IBUPROFEN proff 5% Gel
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Pharmazeutische Informationen
Gel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10042092
- Darreichungsform:
- Gel (Gel)
- Packungsgröße:
- 100 g
- Marke:
- IBUPROFEN
- Hersteller:
- Dr. Theiss Naturwaren GmbH
- Beipackzettel:
- PDF öffnen
Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach ein. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Höchstdosis: Eine Dosis von 15g Gel pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Das Gel darf nicht unter luftdichten Verbänden angewendet werden.
Anwendungsgebiete
- Schwellungen und Entzündungen der gelenknahen Weichteile - (z.B. von Schleimbeutel, Sehnenscheiden, Bänder)
- Sport- und Unfallverletzungen
- Prellungen
- Verstauchungen und Zerrungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 4-10cm Stranglänge (entspr. ca. 2-5g Gel), Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautrötung
- Juckreiz
- Brennen auf der Haut
- Hautausschlag
- Austrocknung der Haut
- Entzündung der Haut durch Chemikalien/Allergie (Kontaktdermatitis)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Offene Verletzungen, Entzündungen der Haut und Ekzeme
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 36 × 53 × 180 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 6
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur äußeren Anwendung bei:
Periarthritis der Schulter
Was ist das? - Definition Die Periarthritis der Schulter ist eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Schulterbereich. Sie entsteht durch Veränderungen an Sehnen, Schleimbeuteln oder der Gelenkkapsel. Die Erkrankung zählt zu den häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen und kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Krankheitsbild
Periarthritis der Schulter ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Schultergelenk verursachen. Dazu gehören Entzündungen der Sehnen, Schleimbeutel oder der Gelenkkapsel. Häufig ist die sogenannte Frozen Shoulder gemeint, bei der sich die Gelenkkapsel entzündet und verhärtet. Die Schulter versteift sich zunehmend und lässt sich kaum noch bewegen. Auch Kalkablagerungen in den Sehnen oder Reizungen durch Überlastung können zu ähnlichen Beschwerden führen. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und betrifft vor allem Menschen mittleren Alters.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen bewegungsabhängige Schmerzen in der Schulter, besonders bei bestimmten Bewegungen wie dem Heben des Arms. Die Schmerzen strahlen oft in den Oberarm aus und können nachts besonders stark auftreten. Im Verlauf kommt es oft zu einer zunehmenden Steifheit der Schulter. In manchen Fällen schränkt die Periarthritis die Beweglichkeit so stark ein, dass alltägliche Tätigkeiten wie Haare kämmen oder Jacke anziehen schwerfallen. Die Beschwerden können über Wochen oder Monate bestehen. Ohne Behandlung verschlechtert sich die Beweglichkeit in vielen Fällen weiter. Manchmal heilt die Erkrankung spontan aus, was jedoch lange dauern kann.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Periarthritis unbehandelt, kann es zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen kommen. Die Schulter rostet quasi ein, was zu einer sogenannten Schultersteife führt. In schweren Fällen treten auch Sehnenrisse auf, besonders bei älteren Menschen oder bei Vorschädigungen. Viele Betroffene berichten, dass die Schmerzen und die eingeschränkte Beweglichkeit ihren Alltag stark belastet und zu Schonhaltungen führt. Letztere lösen wiederum andere Beschwerden wie Nackenverspannungen oder Rückenschmerzen aus. Auch psychisch belastet die Erkrankung, vor allem, wenn sie über längere Zeit anhält.
Ursachen/Risikofaktoren
Es gibt viele mögliche Ursachen. Häufig entsteht die Erkrankung durch Überlastung, etwa bei ungewohnten Bewegungen oder intensiver körperlicher Arbeit. Umgekehrt kann auch eine längere Ruhigstellung der Schulter, zum Beispiel nach einer Verletzung oder Operation, eine Periarthritis auslösen. Stoffwechselstörungen wie Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen erhöhen das Risiko. Mit zunehmendem Alter nimmt die Elastizität der Sehnen ab, was ebenfalls die Beschwerden begünstigt. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann entzündungshemmende Medikamente verschreiben, zum Beispiel Ibuprofen oder Kortison. In manchen Fällen injiziert er auch Medikamente direkt in das Gelenk. Gezielte Krankengymnastik hilft, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern.
