelkrämpfen äußern könnte.
Was ist zu tun?
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, da bei der Kombination dieser Arzneimittel eventuell verstärkte Kontrollen nötig sein können.
Osteolyse
Was ist das? - Definition Osteolyse ist der Abbau von Knochensubstanz durch gesteigerte Aktivität knochenabbauender Zellen. Dabei entstehen Schwächen im Knochengewebe, die zu Schmerzen und Brüchen führen können.
Krankheitsbild
Bei einer Osteolyse wird Knochensubstanz schneller abgebaut als sie sich regenerieren kann. Dadurch verliert der Knochen an Stabilität. Häufig tritt dies als begleitendes Symptom anderer Erkrankungen auf, etwa bei Entzündungen, Tumorerkrankungen oder nach mechanischer Überlastung. Eine Osteolyse kann lokal begrenzt oder an mehreren Stellen im Körper auftreten.
Symptome/Verlauf
Typische Beschwerden entstehen oft schleichend und hängen von der betroffenen Region ab. Häufig berichten Betroffene über:
- Schmerzen bei Belastung oder in Ruhe
- Nachlassende Kraft oder Bewegungseinschränkungen
- Schwellungen oder Druckempfindlichkeit
Der Verlauf kann langsam fortschreiten oder rasch voranschreiten, wenn eine zugrunde liegende Erkrankung aktiv ist. Bei ausgeprägtem Knochenabbau sind spontane Brüche möglich.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann Osteolyse zu deutlichen Einschränkungen im Alltag führen. Die Stabilität des Knochens nimmt ab, was das Risiko für Frakturen erhöht. Auch Fehlstellungen oder dauerhafte Schmerzen können auftreten. In einigen Fällen regeneriert sich der Knochen in einem größeren Maß nicht mehr, sodass ein operativer Eingriff nötig ist.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Ursachen sind Erkrankungen, die den Knochenstoffwechsel beeinflussen. Dazu zählen Tumorerkrankungen mit Metastasen, entzündliche Gelenkerkrankungen oder Belastungsschäden. Auch Infektionen oder bestimmte Medikamente können eine Rolle spielen. Risikofaktoren sind unter anderem höheres Alter, Bewegungsmangel, Rauchen und eine unzureichende Versorgung mit Kalzium und Vitamin D.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann je nach Ursache entzündungshemmende Mittel oder Medikamente zur Hemmung des Knochenabbaus einsetzen. Hierzu zählen etwa Präparate aus der Gruppe der Bisphosphonate oder Wirkstoffe, die den Knochenstoffwechsel regulieren. Je nach Schadensausmaß kann auch eine Operation nötig sein.
Das kann man selbst tun: Gelenkschonende Bewegung sowie eine gute Kalzium- und Vitamin-D-Versorgung unterstützen die betroffenen Knochen. Grenzen liegen dort, wo Schmerzen zunehmen, Kraftverlust auftritt oder ein Bruch droht. Dann ist ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Mutschler, Arzneimittelwirkungen, Wiss.Verl.-Ges., (2008), Aufl. 9 - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.