Was kann man selbst tun: Regelmäßige, schonende Übungen tragen zur Mobilisierung der Schulter bei. Wärme- oder Kälteanwendungen können ebenfalls hilfreich sein. Die Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit weiter abnimmt oder die Beschwerden über Wochen bestehen bleiben. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schleimbeutelentzündung
Was ist das? - Definition Eine Schleimbeutelentzündung ist eine schmerzhafte Entzündung der kleinen flüssigkeitsgefüllten Polster, die zwischen Knochen, Muskeln und Sehnen liegen. Diese Schleimbeutel dienen als Puffer und erleichtern die Bewegung. Bei einer Entzündung kommt es zu Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkter Beweglichkeit, meist an Gelenken wie Schulter, Ellenbogen, Hüfte oder Knie.
Krankheitsbild
Die Schleimbeutelentzündung, medizinisch Bursitis genannt, betrifft die kleinen Polster im Körper, die Reibung zwischen Gewebe verringern. Wird ein Schleimbeutel gereizt oder überlastet, entzündet er sich und schwillt an. Besonders häufig sind Gelenke betroffen, die stark beansprucht werden.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Schmerzen, Schwellung und Wärmegefühl im betroffenen Bereich. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt und Druck auf das Gelenk verstärkt die Beschwerden. Der Verlauf kann akut verlaufen und nach einigen Tagen abklingen oder chronisch werden, wenn die Belastung bestehen bleibt.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Schleimbeutelentzündung zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen führen. Komplikationen entstehen durch wiederholte Entzündungen oder Infektionen des Schleimbeutels. In seltenen Fällen kann eine Operation notwendig werden, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den häufigen Ursachen zählen:
- Überlastung durch wiederholte Bewegungen
- Langes Knien oder Liegen auf harten Flächen
- Verletzungen im Bereich des Gelenks, etwa durch einen Sturz
- Infektionen durch Bakterien
- Begleiterkrankungen wie Gicht oder Rheuma
Generell erhöhen Tätigkeiten mit hoher Gelenkbelastung und die erwähnten Begleiterkrankungen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt entzündungshemmende Medikamente oder in schweren Fällen Kortisonpräparate ein.
Das kann man selbst tun: Schonung, Kühlung und Vermeidung belastender Bewegungen. Grenzen liegen dort, wo starke Schmerzen, Fieber oder wiederkehrende Entzündungen auftreten. Dann ist ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sehnenscheidenentzündung
Was ist das? - Definition Eine Sehnenscheidenentzündung ist eine schmerzhafte Reizung der Hülle, die eine Sehne umgibt. Sie entsteht meist durch Überlastung oder wiederholte Bewegungen. Typisch sind Schmerzen bei Bewegung, Schwellung und eine eingeschränkte Funktion der betroffenen Stelle.
Krankheitsbild
Bei einer Sehnenscheidenentzündung entzündet sich die schützende Hülle einer Sehne. Dadurch gleitet die Sehne schlechter und jede Bewegung kann unangenehm sein. Häufig trifft eine Sehnenscheidenentzündung Handgelenk, Finger oder den Bereich um den Fuß. Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und verstärken sich bei Belastung.
Symptome/Verlauf
Typisch sind Schmerzen bei Bewegung und Druck. Oft kommen Schwellung und eine spürbare Reibung hinzu. Der Verlauf kann unterschiedlich sein. Manche Menschen haben nur leichte Beschwerden, andere starke Einschränkungen. Zu den häufigen Anzeichen zählen:
- Schmerzen bei bestimmten Bewegungen
- Schwellung oder Erwärmung der betroffenen Stelle
- Knirschen oder Reiben beim Bewegen
- Abnahme der Kraft oder Beweglichkeit
Unbehandelt können die Beschwerden über Wochen bestehen bleiben und sich verstärken.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Entzündung bestehen, kann die Sehne dauerhaft gereizt bleiben. In seltenen Fällen entstehen Einengungen, die die Beweglichkeit stark beeinträchtigen. Auch chronische Schmerzen treten in fortgeschrittenen Fällen auf. Eine frühzeitige Entlastung hilft, solche Entwicklungen zu vermeiden.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind wiederholte Bewegungen oder langes Arbeiten in ungünstigen Positionen. Auch Sportarten mit schnellen oder kraftvollen Bewegungen können die Sehnen reizen. Risikofaktoren sind unter anderem
- Überlastung durch Arbeit oder Sport. Zudem begünstigen Vorerkrankungen wie Gelenkentzündungen, eine schwache Muskulatur oder fehlende Pausen das Auftreten. Je stärker die Belastung, desto höher das Risiko für eine Entzündung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt meist auf Schonung, entzündungshemmende Wirkstoffgruppen und gegebenenfalls eine Schiene zur Entlastung.
Das kann man selbst tun: Pausen, vorsichtige Bewegungen und sanfte Kühlung unterstützen das Abklingen der Beschwerden. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich abnimmt oder sich die Beschwerden trotz Schonung nicht bessern. Dann ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Gel — rezeptfrei.
Detaillierte Anwendungshinweise, Dosierung, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen finden Sie unten in den Registerkarten. Beachten Sie stets die Packungsbeilage. Bei Unklarheiten fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
- PZN:
- 10042092
- Darreichungsform:
- Gel (Gel)
- Packungsgröße:
- 100 g
- Marke:
- IBUPROFEN
- Hersteller:
- Dr. Theiss Naturwaren GmbH
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Rechtlicher Status
Verantwortlicher Wirtschaftsakteur gemäß EU-Verordnung 2023/988
GPSRAnwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.
Art der Anwendung?
Tragen Sie das Arzneimittel auf die betroffene(n) Hautstelle(n) auf. Massieren Sie das Arzneimittel danach ein. Vermeiden Sie den versehentlichen Kontakt mit Schleimhäuten, Augen und offenen Hautstellen.
Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Sie das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage anwenden, wenn keine Besserung der Beschwerden nach dieser Zeit eingetreten ist oder die Beschwerden regelmäßig wiederkehren.
Überdosierung?
Wird das Arzneimittel wie beschrieben angewendet, sind keine Überdosierungserscheinungen bekannt. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung
Allgemeine Dosierungsempfehlung:
Höchstdosis: Eine Dosis von 15g Gel pro Tag sollte nicht überschritten werden.
Das Gel darf nicht unter luftdichten Verbänden angewendet werden.
Anwendungsgebiete
- Schwellungen und Entzündungen der gelenknahen Weichteile - (z.B. von Schleimbeutel, Sehnenscheiden, Bänder)
- Sport- und Unfallverletzungen
- Prellungen
- Verstauchungen und Zerrungen
Detaillierte Dosierung
Personenkreis: Jugendliche ab 14 Jahren und Erwachsene, Einzeldosis: 4-10cm Stranglänge (entspr. ca. 2-5g Gel), Gesamtdosis: 3-mal täglich, Zeitpunkt: verteilt über den Tag
Wirkstoff
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?
Der Wirkstoff gehört zu einer Gruppe von Stoffen, die sowohl gegen Schmerzen, als auch gegen Entzündungen wirken und Fieber senken können. Alle drei Wirkungen beruhen vor allem auf der Hemmung eines körpereigenen Stoffes, genannt Prostaglandin. Dieser Stoff muss als Botenstoff vorhanden sein, damit Schmerz empfunden, Entzündungsreaktionen gestartet oder die Körpertemperatur angehoben werden kann.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
- Hautrötung
- Juckreiz
- Brennen auf der Haut
- Hautausschlag
- Austrocknung der Haut
- Entzündung der Haut durch Chemikalien/Allergie (Kontaktdermatitis)
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Offene Verletzungen, Entzündungen der Haut und Ekzeme
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 14 Jahren: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Lagerungsanforderungen
Physische Eigenschaften
- Abmessungen (B × H × L):
- 36 × 53 × 180 mm
Bestellinformationen
- Mindestbestellmenge:
- 6
Aufbewahrung
Aufbewahrung
Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss vor Hitze geschützt aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung bei Raumtemperatur aufbewahrt werden!
Wichtige Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Bei Schmerzen oder Fieber ohne ärztlichen Rat nicht länger anwenden als in der Packungsbeilage vorgegeben!
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen Schmerzmittel!
Weitere Hinweise aus der Fachinformation
Zur äußeren Anwendung bei:
Periarthritis der Schulter
Was ist das? - Definition Die Periarthritis der Schulter ist eine schmerzhafte Bewegungseinschränkung im Schulterbereich. Sie entsteht durch Veränderungen an Sehnen, Schleimbeuteln oder der Gelenkkapsel. Die Erkrankung zählt zu den häufigsten Ursachen für Schulterschmerzen und kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen.
Krankheitsbild
Periarthritis der Schulter ist ein Sammelbegriff für verschiedene Erkrankungen, die Schmerzen und Bewegungseinschränkungen im Schultergelenk verursachen. Dazu gehören Entzündungen der Sehnen, Schleimbeutel oder der Gelenkkapsel. Häufig ist die sogenannte Frozen Shoulder gemeint, bei der sich die Gelenkkapsel entzündet und verhärtet. Die Schulter versteift sich zunehmend und lässt sich kaum noch bewegen. Auch Kalkablagerungen in den Sehnen oder Reizungen durch Überlastung können zu ähnlichen Beschwerden führen. Die Erkrankung entwickelt sich meist schleichend und betrifft vor allem Menschen mittleren Alters.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen bewegungsabhängige Schmerzen in der Schulter, besonders bei bestimmten Bewegungen wie dem Heben des Arms. Die Schmerzen strahlen oft in den Oberarm aus und können nachts besonders stark auftreten. Im Verlauf kommt es oft zu einer zunehmenden Steifheit der Schulter. In manchen Fällen schränkt die Periarthritis die Beweglichkeit so stark ein, dass alltägliche Tätigkeiten wie Haare kämmen oder Jacke anziehen schwerfallen. Die Beschwerden können über Wochen oder Monate bestehen. Ohne Behandlung verschlechtert sich die Beweglichkeit in vielen Fällen weiter. Manchmal heilt die Erkrankung spontan aus, was jedoch lange dauern kann.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Periarthritis unbehandelt, kann es zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen kommen. Die Schulter rostet quasi ein, was zu einer sogenannten Schultersteife führt. In schweren Fällen treten auch Sehnenrisse auf, besonders bei älteren Menschen oder bei Vorschädigungen. Viele Betroffene berichten, dass die Schmerzen und die eingeschränkte Beweglichkeit ihren Alltag stark belastet und zu Schonhaltungen führt. Letztere lösen wiederum andere Beschwerden wie Nackenverspannungen oder Rückenschmerzen aus. Auch psychisch belastet die Erkrankung, vor allem, wenn sie über längere Zeit anhält.
Ursachen/Risikofaktoren
Es gibt viele mögliche Ursachen. Häufig entsteht die Erkrankung durch Überlastung, etwa bei ungewohnten Bewegungen oder intensiver körperlicher Arbeit. Umgekehrt kann auch eine längere Ruhigstellung der Schulter, zum Beispiel nach einer Verletzung oder Operation, eine Periarthritis auslösen. Stoffwechselstörungen wie Diabetes oder Schilddrüsenerkrankungen erhöhen das Risiko. Mit zunehmendem Alter nimmt die Elastizität der Sehnen ab, was ebenfalls die Beschwerden begünstigt. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er kann entzündungshemmende Medikamente verschreiben, zum Beispiel Ibuprofen oder Kortison. In manchen Fällen injiziert er auch Medikamente direkt in das Gelenk. Gezielte Krankengymnastik hilft, die Beweglichkeit zu verbessern und Schmerzen zu lindern.
Was kann man selbst tun: Regelmäßige, schonende Übungen tragen zur Mobilisierung der Schulter bei. Wärme- oder Kälteanwendungen können ebenfalls hilfreich sein. Die Grenzen der Selbsthilfe sind erreicht, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit weiter abnimmt oder die Beschwerden über Wochen bestehen bleiben. Dann sollte unbedingt ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.
Bearbeitungsstand: 13.10.2025
Quellenangaben:
Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Schleimbeutelentzündung
Was ist das? - Definition Eine Schleimbeutelentzündung ist eine schmerzhafte Entzündung der kleinen flüssigkeitsgefüllten Polster, die zwischen Knochen, Muskeln und Sehnen liegen. Diese Schleimbeutel dienen als Puffer und erleichtern die Bewegung. Bei einer Entzündung kommt es zu Schmerzen, Schwellungen und eingeschränkter Beweglichkeit, meist an Gelenken wie Schulter, Ellenbogen, Hüfte oder Knie.
Krankheitsbild
Die Schleimbeutelentzündung, medizinisch Bursitis genannt, betrifft die kleinen Polster im Körper, die Reibung zwischen Gewebe verringern. Wird ein Schleimbeutel gereizt oder überlastet, entzündet er sich und schwillt an. Besonders häufig sind Gelenke betroffen, die stark beansprucht werden.
Symptome/Verlauf
Zu den typischen Symptomen zählen Schmerzen, Schwellung und Wärmegefühl im betroffenen Bereich. Die Beweglichkeit ist eingeschränkt und Druck auf das Gelenk verstärkt die Beschwerden. Der Verlauf kann akut verlaufen und nach einigen Tagen abklingen oder chronisch werden, wenn die Belastung bestehen bleibt.
Folgen/Komplikationen
Unbehandelt kann eine Schleimbeutelentzündung zu dauerhaften Bewegungseinschränkungen führen. Komplikationen entstehen durch wiederholte Entzündungen oder Infektionen des Schleimbeutels. In seltenen Fällen kann eine Operation notwendig werden, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen.
Ursachen/Risikofaktoren
Zu den häufigen Ursachen zählen:
- Überlastung durch wiederholte Bewegungen
- Langes Knien oder Liegen auf harten Flächen
- Verletzungen im Bereich des Gelenks, etwa durch einen Sturz
- Infektionen durch Bakterien
- Begleiterkrankungen wie Gicht oder Rheuma
Generell erhöhen Tätigkeiten mit hoher Gelenkbelastung und die erwähnten Begleiterkrankungen das Risiko.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt entzündungshemmende Medikamente oder in schweren Fällen Kortisonpräparate ein.
Das kann man selbst tun: Schonung, Kühlung und Vermeidung belastender Bewegungen. Grenzen liegen dort, wo starke Schmerzen, Fieber oder wiederkehrende Entzündungen auftreten. Dann ist ärztliche Behandlung unbedingt erforderlich.
Bearbeitungsstand: 07.01.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Brunkhorst, Schölmerich, Differenzialdiagnostik und Differenzialtherapie, Elsevier (Urban & Fischer), (2010), 1. Auflage - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Sehnenscheidenentzündung
Was ist das? - Definition Eine Sehnenscheidenentzündung ist eine schmerzhafte Reizung der Hülle, die eine Sehne umgibt. Sie entsteht meist durch Überlastung oder wiederholte Bewegungen. Typisch sind Schmerzen bei Bewegung, Schwellung und eine eingeschränkte Funktion der betroffenen Stelle.
Krankheitsbild
Bei einer Sehnenscheidenentzündung entzündet sich die schützende Hülle einer Sehne. Dadurch gleitet die Sehne schlechter und jede Bewegung kann unangenehm sein. Häufig trifft eine Sehnenscheidenentzündung Handgelenk, Finger oder den Bereich um den Fuß. Die Beschwerden entwickeln sich oft schleichend und verstärken sich bei Belastung.
Symptome/Verlauf
Typisch sind Schmerzen bei Bewegung und Druck. Oft kommen Schwellung und eine spürbare Reibung hinzu. Der Verlauf kann unterschiedlich sein. Manche Menschen haben nur leichte Beschwerden, andere starke Einschränkungen. Zu den häufigen Anzeichen zählen:
- Schmerzen bei bestimmten Bewegungen
- Schwellung oder Erwärmung der betroffenen Stelle
- Knirschen oder Reiben beim Bewegen
- Abnahme der Kraft oder Beweglichkeit
Unbehandelt können die Beschwerden über Wochen bestehen bleiben und sich verstärken.
Folgen/Komplikationen
Bleibt die Entzündung bestehen, kann die Sehne dauerhaft gereizt bleiben. In seltenen Fällen entstehen Einengungen, die die Beweglichkeit stark beeinträchtigen. Auch chronische Schmerzen treten in fortgeschrittenen Fällen auf. Eine frühzeitige Entlastung hilft, solche Entwicklungen zu vermeiden.
Ursachen/Risikofaktoren
Häufige Auslöser sind wiederholte Bewegungen oder langes Arbeiten in ungünstigen Positionen. Auch Sportarten mit schnellen oder kraftvollen Bewegungen können die Sehnen reizen. Risikofaktoren sind unter anderem
- Überlastung durch Arbeit oder Sport. Zudem begünstigen Vorerkrankungen wie Gelenkentzündungen, eine schwache Muskulatur oder fehlende Pausen das Auftreten. Je stärker die Belastung, desto höher das Risiko für eine Entzündung.
Das kann helfen
Das macht der Arzt: Er setzt meist auf Schonung, entzündungshemmende Wirkstoffgruppen und gegebenenfalls eine Schiene zur Entlastung.
Das kann man selbst tun: Pausen, vorsichtige Bewegungen und sanfte Kühlung unterstützen das Abklingen der Beschwerden. Grenzen bestehen, wenn starke Schmerzen auftreten, die Beweglichkeit deutlich abnimmt oder sich die Beschwerden trotz Schonung nicht bessern. Dann ist ärztliche Hilfe notwendig.
Bearbeitungsstand: 02.04.2026
Quellenangaben:
Thews, Mutschler, Vaupel, Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Menschen, WVG, (2007), 5. Aufl. - Wülker, Orthopädie und Unfallchirurgie, Thieme, (2009), 2. Auflage
Die Information liefert nur eine kurze Beschreibung des Krankheitsbildes, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Sie sollte keinesfalls eine Grundlage sein, um selbst ein Krankheitsbild zu erkennen oder zu behandeln. Sollten bei Ihnen die beschriebenen Beschwerden auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.